Infosperber:
14.300 Unterschriften gegen Elon Musk – Auszug: „Elon Musk, der Mann, der in der Ukraine entschieden hat, wer Internet bekommt und wer nicht, der Mann, der sich in fremde Wahlen einmischt wie in einen Gruppenchat, dem er sich ungefragt hinzugefügt hat, der will [vierzig Starlink-Antennen in Leuk (Schweiz)] bauen. Und die Strahlenfolgen? 18 bis 29 Gigahertz, Millimeterwellen, kein Mensch weiss, was das langfristig bedeutet, keine Langzeitstudien, keine gesicherten Grenzwerte, keine Antworten, nur Pläne (…). Die Gemeinde hat die Einsprache abgewiesen, die Walliser Regierung prüft noch, der Baustopp gilt vorläufig (…).“
Berliner Zeitung:
In Erklärungsnot: Berlins widersprüchliche Antworten zu Putins Schröder-Vorschlag – Auszug: „Es war ein bemerkenswerter Auftritt, den Regierungssprecher Stefan Kornelius in der Bundespressekonferenz hinlegte – bemerkenswert vor allem in dem, was er nicht sagte und dem Ausmaß an Widersprüchen, in die er sich verstrickte. (…) Putin hatte ausdrücklich ergänzt, sollte Schröder nicht in Frage kommen, mögen die Europäer ‚einen Staatschef wählen, dem sie vertrauen und der nichts Negatives über uns gesagt hat‘. Ein Vorschlag also, der durchaus Verhandlungsspielräume eröffnete (…). Doch davon wollte Kornelius nichts wissen. Auf die Eingangsfrage, ob ein Vermittler Schröder für die Bundesregierung grundsätzlich nicht infrage komme, wich der Sprecher aus. Es gebe ‚ein klar definiertes Vermittlerumfeld‘, Russland wisse, ‚wer der Ansprechpartner in Europa ist‘. Konkrete Namen? Fehlanzeige. Stattdessen (…) warte [man] ‚auf substanzielle Signale aus Moskau‘.“ (Bezahlschranke)
German Foreign Policy:
„Rechtzeitig Widerstand leisten“ (Interview mit Hannes Kramer, Pressesprecher der Schulstreiks gegen die Wehrpflicht) – Auszug: „[Kramer:] Wir haben es erlebt, dass (...) Schüler eingeschlossen wurden; da wurde einfach das Schultor zugemacht. Wir erleben es, dass Elternbriefe verschickt werden, dass (...) Schüler ins Lehrerzimmer zitiert werden, wo ihnen dann gesagt wird: Wir wissen, dass du in der Streikbewegung sehr aktiv bist; wir unterstützen das nicht. Dann gab es Fälle, in denen (...) Schüler von der Polizei belangt wurden, weil sie auf Demonstrationen Schilder mit Aufschriften wie ‚Merz, stirb selber an der Ostfront‘ getragen haben. Man merkt schon, dass aktuell die Schrauben angezogen werden; man spürt die Haltung (…). Ein Beispiel ist, dass inzwischen (...) Schüler, die sich in der Streikbewegung betätigen, vom Verfassungsschutz angesprochen wurden.“
Deutscher Bundestag:
Enquete-Kommission Corona: Eindämmungsstrategien (NPIs) und Abwägung alternativer Ansätze (Video der Sitzung vom 7.5., 202 min, Auszug ab 1 h 26 min) – Stefan Homburg: „Wir versuchen zu verstehen, was da im März [2020] passiert ist und warum wir überhaupt einen Lockdown hatten. Ich zitiere aus der Süddeutschen [vom 24.4.2020]: ‚Im Kanzleramt tritt [am Sonntag, dem 15. März] ein kleiner Kreis zusammen, der eine große Weiche stellen wird. Neben Merkel ist Vizekanzler Olaf Scholz da, Kanzleramtschef Braun, Innenminister Seehofer, Gesundheitsminister Spahn und RKI-Präsident Wieler.‘ Und dann heißt es weiter: ‚Die Runde im Kanzleramt wird sich einig‘, einen Shutdown zu verhängen. Einen Tag später verkündet das RKI, das Risiko würde hochgestuft. Das wirkt doch so, dass Sie politisch entschieden haben, einfach einen Lockdown zu verhängen und dann hat das RKI die Risikostufe so angepasst, dass das irgendwie wissenschaftsgeleitet aussah.“
Al Jazeera:
Iran's IRGC issues new map of Strait of Hormuz under its control (Der iranische Revolutionsgarde-Korps (IRGC) veröffentlicht eine neue Karte der Straße von Hormus, die unter seiner Kontrolle steht) – Auszug (übersetzt): „Wenn diese neuen Grenzen und die Kontrolle innerhalb dieser Grenzen umgesetzt werden, bedeutet das schlichtweg, dass die Möglichkeit für die VAE, die Straße von Hormus zu umgehen, wegfällt. Man denke nur daran, dass die VAE, als der Krieg noch im Gange war, versucht haben, ihr Öl über Fudschaira zu verkaufen, indem sie die Straße von Hormus umgingen. Und nun sagen die Iraner: ‚Nun, eigentlich erstreckt sich die Grenze über den Süden von Fudschaira hinaus‘, und das bedeutet, dass man sein Öl nicht ohne Absprache mit dem Iran auf dem Weltmarkt verkaufen kann.“ (Video, Englisch, 4 Minuten)
29. Mai 2026