Anti-Spiegel:
Putin im O-Ton über Macrons Drohung, NATO-Truppen in die Ukraine zu schicken – Auszug: „Der Westen hat die Konflikte in der Ukraine, im Nahen Osten und in anderen Regionen der Welt provoziert und lügt weiter. Jetzt sagen sie ohne jede Verlegenheit, dass Russland angeblich einen Angriff auf Europa plant. Das ist schlicht und einfach – wir verstehen das – Unsinn. Gleichzeitig wählen sie selbst Ziele für Angriffe auf unser Territorium aus und entscheiden sich für die ihrer Meinung nach Angriffswaffen. Sie haben über die Möglichkeit gesprochen, Militärkontingente der NATO in die Ukraine zu entsenden. Aber wir erinnern uns an das Schicksal derjenigen, die einst ihre Kontingente in unser Land entsandt haben. Aber jetzt werden die Folgen für mögliche Interventionisten noch viel tragischer sein. Sie müssen endlich verstehen, dass auch wir Waffen haben – ja, sie wissen das, ich habe es gerade gesagt -, die Ziele auf ihrem Territorium treffen können. Und all das, was sie sich jetzt ausdenken, womit sie die ganze Welt in Angst und Schrecken versetzen, begreifen die nicht, dass damit ein realer Konflikt mit dem Einsatz von Atomwaffen und damit die Zerstörung der Zivilisation droht?“
Anti-Spiegel:
Der Frontverlauf im Dritten Weltkrieg wird deutlicher – Auszug: „Die Tatsache, dass Israel nun angekündigt hat, der Ukraine zum ersten Mal militärisches Gerät zu liefern, zeigt, dass der Bruch zwischen Russland und Israel sehr tief sein muss. Hinzu kommen die gute russische Zusammenarbeit mit Israels Erzfeind, dem Iran, und die Gerüchte, der Iran würde Russland Drohnen und Raketen liefern. Die Huthis im Jemen haben Israel ihrerseits den Krieg erklärt und beschießen, trotz Angriffen von NATO-Schiffen, im Roten Meer Handelsschiffe, die mit Israel in Verbindung stehen. (…) Da kam es nicht überraschend, dass Russland und Jemen nun gegenseitige Besuche technischer Gruppen vereinbart haben, um die Zusammenarbeit im Bereich der Bodenschätze zu erörtern. (…) Man sieht, dass die in den Konflikten kämpfenden Länder zusammenrücken. Auch wenn die Konflikte formell nichts miteinander zu tun haben, können sie sich so zu einem großen Konflikt entwickeln.“
Gewerkschaftsforum:
Der neue Burgfrieden funktioniert – Auszug: „Bei vielen SPD-Mitgliedern schlug das wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein, als Bundeskanzler Scholz am Sonntag, dem 27.02.2022 im Bundestag eine Zeitenwende verkündete. (…) Olaf Scholz kündigte an, ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Aufrüstung zu bilden, das im Grundgesetz verankert werden soll und wie schon lange von den USA gefordert, dauerhafte Rüstungsausgaben von über zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts pro Jahr bereitzustellen. Besonders die älteren SPD-Mitglieder, das sind vielfach Menschen, die noch die Parteischulungen engagiert mitgemacht haben und die Parteigeschichte aus dem Effeff aufsagen können, wollten es nicht wahrhaben, was sie da hörten. Hatten sie doch sofort Kaiser Wilhelm vor Augen, der bei Kriegsbeginn 1914 keine Parteien mehr kannte, sondern nur noch Deutsche (...). Wie schon 1914, unterstützt die Gewerkschaftselite mit ihren unklaren Stellungnahmen die Aggression der deutschen Weltmachtsfantasien. Ohne große Not stellt sie sich hinter den Wirtschaftskrieg gegen Russland und schwört die Gewerkschaftsbasis, Beschäftigte und Menschen in prekären und verarmten Verhältnissen auf Verzicht ein.“
Hintergrund:
Medienlenkung im Digitalkonzernstaat (Michael Meyen) – Auszug: „Die Suche nach den Medienlenkern der Gegenwart führt in das Herz einer Gesellschaftsform, die der Politikwissenschaftler Sheldon Wolin auf den Namen ‚umgekehrter Totalitarismus‘ getauft hat. (…) Das Zusammenspiel von politischer und wirtschaftlicher Macht auf dem Feld der öffentlichen Kommunikation ist ein Lehrstück aus dem ‚umgekehrten Totalitarismus‘ (…) Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (...), das geradezu mustergültig konkretisiert, was Wolin ein Jahrzehnt vorher eher abstrakt und theoretisch beschrieben hat. Der ‚staatliche Anstoß‘ hat den Internetkonzernen erlaubt, zu ‚Zensurmaschinen‘ (Hannes Hofbauer) zu mutieren. (…) Die EU [hat] 2018 mit Facebook, Google, Twitter und der Werbewirtschaft einen ‚Verhaltenskodex gegen Desinformation‘ vereinbart, den inzwischen auch Microsoft und Plattformen wie TikTok oder Vimeo unterzeichnet haben. Inhalt, etwas zugespitzt (...): Bringt das unter die Leute, was wir für richtig halten, und macht alles andere unsichtbar.“
Ria Novosti:
Transnistrische Moldauische Republik bittet Russland wegen der moldauischen Wirtschaftsblockade um Hilfe – Auszug (übersetzt): „Die Kongressteilnehmer unterstützten den Beschluss, sich an den Föderationsrat und die russische Staatsduma zu wenden mit der Bitte, Maßnahmen zum Schutz Transnistriens unter dem Druck der Republik Moldau und unter Berücksichtigung der Tatsache zu ergreifen, dass mehr als 220.000 russische Bürger in der Republik leben. (…) Darüber hinaus beabsichtigen sie, die Interparlamentarische Versammlung der GUS-Mitgliedstaaten aufzufordern, eine Eskalation am Dnjestr zu verhindern, einen Appell an das Parlament der Europäischen Union zu verabschieden, sich dafür einzusetzen, dass der Druck aus Chisinau und die Verletzung der Rechte und Freiheiten der Transnistrier verhindert werden (…). Im Jahr 2006 hielt die nicht anerkannte Republik ein Referendum ab, bei dem sich 96,62 Prozent der Bevölkerung für den Beitritt zu Russland aussprachen. Damals gab es jedoch keine Entscheidung aus Moskau.“
Manova:
Die Umerziehungsagenda. Mit der Begründung, „unsere Demokratie“ schützen zu wollen, höhlt die Regierung um Nancy Faeser diese immer weiter aus und erschafft einen paranoiden Bespitzelungsstaat – Auszug: „Das große Problem bei der Einschätzung der geplanten Maßnahmen ist der ungenaue, nicht näher definierte Gebrauch des Begriffs ‚rechtsextrem‘ durch die Regierungsvertreter. (…) Die Tatsache, dass wir uns selbst nicht als ‚rechts‘ einstufen würden, schützt uns nicht davor, diesen Begriff übergestülpt zu bekommen. ‚Rechts‘ ist in den letzten Jahren zu einer umfassenden Chiffre für alles Verwerfliche geworden – analog zu den Vaterlandsverrätern, Majestätsbeleidigern, Klassenfeinden, Terrorsympathisanten, Gefährdern und Coronaleugnern anderer von Obrigkeiten losgetretener Verfolgungswellen. Mit der ursprünglichen Bedeutung des Wortes ‚rechts‘ hat all das nur noch am Rande zu tun. Sonst müssten sich die Konstrukteure einer zunehmend ins Totalitäre abdriftenden Gesellschaft ja als Erstes selbst verhaften.“
The Duran:
Chaos in Kiev follows chaotic retreat from Avdeyevka (Chaos in Kiew folgt auf chaotischen Rückzug aus Awdijiwka) (Video, 38 min) – Auszug (übersetzt): „(...) [Selenskyj] war wütend, dass Awdijiwka fiel, während er zur Münchner Sicherheitskonferenz fuhr, und offenbar besteht er auf strafrechtlichen Ermittlungen gegen einige der Soldaten, die aus Awdijiwka geflohen sind, und auch – und das ist politisch unglaublich gefährlich – gegen die Führung der dritten Sturmbrigade, mit anderen Worten, der Asow-Brigade. (…) Der Befehl zum Rückzug (…) wurde (…) so lange hinausgezögert, bis die Soldaten selbst den Rückzug antraten und ihn auf höchst chaotische und unorganisierte Weise durchführten. (…) Saluschnyj ist gerade der Partei von Poroschenko beigetreten. (…) Ich glaube, wir können jetzt getrost sagen, dass wir uns in der Ukraine in einer Situation kurz vor einem Staatsstreich befinden. (…) Das Vertrauen der Soldaten in die Führung ist auf dem besten Weg, völlig zusammenzubrechen.“
Andrew Korybko:
Putin Had No Reason To Kill Navalny But The West Has Every Reason To Lie That He Did (Putin hatte keinen Grund, Nawalny zu töten, aber der Westen hat allen Grund zu lügen, dass Putin es getan hat) – Auszug (übersetzt): „Der Zeitpunkt hätte aus Sicht der russischen Staatsinteressen nicht schlechter sein können. In einem Monat finden Präsidentschaftswahlen statt, und der Amtsinhaber würde eine möglichst hohe Wahlbeteiligung bevorzugen. Doch nun könnten irregeführte Teile der Wählerschaft, die die Wahl normalerweise nicht boykottieren würden, aus Protest die Wahl auslassen. Der Westen wird die daraus resultierende geringe Wahlbeteiligung vorhersehbar als Delegitimierung des Mandats von Präsident Putin interpretieren, wenn er wie erwartet eine weitere Amtszeit gewinnt. (…) Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Tod Nawalnys und dem Konflikt [in der Ukraine], aber es wird bereits das Narrativ verbreitet, dass die Bewilligung weiterer Hilfe der beste Weg sei, um Präsident Putin zu ärgern. Aus westlicher Sicht ist es auch ein Glücksfall, dass er starb, während sich die westliche Elite gerade in München zur diesjährigen Sicherheitskonferenz aufhält, da sie diese Pläne nun leicht koordinieren kann.“
Frankfurter Allgemeine:
Assanges letzte Chance – Auszug: „Im Juni 2022 bewilligte die britische Regierung die Auslieferung Assanges, über dessen Berufung gegen diese Entscheidung muss nun der High Court in einer letzten Anhörung befinden. Assanges Ehefrau Stella, die ihn auch anwaltlich vertreten hat, sagte am Donnerstag in London, die Lage sei für ihren Ehemann ‚extrem ernst‘. Es könne sein, dass er nach der Anhörung am Dienstag und Mittwoch der nächsten Woche ‚binnen Tagen‘ in ein Flugzeug nach Amerika gesetzt werde. (…) Der gegenwärtige Verantwortliche für Wikileaks, der Isländer Kristinn Hrafnsson, sagte in London, niemand habe sich vorstellen können, dass die amerikanischen Behörden Spionagegesetze gegen Enthüllungsjournalisten anwenden würden. (…) Auch in Großbritannien erlaube ein Gesetz nun ähnliche Strafverfolgungen. (…) In Australien, dem Heimatland des Wikileaks-Gründers, drängen Regierung und Parlament nun deutlicher auf eine Lösung der Angelegenheit als zuvor.“
Hamburger Morgenpost:
Rassistisch, rechtsradikal, homophob? Nawalny: Die dunklen Seiten des „Kremlkritikers“ (2020) – Auszug: „Aber dass der Mann auch ziemlich dunkle Seiten hat, darüber wird kaum berichtet. (…) Besser dokumentierte Nawalny selbst auf seinem eigenen Blog seine damalige Haltung. Bürgerrechtler nennt er dort: ‚quasiliberale Wichser‘, Homosexuelle: ‚Schwuchteln‘, die weggesperrt gehörten. Und als Russland 2008 in Georgien einmarschierte, sprach er sich für die Deportation aller Georgier aus Russland aus. Und schrieb, dass ‚das Hauptquartier der Nagetiere‘ (Tiflis) mit Marschflugkörpern zerstört gehöre. Nach seinem Rauswurf nahm Nawalny dann auch direkt am jährlich stattfindenden ‚Russischen Marsch‘ teil. Dort treffen sich Konservative, Nationalisten, Monarchisten sowie offen rechtsextreme Gruppen, um gegen die Regierung zu demonstrieren. Der ‚Kremlkritiker‘ trat dort mehrfach als Redner auf, war im Orga-Team. Seine von ihm gegründete ‚Fortschrittspartei‘ nannte er zu der Zeit selbst ‚nationalistisch‘. (…) Etwa seit 2013 hat Nawalny seine Sprache deutlich entschärft. (…) Politische Gegner sowie viele Journalisten und Politik-Wissenschaftler sagen: Seine neue Uneindeutigkeit sei nur Taktik, um sein öffentliches Bild, gerade im Westen, aufzupolieren.“
Makroskop:
Der Ukrainekrieg könnte schneller und anders enden, als erwartet (Michael von der Schulenburg) – Auszug: „Selenskyj plant mit einer neuen Großoffensive ein Himmelfahrtskommando. Das könnte zu Widerstand in der ausgebluteten ukrainischen Armee führen. Die EU ist auf dieses Szenario nicht vorbereitet. (…) Den Ukrainern muss inzwischen klar geworden sein, dass ein ‚wir unterstützen Euch, solange es braucht‘ nie ernst gemeint war, dass eine Restukraine nie Mitglied der NATO werden wird und dass von der Leyens Versprechen, die Ukraine im Schnellverfahren in die EU aufzunehmen, nur leere Worte waren. (…) Es wäre (…) naheliegend, dass eine Post-Selenskyj Regierung versucht, erneut mit Russland zu verhandeln. Passiert das, könnte alles sehr schnell gehen. Es ist wahrscheinlich, dass es im Geheimen bereits Gespräche gibt. (…) Die Zeitenwende, die ein Bundeskanzler einst beschworen hatte, würde (…) sehr anders aussehen, als er sich das vorgestellt hat.“
Anti-Spiegel:
Putin kritisiert das Carlson-Interview und spricht über Baerbock und Bidens Gedächtnis – Auszug: „In deutschen Medien erfährt man mal wieder nur Bruchstücke dessen, was Putin gesagt hat. (…) [Putin:] Wie ich bereits sagte, haben wir den Krieg nicht begonnen, wir versuchen nur, ihn zu beenden. In der ersten Phase [ab 2014] haben wir versucht, dies mit friedlichen Mitteln zu tun – durch das Minsker Abkommen. Wie sich später herausstellte, wurden wir auch hier an der Nase herumgeführt, denn sowohl die frühere deutsche Bundeskanzlerin als auch der frühere französische Präsident haben das zugegeben und öffentlich erklärt, dass sie nicht die Absicht hatten, das Abkommen umzusetzen, sondern nur Zeit schinden wollten, um zusätzliche Waffen in das ukrainische Regime zu pumpen, was sie auch getan haben. Das Einzige, was wir bedauern können, ist, dass wir in dem Glauben, dass wir es mit anständigen Menschen zu tun haben, nicht früher aktiv geworden sind.“
Schwäbische Zeitung:
„Politische Korrektheit“ als Debatten-Killer (Michael Andrick) – Auszug: „Wesentlich ist nur dieser Punkt: In einer Gesellschaft, die ‚politische Korrektheit‘ praktiziert, gibt es Privilegierte, die Gut und Böse, Recht und Unrecht und auch was als normal zu akzeptieren und was als empörend zu geißeln ist gleichsam vorsortieren – und die dann Leitlinien ausgeben, in deren Rahmen sich alle anderen dann öffentlich äußern dürfen. Was immer sie von sich selbst denken mögen – die Angehörigen des ‚Rates der Gerechten‘ sind keine Anhänger der Republik. Denn in Republiken gibt es niemand Privilegierten, der im Vorhinein der politischen Auseinandersetzung das Recht innehätte, diese entscheidend vorzuprägen oder einzuschränken. Angehörige des ‚Rates der Gerechten‘ üben aber ein solches Privileg aus und verraten damit die Republik. Und sie sind auch keine Demokraten, da Demokratie gleichberechtigte Gestaltung der Politik bedeutet und verlangt. (…) Wer sich ‚politischer Korrektheit‘ unterwirft ist schließlich auch kein Demokrat, weil er damit die gleichberechtige Gestaltung der Politik freiwillig aufgibt, mag auch Angst und Einschüchterung dabei mitspielen. Wer hat behauptet, dass freies Bürgertum ohne Mut möglich wäre? Mit ‚politischer Korrektheit‘ konform gehen heißt, sich als Untertan bekennen und die Würde des Bürgers ablegen. Was ist also ‚politische Korrektheit‘ am Ende, insgesamt betrachtet? Es handelt sich um eine gefährlich harmlos klingende Bezeichnung für die zunächst kulturelle Abschaffung von Republik und Demokratie, der irgendwann auch ihre institutionelle, ganz offizielle Abschaffung folgen muss.“
Apolut:
Literatur für eine friedliche Welt. Ein Exklusivauszug aus dem Buch: „Sheikhi – Ein afrikanisches Märchen“ (Paul Soldan) – Auszug: „Der Imam ‚Sheikhi‘, bürgerlich Idriss Diarra, ist das geistliche Oberhaupt eines Dorfes am Rande des afrikanischen Regenwaldes. Regelmäßig besucht er einen geheimen und magischen Ort versteckt im Wald. Der Jugendliche Abanga, der nach dem Verlust seiner Familie zu Sheikhis Zögling wurde, folgt ihm, fliegt dabei durch sein ungeschicktes Verhalten jedoch auf. Als Sheikhi daraufhin den Jungen zur Rede stellt, erfährt er, dass sich dieser am kommenden Tag auf den Weg nach Westen in den dort tobenden Krieg begeben möchte. Dafür erhofft er sich den Segen seines alten Mentors, den dieser ihm jedoch verwehrt. Zudem verbietet Sheikhi Abanga den Aufbruch nach Westen und versucht in den folgenden Tagen, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Fortan treffen sie sich jeden Morgen am geheimen Platz im Wald und der Imam erzählt dem Jungen von seinem früheren Leben als Söldner, von dem dieser bislang nichts wusste.“
Globe and Mail:
Conservatives call for Trudeau to resign over invitation to Waffen-SS veteran to Zelensky reception (Konservative fordern Rücktritt von Trudeau wegen Einladung eines Waffen-SS-Veteranen zum Selenskij-Empfang) – Auszug: „Premierminister Justin Trudeau sah sich am Dienstag mit Anschuldigungen der Konservativen konfrontiert, er habe das Unterhaus in die Irre geführt, als er im September sagte, er habe keine Kenntnis von Jaroslaw Hunka, einem ukrainischen Waffen-SS-Veteranen, der zu Selenskijs Besuch zu einer Rede im [kanadischen] Parlament eingeladen worden war. (...) Der Vorsitzende der Konservativen, Pierre Poilievre, forderte am Dienstag, dass auch Trudeau zurücktreten solle, nachdem sich herausgestellt hatte, dass Hunka eine persönliche Einladung des Premierministers zu einem Empfang in Toronto für den ukrainischen Präsidenten am selben Abend erhalten hatte. (…) Trudeau lenkte in der Fragestunde von der Kritik der Konservativen ab (…). ‚Die Konservative Partei steht nicht mehr auf der Seite der Ukraine‘, sagte er.“
Tucker Carlson:
The Vladimir Putin Interview (Video, Englisch, 127 Minuten) – Auszug (1:11:30, übersetzt): „[Carlson:] ‚Wer hat Nord-Stream gesprengt?‘ [Putin:] ‚Sie [die USA] selbstverständlich! [Carlson:] ‚Ich war an dem Tag beschäftigt.‘ [Putin:] ‚Sie persönlich haben vielleicht ein Alibi, aber die CIA hat keines. (…) Man muss nicht nur schauen, wer hatte ein Interesse an solch einem Anschlag, sondern auch wer hat die Fähigkeiten dazu, auf den Grund der Ostsee hinabzutauchen und solch eine Explosion herbeizuführen?‘ (…) [Carlson:] ‚Wenn Sie und Ihre Geheimdienste Beweise dafür haben, dass die USA (…) dahinter stecken, warum präsentieren Sie keine Beweise und holen sich damit einen Propagandasieg?‘ [Putin:] ‚Es ist sehr schwer, die USA in einem Propagandakrieg zu besiegen.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Das Gespräch symbolisiert den enormen Machtverlust westlicher Leitmedien. Einer der mächtigsten Politiker der Welt gibt einem freien Journalisten der US-Gegenöffentlichkeit exklusiv ein zweistündiges Interview, das sich Dutzende Millionen Menschen ungefiltert ansehen werden. Den etablierten Medien bleibt nichts als wütende Kommentare.)
n-tv:
„Selenskyjs Kriegsziele sind eine Illusion“ (Interview mit Oberst a. D. Wolfgang Richter, Video, 11 Minuten) – Auszug (Minute 3:40): „Selenskyj hat in seiner eigenen Rhetorik voll auf Sieg gesetzt, das heißt, volle Wiedergewinnung aller verlorenen Gebiete, territoriale Integrität in den Grenzen von 1991. Das hält Saluschnyj für eine Illusion. Er ist nüchtern. Er ist ein militärischer Fachmann, weiß die Kräfte einzuschätzen und sagt: Nein, wir müssen jetzt langfristig in die strategische Defensive gehen. Hier sieht man einige Konfliktpunkte, die es zwischen den beiden gibt. Und das ist wohl auch der Hintergrund, weshalb Selenskyj nun sagt: ‚Wir brauchen eine neue Mannschaft, wir müssen also möglicherweise den Oberbefehlshaber auswechseln.‘“
Frankfurter Rundschau:
USA wollen Atomwaffen nach Europa verlegen – Russland droht mit „entsprechender Reaktion“ – Auszug: „Zum ersten Mal seit 15 Jahren planen die USA, Atomwaffen in Großbritannien zu lagern. (…) Im Jahr 2008 wurden die nuklearen Waffen der USA nach Jahren des Protestes entfernt. Die Rückkehr der amerikanischen Waffen ist Teil eines Nato-weiten Aufrüstungsprogramms. (…) Der ständige Russland-Botschafter in der UN, Gennady Gatilow, versprach währenddessen gegenüber Russia-24 eine Reaktion Russlands, sollten die USA Atomwaffen in Großbritannien stationieren. ‚Es wird auch über die Möglichkeit gesprochen, Atomwaffen in die baltischen Staaten, nach Polen, zu schicken‘, erklärte Gatilow. ‚All dies führt zu einer angespannten Situation. Wir beobachten, wie sich die Entwicklung in diese Richtung entwickelt. Wenn dies der Fall ist, wird Russland natürlich gezwungen sein, entsprechend zu reagieren‘, so der Kreml-Vertreter weiter.“
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF):
Lässt sich die Krise der Migration lösen? – Auszug: „Die meisten Flüchtlinge, die in den letzten Jahrzehnten in Europa aufgenommen wurden, waren andere Europäer (…) aus Kosovo, aus Bosnien, aus Kroatien, aus Tschetschenien. Und nun die größte Fluchtbewegung seit den 40er-Jahren: die Ukraine. Diese ständigen Kriege – Georgien, Abchasien, Armenien, Aserbaidschan, Transnistrien, natürlich auf dem Balkan, auch in Südostanatolien in der Türkei: Dieses ständige Kämpfen, die vielen Vertreibungen von Millionen Menschen werden weitergehen, wenn es uns nicht gelingt, eine Politik der Stabilisierung dieser Region zu entwerfen.“ (Video, circa 59 Minuten)
Telepolis:
Wie die geplante Konfiszierung von russischem Staatsgeld die globale Finanzordnung bedroht – Auszug: „Die Entscheidung, russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen, wird zu zahlreichen Rechtsstreitigkeiten vor den Gerichten führen, die sich über Jahre hinziehen und einen Konfiszierungskrieg auslösen könnten. (…) Moskau hat verlauten lassen, dass es auf westliche Maßnahmen symmetrisch reagieren könnte, indem es Vermögenswerte aus feindlichen Ländern beschlagnahmt, die weitaus größer sind als seine eingefrorenen Gelder in Europa und den USA. Dieser hybride Krieg, den die westlichen Staaten gegen Russland angezettelt haben, um die Regierung in Moskau zu destabilisieren, hat sich nun, wie mehrere Analysten sagen, zu einem katastrophalen Finanzkonflikt ausgeweitet, der auch die Hegemonie des US-Dollars untergraben wird. (…) Denn wenn sich dieses illegale Vorgehen heute gegen russische Vermögenswerte richtet, könnten morgen China, Saudi-Arabien, Indien und andere Länder ins Visier genommen werden. Chinesische Aufsichtsbehörden haben bereits Gespräche mit großen in- und ausländischen Banken aufgenommen, um Wege zu finden, ihre Interessen zu schützen.“
Martin Sonneborn (via „X“):
Von Lügnern, Betrügern und Dieben – Auszug: „Bei den in Frage stehenden Programmen handelt es sich um eine Reihe maßgeschneiderter Techniken, mit denen die CIA nicht nur Wifi-Netzwerke und Webbrowser kompromittieren, Skype hacken, Antivirensoftware oder Verschlüsselungen von Messenger-Diensten überwinden und digitale Enderäte (Apple & Android) in Abhörwanzen umwandeln kann. Auch auf ‚intelligente’ Fernsehgeräte, semiintelligente Haushaltsgeräte und total dümmliche Kühl-, Heiz-, Mix-, Fön-, Licht-, Blas- und Sauggeräte (Heinzelmann) versteht sie sich Zugriff zu verschaffen. Sogar auf die Lenksysteme (hupps!) moderner Automobile. (…) Seine sechseinhalbjährige Untersuchungshaft (seit Oktober 2018) hat [der angeklagte Whistleblower] Joshua Schulte im Metropolitan Correctional Center (MCC) der Stadt New York verbracht. Unter Haftbedingungen, die für zivilisierte Gesellschaften eigentlich undenkbar sind (…).“ (Anmerkung: Sonneborn beschreibt in seinem Tweet detailliert die öffentlich gewordenen Haftbedingungen des Angeklagten.)
Neue Osnabrücker Zeitung:
Dr. Volker Eissing: Empfehle Corona-Impfung heute nicht mehr – Auszug: „Unbestritten gehörte der 63-Jährige in der Region [Papenburg] zu den größten Befürwortern der Schutzimpfungen. (…) Binnen dreieinhalb Monaten wurden im Sommer 2021 nach Angaben des Arztes rund 17.600 Menschen [in seiner Praxis] geimpft. (…) Er und sein Praxisteam hätten sich allerdings gewünscht, dass die Politik sich nicht primär auf die mRNA-Impfung festlegt. Drei Jahre nach Auftakt der bundesweiten Impfkampagne räumen immer mehr Experten ein, die Nebenwirkungen der Impfungen unterschätzt zu haben. Erkrankungen, die auch in der Praxis von Volker Eissing bekannt sind. ‚Es gibt eine unglaublich lange Liste an Schäden. Angefangen von Thrombosen, Lungenembolien, Muskelentzündungen oder Gelenkentzündungen im Sinne einer rheumaähnlichen Erkrankung‘, listet der 63-Jährige einige Bespiele auf. Auch explosionsartige Ausbrüche der Haut, die nicht rückläufig seien, Atembeschwerden sowie chronische Ermüdungszustände nach Impfungen und nicht durch Coronainfektionen seien aufgetreten. ‚Zu beweisen, dass all das Impfschäden sind, ist aber sehr schwer‘, weiß der Allgemeinmediziner. (…) In dem Moment, wo ihm und seinem Praxisteam deutlich geworden sei, dass die Impfung nach seinen Worten entgegen den Aussagen der Politik ganz erhebliche Probleme und Nebenwirkungen bereitet haben, habe er das Impfmanagement weit zurückgezogen. ‚Wir impfen heute nur noch auf ausdrücklichen Wunsch der Patienten. Wenn wir danach gefragt werden, empfehlen wir die Impfung nicht.‘“
Seymour Hersh:
The President vs. the General (Der Präsident gegen den General) – Auszug (übersetzt): „Der ukrainische General Saluschni möchte, dass der Krieg jetzt endet, und Präsident Selenski hat ihn möglicherweise gerade gefeuert (…) Im Dezember hatte ich berichtet, dass Saluschni geheime Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen General Gerasimow über die vielen komplizierten Fragen geführt hatte, die gelöst werden müssten, wenn der Krieg zu Ende ginge. Gerasimov hielt seinen Chef in Moskau, Wladimir Putin, auf dem Laufenden; Saluschni tat in Kiew nicht dasselbe. (…) Einige Amerikaner glauben, dass Selenskis Wunsch, seinen kommandierenden General zu entlassen, darauf zurückzuführen ist, dass Saluschni seit letztem Herbst weiterhin – ob direkt oder über Helfer, ist nicht bekannt – an geheimen Gesprächen mit amerikanischen und anderen westlichen Beamten darüber teilgenommen hatte, wie am besten ein Waffenstillstand und ein Ende des Krieges mit Russland verhandelt werden könne. (…) Der aktuelle Plan wurde von Experten des Geheimdienstes und der Militärbürokratie entwickelt, ohne Mitwirkung des Weißen Hauses, des Außenministeriums oder des Nationalen Sicherheitsrats.“
Cicero:
DNA in Covid-Impfstoffen: Nur unkontrollierte Messfehler? - Teil 2 – Auszug: „Mit einer Einhaltung der Prüfung des EMA-Limits ist also nicht per se gesagt, ob der relational ermittelte DNA-Wert auch dem von der WHO gesetzten absoluten Grenzwert im Endprodukt entspricht. Dennoch haben weder Hersteller noch Behörden geprüft, ob der Grenzwert der WHO tatsächlich im Endprodukt eingehalten wird. (…) Die verwendete Methode der qPCR erlaubt den Herstellern nicht, die Gesamtmenge an DNA-Verunreinigung zu messen, denn diese Art der Messung wird zwangsläufig zu einer Untererfassung führen. Von Kontrollmessungen mit anderen Methoden, welche genauere Werte liefern können, ist nichts bekannt. Genau solche Kontrollen haben die unabhängigen Labore am Endprodukt des Impfstoffs mit anderen Methoden durchgeführt. (…) Diese Analysen kamen zu einer Überschreitung des WHO-Limits (…) in manchen Fällen bis um das 354-fache. (…) Hier besteht (…) ein Defizit im Reinigungsprozess, das, wie die Analysen unabhängiger Labore zeigen, nicht behoben wurde. (…) Bis diese Risiken mit großer Sicherheit ausgeschlossen sind, sollte die Zulassung der Covid-19-modRNA-Impfstoffe aufgehoben und ihre Verwendung sofort gestoppt werden.“
29. Februar 2024