Beshara Magazine:
The Matter with Things by Iain McGilchrist – Richard Gault reviews the magnum opus of an extraordinary thinker who lays out a detailed argument for the unity of the world (The Matter with Things von Iain McGilchrist – Richard Gault rezensiert das Hauptwerk eines außergewöhnlichen Denkers, der ein detailliertes Argument für die Einheit der Welt darlegt) – Auszug (übersetzt): „‚Wir haben die Natur aufgegeben [und] sogar den Anspruch aufgegeben, nach Weisheit zu streben, anstatt nach Macht‘. Der ‚Zusammenbruch der Zivilisation […] erwartet uns morgen‘, schließt er düster. Natürlich ist die Zukunft das, was wir daraus machen, und McGilchrist sagt uns, was seiner Meinung nach getan werden muss, wenn eine Katastrophe vermieden werden soll. (…) Für ihn ist das, was er ‚Nähe‘ nennt, der Schlüssel. Wir müssen Nähe zu drei Merkmalen der Realität erreichen: Nähe zur Natur; Nähe zueinander; und Nähe zum Göttlichen. Um dies zu erreichen, müsste ‚eine Welt wiederhergestellt werden, in der [wir verstehen, dass] Beziehungen primär und grundlegend sind; und ‚Dinge‘ eine sekundäre Eigenschaft.“
Norbert Häring:
DPA zur Gesundheitsdiktatur: Peinliche Faktenchecks mit verräterischen Fäden zu den Hintermännern – Auszug: „Inhaltliche Auseinandersetzung mit den Kritikpunkten (...) ist völlige Fehlanzeige in dem dpa Faktencheck. Es geht ausschließlich um überwiegend sehr oberflächliche Formalien. Wie üblich bei den vielen verschiedenen staatstragenden Faktencheckern ist das Ziel nicht, das Publikum zu informieren, bis wohin oder in welchen Punkten Kritik als fundiert betrachtet werden kann, sondern die Delegitimierung von Kritik im Ganzen durch Fokussierung auf einzelne Falschaussagen oder Übertreibungen in ausgewählten, besonders leicht zu delegitimierenden Beiträgen, die dann für die gesamte Kritik stehen sollen. (…) Prüfer von dpa für das International Fact Checking Network (IFCN) war 2022 und im Vorjahr Stephan Mündges vom Institut für Journalismus der TU Dortmund, ein langjähriger Reporter und Produzent des ZDF (bis 2021), der dort unter anderem über ‚Desinformationskampagnen‘ berichtet hatte. Laut IFCN war er auch Teil des ZDF-Faktenchecker-Teams. Laut seinem Lebenslauf war er 2019 gleichzeitig Redakteur beim ZDF, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Dortmund sowie Analyst und Redakteur bei News Guard Technologies. (…) Bei ihren pseudo-objektiven, aber in Wahrheit von Willkür und Voreingenommenheit dominierten Klassifizierungsentscheidungen gegen unliebsame Medien berufen sich News-Guard-Analysten wie Mündges bevorzugt auf kritische Berichte in Konkurrenzmedien. (…) Wir haben also eine WHO, die mithilfe einer Firma namens News Guard dafür sorgt, dass in Sachen Gesundheit nur ihre ‚Wahrheiten‘ auf den sozialen Medien weite Verbreitung finden dürfen, und einen News-Guard-Analysten, der für das von den wichtigsten WHO-Geldgebern finanzierte IFCN die dpa-Faktenchecker lizensiert hat, die per ‚Faktenchecks‘ regelmäßig die WHO gegen Kritik in den sozialen Medien verteidigen. (…) Massive Interessenkonflikte scheinen bei IFCN ebensowenig zu stören wie bei News Guard. APA, die im Zitat erwähnte Österreichische Presse-Agentur, durfte Mündges ebenso für IFCN lizensieren wie dpa.“
Nachdenkseiten:
Studie der Otto-Brenner-Stiftung zu Berichterstattung deutscher „Leitmedien“ über Ukraine-Krieg: Tendenziös, einseitig und oft „sehr einheitlich“ – Auszug: „Besonders auffällig: Ohne Ausnahme bewerteten alle untersuchten Medien von FAZ über Spiegel bis Tagesschau den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast durchgehend positiv. (…) Dies erstaunt, denn in den Untersuchungszeitraum fällt zum Beispiel das per Präsidenten-Dekret erfolgte Verbot fast aller Oppositionsparteien in der Ukraine. Eine der wenigen noch nicht verbotenen Parteien ist die rechtsextreme Swoboda-Partei. Ebenso per Dekret erfolgte auch die im Wortsinne durchgeführte Gleichschaltung aller ukrainischen TV-Sender. (…) Die quantitative Studie bestätigt auch erstmals auf breiter Datengrundlage den Berichterstattungsbias der sogenannten ‚Leitmedien‘ in Bezug auf die Grünen (...) nur Wirtschaftsminister Habeck und vor allem Außenministerin Annalena Baerbock [werden] ‚deutlich positiv‘ bewertet. (…) Während wie aufgezeigt die Ukraine und ihr Präsident fast ausschließlich positiv dargestellt wurden, wurden im Falle Russlands (-88 Prozent) und Präsident Wladimir Putin (-96 Prozent) diese medial ebenso ausschließlich negativ bewertet. Gerade die von der Studie gemessene extrem negative Darstellung von Russland, also einem ganzen Land, erscheint in diesem Zusammenhang problematisch. (…) 93 Prozent aller Beiträge von FAZ, Süddeutsche, Spiegel, ARD, ZDF etc. sehen laut der Medienanalyse Russland als ‚alleinigen‘ Verantwortlichen für den Kriegsausbruch. Das heißt im Umkehrschluss auch, dass die besagten Medien mögliche eskalierende Faktoren wie bewusste Nichtumsetzung von Minsk 2 durch Kiew, zunehmende Artillerieangriffe auf die Zivilbevölkerung im Donbass hinter der Kontaktlinie oder auch die Tatsache, dass es keinerlei Zugeständnisse des Westens an die ab spätestens 2021 vehement vorgetragenen Sicherheitsbedenkens Moskaus hinsichtlich einer NATO-Integration der Ukraine gab, nicht einmal erwähnten. Krieg ist fast nie monokausal auf einen einzigen Verursacher zurückzuführen und Medien hätten eigentlich die Aufgabe, dieser Komplexität in ihrer Berichterstattung Rechnung zu tragen.“
Berliner Zeitung:
Bundesregierung will nicht sagen, ob Irak-Krieg ein Angriffskrieg war – Auszug: „Knapp 20 Jahre nach dem Irak-Krieg will die Bundesregierung noch keine rechtliche Bewertung vornehmen, ob der Einsatz der ‚Koalition der Willigen‘ zum Sturz von Saddam Hussein einen ‚Bruch des Völkerrechts‘ darstellt oder als ein ‚völkerrechtswidriger Angriffskrieg‘ anzusehen ist. Das geht aus einem Schreiben des Auswärtigen Amts hervor. (...) Sevim Dagdelen, Obfrau im Auswärtigen Ausschuss, sagte der Berliner Zeitung: ‚Die Weigerung der Bundesregierung, den Irak-Krieg der USA als Völkerrechtsbruch auch noch 19 Jahre nach dem Angriffskrieg zu verurteilen, ist selbst himmelschreiendes Unrecht. Die Bundesregierung versucht, die US-Kriegslüge auch noch zu rechtfertigen, indem sie nachlegt, der Irak habe Massenvernichtungswaffen besessen, die lediglich auf wundersame Weise bis heute nicht gefunden wurden. Wer wie die Bundesregierung Angriffskriege und Völkerrechtsbrüche von Nato-Partnern prinzipiell nicht verurteilt, verliert jede Glaubwürdigkeit für die Einhaltung des Völkerrechts.‘“
Welt:
„Lockdowns waren der größte Fehler in der Geschichte der öffentlichen Gesundheit“ (Interview mit Stanford-Professor Jay Bhattacharya) – Auszug: WELT: „In der vergangenen Woche kam heraus, dass Ihre Tweets von Twitter vor anderen Usern teilweise versteckt wurden – ein ‚shadow ban‘. So wurde Ihre Reichweite künstlich reduziert. Was denken Sie darüber?“ – Bhattacharya: „Es war unverantwortlich von Twitter, in der wissenschaftlichen Debatte Partei zu ergreifen, indem man mich und vermutlich viele andere Personen, die sich gegen die Covid-Lockdown-Maßnahmen ausgesprochen haben, mit diesem Bann belegt hat. Twitter hat den Wissenschaftlern so die Möglichkeit genommen, eine Debatte über diese Politik zu führen. Diese Art von Maßnahmen – nicht unbedingt nur von Twitter selbst, sondern von den sozialen Medien und den Medien im Allgemeinen – hat zur Akzeptanz dieser sehr schädlichen Maßnahmen geführt. (…) Wir haben herausgefunden, dass es ein Dutzend Bundesbehörden gibt, die regelmäßig, in einigen Fällen sogar täglich, mit sozialen Medien interagieren, um ihnen zu sagen, was sie unterdrücken sollen und in einigen Fällen, wen sie unterdrücken sollen.“ (…) WELT: Das Versprechen lautete, die Abriegelungsmaßnahmen zu beenden, sobald die Menschen Zugang zu den Impfstoffen haben.“ – Bhattacharya: „Ja, aber das Problem dabei ist, dass die Impfstoffe die Ausbreitung des Virus nicht aufhalten. Und das war immer klar – auch wenn Wissenschaftler und Politiker die Lüge verbreiteten, dass man durch eine Impfung eine Herdenimmunität erreichen kann.“ (Bezahlschranke)
NZZ:
Wie eng haben die US-Behörden mit sozialen Netzwerken zusammengearbeitet, um Fake News zu kennzeichnen? Anthony Fauci muss unter Eid aussagen – Auszug: „Fauci, der Ende 2022 mit 82 Jahren seine Ämter niederlegen wird, musste im November unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einer siebenstündigen Vernehmung darüber aussagen, inwiefern seine Behörde mit sozialen Netzwerken zusammengearbeitet habe, um die Verbreitung bestimmter Informationen über Covid-19 zu verhindern. Für jemanden, der nichts zu verbergen hat, zeigten sich dabei auffällige Gedächtnislücken, wie aus dem am Montag veröffentlichten Protokoll ersichtlich wird. Der Generalstaatsanwalt von Missouri, Eric Schmitt, der die Vernehmung durchführte, sagte hinterher: ‚Faucis zweiter Name scheint ‹Ich erinnere mich nicht› zu sein.‘ Faucis Aussage ist Teil eines Rechtsstreits, in dessen Rahmen 67 Personen befragt werden sollen, unter anderem führende Beamte der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC, des FBI und des Weissen Hauses. Eric Schmitt sowie der Generalstaatsanwalt von Louisiana, Jeff Landry, werfen den Behörden vor, ‚Hand in Hand‘ mit sozialen Netzwerken zusammengearbeitet zu haben, um die Redefreiheit auf deren Plattformen einzuschränken. (…) Der Austausch war so eng, dass ein Facebook-Mitarbeiter einmal innerhalb von Sekunden auf die Bitte eines führenden Beamten aus dem Covid-Stab der Regierung reagierte: Ein Konto sollte gelöscht werden. ‚Yep, on it!‘, lautete die Antwort des Unternehmens.“
Welt:
Japan: Die radikalste Zeitenwende der Welt – Auszug: „Japan hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg noch stärker von allem Militärischen abgewendet als Deutschland. Aber nun vollzieht Tokio eine Kehrtwende in der Sicherheitspolitik. (…) Die wichtigsten Punkte dabei sind, dass Japan aufrüsten will, um im Falle eines Angriffs feindliche Stützpunkte angreifen zu können, um etwa Raketen abzufangen. Damit einhergehen Pläne, in Forschung zu investieren und selbst mehr Waffen zu bauen. (…) Das ist eine radikale Abkehr der strikt pazifistischen Sicherheitspolitik, welche das Land bisher verfolgt hat. (…) Auch seitens der USA gab es Druck auf Japan, seine Verteidigungsausgaben zu erhöhen. (…) Fachleute gehen davon aus, dass die Beziehung Japans mit den USA noch enger werden, denn derzeit mangele es Japan an Ausrüstung und Fachwissen, um ein effektives Selbstverteidigungssystem aufzubauen. Die Regierung plant, bis zu 500 Tomahawk-Raketen von den USA zu kaufen, die eine größere Reichweite haben, als die über die Japan derzeit verfügt. (…) Im Mai sprachen sich in einer Umfrage (…) erstmals mehr als 60 Prozent dafür aus, mehr für die Verteidigung des Landes auszugeben. Die Zeitenwende scheint auch in der japanischen Bevölkerung angekommen zu sein.“ (Bezahlschranke)
Zentrale Ermittlungsstelle (Anonymer Twitter-Account):
Der Terroranschlag auf Nord Stream und die Identität der 2 Dark Ships, eine Recherche – Auszug: „Vor einem Monat entdeckte die Firma SpaceKnow per Satellitendaten-Analyse zwei Schiffe mit deaktivierten Trackern unmittelbar vorm Anschlag am Tatort (…) Vier Tage nach dem Anschlag konnte die schwedische Zeitung DAGENS NYHETER beweisen, dass Schiffe der schwedischen Marine zwei Tage lang im Seegebiet von Nord Stream waren, 24h vor dem Anschlag (…) Dank der Satellitendaten-Analyse von SpaceKnow wissen wir aber heute, wo die schwedischen Schiffe ohne AIS waren, am Tatort, wann sie dort waren, unmittelbar vorm Anschlag, wie viele Schiffe dort waren, zwei Stück, wie groß die Schiffe sind, ca. 95 bis 130m lang. Die Daten von DAGENS NYHETER und SpaceKnow passen zusammen und auf Basis der Größe und Nationalität lässt sich der Schiffstyp bestimmen. Laut DAGENS NYHETER kamen die Schiffe aus Karlskrona, gemäß der Liste der aktiven schwedischen Marineschiffe gibt es nur zwei Schiffe, deren Größe zutrifft und sie sind beide in Karlskrona stationiert: HMS Belos mit 105m und HMS Carlskrona mit 106m (…) Beide Schiffe sind ausgerechnet die Schiffe, die für einen solchen Anschlag ideal geeignet wären. Die HMS Belos ist ein U-Boot-Rettungsschiff mit Druckkammern für Tauscher, Taucherglocken, mehreren Unterwasserfahrzeugen, Drohnen. Die HMS Carlskrona ist ein zum Langstreckenschiff umgerüsteter Minenleger, beide Schiffe verfügen über je einen Hubschrauberlandeplatz. Die Geheimniskrämerei der Bundesregierung, das Vorhandensein der militärischen Fähigkeiten, inkl. Anwesenheit am Tatort, machen Schweden nicht zum Täter, aber es sind so viele zeitliche, räumliche, technische ‚Dinge‘, dass es ein gutes Alibi braucht (…) Die schwedische Ablehnung zur Kooperation hat nun einen anderen Kontext.“ (Anmerkung: Die präsentierten Fakten werden im Original auf Twitter jeweils mit Links belegt.)
Norbert Häring:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung desinformiert spektakulär in Sachen Covid-Impfung – Auszug: „[Es] wird deutlich, dass in der Behörde nicht einfach nur schlampig gearbeitet wird, sondern dass sie die Öffentlichkeit absichtsvoll desinformiert. (…) Zur Effektivität der Impfung werden ausschließlich Daten aus der klinischen Erprobung durch die Hersteller (!) im Jahr 2020 (!) angeführt, die inzwischen als viel zu optimistisch demaskiert wurden. (…) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (?!) dürfte so ziemlich die letzte Institution sein, die noch öffentlich von Herdenimmunität durch eine ‚Impfung‘ phantasiert, die Ansteckung allenfalls geringfügig reduziert. (…) Wenn man sich immer noch nicht genug desinformiert fühlt, kann man sich auch noch die Antwort auf die Frage reinziehen, wie lange der Impfschutz anhält. Sie ist vom 9. September 2022 (!) und beantwortet die Frage anhand von Studien aus England und Schweden, die im September und Oktober (2021) publiziert wurden und sich mit der Impfwirksamkeit in den ersten Monaten der Impfung 2021 befassen. Sehr viel hat sich seither geändert und viele neue Studien wurden publiziert, fast alle mit deutlich schlechteren Ergebnissen. Dass diese Menschen sich nicht in Grund und Boden schämen.Immerhin geht es hier um einen potentiell gefährlichen medizinischen Eingriff, zu dem sie Menschen mit dieser erkennbar absichtsvollen Desinformation verleiten wollen.“
Science Files:
Schmierentheater um Impf-Todesfälle aus AfD-Präsentation: korrekte Ergebnisse, dumme Lügen, Versicherungsbetrug oder ein Schrott-Datensatz? Unsere Analyse der Daten – Auszug: „Die Zusammenstellung, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung als Daten auf die Anfrage von Martin Sichert geliefert hat, ist eine Frechheit, und eine, die man als derjenige, der die Daten zur Verfügung stellt, genau dann begeht, wenn man verhindern will, dass die Daten einfach und schnell auswertbar sind, wenn man sicherstellen will, dass die Auswertung erheblich erschwert wird, sicherstellen will, das jeder, der sich den Datensatz antut, abwinkt und nur eine sehr kleine Zahl von Leuten überhaupt versucht, zu verstehen, was das für Daten sind.“
Norbert Häring:
Die Gesundheitsdiktatur von WHO und Pharma nimmt Formen an – Auszug: „Ein WHO-Pandemievertrag soll auf der Grundlage eines vorliegenden „konzeptionellen Nullentwurfs“ bis Jahresanfang 2023 formuliert werden. Dieser enthält Verpflichtungen zu Propaganda und Zensur, zur Gewährung von Subventionen für die Pharmaindustrie und zur Bevorratung von Impfstoffen, zur Unterstützung medizinischer Patente und zum Recht der WHO, über entsandte Expertenteams die nationale Pandemiebekämpfung zu steuern. (…) In der Zwischenzeit sind die WHO, Bill Gates und das Johns Hopkins Center for Health Security eifrig damit beschäftigt, moralischen Druck auf afrikanische Regierungen auszuüben, damit diese strengen neuen IHR und einem Pandemieabkommen zustimmen. Am 23. Oktober ließen sie Gesundheitsminister und hochrangige Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens aus Senegal, Ruanda, Nigeria, Angola, Liberia, Singapur, Indien, Deutschland und den USA gemeinsam mit Bill Gates und Vertretern der WHO und des John Hopkins Centers eine Pandemie-Übung namens „Catastrophic Contagion“ durchführen, bei der die Reaktion auf eine neue tödliche Pandemie geprobt wurde, die vor allem Kinder und Jugendliche betrifft. (…) Die Wahl des Szenarios ist beängstigend, weil die Organisatoren dadurch zu dem Schluss kommen, dass ein Virus, das junge Menschen betrifft, eine neue Rechtfertigung für Schulschließungen und allgemeine Lockdowns liefern könnte, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus heute meist als etwas zwischen einem schweren Fehler und kriminellem Fehlverhalten angesehen werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Übung als weniger prophetisch erweisen wird als Event 201.“
BR:
Scholz: Nach dem Krieg wieder Kooperation mit Russland möglich – Auszug: „Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die deutsche Wirtschaft auf weitere Sanktionen gegen Russland eingeschworen, aber dem Land auch eine Kooperation nach dem Ende des Krieges gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Es sei wichtig, dass die Wirtschaft schon bei der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 die Sanktionen mitgetragen habe, sagte Scholz am Abend in Berlin vor dem Ostausschuss der deutschen Wirtschaft. ‚Gegenwärtig werden die Beziehungen, die wir haben, zurückgefahren, zurückgefahren, zurückgefahren. Jetzt verschärfen wir die Sanktionen. Das muss jeder wissen‘, betonte Scholz (...) ‚Aber ein Russland, das den Krieg beendet (...) braucht auch die Chance, dass in anderen Zeiten wieder möglich ist, ökonomische Kooperation zu beginnen: Nur ist das nicht jetzt‘, sagte Scholz. Nach dem Krieg werde Russland aber das größte Land auf dem europäischen Kontinent bleiben. ‚Deshalb ist ganz zentral, dass wir für diese Zeit Vorbereitung treffen.‘“
TKP:
Twitter Files Teil 3 – mehr über politische Zensur und Shadow Bans gegen Wissenschaftler – Auszug: „Die neuesten Twitter-Akten (...) bestätigen das ‚Shadow Banning‘ und andere Unterdrückungstechniken, obwohl der frühere CEO Jack Dorsey dies vor dem Kongress unter Eid bestritten hat und auch Top-Manager des Unternehmens öffentlich dementiert haben. (…) In dem neuen Material, das am späten Freitag veröffentlicht wurde, bestätigte der Journalist Matt Taibbi, dass sich Führungskräfte von Twitter wöchentlich mit Beamten des FBI, des Heimatschutzes und des nationalen Geheimdienstes trafen, um ‚Desinformationen‘ zu besprechen, die ihrer Meinung nach von der Website entfernt werden sollten. Stanford Professor Jay Bhattacharya, einer der Autoren der Lockdown-kritischen Great Barrington Deklaration, war einer der Opfer, dieser Praktiken von Twitter. Er hatte Gelegenheit sich die Akten selbst anzusehen und berichtet darüber auf Twitter 2.0.“
Infosperber:
Enorme Zunahme plötzlicher Todesfälle seit Anfang 2021 – Auszug: „Während die Anzahl plötzlicher Todesfälle von Anfang 2016 bis Ende 2020 nur langsam zunahm, von circa 4’300 auf etwa 6’300, stieg sie im ersten Quartal 2021 plötzlich stark an, auf über 15’000 Menschen. «Der hohe Anstieg der Todesfallzahlen unklarer Todesfälle ist so herausragend, dass er einer Erklärung bedarf», sagt Lausen. Die sprunghafte Zunahme plötzlicher Todesfälle von einem Quartal auf das andere um das durchschnittlich 2,4-Fache ist augenfällig – und hält bis ins erste Quartal 2022 an, dem letzten Quartal, von dem Lausen die Daten von den deutschen «Kassenärztlichen Bundesvereinigung» erhalten hat. Nach Diagnose-Code aufgeschlüsselt, ergibt sich beispielsweise von 2020 auf 2021 eine Zunahme um mehr als 1’000 Prozent beim Code «plötzlich eingetretener Tod». (…) Lausen stellte seine Befunde gestern an einer Medienkonferenz der AfD-Partei in Berlin vor. Er habe mit der AfD nichts am Hut und auch keinerlei Geld von ihr erhalten, sagt Lausen. Dass er an der Medienkonferenz der AfD auftrat, liege einzig daran, dass sich von den etablierten Parteien in Deutschland keine andere für diese «mehr als auffällige» Häufung plötzlicher Todesfälle zu interessieren scheine. Auch die öffentlich-rechtlichen Medien scheint das Thema nicht zu interessieren. Sie blieben der gestrigen Medienkonferenz fern.“
AfD-Bundestagsfraktion:
Pressekonferenz zu Impffolgen (Video, 54 min) – (Auswertung von Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) – Auszug: „Mit Beginn der Corona-Massenimpfungen stieg die Zahl derjenigen, die ‚plötzlich und unerwartet‘ gestorben sind, sprunghaft im Vergleich zu den Vorjahren auf das mehr als Vierfache an. In jedem Quartal, beginnend mit dem ersten Quartal 2021, wurden von Kassenärzten mehr plötzliche und unerwartete Todesfälle festgestellt, als in jedem Gesamtjahr von 2016 bis 2020.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Ab Minute 50 erklärt der Datenanalyst Tom Lausen, wie die Verantwortlichen sich wegducken, obwohl die Daten lange verfügbar sind: „Weder hat das Paul-Ehrlich-Institut die Kassenärztlichen Vereinigungen kontaktiert, noch haben die Kassenärztlichen Vereinigungen das Paul-Ehrlich-Institut kontaktiert. Und das ist eigentlich der Skandal.“ Der schlagartige Zuwachs der Zahlen zu den plötzlichen und ungeklärten Todesfällen im Jahr 2021 summiert sich der Auswertung zufolge auf eine fünfstellige (!!!) Menge von Menschen. Ein Fall für Staatsanwaltschaften, die ihren öffentlichen Auftrag noch ernst nehmen.)
Welt:
Kinder sterben als Folge falscher Coronapolitik, die Warnungen wollte niemand hören (Harald Martenstein) – Auszug: „In Deutschland sterben zurzeit viele Kinder, weil Politiker eine Reihe von Fehlern gemacht haben. Die Kinder-Maskenpflicht in der Corona-Zeit war einer davon. Diesen Fehler hätte man früher korrigieren können. Doch jeglicher Widerspruch wurde verbal einfach niedergeknüppelt. (…) Von der Brutalität, mit der während der Pandemie jeglicher Widerspruch verbal niedergeknüppelt wurde, erzählt auch ein ‚Spiegel‘-Bestseller mit dem Titel ‚Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf Sie zeigen‘. (…) Im September 2021 schrieb ich für eine andere Tageszeitung: ‚Ärzte warnen vor einer Grippewelle, die in diesem Winter extrem tödlich werden könnte. Eine der Ursachen ist die Maskenpflicht, die bei vielen das Immunsystem hat schläfrig werden lassen, es braucht Training. Besonders betroffen sind Kinder, die in den Schulen immer noch täglich länger Maske tragen müssen als ihre Eltern.‘ Genau das ist jetzt eingetroffen. Damals durfte es, mit Ausnahme des ersten Satzes, nicht erscheinen. Die These dieser Ärzte, wurde mir gesagt, sei einfach nur ‚Bullshit‘. Die Wahrheit, könnte man sagen, stand unter Quarantäne. (…) Die Hoffnung, dass die Neoautoritären aus ihren Fehlern lernen und umgänglicher werden, habe ich mittlerweile aufgegeben. (…) Man darf sich irren, gewiss, aber man sollte die Möglichkeit des Irrens zumindest mitdenken. Das werden die Autoritären aber niemals tun. Bei der nächsten Krise werden sie wieder auf der Matte stehen und predigen, dass nur kompromisslose, radikalste Härte hilft, vor allem Härte gegen Andersdenkende.“
Berliner Zeitung:
Corona-Debatte: Die Verantwortungsflüchtigen (Michael Andrick) – Auszug: „Wer sachlich haltlos und teils fanatisch gegen Ungeimpfte gehetzt und oft ihr Leben zerstört hat, der möchte jetzt ganz gern, dass *wir alle* eine ‚Lernerfahrung‘ angesichts einer ‚Herausforderung‘ gemacht haben. Wirklich? Unsere ‚Lehrmeisterin Pandemie‘ hat Kinder terrorisiert, Existenzen vernichtet und Gesunde zu einer Therapie genötigt, die auch tödlich enden kann? Nein, das war die *Pandemiepolitik* der Ganzgroßen Koalition. Das Geschwurbel der Verantwortungsflüchtigen muss jetzt enden. Es verhöhnt die unschuldigen Opfer staatlich-medial-mitbürgerlicher Panikmache und Ausgrenzung. Nötig sind offizielle Entschuldigungen, Rücktritte, Erstattung der Corona-Bußgelder, Hilfe für Impfgeschädigte und ein Recht auf Wiederanstellung mit Rückvergütung für alle, die wegen Corona-Vorschriften den Job verloren. Moralische Klarheit und viel Geld sind nötig, um begangenes Unrecht soweit möglich zu kompensieren. Nur *während* sich all das entfaltet, kann auch Versöhnung gelingen.“
Berliner Zeitung:
Wolfgang Kubicki: Warum eine Aufarbeitung der Corona-Jahre dringend nötig ist – Auszug: „Warum hielt es ein großer Teil der politischen, medialen, gesellschaftlichen Eliten für geboten, von Einzelnen eine solche Geste der erzwungenen Unterwerfung gegenüber der Mehrheitsgesellschaft zu fordern als Voraussetzung dafür, dass sie als dessen Teil wieder akzeptiert würden? (…) Die regelmäßigen journalistischen Hintergrundgespräche von Regierungssprecher Steffen Seibert an den Tagen vor den unsäglichen Bund-Länder-Runden waren dazu da, eine öffentliche Stimmung zu erzeugen, die die politische Linie Angela Merkels stützte. Journalisten machten sich damit offenbar zu Verkündern des Regierungsnarrativs und gaben ihre demokratische Aufgabe und ihre journalistische Selbstachtung an der Garderobe des Bundespresseamtes ab. Nicht nur das ist ein beispielloses Versagen, das einer Aufarbeitung bedarf. (…) Weil der demokratische Staat davon lebt, dass es klare politische Verantwortlichkeiten gibt, die ebenso klar zugeordnet werden können, ist die parlamentarische Aufarbeitung dieser Mega-Krise der vergangenen Jahre notwendig, um die Achtung vor unserer verfassungsmäßigen Ordnung wieder herzustellen. (…) Mindestens eine Enquete-Kommission muss sich deshalb dieses Themas mit der gebotenen Ruhe und Tiefe annehmen.“
Moon of Alabama:
'Minsk II Was Agreed On To Arm Ukraine' - Did Merkel Really Say That? („Minsk II wurde vereinbart, um die Ukraine zu bewaffnen“ - Hat Merkel das wirklich gesagt?) – Auszug (übersetzt): „In dem Interview [mit der ZEIT vom 7.12.] scheint Merkel zu behaupten, dass die Minsker Vereinbarungen zwischen der ukrainischen Regierung und der Donbass-Region, die sie ausgehandelt und als Garantin mitunterzeichnet hat, nie erfüllt werden sollten. Sie sollten nur Zeit für den Aufbau des ukrainischen Militärs geben. Ich denke jedoch, dass eine solche Interpretation falsch ist. Merkel steht nicht nur in den USA, sondern auch in ihrer eigenen konservativen Partei unter sehr scharfer Kritik. Sie ist jetzt darauf aus, ihre früheren Entscheidungen sowie das derzeitige schlechte Ergebnis in der Ukraine zu rechtfertigen. Ich habe den Verdacht, dass sie sich die Dinge nur ausdenkt. Leider richtet sie damit auch großen Schaden an. (…) Ich denke, dass Merkel die Dinge verschleiert. Ihre ursprüngliche Absicht mit Minsk II war nicht, Zeit zu gewinnen, um die Ukraine aufzurüsten. Ihre Absicht war es, einen weiteren Krieg zu verhindern und Frieden zu schließen. Das Argument, dass sie der Ukraine Zeit verschafft hat, um aufzurüsten, wird erst jetzt vorgebracht und nur, um sie im aktuellen politischen Klima zu retten. (…) Ich habe nie für sie oder für eine der Parteien gestimmt, die ihre Regierungen unterstützt haben. Aber sie war keine schlechte Politikerin und ich habe sie respektiert. Dieser Respekt ist jetzt weg.“
Bari Weiss:
The Twitter Files, Part 2 – Auszug (übersetzt): „Eine neue #TwitterFiles-Untersuchung zeigt, dass Teams von Twitter-Mitarbeitern schwarze Listen erstellen, missliebige Tweets am Trending hindern und aktiv die Sichtbarkeit ganzer Konten oder sogar von Trending Topics einschränken – alles im Geheimen, ohne die Nutzer zu informieren. (…) Nehmen wir zum Beispiel Dr. Jay Bhattacharya aus Stanford, der argumentierte, dass Covid-Lockdowns Kindern schaden würden. Twitter setzte ihn heimlich auf eine ‚Trends Blacklist‘, die verhinderte, dass seine Tweets als Trend angezeigt wurden. (…) ‚Wir kontrollieren die Sichtbarkeit zu einem großen Teil. Und wir kontrollieren die Verbreitung Ihrer Inhalte in hohem Maße. Normale Menschen wissen nicht, wie viel wir tun‘, sagte uns ein Twitter-Mitarbeiter.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Der neue Twitter-Eigentümer Elon Musk hat Journalisten Zugang zu internen Dokumenten verschafft, die erstmals Einblick in das Ausmaß politischer Zensur und die diesbezügliche Heuchelei geben. Die aktuellen Angriffe auf Musk in vielen Medien sind auch in dem Kontext zu sehen, dass diese Heuchelei nun in vielen Details und in aller Peinlichkeit ans Tageslicht kommt.)
Cicero:
Vereitelter Reichsbürger-Putsch - Wie das Drehbuch für einen Film der Coen-Brüder – Auszug: „Dass es allerdings 3000 Polizeibeamter bedurfte inklusive SEK, um die verhinderten Umstürzler festzusetzen – und dass am frühen Mittwochmorgen Spezialkräfte vor Malsack-Winkemanns Reihenhaus im Berliner Villenviertel Wannsee anrückten, um die Eingangstür mit einer Ramme zu durchbrechen: Ist das bei Lichte besehen nicht ein bisschen arg viel Showeffekt, zumal ausgewählte Pressevertreter, die schon Tage zuvor über den Einsatz informiert wurden, das Spektakel live vor Ort begleiten durften? (…) Die ernsthafte Besorgnis, mit der in praktisch sämtlichen Medien darüber berichtet wurde, die beiden Hauptverdächtigen hätten bereits postrevolutionäre Strukturen entwickelt, denen zufolge Malsack-Winkemann für Justiz zuständig gewesen wäre (und Heinrich XIII. wahrscheinlich den Königsthron bestiegen hätte), das ist dann wirklich lächerlich. (…) Ich habe heute mit etlichen Kollegen aus anderen Medien gesprochen – auch solcher Medien, die bei der überschäumenden Umsturzplan-Berichterstattung ganz vorne mit dabei waren. Unisono (und natürlich nur im Vertrauen) hieß es: Uns kommt das alles auch völlig übertrieben vor, aber wenn die Konkurrenz so dramatisch reagiert, können wir die Sache nicht auf kleiner Flamme kochen. Und überhaupt könnte ein falscher Eindruck entstehen, wenn wir nicht groß miteinsteigen.“ (Bezahlschranke)
Norbert Häring:
Wie die WHO die sozialen Medien kontrolliert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die überwiegend von großen Unternehmen und deren Stiftungen finanziert wird, beschreibt auf ihrer Netzseite, wie sie die sozialen Medien kontrolliert und manipuliert, um sicherzustellen, dass nur ihre Version von Wissenschaft und Wahrheit verbreitet wird. Es ist eine erschreckende und empörende Lektüre – Auszug: „Die Zusammenarbeit funktioniert also folgendermaßen: NewsGuard stellt der WHO eine Liste der einflussreichsten Verbreiter von Informationen zur Verfügung, die nicht mit dem offiziellen Narrativ übereinstimmen, und die WHO weist die Social-Media-Plattformen an, sich die Liste anzusehen und etwas dagegen zu unternehmen, d.h. die Konten der betreffenden Nachrichtenseiten zu löschen, das Teilen ihrer Geschichten zu blockieren oder heimlich zu begrenzen (Shadow Banning), sie schlechter auffindbar zu machen oder andere Maßnahmen zu ergreifen. (…) Google sorgt mit seiner marktbeherrschenden Suchmaschine dafür, dass Menschen, die nach gesundheitsbezogenen Informationen suchen, die für die WHO von Interesse sind, auf den ersten Ergebnisseiten nach Möglichkeit nur Suchergebnisse erhalten, die mit der Darstellung der WHO übereinstimmen. (…) Die WHO arbeitet mit dem International Fact Checking Network (IFCN) am Poynter Institute zusammen. (…) IFCN ist die Dachorganisation für Faktenprüfer, die die offizielle Darstellung weltweit verteidigen. IFCN verbindet sie miteinander und stellt ihnen die passenden offiziellen Informationen zur Verfügung, um abweichenden Informationen entgegenzuwirken. (…) Die WHO hat sich [zudem] mit der Wikimedia Foundation, der gemeinnützigen Organisation, die Wikipedia verwaltet, zusammengetan.“
MWGFD:
Appell an alle Richter, Staatsanwälte und Schöffen (Dr. med. Ronald Weikl) – Auszug: „Am 16. Dezember 2020 fand dann völlig unerwartet die polizeiliche Praxis- und Wohnhausdurchsuchung mit je 10 Polizeibeamten statt. Hierbei wurden u.a. aus der Praxis die 1096 Maskenatteste konfisziert, die in 3 großen Ordnern feinsäuberlich abgeheftet waren. (…) Das Berufungsverfahren vor dem Landgericht Passau ist am 15. November zu Ende gegangen. In dieser zweiten Instanz waren jetzt noch 24 Fälle angeblich ‚unrichtiger Gesundheitszeugnisse‘ übriggeblieben, Kinder betreffend, deren Müttern Weikl nach Schilderung der mit dem Maskentragen einhergehenden, typischen Beschwerden ein solches Attest mitgegeben hatte, ohne dass die Kinder selbst mit dabei waren. Das hat er nie bestritten, weil er es in diesen jeweiligen Fällen als völlig normal und legitim empfand. Der Urteilsspruch hierfür lautete in der zweiten Instanz nun 1 Jahr Haft auf Bewährung, 50.000 Euro Geldstrafe plus Gerichtskosten. Der Staatsanwalt hatte, man mag es sich kaum vorstellen, auch hier noch auf zwei Jahre Haft ohne Bewährung, 3-jähriges Berufsverbot und Geldstrafe plädiert.“ (mit Video ca. 30 Minuten)
Junge Welt:
»UFOs« im Hinterland – Auszug: „Russland warf der Ukraine im Zusammenhang mit den Angriffen Terrorismus vor und berief den Nationalen Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung ein. Parallel gaben russische Vertreter eine Reihe von Erklärungen ab, die auf eine Verhärtung der Moskauer Linie hindeuten. So sagte der Sprecher des Präsidialamtes, Dmitri Peskow, Verhandlungen mit der Ukraine seien derzeit »zwecklos«, und sie könnten erst beginnen, wenn die Ziele der »Spezialoperation« erreicht seien. (...) Unterdessen gab auch US-Außenminister Antony Blinken eine Erklärung zu den Kriegszielen aus US-Sicht ab. Er sagte auf einer Veranstaltung der Zeitung Wall Street Journal, die USA seien bestrebt, die Ukraine mit dem auszustatten, was sie brauche, um sich die seit dem 24. Februar verlorenen Gebiete zurückzuholen. Das bedeutet implizit, dass es den USA nicht um die Rückeroberung der Krim oder des gesamten Donbass geht. Zu den ukrainischen Absichtserklärungen, die Krim wiederzuholen, äußerte sich Blinken nicht.“
BR:
Ungeimpft als Pflegekraft: Impfpflicht wird kaum kontrolliert – Auszug: „‘Das war anfangs ein Druck innerhalb des Unternehmens, weil wir nicht wussten, wie die Gesundheitsämter bei den Kontrollen vorgehen’, sagt Markus Eckhardt, Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands Straubing-Bogen. Für ihn war die einrichtungsbezogene Impfpflicht zu Beginn ‚ein schöner Gedanke‘. Im Nachgang aber hätte sie die Situation in der Pflege verschlechtert. Und: ‚Wir waren überrascht, dass es nicht kontrolliert wurde.‘ Ähnlich sehen das auch Franz Xaver Knott, Pflegedirektor am Straubinger Klinikum, sowie Christian Schmitz, Vorstand der Arberland-Kliniken. Konsequenzen hatte die einrichtungsbezogene Impfpflicht für das Bestandspersonal nicht. Nur wenige hätten aufgrund der Impfpflicht die Pflege verlassen, wie es heißt. Probleme gab es jedoch besonders bei Neueinstellungen: Neues Personal musste geimpft sein, daran führte und führt bislang kein Weg vorbei. Die Bewerberzahlen seien deshalb deutlich gesunken, sagt Schmitz.“
Berliner Zeitung:
Corona-Debatte: Schaffen wir es, offen miteinander zu reden? (Anmerkung: Holger Friedrich, Herausgeber der Berliner Zeitung, eröffnet mit diesem Text eine Debatten-Rubrik zur Corona-Aufarbeitung, initiiert durch einen Kommentar von Michael Andrick, den Multipolar am 15.11.verlinkt hatte.) – Auszug: „Es wird Zeit, über die gesellschaftliche Spaltung während der Corona-Hochphase zu debattieren. (…) Wir sind gesamtgesellschaftlich wieder dabei, eine sträfliche Verdrängungsleistung zu versuchen. (…) Daher sollte jetzt miteinander geredet werden – ohne Themenverbote, ohne Denkverbote. (…) Andernfalls verstricken wir uns weiter in ein Netz aus Beschämung, latenter Aggression und Schuldgefühlen. Abgesehen davon, dass der Austausch in einem breiten Meinungsspektrum eine grundgesetzliche Selbstverständlichkeit sein sollte, droht die weitere, insbesondere in großen Medien oft zu beobachtende Debattenverengung das Gemeinwesen und unser Privatleben strukturell zu deformieren. (…) Wir streiten in dem Geist, das Leben der Anderen zu sehen, zu respektieren und nicht zu diskreditieren.“ (Siehe auch der folgende Hinweis)
Der Standard:
Fast zwei Millionen ungeimpfte Italiener müssen Strafe zahlen (01.12.) – Auszug: „Betroffen sind ungeimpfte Bürger im Alter von über 50 Jahren sowie das Personal einiger Berufsgruppen, für die in den vergangenen Monaten die Impfpflicht gegen das Coronavirus galt, darunter Sanitäter, Lehrer und Sicherheitskräfte. Am Mittwoch lief die sechsmonatige Frist ab, die Nichtgeimpfte hatten, um zu rechtfertigen, warum sie nicht der Impfpflicht nachgegangen seien. Viele erklärten, sie seien im Zeitraum zwischen Jänner und dem 15. Juni, dem Tag, an dem die Impfpflicht für 50-Jährige auslief, am Coronavirus erkrankt. Wer nicht erklären kann, warum er nicht dreimal geimpft ist, muss jetzt eine Strafe von 100 Euro zahlen. (…) Die Regierung um die Rechtspolitikerin Giorgia Meloni hat im Oktober die Impfpflicht für Sanitäter abgeschafft. Gerüchte, wonach sie die 100-Euro-Strafe aufheben will, wurden bisher nicht bestätigt.“
The Defender:
‘Insane’: Boston Researchers Create ‘More Lethal’ Strain of COVID, Prompting Calls to Shut Down Risky Gain-of-Function Research („Wahnsinnig“: Bostoner Forscher erschaffen „tödlicheren“ COVID-Stamm, was zu Forderungen führt, die riskante Gain-of-Function-Forschung einzustellen) (18.10.2022) – Auszug (übersetzt): „Ein Team von 14 Wissenschaftlern in einem Labor der Universität Boston hat einen neuen COVID-19-Stamm entwickelt, der 80 % der mit dem Virus infizierten Mäuse im Labor tötete und damit einen Sturm der Kritik von Experten auslöste, die die Forschung als ‚wahnsinnig’ bezeichneten. (…) Der Biowaffenexperte Francis Boyle erklärte gegenüber The Defender: (…) ‚Sie werden feststellen, dass sie [die Gain-of-Function-Forschung) von NIH und NIAID unter Tony Fauci finanziert wurde. Die New York Times hat darauf hingewiesen, dass etwa 94% all dieser Nazi-Biowaffen-Todeswissenschaft-Schmutzarbeit von NIH und NIAID finanziert wurde, seit Reagan ihm die Leitung des NIAID übertragen hat.’ Laut Boyle hat dies zu mehr als 100 Milliarden Dollar an Bundesausgaben für Biowaffen seit dem 11. September 2001 geführt. Boyle sagte, dass die Bundesregierung Wissenschaftler, die an solchen Projekten arbeiten, ‚nicht zügelt oder strafrechtlich verfolgt‘, ‚weil die Bundesregierung für diese Art von Nazi-Biowaffen-Todeswissenschaft-Drecksarbeit bezahlt.‘ Solche Forschungen und die Einrichtungen, in denen sie durchgeführt werden, stellten auch ein Risiko für die umliegenden Gemeinden und die Welt insgesamt dar, sagte Boyle und deutete an, dass ein Leck wie in Wuhan in jeder ähnlichen Einrichtung in den USA auftreten könnte: ‚Dies ist eine weitere Katastrophe, die nur darauf wartet, zu passieren, und das BSL-4-Labor der Boston University sollte sofort geschlossen werden.“
Cicero:
„Eliten haben keine realistische Vorstellung vom Leben“ (Interview mit dem Soziologen Michael Hartmann) – Auszug: „Gut die Hälfte der Spitzenpolitiker stammt aus den oberen vier Prozent der Bevölkerung, während es bis Ende der 1990er Jahre nur ein Drittel war. Die Medienelite, die schon damals die zweitexklusivste war, ist sozial sogar noch exklusiver geworden. Auch im Bundesverfassungsgericht ist die Dominanz der Bürgerkinder ungebrochen. Söhne und Töchter von Professoren, Schuldirektoren oder leitenden Oberstaatsanwälten prägen das Bild. (…) Neben der relativ exklusiven sozialen Herkunft zeichnen die Elitenmitglieder in ihrer großen Mehrheit zwei Persönlichkeitsmerkmale aus, die sie von dem meisten Menschen unterscheiden. Erstens haben sie keine realistische Vorstellung vom Leben und Denken der Durchschnittsbevölkerung, geschweige denn deren ärmerer Hälfte. Zweitens herrscht die Einstellung vor, die allgemeinen Regeln für sich selbst außer Kraft setzen zu können, für sich eigene Regeln schaffen zu können. Typisch dafür ist das Verhalten von Patricia Schlesinger, der ehemaligen Intendantin des RBB. (…) Vor zehn Jahren gab es in den ARD-Anstalten und im ZDF im Unterschied zu den großen privaten Medien immerhin noch eine Handvoll Arbeiterkinder auch in den Toppositionen. Darunter waren mit Markus Schächter und Monika Piel sogar der Intendant und die Intendantin der beiden größten Anstalten, ZDF und WDR. Dort sitzen jetzt mit Norbert Himmler und Tom Buhrow zwei Männer, deren Väter Polizeipräsident in Rheinland-Pfalz beziehungsweise Leiter der Rechtsabteilung eines Unternehmens mit über 1.500 Beschäftigten waren. Das ist typisch für die Veränderungen im öffentlich-rechtlichen Sektor. Programmdirektorin der ARD ist zum Beispiel Christine Strobl, die Tochter von Wolfgang Schäuble, zugleich die Ehefrau des derzeitigen Innenministers von Baden-Württemberg. Auch unter den prominenten Moderatoren und Sprechern der Talkshows und Hauptnachrichtensendungen findet man gerade mal ein Arbeiterkind, dafür aber die Kinder eines Oberbürgermeisters, eines Oberstadtdirektors, eines Baudezernenten, eines Chemiemanagers und anderer akademischer Berufe wie Architekt oder Ingenieur. (…) Viele Probleme, die in großen Teilen der Bevölkerung Besorgnis oder gar Angst hervorrufen, kennen sie persönlich und in ihrem Umfeld nicht oder nur sehr begrenzt.“ (Bezahlschranke)
LTO:
Wer delegitimiert hier wen? Der Verfassungsschutz beobachtet neuerdings den Bereich "Delegitimierung des Staates". Dabei werden schnell Regierungskritiker zu Extremisten abgestempelt, meint Dietrich Murswiek. Die neue Kategorie leide an gefährlich unscharfen Begriffen – Auszug: „Der Verfassungsschutz aber verwechselt Kritik an der Regierung mit Kritik am Demokratie- und am Rechtsstaatsprinzip. Er sieht ‚eine ständige Agitation gegen und Verächtlichmachung von demokratisch legitimierten Repräsentantinnen und Repräsentanten‘ als Delegitimierung des Staates und deshalb als verfassungsfeindlich an. Mit diesem Vokabular weicht er die Grenzen juristisch fassbarer Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung auf und ermächtigt sich selbst dazu, oppositionelle Bestrebungen als extremistische Bestrebungen zu bewerten. Im demokratischen Staat gehört es zum Wesen der Opposition, Kritik an der Regierung zu üben. Es ist das verfassungsrechtlich verbürgte Recht der – parlamentarischen und der außerparlamentarischen – Opposition, alles zu kritisieren, was die Regierung macht – ob diese Kritik berechtigt ist oder nicht. Ob sie berechtigt ist oder nicht, entscheidet nicht der Verfassungsschutz, sondern das entscheidet jeder für sich, insbesondere an der Wahlurne. (…) Wenn der Verfassungsschutz heftige Kritik an der Regierungspolitik als ‚delegitimierend‘ und daher extremistisch aus dem demokratischen Diskurs verdrängen will, dann verfehlt er nicht nur seine Aufgabe, sondern wird damit selbst zum Problem für die Demokratie.“
Tagesschau:
Neue Bilder der Explosionsstelle veröffentlicht – Auszug: „Diese Bilder zeigen eine vollständig kaputte Röhre, verbogenen Stahl, Teile der Pipeline, die bis zu sieben Metern aus dem Boden ragen, und eine weggesprengte Betonummantelung. In einem Gutachten, das der SWR vorab einsehen konnte, heißt es zu den Bildern: ‚In dem Kontext bekannter Überlegungen, dass die Leitung von Innen gesprengt wurde, erscheinen für den untersuchten Abschnitt als unwahrscheinlich.‘ (…) Der Nachteil bei der jetzigen Informationspolitik der Behörden sei, so Spyra, dass mit wenig Informationen der Spekulation Raum gegeben werde. Das sei in Krisenzeiten keine angemessene Verhaltensweise.“
Cicero:
Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Krise (Teil 2) (Matthias Schrappe) – Auszug: „Information und Rückkopplung stellen das Kernelement jedes Krisenmanagements dar, Verhaltensänderung und das ‚Mitmachen‘ ist ohne zuverlässig erhobene Datenbasis nicht denkbar. Wie umfangreich hier das Versagen war, ist von vielen Seiten klar benannt worden. Eine Melderate, deren Ergebnisse nicht von der Testfrequenz abgrenzbar ist (Abfall an Weihnachten, Anstieg nach Ende der Ferien), fehlende Kohortenstudien (der epidemiologische Standard), fehlende Daten zu den Risikopopulationen (dafür muss man überhaupt erstmal Interesse aufbringen), die Aufzählung lässt sich unendlich fortsetzen. Und keine Einsicht bei den verantwortlichen Stellen, keine aufsuchende Klinische Epidemiologie, kein Vor-Ort-Gehen, stattdessen bürokratisches Listenführen und Berichte-Schreiben. (…) Im Grunde handelte es sich aber in den letzten Jahren um ein Versagen der fachlichen Praxisgrundsätze, sozusagen um eine Missachtung des Basiswissens.“
22. Dezember 2022