Empfehlungen Februar 2022

28. Februar 2022

Tablet: Ukraine’s Deadly Gamble – By tying itself to a reckless and dangerous America, the Ukrainians made a blunder that client states will study for years to come – Auszug: "Russian President Vladimir Putin chose this war, Joe Biden said in his Thursday afternoon speech to America regarding the conflict in Ukraine. That is true, but U.S. elites also had something to do with Putin’s ugly and destructive choice – a role that Democrats and Republicans are eager to paper over with noble-sounding rhetoric about the bravery of Ukraine’s badly outgunned military. Yes, the Ukrainian soldiers standing up to Putin are very brave, but it was Americans that put them in harm’s way by using their country as a weapon, first against Russia and then against each other, with little consideration for the Ukrainian people who are now paying the price for America’s folly. It is not an expression of support for Putin’s grotesque actions to try to understand why it seemed worthwhile for him to risk hundreds of billions of dollars, the lives of thousands of servicemen, and the possible stability of his own regime in order to invade his neighbor. After all, Putin’s reputation until this moment has always been as a shrewd ex-KGB man who eschewed high-risk gambles in favor of sure things backed by the United States, like entering Syria and then escalating forces there. So why has he adopted exactly the opposite strategy here, and chosen the road of open high-risk confrontation with the American superpower? Yes, Putin wants to prevent NATO from expanding to Russia’s border. But the larger answer is that he finds the U.S. government’s relationship with Ukraine genuinely threatening. That’s because for nearly two decades, the U.S. national security establishment under both Democratic and Republican administrations has used Ukraine as an instrument to destabilize Russia, and specifically to target Putin.“ (Anmerkung Ulrich Teusch: Ein ausgezeichneter, erhellender Artikel von Lee Smith, einem Autor, der die Fähigkeit und den Mut besitzt, das Kind beim Namen zu nennen)

Telepolis: Wir stehen vor der zweiten Neuordnung Europas – Was der Krieg in der Ukraine mit verpassten politischen Chancen zu tun hat – und warum die Debatte um ihn nicht geschichtsvergessen geführt werden sollte (Norman Paech) – Auszug: "Nun ist Krieg, und das ist ein schwerer Verstoß gegen das Völkerrecht, auf das sich auch die russische Regierung immer berufen hat. Putin muss alle Kampfhandlungen umgehend einstellen, und die Nato-Regierungen müssen sich fragen, warum sie die Konfrontation mit Russland so weit vorangetrieben haben. War diese Katastrophe nicht vorherzusehen? Doch die Politik erschöpft sich im Ausdenken der gemeinsten Sanktionen, die Russland am heftigsten weh tun. Man erfreut sich am Wiederaufleben der bereits totgesagten Nato. Zudem werden die alten Legenden von der Wiedererrichtung des alten russischen Großreichs und Rückkehr zur alten Größe des Zarenreichs aufgewärmt. Über die eigenen Fehler, die eigenen Provokationen und Aggressionen, die Putin in die Ecke getrieben haben, redet keiner. Man glaubt, jetzt haben wir 'Putin im Sack'. Doch könnte man sich auch fragen, ob die Nato Putin nicht vielleicht gezielt in diese Ecke getrieben hat, aus der er nur mit Gewalt wieder herauskommen konnte. Es werden wohl noch Jahrzehnte vergehen, bis wir darüber Aufschluss erhalten. Es gab schon vorher Zeichen, dass in den Kreisen der Nato die Überzeugung herrschte, dass eine militärische Auseinandersetzung mit Russland unvermeidbar sei. Man sah in Russland nie einen möglichen Partner, mit dem es eine friedliche Konkurrenz geben könne. Man sah immer nur die Bedrohung.“

Telepolis: Kein Frieden ohne Aufrichtigkeit – Wer den russischen Krieg in der Ukraine beklagt, sollte sich dem Gesamtbild nicht verweigern. Das betrifft die Ursachen, die Akteure, aber auch eine Friedensbewegung, die in Russland derzeit stärker ist, als sie in der Ukraine je war - Auszug: "Wer Gewalt anwendet, lädt die Verantwortung für die Folgen voll auf sich. Aber alle, die nun die Invasion Russlands verurteilen, sollten sich doch fragen, was der Westen getan hat, Russlands Bedenken über seine eigene Sicherheit zu zerstreuen. Leider muss man sagen: nichts. Vielmehr war immer nur von einem 'Preis' die Rede, den Russland für seine 'Aggressionen' bezahlen müsse. Bis zum Abend des 23.2.2022 war wohl immer noch eine friedliche Lösung möglich. Stattdessen erhöhte der Westen nach der Anerkennung seine Reaktion schon auf maximales Geschrei; Scholz stoppte Nord Stream 2, alle forderten die härtesten Sanktionen, wohlgemerkt, schon vor dem Einmarsch. Für Russland, wo man dies ohnehin absurd findet, war jedenfalls nichts Schlimmeres mehr zu erwarten. Der 'Preis' für die Invasion war effektiv auf null gefallen – und am Tag danach geschah sie tatsächlich. Der Krieg kann zu einer Tragödie werden, vor allem auch für die Millionen von Familien, durch die jetzt schon ein Riss geht, den es früher nie gab. Geopolitisch sind wahrscheinlich die Verlierer Russland und Europa, das augenscheinlich bereit ist, lieber wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen, als den eigenen gruppentherapeutischen Gesprächskreis über neue Sanktionen zu beenden, die schon lange zu einer Schraube geworden sind, die nicht mehr zieht, sondern nur noch durchdreht.“

Unian: Russlands heimtückischer Angriff auf die Ukraine: Wie er sich in den Regionen abspielte (Ukrainische Nachrichtenagentur) – Auszug (übersetzt): „Am 24. Februar wurde die Region Tschernihiw in der Nacht von einem feindlichen Raketenangriff getroffen. Insbesondere wurde bei einem Raketenangriff in Nizhyn der Kontrollposten auf dem Flugplatz Nizhyn zerstört. (…) In den sozialen Medien wurde auch ein Video von einem Brand auf dem Militärflugplatz in Pivtsy, einem Vorort der Stadt, veröffentlicht. (…) Die ersten Explosionen ertönten in Odessa gegen fünf Uhr morgens. (...) Einigen Berichten zufolge ereignete sich die Explosion in der Nähe des Flugplatzes Shkilny. Später gab es einige weitere Explosionen. (…) In der Nähe von Charkow kam es zu schweren Kämpfen. Ukrainische Soldaten schlugen den Angriff zurück. (…) Der Leiter der Verwaltung der Region Sumy erklärte, die Lage in der Region sei schwierig. (…) "Heute kontrollieren die Besatzungstruppen die Autobahn Kiew-Moskau von der russischen Grenze bis zur Region Tschernihiw" (…) Der Leiter der regionalen Staatsverwaltung von Dnipropetrowsk erklärte später, dass alle Stützpunkte mit Funkpeilsendern mit Raketen angegriffen wurden. Auch der Flughafen von Dnipropetrowsk wurde getroffen, wo ein Feuer ausbrach. (…) Nach Angaben der regionalen Staatsverwaltung von Cherson befinden sich alle staatlichen Strukturen in der Region Cherson unter der Kontrolle der Angreifer. (…) Lemberg wurde nicht beschossen oder bombardiert, aber Militäreinheiten in Kamyanets, Brody und Novyi Kalyniv in der Region Lemberg wurden getroffen. (…) Die Region Wolhynien wurde schon früh vom Feind heimgesucht. Nach Angaben des Innenministeriums wurde der Militärflugplatz in Lutsk bombardiert. (…) Die meisten Regionen der Ukraine haben inzwischen eine Ausgangssperre verhängt.“

Consortium News: Barbara Tuchman’s March of Folly Wins Again – Tony Kevin says Putin was desperate for something other than this lose-lose outcome for both East and West (der Autor ist ein früherer australischer Diplomat, u.a. in der Moskauer Botschaft seines Landes) – Auszug: „... Putin had no alternative: in the end, he had to defend Russians at grave risk abroad, with real threats to their lives as reported by OSCE and Russian intelligence. The Minsk Accords are now dead. These steps already seem irreversible. Sooner or later these temporarily independent statelets will merge into Russia. The irony is that France and Germany, the guarantor powers, had for years since 2015 been urging Kiev to accept the federal solutions proposed by the Minsk Accords. But then, Kiev nationalists, quietly backed by NATO, had reneged on Minsk, confident that in the end they could achieve the unitary Ukraine they wanted by letting the Minsk Accords be forgotten. Now, ironically, Kiev pleads in the UNSC for a return to the Minsk Accords. But this train has already left the station.There will be downside consequences for both East and West. There will be immediate major losses of French and German sovereignty. They will be sucked back into U.S. alliance hegemony. There will be immediate setbacks to Russia-France and Russia-Germany possibilities for detente. These two major states now will be, albeit reluctantly, more firmly locked into U.S.-led NATO military operations. It is hard to see the Nord Stream pipeline opening now, which will be a great economic and humanitarian loss to Europe. There will be greater sanctions intensity, hurting both sides economically, and a huge setback to detente generally. The new Cold War will be more firmly lodged in place. (…) The present line of contact will become the frontier, as it has de facto been the frontier since 2015 after former Ukrainian President Petro Poroshenko’s failed attempt to overwhelm Donbass. How will China and the nonaligned world react? These are the most important questions now.“

Foreign Policy in Focus: Putin’s Cold, Cold Strategy – Russia's aim is to create a frozen conflict in Ukraine, but time is not on Putin's side. – Auszug: „What’s the end game of this strategy? At some point, a ceasefire will end whatever fighting takes place there and anywhere else in Ukraine, and Russia will have added another 'frozen conflict' to its perimeter. By this stratagem, Putin will attempt to prevent Ukraine from slipping further into the Western camp by fragmenting it, undercutting its economy, and forcing it to focus on the pain that still emanates from the territorial equivalent of ghost limbs. (…) Putin is not after world domination. He’s leery of even reconstituting the Soviet Union, since he’d be hard-pressed to persuade (or force) the pieces of that broken vessel to glue themselves back together. (…) Putin actually has limited goals. As such, meaningful diplomacy is still possible. It will require the same kind of give-and-take that has preserved the autonomy of (most of) Georgia and Moldova. Putin’s opponents, both inside and outside the country, can take heart in the fact that time is not on Putin’s side. He will turn 70 this year. His country’s economy is dependent on a drug – fossil fuels – to which the rest of the world wants to break its addiction. The very acts of aggression designed to keep neighboring countries close and dependent are only pushing them further away. So, by all means, the Biden administration should negotiate. So should Germany. And so should Ukraine. However crafty he might be, Putin is drawing his strategies from a twentieth-century playbook of territorial acquisition, fossil-fuel dependency, and would-be totalitarian control of the population. Okay, this antiquated epoch has not yet died out. Sure, Putin still has a lot of fight in him. But ultimately: he’s a dead autocrat walking.“

22. Februar 2022

Ria Novosti: "Warten auf die Heimreise". Wie Flüchtlinge aus dem Donbass leben (Bericht über die Ankunft von Evakuierten in Russland) – Auszug (übersetzt): „‚Warme Kleidung war das erste, was wir mitgenommen haben. Als die Evakuierung angekündigt wurde, dachten wir, wir würden uns in Kellern verstecken. Aber die Dinge sind anders‘, erklärt Elena. Sie verließ Debaltsevo mit ihrer kleinen Tochter. Dort, sagt sie, gibt es schweren Beschuss. ‚Sie hindern uns am Schlafen, aber in acht Jahren haben wir uns wohl daran gewöhnt.‘ (…) "Viele haben Kleinkinder", erklärt der Verantwortliche. Die Ärzte waren die ganze Nacht bei ihnen, haben Windeln gewechselt und Essen aufgewärmt. Es gibt drei Mahlzeiten pro Tag. Neben den Kojen befinden sich Kessel mit kochendem Wasser, Tassen und Tee. Alles ist auf einen dauerhaften Aufenthalt ausgelegt. (…) Sie hoffen, bald nach Hause zurückkehren zu können. ‚Ich komme aus Debaltsevo. Es kommt immer wieder: Ich gehe auf den Markt, es pfeift, es rumpelt – aha, [das Geschoss] ist unten. Und man kann nirgendwo hin! Sobald es losging, wurden meine Beine schwach. Im Jahr 2014 [bei der letzten Evakuierung] war ich nirgendwo. Ich wollte auch jetzt nicht weg: der Haushalt, das Haus. Aber mein Sohn hat mich fast in den Bus gedrängt: ‚Beeil dich und lauf!‘ – sagt Valentina. (…) Lina aus Debaltsevo hat vier eigene Kinder und zwei Pflegekinder. Sie leben in einem großen Zimmer in einem dreistöckigen Haus – sowohl hier als auch draußen laufen sie herum. Ihre Kleinen spielen mit den Kindern des Waisenhauses. Das ruhige Dorf inmitten der Steppe ist ein wenig lauter geworden. ‚Zum Glück kann man vor lauten Geräuschen nicht mehr zurückschrecken. Und endlich etwas Schlaf bekommen.‘“ (Anmerkung Stefan Korinth: Die Lebensumstände der Menschen aus dem Donbass spielen heute wie in den vergangenen acht Jahren für westliche Regierungen und Leitmedien keine Rolle für die Bewertung der Lage.)

Welt: Jetzt gibt es für die Nato keinen Grund mehr zur Zurückhaltung – Auszug: „Wenn es eine Seite gab, die Verträge brach, dann war es die russische. Im Budapester Memorandum von 1994 garantierten die Russen zusammen mit den Amerikanern und Briten die Unabhängigkeit der Ukraine, zu der sowohl die Krim als auch das Donbass-Becken gehört. Kiew gab daraufhin seine Atomraketen ab. Von heute aus gesehen: ein schwerer Fehler.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Im Budapester Memorandum verpflichteten sich alle drei Mächte nicht nur die Landesgrenzen, sondern auch die Souveränität der Ukraine zu achten. Allerdings missachteten die USA und Großbritannien das Memorandum bereits 2013/14 nachdem die Regierung der Ukraine das Assoziierungsabkommen mit der EU ausgesetzt hatte. Die westlichen Regierungen akzeptierten diese souveräne ukrainische Entscheidung nicht, sondern übten massiven Druck auf die demokratisch legitimierte ukrainische Staatsführung aus: Die US-Regierung und ihre EU-Verbündeten unterstützen gewalttätige Aufständische personell, materiell und finanziell, drohten dem gewählten ukrainischen Präsidenten Janukowitsch mit Sanktionen, falls er die Polizei gegen rechtsextreme Paramilitärs einsetze, die Teile der Kiewer Innenstadt, darunter mehrere Regierungsgebäude, besetzt und geplündert hatten. Schließlich unterstützten die westlichen Garantiemächte des Budapester Memorandums einen bewaffneten Putsch gegen die souveräne ukrainische Regierung und erkannten die teils rechtsextremen Putschisten binnen weniger Stunden als „Übergangsregierung“ an. Diese westliche Verletzung des Budapester Memorandums während des Maidan ist die Wurzel der heutigen Geschehnisse.)

#allesaufdentisch: Der Auftrag der öffentlich Rechtlichen. Gespräch des Schauspielers Cem Ali Gültekin mit der Journalistin Katrin Seibold (bis Ende 2021 bei ZDF und 3sat) – Auszug: „Die Medien haben eine große Mitverantwortung dafür, dass der Diskurs nicht mehr funktioniert. Ihr Metier ist doch der Diskurs. Also eine Branche hat sich hier selbst überholt, komplett verrannt und ad absurdum geführt. (…) Die Art der Berichterstattung ist nicht das, was man als ‚vierte Gewalt‘ bezeichnen kann – nämlich den Mächtigen auf die Finger zu schauen. (…) Die Sendung ‚Kulturzeit‘ [bei 3sat] hat früher sehr viel mehr gegen den Strich berichtet und in verschiedene Richtungen kritisch auf eine Sache geblickt. Da war ‚Kulturzeit‘ noch eigenständiger und bei 3sat angesiedelt. Seitdem 3sat zum ZDF umgezogen ist, gehorchen die Entscheidungen immer mehr den Hierarchien des ZDF. (…) Jeder Bürger muss dafür Gebühren zahlen. Jeder muss! Dann sollte doch auch jeder, so wie es im Rundfunkstaatsvertrag steht, sich im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wiederfinden. Und im Moment findet sich ein großer Teil der Bevölkerung darin nicht wieder. (…) Es ist erschreckend, wie viele Menschen sich nicht mehr trauen, zu sagen, was sie denken. Viele verstecken und verleugnen sich, um ihren Job zu behalten. (…) Ich bin da jetzt raus. Ich konnte es nicht mehr aushalten und nicht mit meinem journalistischen Selbstverständnis vereinbaren. Ich bin jetzt nicht mehr beim ZDF.“

Welt: Die verborgene Seite der Ethikrat-Chefin – Der Deutsche Ethikrat ist nicht erst seit der Corona-Pandemie ein wichtiges Beratungsgremium der Politik. Essenziell für seine Legitimation in der Öffentlichkeit ist die Unabhängigkeit seiner Mitglieder und speziell seiner Chefin. Doch daran gibt es Zweifel (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "Die Medizinprofessorin der Technischen Universität München [Alena Buyx] bezieht nicht nur von staatlichen Stellen wie dem Bundesforschungsministerium und dem Ethikrat Geld – seit Jahren profitiert die 44-Jährige auch von Fördermitteln pharmanaher Institutionen wie dem britischen Wellcome Trust. Dieser erscheint auf den ersten Blick wie eine gemeinnützige, politisch und finanziell unabhängige Stiftung, die vor allem im Bereich Gesundheitsforschung ein wichtiger globaler Geldgeber ist. Fakt ist aber auch, wie ein Bericht der medizinischen Fachzeitschrift 'British Medical Journal' im März 2021 offengelegt hat: Das beträchtliche Vermögen der Stiftung von insgesamt 45,77 Milliarden Euro steckt zu einem großen Teil in Unternehmen, die Covid-19-Impfstoffe, -Medikamente und -Diagnostika herstellen. Darunter Roche, Novartis, Abbott, Siemens, Johnson & Johnson. Über Beteiligungen an der Investment-Firma Berkshire Hathaway ist der Wellcome Trust laut 'British Medical Journal' zudem an den Erfolgen der Pharma- und Biotech-Unternehmen Merck, AbbVie, Biogen und Teva beteiligt. Ist es in Ordnung, dass die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, die sich öffentlich zum Wohl und Wehe von schwerwiegenden Themen wie der Corona-Impfpflicht positioniert, enge Verbindungen mit dem Trust hat? Ebenjene reichen mindestens bis ins Jahr 2009 zurück.“

Welt: Die deutsche Obsession mit der Maskenpflicht – Droht uns eine dauerhafte Maskenpflicht? Jeder zweite Deutsche will nach dem Ende der Pandemie weiter Maske tragen. Auch die Politik hält am Vermummungs-Gebot fest. Eine irritierende Parallele zur islamischen Verschleierung drängt sich auf (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "Nicht nur will laut einer aktuellen Umfrage die Hälfte der Deutschen auch nach dem Ende der Pandemie zum Schutz vor Krankheiten weiter Maske tragen und bekräftigen diese Haltung, indem sie sogar auf menschenleeren Straßen, auf dem Fahrrad oder hinter dem Steuer mit penetranter Beharrlichkeit ihre FFP2-Maske aufbehalten. Auch die Ministerpräsidenten und der Bundeskanzler fordern schon, die gesetzliche Maskenpflicht über den 20. März hinaus zu verlängern, womit sie sich endgültig von der pandemischen Notlage entkoppeln würde. Die deutsche Obsession mit der Maskenpflicht – die besonders in Schulen und Universitäten verheerende Auswirkungen auf die kommunikative Atmosphäre hat – wirkt besonders irritierend, wenn man bedenkt, dass verschleierten Studentinnen noch vor wenigen Jahren das Tragen des Gesichtsschleiers im Hörsaal ausdrücklich gerichtlich untersagt wurde, weil die notwendige nonverbale Kommunikation so nicht möglich sei. (…) Dass gleichzeitig mit der massenhaften Selbstvermummung – eher fadenscheinig rationalisiert mit der Begründung, man wolle vermeiden, sich die Hand zu geben – an mafiöse Clans erinnernde Begrüßungsriten wie Ellenbogengruß und Fist Bump Einzug gehalten haben; dass die alle Menschen via Dienstmails, Bahnhofsdurchsagen und Werbung beschallende Formel 'Bleiben Sie gesund!' aggressiven Befehlscharakter hat; dass allein die kollektive Selbstverabreichung eines Medikaments den Zugang zu Orten von Gemeinschaftlichkeit, Freude und Lust gewährt; dass deshalb Leute von einer Impfung wie beim Drogenkonsum von einem 'Shot' sprechen und noch ihre zum vierten Mal 'gepiksten' Oberarme wie ein Initiations-Tattoo präsentieren – all das kennzeichnet die mit der Hygienepolitik einhergehenden Gesten und Haltungen als Bestandteile eines ebenso säkularen wie neoarchaischen Kults.“

Mainpost: Markus Söder im Corona-Interview: Telegram abschalten, Impfpflicht einführen – Auszug: „Gut wäre es, wenn der Verfassungsschutz die gesamte AfD beobachten könnte. Denn die wandert immer weiter nach rechts und entwickelt sich zum parlamentarischen Arm der ‚Querdenker‘-Szene. Was generell auf Seiten des Bundes fehlt, ist ein entschlossenes juristisches Vorgehen gegen Plattformen wie Telegram. Am wirkungsvollsten wäre in Deutschland ein Abschalten von Telegram – man nennt das Geoblocking –, weil über diese Plattform leider mit Abstand die meiste Hetze verbreitet wird. (…) In anderen Teilen der Welt ist Telegram möglicherweise ein Kanal der Demokratie. Bei uns ist es ein Kanal der Verunsicherung und Fake News. (…) Das Bürgertum fühlte sich schon vor Corona immer stärker eingeengt von bürokratischen Vorgaben und Regeln. Deshalb muss man ein neues Freiheitsversprechen auf den Weg bringen. (…) Wir brauchen zumindest eine temporäre allgemeine Impfpflicht. Impfen ist für den Herbst und für die nächsten ein oder zwei Jahre der beste Schutz vor denkbaren Mutationen. Deshalb ist die Diskussion über die Richtigkeit der Impfpflicht auch bedauerlich. (…) Und dann schwirren immer noch viele Falschinformationen durch das Netz, die gerade junge Frauen verunsichern. Es ist zu respektieren, wenn Frauen mit Kinderwunsch oder Schwangere sich genau Gedanken machen. Aber nach einem Jahr und Milliarden von Impfungen können wir Vertrauen fassen.“ (Bezahlschranke)

Spiegel: Neuer Aktenfund von 1991 stützt russischen Vorwurf – Auszug: „Der US-Politikwissenschaftler Joshua Shifrinson hat das ursprünglich als »secret« eingestufte Dokument entdeckt. Es handelt von einem Treffen der politischen Direktoren der Außenministerien der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Bonn am 6. März 1991. Thema war die Sicherheit Polens und anderer osteuropäischer Staaten. Die deutsche Einheit lag gut fünf Monate zurück, ein Ende des Warschauer Paktes – des sowjetischen Imperiums – war absehbar. Schon seit Monaten signalisierten Politiker in Warschau oder Budapest ihr Interesse am westlichen Bündnis. Wie das Dokument belegt, stimmten Briten, Amerikaner, Deutsche und Franzosen jedoch überein, dass eine Nato-Mitgliedschaft der Osteuropäer »inakzeptabel« sei.“ Bemerkenswert ist daran die Begründung. Bonns Vertreter Jürgen Chrobog erklärte laut Vermerk: »Wir haben in den 2 plus 4 Verhandlungen deutlich gemacht, dass wir die Nato nicht über die Elbe hinaus ausdehnen. Wir können daher Polen und den anderen keine Nato-Mitgliedschaft anbieten.« (…) Und auch die Amerikaner sahen 1991 die Situation wohl so, wie sie heute Putin darstellt. US-Vertreter Raymond Seitz stimmte laut Vermerk Chrobog zu und sagte: »Wir haben gegenüber der Sowjetunion klargemacht – bei 2 plus 4 wie auch anderen Gesprächen – dass wir keinen Vorteil aus dem Rückzug sowjetischer Truppen aus Osteuropa ziehen werden... Die Nato soll sich weder formal noch informell nach Osten ausdehnen.«“ (Bezahlschranke)

18. Februar 2022

Welt: Fragezeichen beim mRNA-Impfstoff – Auszug: „14 Monate nach der ersten Impfung sind Biontech und Moderna noch immer ohne ordentliche Zulassung – weil essenzielle Studien fehlen. Der Vorgang ist ungewöhnlich. Mediziner und Pharmazie-Experten haben Fragen. Etwa 62 Millionen Deutsche sind mittlerweile geimpft, die Präparate dazu lieferten überwiegend Moderna und Biontech. Dennoch ist bis heute keiner der beiden mRNA-Impfstoffe ausreichend erforscht, um die Standards für eine ordentliche Zulassung der Europäischen Arzneimittel-Behörde EMA zu erfüllen. Legal in Umlauf sind sie trotzdem, jedoch nur vorläufig und auf Zeit, per befristeter ‚bedingter Genehmigung‘. 14 Monate nach Eröffnung der ersten deutschen Impfzentren liegen vor allem wichtige Studien zu Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht vor. (…) Bis Juli 2021, so hatte die EMA frühzeitig klar gemacht, seien die Studien nachzureichen. Aber die Frist verstrich still und ereignislos. Stattdessen verlängerte die EMA im Oktober 2021 die ‚bedingte Zulassung‘ in aller Diskretion um ein Jahr. Zunächst für Spikevax von Moderna und Anfang November für Comirnaty von Biontech. Das brachte in der wissenschaftlichen Fachwelt erste Irritationen auf, es gab Fragezeichen, auch den Verdacht der Geheimniskrämerei, inzwischen erweitert um offenes Befremden. (…) Offene Fragen gibt es auch bei den pharmazeutischen Eigenschaften. Es sind essenzielle Fragen wie: Lagert sich der Wirkstoff im Gehirn ab? Gibt es Anreicherungen in der Niere? In den Lymphknoten? Im Herzen? Wird es bei trächtigen Tieren auf den Embryo übertragen? Fragen, ‚die die Hersteller bisher nicht beantwortet haben‘, sagt Expertin Susanne Wagner, ‚was daran liegen könnte, dass die mRNA-Vakzine als klassische Impfstoffe zugelassen wurden.‘ Bei diesen spielt die Pharmakokinetik im Zulassungsverfahren keine Rolle. Tatsächlich sind Comirnaty und Spikevax jedoch gentherapeutische Produkte, sie fallen damit in eine andere Kategorie. Für Wagner ein klarer Fall: ‚Der Verbleib der mRNA im Körper ist zu untersuchen.‘ (…) Immerhin, etwas Licht in die Sache brachten die Behörden in Japan, sie hatten auf die Daten zur Verteilung der mRNA im Körper bestanden. ‚Diese Studien lassen zwar Fragen offen‘, sagt Wagner, ‚aber sie zeigen, dass sich die Lipide bedenklich in wichtigen Organen anreichern. Das könnte einige der schweren Nebenwirkungen erklären wie Sinusvenenthrombose, Herzmuskelentzündungen, Thrombosen oder Lungenembolien.‘“

Blautopf: Die Impfung und das Unbewusste – Auszug: „Der Psychoanalytiker Sigmund Freud hatte um 1900 das Phänomen der sprachlichen Fehlleistung beschrieben. Er hatte bemerkt, dass das Unbewusste oft gegen den bewussten Willen des Sprechers zeigt, was er eigentlich sagen oder verbergen will. (…) So hatte die Tage die österreichische Bundesministerin Karoline Edtstadler erklärt, dass die Impfpflicht "der einzige Weg raus aus der Demokratie" sei. (…) Am 18. März 2021 gab der damalige österreichische Kanzler Sebastian Kurz ein ZIB-Interview im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung seitens der EU und darin war die Rede vom "Verbrechen, das von der Europäischen Union eingehalten wird." (…) Nachdem Markus Söder über die entspannte Lage in den Krankenhäusern berichtete, sagte er schließlich: "Die Sterberate ist mit Impfen sieben mal höher. Es ist ein lebensgefährliches Unterfangen" (…) Im März 2021 bezog sich Markus Lanz in einer ZDF-Sendung auf Lauterbach, der vorgeschlagen hatte, erst mal die über 65-Jährigen zu impfen. Das wäre eine wichtige System-Strategie bei der Bekämpfung der Pandemie mit dem Ziel, dass "nämlich die alten Leute sterben" (…) bei der WHO- Pressekonferenz am 20. Dezember 2021 in Genf erklärte der WHO-Generaldirektor T.A.Ghebreyesus, dass die Booster-Impfungen genutzt würden um Kinder zu töten. Nun war es raus aus dem Mund, aber ein Versehen, wie Sprecher der WHO später versicherten. Der Generaldirektor sei irgendwie über das ch von child gestolpert, dass dann zum kill wurde.“

Achgut: Was will Russland? Und spielt der Westen mit offenen Karten? – Auszug: "Wenn es nach europäischen Regierungschefs geht, ist der Sachverhalt eindeutig. Während die westliche Staatengemeinschaft das ukrainische Volk ermächtigen möchte, den Weg nach Europa zu beschreiten, trachtet der russische Hegemon danach, die Flamme der Freiheit im Keim zu ersticken. Der Konflikt zwischen Moskau und Kiew ist demnach mehr als die Auseinandersetzung zweier Staaten, deren Gesellschaften seit Jahrhunderten auf mannigfaltige Weise miteinander verbunden sind. Er ist das Sinnbild des Kampfes von Gut und Böse. Aber ist das wirklich so? (…) wenn man die Ukraine einerseits animiert, den Anschluss an Europa zu suchen, obwohl man weiß, dass dies den Konflikt mit Moskau eskalieren lassen kann, zugleich aber nicht willens ist, sie vor den Folgen einer Eskalation zu schützen, dann führt man die Ukraine auf einen gefährlichen Irrweg. Wenn Moskau heute überzeugt ist, sich zur Sicherung seiner Interessen nur noch auf militärische Maßnahmen verlassen zu können, dann tut es das nicht, weil es die parlamentarischen Demokratien Europas beseitigen will, sondern weil man im Kreml die bittere Erfahrung gemacht hat, dass auf die Zusagen der NATO kein Verlass ist. Angesichts der fahrlässigen und wenig durchdachten Politik, die die Europäische Union seit Jahren gegenüber Russland betreibt, mag es eine Ironie des Schicksals sein, dass das griechische Wort Europa 'Frau mit der weiten Sicht' bedeutet. Kein Bild könnte die Realität schärfer kontrastieren. In Wahrheit können EU-Diplomaten in Brüssel heute nicht einmal mehr verlässliche Prognosen über den nächsten Tag abgeben. Man fährt längst auf Sicht. Sollte es tatsächlich zu einem Krieg zwischen Moskau und Kiew kommen, wäre das eine Katastrophe, deren Folgen aus heutiger Sicht kaum abzusehen sind. Fest steht einzig, dass man der konfrontativen Politik des Westens dereinst einen erheblichen Anteil an der Eskalation des Konflikts wird zuschreiben müssen.“

16. Februar 2022

Novo Argumente: Aufstand gegen die Angstapostel – Auszug: „Ich habe aufgehört, Menschen danach zu beurteilen, ob sie sich als links oder rechts verstehen. (…) Mich interessiert einzig und allein, ob jemand sein Handeln von Ängsten leiten lässt oder vom Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung – und zwar nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Anderen. Gerade deswegen sind die aktuellen Proteste gegen die Corona-Politik so interessant: Wer da alles mitläuft… Sie halten sich nicht an das alte Links-Rechts-Denken, und so sehr Politik und Medien auch versuchen, die Marschierenden zu diffamieren und wieder in die alten Lager zurückzudrängen, es klappt nicht. (…) Es geht bei den Protesten schon lange um mehr als nur um die Impfpflicht. Es geht darum, wie wir als Individuen und auch als Gesellschaft künftig mit Ängsten, aber auch mit Möglichkeiten umgehen wollen. Die Spaziergänge sind insofern auch Proteste gegen unsere Angstkultur. Angst ist nicht nur ein schlechter Ratgeber, wie es so schön heißt. Angst ist das einzige Herrschaftsinstrument, mit dem die Beherrschten sich selbst maßregeln, um dann ihre Herrscher um Hilfe anzuflehen. Die Kultur der Angst, in der wir alle leben, ist eine Kultur der Selbstgeißelung und der menschlichen Selbstverachtung. Gegen diese Angstkultur zu rebellieren, ist richtig. Und je schärfer gegen diese Proteste gefeuert wird, desto deutlicher wird es, dass es höchste Zeit ist für einen Aufstand gegen die Angstapostel.“

15. Februar 2022

Cicero: Corona-Proteste in Kanada: Justin Trudeau und der Notstand (Bezahlschranke) – Auszug: „Die kanadische Regierung setzt zur Bekämpfung der Trucker-Proteste gegen die Impfpflicht jetzt zum ersten Mal in der Geschichte das Notstandsgesetz von 1988 ein. Damit wird nicht nur in die Versammlungsfreiheit eingegriffen, es können auch ohne richterlichen Befehl Konten von Demonstranten eingefroren werden. Bürgerrechtler schlagen Alarm. (…) 1988 wurde der ‚War Measures Act‘ durch den nicht weniger drastischen ‚Emergencies Act‘ ersetzt, ein Gesetz, das der Bundesregierung Kanadas weitreichende Notstandsbefugnisse zugesteht. Gestern kam das Gesetz zum ersten Mal seit seiner Verabschiedung vor mehr als dreißig Jahren zum Einsatz — unter der Führung von Pierre Trudeaus Sohn Justin. (…) Laut Finanzministerin Freeland könne die Regierung jetzt auch Crowdfunding-Plattformen besser regulieren sowie Transaktionen mit Kryptowährungen einschränken — und das ohne Gesetzeserlass oder richterlichen Befehl, wie Freeland frei zugab. (…) Auch auf Banken übt die kanadische Regierung mit der Notstandsverordnung Druck aus. Die Regierung hat sich nämlich jetzt das Recht zugesprochen, ohne zu zögern die Konten aller mit den Blockaden in Verbindung gebrachten Individuen einfrieren zu können. (…) Bleibt die offensichtliche Frage: Warum nicht einfach die Impfpflicht aufheben, wie es die LKW-Fahrer fordern?“ (Anmerkung Paul Schreyer: Immer deutlicher wird: Die Impfpflicht ist der Kern einer Agenda, die nichts, aber auch gar nichts mit Gesundheitsschutz zu tun hat.)

Achgut: Liebe Kollegen, was muss denn noch passieren? Wir haben es bei den schweren Impfschäden nicht mit einem Anfangsverdacht zu tun, sondern mit einem Drama, das sich sichtbar entfaltet. Ich möchte endlich mal wieder stolz auf Euch sein, liebe Journalisten. Tut dem Land (und Euch) den Gefallen, fangt an zu recherchieren – Auszug: „Und so stieß ich vor einigen Monaten auf den Tod eines 12-jährigen Jungen aus Cuxhaven, unmittelbar nach seiner zweiten Covid-Impfung. (…) Leser machten mich dann auf den tragischen Tod eines 19-jährigen Schülers aus Sigmaringen aufmerksam. Er starb auf einer Klassenfahrt nach Berlin unmittelbar nach einer Impfung, die er sich wohl nur hat verabreichen lassen, um an eben dieser Klassenfahrt teilnehmen zu können. (…) In dieser Woche las ich dann noch auf Reitschuster.de vom tragischen Tod einer 15-Jährigen nach der Impfung. In diesem Fall hatte die Mutter den Fall öffentlich gemacht. (…) Und in der Bewältigung wieder das gleiche Muster: Bloß nicht den Dingen auf den Grund gehen, abwiegeln, formal argumentieren. Welche Kaltschnäuzigkeit. Und man kommt damit durch, weil keine der großen Medien-Hornissen mal zusticht. (…) Nun kommen zu den anekdotischen Vorfällen immer mehr empirische Daten, die Schlimmes befürchten lassen. (…) Erinnert sich noch jemand an die Contergan-Affäre? Die war ein laues Lüftchen im Vergleich zu dem, was uns möglicherweise bevorsteht. (…) Die Einzigen, die verhindern können, dass der Wahnsinn weitergeht, seid Ihr, liebe Kollegen [Journalisten]. Der Staatsapparat läuft im Blindflugmodus weiter, also weckt die Piloten bitte auf. Selten war eure Verantwortung größer als im Moment.“

Anti-Spiegel: Der Spiegel „erklärt“ das Minsker Abkommen: Was Spiegel-Leser dabei alles nicht erfahren – Auszug: „Am 10. Februar ist im Spiegel der Artikel mit der Überschrift „Bedrohung der Ukraine – Was das Minsker Abkommen ist – und welche Chancen es bietet“ von Christina Hebel erschienen, den wir uns nun genau anschauen werden, denn der Artikel ist ein Meisterstück der Desinformation. (…) Kiew hat nicht einen einzigen der Punkte umgesetzt und weigert sich strikt, direkt mit den Rebellen zu verhandeln, was aber die Grundlage für die Umsetzung all der Punkte ist. Davon jedoch erfahren die Leser von Frau Hebel kein Wort, sie beschränkt sich auf die Auflistung einiger der Punkte, ohne die Wichtigkeit der Reihenfolge ihrer Umsetzung zu erklären, und sie verschweigt ihren Lesern die von Kiew verhängte Hungerblockade. (…) Russland wird in dem Abkommen nicht erwähnt und ist auch nicht als Konfliktpartei aufgeführt. (…) Russlands Rolle in dem Abkommen ist die gleiche Rolle, wie die von Frankreich und Deutschland: Diese Staaten sind Garantiemächte des Abkommens (…) Das hat Frau Hebel aber nie geschrieben, sie hat all die Jahre behauptet, Russland setze das Abkommen nicht um. (…) Seit 2015 erzählen uns westliche Medien, dass das Minsker Abkommen super ist und dass das böse Russland es nicht umsetzt. (...) Das ist nun anders und in Kiew wird inzwischen offen gesagt, dass man nicht vorhat, das Abkommen umzusetzen. Also müssen die westlichen Medien darauf irgendwie reagieren. Und das tun sie, indem sie das Abkommen nun plötzlich als eine Art russisches Diktat darstellen, das nicht umsetzbar ist. Das ist eine 180-Grad-Wender der Medien.“

NZZ: "Mir fehlt da die Evidenz“: Der Lungenarzt und Medizinrechtler Patrick Stais lehnt eine Impfpflicht ab – Omikron hat die Lage auf den Intensivstationen deutlich verändert. Eine Impfpflicht würde laut dem Oberarzt aus Moers den Schutz gefährdeter Gruppen nicht erhöhen. Vor diesem Hintergrund plädiert Stais für mehr Eigenverantwortung und weniger Angst. – Auszug: "Die einrichtungsbezogene Impfpflicht will besonders gefährdete Gruppen vor Ansteckung schützen. Wir sehen jedoch im Moment, dass Geimpfte ebenso wie Ungeimpfte das Virus übertragen. Insofern erschließt sich mir nicht, wie man eine einrichtungsbezogene Impfpflicht begründen will. (…) Die Impfung dient dem Eigenschutz. Sie bewahrt sehr gut vor einem schweren Verlauf. Den Schutz anderer könnte sie nur leisten, wenn eine sterile Immunität entstünde, die Infektionskette also unterbrochen würde. Davon ist gegenwärtig nichts zu sehen. Auch die Nebenwirkungen der Impfung, deren Ausmaß wir noch nicht kennen, sprechen gegen eine Impfpflicht. (…) Zudem wird gerne unterschlagen, dass auf der Basis des Impfschutzes eine natürliche Infektion das Immunsystem breit stabilisiert, vermutlich auch gegenüber neuen Virusvarianten. (…) Das Gesundheitssystem war nie dauerhaft und flächendeckend überlastet. (…) Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wir auf den Intensivstationen keine Patienten haben, die von einer Corona-Infektion bereits genesen sind. Andere Kliniken bestätigen diesen Befund. (…) Wir unterscheiden noch immer nicht sauber, ob jemand an oder mit Corona gestorben ist. (…) Wir sind am Übergang der Pandemie in den endemischen Zustand. (…) Laut neuen, umfassenden Daten aus London infizieren sich die Geboosterten im Moment am meisten. Das macht den Impfpass überflüssig. (…) Es ist (...) völlig unklar, zu welchem Zweck eine Impfpflicht erlassen werden soll, wenn eine sterile Immunität nicht erreicht werden kann. (…) Aus meiner Sicht muss der Staat belastbare Argumente vorlegen, dass das Infektionsrisiko durch eine Impfung deutlich gesenkt wird. Daran mangelt es. Außerdem muss die Impfung gesundheitlich unbedenklich sein. Vereinzelte schwere Nebenwirkungen müssen gegen den Nutzen der Impfung abgewogen werden.“

11. Februar 2022

Norbert Häring: Träume des Weltwirtschaftsforums werden wahr: Mit Impfpass und digitaler Patientenakte zur lückenlosen Überwachung – Auszug: „Nun soll der Genesenennachweis als Zugangsberechtigung für alles mögliche ebenfalls den Weg des Digtialen gehen. Die Ländergesundheitsminister haben auf ihrer Sitzung am 10. Januar beschlossen, das Bundesministerium für Gesundheit aufzufordern, „eine Rechtsgrundlage zu schaffen, mit der die Verpflichtung zur ausschließlichen Vorlage eines digital auslesbaren Genesenennachweises (QR-Code) im Rahmen von Zutrittskontrollen zu Veranstaltungen, Einrichtungen und Angeboten nach den Corona-Verordnungen der Länder auf eine sichere Rechtsgrundlage gestellt wird, so dass auch der Berechtigtenstatus über die Corona-Warn-App angezeigt werden kann.“ (…) Außerdem will die grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg zur Unterstützung der geplanten allgemeinen Impfpflicht ein Impfregister als Pilotprojekt einführen, damit es auf Bundesebene mit demselben schneller vorangeht. (…) Zunächst sei ein digitaler Impfpass mit freiwilliger Registrierung aller Impfungen geplant, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Ob ein solcher Pass im Pandemiefall verpflichtend werden kann, soll ebenfalls geprüft werden. (…) Nach den Vorstellungen des US-zentrierten Konglomerats aus mächtigen Stiftungen, IT-Konzernen, Beratungsgesellschaften und Unternehmenslobbys, die gleichzeitig die weltweite Impfkampagne und die Kampagne zur digital-biometrischen Identität aller Erdenbürger, sowie die global harmonisierten Impfnachweise vorantreibt, wird der Impfnachweis dauerhaft Personalausweise, Reisepässe und Führerschein als wichtigste Ausweisdokumente ablösen.“

Merkur: Impfpflicht im Gesundheitswesen: Wer versorgt die Bedürftigen? (Interview mit der Betreiberin eines Pflegeheims) – Auszug: „Uns wurden vier weiterhin bedingt zugelassene Impfstoffe von der Politik und ihren Experten präsentiert, die als sogenannte ‚Gamechanger‘ der Pandemie dargestellt wurden. Alle wurden als ausnahmslos sicher, wirksam und ohne großartige Nebenwirkungen oder Spätfolgen dargestellt. Zweimal ‚Piksen‘ und die Welt ist wieder in Ordnung und weil die Impfstoffe so gut schützen, tragen wir alle trotzdem weiter Masken und halten Abstand zueinander! Aktuell werden interessanterweise ausschließlich die sogenannten mRNA Impfstoffe priorisiert. Wir sind nun schon bei der Notwendigkeit einer dritten Impfung angelangt und weitere Impfdosen wurden als absolut nötig in den Raum gestellt. Allein in meinem beruflichen Umfeld kenne ich derzeit fünf Personen, die doppelt geimpft und zudem ‚geboostert‘ sind. Dennoch erkrankten sie an der Corona-Variante Omikron und können ihre Mitmenschen anstecken. (...) Von anfänglich durch die Politik kleingeredeten Impfdurchbrüchen sind wir mittlerweile bei einem klaren Impfstoffversagen angekommen. (…) Der Impfstoff trägt nicht zu einer entscheidenden Immunisierung bei und selbst bei einer Impfquote von 100 Prozent wäre ganz offensichtlich keine sterile Herdenimmunität erreichbar. Unter diesen Umständen ist eine Impfpflicht nicht mehr zu rechtfertigen. (…) Politiker und Medien haben über viele Monate Ängste verbreitet und damit die Menschen geradezu in eine Panik getrieben. Die Politiker zeigen keinen Weg zur Überwindung oder Beruhigung auf, was eigentlich ihre Aufgabe wäre. (…) Es kann in einer liberalen Gesellschaft auch nicht sein, dass eigentlich im Volksauftrag arbeitende Politiker oder Experten festlegen, welche Ängste richtig und welche falsch sind. (…) Gesundheitsminister Karl Lauterbach würde ich eine klare Entschuldigung gegenüber den Menschen im Gesundheitswesen empfehlen. Diese hatte er wiederholt und lautstark attackiert, weil sie sich aus verschiedensten Gründen nicht impfen lassen möchten. Er stellte gar öffentlich in Frage, ob diese Personen überhaupt geeignet seien für ihren Beruf.“

Cashkurs: Zwei Provinzen in Kanada heben Restriktionen auf – Der Machtkampf setzt sich fort – Auszug: „Saskatchewans Premier Dr. Scott Moe gab am Dienstag in einer Ansprache bekannt, dass die Bürger von Saskatchewan fortan damit aufhören sollten, ihre Nachbarn danach zu beurteilen – oder auch zu verurteilen –, ob diese nun eine Maske tragen wollten oder nicht. Jedermann in der Provinz solle fortan für sich und auf Basis einer eigenen Risikoeinschätzung entscheiden, was für ihn oder sie oder jede einzelne Familie zukünftig der beste Weg sei, um mit Covid entsprechend umzugehen. (…) Gleichzeitig sei die Zeit gekommen, bestehende Mandate aufzuheben und verpflichtende Nachweise über den jeweils individuellen Impfstatus abzuschaffen. Und aus diesem Grund wird eine solche Impfnachweispflicht in der Nacht von Sonntag, 13. Februar ab 00:01 Uhr des Folgetages in der Provinz Saskatchewan enden. Im Hinblick auf private Unternehmen, Unternehmen des öffentlichen Dienstes und andere Lokalitäten, gleich welcher Art, wird ab diesem Zeitpunkt keine Vorlage eines individuellen Impfnachweises oder eines negativen Testergebnisses in der gesamten Provinz mehr von Nöten sein, um am gesellschaftlichen Leben oder am Arbeitsleben teilzuhaben. Das heißt, dass ab Montag, 14. Februar alle Restriktionen in der gesamten Provinz null und nicht sein werden. (...) Justin Trudeau ist über sein Ziel hinausgeschossen, dies wissen aufmerksame Beobachter dieser Proteste alle. Sich des Arguments zu bedienen, einen landesweit sehr friedlich ablaufenden Protest samt eines clever inszenierten zivilen Ungehorsams als „eine Gefahr für die Demokratie“ zu bezeichnen, zeugt nicht nur von einer gewissen Realitätsferne, sondern vielleicht auch von einem momentan ausgeprägten Grad an Verzweiflung.“

RT DE: Friedensgesäusel zu Kriegstrommeln – Der Frieden sei ihnen so wichtig, betonte Scholz und mit ihm mehrere europäische Kollegen. Nur – stimmt das überein mit dem, was sie tun? Es ist ja nicht so, als würde unmittelbar vor Kriegen nicht vom Frieden geredet, ganz im Gegenteil. Es wird nur nicht für den Frieden gehandelt. – Auszug: "Was erwiderte er [Scholz] auf Bidens Aussage, die USA würden 'im Falle eines russischen Einmarsches in die Ukraine' Nord Stream 2 schließen und die Ankündigung des US-Präsidenten 'I promise you, we will be able to do that' – ich verspreche Ihnen, wir sind in der Lage, dies zu tun? Scholz blubberte etwas von die Industrie auf Wasserstoff umstellen; ein Projekt, für das die erforderlichen Technologien erst bruchstückhaft existieren, das also vielleicht in zwanzig Jahren eine Lösung sein könnte, früher aber eben nicht … Dieses 'wir sind in der Lage, dies zu tun' schuf vor meinem inneren Auge eine zweite Pressekonferenz. Weil Nord Stream 2 tatsächlich vor allem im deutschen Interesse ist, nicht nur im Interesse der Industrie, sondern ausnahmsweise einmal im unmittelbaren Interesse der deutschen Bevölkerung – während Russland, auch wenn die deutsche Politik das nicht wahrhaben will, sein Erdgas auch nach China verkaufen kann. Ich wünschte mir in diesem Moment einen deutschen Regierungschef (gleich welchen Geschlechts), der Biden schlicht entgegnet hätte: 'Das müssten wir als kriegerische Handlung gegen uns betrachten.' Denn das wäre es. Bidens 'wir sind in der Lage, dies zu tun' war hingegen die Androhung einer militärischen Sabotage gegen ein Land, das kurz zuvor noch als 'einer der engsten Freunde' bezeichnet wurde. Aber diese Bundesregierung ist völlig schmerzunempfindlich, zumindest, solange es um die direkten Interessen der einfachen Bevölkerung geht. Und sie wird dabei von einer Journaille gestützt, die schreibt, als wäre sie kollektiv von ihren Ahnen des Sommers 1914 besessen; die sich auf der einen Seite in Fantasien über ein im Osten dräuendes Heer der Finsternis ergeht und auf der anderen Seite 'Waffen für die Ukraine' schreit und lieber heute als morgen einen Krieg hätte. Das Hereinbrechen einer Kältewelle mit anschließendem Stromausfall würde sie alle vielleicht wieder in die Wirklichkeit zurückholen, ehe sie noch größeren Unfug anstellen.“

Welt: "Man wird mich nicht zum Schweigen bringen“: Angelique Coetzee war die Medizinerin, die auf die Omikron-Variante des Coronavirus stieß, erste Patienten behandelte – und Entwarnung gab. Aber in Europa habe das niemand hören wollen, sie sei von Regierungen unter Druck gesetzt worden. Im Exklusiv-Interview spricht sie über ihre Erfahrungen (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "[Frage:] Es heißt, Sie wurden angehalten, Omikron als genauso schwerwiegend darzustellen wie die vorherigen Varianten. Stimmt das? [Coetzee:] Mir wurde gesagt, ich solle öffentlich nicht erklären, dass es eine milde Erkrankung sei. Ich wurde gebeten, von derartigen Äußerungen Abstand zu nehmen und zu sagen, es sei eine ernste Erkrankung. Das habe ich abgelehnt. (…) [Frage:] Woher kam dieser Druck? [Coetzee:] Es ist doch nur eines wichtig: Ich habe mich geweigert. Man wird mich nicht zum Schweigen bringen. Ich hatte recht. (...) [Frage:] Kam der Druck von westlichen Regierungen oder südafrikanischen Behörden? [Coetzee:] Nicht von südafrikanischen Behörden. [Frage:] Also von Staaten der westlichen Welt? [Coetzee:] (...) Aber ja, von einigen Ihrer (der europäischen, Anm. d. Red) Länder wurde ich kritisiert. (…) Meine Berichte haben sie aus der Spur gebracht. (…) [Frage:] Einige Wissenschaftler hätten nicht das Gemeinwohl im Sinn, sondern sich selbst – das ist eine gravierende Aussage. Glauben Sie das wirklich? [Coetzee:] Ja, ich denke schon. Man muss sichergehen, dass sämtliche Wissenschaftler erklären, ob sie Verbindungen zu Pharmaunternehmen haben und ob sie finanziell belohnt werden, wenn sie bestimmte Produkte fördern. Man muss wissen, welche Interessen sie verfolgen.“

Norbert Häring: Für die Waffendrohungen gegen Spaziergänger in Schwaben scheint das Stuttgarter Innenministerium verantwortlich zu sein. Drohungen mit Waffengewalt gegen Spaziergänger und Unmaskierte von schwäbischen Städten wie Stuttgart, Ulm und Ostfildern, haben nach meinen Berichten zu peinlichen Presseerklärungen geführt. Ein Rundbrief, der mir zugespielt wurde, nährt den Verdacht, dass die fast gleichlautenden Formulierungen auf Handreichungen von Innenminister Thomas Strobl (CDU) zurückgehen – Auszug: „In einem Schreiben „an die Kommunalen Spitzenverbände mit der Bitte um Weiterleitung an die Städte und Gemeinden“ vom 2.2.2022 zur „Versammlungslage in Baden-Württemberg“, das mir zugespielt wurde, räumt Minister Strobl ein, dass die Spaziergänge in der Regel friedlich und störungsfrei verliefen. Auch mir berichten Augenzeugen aus Baden-Württemberg, die Polizei habe viel mehr Ärger mit Gegendemonstranten, die sich teilweise nicht an Auflagen halten und aggressiv werden. (…) Auch den Grund für Strobls offenkundige Nervosität findet man in dem Rundschreiben:Allein am Montag (24. Januar 2022) nahmen an 355 Versammlungen rund 74.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil, im Vergleich zu der bisher stärksten Demonstration am 17. Januar 2022 eine Zunahme um 29 Versammlungen und rund 10.000 Teilnehmenden.“ (…) Weil die Gewaltdrohung in Allgemeinverfügungen nur in Baden-Württemberg verbreitet vorkommt – in anderen Bundesländern habe ich das nicht gefunden und offenbar auch meine Leser nicht –, und weil sich die von den Städten verwendeten Formulierungen und Argumentationen sehr stark gleichen, liegt der Verdacht nahe, dass die von Strobl angepriesenen Formulierungshilfen seines Ministeriums hinter der schwäbischen Spezialität der Gewaltandrohung stehen.“

Textstelle: „Die Herrschenden fühlen sich bedroht“ – Die Corona-Krise als Mittel der Macht (Interview mit dem niederländische Politikwissenschaftler Kees van der Pijl) – Auszug: „In meinem Buch schlage ich vor, dass mit dem Zusammenbruch des Sowjetsystems 1989/91 die Notwendigkeit einer neuen Methode des Regierens anerkannt wurde von Leuten wie Samuel Huntington, Philip Zelikow und anderen. Dabei sollte Angst die Basis der legitimen Regierungsfähigkeit sein. Mit dem 11. September 2001 und danach wurde dann die schon national wie in Italien ausprobierte Strategie der Spannung internationalisiert. Das wurde fortgesetzt über den Terrorismus bis heute zur Angstmache mit dem „Virus“. (…) Klaus Schwab hat selbst keine Milliarden zu verteilen, er ist höchstens als eine Art Sekretär zu begreifen. (…) Bill Gates ist dabei mit seiner Stiftung spezifisch die Verbindungsfigur zwischen dem IT-Sektor (Microsoft) und der Steuerung von Lebensprozessen im Agrar- und Gesundheitsbereich. Er verkörpert wie kein anderer den biopolitischen Komplex. (…) Was sich fundamental geändert hat, ist nicht mein Ansatz, wohl aber, dass sich im Zeitalter der Angstpolitik eine Art von „vorgeschriebener Wirklichkeit“ durchgesetzt hat: „9/11“ war Bin Laden mit 19 Arabern, MH17 war Putin, die Pandemie wurde von einer Fledermaus verbreitet, usw. Das sind richtige Verschwörungstheorien, da immer nur von einer (Haupt-)Kraft die Rede ist, die eben die Gegenkräfte organisiert, also hinter allem steht. Mittlerweile ist im Rahmen der Angstpolitik nicht mehr erlaubt, von der vorgeschriebenen Wirklichkeit abzuweichen. (…) Die Herrschaftsverhältnisse im heutigen, kriminellen Kapitalismus sind äußerst labil, eben wenn das (noch) nicht unmittelbar manifest wird. Es kann aber nicht stabilisiert werden in der heutigen Form. Alles ist in rasend schneller Entwicklung, die natürlich auch in eine unbeherrschbare Katastrophe enden kann. Aber das erinnert uns nur daran, dass wir keine Zuschauer bleiben können und eine Handlungsperspektive entwickeln müssen.“

Berliner Zeitung: Tomas Pueyo: Wie ein Berater aus dem Silicon Valley zum Pandemie-Flüsterer wurde. Ein wissenschaftlicher Laie schrieb im März 2020 die einflussreichsten Texte zur Corona-Pandemie. Nun sagt er ihr Ende voraus – Auszug: „Der Text verbreitete sich in jenen Tagen schneller als das Virus, wie Beobachter staunend feststellten. Er wurde zu dem globalen Corona-Manifest, das darin verbreitete Motto „Flatten the Curve“ (die Kurve abflachen) zum Leitmotiv der Politik. Nur neun Tage nach der Erstveröffentlichung war der Artikel 40 Millionen Mal aufgerufen worden. (…) Am 19. März erschien sein Aufsatz mit dem kryptisch anmutenden Titel „The Hammer and the Dance“, ein ebenso ausführliches Stück wie der Erstling. (…) Es mutet immer noch surreal an: Pueyos akademisch angereicherter Laien-Aufsatz fand sogar bei staatlichen und wissenschaftlichen Institutionen Beachtung. Ein im Bundesinnenministerium ausgearbeitetes Strategiepapier erwähnte das international unter Experten meist diskutierte Szenario „Hammer and Dance“. (…) Christian Drosten, adelte Pueyos Ausführungen in seinem NDR-Podcast. (…) Es ist sicher nicht falsch zu behaupten, dass Tomas Pueyo ein Marketing-Experte von ganz besonderem Format ist. Von daher erscheint es nachvollziehbar, dass sein jüngster Beitrag Optimismus geschürt hat. (…) Es wäre ihm – und uns allen – von Herzen zu wünschen, wenn der Artikel das hält, das sein Titel verspricht: ‚Coronavirus: Game over’.“

7. Februar 2022

Welt: "Wer jetzt nicht öffnen will, sollte sich fragen, was eigentlich noch fehlt“ – Lungenspezialist Thomas Voshaar befasst sich tagtäglich im Bethanien-Krankenhaus mit den Folgen der Corona-Pandemie. Er fordert einen Rückgang zur Normalität und fragt: Worauf warten wir noch? (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "[Frage:]: Der Virologe Christian Drosten sprach zuletzt über den Omikron-Subtyp BA.2 und warnte vor Lockerungen vor Ostern. Wie schätzen Sie die Entwicklung von weiteren Varianten ein? [Voshaar:] Diese Hinweise sind ermüdend. Wir wissen ja, dass dieses Virus immer weiter mutiert und noch viele Varianten kommen werden. Es ist aber weder angemessen noch rational, mit weiteren Mutationen gegen Öffnungen zu argumentieren. Wenn Herr Drosten von der Variante BA.2 und einer wahrscheinlich höheren Infektiosität spricht, führt dies zu der Frage, ob man damit weitere Einschränkungen rechtfertigen kann. Ich denke nicht. Omikron ist eine Mutation, mit der wir gut zurechtkommen, die dazu noch die Chance auf viele natürliche Infektionen und damit aufgefrischte und verbreiterte Immunität in der Bevölkerung bietet. Das ist die Grundvoraussetzung für die Endemie. Auch weitere Mutationen werden dann die Lage mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verschlechtern. (...) Worauf wollen wir noch warten? (…) [Frage:] Sehen Sie ein Risiko darin, mit der jetzigen Impfquote den Alltag in Deutschland wieder ohne Einschränkungen aufzunehmen, so, wie es auch andere Länder tun? [Voshaar:] Wer das nicht will, sollte sich fragen, was eigentlich fehlt. Das Problem sind rund zehn Prozent nicht geimpfte Menschen über 60. Was wollen wir mit einer Impfpflicht erreichen? 95 Prozent Impfquote bei allen Erwachsenen? Wie will ich es erreichen und was berechtigt mich, zu glauben, dass dies zu einem Ziel führt? Die nüchternen Zahlen sagen: Selbst als dreimal Geimpfter kann man das Virus überall hin tragen. Wir können allenfalls für ein paar Wochen eine sterile Immunität erreichen. (…) Wir müssen uns dringend fragen, welche Maßnahmen keiner wissenschaftlichen Begründung mehr standhalten. Wir brauchen wieder kritischen Rationalismus und die Abwägung dessen, was für die Gesamtbevölkerung sinnvoll und verhältnismäßig ist. (...) Die vorherrschende emotionale Kontroverse fortzusetzen und Menschen zu unterstellen, sie seien unvorsichtig, weil sie Lockerungen befürworten, ist gefährlich. Wir müssen dringend wieder Ratio und Intellekt einschalten. (…) Es überrascht mich, dass sich so wenige trauen, das auszusprechen. Das Wort Durchseuchung wird mit einem Horrorszenario gleichgesetzt, obwohl es der selbstverständliche und natürliche Ausweg ist. Wir sollten darum von einer natürlichen Immunisierung der Bevölkerung sprechen.“

corona transition: Der Impfmoment, Teil I – Ein mehrteiliger Essay über Covid, Kontrolle und die Maschine. Im Dezember 2021 schrieb Paul Kingsnorth auf seinem Blog "The Abbey of Misrule“ drei miteinander verbundene Essays über das Coronavirus, die Impfstoffe und die radikalen Veränderungen in der Gesellschaft, die damit einhergehen. Die Essays fanden ein so großes Publikum, dass Kingsnorth sie jetzt gebündelt in einem E-Book herausgegeben hat. Corona-Transition darf sie mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen. – Auszug: "Vielleicht denken Sie, dass ich übertreibe. Vielleicht finden Sie es sogar hysterisch. Noch vor ein paar Monaten hätte ich Ihnen möglicherweise zugestimmt. Vor einem Jahr hätte ich das ganz sicher getan. Aber vor einem Jahr hatte ich noch nicht gesehen, was ich jetzt gesehen habe. Ich hatte die Smartphone-Pässe, die QR-Scanner, die willfährige Zustimmung der Öffentlichkeit, das absichtliche Schüren von Angst und Hass durch die politischen Führer noch nicht gesehen. Ich hatte die Impfpflicht und die Lager noch nicht gesehen. Ich werde mehr darüber schreiben, was ich sehe und wohin die Reise geht. Aber im Moment genügt es zu sagen, dass mein persönlicher Impfmoment gekommen ist. War ich früher noch unentschlossen, so bin ich mir jetzt endgültig im Klaren. Selbst wenn ich davon überzeugt wäre, dass diese Impfstoffe sicher wirken, könnte ich mir niemals einen Impfpass besorgen und mich mit der technologischen Segregation der Gesellschaft abfinden. Ich könnte niemals meinen Code scannen, ohne zu zittern. Ich kann da nicht mitmachen. Wir alle haben eine Sollbruchstelle, und das ist gut so, denn damit gibt uns unsere menschliche Intuition zu verstehen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Für mich ist diese Grenze erreicht. Ich werde nicht mitmachen. Ich lehne diese Entwicklungen ab. Ich werde mich dagegen wehren. Ich werde meinen Standpunkt verteidigen. Interessanterweise sind in den letzten Tagen, an denen ich mit mir gerungen habe, wie ich mich hier ausdrücken soll, eine große Zahl von Menschen auf die Straße gegangen, um dasselbe zu sagen: Es reicht.“

Sebastian Rushworth: Covid officially over in Sweden! – Auszug: "The Swedish government has decided to end all covid related restrictions from the 9th of February. Additionally, venues and events will no longer be able to demand proof of vaccination. To top it off, the public health agency is recommending that covid no longer officially be classed as a 'threat to public health'. Sweden is the third Nordic country to end covid restrictions, following on the heels of Denmark and Norway. (…) What we see is that there was excess mortality in Sweden from April to June 2020, and then again from November 2020 to January 2021. For all other months over the two year period, mortality has been lower than what would have been expected. So the excess deaths caused by the virus were actually concentrated around two short periods, one in late spring of 2020, and another in winter of 2020/2021. Outside those short periods, there really wasn’t much going on. The Swedish government has officially declared the end of the pandemic now, but if you look at the overall mortality statistics, it really looks like the pandemic ended a year ago. So, that is how bad covid was in Sweden, the country that never locked down, and that was widely derided as a 'pariah state' during the early part of the pandemic. When we look at the overall mortality statistics, and see the number of people that actually died, it’s clear that Sweden was probably the country that reacted most sensibly of all to the pandemic, with measures that were largely proportionate to the size of the threat. The rest of the world instead went around swatting flies with sledge hammers.“

IQ Bildung: Aufbruchstimmung – Über die Montagsspaziergänge. – Auszug: "Der Protest der Menschen wird (...) nicht nur durch die Unzufriedenheit mit den Corona-Maßnahmen motiviert. Eine wichtige Rolle spielt inzwischen auch die Sorge um die wirtschaftliche und politische Zukunft des Landes. Die Menschen haben in erster Linie nicht mehr Angst vor dem Virus, sondern vor dem eigenen gesellschaftlichen Abstieg. Deshalb speist sich der Protest auch nicht aus gesellschaftlichen Randgruppen, sondern aus den Gruppen, die man üblicherweise als die Leistungsträger der Gesellschaft bezeichnet. Es sind die Pflegekräfte, die seit Jahren für einen Bruchteil dessen arbeiten müssen, was Klinik- oder Konzernchefs mit der Bewirtschaftung der Krankenhäuser verdienen, ohne sich dabei für die Nöte der Menschen an der Basis zu interessieren. Es sind die Handwerker und Gewerbetreibenden, deren Geschäftsmodelle unter dem Druck von Inflation und Materialknappheit auf der Kippe stehen. Es sind die Musiker und die Künstler, die seit zwei Jahren nicht mehr vor ausreichend großem Publikum auftreten können. Es sind die Familienväter und -mütter, die mit zwei oder drei parallelen Jobs über die Runden kommen müssen und deren Existenz gefährdet ist, wenn einer dieser Jobs gekündigt wird. Und es sind zunehmend auch junge Menschen, die sich um die Chance auf eine solide Ausbildung in Schule, Hochschule oder Beruf betrogen sehen. Alle diese Menschen spüren inzwischen, dass die Verträge nicht mehr stimmen, die sie einmal mit Staat und Gesellschaft getroffen haben. Kein einziger ist darunter, der diesen Staat oder diese Gesellschaft abschaffen will. Die Menschen, die auf den Spaziergängen zusammenkommen, haben in den vergangenen Jahren vielmehr sehr viel für das Gemeinwesen getan. Sie haben gearbeitet, Steuern bezahlt, Kinder großgezogen und den demokratischen Parteien ihre Stimme gegeben. Jetzt merken sie aber, dass die andere Seite nicht mehr bereit ist, ihren Teil des Gesellschaftsvertrags zu erfüllen. Sie merken, dass der Staat den Menschen Vieles abverlangt, ohne dafür die Gegenleistungen zu erbringen, die er ihnen einmal versprochen hatte.“

Norbert Häring: Wie der Hessische Rundfunk Demonstranten verunglimpft und Nazis verharmlost – Auszug: „Als es dann zu Bildern der Demo ging (die Sprecherin spricht von etwa 3000 Teilnehmern: es waren mindestens dreimal so viele), stellte sich heraus, dass das Fernsehteam beim besten Willen nichts finden konnte, was auf irgendwelche rechtsradikale Gesinnung oder gar Nazitum hindeutete. (…) Weglassen wollte man den Vorwurf aber nicht, denn er würde zur propagandistischen Unterfütterung der noch folgenden Bilder gebraucht werden. Also ersetzte die Sprecherin akustische oder optische Belege auf perfide Weise mit den Worten: 'Mutmaßlich sollen auch wieder einige aus der rechten Szene dabei sein, aber die gehen in der Menge unter.' In einer angeblich kleinen Demo mit angeblich nur 3000 Teilnehmern können die angeblichen Reporter nichts Rechtsradikales sehen oder hören und ersetzen das mit einer Mutmaßung, von der vernebelt wird, ob es die eigene oder eine fremde ist ('mutmaßlich sollen'), dass schon welche dabei sein werden. Ist das Journalismus oder kann das weg? (...) Die 'Journalisten' des HR sprechen ausgiebig mit den anwohnenden Gegendemonstranten (…), aber mit keinem Organisator oder Demonstranten. Sie hinterfragen auch nicht selbst, ob es in Ordnung ist, Menschen, die gesittet und friedlich demonstrieren, mit Nazis zu vergleichen, also den Leuten, die sechs Millionen Juden grausam ermordet haben. Kommt wirklich niemand von den Journalisten, die sich eher als Aktivisten für die Regierungssicht gerieren, auf die Idee, dass das eine üble Verharmlosung des Holocaust sein könnte, den die Nazis verbrochen haben?“

Amtsgericht Bad Iburg: Vater oder Mutter: Wer entscheidet über die Corona-Impfung? Übertragung des Sorgerechts auf den Elternteil, der den Empfehlungen der STIKO folgt – Auszug: „Können sich Eltern nicht darüber einigen, ob ihre Kinder mit einem mRNA-Impfstoff gegen Corona geimpft werden sollen, so ist die Entscheidung auf denjenigen zu übertragen, der die Impfung befürwortet, wenn es eine entsprechende Empfehlung der Ständigen Impfkommission gibt. Ist ein Kind aufgrund des massiven, auf Angsterzeugung und Einschüchterung ausgerichteten Verhaltens eines Elternteils nicht imstande, sich eine eigene Meinung über den Nutzen und die Risiken der Corona-Schutzimpfung zu bilden, steht dessen Wille der Entscheidung, die Befugnis für die Entscheidung über die Impfung auf den die Impfung befürwortenden Elternteil zu übertragen, nicht entgegen.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Als im April 2021 nach den Entscheidungen von Weimar und Weilheim bei deutschen Familiengerichten zahlreiche Anregungen eingingen, Corona-Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Schulen auf individuelle Kindeswohlgefährdung hin zu untersuchen, war das hier zitierte Amtsgericht Bad Iburg (Niedersachsen) eines der Gerichte, das sich rundweg weigerte, Kinderschutzverfahren auch nur einzuleiten. Eine „konkrete Kindeswohlgefährdung i. S. v. § 1666 BGB [sei] nicht ersichtlich“ informierte das Gericht damals per Pressemitteilung vor (!) der Prüfung auch nur eines Falles. Die aktuelle Entscheidung passt in dieses Bild.)

TKP: Corona-Impfung nein danke! Ein Toter in unserer Familie ist genug. Michael Klein ist 61 Jahre alt und lebt in Berlin. Sein Bruder Richard wurde 67 Jahre alt und verstarb am 5.7.2021 in Freiburg im Breisgau kurz nach seiner Impfung. Michael Klein ist davon überzeugt, dass der Tod seines Bruders im Zusammenhang mit der Impfung steht (Interview von Andrea Drescher) – Auszug: „Frage: Wissen Sie, womit er geimpft wurde? Moderna. Er wurde nur einmal geimpft, es war die erste Impfung. Er starb am 5. Juli, nicht mal 14 Tage später und galt damit noch als ungeimpft. Frage: Woran ist er gestorben? Ich habe ihn obduzieren lassen und man hat eine Herzthrombose festgestellt. Er hatte zwar auch eine leichte Herzinsuffizienz, die aber nicht die Todesursache war. (…) Ich habe bei der obduzierenden Ärztin telefonisch nachgefragt und sie meinte:„Er hat sich impfen lassen? Das hätte er mal besser nicht tun sollen“. (…) Was ich vor allem auch schlimm finde, ist, dass meine Partei, „Die Linke“, die deutsche Regierung voll und ganz bei diesem autoritären Kurs unterstützt. Da bin ich fassungslos! Ich bin seit 2001 dort Mitglied und werde jetzt massiv von Genossen beleidigt, nur weil ich kritisch bin. (…) Ich bin gerade dabei, meinen Hausarzt zu wechseln. Ich war bis jetzt mit meinem Arzt immer sehr zufrieden und total geschockt, dass er auf einmal mich richtig aggressiv zur Impfung drängt. Er weiß, dass ich Thrombosen und eine Embolie hatte, ich bin ja seit 20 Jahren bei ihm in Behandlung. Wie kann er dann diesen Impfdruck aufbauen? (…) Meinen deutlichen Hinweis auf den Tod meines Bruders quittierte er nur mit „Ach, der ist doch bestimmt nicht an der Impfung gestorben.“

Mathias Bröckers: Neil Young & Big Media vs. Joe Rogan: Keep on rockin in a censored world – Auszug: „11 Millionen hören Joe Rogan auf Spotify im Durchschnitt zu, wenn er mit seinen Studiogästen spricht – und dazu etwa Amerikas Fernseh-Doktor Sanjy Gupta einlädt und demontiert, oder den Erfinder der mRNA-Technologie, Robert Malone, zwei Stunden lang Impfstoffe und Massnahmen kritisieren läßt. Das darf natürlich nicht sein weshalb Rogan nunmehr wegen “Desinformation” am Pranger steht – vor allem in den News-Medien, deren News die Leute nicht mehr trauen und massenweise zu einem eigentlich unpolitischen Podcaster flüchten. Weil der authentische Menschen ausführlich zu Wort kommen läßt. So wie das in Deutschland der ehemalige Musikjournalist Ken Jebsen auf KenFM gemacht hat. (…) Dass nun ein Altrocker und Held meiner Jugend – Neil Young – und andere einst “progressive” Künstler wie Joni Mitchell ihre Musik auf Spotify löschen lassen, weil sich der Streamingdienst weigert, Joe Rogan zu zensieren – dieser Irrsinn scheint mir ein weiterer Beleg dafür zu sein, dass sich “Covid 19” von einer Virengrippe zu einer handfesten Geisteskrankheit ausgewachsen hat. (…) Gegen George W.‘s Kriegslügen des Irak-Feldzugs hatte sich Neil Young noch ins Zeug gegelegt – jetzt schickt er auf seiner Webseite seine Fans ausgerechnet zu einem Vertragsunternehmen des Pentagon, dem Streamingdienst von amazon. Und seinen Songkatalog hat der gute Neil gerade zur Hälfte verkauft – für 150 Millionen an eine Abteilung des Heuschreckenkonzerns Blackstone. Von den Sendungen Joe Rogans hat er wahrscheinlich keine einzige gehört, dass er sich zum Oberzensor aufschwingt kann nur mit Hirnerweichung durch Corona-Panik erklärt werden.“

Dissident Voice: Amnesty Apartheid Report: The Walls Protecting Israel are Finally Crumbling – With the publication of Amnesty International’s new apartheid report, Israel’s supporters have just one tactic left: to accuse critics of antisemitism (Jonathan Cook) – Auszug: "The walls protecting Israel are quickly crumbling. A year ago, it was Israel’s most celebrated human rights group, B’Tselem. Months later, it was the New York-based Human Rights Watch, whose senior staff have often enjoyed a revolving door with the US State Department. Now, the one speaking up is Amnesty International – an organisation widely viewed as the most authoritative arbiter of what constitutes human rights violations. Over the past year, all have reached the same conclusion: Israel is an apartheid state. According to Amnesty’s new report published on Tuesday [1.2.2022]: 'Israel’s system of institutionalized segregation and discrimination against Palestinians, as a racial group, in all areas under its control amounts to a system of apartheid.' This is not just a criticism of Israel’s occupation. All three groups have been pointing out for decades Israel’s flagrant disregard of international law, and its likely commission of war crimes, in the occupied territories. But Israel was little concerned, so long as public debate was confined to the occupation. Its advocates quickly learned that they could always deflect to matters of Israel’s security, by presenting any Palestinian resistance as terrorism. Now, the consensus is shifting to entirely new terrain – a discursive battlefield where Israel has less effective weapons with which to defend itself.“

Pharmazeutische Zeitung: mRNA-Vakzine: Impfen mit Genen (Artikel von 2018) – Auszug: „Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, mRNA ins Körperinnere einzubringen: Entweder werden außerhalb des Körpers dendritische Zellen mit der mRNA beladen oder sie wird direkt in den Körper injiziert. Das erst­genannte Verfahren stellt sicher, dass die mRNA genau in die gewünschten Zielzellen gelangt. Der Nachteil: Die Methode aus der Zelltherapie ist teuer und aufwendig. Die direkte Injektion der mRNA ist hingegen schnell und kosteneffektiv. Sie ermöglicht es derzeit aber noch nicht, präzise und effi­zient die mRNA in spezifische Zellen einzubringen. (…) Weitere Daten sind allerdings zum ­Sicherheitsprofil erforderlich. (…) Insbesondere sollten Forscher darüber hinaus auch beobachten, wie sich die exprimierten Immunogene, also die Immunantwort auslösenden Antigene, im Körper verteilen und ob sie möglicherweise persistieren. Unklar ist auch, ob toxische Effekte von modifizierten, nicht nativen Nukleotiden ausgehen. Zu bedenken ist zudem, dass je nach Applikationsweg der Vakzine RNA in den Extrazellulär-Raum eingebracht wird. Extrazelluläre RNA ist bekannt als prokoagulatorischer und Permeabilität-steigernder Faktor. Eine gesteigerte Permeabilität von Endothelzellen kann zu Ödemen führen und eine Anregung der Blutgerinnung birgt die Gefahr der Thrombenbildung. Auch zur Wirksamkeit besteht weiterer Forschungs­bedarf. So zeigte sich bisher, dass nicht jede mRNA-Vakzine im Menschen ­genauso effiziente Immunreaktionen auslöst wie im Tier.“

Bert Ehgartner: Behörden und ORF betreiben unreflektierte Impfpropaganda – Auszug: "Enorm war das Echo auf unsere Reportagen 'Im Stich gelassen - die Covid-Impfopfer', die in den letzten beiden Wochen in zwei Teilen auf Servus-TV ausgestrahlt worden sind. Speziell für Aufregung sorgten die Analysen des bayrischen Wissenschaftlers Christof Kuhbandner, der einen starken statistischen Zusammenhang zwischen den Covid-Impfungen und einem höheren Sterberisiko fand. (…) Entweder zufällig - oder als bewusste Gegenoffensive - erschienen in der letzten Woche zwei Studien, die über ORF und andere Medien verbreitet worden sind. Deren Aussagen gehen in die Gegenrichtung. Am 25. Jänner erschien ein Bericht (…), wonach "die Boosterimpfung zu 99% vor Tod durch Covid-19 schützt". (…) Wie kommen die dortigen Analysten auf eine 99%ige Schutzwirkung der Booster-Impfung im Vergleich zu ungeimpften Personen? (…) Wir haben demnach eine Gruppe von Ungeimpften im Alter über 75 Jahren, die einen höheren Anteil von Personen aus ärmeren Gesellschaftsschichten aufweisen, die sich ungesünder ernähren, oftmals jahrzehntelang geraucht haben und an zahlreichen chronischen Krankheiten (Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck,...) leiden. Die ungeimpfte Gruppe hat außerdem einen hohen Anteil von Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können - oder bereits am Ende ihres Lebens stehen, so dass eine Impfung akute Lebensgefahr bedeuten würde. Diese Gruppe wird den im Schnitt wesentlich wohlhabenderen, gesünderen 3-fach geimpften gegenübergestellt. Wobei auch hier noch ein Kunstgriff benutzt wird und Todesfälle in der Woche nach dem Impftermin ignoriert werden. Und daraus errechnen sich dann die 99% Impfschutz, die uns Behörden und ORF als objektive Information verkaufen. Man sollte es beim Namen nennen: Impfpropaganda hat redliche wissenschaftliche Information ersetzt.“