Axel Springer:
WELT Sicherheitsgipfel 2026: Sicherheitssektor diskutiert Rahmenbedingungen für europäische Verteidigungsfähigkeit – Auszug: „Angesichts der anhaltenden volatilen Sicherheitslage fand heute [2.7.] der zweite WELT Sicherheitsgipfel im Berliner Axel-Springer-Hochhaus statt. (…) Unter den Gästen waren: Carsten Breuer (Generalinspekteur der Bundeswehr), Martin Jäger (Präsident des BND), Sinan Selen (Präsident des BfV), Holger Münch (Präsident des BKA). (…) Mykhailo Fedorov (Verteidigungsminister der Ukraine), (...) Thomas Röwekamp (Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages) (…) Alex Karp (CEO, Palantir, zugeschaltet), Michael Schöllhorn (CEO, Airbus Defence & Space), Uwe Horstmann (CEO, STARK), (...) Sebastian Kurz (Präsident, Dream Security), (...) Heyo Kroemer (Vorstandsvorsitzender, Charité Berlin) (...).
Wall Street Journal:
Trump Briefed on All-Out War Options in Iran but Opts to Stick With Talks (Trump wurde über Optionen zu einem umfassenden Krieg im Iran informiert, bleibt aber bei den Verhandlungen) – Auszug (übersetzt): „Wie Beamte sagten, stand im Mittelpunkt der Gespräche die Frage, ob die USA die Verhandlungen aufgeben und wieder umfassende Angriffe auf den Iran starten sollten (…). Obwohl Trump noch keine endgültige Entscheidung getroffen hat, teilte er seinen Beratern mit, dass er der Ansicht sei, eine weitere Runde umfassender Angriffe könnte die Diplomatie zum Scheitern bringen und Washingtons Chancen schmälern, das iranische Atomprogramm letztendlich zu zerschlagen. Trump habe seinen Beratern zudem mitgeteilt, dass es für ihn akzeptabel sei, wenn die Verhandlungen mit Teheran die Frist für ein Atomabkommen am 18. August überschreiten, (…). Diese Entscheidung verschafft den Gesprächen mehr Zeit, um zu einem Ergebnis zu kommen.“ (Archivierte Version)
TASS:
Russian diplomat reveals what EU can do to bring relations back on good track (Russische Diplomatin verrät, was die EU tun kann, um die Beziehungen wieder auf guten Kurs zu bringen) – Auszug (übersetzt): „Die Europäische Union müsse ihre aggressive antirussische Politik aufgeben, um die Beziehungen zu Moskau wieder zu normalisieren, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. (…) ‚Dass die EU diese Politik aufgibt, ist eine notwendige Voraussetzung, wird aber nicht ausreichen, um unsere Beziehungen zu stabilisieren. Konkret bedeutet dies, dass Brüssel und andere europäische Hauptstädte alle unfreundlichen Maßnahmen gegen unser Land einstellen müssen, einschließlich der Versuche, sich in unsere inneren Angelegenheiten einzumischen und unsere soziale und wirtschaftliche Stabilität zu untergraben.“
junge Welt (25.6.):
Das Kissinger-Girl – Auszug: „[Die Autorin Frances Stonor Saunders schrieb in ihrem Buch über den von der CIA finanzierten ‚Kongress für kulturelle Freiheit‘ (1950-1969):] ‚Auftrag war es, der westeuropäischen Intelligenz allmählich ihre latente Sympathie für Marxismus und Kommunismus auszutreiben, um sie so nach und nach an den American Way heranzuführen.‘ (…) Ein allzu wütender, hysterischer Antikommunismus war in diesem Krieg der Ideen meist eher unerwünscht, vom Herzen kommende Kapitalismuskritik, solange christlich-humanistisch oder existentialistisch gesinnt und artistisch möglichst verfeinert, kein Tabu. (…) Der im Fall Bachmann entscheidende Verbindungsmann war kein Geringerer als Henry Kissinger. Als Direktor des Internationalen Seminars, welches sich ohne groß zu übertreiben als verdecktes CIA-Rekrutierungszentrum charakterisieren ließe, lud Kissinger 1955 neben Siegfried Unseld, zukünftiger Leiter des Suhrkamp Verlages, auch Ingeborg Bachmann an die Summer School der Harvard University ein. (…) Bachmann selbst war Kissinger durch den Kritiker Hans Egon Holthusen anempfohlen worden, und wer will, mag glauben, dass Kissinger damals nichts von Holthusens früherer Zugehörigkeit zur SS oder Unselds NSDAP-Mitgliedschaft wusste.“
10. Juli 2026