Aktuelle Empfehlungen

Empfehlungen für das Jahr:
2022
2021 / 2. Halbjahr
2021 / 1. Halbjahr
2020 / 2. Halbjahr
2020 / 1. Halbjahr

Empfehlungen von Januar 2022

RT DE: Debatte zur Impfpflicht: Der Bundestag schwebt hoch über dem Land … – Auszug: „Nun wurde also in epischer Breite die Impfpflicht als Erlösung von den Maßnahmen gepriesen. Von Maßnahmen, die in all ihrer Widersprüchlichkeit, bis hin zur offensichtlichen Unsinnigkeit, von ebendiesem Bundestag immer in breiter Mehrheit gestützt worden waren. (...) Dabei hat es der Bundestag doch in der Hand, die Maßnahmen zu beenden. Er hat sie eingeführt – und tut jetzt so, als hätte er nichts damit zu tun. Weil die andere, verfassungsrechtlich völlig unbedenkliche Lösung, "aus der Pandemie herauszukommen", den ganzen Maßnahmenzirkus nämlich per Beschluss zu beenden, zur Voraussetzung hätte, das eigene Handeln in diesen zwei Jahren kritisch zu betrachten und Verantwortung für die getroffenen Fehlentscheidungen zu übernehmen. Als Beispiel könnte die Abriegelung der Pflegeheime dienen, die durch die Isolation mehr Todesfälle verursachte als die Krankheit, vor der sie schützen sollte. (...) Aber dass es die Abgeordneten selbst waren, die die Menschen dieses Landes in eine Gefangenschaft geschickt haben, aus denen sie dann erst die Impfung, dann das Boostern und jetzt die Impfpflicht befreien können soll; dass also der Gefängniswärter, der den Schlüssel besitzt, immer neue Anforderungen stellt, um die Zelle zu öffnen, aber dabei gleichzeitig vom Schlüssel in seiner Hand ablenkt – diese grundsätzliche Pervertierung jeder Vorstellung von Volksvertretung kam kaum zur Sprache. Nach wie vor besitzt niemand von jenen, die die Maßnahmen beschlossen hatten, den Mut, zumindest zuzugestehen, dass an vielen Stellen nur unnütze Quälereien über die Menschen verhängt wurden, wie Maskenpflicht in kalten Klassenzimmern.“

TKP: BioNTechs Fall ist der Fall unserer Regierung – Auszug: „Für die Börse ist BioNTech trotz des Rekordgewinns ein wandelnder Toter. (…) Der Umsatz von BioNTech sollte also explosionsartig wachsen. Der Aktienkurs ebenso. Aber Investoren meiden die Aktie. Es könnte daran liegen, dass BioNTech seit seiner Gründung im Jahr 2008 kein einziges Produkt außer dem Covid Spikestoff in den Verkauf brachte. (...) Und Comirnaty verfügt immer noch nicht über eine reguläre EU-Zulassung. CEO Sahin ist auch bewusst, dass die Zulassung anderer Produkte nicht mehr im „LightSpeed“ Modus erfolgen wird. (…) Seitens der Politik und BioNTech wird alles dafür getan, den Umsatz zu steigern und den Aktienkurs wieder in die Höhe zu bringen. Selbst die „Impf“pflicht wurde in Österreich eingeführt. Allein, es hilft nicht. Die Börse traut offensichtlich weder der Wirkung des Spikestoffes noch den Versprechen der Politik, diesen weiterhin zu bestellen. Selbst die bereits unterschriebenen Kaufverträge werden als null und nichtig betrachtet. (…) Ein Grund für den Ausstieg aus den Kaufverträgen könnte eine absichtlich falsch dargestellte Wirksamkeit der Spikestoffe sein. (…) International wird üblicherweise von einer Melderate von 5% [der Impfnebenwirkungen] ausgegangen. Das würde für Österreich über 878.000 mögliche Nebenwirkungen bedeuten. Eine irrsinnige Zahl. Und über 4.800 Tote durch die Covid-Spritze. Im besten Fall. (…) Angesichts solcher Zahlen erklärt sich die Zurückhaltung der Investoren. Wenn BioNTech oder sein Partner Pfizer absichtlich Studien gefälscht haben, wenn Nebenwirkungen und Tote bewusst in Kauf genommen wurden um den größten Pharmadeal der Geschichte durchzudrücken, dann sind selbst die von unseren Regierungen gewährten Haftungsfreistellungen das Papier auf dem sie gedruckt wurden nichts mehr wert. Dann sind wir im Bereich der Kriminalität, des Strafrechtes. Dann sind auch die bisher erzielten Gewinne nichtig, denn Erträge aus Straftaten müssen eingezogen werden.“

27. Januar 2022

Welt: "Umarmungen, Feste und Festivals“ – Dänemark kündigt Ende aller Maßnahmen an. – Auszug: "Die meisten Verläufe bei einer Ansteckung mit der Omikron-Variante sind mild, da sind sich alle Experten einig. Obwohl sich mehr als zehnmal so viele Menschen in Dänemark mit dem Virus infizieren wie im vergangenen Winter, landen wesentlich weniger Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. Aktuell sind es nur 40. Deshalb, und weil inzwischen schon 60 Prozent der Dänen ihre dritte Impfung bekommen haben, traut sich die Regierung, alle Maßnahmen aufzuheben. Ab Februar gilt Covid-19 nicht mehr als 'für die Gesellschaft kritische Krankheit‘. (…) Die große Mehrheit der Bevölkerung steht wohl hinter den Lockerungen, auch wenn viele sie noch nicht so früh erwartet hätten. (…) In einigen Wochen, so schätzt das staatliche Forschungszentrum für Infektionskrankheiten (SSI), könnte Dänemark durch die hohe Impfquote und die vielen Infektionen Herdenimmunität erreicht haben. (…) Der Höhepunkt der Omikron-Welle ist auch in Dänemark noch nicht erreicht. Überlastete Krankenhäuser fürchten die Dänen deswegen nicht. Es könnte sie aber noch vor ganz andere Probleme stellen. Denn dass sich gerade täglich so viele Menschen mit Omikron anstecken, ist jetzt schon an Arbeitsplätzen im ganzen Land zu spüren. (…) Wenn jetzt alle Corona-Maßnahmen enden, könnte sich die Lage noch verschärfen. Deshalb hat Dänemark Anfang der Woche seine Quarantäne-Regeln gelockert. (…) Schon länger dürfen Kinder in Dänemark ganz normal weiter in die Kita oder Schule gehen, wenn andere Kinder oder Pädagogen infiziert sind – solange sie selbst keine Symptome haben. (...) Auch England hob am Donnerstag erneut fast alle noch geltenden Pandemie-Maßnahmen auf.“

Achgut: Bericht zur Corona-Lage vom 27.1.2022: Viele Kalte Füße (Gunter Frank) – Auszug: "Es kommt etwas ins Rutschen im Lande. Die Spaziergänge nehmen in Zahl und Umfang ständig weiter zu, es sollen schon rund 2.000 wöchentlich sein. Der Protest kommt aus der Mitte der Gesellschaft. (…) In Deutschland gehen immer mehr Ärzte (meist hinter vorgehaltener Hand) auf Distanz. (…) Letzte Woche wagte als erste Großeinheit im Gesundheitssystem, die Acuraklinik in Baden-Baden, den überfälligen Schritt gegen die katastrophale Impfkampagne der Bundesregierung. Sie warnt davor. (…) Zumindest Karl Lauterbach, sofern er noch ein Mikrofon findet, wird das nicht stören. Der Zampano des in sich verdrehten Logik-GAUs (Impfplicht bedeutet Freiwilligkeit) nimmt Scheitern als Begründung des Weiterscheiterns oder ersetzt Irrsinn durch Wahnsinn. Die Lauterbachmethode wird in die Geschichte eingehen. Monty Python hat seinen Meister gefunden. (…) [Der Essener Chefvirologe] Ulf Dittmer wagt (…) den Spagat zwischen früher Gesagtem und Behauptetem und den aktuellen Erkenntnissen, die von den Kritikern der unerprobten Impfstoffe von Anfang an angeführt wurden. Es geht hier um einen gesichtswahrenden Ausstieg, und da dient ein letzter verzweifelter Angriff als Verteidigung: Impfgegner, so Dittmer, könnten behaupten, 'am Ende Recht gehabt zu haben‘. Und was, wenn sie von Anfang an recht hatten? Welch verquere Logik wird hier bemüht, um das eigene Versagen und tödliche Ignoranz zu kaschieren? (…) Schon der Begriff 'Impfgegner' ist klassisches Framing. (…) Sagen wir doch lieber Korruptionsgegner, das trifft es besser. (…) Unzählige epidemiologische Scharlatane, ob Professoren, Doktoren, Talkshowmoderatoren oder Chefredakteure, bekommen angesichts der immer heftiger sich Raum verschaffenden Wirklichkeit zunehmend kalte Füße. Ihr Dilettantismus, ihre hysterische Panikmache, die Instrumentalisierung der Covidpatienten, die herzlose und grausame Negierung der Wirklichkeit, bald werden sie nichts mehr davon wissen wollen. Sie werden versuchen, durch zaghafte Regierungskritik ihre eigene Rolle schönzureden. Aber das Netz vergisst nichts.“

Rubikon: Der letzte Tanz der Tyrannen. Im gleichen Maße, wie die Impfkampagne unglaubwürdig wird, drehen ihre Verfechter noch mal auf — doch ewig werden sie ihr Scheitern nicht bemänteln können. – Was hilft, wenn sich Impfungen vielfach als unwirksam, sogar als schädlich herausstellen? Mehr Impfungen! Und wenn viele Menschen das einfach nicht mehr mitmachen wollen? Dann braucht es eben mehr Gewalt. Mit dieser "Logik“ macht die Corona-Führungsclique nicht nur das ohnehin bröckelnde Vertrauen in Politik kaputt, sondern auch die Reste unseres demokratischen Gemeinwesens. Debatten über eine Impfpflicht, Rauswurf der Ungeimpften aus dem Plenarsaal des Bundestags, die Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Genesenenstatus — die Protagonisten des Zwangsregimes setzen weiter auf Verhöhnen und Spalten. Sie gebärden sich selbstgewiss, als sei ihr bisher von einer Spur der Verwüstung begleiteter Weg durch die Krise eine glänzende Erfolgsstory. Vielleicht erleben wir jetzt tatsächlich das letzte Aufbäumen eines sterbenden Narrativs — vielleicht gelingt es dessen Verfechtern aber auch, dieses noch einmal in die Verlängerung zu retten. Sicher ist: Man möchte derzeit nicht gern in der Haut derer stecken, die eine offenbar besonders bei Omikron überwiegend nutzlose Impfung rechtfertigen müssen. Die Stunde der Wahrheit kann zwar noch hinausgezögert werden, und die hohen Inzidenzzahlen erlauben es den Mächtigen, noch einmal kräftig mit den Ängsten der Menschen zu spielen — aber früher oder später naht der Kehraus. Schon sammeln sich immer mehr Betrogene vor den Toren der geistigen Festung, in der sich ihre Peiniger verschanzt haben

Tichys Einblick: Das Vertrauen in Politik und Medien kollabiert – doch ohne politische Folgen. In der Corona-Pandemie sinkt sowohl das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierenden und die Medien – als auch die gesellschaftliche Stimmung generell. Doch Konsequenzen haben die Regierenden offenbar nicht zu befürchten. Man vertraut ihnen nicht – und wählt sie doch. – Auszug: „‘Wachsende Gereiztheit‘, so fasst Renate Köcher, Chefin des Allensbach Instituts, in der FAZ die Ergebnisse aktueller Befragungen zusammen. Eine große Mehrheit der Bevölkerung (82 Prozent der Befragten) glaubt ganz generell, dass Corona die Gesellschaft zum Schlechteren verändert habe. (…) 'Den Verklärungen in der Anfangsphase, die Ausnahmesituation schweiße die Menschen zusammen und fördere Rücksichtnahme und Solidarität, hat die große Mehrheit nie Glauben geschenkt‘, schreibt Köcher. 'Das gesellschaftliche Klima wurde schon am Ende des ersten Pandemiejahres als kälter und mehr von Egoismus und auch Aggressivität geprägt wahrgenommen. Das gilt heute noch mehr.‘ (…) Zu den großen Verlierern der Pandemie gehören die Medien. Sie haben in den vergangenen beiden Jahren offenbar sehr stark an Vertrauen eingebüßt. Nur noch 28 Prozent der von Allensbach Befragten sagen, dass 'die Medien bei der Berichterstattung über Corona ein wirklichkeitsgetreues Bild der Lage‘ vermitteln, 46 Prozent sagen, die Medien böten 'eher Panikmache‘. 2020 war das noch genau umgekehrt (23 zu 47 Prozent). (…) Die Ergebnisse aus Allensbach korrespondieren mit jenen des 'Edelman Trust Barometer‘, die im November 2021 in 28 Ländern aufgenommen wurden. 'Regierungen und Medien befeuern einen Kreislauf des Misstrauens‘, so dessen Fazit. (…) Bemerkenswert ist, dass dieser 'Kollaps des Vertrauens‘ im Corona-Jahr 2021 (…) in erster Linie ein Phänomen der Demokratien ist. Und den größten Vertrauensverlust in Unternehmen, NGOs, Regierungen und Medien in allen 28 untersuchten Ländern verzeichnet Deutschland. Während das durchschnittliche Vertrauen der Deutschen in diese vier Institutionen im Vorjahr noch mit 53 Prozent leicht positiv im Mittelfeld lag, fiel dieser Wert jetzt stärker als in allen anderen untersuchten Ländern um 7 Prozentpunkte auf 46. (…) Die wachsende Gereiztheit und das sinkende Vertrauen in Politik und Medien übersetzen sich allerdings nicht in grundlegende Umwälzungen der Wählerabsichten, das ist wohl das Erstaunlichste und für die politische Klasse (noch?) Beruhigende an der aktuellen Demoskopie.“

Berliner Zeitung: Chemiker zu Impfstoff: „Woher kommt der Grauton?“ – Auszug: „Vier Chemie-Professoren haben eine Fragenliste an BionTech-Gründer Sahin geschickt. Sie sind besorgt über mögliche Qualitätsmängel des Impfstoffs. (…) ‚Wir haben als Chemiker nicht den Eindruck, dass man dieses Produkt zur Zeit als Massenimpfstoff einsetzen kann.‘ Eine zentrale Frage, die sich den Forschern (…) stellt, ergibt sich aus einem Hinweis (…) im Beipackzettel: ‚Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion‘. Die Professoren fragen nun (…): ‚Wie kommt dieser signifikante Farbunterschied zu Stande; so gut wie alle verwendeten Substanzen sind farblos, sodass weiß zu erwarten wäre. Woher kommt der Grauton? Sind dies Verunreinigungen?‘ Andreas Schnepf erläutert das Problem: ‚Es kann schon sein, dass eine Pille, eine Flüssigkeit oder eine Dispersion gefärbt ist. Doch die Farbe Grau, also ein ‚verdünntes Schwarz‘, entsteht kaum in einem Prozess, der zu erwarten gewesen wäre. Wir müssen wissen, ob es sich um eine Verunreinigung handelt. Bei einer Pille, die nicht weiß ist, besteht der Verdacht, dass da etwas schiefgelaufen ist. Wir brauchen hier Aufklärung von BionTech.‘ (…) Schnepf: ‚Wir sind als Wissenschaftler sehr interessiert, von BionTech zu erfahren, welche Methoden bei BionTech verwendet werden. Wir haben in der Kollegenschaft diskutiert und konnten bisher keine Ansatzpunkte finden, wie man die Qualität bei der mRNA-Technologie für ein so großes Volumen eines Produkts sichern kann.‘ (…) ‚Für ein Gesetz zur Impfpflicht braucht der Bundestag, aber auch jeder einzelne, der sich impfen lässt, eine tragfähige Basis des Wissens, um eine informierte, eigene Entscheidung treffen zu können‘. Mit den ‚aktuell vorhandenen Auskünften, die von BionTech verfügbar sind‘, sei diese Datengrundlage im Hinblick auf die Covid-19-Impfstoffe noch nicht gegeben. Die Berliner Zeitung hat BionTech und das PEI um Stellungnahmen zu den Fragen der Wissenschaftler gebeten. Wir werden nach Eingang der Stellungnahmen die Berichterstattung fortsetzen.“

Berliner Zeitung: „Seit meiner Impfung ist nichts mehr, wie es war“. Der Jurist Rolf Merk über seine Erfahrungen mit der Impfung und über das Tabu-Thema Impfschaden – Auszug: „Wenige Tage nach der zweiten Impfung mit Biontech begannen die Probleme: Muskel- und Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühle in Armen und Händen, starke Erschöpfung und dauerhafte Kopfschmerzen. Als die Beschwerden nach vier Wochen nicht abklangen, suchte ich einen Neurologen auf. „Das ist eine überschießende Immunantwort, das geht vorbei, da müssen Sie einfach abwarten“, sagte der Neurologe. Kurz darauf erlitt ich einen ischämischen Schlaganfall. (…) Nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus habe ich viele Ärzte aufgesucht. (…) Ich war überzeugt davon, für die Medizin ein spannender Fall zu sein, der im besten Falle die Wissenschaft weiterbringt – ach, wie naiv ich war! Meine Geschichte hat nicht nur (fast) keinen Arzt interessiert. Nein, ich wurde nicht einmal ernstgenommen. (...) Es geht darum, dass die Gesellschaft den Impfgeschädigten endlich ein Gesicht und eine Stimme geben muss. Wir brauchen kein Mitleid, aber wir wollen nicht weiter ignoriert werden. Und wir erwarten endlich eine ehrliche und transparente Berichterstattung. Die Coronaimpfung ist eben nicht nur ein „Piks“, wie es immer so euphemistisch dargestellt wird. Es ist ein medizinischer Eingriff, der bei vielen Menschen erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen verursacht. Das ist die Wahrheit, und die Wahrheit muss ausgesprochen werden.“

Nachdenkseiten: Schluss mit Einseitigkeit. SWR-Nachrichtensprecher rechnet mit Herdenjournalismus in Corona-Zeiten ab. Mit Martin Ruthenberg „outet“ sich [nach Ole Skambraks] bereits der zweite Mitarbeiter beim Südwestrundfunk als Kritiker der Corona-Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten – Auszug: „Auf alle Fälle erleben die Nachrichtenredakteure seit Jahren eine permanente Arbeitsverdichtung. Es bleibt in ihrem Alltag praktisch keine Zeit, etwas zu hinterfragen und in die Tiefe zu recherchieren. Die Leute werden von früh bis spät mit Agenturmeldungen bombardiert, bei denen man sich auch mal die Frage stellen müsste: Wem gehören diese Agenturen und welche Interessen verfolgen ihre Besitzer? Das alles mitzudenken und sich gegebenenfalls alternativer Quellen zu bedienen, kann ein Nachrichtenredakteur im Tagesgeschäft gar nicht leisten. (…) Woran es vor allem im öffentlich-rechtlichen Rundfunk fehlt, ist eine wirklich angstfreie Arbeitsatmosphäre, bei der auch die Außenseiter eingebunden sind und kritische Meinungen zugelassen werden. In all meinen Jahren beim SWR habe ich eine solche Atmosphäre nie erlebt. (…) Nach meiner Beobachtung bestehen bis in die obersten Führungsebenen hinauf erhebliche Verständnis- und Wissenslücken in puncto zwischenmenschliche Kommunikation und konstruktive Umgangsformen. (…) In meinen Augen hat es schon vor Corona eine große Nähe der Öffentlich-Rechtlichen zur Regierung gegeben – auf Landes- und auf Bundesebene. Auch schon früher war mir aufgefallen, dass gewisse Themen und Akteure in der Berichterstattung bevorzugt und andere ausgeblendet werden. So nehme ich schon lange und mit zunehmender Sorge wahr, dass die Medien hierzulande eine sehr transatlantische Ausrichtung haben, sehr einseitig auf die Karte USA setzen und das Feindbild Russland oder auch China bedienen.“

The Washington Post : Stop the stumble toward war with Russia (Katrina vanden Heuvel) – Auszug: “Ukraine provides an opportunity for Biden to commit diplomacy. Austria offers a model. In the mid-1950s, as the Cold War intensified and the nuclear arms race launched, the Soviets and the United States, Britain and France met to decide what to do with Austria. The Soviets, devastated by the loss of as many as 27 million people in World War II, had vowed never to concede an inch of the territory its troops occupied. Bellicose U.S. Secretary of State John Foster Dulles initially opposed the idea of negotiations. Yet despite that, in 13 torturous days of talks, the two sides agreed to guarantee an independent and neutral Austria, freed of all occupying forces. That surely provides a better alternative for Ukraine, for our European allies and for ourselves than fighting the Russians to the last Ukrainian. Ukraine is a divided state. Pervasive corruption and bitter division sabotage its economy and its democracy. U.S. and Russian meddling have made things worse. Independence, with guaranteed neutrality, would give it a chance to heal. This would require tough compromise. The Russians would have to guarantee Ukrainian independence and agree to curb threatening military maneuvers even in its own territory. The United States would have to shelve delusions about NATO. Ukrainians would have to accept a federalized system that would provide guarantees for its Russian-speaking population. Both Putin and Biden would face harsh criticism from hawks prattling about surrender and credibility.”

Welt: WHO hält Ende der Pandemie nach Omikron-Welle für "plausibel“ – Die WHO macht Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie: Nach der Omikron-Welle könnte sie in Europa beendet sein. Davon geht der Europa-Chef der WHO, Hans Kluge, aus. Zwar werde im kommenden Winter Covid-19 zurückkommen, aber wohl nicht die Pandemie. – Auszug: "Nach Einschätzung der WHO könnten sich bis März 60 Prozent aller Menschen im Großraum Europa mit der Omikron-Variante infiziert haben. (…) Ebenso hatte der Leiter der Virologie der Berliner Universitätsmedizin Charité Christian Drosten eine gute Chance gesehen, 'dass wir im Laufe des Jahres 2022 in die endemische Phase kommen und den pandemischen Zustand für beendet erklären können‘. (…) Die Variante Omikron mit ihren milderen Verläufen sei 'so etwas wie ein fahrender Zug, auf den man aufspringt‘. Es gebe 'keine Alternative‘ dazu, dass sich früher oder später alle Menschen mit dem Coronavirus infizieren würden. Dabei sei es allerdings wichtig, dass möglichst viele Menschen geimpft seien.“ (Anmerkung Ulrich Teusch: Und wieder haben wir hier das verblüffende, wenngleich ungewollte Eingeständnis, dass die zahlreichen Anti-Corona-Maßnahmen – Masken, Abstandhalten, Desinfizieren, Tests, Quarantäne, auch die Impfung – einigermaßen sinnlos sind. Die ungeschminkte Wahrheit lautet: Das Virus kriegt uns doch, und zwar eher früher als später; das sei alternativlos, so Drosten. Was zwingend zur Frage führt: Wenn all unsere Abwehrmaßnahmen letztlich und notwendigerweise zum Scheitern verurteilt sind, warum geben wir sie dann nicht einfach auf?)

der Freitag: Unmittelbare Demokratie – Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Dass sie während der Pandemie eingeschränkt wird, folgt nicht wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern ist politisch gewollt (René Schlott) – Auszug: "Es spricht für unsere Demokratie, wenn derzeit vielerorts Tausende auf die Straße gehen, um eines ihrer historisch bedeutsamsten Grundrechte wahrzunehmen: die Versammlungsfreiheit. Diese Menschen könnten an dunklen, kalten Winterabenden zu Hause sitzen. Sie könnten vom Wohnzimmer aus bei einem Glas Rotwein bequem Tweets absetzen, um auf 'die da oben‘ oder ihre Mitmenschen zu schimpfen. Sie könnten gleichgültig und lethargisch die Fernsehnachrichten anschauen, weil man ja ohnehin ohnmächtig sei. Doch die Menschen, die derzeit auf die Straße gehen, sind zum 'überwiegenden Teil‘ ganz 'normale‘ Bürger – so Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang kürzlich im Innenausschuss des Bundestages –, die an die Möglichkeit von Veränderung und die Macht des öffentlichen Protestes glauben. Was wäre ein größerer Vertrauensbeweis für die Demokratie? Dabei nehmen viele Menschen den Staat und seine Organe zum ersten Mal in ihrem Leben als Bedrohung wahr. Nie zuvor hat die Exekutive in der Bundesrepublik so tiefgreifend und umfassend in ausnahmslos alle sozialen Beziehungen eingegriffen – mit weitreichenden, unabsehbaren Folgen. Mit der Verschärfung der sozialen Gegensätze, mit einer dramatischen Verfestigung der Bildungsungerechtigkeit, mit einem drohenden Eingriff in das Recht auf 'körperliche Unversehrtheit‘ bietet die verheerende Bilanz von zwei Jahren deutscher Pandemie-Politik nun wahrlich genug Anlass zum Protest. Das Bundesverfassungsgericht würdigte die Demonstrationsfreiheit einst als 'ein Stück ursprünglich-ungebändigter unmittelbarer Demokratie‘. Verordnete Beschränkungen der Teilnehmerzahl, Verlagerung an abgelegene Orte und immer neue Auflagen der Versammlungsbehörden sind damit kaum vereinbar. Die staatlichen Organe haben dem Geist unserer Verfassungen nach der Bevölkerung das Recht auf Protest nicht zu gewähren, sondern zu gewährleisten, ja sogar zu garantieren.“

22. Januar 2022

Christof Kuhbandner: Der Anstieg der Übersterblichkeit im zeitlichen Zusammenhang mit den COVID-Impfungen (Anmerkung Paul Schreyer: Multipolar hatte bereits am 20. und 21.1. Filmbeiträge dazu von ServusTV und Oval Media (Autor: Bert Ehgartner) verlinkt, hier nun der Volltext. Prof. Kuhbandner weist in dieser 28-seitigen Untersuchung eine enge zeitliche Korrelation zwischen der Anzahl verabreichter mRNA-Präparate und der allgemeinen Todesfälle in Deutschland im Jahr 2021 nach. Auch auf Ebene jedes einzelnen Bundeslandes ist dies erkennbar, wie die enthaltenen Grafiken deutlich zeigen. RKI und PEI verweigerten auf seine Nachfrage eine Auskunft. Aus dem Papier: "Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl der Verlauf der Todesfälle im Jahr 2021 als auch der Verlauf der Übersterblichkeit mit einer leichten Zeitverzögerung nahezu exakt den Verlauf der Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen widerspiegelt: Steigt die Anzahl der Impfungen, steigt kurz darauf auch die Anzahl der Todesfälle bzw. Übersterblichkeit, sinkt die Anzahl der Impfungen, sinkt kurz darauf auch die Anzahl der Todesfälle bzw. die Übersterblichkeit. (…) Die Beobachtung, dass von Bundesland zu Bundesland ein unterschiedliches Verlaufsmuster der Übersterblichkeit beobachtet wird, welches dem jeweiligen Verlauf der Impfungen in einem Bundesland folgt, kann nach den gängigen Standards des Schließens von kausalen Zusammenhängen aus Beobachtungsdaten als ein Beleg für einen kausalen Effekt gewertet werden.“)

Deutschlandfunk: Interview mit Christian Drosten – Auszug: Deutschlandfunk: „Muss SARS-CoV-2 zwangsläufig harmloser werden? Es gab da in den sozialen Medien etwas Verwirrung in der letzten Woche, weil unterschiedliche Aussagen kursieren. Es gibt keinen Weg zurück zu einem tödlicheren Virus stand da, scheinbar ein Widerspruch zu Warnungen vor gefährlicheren Varianten, die da noch kommen könnten. Was stimmt denn nun? (…) Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat insbesondere vor einer Rekombination aus Delta und Omikron gewarnt. Ist das wirklich die größte Bedrohung?“ – Drosten: „Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie das SARS-2-Virus auch wieder als stärker virulente, stärker krankmachende Variante kommen kann – im Vergleich zu Omikron. Beispielsweise könnte man sich vorstellen, dass eine Rekombination passiert. Also wenn wir uns jetzt vorstellen, wir haben ja bei diesen Viren immer das Spike-Protein, das macht eigentlich so die Hauptimmunität. Und davon abgesehen hat das Virus ja noch viele eigene andere Eigenschaften, also der Rest des Genoms. Und es ist möglich, dass sich Genome zusammentun, man könnte sich vorstellen, dass zum Beispiel ein Virus entsteht, da sprechen wir dann von einer rekombinanten Viruslinie, die zum Beispiel das Spike-Protein vom Omikron-Virus trägt, um weiterhin diesen Immunvorteil zu genießen, aber den Rest des Genoms vom Delta-Virus hat, weil möglicherweise der Rest des Genoms bei Delta eine stärkere Replikationsfähigkeit vermittelt, andere Eigenschaften macht, die dem Virus noch einen Extravorteil bringen, sodass also aus beiden Welten, aus beiden Serotypen dann die stärksten Eigenschaften zusammenkommen. So etwas gibt es, das ist schon beschrieben worden, das muss man im Moment befürchten, dass so etwas passieren könnte.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Drosten beschreibt zunächst im Konjunktiv eine entfernte, theoretisch denkbare Möglichkeit und schließt daraus dann nahtlos, genau diese müsse man jetzt „im Moment befürchten“. Die verantwortlichen Redakteure des Deutschlandfunk hinterfragen nichts davon, kommen auch nicht auf die Idee, einen Fachmann mit anderer Auffassung zu diesem Gespräch dazuzuholen. Stattdessen wird weiterhin, wie schon seit zwei Jahren, allein Drosten befragt. Er ist der Experte. Er verkündet „die Wissenschaft“. Zu ihm schaut man auf.)

Radio Flora: Impfgeschichte(n) und die Verharmlosung der NS-Medizin in der Corona-Impfkampagne – Auszug: "Nach der Etablierung der Regierung Hitler und der Entlassung jüdischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auch am Robert Koch-Institut und damit der Ausschaltung missliebiger Konkurrenz, begannen für Medizin und Forschung rosige Zeiten. (...) Der Anatom Wilhelm Pfuhl forderte, ‚liberalistische Vorurteile zu beseitigen, so das angebliche Recht des Einzelnen auf seinen Körper‘. Ärzte waren ‚biologische Soldaten‘ und Funktionsträger des NS-Regimes, die für die Einhaltung der gesundheitlichen Pflichten des ‚Volksgenossen‘ zu sorgen hatten. Dies implizierte den totalen ärztlichen Zugriff auf das Individuum. Nie in der Geschichte hatten Ärzte solche Macht und so unbegrenzte Möglichkeiten wie in der NS-Zeit. Wenig verwunderlich ist es daher, dass der Organisationsgrad von Ärzten in der NSDAP der höchste von allen Berufsgruppen war, er lag bei 45 %. (...) Opposition gegen die Impfpolitik war nicht erwünscht. Am 20. Dezember 1933 wurde per Verordnung die so genannte ‚impfgegnerische Propaganda‘ verboten, Vereinigungen der Impfgegner wurden aufgelöst, das Vermögen eingezogen, Publikationen beschlagnahmt. Jegliche weitere Betätigung war bei Strafe verboten. (...) Neben Gesundheitsexperten und Ärztefunktionären stellen Politiker und Unternehmerverbände durch die Forderung nach einer Covid-19-Impfpflicht das Recht auf körperliche Unversehrtheit zur Disposition. Und wieder soll es dabei um vermeintlich höherwertige Belange gehen, die Rettung der Gesellschaft, des deutschen Volkes oder auch der deutschen Wirtschaft. Ob den Protagonisten dieser Politik bewusst ist, welche Traditionen sie pflegen und wie dünn das Eis ist, auf dem sie sich bewegen?"

18. Januar 2022

Norbert Häring: Die Ungeboosterten werden zu den neuen Ungeimpften und das Impfpass-Kontrollregime zur Dauereinrichtung – Die handstreichartige Verkürzung des Genesenenstatus durch das Robert Koch-Institut (RKI) und die Aberkennung der erimpften Grundrechte für Janssen-Geimpfte durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) waren nur ein erster Schritt hin zu einem dauerhaften Impf- und Ausweispflichtregime ohne rote Linien. Der bereits vorbereitete nächste Schritt ist die Verkürzung des Geimpftenstatus auf höchstens sechs Monate. Das alles war nachweislich schon lange in Arbeit und absehbar. – Auszug: "Und darauf läuft die neue Entwicklung hinaus, auf impfen und vor allem kontrollieren was das Zeug hält. In den USA gibt es schon einen neuen Namen für das, was die Verordnung eingeführt hat, die RKI und PEI ihre neue Macht zum Grundrechtsentzug gegeben hat. Es heißt dort nicht mehr 'vollständige Impfung‘, sondern 'Impfstatus auf aktuellem Stand‘. Das ist offenkundig eine Formulierung, die nicht für die nächsten Monate gedacht ist, sondern für die nächsten Jahre. Ich vermute sogar Jahrzehnte, denn Bill Gates hat avisiert, dass es eine mRNA-Superimpfung gegen alle Varianten und möglichst auch die Grippe in ihren verschiedenen Varianten geben soll. Ein 'Impfstatus auf aktuellem Stand‘ wird dann voraussetzen, dass man sich die jeweils aktuelle Impfstoffvariante hat spritzen lassen. (…) Sobald die Pharmaindustrie behauptet, die von Gates avisierte Super-Impfung erfunden zu haben, wird die mindestens jährliche Impfung gegen alle schlimmen aktuellen Viren nötig sein, um Grundrechte auszuüben, wie Reisen oder Treffen mit anderen Leuten oder gar Arbeiten und Geld verdienen. Und alle Arbeitgeber, Restaurantbetreiber, Veranstalter, Einzelhändler werden verpflichtet, die Funktion der Kontrolleure auf Schritt und Tritt zu übernehmen. Das wird ihnen natürlich erleichtert werden, indem das Silicon Valley ihnen Automaten und Software für die Eingänge bereitstellt, die die Kontrollen automatisiert erledigen – und nebenbei alle unsere Bewegungs- und Gesundheitsdaten in Datenbanken auf Servern füttern, auf die die US-Geheimdienste laut CLOUD-Act weltweit Zugriff haben.“

Achgut: Rückzug im "Krieg gegen das Virus“? Ich habe den Eindruck, dass im viel zitierten "Krieg gegen das Virus“ mit der Impfpflicht als Wunderwaffe die Phase des Rückzugs bereits eingeläutet worden ist und erste größere Absetzbewegungen in Politik und Medien stattfinden (Alexander Meschnig) – Auszug: "… hat sich Scholz mit der Impfpflicht nicht gleich zu Beginn seiner Amtszeit ein richtiges Ei gelegt? Er wird ja nicht auf die mediale Zurückhaltung rechnen können, die Merkel über die Jahre bei all ihren Fehlentscheidungen begleitete. Ich erspare mir an dieser Stelle die bereits bekannten Tatsachen, die gegen eine Impfpflicht sprechen, im Detail aufzuzählen: Ein Atemwegsvirus kann nicht 'weggeimpft‘ werden, die Impfstoffe haben nur eine bedingte Zulassung, gegen die neue Variante Omikron macht die Impfung mit den derzeitigen Mitteln eigentlich keinen Sinn mehr. Dazu kommen die ständige Manipulation der Inzidenzen durch sinnfreie Kumulationen von Zahlen, die Grundlage für alle Maßnahmen sind, der Zuschlag aller Personen mit unbekanntem Impfstatus zu den Ungeimpften, die steigende Zahl an Nebenwirkungen und Impfdurchbrüchen, i.E. ein Impfversagen. Dann alle von der Regierung bis dato unbeantworteten Fragen nach der zeitlichen Dauer einer Impfpflicht, die Anzahl der verpflichtenden 'Piekse‘, die praktische Umsetzung und die Höhe der Strafen bei Verweigerung der Impfung. Mit Omikron, nach derzeitiger Datenlage zwar ansteckender, aber vom normalen Verlauf weniger schwer als eine Grippe, ist die Impfpflicht, bei der Schnelligkeit mit der sich die Infektion nun ausbreitet, eigentlich hinfällig. Was hat die Impfpflicht also noch für einen Sinn, außer einen bereits verlorenen Kampf des Prinzips willen weiterzuführen, da man sich das eigene Scheitern nicht eingestehen kann? Andere Länder haben das Ende der Einschränkungen bereits eingeleitet, nur die 'Achsenmächte‘ (Deutschland, Österreich, Italien) beharren weiter auf dem einmal eingeschlagenen Weg der restriktiven Maßnahmen und einer Impfpflicht. Die historische Neuauflage dieses Triumvirats wäre eine eigene Analyse wert. In England hat Boris Johnson mit seinem Kurs wohl recht behalten. Waren kurz nach Neujahr noch 220.000 Personen infiziert, sank diese Zahl auf 81.000 am Samstag, den 15. Januar, ein Rückgang um über 60 Prozent. Und das ohne 2G, 2G+ und andere freiheitsbeschränkende Eingriffe. Die hierzulande viel beschworene 'Omikronwand‘ bröckelt jedenfalls schneller als gedacht. In Dänemark gestand eine der größten Zeitungen des Landes ein, ihre journalistische Sorgfaltspflicht bei der Berichterstattung über Corona verletzt und viel zu sehr den Vorgaben der Regierung vertraut zu haben. Wann wird sich der SPIEGEL oder die SZ für die einseitige Regierungspropaganda entschuldigen? In den USA wurde Bidens Vorstoß für eine Impfpflicht in Unternehmen mit mehr als 100 Angestellten vom Supreme Court gestoppt. Über Schweden, das faktisch die Pandemie hinter sich hat, berichten die deutschen Medien praktisch nicht mehr.“

17. Januar 2022

Norbert Häring: Corona-Regime-Behörden verkürzen handstreichartig Genesenenstatus auf zwei Monate und machen Janssen-Geimpfte zu Ungeimpften– Auszug: „Durch Bekanntgabe des RKI vom 14.1. gilt der Genesenenstatus nun nur noch von 28 Tagen nach Genesung bis drei Monate nach Genesung. Die seit Samstag 15. Januar geltende neue Verordnung macht es möglich, dass eine Behörde per ankündigungsloser Änderung einer Webseite darüber entscheidet, ob Millionen Menschen ihre Grundrechte noch ausüben dürfen oder nicht. Das Parlament will mit solchen Detailentscheidungen nicht mehr behelligt werden. Das RKI behauptet: Die Festlegung der Vorgaben erfolgt unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der medizinischen Wissenschaft.“ Was dieser neue Stand der Wissenschaft sein soll, erklärt das RKI weder im Rahmen dieser neuen „fachlichen Vorgaben“, noch in einer Pressekonferenz oder Pressemitteilung. (…) Das ist staatliche Willkür und Schikane im Quadrat. Es ist so offenkundig rechtswidrig wie es nur sein kann. Aber das spielt ja heutzutage keine Rolle mehr. (…) Der Zweck der überfallartigen Aktion ist offenkundig. Durch die weniger gefährliche, aber besonders ansteckende Omikron-Variante „droht“ eine großer Teil der Bevölkerung ohne (Nach-)Impfung immunisiert zu werden. Das wollen die Regierenden nicht zulassen, denn Kanzler Scholz hat es sich erklärter Maßen zur Berufung gemacht, ein hartes Corona-Regime zu exekutieren, einschließlich Impfzwang und ohne rote Linien. Also wird der Genesenenstatus so stark verkürzt, das er praktisch nichts mehr bringt und man sich unnötiger Weise trotzdem wiederholt impfen lassen muss, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu dürfen. (…) Jede Richterin und jeder Richter, egal welcher Ebene, kann diesen Rechteentzug im Handstreich für ungültig erklären, weil er sich nur auf eine einfache Verordnung stützt.”

Novo Argumente: Warum haben Wissenschaftler die Labor-Theorie unterdrückt? – Auszug: „Nun aber liegt eine E-Mail von Farrar vor, die am Sonntag, dem 2. Februar 2020, an Francis Collins, Leiter der National Institutes of Health, und Anthony Fauci, Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases, geschickt wurde. Darin werden die nächtlichen Überlegungen von zwei anderen Virologen, die Farrar konsultiert hatte, Robert Garry von der Tulane University und Michael Farzan vom Scripps Research Institute, sowie Farrars eigene Überlegungen wiedergegeben. Selbst nach dem Telefonat konzentrierte sich ihre Sorge auf ein Merkmal des Sars-Cov-2-Genoms, das zuvor noch bei keinem anderen Sars-ähnlichen Coronavirus beobachtet worden war: die Insertion (im Vergleich zum am nächsten verwandten Virus in Fledermäusen) einer 12-Buchstaben-Gensequenz, die eine so genannte Furin-Spaltstelle bewirkt, die das Virus viel infektiöser macht. Farzan, so Farrar, „hat Schwierigkeiten, das außerhalb des Labors zu erklären", und Garry „kann sich kein plausibles natürliches Szenario vorstellen [...], kann nicht herausfinden, wie das in der Natur zustande komme". (…) Dies sind genau die Verdachtsmomente, die im April 2020 in einem sorgfältig verfassten Aufsatz des russisch-kanadischen Biotech-Unternehmers Yuri Deigin geäußert wurden, der damals von Garry und den anderen als Unsinn abgetan wurde. In dem einflussreichen Artikel, den Andersen, Garry und Holmes gemeinsam mit zwei anderen Virologen verfasst hatten, vertraten sie eine ganz andere Auffassung als in ihrem privaten Austausch. (...) Donald Trump zu widersprechen, den Ruf der Wissenschaft um jeden Preis zu schützen und sich mit denjenigen gut zu stellen, die hohe Zuschüsse vergeben, sind ziemlich starke Anreize, seine Meinung zu ändern.“