Süddeutsche Zeitung:
Die Wahl der Waffen – Auszug: „Blättert man durch das Dossier, mit dem die EU ihre Sanktionen gegen Hüseyin Doğru begründet, sucht man klare Falschmeldungen (…) vergebens, stattdessen liest man da zugespitzte, teils auch tendenziöse Artikel. (…) Doğru behauptet, dass er von 2022 an kein Geld mehr von Russland angenommen habe. Deutsche Geheimdienstler glauben ihm das nicht. Denn Doğru verlegte seinen Firmensitz 2022 nach Istanbul, außerhalb des Blicks europäischer Behörden. Dort gründete er eine Briefkastenfirma, während er mit seinem Team in Berlin blieb. (…) Bei den deutschen Sicherheitsbehörden ist die Rede von einem ‚Attribuierungsverfahren‘, das man veranlasst habe, also einer Untersuchung der Geldströme. Mit einem angeblich klaren Ergebnis. Die Spur habe nach Moskau geführt, sagt ein deutscher Beamter. Doğru streitet das ab. Er sagt, er habe sein Geld seit 2022 ganz selbständig verdient, mit Spenden und Werbung. Belege zeigen will er nicht. (…) Und so zeigt sich die ganze Zwiespältigkeit dieses Falls. Da ist eine Europäische Union, die nicht wehrlos zusehen will, zusehen kann, wie ein verbrecherisches Moskauer Regime den medialen Diskurs hierzulande mit lenkt. Aber auch eine Europäische Union, die ihre eigenen, rechtsstaatlichen Werte nicht aufs Spiel setzen darf, nicht zuletzt die Pressefreiheit, die gerade für kritische Äußerungen gilt und gelten muss.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Der Elefant im Raum, den die Süddeutsche Zeitung ausspart: Eine Bestrafung ohne Gerichtsverfahren ist ein Rückfall ins Mittelalter.)
Hudson Institute:
The Code as Witness: COVID Origins, Scientific Accountability, and Preventing the Next Pandemic (Der Code als Zeuge: Die Ursprünge von COVID, wissenschaftliche Verantwortung und die Prävention der nächsten Pandemie) (Vortrag von Steven Quay, Video, 60 min) (Anmerkung Paul Schreyer: Quay legt in diesem Vortrag am Hudson Institute, einer der führenden Denkfabriken der USA, dar, dass das Coronavirus im Labor erzeugt wurde. Er argumentiert vorsichtig und konservativ, spricht aber dennoch ab Minute 31 deutlich die starken Indizien dafür an, dass die Forschungen im Labor keinen akademischen Hintergrund hatten, sondern für eine „Dual Use“-Nutzung angelegt waren. Er vermeidet das Wort „Biowaffe“, aber die Schlussfolgerung liegt nahe. Siehe auch der folgende Multipolar-Beitrag, der zahlreiche Punkte anspricht, die nun von Quay bestätigt werden.)
Berliner Zeitung:
Innenminister rufen zu mehr Eigenvorsorge auf: Notfallrucksack soll in jeden Haushalt – Auszug: „Die Innenminister der Bundesländer (…) empfehlen (...), einen Notfallrucksack griffbereit neben der Haustür zu deponieren. (…) Betroffene [sollen] in der Lage sein, sich kurzfristig selbst zu versorgen oder den Wohnort rasch verlassen zu können, ohne erst Vorräte zusammensuchen zu müssen.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Der praktische Nutzen ist gering, der psychologische für die Regierung hoch: Menschen denen Angst gemacht wird, sie müssten ständig bereit sein, aus ihrem Haus zu fliehen, neigen eher dazu, einer Regierung, die sie „beschützt“, blind zu folgen.)
Neue Zürcher Zeitung (6.6.):
Expertin über Verdreifachung der Autismus-Diagnosen: „Jemand, der sich flüssig unterhalten kann, ist kein Autist“ (Interview mit Ute Frith, emeritierte Professorin für kognitive Entwicklung am University College London und Pionierin der Autismusforschung) – Auszug: „Ich sehe Studenten, die (…) bestens funktionieren, aber über ihre Autismus-Diagnose sprechen. (…) [Sie] gehören zu der [Autisten-]Untergruppe, die gerade stark wächst. Ihr Hauptsymptom ist eine grosse Ängstlichkeit in sozialen Situationen. (…) Ich glaube (…), dass die Betroffenen Hilfe brauchen. Aber ihre Probleme könnten besser anderweitig behandelt werden, das Etikett Autismus hilft ihnen nicht. (…) Immer mehr Wissenschaftler und Aktivisten beschäftigen sich mit (…) [diesen] milden Autisten, weil sie viel einfacher in Studien einzubeziehen sind und weil es gesellschaftlich gerade im Trend liegt. (…) Die Diagnosekriterien müssten wieder strenger interpretiert, das Spektrum eingeengt werden.“ (Bezahlschranke)
Merkur:
Iran schießt US-Kampfhubschrauber ab – die Rettung der Piloten wird zum Spektakel – Auszug: „Der Angriff, der den US-Militärhubschrauber vom Himmel holte, muss aus dem Nichts gekommen sein. In einem Moment waren die beiden Besatzungsmitglieder noch sicher in dem schwer gepanzerten Apache AH-64. (…) Dann prallte eine iranische Drohne in den Hubschrauber, der daraufhin ins Meer stürzte. Die Piloten wurden in die Gewässer vor der Küste Omans geschleudert: allein, ungeschützt und wehrlos.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Ja, hier ist die Rede von US-Berufssoldaten, die an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg beteiligt sind und kurz zuvor noch bereit waren, mit den Waffensystemen ihres Kampfhubschraubers Menschen zu töten. Das nur zur Klarstellung, ansonsten könnte man meinen, hier sei die Rede von kleinen Kindern in Gefahr – „allein, ungeschützt und wehrlos“. Kaum vorstellbar dass deutsche Medien so über eine abgeschossene russische Hubschrauberbesatzung berichten würden.)
Berliner Zeitung:
Helden von heute, Täter von gestern: Die gefährliche Dynamik der Erinnerung (Bezahlschranke) – Auszug: „Ein Freund reiste gerade durchs Baltikum. In Estland, nahe Narva, führten seine Gastgeber ihn stolz zu einem Denkmal. (…) Die Soldaten, derer hier gedacht wird, kämpften gegen die Rote Armee, als Angehörige der Waffen-SS. (…) [Nach Kiew] wurden neulich die Überreste von Andrij Melnyk umgebettet. Mit militärischen Ehren und Präsidentenpräsenz. Melnyk (...) führte einst die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN). (…) In einem Brief an Reichsaußenminister von Ribbentrop pries er 1939 die ‚weltanschauliche Ähnlichkeit‘ seiner Leute mit ‚insbesondere dem Nationalsozialismus in Deutschland‘. (…) Vermutlich hievt der Jude Selenskyj eher aus taktischen denn ideologischen Gründen Antisemiten auf den höchsten Sockel. Er mag glauben, sich Pingeligkeit bei der Auslese antirussischer Identitätsikonen nicht leisten zu können. (…) Das offizielle Deutschland schweigt, weil es eben auch gerade das Gefühl hat, bei der Wertepartnerwahl nicht wählerisch sein zu können. Der Feind meines Feindes. (…) Ich sehe da eine Tendenz. Hoffentlich ist es Quatsch, aber vielleicht würdigt das Kyffhäuser-Denkmal bald nicht mehr einen Kaiser, sondern eine Operation namens Barbarossa. “
Tagesschau:
Landen Waffen und Munition auf dem Schwarzmarkt? – Auszug: „Immer wieder tauchen bei Razzien im Drogenmilieu auch Kriegswaffen auf. Wie Recherchen von Report Mainz zeigen, stammen viele möglicherweise aus der Ukraine. (…) [Der spanische Polizist Oscar] Sánchez zeigt eine sichergestellte Patrone, NATO-Standard-Munition des Typs 5,56 mm. ‚Die Drogenbanden nutzen diesen Typ von Munition. Sie kommt aus Osteuropa, aus dem Krieg in der Ukraine‘ (…). Der Terrorismusexperte Hans-Jakob Schindler geht davon aus, dass Waffen, die von Verbündeten der Ukraine geliefert wurden, auch auf dem Schwarzmarkt landen. Den EU-Mitgliedstaaten wirft er vor, das Problem zu verschweigen. ‚Keine Regierung, die Waffen in eine Konfliktregion liefert, gerade auch die Bundesregierung, möchte gerne sagen, unsere Waffen werden für irgendetwas anderes verwendet, als für den Zweck, für den sie geliefert werden‘, sagt er im Interview. “
tkp:
Christine Cotton: Die Whistleblowerin, die die Pharmaindustrie entblößte – und daran starb – Auszug: „Am 2. Juni 2026 veröffentlichte Christine Cotton ihren letzten Beitrag auf X. Die französische Biostatistikerin, die 25 Jahre in der Pharmaindustrie gearbeitet hatte – davon den Großteil in der Verwaltung und Analyse klinischer Daten – erklärte darin ihren Freitod. (…) Christine Cotton war keine Außenseiterin, keine ‚Verschwörungstheoretikerin‘, keine Impfgegnerin aus dem alternativen Milieu. Sie war eine Industrie-Insiderin. (...) Ab Dezember 2020 (...) begann sie, sich in die Dokumente des Pfizer-Impfstoffs einzuarbeiten. Was sie fand, beschreibt sie als ‚katastrophal‘. Cottons zentrale Erkenntnis, dokumentiert in zahlreichen Schriften und Sendebeiträgen, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Der Pfizer-Impfstoff, den die Bevölkerung erhielt, war nicht der Impfstoff aus der klinischen Studie, für den eine Wirksamkeit von 95 % behauptet wurde.“
Weltwoche (21.5.):
Diesen Film sollten alle Politiker sehen: In „Der Hype“ entlarven sich die Verantwortlichen des Corona-Regimes selbst – Auszug: „Regisseur Mike Wyniger, ein kluger, mutiger Einzelkämpfer des Genres, musste einfach nur Hunderte von Stunden fleissig nachschauen, wer wann was gesagt hat. Die Verantwortlichen – beim Bund, aber auch international bei der WHO, beim deutschen Robert-Koch-Institut oder bei der Bundesregierung – entlarven sich und die stümperhaften Grundlagen der weitreichenden politischen Weichenstellungen immer wieder selbst. (…) Der Film belegt alles, was er sagt, mit Originalquellen und Daten. Deutlich wird, in welchem Ausmass wissenschaftliche Fakten aussen vor gelassen wurden, um gravierende Massnahmen wie Lockdowns anzuordnen.“
30. Juni 2026