Tablet:
Ukraine’s Deadly Gamble – By tying itself to a reckless and dangerous America, the Ukrainians made a blunder that client states will study for years to come – Auszug: "Russian President Vladimir Putin chose this war, Joe Biden said in his Thursday afternoon speech to America regarding the conflict in Ukraine. That is true, but U.S. elites also had something to do with Putin’s ugly and destructive choice – a role that Democrats and Republicans are eager to paper over with noble-sounding rhetoric about the bravery of Ukraine’s badly outgunned military. Yes, the Ukrainian soldiers standing up to Putin are very brave, but it was Americans that put them in harm’s way by using their country as a weapon, first against Russia and then against each other, with little consideration for the Ukrainian people who are now paying the price for America’s folly. It is not an expression of support for Putin’s grotesque actions to try to understand why it seemed worthwhile for him to risk hundreds of billions of dollars, the lives of thousands of servicemen, and the possible stability of his own regime in order to invade his neighbor. After all, Putin’s reputation until this moment has always been as a shrewd ex-KGB man who eschewed high-risk gambles in favor of sure things backed by the United States, like entering Syria and then escalating forces there. So why has he adopted exactly the opposite strategy here, and chosen the road of open high-risk confrontation with the American superpower? Yes, Putin wants to prevent NATO from expanding to Russia’s border. But the larger answer is that he finds the U.S. government’s relationship with Ukraine genuinely threatening. That’s because for nearly two decades, the U.S. national security establishment under both Democratic and Republican administrations has used Ukraine as an instrument to destabilize Russia, and specifically to target Putin.“ (Anmerkung Ulrich Teusch: Ein ausgezeichneter, erhellender Artikel von Lee Smith, einem Autor, der die Fähigkeit und den Mut besitzt, das Kind beim Namen zu nennen)
Irrussianality:
Pre-emptive condemnation (Anmerkung Ulrich Teusch: Paul Robinson, ein ausgewiesener "Russland-Versteher“, dessen Blog "Irrussianality“ ich vor einigen Tagen hier ausdrücklich zur Lektüre empfohlen hatte, hat angesichts des russischen Eindringens in die Ukraine resigniert und sich von seinen Leserinnen und Lesern verabschiedet) – Am 23. Februar schrieb er: „Let us be quite clear, if it [die Invasion] happens, I will condemn it totally and unreservedly. At that point, I will terminate this blog, as its mission to contribute to more rational discussion of both Russia and foreign policy in general will have failed absolutely and without any hope of redemption for many a year. It will be time to call an end to it all. Following a Russian invasion of Ukraine, no even remotely nuanced discussion of things Russian will be conceivable for quite possibly the rest of my life. It will be time for me to drop all punditry, cut all ties with Russia (including ending my relationship with RT), and return to being a historian safely digging in the archives of the past.“
Anti-Spiegel:
Warum? – Auszug: "Was genau der Grund für diese extreme Häufung der russischen Erklärungen war, also was hinter den Kulissen geschehen ist, können wir nur raten. Aber es ist davon auszugehen, dass die US-geführte NATO in der Ukraine angefangen hat Dinge zu tun oder Technik zu stationieren, oder diese Stationierung vorzubereiten, die für Russland inakzeptabel waren. (…) Offenbar – und das ist natürlich nur meine Vermutung, für die es aber mehr als genug starke Indizien gibt – hat die NATO (oder die USA) in der Ukraine etwas getan oder vorbereitet, was Putin große Sorgen gemacht hat, weshalb er in allen öffentlichen Äußerungen seit etwa November 2021 gefordert hat, die USA müssten Russland 'jetzt sofort' Sicherheitsgarantien geben. (…) Irgendetwas war den Russen offenbar plötzlich sehr dringlich geworden. Was das ist, werden wir wohl erst in mehr oder weniger ferner Zukunft erfahren. (…) Dass Russland diesen Schritt trotzdem gemacht hat, obwohl es dabei (außer dem Donbass) nicht viel zu gewinnen hat, aber dafür zwangsläufig gigantische wirtschaftliche Schäden in Kauf nehmen muss, zeigt einmal mehr, dass Russland der Meinung ist, nur auf diese Weise irgendwas noch sehr viel Schlimmeres verhindern zu können."
Telepolis:
Wir stehen vor der zweiten Neuordnung Europas – Was der Krieg in der Ukraine mit verpassten politischen Chancen zu tun hat – und warum die Debatte um ihn nicht geschichtsvergessen geführt werden sollte (Norman Paech) – Auszug: "Nun ist Krieg, und das ist ein schwerer Verstoß gegen das Völkerrecht, auf das sich auch die russische Regierung immer berufen hat. Putin muss alle Kampfhandlungen umgehend einstellen, und die Nato-Regierungen müssen sich fragen, warum sie die Konfrontation mit Russland so weit vorangetrieben haben. War diese Katastrophe nicht vorherzusehen? Doch die Politik erschöpft sich im Ausdenken der gemeinsten Sanktionen, die Russland am heftigsten weh tun. Man erfreut sich am Wiederaufleben der bereits totgesagten Nato. Zudem werden die alten Legenden von der Wiedererrichtung des alten russischen Großreichs und Rückkehr zur alten Größe des Zarenreichs aufgewärmt. Über die eigenen Fehler, die eigenen Provokationen und Aggressionen, die Putin in die Ecke getrieben haben, redet keiner. Man glaubt, jetzt haben wir 'Putin im Sack'. Doch könnte man sich auch fragen, ob die Nato Putin nicht vielleicht gezielt in diese Ecke getrieben hat, aus der er nur mit Gewalt wieder herauskommen konnte. Es werden wohl noch Jahrzehnte vergehen, bis wir darüber Aufschluss erhalten. Es gab schon vorher Zeichen, dass in den Kreisen der Nato die Überzeugung herrschte, dass eine militärische Auseinandersetzung mit Russland unvermeidbar sei. Man sah in Russland nie einen möglichen Partner, mit dem es eine friedliche Konkurrenz geben könne. Man sah immer nur die Bedrohung.“
Telepolis:
Kein Frieden ohne Aufrichtigkeit – Wer den russischen Krieg in der Ukraine beklagt, sollte sich dem Gesamtbild nicht verweigern. Das betrifft die Ursachen, die Akteure, aber auch eine Friedensbewegung, die in Russland derzeit stärker ist, als sie in der Ukraine je war - Auszug: "Wer Gewalt anwendet, lädt die Verantwortung für die Folgen voll auf sich. Aber alle, die nun die Invasion Russlands verurteilen, sollten sich doch fragen, was der Westen getan hat, Russlands Bedenken über seine eigene Sicherheit zu zerstreuen. Leider muss man sagen: nichts. Vielmehr war immer nur von einem 'Preis' die Rede, den Russland für seine 'Aggressionen' bezahlen müsse. Bis zum Abend des 23.2.2022 war wohl immer noch eine friedliche Lösung möglich. Stattdessen erhöhte der Westen nach der Anerkennung seine Reaktion schon auf maximales Geschrei; Scholz stoppte Nord Stream 2, alle forderten die härtesten Sanktionen, wohlgemerkt, schon vor dem Einmarsch. Für Russland, wo man dies ohnehin absurd findet, war jedenfalls nichts Schlimmeres mehr zu erwarten. Der 'Preis' für die Invasion war effektiv auf null gefallen – und am Tag danach geschah sie tatsächlich. Der Krieg kann zu einer Tragödie werden, vor allem auch für die Millionen von Familien, durch die jetzt schon ein Riss geht, den es früher nie gab. Geopolitisch sind wahrscheinlich die Verlierer Russland und Europa, das augenscheinlich bereit ist, lieber wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen, als den eigenen gruppentherapeutischen Gesprächskreis über neue Sanktionen zu beenden, die schon lange zu einer Schraube geworden sind, die nicht mehr zieht, sondern nur noch durchdreht.“
Rubikon:
Moskaus langer Atem – Der Westen reagierte empört, als Präsident Putin die "Volksrepubliken“ in der Ost-Ukraine anerkannte – aus der Geschichte heraus betrachtet, ist dies aber nur folgerichtig. Einen Einzelvorgang zu "framen“, ist ein beliebtes Mittel der Manipulation von Meinungen. Aber auch das Gegenteil gibt es: "Deframing“ – etwas aus dem Zusammenhang reißen. Bei der Beurteilung der derzeitigen Politik Russlands kommt es ganz darauf an, wie weit man den historischen Rahmen steckt, in dessen Kontext man die Lage einschätzt. Isoliert betrachtet, ist es böse, wenn ein größeres Land ein kleineres drangsaliert und versucht, Teile von dessen Staatsgebiet abzutrennen. Ein "aggressiver Akt“, geifert die aggressivste aller Weltmächte. Sieht man dagegen, wie sich die Weltgeschichte spätestens seit der "Wendezeit“ entwickelt hat, gewinnt man an Verständnis für die vermeintlich erratische Politik Putins. Es ist eine Geschichte des schrittweisen Zurückdrängens des russischen Einflusses, der wachsenden Umzingelung und Bedrängung des großen Landes durch den sich als siegreich gerierenden Westen
Consortium News:
Barbara Tuchman’s March of Folly Wins Again – Tony Kevin says Putin was desperate for something other than this lose-lose outcome for both East and West (der Autor ist ein früherer australischer Diplomat, u.a. in der Moskauer Botschaft seines Landes) – Auszug: „... Putin had no alternative: in the end, he had to defend Russians at grave risk abroad, with real threats to their lives as reported by OSCE and Russian intelligence. The Minsk Accords are now dead. These steps already seem irreversible. Sooner or later these temporarily independent statelets will merge into Russia. The irony is that France and Germany, the guarantor powers, had for years since 2015 been urging Kiev to accept the federal solutions proposed by the Minsk Accords. But then, Kiev nationalists, quietly backed by NATO, had reneged on Minsk, confident that in the end they could achieve the unitary Ukraine they wanted by letting the Minsk Accords be forgotten. Now, ironically, Kiev pleads in the UNSC for a return to the Minsk Accords. But this train has already left the station.There will be downside consequences for both East and West. There will be immediate major losses of French and German sovereignty. They will be sucked back into U.S. alliance hegemony. There will be immediate setbacks to Russia-France and Russia-Germany possibilities for detente. These two major states now will be, albeit reluctantly, more firmly locked into U.S.-led NATO military operations. It is hard to see the Nord Stream pipeline opening now, which will be a great economic and humanitarian loss to Europe. There will be greater sanctions intensity, hurting both sides economically, and a huge setback to detente generally. The new Cold War will be more firmly lodged in place. (…) The present line of contact will become the frontier, as it has de facto been the frontier since 2015 after former Ukrainian President Petro Poroshenko’s failed attempt to overwhelm Donbass. How will China and the nonaligned world react? These are the most important questions now.“
Foreign Policy in Focus:
Putin’s Cold, Cold Strategy – Russia's aim is to create a frozen conflict in Ukraine, but time is not on Putin's side. – Auszug: „What’s the end game of this strategy? At some point, a ceasefire will end whatever fighting takes place there and anywhere else in Ukraine, and Russia will have added another 'frozen conflict' to its perimeter. By this stratagem, Putin will attempt to prevent Ukraine from slipping further into the Western camp by fragmenting it, undercutting its economy, and forcing it to focus on the pain that still emanates from the territorial equivalent of ghost limbs. (…) Putin is not after world domination. He’s leery of even reconstituting the Soviet Union, since he’d be hard-pressed to persuade (or force) the pieces of that broken vessel to glue themselves back together. (…) Putin actually has limited goals. As such, meaningful diplomacy is still possible. It will require the same kind of give-and-take that has preserved the autonomy of (most of) Georgia and Moldova. Putin’s opponents, both inside and outside the country, can take heart in the fact that time is not on Putin’s side. He will turn 70 this year. His country’s economy is dependent on a drug – fossil fuels – to which the rest of the world wants to break its addiction. The very acts of aggression designed to keep neighboring countries close and dependent are only pushing them further away. So, by all means, the Biden administration should negotiate. So should Germany. And so should Ukraine. However crafty he might be, Putin is drawing his strategies from a twentieth-century playbook of territorial acquisition, fossil-fuel dependency, and would-be totalitarian control of the population. Okay, this antiquated epoch has not yet died out. Sure, Putin still has a lot of fight in him. But ultimately: he’s a dead autocrat walking.“
Unlimited Hangout:
Technocracy: The Operating System For The New International Rules-Based Order – Auszug: „The global transformation is not led by national governments but by a global network of stakeholders and global technocracy is their goal. (…) What is now being framed as the multipolar order is, in reality, the multistakeholder order. (…) Those leading the transformation have no allegiance to any nation state, only to their own globalist network and collective aspirations. (…) Technocracy, as piloted in China, is now being rolled out globally. Individual sovereignty and freedoms, the claimed moral basis for the current International Rules-Based Order (IRBO), are being replaced by a commitment to efficiency and resource management in the interests of the ‚general good.‘ In the West, we know this as ‚sustainable development.‘ Such a system is perfect for those who want to wield supreme autocratic power, which is precisely why the Global Public-Private Partnership (G3P) have long wished to install technocracy globally. It is the reason why they have assisted the construction of a Technate in China. (…) The new IRBO has nothing to do with representative democratic principles. It is entirely estranged from concepts such as freedom of speech and expression, democratic accountability, freedom of the press, freedom to roam and eschews all inalienable rights. It is based upon a fusion between the political state and global corporations.“
Ria Novosti:
"Warten auf die Heimreise". Wie Flüchtlinge aus dem Donbass leben (Bericht über die Ankunft von Evakuierten in Russland) – Auszug (übersetzt): „‚Warme Kleidung war das erste, was wir mitgenommen haben. Als die Evakuierung angekündigt wurde, dachten wir, wir würden uns in Kellern verstecken. Aber die Dinge sind anders‘, erklärt Elena. Sie verließ Debaltsevo mit ihrer kleinen Tochter. Dort, sagt sie, gibt es schweren Beschuss. ‚Sie hindern uns am Schlafen, aber in acht Jahren haben wir uns wohl daran gewöhnt.‘ (…) "Viele haben Kleinkinder", erklärt der Verantwortliche. Die Ärzte waren die ganze Nacht bei ihnen, haben Windeln gewechselt und Essen aufgewärmt. Es gibt drei Mahlzeiten pro Tag. Neben den Kojen befinden sich Kessel mit kochendem Wasser, Tassen und Tee. Alles ist auf einen dauerhaften Aufenthalt ausgelegt. (…) Sie hoffen, bald nach Hause zurückkehren zu können. ‚Ich komme aus Debaltsevo. Es kommt immer wieder: Ich gehe auf den Markt, es pfeift, es rumpelt – aha, [das Geschoss] ist unten. Und man kann nirgendwo hin! Sobald es losging, wurden meine Beine schwach. Im Jahr 2014 [bei der letzten Evakuierung] war ich nirgendwo. Ich wollte auch jetzt nicht weg: der Haushalt, das Haus. Aber mein Sohn hat mich fast in den Bus gedrängt: ‚Beeil dich und lauf!‘ – sagt Valentina. (…) Lina aus Debaltsevo hat vier eigene Kinder und zwei Pflegekinder. Sie leben in einem großen Zimmer in einem dreistöckigen Haus – sowohl hier als auch draußen laufen sie herum. Ihre Kleinen spielen mit den Kindern des Waisenhauses. Das ruhige Dorf inmitten der Steppe ist ein wenig lauter geworden. ‚Zum Glück kann man vor lauten Geräuschen nicht mehr zurückschrecken. Und endlich etwas Schlaf bekommen.‘“ (Anmerkung Stefan Korinth: Die Lebensumstände der Menschen aus dem Donbass spielen heute wie in den vergangenen acht Jahren für westliche Regierungen und Leitmedien keine Rolle für die Bewertung der Lage.)
Tass:
Putin sagt, dass die Minsker Vereinbarungen nicht mehr existieren – Auszug (übersetzt): „‚Und deshalb möchte ich noch einmal betonen, dass wir an der Umsetzung dieses Maßnahmenpakets interessiert waren, denn es ist das Ergebnis eines Kompromisses‘, betonte Putin. (…) Die ukrainischen Behörden hatten öffentlich erklärt, dass sie die Minsker Vereinbarungen nicht umsetzen würden, die Russische Föderation könne den Völkermord an der Bevölkerung des Donbass nicht länger hinnehmen. (…) ‚Die Minsker Vereinbarungen wurden lange vor der gestrigen Anerkennung der Volksrepubliken des Donbass getötet. Und zwar nicht von uns, nicht von Vertretern dieser Republiken, sondern von den derzeitigen Kiewer Behörden‘, sagte der russische Staatschef. Europa konnte Kiew nicht zur Umsetzung von Minsk-2 zwingen, also gab es keinen anderen Ausweg als die Anerkennung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk.“
Welt:
Jetzt gibt es für die Nato keinen Grund mehr zur Zurückhaltung – Auszug: „Wenn es eine Seite gab, die Verträge brach, dann war es die russische. Im Budapester Memorandum von 1994 garantierten die Russen zusammen mit den Amerikanern und Briten die Unabhängigkeit der Ukraine, zu der sowohl die Krim als auch das Donbass-Becken gehört. Kiew gab daraufhin seine Atomraketen ab. Von heute aus gesehen: ein schwerer Fehler.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Im Budapester Memorandum verpflichteten sich alle drei Mächte nicht nur die Landesgrenzen, sondern auch die Souveränität der Ukraine zu achten. Allerdings missachteten die USA und Großbritannien das Memorandum bereits 2013/14 nachdem die Regierung der Ukraine das Assoziierungsabkommen mit der EU ausgesetzt hatte. Die westlichen Regierungen akzeptierten diese souveräne ukrainische Entscheidung nicht, sondern übten massiven Druck auf die demokratisch legitimierte ukrainische Staatsführung aus: Die US-Regierung und ihre EU-Verbündeten unterstützen gewalttätige Aufständische personell, materiell und finanziell, drohten dem gewählten ukrainischen Präsidenten Janukowitsch mit Sanktionen, falls er die Polizei gegen rechtsextreme Paramilitärs einsetze, die Teile der Kiewer Innenstadt, darunter mehrere Regierungsgebäude, besetzt und geplündert hatten. Schließlich unterstützten die westlichen Garantiemächte des Budapester Memorandums einen bewaffneten Putsch gegen die souveräne ukrainische Regierung und erkannten die teils rechtsextremen Putschisten binnen weniger Stunden als „Übergangsregierung“ an. Diese westliche Verletzung des Budapester Memorandums während des Maidan ist die Wurzel der heutigen Geschehnisse.)
#allesaufdentisch:
Der Auftrag der öffentlich Rechtlichen. Gespräch des Schauspielers Cem Ali Gültekin mit der Journalistin Katrin Seibold (bis Ende 2021 bei ZDF und 3sat) – Auszug: „Die Medien haben eine große Mitverantwortung dafür, dass der Diskurs nicht mehr funktioniert. Ihr Metier ist doch der Diskurs. Also eine Branche hat sich hier selbst überholt, komplett verrannt und ad absurdum geführt. (…) Die Art der Berichterstattung ist nicht das, was man als ‚vierte Gewalt‘ bezeichnen kann – nämlich den Mächtigen auf die Finger zu schauen. (…) Die Sendung ‚Kulturzeit‘ [bei 3sat] hat früher sehr viel mehr gegen den Strich berichtet und in verschiedene Richtungen kritisch auf eine Sache geblickt. Da war ‚Kulturzeit‘ noch eigenständiger und bei 3sat angesiedelt. Seitdem 3sat zum ZDF umgezogen ist, gehorchen die Entscheidungen immer mehr den Hierarchien des ZDF. (…) Jeder Bürger muss dafür Gebühren zahlen. Jeder muss! Dann sollte doch auch jeder, so wie es im Rundfunkstaatsvertrag steht, sich im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wiederfinden. Und im Moment findet sich ein großer Teil der Bevölkerung darin nicht wieder. (…) Es ist erschreckend, wie viele Menschen sich nicht mehr trauen, zu sagen, was sie denken. Viele verstecken und verleugnen sich, um ihren Job zu behalten. (…) Ich bin da jetzt raus. Ich konnte es nicht mehr aushalten und nicht mit meinem journalistischen Selbstverständnis vereinbaren. Ich bin jetzt nicht mehr beim ZDF.“
Welt:
Die verborgene Seite der Ethikrat-Chefin – Der Deutsche Ethikrat ist nicht erst seit der Corona-Pandemie ein wichtiges Beratungsgremium der Politik. Essenziell für seine Legitimation in der Öffentlichkeit ist die Unabhängigkeit seiner Mitglieder und speziell seiner Chefin. Doch daran gibt es Zweifel (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "Die Medizinprofessorin der Technischen Universität München [Alena Buyx] bezieht nicht nur von staatlichen Stellen wie dem Bundesforschungsministerium und dem Ethikrat Geld – seit Jahren profitiert die 44-Jährige auch von Fördermitteln pharmanaher Institutionen wie dem britischen Wellcome Trust. Dieser erscheint auf den ersten Blick wie eine gemeinnützige, politisch und finanziell unabhängige Stiftung, die vor allem im Bereich Gesundheitsforschung ein wichtiger globaler Geldgeber ist. Fakt ist aber auch, wie ein Bericht der medizinischen Fachzeitschrift 'British Medical Journal' im März 2021 offengelegt hat: Das beträchtliche Vermögen der Stiftung von insgesamt 45,77 Milliarden Euro steckt zu einem großen Teil in Unternehmen, die Covid-19-Impfstoffe, -Medikamente und -Diagnostika herstellen. Darunter Roche, Novartis, Abbott, Siemens, Johnson & Johnson. Über Beteiligungen an der Investment-Firma Berkshire Hathaway ist der Wellcome Trust laut 'British Medical Journal' zudem an den Erfolgen der Pharma- und Biotech-Unternehmen Merck, AbbVie, Biogen und Teva beteiligt. Ist es in Ordnung, dass die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, die sich öffentlich zum Wohl und Wehe von schwerwiegenden Themen wie der Corona-Impfpflicht positioniert, enge Verbindungen mit dem Trust hat? Ebenjene reichen mindestens bis ins Jahr 2009 zurück.“
Welt:
Die deutsche Obsession mit der Maskenpflicht – Droht uns eine dauerhafte Maskenpflicht? Jeder zweite Deutsche will nach dem Ende der Pandemie weiter Maske tragen. Auch die Politik hält am Vermummungs-Gebot fest. Eine irritierende Parallele zur islamischen Verschleierung drängt sich auf (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "Nicht nur will laut einer aktuellen Umfrage die Hälfte der Deutschen auch nach dem Ende der Pandemie zum Schutz vor Krankheiten weiter Maske tragen und bekräftigen diese Haltung, indem sie sogar auf menschenleeren Straßen, auf dem Fahrrad oder hinter dem Steuer mit penetranter Beharrlichkeit ihre FFP2-Maske aufbehalten. Auch die Ministerpräsidenten und der Bundeskanzler fordern schon, die gesetzliche Maskenpflicht über den 20. März hinaus zu verlängern, womit sie sich endgültig von der pandemischen Notlage entkoppeln würde. Die deutsche Obsession mit der Maskenpflicht – die besonders in Schulen und Universitäten verheerende Auswirkungen auf die kommunikative Atmosphäre hat – wirkt besonders irritierend, wenn man bedenkt, dass verschleierten Studentinnen noch vor wenigen Jahren das Tragen des Gesichtsschleiers im Hörsaal ausdrücklich gerichtlich untersagt wurde, weil die notwendige nonverbale Kommunikation so nicht möglich sei. (…) Dass gleichzeitig mit der massenhaften Selbstvermummung – eher fadenscheinig rationalisiert mit der Begründung, man wolle vermeiden, sich die Hand zu geben – an mafiöse Clans erinnernde Begrüßungsriten wie Ellenbogengruß und Fist Bump Einzug gehalten haben; dass die alle Menschen via Dienstmails, Bahnhofsdurchsagen und Werbung beschallende Formel 'Bleiben Sie gesund!' aggressiven Befehlscharakter hat; dass allein die kollektive Selbstverabreichung eines Medikaments den Zugang zu Orten von Gemeinschaftlichkeit, Freude und Lust gewährt; dass deshalb Leute von einer Impfung wie beim Drogenkonsum von einem 'Shot' sprechen und noch ihre zum vierten Mal 'gepiksten' Oberarme wie ein Initiations-Tattoo präsentieren – all das kennzeichnet die mit der Hygienepolitik einhergehenden Gesten und Haltungen als Bestandteile eines ebenso säkularen wie neoarchaischen Kults.“
German Foreign Policy:
Die Ukraine und die US-Sicherheitsgarantien – Die USA behaupten weiterhin, ein russischer Einmarsch in die Ukraine stehe "unmittelbar“ bevor. Experten weisen das zurück. US-Sicherheitsgarantien erweisen sich als unwirksam – Warnungen vor einem Krieg in der Ukraine haben am Wochenende die diesjährige Münchener Sicherheitskonferenz überschattet. "In Europa droht wieder ein Krieg“, erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz; Außenministerin Annalena Baerbock schloss sich an und äußerte, man stehe "vor der greifbaren Gefahr einer kriegerischen Auseinandersetzung mitten in Europa“. Die USA und Großbritannien behaupten weiterhin, ein Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine stehe "unmittelbar bevor“. Fachleute widersprechen. So urteilt die Politikprofessorin Nina Chruschtschowa aus New York, "ein viel größeres Interesse an einer Invasion als Putin“ habe die Biden-Administration: Gelinge es ihr, Moskau zu einem Einmarsch zu verleiten, dann könne sie hoffen, Präsident Wladimir Putin werde gestürzt werden. Dmitri Trenin, Direktor des Carnegie Moscow Center, rechnet ebenfalls nicht mit einer russischen Invasion und weist darauf hin, ihre Weigerung, der Ukraine militärisch beizustehen, führe zu einer Schwächung der globalen Position der USA. Behauptungen, Russland plane eine false flag-Operation in der Ostukraine, haben sich nicht bewahrheitet
Welt:
Nun geht die Corona-Politik zur offenen Verhöhnung der Bürger über – Auszug: „Trotz aller Lockerungs-Beteuerungen: Bund und Länder wollen, dass zentrale Corona-Maßnahmen auch nach dem 20. März möglich bleiben. Sie verharmlosen das als ‚niedrigschwelligen Basisschutz‘. (…) Niedrigschwellig? Basisschutz? Die Begriffe, die aus der PR-Abteilung einer privaten Krankenversicherung stammen könnten, verhöhnen die Bürger, denn sie reden die erheblichen Auswirkungen dieser Grundrechtseingriffe klein. Schulkinder, die – wie es der MPK-Beschluss weiter vorsieht – acht Stunden lang Atemschutzmasken tragen und ihre Gesundheit durch ständige Tests beweisen müssen, werden nicht ‚niedrigschwellig‘ in ihrer Persönlichkeitsentfaltung gestört, sondern tiefgreifend. (…) Grundrechtseinschränkungen auf Verdacht, auch auf Vorrat, darf es deshalb nicht geben: Das sagt das Grundgesetz, also jener ‚Basisschutz‘ der Demokratie, auf den es jetzt wirklich ankommt.“ (Bezahlschranke)
Welt:
Fragezeichen beim mRNA-Impfstoff – Auszug: „14 Monate nach der ersten Impfung sind Biontech und Moderna noch immer ohne ordentliche Zulassung – weil essenzielle Studien fehlen. Der Vorgang ist ungewöhnlich. Mediziner und Pharmazie-Experten haben Fragen. Etwa 62 Millionen Deutsche sind mittlerweile geimpft, die Präparate dazu lieferten überwiegend Moderna und Biontech. Dennoch ist bis heute keiner der beiden mRNA-Impfstoffe ausreichend erforscht, um die Standards für eine ordentliche Zulassung der Europäischen Arzneimittel-Behörde EMA zu erfüllen. Legal in Umlauf sind sie trotzdem, jedoch nur vorläufig und auf Zeit, per befristeter ‚bedingter Genehmigung‘. 14 Monate nach Eröffnung der ersten deutschen Impfzentren liegen vor allem wichtige Studien zu Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht vor. (…) Bis Juli 2021, so hatte die EMA frühzeitig klar gemacht, seien die Studien nachzureichen. Aber die Frist verstrich still und ereignislos. Stattdessen verlängerte die EMA im Oktober 2021 die ‚bedingte Zulassung‘ in aller Diskretion um ein Jahr. Zunächst für Spikevax von Moderna und Anfang November für Comirnaty von Biontech. Das brachte in der wissenschaftlichen Fachwelt erste Irritationen auf, es gab Fragezeichen, auch den Verdacht der Geheimniskrämerei, inzwischen erweitert um offenes Befremden. (…) Offene Fragen gibt es auch bei den pharmazeutischen Eigenschaften. Es sind essenzielle Fragen wie: Lagert sich der Wirkstoff im Gehirn ab? Gibt es Anreicherungen in der Niere? In den Lymphknoten? Im Herzen? Wird es bei trächtigen Tieren auf den Embryo übertragen? Fragen, ‚die die Hersteller bisher nicht beantwortet haben‘, sagt Expertin Susanne Wagner, ‚was daran liegen könnte, dass die mRNA-Vakzine als klassische Impfstoffe zugelassen wurden.‘ Bei diesen spielt die Pharmakokinetik im Zulassungsverfahren keine Rolle. Tatsächlich sind Comirnaty und Spikevax jedoch gentherapeutische Produkte, sie fallen damit in eine andere Kategorie. Für Wagner ein klarer Fall: ‚Der Verbleib der mRNA im Körper ist zu untersuchen.‘ (…) Immerhin, etwas Licht in die Sache brachten die Behörden in Japan, sie hatten auf die Daten zur Verteilung der mRNA im Körper bestanden. ‚Diese Studien lassen zwar Fragen offen‘, sagt Wagner, ‚aber sie zeigen, dass sich die Lipide bedenklich in wichtigen Organen anreichern. Das könnte einige der schweren Nebenwirkungen erklären wie Sinusvenenthrombose, Herzmuskelentzündungen, Thrombosen oder Lungenembolien.‘“
Blautopf:
Die Impfung und das Unbewusste – Auszug: „Der Psychoanalytiker Sigmund Freud hatte um 1900 das Phänomen der sprachlichen Fehlleistung beschrieben. Er hatte bemerkt, dass das Unbewusste oft gegen den bewussten Willen des Sprechers zeigt, was er eigentlich sagen oder verbergen will. (…) So hatte die Tage die österreichische Bundesministerin Karoline Edtstadler erklärt, dass die Impfpflicht "der einzige Weg raus aus der Demokratie" sei. (…) Am 18. März 2021 gab der damalige österreichische Kanzler Sebastian Kurz ein ZIB-Interview im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung seitens der EU und darin war die Rede vom "Verbrechen, das von der Europäischen Union eingehalten wird." (…) Nachdem Markus Söder über die entspannte Lage in den Krankenhäusern berichtete, sagte er schließlich: "Die Sterberate ist mit Impfen sieben mal höher. Es ist ein lebensgefährliches Unterfangen" (…) Im März 2021 bezog sich Markus Lanz in einer ZDF-Sendung auf Lauterbach, der vorgeschlagen hatte, erst mal die über 65-Jährigen zu impfen. Das wäre eine wichtige System-Strategie bei der Bekämpfung der Pandemie mit dem Ziel, dass "nämlich die alten Leute sterben" (…) bei der WHO- Pressekonferenz am 20. Dezember 2021 in Genf erklärte der WHO-Generaldirektor T.A.Ghebreyesus, dass die Booster-Impfungen genutzt würden um Kinder zu töten. Nun war es raus aus dem Mund, aber ein Versehen, wie Sprecher der WHO später versicherten. Der Generaldirektor sei irgendwie über das ch von child gestolpert, dass dann zum kill wurde.“
Cicero:
Von Narrativen, der Wahrheit und dem Recht – Auszug: „Die Politik ist nach fast zwei Jahren Pandemie am Ende ihres Lateins und am Ende ihrer Geduld. Und je mehr sich die faktische Basis des PdU-Narrativs von der Wirklichkeit entfernte, weil sich weder die versprochene Freiheit noch die versprochene Immunität für die Geimpften einstellte, desto unduldsamer wurde gleichwohl die normative Wertung des Narrativs formuliert: Die Ungeimpften sind schuld! Sie sind schuld, dass die Pandemie nicht endet, sie sind schuld, dass die Geimpften sich wieder infizieren, sie sind schuld, dass die Impfung, die sie verweigern, den Geimpften nicht hilft. Ohne Gerichtsprozess, ohne Rücksicht auf Unschuldsvermutung und simple empirische und ethische Grundannahmen wurde aus einer zunächst politischen und sich zusehends verschärfenden juristischen eine – um es vorsichtig auszudrücken: a-rational begründete – moralische Verurteilung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Mit Ausnahme fantastischer Modellierungs-Hypothesen, in denen die geistigen Vorurteile der Zeit bereits die Ergebnisse präjudizieren, gibt es freilich nicht einen nachgewiesenen Fall, der die faktische Behauptung des PdU-Narrativs stützt. Die Fälle hingegen, die das Narrativ falsifizieren, sind abundant.“
RT de:
Truckerproteste: Kanada greift zu mittelalterlichen Methoden. Nur nicht nachgeben, scheint die Devise der kanadischen Regierung zu sein. Die Schritte, die sie gegen die Proteste ergreift, werden dafür immer radikaler. Inzwischen soll jedem, der sie auch nur unterstützt, das Konto gesperrt werden – Auszug: „Die Wirkung muss nicht, aber sie kann das genaue Gegenteil dessen sein, was die Regierung wünscht. (…) Fünf große kanadische Banken waren Mittwoch Abend offline, das heißt, auch sämtliche Bankautomaten waren außer Betrieb. In den sozialen Medien verbreiteten sich Meldungen über nicht funktionierende Automaten, und auf Google nahmen die Suchen nach dem Stichwort "Bank Run" rasant zu. (…) Guetto Maia: „Glaubst du, die Leute lassen ihr Geld bei Institutionen, die es jetzt einfach einfrieren können?“ Wenn die Regierung sich das Recht verleiht, ohne jedes gerichtliche Verfahren ihren Bürgern das Geld zu nehmen, weil sie verdächtig sind, mit den Protesten zu tun zu haben, ist es eigentlich nicht überraschend, dass viele erst einmal versuchen, ihr Geld dem Zugriff dieser Regierung zu entziehen. Den Geheimdienst und die Banken selbst entscheiden zu lassen, wer einer solchen Maßnahme zum Opfer fällt, ist ja nicht gerade vertrauenerweckend. Es wäre kein Wunder, wenn sich die Bankbestände in Kanada in den nächsten Tagen deutlich reduzieren würden. Auch hier spielt die Regierung Trudeau mit dem Feuer.“
Rubikon:
Die Illusion von Anonymität. Die kanadische Regierung droht mit dem Einfrieren der Konten von Unterstützern der Trucker-Proteste, darunter fallen auch Kryptowährungen – Auszug: „Kryptowährungen sind nur bedingt dezentral und anonym, die Börsen, an denen sie gehandelt werden, oftmals noch viel weniger. Ganz gleich, ob Binance, Coinbase, FTX oder Kraken, um nur einige der gängigen Krypto-Börsen zu nennen, bei allen ist ein sogenanntes KYC (Know your customer; deutsch: Kenne deinen Kunden) nötig. Im Rahmen dieser Legitimitätsprüfung muss sich der Nutzer ausweisen. Erst dann ist es möglich, auf der jeweiligen Plattform mit Kryptowährungen zu handeln. Entsprechend ist dann natürlich auch die damit verbundene Wallet nicht mehr anonym, sondern mit dem angeschlossenen Nutzerkonto identifizierbar.“
Anti-Spiegel:
Was die westlichen Medien und die Zeugen Jehovas gemeinsam haben – Auszug: „Wenn man sich die Berichte der westlichen Medien und die Aussagen der – vor allem – amerikanischen Politiker anschaut, dann fällt auf, dass sie mittlerweile an die Zeugen Jehovas erinnern. Die Zeugen Jehovas haben für die Jahre 1878, 1881, 1914, 1918, 1925 und 1975 konkrete Vorhersagen über endzeitliche Ereignisse gemacht, von denen sie glaubten, sie wären in der Bibel prophezeit worden und stünden „über jedem Zweifel“ oder seien „von Gott bestätigt“. Blöderweise ist keines dieser Ereignisse je eingetreten. Das hindert die Anhänger der Zeugen Jehovas jedoch nicht daran, ihrem Glauben auch weiterhin zu folgen. Das erinnert stark an das, was die amerikanischen Politiker derzeit veranstalten, und was die westlichen Medien genauso stoisch verbreiten, (...) sind seit Monaten dabei, immer zu erzählen, dass Russland „in den nächsten Tagen“ die Ukraine angreifen werde. Dass das auch nach Monaten nicht geschehen ist, und dass sogar die Ankündigung aus den USA, am 16. Februar komme der russische Angriff nun aber ganz bestimmt, nicht eingetroffen sind, stört die Medien und ihre Leser nicht. Der Spiegel hat stattdessen am 17. Februar erneut die Überschrift „Kriegsgefahr in Osteuropa – Biden befürchtet russische Invasion der Ukraine in den nächsten Tagen“ in die Welt posaunt.“
Tass:
LNR-Staatsoberhaupt fordert Bewohner der Republik zur Ausreise nach Russland auf – Auszug (übersetzt): „Der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Pasechnyk, hat am Freitag die Bewohner der Republik aufgefordert, so schnell wie möglich nach Russland auszureisen. "Um Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden, fordere ich die Bewohner der Republik, die keinen Mobilisierungsbefehl haben und nicht an der Aufrechterhaltung der sozialen und zivilen Infrastruktur beteiligt sind, auf, sich so schnell wie möglich auf das Gebiet der Russischen Föderation zu begeben", sagte er. Das Oberhaupt der LNR erklärte, Russland sei bereit, die Bewohner der Republik auf seinem Territorium aufzunehmen. (…) Zuvor hatte der Chef der Donezker Volksrepublik (DNR), Denis Puschilin, erklärt, dass seit dem 18. Februar wegen der Gefahr von durch die Ukraine ausgelösten Feindseligkeiten eine zentralisierte Massenabwanderung der Bevölkerung in die Russische Föderation organisiert wird.“
UnHerd:
Justin Trudeau’s phoney dictatorship – Relying on emergency powers reveals his weakness – Auszug: "It is notable that Trudeau is calling on the banks and tech firms to help restore public order, while excluding any meaningful role for the military. The banks, as well as various parts of the tech sector, are increasingly looking like the only powerful institution that the managerial classes can expect to count on in a true crisis. Especially once the cops, truckers, firemen, pilots, rubbish collectors, special forces operators, sailors, and meter maids bid their politicians farewell and thanks for all the fish. Unfortunately (or maybe not), those who derive an almost pornographic pleasure from fantasising about imminent totalitarian dystopia are likely to be sorely disappointed in the days and years ahead. Acts like the one just undertaken by the Canadian government amply illustrate that there’s no ten-thousand year Reich of Technocracy coming anytime soon. (...) Trudeau can freeze as many bank accounts as he wants. If he thinks it’s a workable solution to this crisis, then the chaos is just getting started.“
NachDenkSeiten:
"Kriege beginnen selten an einem Mittwoch“ – Ginge es nach den "sehr detaillierten“ Erkenntnissen der CIA und der "informierten Kreise“, die deutsche Medien gerne zitieren, wäre die russische Armee heute morgen um 2.00 Uhr in die Ukraine einmarschiert. Wenig überraschend passierte dies nicht. Der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow kommentierte dies lakonisch mit dem Satz "Kriege in Europa beginnen selten an einem Mittwoch“. Es benötigt wohl in der Tat eine gehörige Portion Galgenhumor, um bei der schier unglaublichen Desinformationskampagne aus US- und NATO-Kreisen, die in den letzten Wochen die Medien beherrschte, nicht vollends den Verstand zu verlieren. Wenn dieser Krieg, der nie stattgefunden hat, einen Verlierer hat, dann sind dies allen voran die deutschen Medien, die gezielt gestreute alternative Fakten nicht hinterfragten und so zur Eskalation beitrugen. Wenn es hart auf hart kommt, springen unsere Medien offenbar über jedes noch so krumme Stöckchen der Falken. Ganz im Sinne der USA, deren Ziel es ist, Europa durch ein geschaffenes Bedrohungsszenario in ihre Doktrin einzuspannen
Achgut:
Was will Russland? Und spielt der Westen mit offenen Karten? – Auszug: "Wenn es nach europäischen Regierungschefs geht, ist der Sachverhalt eindeutig. Während die westliche Staatengemeinschaft das ukrainische Volk ermächtigen möchte, den Weg nach Europa zu beschreiten, trachtet der russische Hegemon danach, die Flamme der Freiheit im Keim zu ersticken. Der Konflikt zwischen Moskau und Kiew ist demnach mehr als die Auseinandersetzung zweier Staaten, deren Gesellschaften seit Jahrhunderten auf mannigfaltige Weise miteinander verbunden sind. Er ist das Sinnbild des Kampfes von Gut und Böse. Aber ist das wirklich so? (…) wenn man die Ukraine einerseits animiert, den Anschluss an Europa zu suchen, obwohl man weiß, dass dies den Konflikt mit Moskau eskalieren lassen kann, zugleich aber nicht willens ist, sie vor den Folgen einer Eskalation zu schützen, dann führt man die Ukraine auf einen gefährlichen Irrweg. Wenn Moskau heute überzeugt ist, sich zur Sicherung seiner Interessen nur noch auf militärische Maßnahmen verlassen zu können, dann tut es das nicht, weil es die parlamentarischen Demokratien Europas beseitigen will, sondern weil man im Kreml die bittere Erfahrung gemacht hat, dass auf die Zusagen der NATO kein Verlass ist. Angesichts der fahrlässigen und wenig durchdachten Politik, die die Europäische Union seit Jahren gegenüber Russland betreibt, mag es eine Ironie des Schicksals sein, dass das griechische Wort Europa 'Frau mit der weiten Sicht' bedeutet. Kein Bild könnte die Realität schärfer kontrastieren. In Wahrheit können EU-Diplomaten in Brüssel heute nicht einmal mehr verlässliche Prognosen über den nächsten Tag abgeben. Man fährt längst auf Sicht. Sollte es tatsächlich zu einem Krieg zwischen Moskau und Kiew kommen, wäre das eine Katastrophe, deren Folgen aus heutiger Sicht kaum abzusehen sind. Fest steht einzig, dass man der konfrontativen Politik des Westens dereinst einen erheblichen Anteil an der Eskalation des Konflikts wird zuschreiben müssen.“
Gilbert Doctorow:
Meet the New Proactive Russia: The Kremlin Moves on to Plan B – Auszug: "For the first twenty years of the new millennium, it was obvious that Vladimir Putin and his team in the Kremlin were reactive, rather than proactive in nearly all dealings with the Collective West. Of course, I mean to say that was obvious to the substantial minority of professionals who trade in facts and follow causality, action and reaction, from start to finish, rather than just trade in ideologically driven propaganda. As for U.S. government press releases and the mainstream media, what was fed to the general public in the USA, in Europe all these years, always systematically reversed cause and effect. Off camera, the US poked the Russians in the eye; on camera, we were shown only the Russians’ aggressive reaction. We, professional Russia watchers knew Vladimir Putin to be very cautious. His most commonly used word relating to conduct of any policy has been 'аккуратно', meaning 'careful'. In 2021, a new Putin came before us, one who looks assertive if not aggressive and who seems to be ready to take enormous risks without much hesitation while moving two or more steps ahead of his Western talking partners, not two steps behind as had been the case till now.“
German Foreign Policy:
Neue Hürden: NATO-Verteidigungsminister beschließen Vorbereitungen für die Stationierung neuer Battle Groups in Ost- und Südosteuropa und damit neue Hürden für Verhandlungen mit Russland – Mit dem gestrigen Beschluss der NATO-Verteidigungsminister, neue Battle Groups in Ost- und Südosteuropa zu stationieren, stellt das Militärbündnis den Verhandlungen mit Moskau über Rüstungskontrolle und Sicherheitsgarantien in Europa neue Hürden in den Weg. Wie NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bekräftigt, werden in den kommenden Wochen detaillierte Pläne für NATO-Kampftruppen in Rumänien, Bulgarien, Ungarn sowie der Slowakei erarbeitet. Deren Stationierung liefe erneut der NATO-Russland-Grundakte zuwider, mit der die NATO im Mai 1997 die russischen Widerstände gegen ihre Osterweiterung besänftigen wollte; Moskau fordert aktuell ihre Einhaltung ein. Die neuen Battle Groups sind zudem in Bulgarien, Ungarn und der Slowakei heftig umstritten. Während neuer Streit heraufdämmert, zeichnen sich Lösungsansätze für den Konflikt in der Ostukraine und für die Auseinandersetzungen um die geplante NATO-Mitgliedschaft der Ukraine ab. Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zugesagt hat, die Voraussetzungen für die Umsetzung des Minsker Abkommens zu schaffen, äußert er, der NATO-Beitritt der Ukraine sei womöglich nur "ein Traum“
Novo Argumente:
Aufstand gegen die Angstapostel – Auszug: „Ich habe aufgehört, Menschen danach zu beurteilen, ob sie sich als links oder rechts verstehen. (…) Mich interessiert einzig und allein, ob jemand sein Handeln von Ängsten leiten lässt oder vom Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung – und zwar nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Anderen. Gerade deswegen sind die aktuellen Proteste gegen die Corona-Politik so interessant: Wer da alles mitläuft… Sie halten sich nicht an das alte Links-Rechts-Denken, und so sehr Politik und Medien auch versuchen, die Marschierenden zu diffamieren und wieder in die alten Lager zurückzudrängen, es klappt nicht. (…) Es geht bei den Protesten schon lange um mehr als nur um die Impfpflicht. Es geht darum, wie wir als Individuen und auch als Gesellschaft künftig mit Ängsten, aber auch mit Möglichkeiten umgehen wollen. Die Spaziergänge sind insofern auch Proteste gegen unsere Angstkultur. Angst ist nicht nur ein schlechter Ratgeber, wie es so schön heißt. Angst ist das einzige Herrschaftsinstrument, mit dem die Beherrschten sich selbst maßregeln, um dann ihre Herrscher um Hilfe anzuflehen. Die Kultur der Angst, in der wir alle leben, ist eine Kultur der Selbstgeißelung und der menschlichen Selbstverachtung. Gegen diese Angstkultur zu rebellieren, ist richtig. Und je schärfer gegen diese Proteste gefeuert wird, desto deutlicher wird es, dass es höchste Zeit ist für einen Aufstand gegen die Angstapostel.“
Corona-Transition:
Die Verbindungen zwischen der CIA, «GoFundMe» und Facebook. Die Crowdfunding-Plattform «GoFundMe» hatte sich geweigert, die für die kanadische Trucker-Protestbewegung bestimmten Spenden auszuzahlen – Auszug: „Die Mehrheit an GoFundMe ist in den Händen der Investmentfirmen Accel und Technology Crossover Ventures. Der Gründer und ehemalige CEO von Accel, James Breyer, ist Milliardär, Mitglied des berühmt-berüchtigten Council on Foreign Relations (CFR) und des Weltwirtschaftsforums (WEF) sowie ein grosser Fondsinvestor in China. (…) Im Jahre 2004 trat Gilman Louie in den Vorstand der National Venture Capital Association of America (NVCA) ein, dessen Vorsitzender James Breyer ist. Gilman Louie war «zufällig» der erste CEO des wichtigen CIA-Start-ups In-Q-Tel. In-Q-Tel wurde 1999 mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, Unternehmen zu finanzieren, die Technologien entwickeln können, die die CIA zum «Sammeln von Daten» einsetzen würde. (...) Im Jahr 2004 sei Louie zu BBN Technologies gegangen, das von Breyer geleitet wurde. Zu dieser Zeit sei auch Dr. Anita Jones zu BBN gekommen. Jones habe für In-Q-Tel der CIA gearbeitet und war Beraterin von DARPA, der Technologieabteilung des Pentagon, die an der Entwicklung des Internets sowie von mRNA-Vakzine beteiligt war.“
Achgut:
Liebe Kollegen, was muss denn noch passieren? Wir haben es bei den schweren Impfschäden nicht mit einem Anfangsverdacht zu tun, sondern mit einem Drama, das sich sichtbar entfaltet. Ich möchte endlich mal wieder stolz auf Euch sein, liebe Journalisten. Tut dem Land (und Euch) den Gefallen, fangt an zu recherchieren – Auszug: „Und so stieß ich vor einigen Monaten auf den Tod eines 12-jährigen Jungen aus Cuxhaven, unmittelbar nach seiner zweiten Covid-Impfung. (…) Leser machten mich dann auf den tragischen Tod eines 19-jährigen Schülers aus Sigmaringen aufmerksam. Er starb auf einer Klassenfahrt nach Berlin unmittelbar nach einer Impfung, die er sich wohl nur hat verabreichen lassen, um an eben dieser Klassenfahrt teilnehmen zu können. (…) In dieser Woche las ich dann noch auf Reitschuster.de vom tragischen Tod einer 15-Jährigen nach der Impfung. In diesem Fall hatte die Mutter den Fall öffentlich gemacht. (…) Und in der Bewältigung wieder das gleiche Muster: Bloß nicht den Dingen auf den Grund gehen, abwiegeln, formal argumentieren. Welche Kaltschnäuzigkeit. Und man kommt damit durch, weil keine der großen Medien-Hornissen mal zusticht. (…) Nun kommen zu den anekdotischen Vorfällen immer mehr empirische Daten, die Schlimmes befürchten lassen. (…) Erinnert sich noch jemand an die Contergan-Affäre? Die war ein laues Lüftchen im Vergleich zu dem, was uns möglicherweise bevorsteht. (…) Die Einzigen, die verhindern können, dass der Wahnsinn weitergeht, seid Ihr, liebe Kollegen [Journalisten]. Der Staatsapparat läuft im Blindflugmodus weiter, also weckt die Piloten bitte auf. Selten war eure Verantwortung größer als im Moment.“
Spiegel:
Leukämiepatient ist seit 14 Monaten ununterbrochen coronapositiv – Auszug: „Als Muzaffer Kayasan Ende 2020 an Covid-19 erkrankte, dachte er, er würde auf jeden Fall sterben. Der 56-Jährige hat Leukämie, sein Immunsystem ist stark geschwächt und er zählt zu den Hochrisikopatienten für einen schweren Covid-19-Verlauf. 14 Monate und 78 positive Coronatests später ist Kayasan immer noch am Leben (…) Kayasan, der seit der Infektion seinen Geruchs- und Geschmackssinn verloren hat, hat sich bereits an die Behörden gewandt und darum gebeten, in seinem Fall wenigstens die Quarantäneregeln zu lockern. (…) Sein Fall sei mit 441 Tagen am Stück der längste, den sie jemals beobachtet hätten. Die Ärzte vermuten demnach, dass sein Immunsystem durch den Krebs so geschwächt ist, dass es nicht gegen das Virus ankommt. (…) Insgesamt neun Monate verbrachte er im Krankenhaus, fünf weitere Monate isolierte er sich allein zu Hause. Mit seiner Urenkelin Azra kann er nur durch die Glasscheibe seiner Hintertür sprechen, wenn sie ihn besuchen kommt.“
Apolut:
Regelbasiertes, amerikanisches Welt-Faustrecht – Auszug: „Wenn der deutsche Bundeskanzler in Washington geradezu beflissen von “regelbasierter Ordnung” spricht, müsste nicht zuletzt ihm auffallen, wie schal dieser Begriff sich anhört. Warum spricht und handelt der deutsche Regierungschef nicht nach dem “Völkerrecht”, wie Bundeskanzler in Bonn das über Jahrzehnte gehandhabt haben? Muss nicht jeder Regierungschef in einem Land, das Bundeskanzler Olaf Scholz nach Washington aufsucht, in ihm nicht jemanden sehen, der “bis in die Haarspitzen” auf amerikanische Konzepte des Umsturzes der internationalen Völkerrechtsordnung eingeschworen ist? Das wird in wenigen Tagen bei der Münchner Sicherheitskonferenz, einer Versammlung nicht gerade friedensfördernder Elemente, erneut unter Beweis gestellt. Wie bei einer Discounter-Werbung wird im Motto für dieses Treffen auf das neue “Glaubens-Bekenntnis der Neuen, amerikanischen Weltordnung” aufmerksam gemacht. Man trifft sich, um der “regelbasierten Ordnung” zu huldigen.“
Anti-Spiegel:
Der Spiegel „erklärt“ das Minsker Abkommen: Was Spiegel-Leser dabei alles nicht erfahren – Auszug: „Am 10. Februar ist im Spiegel der Artikel mit der Überschrift „Bedrohung der Ukraine – Was das Minsker Abkommen ist – und welche Chancen es bietet“ von Christina Hebel erschienen, den wir uns nun genau anschauen werden, denn der Artikel ist ein Meisterstück der Desinformation. (…) Kiew hat nicht einen einzigen der Punkte umgesetzt und weigert sich strikt, direkt mit den Rebellen zu verhandeln, was aber die Grundlage für die Umsetzung all der Punkte ist. Davon jedoch erfahren die Leser von Frau Hebel kein Wort, sie beschränkt sich auf die Auflistung einiger der Punkte, ohne die Wichtigkeit der Reihenfolge ihrer Umsetzung zu erklären, und sie verschweigt ihren Lesern die von Kiew verhängte Hungerblockade. (…) Russland wird in dem Abkommen nicht erwähnt und ist auch nicht als Konfliktpartei aufgeführt. (…) Russlands Rolle in dem Abkommen ist die gleiche Rolle, wie die von Frankreich und Deutschland: Diese Staaten sind Garantiemächte des Abkommens (…) Das hat Frau Hebel aber nie geschrieben, sie hat all die Jahre behauptet, Russland setze das Abkommen nicht um. (…) Seit 2015 erzählen uns westliche Medien, dass das Minsker Abkommen super ist und dass das böse Russland es nicht umsetzt. (...) Das ist nun anders und in Kiew wird inzwischen offen gesagt, dass man nicht vorhat, das Abkommen umzusetzen. Also müssen die westlichen Medien darauf irgendwie reagieren. Und das tun sie, indem sie das Abkommen nun plötzlich als eine Art russisches Diktat darstellen, das nicht umsetzbar ist. Das ist eine 180-Grad-Wender der Medien.“
RT de:
Olaf Scholz über RT DE: "Es geht um ein rechtsstaatliches Verfahren". Bundeskanzler Olaf Scholz hat am 15. Februar Moskau besucht, um inmitten der aktuellen Spannungen zwischen Russland und dem Westen mit Präsident Wladimir Putin zu verhandeln. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz ging es nicht nur um die Ukraine, sondern auch um RT DE – Auszug: „Putin teilte mit, er habe mit Scholz die Situation um die DW in Russland und um RT in Deutschland diskutiert. "Ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen, um die Situation nicht zu komplizieren, aber wir haben uns darauf verständigt, dass wir darüber nachdenken werden, wie sich diese Probleme lösen lassen." Scholz verwies darauf, dass es in dieser Situation um ein rechtsstaatliches Verfahren gehe. Die Voraussetzungen dafür müssten stimmen. "Das ist ein rechtsstaatliches Verfahren, in dem Anträge gestellt werden können. Auch solche, die bisher nicht gestellt wurden. Und die werden dann ordnungsgemäß von den zuständigen Behörden bearbeitet." Dies geschehe nach den bereits existierenden Gesetzen, auf die sich jeder gleichmäßig berufen könne, fügte der Bundeskanzler hinzu.“
NZZ:
"Mir fehlt da die Evidenz“: Der Lungenarzt und Medizinrechtler Patrick Stais lehnt eine Impfpflicht ab – Omikron hat die Lage auf den Intensivstationen deutlich verändert. Eine Impfpflicht würde laut dem Oberarzt aus Moers den Schutz gefährdeter Gruppen nicht erhöhen. Vor diesem Hintergrund plädiert Stais für mehr Eigenverantwortung und weniger Angst. – Auszug: "Die einrichtungsbezogene Impfpflicht will besonders gefährdete Gruppen vor Ansteckung schützen. Wir sehen jedoch im Moment, dass Geimpfte ebenso wie Ungeimpfte das Virus übertragen. Insofern erschließt sich mir nicht, wie man eine einrichtungsbezogene Impfpflicht begründen will. (…) Die Impfung dient dem Eigenschutz. Sie bewahrt sehr gut vor einem schweren Verlauf. Den Schutz anderer könnte sie nur leisten, wenn eine sterile Immunität entstünde, die Infektionskette also unterbrochen würde. Davon ist gegenwärtig nichts zu sehen. Auch die Nebenwirkungen der Impfung, deren Ausmaß wir noch nicht kennen, sprechen gegen eine Impfpflicht. (…) Zudem wird gerne unterschlagen, dass auf der Basis des Impfschutzes eine natürliche Infektion das Immunsystem breit stabilisiert, vermutlich auch gegenüber neuen Virusvarianten. (…) Das Gesundheitssystem war nie dauerhaft und flächendeckend überlastet. (…) Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wir auf den Intensivstationen keine Patienten haben, die von einer Corona-Infektion bereits genesen sind. Andere Kliniken bestätigen diesen Befund. (…) Wir unterscheiden noch immer nicht sauber, ob jemand an oder mit Corona gestorben ist. (…) Wir sind am Übergang der Pandemie in den endemischen Zustand. (…) Laut neuen, umfassenden Daten aus London infizieren sich die Geboosterten im Moment am meisten. Das macht den Impfpass überflüssig. (…) Es ist (...) völlig unklar, zu welchem Zweck eine Impfpflicht erlassen werden soll, wenn eine sterile Immunität nicht erreicht werden kann. (…) Aus meiner Sicht muss der Staat belastbare Argumente vorlegen, dass das Infektionsrisiko durch eine Impfung deutlich gesenkt wird. Daran mangelt es. Außerdem muss die Impfung gesundheitlich unbedenklich sein. Vereinzelte schwere Nebenwirkungen müssen gegen den Nutzen der Impfung abgewogen werden.“
Norbert Häring:
Träume des Weltwirtschaftsforums werden wahr: Mit Impfpass und digitaler Patientenakte zur lückenlosen Überwachung – Auszug: „Nun soll der Genesenennachweis als Zugangsberechtigung für alles mögliche ebenfalls den Weg des Digtialen gehen. Die Ländergesundheitsminister haben auf ihrer Sitzung am 10. Januar beschlossen, das Bundesministerium für Gesundheit aufzufordern, „eine Rechtsgrundlage zu schaffen, mit der die Verpflichtung zur ausschließlichen Vorlage eines digital auslesbaren Genesenennachweises (QR-Code) im Rahmen von Zutrittskontrollen zu Veranstaltungen, Einrichtungen und Angeboten nach den Corona-Verordnungen der Länder auf eine sichere Rechtsgrundlage gestellt wird, so dass auch der Berechtigtenstatus über die Corona-Warn-App angezeigt werden kann.“ (…) Außerdem will die grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg zur Unterstützung der geplanten allgemeinen Impfpflicht ein Impfregister als Pilotprojekt einführen, damit es auf Bundesebene mit demselben schneller vorangeht. (…) Zunächst sei ein digitaler Impfpass mit freiwilliger Registrierung aller Impfungen geplant, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Ob ein solcher Pass im Pandemiefall verpflichtend werden kann, soll ebenfalls geprüft werden. (…) Nach den Vorstellungen des US-zentrierten Konglomerats aus mächtigen Stiftungen, IT-Konzernen, Beratungsgesellschaften und Unternehmenslobbys, die gleichzeitig die weltweite Impfkampagne und die Kampagne zur digital-biometrischen Identität aller Erdenbürger, sowie die global harmonisierten Impfnachweise vorantreibt, wird der Impfnachweis dauerhaft Personalausweise, Reisepässe und Führerschein als wichtigste Ausweisdokumente ablösen.“
Cashkurs:
Zwei Provinzen in Kanada heben Restriktionen auf – Der Machtkampf setzt sich fort – Auszug: „Saskatchewans Premier Dr. Scott Moe gab am Dienstag in einer Ansprache bekannt, dass die Bürger von Saskatchewan fortan damit aufhören sollten, ihre Nachbarn danach zu beurteilen – oder auch zu verurteilen –, ob diese nun eine Maske tragen wollten oder nicht. Jedermann in der Provinz solle fortan für sich und auf Basis einer eigenen Risikoeinschätzung entscheiden, was für ihn oder sie oder jede einzelne Familie zukünftig der beste Weg sei, um mit Covid entsprechend umzugehen. (…) Gleichzeitig sei die Zeit gekommen, bestehende Mandate aufzuheben und verpflichtende Nachweise über den jeweils individuellen Impfstatus abzuschaffen. Und aus diesem Grund wird eine solche Impfnachweispflicht in der Nacht von Sonntag, 13. Februar ab 00:01 Uhr des Folgetages in der Provinz Saskatchewan enden. Im Hinblick auf private Unternehmen, Unternehmen des öffentlichen Dienstes und andere Lokalitäten, gleich welcher Art, wird ab diesem Zeitpunkt keine Vorlage eines individuellen Impfnachweises oder eines negativen Testergebnisses in der gesamten Provinz mehr von Nöten sein, um am gesellschaftlichen Leben oder am Arbeitsleben teilzuhaben. Das heißt, dass ab Montag, 14. Februar alle Restriktionen in der gesamten Provinz null und nicht sein werden. (...) Justin Trudeau ist über sein Ziel hinausgeschossen, dies wissen aufmerksame Beobachter dieser Proteste alle. Sich des Arguments zu bedienen, einen landesweit sehr friedlich ablaufenden Protest samt eines clever inszenierten zivilen Ungehorsams als „eine Gefahr für die Demokratie“ zu bezeichnen, zeugt nicht nur von einer gewissen Realitätsferne, sondern vielleicht auch von einem momentan ausgeprägten Grad an Verzweiflung.“
Mathias Bröckers:
Frisch aus dem Archiv: Lüge in Kriegszeiten – Auszug: „Am Beispiel des Ersten Weltkriegs formulierte Arthur Ponsonby 1928 die Strukturgesetze der Kriegspropaganda – sie gelten, wie die aktuelle Berichterstattung über die Ukraine zeigt, noch immer. (…) Ponsonbys Prinzipien scheinen tatsächlich so etwas wie die zehn Gebote der medialen Kriegsführung darzustellen – und sind auch in dem aktuellen Konflikt um die Ukraine Punkt für Punkt zu beobachten. “Wir”, der Westen, USA/EU/NATO, wollen natürlich keinen Krieg, fordern aber von den Bürgern größere “Rüstungsanstrengungen” (Nato-Sprecher Rasmussen) und mehr “militärische Verantwortung” (Gauck) auf sich zu nehmen. Das gegnerische Lager (“Russen” und “Pro-Russen”) zwingt uns dazu, denn ihrer Führer sind echte Teufel (“Putin”) – die Titelseiten von “Newsweek” (Jetzt reicht es!) und “Spiegel” (SPIEGEL schließt Russland-Forum nach drei Stunden) in dieser Woche lassen keinen anderen Schluss zu. Wir dagegen kämpfen natürlich immer für die gute Sache: für “Mädchenschulen” in Afghanistan, für “Demokratie” im Irak, gegen einen irren “Diktator” in Libyen, den “Schlächter” Assad in Syrien und an der Seite der “Zivilgesellschaft” in der Ukraine.“
RT DE:
Friedensgesäusel zu Kriegstrommeln – Der Frieden sei ihnen so wichtig, betonte Scholz und mit ihm mehrere europäische Kollegen. Nur – stimmt das überein mit dem, was sie tun? Es ist ja nicht so, als würde unmittelbar vor Kriegen nicht vom Frieden geredet, ganz im Gegenteil. Es wird nur nicht für den Frieden gehandelt. – Auszug: "Was erwiderte er [Scholz] auf Bidens Aussage, die USA würden 'im Falle eines russischen Einmarsches in die Ukraine' Nord Stream 2 schließen und die Ankündigung des US-Präsidenten 'I promise you, we will be able to do that' – ich verspreche Ihnen, wir sind in der Lage, dies zu tun? Scholz blubberte etwas von die Industrie auf Wasserstoff umstellen; ein Projekt, für das die erforderlichen Technologien erst bruchstückhaft existieren, das also vielleicht in zwanzig Jahren eine Lösung sein könnte, früher aber eben nicht … Dieses 'wir sind in der Lage, dies zu tun' schuf vor meinem inneren Auge eine zweite Pressekonferenz. Weil Nord Stream 2 tatsächlich vor allem im deutschen Interesse ist, nicht nur im Interesse der Industrie, sondern ausnahmsweise einmal im unmittelbaren Interesse der deutschen Bevölkerung – während Russland, auch wenn die deutsche Politik das nicht wahrhaben will, sein Erdgas auch nach China verkaufen kann. Ich wünschte mir in diesem Moment einen deutschen Regierungschef (gleich welchen Geschlechts), der Biden schlicht entgegnet hätte: 'Das müssten wir als kriegerische Handlung gegen uns betrachten.' Denn das wäre es. Bidens 'wir sind in der Lage, dies zu tun' war hingegen die Androhung einer militärischen Sabotage gegen ein Land, das kurz zuvor noch als 'einer der engsten Freunde' bezeichnet wurde. Aber diese Bundesregierung ist völlig schmerzunempfindlich, zumindest, solange es um die direkten Interessen der einfachen Bevölkerung geht. Und sie wird dabei von einer Journaille gestützt, die schreibt, als wäre sie kollektiv von ihren Ahnen des Sommers 1914 besessen; die sich auf der einen Seite in Fantasien über ein im Osten dräuendes Heer der Finsternis ergeht und auf der anderen Seite 'Waffen für die Ukraine' schreit und lieber heute als morgen einen Krieg hätte. Das Hereinbrechen einer Kältewelle mit anschließendem Stromausfall würde sie alle vielleicht wieder in die Wirklichkeit zurückholen, ehe sie noch größeren Unfug anstellen.“
The American Conservative:
What Russia Wants in Ukraine – Russia’s position has been remarkably consistent for nearly three decades, especially when compared to the West's – Auszug: "Although the Western sphere of influence has steadily expanded in recent decades, the idea that this expansion should continue indefinitely is a fantasy. The incorporation of former Warsaw Pact states from the Baltics to the Black Sea into a Western political, economic, and security framework is a genuine achievement. Overreach, hubris, and ignorance of facts on the ground threaten to undo this work and draw the United States into conflict with a nuclear-armed Russia. Ukraine, a country beset by internal divisions, victimized by geography, and unconnected to vital American interests, is simply not worth the trouble. It would be better if American policymakers accepted this fact and moved on.“
Welt:
"Man wird mich nicht zum Schweigen bringen“: Angelique Coetzee war die Medizinerin, die auf die Omikron-Variante des Coronavirus stieß, erste Patienten behandelte – und Entwarnung gab. Aber in Europa habe das niemand hören wollen, sie sei von Regierungen unter Druck gesetzt worden. Im Exklusiv-Interview spricht sie über ihre Erfahrungen (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "[Frage:] Es heißt, Sie wurden angehalten, Omikron als genauso schwerwiegend darzustellen wie die vorherigen Varianten. Stimmt das? [Coetzee:] Mir wurde gesagt, ich solle öffentlich nicht erklären, dass es eine milde Erkrankung sei. Ich wurde gebeten, von derartigen Äußerungen Abstand zu nehmen und zu sagen, es sei eine ernste Erkrankung. Das habe ich abgelehnt. (…) [Frage:] Woher kam dieser Druck? [Coetzee:] Es ist doch nur eines wichtig: Ich habe mich geweigert. Man wird mich nicht zum Schweigen bringen. Ich hatte recht. (...) [Frage:] Kam der Druck von westlichen Regierungen oder südafrikanischen Behörden? [Coetzee:] Nicht von südafrikanischen Behörden. [Frage:] Also von Staaten der westlichen Welt? [Coetzee:] (...) Aber ja, von einigen Ihrer (der europäischen, Anm. d. Red) Länder wurde ich kritisiert. (…) Meine Berichte haben sie aus der Spur gebracht. (…) [Frage:] Einige Wissenschaftler hätten nicht das Gemeinwohl im Sinn, sondern sich selbst – das ist eine gravierende Aussage. Glauben Sie das wirklich? [Coetzee:] Ja, ich denke schon. Man muss sichergehen, dass sämtliche Wissenschaftler erklären, ob sie Verbindungen zu Pharmaunternehmen haben und ob sie finanziell belohnt werden, wenn sie bestimmte Produkte fördern. Man muss wissen, welche Interessen sie verfolgen.“
Norbert Häring:
Für die Waffendrohungen gegen Spaziergänger in Schwaben scheint das Stuttgarter Innenministerium verantwortlich zu sein. Drohungen mit Waffengewalt gegen Spaziergänger und Unmaskierte von schwäbischen Städten wie Stuttgart, Ulm und Ostfildern, haben nach meinen Berichten zu peinlichen Presseerklärungen geführt. Ein Rundbrief, der mir zugespielt wurde, nährt den Verdacht, dass die fast gleichlautenden Formulierungen auf Handreichungen von Innenminister Thomas Strobl (CDU) zurückgehen – Auszug: „In einem Schreiben „an die Kommunalen Spitzenverbände mit der Bitte um Weiterleitung an die Städte und Gemeinden“ vom 2.2.2022 zur „Versammlungslage in Baden-Württemberg“, das mir zugespielt wurde, räumt Minister Strobl ein, dass die Spaziergänge in der Regel friedlich und störungsfrei verliefen. Auch mir berichten Augenzeugen aus Baden-Württemberg, die Polizei habe viel mehr Ärger mit Gegendemonstranten, die sich teilweise nicht an Auflagen halten und aggressiv werden. (…) Auch den Grund für Strobls offenkundige Nervosität findet man in dem Rundschreiben:Allein am Montag (24. Januar 2022) nahmen an 355 Versammlungen rund 74.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil, im Vergleich zu der bisher stärksten Demonstration am 17. Januar 2022 eine Zunahme um 29 Versammlungen und rund 10.000 Teilnehmenden.“ (…) Weil die Gewaltdrohung in Allgemeinverfügungen nur in Baden-Württemberg verbreitet vorkommt – in anderen Bundesländern habe ich das nicht gefunden und offenbar auch meine Leser nicht –, und weil sich die von den Städten verwendeten Formulierungen und Argumentationen sehr stark gleichen, liegt der Verdacht nahe, dass die von Strobl angepriesenen Formulierungshilfen seines Ministeriums hinter der schwäbischen Spezialität der Gewaltandrohung stehen.“
Textstelle:
„Die Herrschenden fühlen sich bedroht“ – Die Corona-Krise als Mittel der Macht (Interview mit dem niederländische Politikwissenschaftler Kees van der Pijl) – Auszug: „In meinem Buch schlage ich vor, dass mit dem Zusammenbruch des Sowjetsystems 1989/91 die Notwendigkeit einer neuen Methode des Regierens anerkannt wurde von Leuten wie Samuel Huntington, Philip Zelikow und anderen. Dabei sollte Angst die Basis der legitimen Regierungsfähigkeit sein. Mit dem 11. September 2001 und danach wurde dann die schon national wie in Italien ausprobierte Strategie der Spannung internationalisiert. Das wurde fortgesetzt über den Terrorismus bis heute zur Angstmache mit dem „Virus“. (…) Klaus Schwab hat selbst keine Milliarden zu verteilen, er ist höchstens als eine Art Sekretär zu begreifen. (…) Bill Gates ist dabei mit seiner Stiftung spezifisch die Verbindungsfigur zwischen dem IT-Sektor (Microsoft) und der Steuerung von Lebensprozessen im Agrar- und Gesundheitsbereich. Er verkörpert wie kein anderer den biopolitischen Komplex. (…) Was sich fundamental geändert hat, ist nicht mein Ansatz, wohl aber, dass sich im Zeitalter der Angstpolitik eine Art von „vorgeschriebener Wirklichkeit“ durchgesetzt hat: „9/11“ war Bin Laden mit 19 Arabern, MH17 war Putin, die Pandemie wurde von einer Fledermaus verbreitet, usw. Das sind richtige Verschwörungstheorien, da immer nur von einer (Haupt-)Kraft die Rede ist, die eben die Gegenkräfte organisiert, also hinter allem steht. Mittlerweile ist im Rahmen der Angstpolitik nicht mehr erlaubt, von der vorgeschriebenen Wirklichkeit abzuweichen. (…) Die Herrschaftsverhältnisse im heutigen, kriminellen Kapitalismus sind äußerst labil, eben wenn das (noch) nicht unmittelbar manifest wird. Es kann aber nicht stabilisiert werden in der heutigen Form. Alles ist in rasend schneller Entwicklung, die natürlich auch in eine unbeherrschbare Katastrophe enden kann. Aber das erinnert uns nur daran, dass wir keine Zuschauer bleiben können und eine Handlungsperspektive entwickeln müssen.“
Welt:
"Wer jetzt nicht öffnen will, sollte sich fragen, was eigentlich noch fehlt“ – Lungenspezialist Thomas Voshaar befasst sich tagtäglich im Bethanien-Krankenhaus mit den Folgen der Corona-Pandemie. Er fordert einen Rückgang zur Normalität und fragt: Worauf warten wir noch? (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "[Frage:]: Der Virologe Christian Drosten sprach zuletzt über den Omikron-Subtyp BA.2 und warnte vor Lockerungen vor Ostern. Wie schätzen Sie die Entwicklung von weiteren Varianten ein? [Voshaar:] Diese Hinweise sind ermüdend. Wir wissen ja, dass dieses Virus immer weiter mutiert und noch viele Varianten kommen werden. Es ist aber weder angemessen noch rational, mit weiteren Mutationen gegen Öffnungen zu argumentieren. Wenn Herr Drosten von der Variante BA.2 und einer wahrscheinlich höheren Infektiosität spricht, führt dies zu der Frage, ob man damit weitere Einschränkungen rechtfertigen kann. Ich denke nicht. Omikron ist eine Mutation, mit der wir gut zurechtkommen, die dazu noch die Chance auf viele natürliche Infektionen und damit aufgefrischte und verbreiterte Immunität in der Bevölkerung bietet. Das ist die Grundvoraussetzung für die Endemie. Auch weitere Mutationen werden dann die Lage mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verschlechtern. (...) Worauf wollen wir noch warten? (…) [Frage:] Sehen Sie ein Risiko darin, mit der jetzigen Impfquote den Alltag in Deutschland wieder ohne Einschränkungen aufzunehmen, so, wie es auch andere Länder tun? [Voshaar:] Wer das nicht will, sollte sich fragen, was eigentlich fehlt. Das Problem sind rund zehn Prozent nicht geimpfte Menschen über 60. Was wollen wir mit einer Impfpflicht erreichen? 95 Prozent Impfquote bei allen Erwachsenen? Wie will ich es erreichen und was berechtigt mich, zu glauben, dass dies zu einem Ziel führt? Die nüchternen Zahlen sagen: Selbst als dreimal Geimpfter kann man das Virus überall hin tragen. Wir können allenfalls für ein paar Wochen eine sterile Immunität erreichen. (…) Wir müssen uns dringend fragen, welche Maßnahmen keiner wissenschaftlichen Begründung mehr standhalten. Wir brauchen wieder kritischen Rationalismus und die Abwägung dessen, was für die Gesamtbevölkerung sinnvoll und verhältnismäßig ist. (...) Die vorherrschende emotionale Kontroverse fortzusetzen und Menschen zu unterstellen, sie seien unvorsichtig, weil sie Lockerungen befürworten, ist gefährlich. Wir müssen dringend wieder Ratio und Intellekt einschalten. (…) Es überrascht mich, dass sich so wenige trauen, das auszusprechen. Das Wort Durchseuchung wird mit einem Horrorszenario gleichgesetzt, obwohl es der selbstverständliche und natürliche Ausweg ist. Wir sollten darum von einer natürlichen Immunisierung der Bevölkerung sprechen.“
corona transition:
Der Impfmoment, Teil I – Ein mehrteiliger Essay über Covid, Kontrolle und die Maschine. Im Dezember 2021 schrieb Paul Kingsnorth auf seinem Blog "The Abbey of Misrule“ drei miteinander verbundene Essays über das Coronavirus, die Impfstoffe und die radikalen Veränderungen in der Gesellschaft, die damit einhergehen. Die Essays fanden ein so großes Publikum, dass Kingsnorth sie jetzt gebündelt in einem E-Book herausgegeben hat. Corona-Transition darf sie mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen. – Auszug: "Vielleicht denken Sie, dass ich übertreibe. Vielleicht finden Sie es sogar hysterisch. Noch vor ein paar Monaten hätte ich Ihnen möglicherweise zugestimmt. Vor einem Jahr hätte ich das ganz sicher getan. Aber vor einem Jahr hatte ich noch nicht gesehen, was ich jetzt gesehen habe. Ich hatte die Smartphone-Pässe, die QR-Scanner, die willfährige Zustimmung der Öffentlichkeit, das absichtliche Schüren von Angst und Hass durch die politischen Führer noch nicht gesehen. Ich hatte die Impfpflicht und die Lager noch nicht gesehen. Ich werde mehr darüber schreiben, was ich sehe und wohin die Reise geht. Aber im Moment genügt es zu sagen, dass mein persönlicher Impfmoment gekommen ist. War ich früher noch unentschlossen, so bin ich mir jetzt endgültig im Klaren. Selbst wenn ich davon überzeugt wäre, dass diese Impfstoffe sicher wirken, könnte ich mir niemals einen Impfpass besorgen und mich mit der technologischen Segregation der Gesellschaft abfinden. Ich könnte niemals meinen Code scannen, ohne zu zittern. Ich kann da nicht mitmachen. Wir alle haben eine Sollbruchstelle, und das ist gut so, denn damit gibt uns unsere menschliche Intuition zu verstehen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Für mich ist diese Grenze erreicht. Ich werde nicht mitmachen. Ich lehne diese Entwicklungen ab. Ich werde mich dagegen wehren. Ich werde meinen Standpunkt verteidigen. Interessanterweise sind in den letzten Tagen, an denen ich mit mir gerungen habe, wie ich mich hier ausdrücken soll, eine große Zahl von Menschen auf die Straße gegangen, um dasselbe zu sagen: Es reicht.“
Sebastian Rushworth:
Covid officially over in Sweden! – Auszug: "The Swedish government has decided to end all covid related restrictions from the 9th of February. Additionally, venues and events will no longer be able to demand proof of vaccination. To top it off, the public health agency is recommending that covid no longer officially be classed as a 'threat to public health'. Sweden is the third Nordic country to end covid restrictions, following on the heels of Denmark and Norway. (…) What we see is that there was excess mortality in Sweden from April to June 2020, and then again from November 2020 to January 2021. For all other months over the two year period, mortality has been lower than what would have been expected. So the excess deaths caused by the virus were actually concentrated around two short periods, one in late spring of 2020, and another in winter of 2020/2021. Outside those short periods, there really wasn’t much going on. The Swedish government has officially declared the end of the pandemic now, but if you look at the overall mortality statistics, it really looks like the pandemic ended a year ago. So, that is how bad covid was in Sweden, the country that never locked down, and that was widely derided as a 'pariah state' during the early part of the pandemic. When we look at the overall mortality statistics, and see the number of people that actually died, it’s clear that Sweden was probably the country that reacted most sensibly of all to the pandemic, with measures that were largely proportionate to the size of the threat. The rest of the world instead went around swatting flies with sledge hammers.“
IQ Bildung:
Aufbruchstimmung – Über die Montagsspaziergänge. – Auszug: "Der Protest der Menschen wird (...) nicht nur durch die Unzufriedenheit mit den Corona-Maßnahmen motiviert. Eine wichtige Rolle spielt inzwischen auch die Sorge um die wirtschaftliche und politische Zukunft des Landes. Die Menschen haben in erster Linie nicht mehr Angst vor dem Virus, sondern vor dem eigenen gesellschaftlichen Abstieg. Deshalb speist sich der Protest auch nicht aus gesellschaftlichen Randgruppen, sondern aus den Gruppen, die man üblicherweise als die Leistungsträger der Gesellschaft bezeichnet. Es sind die Pflegekräfte, die seit Jahren für einen Bruchteil dessen arbeiten müssen, was Klinik- oder Konzernchefs mit der Bewirtschaftung der Krankenhäuser verdienen, ohne sich dabei für die Nöte der Menschen an der Basis zu interessieren. Es sind die Handwerker und Gewerbetreibenden, deren Geschäftsmodelle unter dem Druck von Inflation und Materialknappheit auf der Kippe stehen. Es sind die Musiker und die Künstler, die seit zwei Jahren nicht mehr vor ausreichend großem Publikum auftreten können. Es sind die Familienväter und -mütter, die mit zwei oder drei parallelen Jobs über die Runden kommen müssen und deren Existenz gefährdet ist, wenn einer dieser Jobs gekündigt wird. Und es sind zunehmend auch junge Menschen, die sich um die Chance auf eine solide Ausbildung in Schule, Hochschule oder Beruf betrogen sehen. Alle diese Menschen spüren inzwischen, dass die Verträge nicht mehr stimmen, die sie einmal mit Staat und Gesellschaft getroffen haben. Kein einziger ist darunter, der diesen Staat oder diese Gesellschaft abschaffen will. Die Menschen, die auf den Spaziergängen zusammenkommen, haben in den vergangenen Jahren vielmehr sehr viel für das Gemeinwesen getan. Sie haben gearbeitet, Steuern bezahlt, Kinder großgezogen und den demokratischen Parteien ihre Stimme gegeben. Jetzt merken sie aber, dass die andere Seite nicht mehr bereit ist, ihren Teil des Gesellschaftsvertrags zu erfüllen. Sie merken, dass der Staat den Menschen Vieles abverlangt, ohne dafür die Gegenleistungen zu erbringen, die er ihnen einmal versprochen hatte.“
Nordkurier:
Brandenburgs früherer Innenminister Karl-Heinz Schröter hat an einer Anti-Corona-Maßnahmen-Demo in Hohen Neuendorf teilgenommen. – Auszug: "'Ich tue das, weil ich der Überzeugung bin, dass die 2G-Regelungen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind', sagte Schröter. 'Ich weiß, dass man bürgerliche Freiheitsrechte einschränken kann, wenn von Menschen Gefahren ausgehen und sie andere Menschen in Gefahr bringen.' Von negativ getesteten gehe nach Auffassung Schröters aber keine Gefahr aus: 'Wenn jemand ein negatives Testergebnis hat, ist er nicht an Corona erkrankt.' Zudem erklärte Schröter, der von 2014 bis 2019 Innenminister und von 1990 bis 2014 Landrat des Kreises Oberhavel war, dass er persönlich gegen eine allgemeine Impfpflicht sei. Eine Impfung schütze zwar vor schweren Verläufen, nicht aber vor einer Ansteckung. 'Jeder sollte selbst entscheiden können, ob eine Impfung für ihn richtig ist', sagte Schröter. 'Außerdem habe ich an der Demonstration teilgenommen, weil ich wissen wollte, was dort für Menschen unterwegs sind.' Die Demonstration in Hohen Neuendorf sei von Menschen 'aus der bürgerlichen Mitte' entstanden. 'Ich habe keinen gesehen, der dort extremistisch aufgetreten ist', sagte Schröter.“
Norbert Häring:
Wie der Hessische Rundfunk Demonstranten verunglimpft und Nazis verharmlost – Auszug: „Als es dann zu Bildern der Demo ging (die Sprecherin spricht von etwa 3000 Teilnehmern: es waren mindestens dreimal so viele), stellte sich heraus, dass das Fernsehteam beim besten Willen nichts finden konnte, was auf irgendwelche rechtsradikale Gesinnung oder gar Nazitum hindeutete. (…) Weglassen wollte man den Vorwurf aber nicht, denn er würde zur propagandistischen Unterfütterung der noch folgenden Bilder gebraucht werden. Also ersetzte die Sprecherin akustische oder optische Belege auf perfide Weise mit den Worten: 'Mutmaßlich sollen auch wieder einige aus der rechten Szene dabei sein, aber die gehen in der Menge unter.' In einer angeblich kleinen Demo mit angeblich nur 3000 Teilnehmern können die angeblichen Reporter nichts Rechtsradikales sehen oder hören und ersetzen das mit einer Mutmaßung, von der vernebelt wird, ob es die eigene oder eine fremde ist ('mutmaßlich sollen'), dass schon welche dabei sein werden. Ist das Journalismus oder kann das weg? (...) Die 'Journalisten' des HR sprechen ausgiebig mit den anwohnenden Gegendemonstranten (…), aber mit keinem Organisator oder Demonstranten. Sie hinterfragen auch nicht selbst, ob es in Ordnung ist, Menschen, die gesittet und friedlich demonstrieren, mit Nazis zu vergleichen, also den Leuten, die sechs Millionen Juden grausam ermordet haben. Kommt wirklich niemand von den Journalisten, die sich eher als Aktivisten für die Regierungssicht gerieren, auf die Idee, dass das eine üble Verharmlosung des Holocaust sein könnte, den die Nazis verbrochen haben?“
RT DE:
Deutsche Welle: "Ausgewogener Journalismus" oder doch Propaganda? Auslassung wichtiger Informationen, Verwendung von zweifelhaften Quellen, das sind zwei Merkmale, die Propaganda von Journalismus unterscheiden. Wie steht es da mit der "Deutschen Welle"? Ein Blick auf einige aktuelle Beiträge – Auszug: "Wirft irgendjemand in der Deutschen Welle überhaupt noch einen Blick in die russische Presse? Oder setzt den eigenen Verstand ein, auch wenn eine Behauptung aus dem US State Department stammt? Niemand, der zwei und zwei zusammenrechnen kann, würde die Ukraine besetzen wollen. Jeder russische Kommentar, den ich kenne, kommt zu dem gleichen Schluss: Der Westen hat die Ukraine ruiniert, der Westen soll die Rechnung dafür zahlen. Das Land ist ein schwarzes Loch, alles Geld, das dorthin geschickt wird, versickert in der Korruption. Würde man die Ukraine ausschreiben, Russland würde nicht einmal ein Gebot abgeben. Aber diese Sicht ist in Deutschland nicht bekannt. Und auch die Deutsche Welle, die 'ausgewogenen Journalismus' zu liefern behauptet, 'der beide Seiten zu Wort kommen lässt', ist nicht bereit, dieses kleine Detail zu verraten. (…) Was immer aus NATO-Quellen stammt, wird [von der Deutsche Welle] völlig kritiklos übernommen."
RT DE:
"Distanzieren uns von den Protesten" – GoFundMe friert 9 Millionen Dollar für kanadische Trucker ein – Auszug: „Der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung lautet: ‚Nach einer Überprüfung der relevanten Fakten und mehreren Gesprächen mit den örtlichen Strafverfolgungsbehörden und Stadtvertretern verstößt diese Spendenaktion nun gegen unsere Nutzungsbedingungen (Klausel 8, die die Förderung von Gewalt und Belästigung verbietet) und wurde von der Plattform entfernt.‘ (…) Die Entscheidung der Crowdfunding-Plattform löste unterschiedlichste Reaktionen hervor. So bedankte sich laut Global News der Bürgermeister von Ottawa, Jim Watson, wo der Trucker-Konvoi seit mehreren Tagen vor Ort ist, am Freitag dafür, dass GoFundMe die Bitte der Stadt und der Polizei von Ottawa, den Organisatoren des Konvois keine Mittel mehr zur Verfügung zu stellen, ‚erhört hat‘. Auch die Polizeibehörde der Stadt Ottawa gab ein Statement ab: ‚Wir möchten GoFundMe dafür danken, dass sie unsere Bedenken als Stadt und als Polizeidienst angehört haben. Die Entscheidung, die Finanzierung dieser ungesetzlichen Demonstrationen zurückzuhalten, ist ein wichtiger Schritt, und wir fordern alle Crowdfunding-Seiten auf, ihm zu folgen.‘“
Amtsgericht Bad Iburg:
Vater oder Mutter: Wer entscheidet über die Corona-Impfung? Übertragung des Sorgerechts auf den Elternteil, der den Empfehlungen der STIKO folgt – Auszug: „Können sich Eltern nicht darüber einigen, ob ihre Kinder mit einem mRNA-Impfstoff gegen Corona geimpft werden sollen, so ist die Entscheidung auf denjenigen zu übertragen, der die Impfung befürwortet, wenn es eine entsprechende Empfehlung der Ständigen Impfkommission gibt. Ist ein Kind aufgrund des massiven, auf Angsterzeugung und Einschüchterung ausgerichteten Verhaltens eines Elternteils nicht imstande, sich eine eigene Meinung über den Nutzen und die Risiken der Corona-Schutzimpfung zu bilden, steht dessen Wille der Entscheidung, die Befugnis für die Entscheidung über die Impfung auf den die Impfung befürwortenden Elternteil zu übertragen, nicht entgegen.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Als im April 2021 nach den Entscheidungen von Weimar und Weilheim bei deutschen Familiengerichten zahlreiche Anregungen eingingen, Corona-Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Schulen auf individuelle Kindeswohlgefährdung hin zu untersuchen, war das hier zitierte Amtsgericht Bad Iburg (Niedersachsen) eines der Gerichte, das sich rundweg weigerte, Kinderschutzverfahren auch nur einzuleiten. Eine „konkrete Kindeswohlgefährdung i. S. v. § 1666 BGB [sei] nicht ersichtlich“ informierte das Gericht damals per Pressemitteilung vor (!) der Prüfung auch nur eines Falles. Die aktuelle Entscheidung passt in dieses Bild.)
TKP:
Corona-Impfung nein danke! Ein Toter in unserer Familie ist genug. Michael Klein ist 61 Jahre alt und lebt in Berlin. Sein Bruder Richard wurde 67 Jahre alt und verstarb am 5.7.2021 in Freiburg im Breisgau kurz nach seiner Impfung. Michael Klein ist davon überzeugt, dass der Tod seines Bruders im Zusammenhang mit der Impfung steht (Interview von Andrea Drescher) – Auszug: „Frage: Wissen Sie, womit er geimpft wurde? Moderna. Er wurde nur einmal geimpft, es war die erste Impfung. Er starb am 5. Juli, nicht mal 14 Tage später und galt damit noch als ungeimpft. Frage: Woran ist er gestorben? Ich habe ihn obduzieren lassen und man hat eine Herzthrombose festgestellt. Er hatte zwar auch eine leichte Herzinsuffizienz, die aber nicht die Todesursache war. (…) Ich habe bei der obduzierenden Ärztin telefonisch nachgefragt und sie meinte:„Er hat sich impfen lassen? Das hätte er mal besser nicht tun sollen“. (…) Was ich vor allem auch schlimm finde, ist, dass meine Partei, „Die Linke“, die deutsche Regierung voll und ganz bei diesem autoritären Kurs unterstützt. Da bin ich fassungslos! Ich bin seit 2001 dort Mitglied und werde jetzt massiv von Genossen beleidigt, nur weil ich kritisch bin. (…) Ich bin gerade dabei, meinen Hausarzt zu wechseln. Ich war bis jetzt mit meinem Arzt immer sehr zufrieden und total geschockt, dass er auf einmal mich richtig aggressiv zur Impfung drängt. Er weiß, dass ich Thrombosen und eine Embolie hatte, ich bin ja seit 20 Jahren bei ihm in Behandlung. Wie kann er dann diesen Impfdruck aufbauen? (…) Meinen deutlichen Hinweis auf den Tod meines Bruders quittierte er nur mit „Ach, der ist doch bestimmt nicht an der Impfung gestorben.“
Mathias Bröckers:
Neil Young & Big Media vs. Joe Rogan: Keep on rockin in a censored world – Auszug: „11 Millionen hören Joe Rogan auf Spotify im Durchschnitt zu, wenn er mit seinen Studiogästen spricht – und dazu etwa Amerikas Fernseh-Doktor Sanjy Gupta einlädt und demontiert, oder den Erfinder der mRNA-Technologie, Robert Malone, zwei Stunden lang Impfstoffe und Massnahmen kritisieren läßt. Das darf natürlich nicht sein weshalb Rogan nunmehr wegen “Desinformation” am Pranger steht – vor allem in den News-Medien, deren News die Leute nicht mehr trauen und massenweise zu einem eigentlich unpolitischen Podcaster flüchten. Weil der authentische Menschen ausführlich zu Wort kommen läßt. So wie das in Deutschland der ehemalige Musikjournalist Ken Jebsen auf KenFM gemacht hat. (…) Dass nun ein Altrocker und Held meiner Jugend – Neil Young – und andere einst “progressive” Künstler wie Joni Mitchell ihre Musik auf Spotify löschen lassen, weil sich der Streamingdienst weigert, Joe Rogan zu zensieren – dieser Irrsinn scheint mir ein weiterer Beleg dafür zu sein, dass sich “Covid 19” von einer Virengrippe zu einer handfesten Geisteskrankheit ausgewachsen hat. (…) Gegen George W.‘s Kriegslügen des Irak-Feldzugs hatte sich Neil Young noch ins Zeug gegelegt – jetzt schickt er auf seiner Webseite seine Fans ausgerechnet zu einem Vertragsunternehmen des Pentagon, dem Streamingdienst von amazon. Und seinen Songkatalog hat der gute Neil gerade zur Hälfte verkauft – für 150 Millionen an eine Abteilung des Heuschreckenkonzerns Blackstone. Von den Sendungen Joe Rogans hat er wahrscheinlich keine einzige gehört, dass er sich zum Oberzensor aufschwingt kann nur mit Hirnerweichung durch Corona-Panik erklärt werden.“
Dissident Voice:
Amnesty Apartheid Report: The Walls Protecting Israel are Finally Crumbling – With the publication of Amnesty International’s new apartheid report, Israel’s supporters have just one tactic left: to accuse critics of antisemitism (Jonathan Cook) – Auszug: "The walls protecting Israel are quickly crumbling. A year ago, it was Israel’s most celebrated human rights group, B’Tselem. Months later, it was the New York-based Human Rights Watch, whose senior staff have often enjoyed a revolving door with the US State Department. Now, the one speaking up is Amnesty International – an organisation widely viewed as the most authoritative arbiter of what constitutes human rights violations. Over the past year, all have reached the same conclusion: Israel is an apartheid state. According to Amnesty’s new report published on Tuesday [1.2.2022]: 'Israel’s system of institutionalized segregation and discrimination against Palestinians, as a racial group, in all areas under its control amounts to a system of apartheid.' This is not just a criticism of Israel’s occupation. All three groups have been pointing out for decades Israel’s flagrant disregard of international law, and its likely commission of war crimes, in the occupied territories. But Israel was little concerned, so long as public debate was confined to the occupation. Its advocates quickly learned that they could always deflect to matters of Israel’s security, by presenting any Palestinian resistance as terrorism. Now, the consensus is shifting to entirely new terrain – a discursive battlefield where Israel has less effective weapons with which to defend itself.“
Nordkurier:
Neubrandenburg: Von Politikern, die Bürger ghosten – Kreistagssitzung und Montagsdemo am selben Ort. Doch die Gelegenheit zum Dialog blieb ungenutzt. Es wäre an der Zeit, findet unsere Kommentatorin. (Simone Schamann) – Auszug: „Drinnen 77 Kommunalpolitiker, draußen 1700 Bürger mit Fragen an die Kommunalpolitik. Passte perfekt, zum Austausch kam es aber nicht. Die Abgeordneten des Kreistags Mecklenburgische Seenplatte tagten am Montag hinter verschlossenen Türen des Hauses der Kultur und Bildung (HKB), während sich die regelmäßige Montagsdemo wie immer direkt davor am Neubrandenburger Marktplatz sammelte. Die Veranstalter hatten die Politiker zuvor zum Dialog eingeladen, kein einziger ließ sich blicken. Da auch die sonst übliche Bürger-Fragerunde der Kreistagssitzung gestrichen worden war, hatten Demo-Repräsentanten ihre Fragen zu geplanter Impfpflicht für Gesundheitspersonal, Corona-Maßnahmen und eingeschränkten Grundrechten schriftlich formuliert. Antworten gab es keine. Mit anderen Worten: Die Bürger wollten reden, die von ihnen gewählten Volksvertreter aber nicht. (…) Man kann nur hoffen, dass weiterhin viele Menschen montags den Weg zum Marktplatz finden, um diesem neuartigen Demokratieverständnis friedlich, aber lautstark zu widersprechen. Erst recht, wenn die Antwort nur Schweigen ist.“
Pharmazeutische Zeitung:
mRNA-Vakzine: Impfen mit Genen (Artikel von 2018) – Auszug: „Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, mRNA ins Körperinnere einzubringen: Entweder werden außerhalb des Körpers dendritische Zellen mit der mRNA beladen oder sie wird direkt in den Körper injiziert. Das erstgenannte Verfahren stellt sicher, dass die mRNA genau in die gewünschten Zielzellen gelangt. Der Nachteil: Die Methode aus der Zelltherapie ist teuer und aufwendig. Die direkte Injektion der mRNA ist hingegen schnell und kosteneffektiv. Sie ermöglicht es derzeit aber noch nicht, präzise und effizient die mRNA in spezifische Zellen einzubringen. (…) Weitere Daten sind allerdings zum Sicherheitsprofil erforderlich. (…) Insbesondere sollten Forscher darüber hinaus auch beobachten, wie sich die exprimierten Immunogene, also die Immunantwort auslösenden Antigene, im Körper verteilen und ob sie möglicherweise persistieren. Unklar ist auch, ob toxische Effekte von modifizierten, nicht nativen Nukleotiden ausgehen. Zu bedenken ist zudem, dass je nach Applikationsweg der Vakzine RNA in den Extrazellulär-Raum eingebracht wird. Extrazelluläre RNA ist bekannt als prokoagulatorischer und Permeabilität-steigernder Faktor. Eine gesteigerte Permeabilität von Endothelzellen kann zu Ödemen führen und eine Anregung der Blutgerinnung birgt die Gefahr der Thrombenbildung. Auch zur Wirksamkeit besteht weiterer Forschungsbedarf. So zeigte sich bisher, dass nicht jede mRNA-Vakzine im Menschen genauso effiziente Immunreaktionen auslöst wie im Tier.“
Bert Ehgartner:
Behörden und ORF betreiben unreflektierte Impfpropaganda – Auszug: "Enorm war das Echo auf unsere Reportagen 'Im Stich gelassen - die Covid-Impfopfer', die in den letzten beiden Wochen in zwei Teilen auf Servus-TV ausgestrahlt worden sind. Speziell für Aufregung sorgten die Analysen des bayrischen Wissenschaftlers Christof Kuhbandner, der einen starken statistischen Zusammenhang zwischen den Covid-Impfungen und einem höheren Sterberisiko fand. (…) Entweder zufällig - oder als bewusste Gegenoffensive - erschienen in der letzten Woche zwei Studien, die über ORF und andere Medien verbreitet worden sind. Deren Aussagen gehen in die Gegenrichtung. Am 25. Jänner erschien ein Bericht (…), wonach "die Boosterimpfung zu 99% vor Tod durch Covid-19 schützt". (…) Wie kommen die dortigen Analysten auf eine 99%ige Schutzwirkung der Booster-Impfung im Vergleich zu ungeimpften Personen? (…) Wir haben demnach eine Gruppe von Ungeimpften im Alter über 75 Jahren, die einen höheren Anteil von Personen aus ärmeren Gesellschaftsschichten aufweisen, die sich ungesünder ernähren, oftmals jahrzehntelang geraucht haben und an zahlreichen chronischen Krankheiten (Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck,...) leiden. Die ungeimpfte Gruppe hat außerdem einen hohen Anteil von Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können - oder bereits am Ende ihres Lebens stehen, so dass eine Impfung akute Lebensgefahr bedeuten würde. Diese Gruppe wird den im Schnitt wesentlich wohlhabenderen, gesünderen 3-fach geimpften gegenübergestellt. Wobei auch hier noch ein Kunstgriff benutzt wird und Todesfälle in der Woche nach dem Impftermin ignoriert werden. Und daraus errechnen sich dann die 99% Impfschutz, die uns Behörden und ORF als objektive Information verkaufen. Man sollte es beim Namen nennen: Impfpropaganda hat redliche wissenschaftliche Information ersetzt.“
Novo Argumente:
Skepsis ist heute wichtiger denn je – Auszug: „Dass die freie Meinungsäußerung – die eigentliche Voraussetzung für die Demokratie – mittlerweile als Bedrohung für selbige dargestellt werden kann, verdeutlicht, dass diejenigen, die die kulturellen und politischen Institutionen kontrollieren, in zunehmendem Maße nicht mehr bereit sind, abweichende Meinungen zu tolerieren. Und wenn die freie Meinungsäußerung als so bedrohlich angesehen wird, dann folgt daraus, dass diejenigen, die sie praktizieren, eine Gefahr für die Gesellschaft sind. Besonders jetzt, während der Pandemie. (…) Indem man Skepsis als Leugnung kategorisiert, schreibt man der Ausübung des Skeptizismus eine böse Absicht zu. Der Skeptiker stellt also nicht eine Position des Establishments in Frage oder zweifelt sie an, sondern er leugnet die Wahrheit der Position des Establishments. (…) Tatsächlich hat es oft den Anschein, die Moralapostel hätten sich so sehr daran gewöhnt, alles als Leugnung zu betrachten, dass sie nicht mehr wissen, wie eine Meinungsverschiedenheit aussieht.“
28. Februar 2022