Cicero:
Sprechstunde in einem anderen Land – Die Coronakrise hat Hausärzte in die Rolle der Erfüllungsgehilfen von Politik und Gesellschaft gedrängt. Wie aber fühlt es sich an, wenn man als Arzt nicht mehr nur dem Patienten, sondern mehr und mehr dem politischen Willen verpflichtet wird? Ein Berliner Hausarzt (Erich Freisleben) berichtet von der ethischen Not der Mediziner und Ärzte. – Auszug: "Es mögen drei Prozent sein, welche die Impfung nicht vertragen, und meist sind sie noch jung. Wochen und oft Monate nach der zweiten Spritze quält sie in unterschiedlicher Kombination ein bunter Symptomstrauß aus Kopfschmerzen, Schwindel, Zittern, Kräfteverlust, Nervenstörungen und anderen Merkwürdigkeiten. Viele sind arbeitsunfähig. Die Laborwerte blieben stumm, die fachärztlichen Untersuchungen waren meist ergebnislos verlaufen. Aus Ratlosigkeit wurden allerlei Verlegenheitsdiagnosen gestellt. Meist sollte es sich um Psychosomatisches handeln. Der Zusammenhang mit Impfungen galt geradezu regelmäßig als ausgeschlossen. 'Impfnebenwirkungen gibt es nicht, bilden Sie sich nichts ein‘, lautete nicht selten das ärztliche Statement. (…) Auch wenn er inzwischen mehrfach am Tag vor mir steht, so ist der Symptomkomplex noch lange nicht verstanden. In der üblichen medizinischen Fachliteratur scheinen diese merkwürdigen post-vakzinen, offensichtlich autoimmunen Reaktionen trotz der Nebenwirkungsmeldungen noch nicht angekommen zu sein. Hat der Erfolgsdruck der Impfkampagnen das Thema zum Tabu werden lassen? Hier rächt sich das fahrlässige Versäumnis einer systematischen Studienbegleitung bei der Einführung der neuen Impfstoffe. Nach vierzig Jahren ärztlicher Tätigkeit erlebe ich meinen Beruf neu. Die Politik hat mir die Ausrichtung an meiner Berufsethik aus der Hand genommen. In der Pandemiebewältigung kann ich keine wissenschaftliche Ratio mehr erkennen. Wo früher Sicherheit im Vordergrund stand, ist heute Leichtfertigkeit eingezogen. Wohin soll der Zug gehen? Hätte ich meinen Sohn besser nicht zum Arztberuf motivieren sollen? Auch ich bin ratlos.“
Welt:
Die "leise Katastrophe“ der Depressiven in der Pandemie – Die Pandemie und die Beschränkungen wirken sich auf die Psyche depressiver Menschen verheerend aus, warnt Psychiater Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Zwei Millionen dürften von einer Verschlimmerung ihrer Krankheit betroffen sein. Er beklagt klaffende Datenlücken – etwa bei den Suizidversuchen (hinter Bezahlschranke) – Auszug: "[Hegerl:] Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat zu verschiedenen Zeitpunkten vor und während der Pandemie jeweils mehr als 5000 Erwachsene befragt. Der Anteil der Befragten, die angaben, dass bei ihnen bereits einmal eine Depression diagnostiziert worden sei, zeigte keine sehr deutliche Steigerung während der Pandemie. Er schwankt zwischen 21 und 23 Prozent. Ganz anders die Situation der mehr als fünf Millionen Menschen, die jedes Jahr in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression leiden. Im September 2021 gaben im Deutschland-Barometer Depression 72 Prozent der erkrankten Befragten an, dass sich in den vergangenen sechs Monaten ihre Erkrankung durch die Maßnahmen gegen Corona deutlich verschlechtert habe. 29 Prozent haben einen Rückfall erlitten, 20 Prozent haben Suizidgedanken, und bei 35 Prozent hat die Schwere der Depression zugenommen. (…) Man muss bedenken, dass Depression eine lebensbedrohliche Krankheit ist, die die Lebenserwartung im Schnitt um zehn Jahre verkürzt. Eine Verschlechterung bei zwei Millionen Menschen ist also eine Katastrophe. Eine leise Katastrophe, da Menschen mit Depression ihre Interessen nicht gut wahrnehmen können. [Frage:] Wie sicher ist denn der Zusammenhang mit der Pandemie? [Hegerl:] Der ist offenkundig. Zum einen, weil viele der Befragten angeben, dass sich ihre medizinische Versorgung verschlechtert habe, ambulante Termine und stationäre Behandlungen seien abgesagt worden, Selbsthilfegruppen ausgefallen. Zum Anderen hat der Rückzug in die eigenen vier Wände ganz spezifisch für depressiv Erkrankte negative Folgen.“
RT DE:
Debatte zur Impfpflicht: Der Bundestag schwebt hoch über dem Land … – Auszug: „Nun wurde also in epischer Breite die Impfpflicht als Erlösung von den Maßnahmen gepriesen. Von Maßnahmen, die in all ihrer Widersprüchlichkeit, bis hin zur offensichtlichen Unsinnigkeit, von ebendiesem Bundestag immer in breiter Mehrheit gestützt worden waren. (...) Dabei hat es der Bundestag doch in der Hand, die Maßnahmen zu beenden. Er hat sie eingeführt – und tut jetzt so, als hätte er nichts damit zu tun. Weil die andere, verfassungsrechtlich völlig unbedenkliche Lösung, "aus der Pandemie herauszukommen", den ganzen Maßnahmenzirkus nämlich per Beschluss zu beenden, zur Voraussetzung hätte, das eigene Handeln in diesen zwei Jahren kritisch zu betrachten und Verantwortung für die getroffenen Fehlentscheidungen zu übernehmen. Als Beispiel könnte die Abriegelung der Pflegeheime dienen, die durch die Isolation mehr Todesfälle verursachte als die Krankheit, vor der sie schützen sollte. (...) Aber dass es die Abgeordneten selbst waren, die die Menschen dieses Landes in eine Gefangenschaft geschickt haben, aus denen sie dann erst die Impfung, dann das Boostern und jetzt die Impfpflicht befreien können soll; dass also der Gefängniswärter, der den Schlüssel besitzt, immer neue Anforderungen stellt, um die Zelle zu öffnen, aber dabei gleichzeitig vom Schlüssel in seiner Hand ablenkt – diese grundsätzliche Pervertierung jeder Vorstellung von Volksvertretung kam kaum zur Sprache. Nach wie vor besitzt niemand von jenen, die die Maßnahmen beschlossen hatten, den Mut, zumindest zuzugestehen, dass an vielen Stellen nur unnütze Quälereien über die Menschen verhängt wurden, wie Maskenpflicht in kalten Klassenzimmern.“
Welt:
Die Aufkündigung der Republik (Michael Andrick) – Auszug: „Die Krise unserer Demokratie begann, als Regierende und ihre Unterstützer im Streit um Pandemiemaßnahmen Menschen mit anderer Meinung nicht etwa politisch kritisierten – sondern sie stattdessen moralisch verurteilten (…) Nicht der erklärten Absicht, aber der Logik der Sache nach läuft Moralisierung der Politik immer darauf hinaus, die Diktatur des eigenen Willens durchsetzen zu wollen. (…) Wir fallen damit sittlich betrachtet vor die Neuzeit zurück, als Politik noch Gottes Werk auf Erden war. (…) Die ‚Rechtgläubigen' stoßen die ‚Leugner' ihres Glaubens durch moralische Verdammung aus dem Kreis der legitimen Diskutanten. Die Gemeinschaft der rechtmäßigen Redner aber ist die Republik. Jemanden aus dieser Gemeinschaft ausweisen, bedeutet nichts weniger, als ihm und seinesgleichen die Republik, das geteilte Gemeinwesen, aufzukündigen. (…) Deshalb sind jetzt Hunderttausende auf den Straßen (…) Vonnöten ist eine breite Bewegung: eine kollektive Gesprächstherapie. (…) In dieser Lage dürfen wir die Politik nicht einfach reden lassen, wir müssen selbst zu sprechen beginnen: darüber, wie unser Land für uns und unsere Kinder sein soll.“ (Bezahlschranke)
Nachdenkseiten:
„Journalisten sind Lohnschreiber, und leider manchmal Hofnarren unter Wegfall der Höfe“ (Interview von Marcus Klöckner mit dem Journalisten und Buchautor Patrik Baab) – Auszug: „Recherchieren heißt Aufklären. Aufklären heißt, den Standpunkt der Kritik einnehmen. Immanuel Kant schreibt in der „Kritik der reinen Vernunft“: „Der kritische Weg ist allein noch offen.“ In der Philosophie der Aufklärung kreisen die Überlegungen um die Einhegung von Macht. Dies ist die zentrale Lehre aus den jahrhundertelangen Erfahrungen mit unbeschränkter Machtausübung der Eliten gegen die Bevölkerung. Wer recherchiert, hat deshalb zu fragen, wem die Ansichten nützen. In der Corona-Debatte nützt die Eingrenzung des Debattenraumes auf Fragen des Impfschutzes jenen Politikern und Konzernen, die seit vier Jahrzehnten die Privatisierung, Rationalisierung und Profitorientierung des Gesundheitswesens vorangetrieben haben. (…) Recherchieren heißt, etwas gegen Widerstände herauszufinden. Recherche hat nichts damit zu tun, die Pressestelle anzurufen, sondern bedeutet, gerade das herauszufinden, was die Pressestelle nicht preisgeben will; etwas herauszufinden, das eben den Interessen der Mächtigen entgegensteht.“
Welt:
"Umarmungen, Feste und Festivals“ – Dänemark kündigt Ende aller Maßnahmen an. – Auszug: "Die meisten Verläufe bei einer Ansteckung mit der Omikron-Variante sind mild, da sind sich alle Experten einig. Obwohl sich mehr als zehnmal so viele Menschen in Dänemark mit dem Virus infizieren wie im vergangenen Winter, landen wesentlich weniger Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. Aktuell sind es nur 40. Deshalb, und weil inzwischen schon 60 Prozent der Dänen ihre dritte Impfung bekommen haben, traut sich die Regierung, alle Maßnahmen aufzuheben. Ab Februar gilt Covid-19 nicht mehr als 'für die Gesellschaft kritische Krankheit‘. (…) Die große Mehrheit der Bevölkerung steht wohl hinter den Lockerungen, auch wenn viele sie noch nicht so früh erwartet hätten. (…) In einigen Wochen, so schätzt das staatliche Forschungszentrum für Infektionskrankheiten (SSI), könnte Dänemark durch die hohe Impfquote und die vielen Infektionen Herdenimmunität erreicht haben. (…) Der Höhepunkt der Omikron-Welle ist auch in Dänemark noch nicht erreicht. Überlastete Krankenhäuser fürchten die Dänen deswegen nicht. Es könnte sie aber noch vor ganz andere Probleme stellen. Denn dass sich gerade täglich so viele Menschen mit Omikron anstecken, ist jetzt schon an Arbeitsplätzen im ganzen Land zu spüren. (…) Wenn jetzt alle Corona-Maßnahmen enden, könnte sich die Lage noch verschärfen. Deshalb hat Dänemark Anfang der Woche seine Quarantäne-Regeln gelockert. (…) Schon länger dürfen Kinder in Dänemark ganz normal weiter in die Kita oder Schule gehen, wenn andere Kinder oder Pädagogen infiziert sind – solange sie selbst keine Symptome haben. (...) Auch England hob am Donnerstag erneut fast alle noch geltenden Pandemie-Maßnahmen auf.“
Achgut:
Bericht zur Corona-Lage vom 27.1.2022: Viele Kalte Füße (Gunter Frank) – Auszug: "Es kommt etwas ins Rutschen im Lande. Die Spaziergänge nehmen in Zahl und Umfang ständig weiter zu, es sollen schon rund 2.000 wöchentlich sein. Der Protest kommt aus der Mitte der Gesellschaft. (…) In Deutschland gehen immer mehr Ärzte (meist hinter vorgehaltener Hand) auf Distanz. (…) Letzte Woche wagte als erste Großeinheit im Gesundheitssystem, die Acuraklinik in Baden-Baden, den überfälligen Schritt gegen die katastrophale Impfkampagne der Bundesregierung. Sie warnt davor. (…) Zumindest Karl Lauterbach, sofern er noch ein Mikrofon findet, wird das nicht stören. Der Zampano des in sich verdrehten Logik-GAUs (Impfplicht bedeutet Freiwilligkeit) nimmt Scheitern als Begründung des Weiterscheiterns oder ersetzt Irrsinn durch Wahnsinn. Die Lauterbachmethode wird in die Geschichte eingehen. Monty Python hat seinen Meister gefunden. (…) [Der Essener Chefvirologe] Ulf Dittmer wagt (…) den Spagat zwischen früher Gesagtem und Behauptetem und den aktuellen Erkenntnissen, die von den Kritikern der unerprobten Impfstoffe von Anfang an angeführt wurden. Es geht hier um einen gesichtswahrenden Ausstieg, und da dient ein letzter verzweifelter Angriff als Verteidigung: Impfgegner, so Dittmer, könnten behaupten, 'am Ende Recht gehabt zu haben‘. Und was, wenn sie von Anfang an recht hatten? Welch verquere Logik wird hier bemüht, um das eigene Versagen und tödliche Ignoranz zu kaschieren? (…) Schon der Begriff 'Impfgegner' ist klassisches Framing. (…) Sagen wir doch lieber Korruptionsgegner, das trifft es besser. (…) Unzählige epidemiologische Scharlatane, ob Professoren, Doktoren, Talkshowmoderatoren oder Chefredakteure, bekommen angesichts der immer heftiger sich Raum verschaffenden Wirklichkeit zunehmend kalte Füße. Ihr Dilettantismus, ihre hysterische Panikmache, die Instrumentalisierung der Covidpatienten, die herzlose und grausame Negierung der Wirklichkeit, bald werden sie nichts mehr davon wissen wollen. Sie werden versuchen, durch zaghafte Regierungskritik ihre eigene Rolle schönzureden. Aber das Netz vergisst nichts.“
Rubikon:
Der letzte Tanz der Tyrannen. Im gleichen Maße, wie die Impfkampagne unglaubwürdig wird, drehen ihre Verfechter noch mal auf — doch ewig werden sie ihr Scheitern nicht bemänteln können. – Was hilft, wenn sich Impfungen vielfach als unwirksam, sogar als schädlich herausstellen? Mehr Impfungen! Und wenn viele Menschen das einfach nicht mehr mitmachen wollen? Dann braucht es eben mehr Gewalt. Mit dieser "Logik“ macht die Corona-Führungsclique nicht nur das ohnehin bröckelnde Vertrauen in Politik kaputt, sondern auch die Reste unseres demokratischen Gemeinwesens. Debatten über eine Impfpflicht, Rauswurf der Ungeimpften aus dem Plenarsaal des Bundestags, die Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Genesenenstatus — die Protagonisten des Zwangsregimes setzen weiter auf Verhöhnen und Spalten. Sie gebärden sich selbstgewiss, als sei ihr bisher von einer Spur der Verwüstung begleiteter Weg durch die Krise eine glänzende Erfolgsstory. Vielleicht erleben wir jetzt tatsächlich das letzte Aufbäumen eines sterbenden Narrativs — vielleicht gelingt es dessen Verfechtern aber auch, dieses noch einmal in die Verlängerung zu retten. Sicher ist: Man möchte derzeit nicht gern in der Haut derer stecken, die eine offenbar besonders bei Omikron überwiegend nutzlose Impfung rechtfertigen müssen. Die Stunde der Wahrheit kann zwar noch hinausgezögert werden, und die hohen Inzidenzzahlen erlauben es den Mächtigen, noch einmal kräftig mit den Ängsten der Menschen zu spielen — aber früher oder später naht der Kehraus. Schon sammeln sich immer mehr Betrogene vor den Toren der geistigen Festung, in der sich ihre Peiniger verschanzt haben
Tichys Einblick:
Das Vertrauen in Politik und Medien kollabiert – doch ohne politische Folgen. In der Corona-Pandemie sinkt sowohl das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierenden und die Medien – als auch die gesellschaftliche Stimmung generell. Doch Konsequenzen haben die Regierenden offenbar nicht zu befürchten. Man vertraut ihnen nicht – und wählt sie doch. – Auszug: „‘Wachsende Gereiztheit‘, so fasst Renate Köcher, Chefin des Allensbach Instituts, in der FAZ die Ergebnisse aktueller Befragungen zusammen. Eine große Mehrheit der Bevölkerung (82 Prozent der Befragten) glaubt ganz generell, dass Corona die Gesellschaft zum Schlechteren verändert habe. (…) 'Den Verklärungen in der Anfangsphase, die Ausnahmesituation schweiße die Menschen zusammen und fördere Rücksichtnahme und Solidarität, hat die große Mehrheit nie Glauben geschenkt‘, schreibt Köcher. 'Das gesellschaftliche Klima wurde schon am Ende des ersten Pandemiejahres als kälter und mehr von Egoismus und auch Aggressivität geprägt wahrgenommen. Das gilt heute noch mehr.‘ (…) Zu den großen Verlierern der Pandemie gehören die Medien. Sie haben in den vergangenen beiden Jahren offenbar sehr stark an Vertrauen eingebüßt. Nur noch 28 Prozent der von Allensbach Befragten sagen, dass 'die Medien bei der Berichterstattung über Corona ein wirklichkeitsgetreues Bild der Lage‘ vermitteln, 46 Prozent sagen, die Medien böten 'eher Panikmache‘. 2020 war das noch genau umgekehrt (23 zu 47 Prozent). (…) Die Ergebnisse aus Allensbach korrespondieren mit jenen des 'Edelman Trust Barometer‘, die im November 2021 in 28 Ländern aufgenommen wurden. 'Regierungen und Medien befeuern einen Kreislauf des Misstrauens‘, so dessen Fazit. (…) Bemerkenswert ist, dass dieser 'Kollaps des Vertrauens‘ im Corona-Jahr 2021 (…) in erster Linie ein Phänomen der Demokratien ist. Und den größten Vertrauensverlust in Unternehmen, NGOs, Regierungen und Medien in allen 28 untersuchten Ländern verzeichnet Deutschland. Während das durchschnittliche Vertrauen der Deutschen in diese vier Institutionen im Vorjahr noch mit 53 Prozent leicht positiv im Mittelfeld lag, fiel dieser Wert jetzt stärker als in allen anderen untersuchten Ländern um 7 Prozentpunkte auf 46. (…) Die wachsende Gereiztheit und das sinkende Vertrauen in Politik und Medien übersetzen sich allerdings nicht in grundlegende Umwälzungen der Wählerabsichten, das ist wohl das Erstaunlichste und für die politische Klasse (noch?) Beruhigende an der aktuellen Demoskopie.“
tkp:
Vernichtende Kritik an Corminaty von BioNTech/Pfizer – Im British Medical Journal gibt es seit mehr als einem Jahr immer wieder kritische Stellungnahmen zu den noch immer laufenden Zulassungsstudien, deren Durchführung und ihren unklaren Resultaten. Für die Massen-Impfkampagne kommt noch dazu ein anderes Produktionsverfahren zum Einsatz als bei den Zulassungsstudien. Nun stellen dazu vier deutsche Chemie Professoren öffentlich Fragen an BioNTech (siehe unsere Empfehlungen vom 26.1.22) – Auszug: "Der Brief ist in der üblichen, generell vorsichtigen Wissenschaftssprache abgefasst, die etwas verbirgt, wie brisant diese Kritik ist. Auf normales Deutsch übersetzt ist dieser Offene Brief natürlich eine verheerende Kritik, gerade an den neuen Lipidnanopartikeln, die BioNTech benutzt. (…) Interessant in dem Zusammenhang sind die aufgetauchten Börsengerüchte, in denen ein steiler Kursverfall der Pfizer Aktie erwartet wird. Bei BioNTech und Moderna ist das (…) bereits passiert. Den Aktionären und Großinvestoren ist mit Sicherheit wesentlich klarer als der breiten Öffentlichkeit, dass es massive Problem gibt. Die Wirksamkeit (der Impfstoffe) ist im Keller, teils sogar negativ, und die Nebenwirkungen samt den durch die Impfung verursachten Todesfällen lassen sich immer weniger vertuschen. Keine guten Aussichten für die nächste Zeit und Grund genug, um abzucashen und auszusteigen.“
German Foreign Policy:
Die Erwartungen der Ukraine – Kiew kritisiert Lieferung deutscher Militärhelme als unzureichend. CDU- und Grünen-Politiker parallelisieren Russland und Nazideutschland. Experten rechnen nicht mit russischer Invasion. – Die Ukraine protestiert gegen die deutsche Ankündigung, ihr 5.000 Militärhelme zu liefern. Die Helme seien "ein absoluter Witz“, wird der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko zitiert, während der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, mehr Waffen fordert und sich beschwert, 5.000 Helme seien nicht einmal "ein Trostpflaster“. Melnyk, offiziell als Diplomat akkreditiert, verlangt von Berlin "einen wahren Paradigmenwechsel“. Schützenhilfe erhält er von einem "schwarz-grünen Appell“, in dem zwei Europaabgeordnete von CDU und Bündnis 90/Die Grünen eine Parallele zwischen Russland und Nazideutschland ziehen: Die Bundesregierung sei mit der Weigerung, Kiew Waffen zu liefern, isoliert, während verbündete Länder "den Appeasement-Fehler von 1938/39 vermeiden wollen“. Beobachter und Experten ziehen unterdessen die angeblich drohende russische Invasion in die Ukraine immer mehr in Zweifel. Während eine ukrainische Journalistin urteilt, es handle sich bei den Behauptungen um "eine politische Strategie“ des Westens, sagt ein US-Diplomat eine Einigung zwischen Moskau und Washington auf Sicherheitsgarantien für Russland voraus.
Berliner Zeitung:
Chemiker zu Impfstoff: „Woher kommt der Grauton?“ – Auszug: „Vier Chemie-Professoren haben eine Fragenliste an BionTech-Gründer Sahin geschickt. Sie sind besorgt über mögliche Qualitätsmängel des Impfstoffs. (…) ‚Wir haben als Chemiker nicht den Eindruck, dass man dieses Produkt zur Zeit als Massenimpfstoff einsetzen kann.‘ Eine zentrale Frage, die sich den Forschern (…) stellt, ergibt sich aus einem Hinweis (…) im Beipackzettel: ‚Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion‘. Die Professoren fragen nun (…): ‚Wie kommt dieser signifikante Farbunterschied zu Stande; so gut wie alle verwendeten Substanzen sind farblos, sodass weiß zu erwarten wäre. Woher kommt der Grauton? Sind dies Verunreinigungen?‘ Andreas Schnepf erläutert das Problem: ‚Es kann schon sein, dass eine Pille, eine Flüssigkeit oder eine Dispersion gefärbt ist. Doch die Farbe Grau, also ein ‚verdünntes Schwarz‘, entsteht kaum in einem Prozess, der zu erwarten gewesen wäre. Wir müssen wissen, ob es sich um eine Verunreinigung handelt. Bei einer Pille, die nicht weiß ist, besteht der Verdacht, dass da etwas schiefgelaufen ist. Wir brauchen hier Aufklärung von BionTech.‘ (…) Schnepf: ‚Wir sind als Wissenschaftler sehr interessiert, von BionTech zu erfahren, welche Methoden bei BionTech verwendet werden. Wir haben in der Kollegenschaft diskutiert und konnten bisher keine Ansatzpunkte finden, wie man die Qualität bei der mRNA-Technologie für ein so großes Volumen eines Produkts sichern kann.‘ (…) ‚Für ein Gesetz zur Impfpflicht braucht der Bundestag, aber auch jeder einzelne, der sich impfen lässt, eine tragfähige Basis des Wissens, um eine informierte, eigene Entscheidung treffen zu können‘. Mit den ‚aktuell vorhandenen Auskünften, die von BionTech verfügbar sind‘, sei diese Datengrundlage im Hinblick auf die Covid-19-Impfstoffe noch nicht gegeben. Die Berliner Zeitung hat BionTech und das PEI um Stellungnahmen zu den Fragen der Wissenschaftler gebeten. Wir werden nach Eingang der Stellungnahmen die Berichterstattung fortsetzen.“
Punkt.Preradovic:
Krankenhaus-Abrechnungen belegen Impfschäden – Gespräch mit Tom Lausen, Video, 60 Minuten (Zusammenfassung: Von Minute 10 bis 18 geht es um die von Krankenhäusern abgerechneten Impfschäden, die sich aus den Inek-Daten errechnen lassen. Demnach sind die Zahlen hospitalisierter Patienten mit Schäden nach Covid-19-Impfung 21 mal so hoch wie die jährlichen Zahlen der anderen Impfungen der Jahre 2019 bzw. 2020. Danach erklärt Lausen, dass den Inek-Daten zufolge im Jahr 2020 rund 100.000 pflegebedürftige Patienten mehr auf den Intensivstationen lagen als 2019, was durch die Zahl der Corona-Patienten nicht erklärt werden kann. Fazit Minute 30 ff.: Die Krankenhäuser haben pflegebedürftige Patienten, die sonst auf Normalstation liegen, auf die Intensivstationen gelegt, um mehr Geld zu verdienen und den Gesamtrückgang von Patienten (minus 2,5 Mio. in 2020] finanziell auszugleichen. Daraus folgt, dass die Intensivstationen überhaupt nicht überlastet gewesen sein können, wenn solche Manöver möglich sind. Lausen (32:30): Wenn der Ethikrat behauptet, Impfpflicht ist nötig wegen der Überlastung des Gesundheitssystems, dann lügen sie.)
Reitschuster:
Das Rätsel um die Auflösung der Impfkontrollgruppen – Auszug: „Der Pharmakologe, Toxikologe und Immunologe Prof. Dr. Stefan Hockertz hat in einem Telefoninterview am 30.12.2021 den normalen Ablauf einer Impfstudie vor 2020 dargestellt: Die Kontrollgruppe existiert exakt so lange, wie die Studie läuft. Wenn die Kontrollgruppe wegfällt, gilt die Studie als abgebrochen, da keine Vergleiche zwischen der behandelten und der nicht behandelten Gruppe mehr möglich sind. (…) Biontech/Pfizer hat im Juni 2021 die Auflösung der Kontrollgruppe und damit das vorzeitige Beenden der Studie, die bis 2023 geplant war, mitgeteilt und die Kontrollgruppe fast komplett durchgeimpft. (…) In Deutschland ist im August 2021 ‚die Kontrollgruppe‘ gestartet, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Ärzten, Heilpraktikern und Informatikern. Das Ziel ist ein streng anonymes, industrieunabhängiges, evidenzbasiertes und wissenschaftliches Monitoring von Geimpften und Ungeimpften. (…) Die Menschen beginnen eigenverantwortlich zu agieren und helfen sich selbst. Bürger übernehmen den Job der Pharmaindustrie.“
Welt:
Olaf Scholz sagt nicht die Wahrheit – Auszug: „Öffentlich suggeriert Olaf Scholz, die Impfung könne wirkungsvoll Ansteckungen verhindern. Das ist längst durch Omikron widerlegt – wie nicht nur das Impf-Musterland Bremen zeigt. Verbreitet der Kanzler wissentlich Fehlinformationen, um die Impfpflicht voranzutreiben? (…) Wie kann der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland eine solche Behauptung nicht nur nebenbei in einer Pressekonferenz aufstellen, sondern in einem schriftlichen, sicherlich autorisierten Interview verbreiten – und dann auch noch gesondert in einem seiner wenigen Tweets herausstellen? Und wie kann er, der Jurist, ein so zweifelhaftes, längst von der Realität widerlegtes Argument als zentrale Begründung für sein Projekt einer allgemeinen Impfpflicht anführen – wenn diese doch einen schwerwiegenden Grundrechtseingriff darstellt, der nach sorgfältigster, gewissenhaftester Begründung verlangt? (…) Dass Scholz eine offensichtliche Fehlinformation für diese Zwecke benutzt, darf man einem Regierungschef hierzulande nicht durchgehen lassen.“ (Bezahlschranke)
Norbert Häring:
Gesundheitsminister wollen Systeme der digitalen Einreiseanmeldung für ein Ungeimpftenregister nutzen – Auszug: „Falls noch jemand Zweifel haben sollte, dass die unter dem Vorwand von Corona eingeführte Überwachungs- und Kontrollinfrastruktur für die Dauer gedacht ist, so möge er den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 22.1.2022 lesen und auf sich wirken lassen. Dort heißt es: „Das BMG wird ferner gebeten, die rechtlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen für eine bundeseinheitliche, digitale Meldeplattform zur Benachrichtigung der Gesundheitsämter zu Immunitätsnachweisen gegen COVID-19 gemäß § 20a Abs. 2 bis 5 IfSG zu schaffen.“ (...) Erst die Ungeimpften im Gesundheitsbereich, dann überall: Die Gesundheitsminister wollen, dass die Impfpflicht auf die gesamte Bevölkerung ausgedehnt wird. Bis dann auch die Geimpften in das Register eingetragen werden, wird es nicht lange dauern. (…) Wenn dieses Impfregister erst einmal geschaffen ist, wird darauf über kurz oder lang auch für andere Sanktionen gegen Menschen zurückgegriffen werden, die einen bestimmten Impfstoff hartnäckig ablehnen, vom Reisen über Veranstaltungen bis gekürzten Unterstützungszahlungen “
Berliner Zeitung:
„Seit meiner Impfung ist nichts mehr, wie es war“. Der Jurist Rolf Merk über seine Erfahrungen mit der Impfung und über das Tabu-Thema Impfschaden – Auszug: „Wenige Tage nach der zweiten Impfung mit Biontech begannen die Probleme: Muskel- und Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühle in Armen und Händen, starke Erschöpfung und dauerhafte Kopfschmerzen. Als die Beschwerden nach vier Wochen nicht abklangen, suchte ich einen Neurologen auf. „Das ist eine überschießende Immunantwort, das geht vorbei, da müssen Sie einfach abwarten“, sagte der Neurologe. Kurz darauf erlitt ich einen ischämischen Schlaganfall. (…) Nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus habe ich viele Ärzte aufgesucht. (…) Ich war überzeugt davon, für die Medizin ein spannender Fall zu sein, der im besten Falle die Wissenschaft weiterbringt – ach, wie naiv ich war! Meine Geschichte hat nicht nur (fast) keinen Arzt interessiert. Nein, ich wurde nicht einmal ernstgenommen. (...) Es geht darum, dass die Gesellschaft den Impfgeschädigten endlich ein Gesicht und eine Stimme geben muss. Wir brauchen kein Mitleid, aber wir wollen nicht weiter ignoriert werden. Und wir erwarten endlich eine ehrliche und transparente Berichterstattung. Die Coronaimpfung ist eben nicht nur ein „Piks“, wie es immer so euphemistisch dargestellt wird. Es ist ein medizinischer Eingriff, der bei vielen Menschen erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen verursacht. Das ist die Wahrheit, und die Wahrheit muss ausgesprochen werden.“
Tagesschau:
Eklat um Marinechef: "Fall Schönbach" empört die Ukraine – Auszug: "Schönbach, bis gestern Abend [22.1.] noch Inspekteur der deutschen Marine, hatte mit Aussagen, die in haarsträubendem Widerspruch zur Linie der Bundesregierung stehen, für deutlich mehr als nur Stirnrunzeln gesorgt. 'Hat Russland wirklich Interesse an einem kleinen Stück ukrainischen Bodens?', fragte der Vizeadmiral während eines Vortrags, den er bei einem Thinktank in Indien hielt, und gab sich selbst die Antwort: 'Nein, das ist Nonsens.‘ (…) Putin habe kein Interesse an einem Angriff, sondern wolle nur Respekt, mutmaßte Schönbach weiter. Es sei einfach, Putin diesen Respekt zu erweisen, den er einfordert, und 'wahrscheinlich auch verdient', sagte der Marinechef, der sich Russland als Partner an der deutschen Seite gegen China wünscht. (…) Die Folge: Erst bat ihn der ranghöchste Soldat, der Generalinspekteur, zum Gespräch, wie dem ARD-Hauptstadtstudio bestätigt wurde. Kurze Zeit später war klar: Schönbach räumt seinen Posten. (…) Dadurch, dass er die russische Bedrohung kleinredete, hatte Schönbach wichtige Bündnispartner erzürnt - und gleichzeitig die Linie der deutschen Politik unterminiert, die um Geschlossenheit im Umgang mit Moskau ringt.“
German Foreign Policy:
Kriegstrommeln in Deutschland. Bundeswehr-Generalinspekteur a.D. übt scharfe Kritik am Umgang mit Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach. Schönbach hatte für eine Kooperation mit Russland gegen China plädiert – Harte Kritik am Umgang mit dem zurückgetretenen Marineinspekteur Kay-Achim Schönbach übt der einstige Bundeswehr-Generalinspekteur Harald Kujat. Schönbach habe mit seinen Äußerungen in New Delhi, die einen Proteststurm in Deutschland ausgelöst hatten, im Kern lediglich "die amerikanische Position“ vertreten, urteilt Kujat; dies gelte bezüglich seiner Aussagen zur Krim ebenso wie bezüglich seines Plädoyers, einen Keil zwischen Russland und China zu treiben: Auch die USA strebten aktuell "ein stabiles Verhältnis mit Russland an“, da die Volksrepublik für sie "der größere, der gefährlichere Gegner“ sei. Schönbach hatte für sein Urteil, die Krim sei für die Ukraine de facto verloren, und für den Vorschlag, Moskau in den Kampf gegen Beijing einzuspannen, volle Zustimmung seitens des Think-Tanks in New Delhi erhalten, bei dem er seine Äußerungen getätigt hatte: Indien kooperiert eng mit Russland und kauft russische Waffen, um sich gegen China zu rüsten. Auch in den Vereinigten Staaten fordern Experten Deeskalation gegenüber Moskau, um einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden. Kujat warnt eindringlich vor "Kriegstrommeln in Deutschland“
The Washington Post:
Stop the stumble toward war with Russia (Katrina vanden Heuvel) – Auszug: “Ukraine provides an opportunity for Biden to commit diplomacy. Austria offers a model. In the mid-1950s, as the Cold War intensified and the nuclear arms race launched, the Soviets and the United States, Britain and France met to decide what to do with Austria. The Soviets, devastated by the loss of as many as 27 million people in World War II, had vowed never to concede an inch of the territory its troops occupied. Bellicose U.S. Secretary of State John Foster Dulles initially opposed the idea of negotiations. Yet despite that, in 13 torturous days of talks, the two sides agreed to guarantee an independent and neutral Austria, freed of all occupying forces. That surely provides a better alternative for Ukraine, for our European allies and for ourselves than fighting the Russians to the last Ukrainian. Ukraine is a divided state. Pervasive corruption and bitter division sabotage its economy and its democracy. U.S. and Russian meddling have made things worse. Independence, with guaranteed neutrality, would give it a chance to heal. This would require tough compromise. The Russians would have to guarantee Ukrainian independence and agree to curb threatening military maneuvers even in its own territory. The United States would have to shelve delusions about NATO. Ukrainians would have to accept a federalized system that would provide guarantees for its Russian-speaking population. Both Putin and Biden would face harsh criticism from hawks prattling about surrender and credibility.”
Welt:
WHO hält Ende der Pandemie nach Omikron-Welle für "plausibel“ – Die WHO macht Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie: Nach der Omikron-Welle könnte sie in Europa beendet sein. Davon geht der Europa-Chef der WHO, Hans Kluge, aus. Zwar werde im kommenden Winter Covid-19 zurückkommen, aber wohl nicht die Pandemie. – Auszug: "Nach Einschätzung der WHO könnten sich bis März 60 Prozent aller Menschen im Großraum Europa mit der Omikron-Variante infiziert haben. (…) Ebenso hatte der Leiter der Virologie der Berliner Universitätsmedizin Charité Christian Drosten eine gute Chance gesehen, 'dass wir im Laufe des Jahres 2022 in die endemische Phase kommen und den pandemischen Zustand für beendet erklären können‘. (…) Die Variante Omikron mit ihren milderen Verläufen sei 'so etwas wie ein fahrender Zug, auf den man aufspringt‘. Es gebe 'keine Alternative‘ dazu, dass sich früher oder später alle Menschen mit dem Coronavirus infizieren würden. Dabei sei es allerdings wichtig, dass möglichst viele Menschen geimpft seien.“ (Anmerkung Ulrich Teusch: Und wieder haben wir hier das verblüffende, wenngleich ungewollte Eingeständnis, dass die zahlreichen Anti-Corona-Maßnahmen – Masken, Abstandhalten, Desinfizieren, Tests, Quarantäne, auch die Impfung – einigermaßen sinnlos sind. Die ungeschminkte Wahrheit lautet: Das Virus kriegt uns doch, und zwar eher früher als später; das sei alternativlos, so Drosten. Was zwingend zur Frage führt: Wenn all unsere Abwehrmaßnahmen letztlich und notwendigerweise zum Scheitern verurteilt sind, warum geben wir sie dann nicht einfach auf?)
der Freitag:
Unmittelbare Demokratie – Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Dass sie während der Pandemie eingeschränkt wird, folgt nicht wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern ist politisch gewollt (René Schlott) – Auszug: "Es spricht für unsere Demokratie, wenn derzeit vielerorts Tausende auf die Straße gehen, um eines ihrer historisch bedeutsamsten Grundrechte wahrzunehmen: die Versammlungsfreiheit. Diese Menschen könnten an dunklen, kalten Winterabenden zu Hause sitzen. Sie könnten vom Wohnzimmer aus bei einem Glas Rotwein bequem Tweets absetzen, um auf 'die da oben‘ oder ihre Mitmenschen zu schimpfen. Sie könnten gleichgültig und lethargisch die Fernsehnachrichten anschauen, weil man ja ohnehin ohnmächtig sei. Doch die Menschen, die derzeit auf die Straße gehen, sind zum 'überwiegenden Teil‘ ganz 'normale‘ Bürger – so Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang kürzlich im Innenausschuss des Bundestages –, die an die Möglichkeit von Veränderung und die Macht des öffentlichen Protestes glauben. Was wäre ein größerer Vertrauensbeweis für die Demokratie? Dabei nehmen viele Menschen den Staat und seine Organe zum ersten Mal in ihrem Leben als Bedrohung wahr. Nie zuvor hat die Exekutive in der Bundesrepublik so tiefgreifend und umfassend in ausnahmslos alle sozialen Beziehungen eingegriffen – mit weitreichenden, unabsehbaren Folgen. Mit der Verschärfung der sozialen Gegensätze, mit einer dramatischen Verfestigung der Bildungsungerechtigkeit, mit einem drohenden Eingriff in das Recht auf 'körperliche Unversehrtheit‘ bietet die verheerende Bilanz von zwei Jahren deutscher Pandemie-Politik nun wahrlich genug Anlass zum Protest. Das Bundesverfassungsgericht würdigte die Demonstrationsfreiheit einst als 'ein Stück ursprünglich-ungebändigter unmittelbarer Demokratie‘. Verordnete Beschränkungen der Teilnehmerzahl, Verlagerung an abgelegene Orte und immer neue Auflagen der Versammlungsbehörden sind damit kaum vereinbar. Die staatlichen Organe haben dem Geist unserer Verfassungen nach der Bevölkerung das Recht auf Protest nicht zu gewähren, sondern zu gewährleisten, ja sogar zu garantieren.“
Christof Kuhbandner:
Der Anstieg der Übersterblichkeit im zeitlichen Zusammenhang mit den COVID-Impfungen (Anmerkung Paul Schreyer: Multipolar hatte bereits am 20. und 21.1. Filmbeiträge dazu von ServusTV und Oval Media (Autor: Bert Ehgartner) verlinkt, hier nun der Volltext. Prof. Kuhbandner weist in dieser 28-seitigen Untersuchung eine enge zeitliche Korrelation zwischen der Anzahl verabreichter mRNA-Präparate und der allgemeinen Todesfälle in Deutschland im Jahr 2021 nach. Auch auf Ebene jedes einzelnen Bundeslandes ist dies erkennbar, wie die enthaltenen Grafiken deutlich zeigen. RKI und PEI verweigerten auf seine Nachfrage eine Auskunft. Aus dem Papier: "Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl der Verlauf der Todesfälle im Jahr 2021 als auch der Verlauf der Übersterblichkeit mit einer leichten Zeitverzögerung nahezu exakt den Verlauf der Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen widerspiegelt: Steigt die Anzahl der Impfungen, steigt kurz darauf auch die Anzahl der Todesfälle bzw. Übersterblichkeit, sinkt die Anzahl der Impfungen, sinkt kurz darauf auch die Anzahl der Todesfälle bzw. die Übersterblichkeit. (…) Die Beobachtung, dass von Bundesland zu Bundesland ein unterschiedliches Verlaufsmuster der Übersterblichkeit beobachtet wird, welches dem jeweiligen Verlauf der Impfungen in einem Bundesland folgt, kann nach den gängigen Standards des Schließens von kausalen Zusammenhängen aus Beobachtungsdaten als ein Beleg für einen kausalen Effekt gewertet werden.“)
Deutschlandfunk:
Interview mit Christian Drosten – Auszug: Deutschlandfunk: „Muss SARS-CoV-2 zwangsläufig harmloser werden? Es gab da in den sozialen Medien etwas Verwirrung in der letzten Woche, weil unterschiedliche Aussagen kursieren. Es gibt keinen Weg zurück zu einem tödlicheren Virus stand da, scheinbar ein Widerspruch zu Warnungen vor gefährlicheren Varianten, die da noch kommen könnten. Was stimmt denn nun? (…) Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat insbesondere vor einer Rekombination aus Delta und Omikron gewarnt. Ist das wirklich die größte Bedrohung?“ – Drosten: „Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie das SARS-2-Virus auch wieder als stärker virulente, stärker krankmachende Variante kommen kann – im Vergleich zu Omikron. Beispielsweise könnte man sich vorstellen, dass eine Rekombination passiert. Also wenn wir uns jetzt vorstellen, wir haben ja bei diesen Viren immer das Spike-Protein, das macht eigentlich so die Hauptimmunität. Und davon abgesehen hat das Virus ja noch viele eigene andere Eigenschaften, also der Rest des Genoms. Und es ist möglich, dass sich Genome zusammentun, man könnte sich vorstellen, dass zum Beispiel ein Virus entsteht, da sprechen wir dann von einer rekombinanten Viruslinie, die zum Beispiel das Spike-Protein vom Omikron-Virus trägt, um weiterhin diesen Immunvorteil zu genießen, aber den Rest des Genoms vom Delta-Virus hat, weil möglicherweise der Rest des Genoms bei Delta eine stärkere Replikationsfähigkeit vermittelt, andere Eigenschaften macht, die dem Virus noch einen Extravorteil bringen, sodass also aus beiden Welten, aus beiden Serotypen dann die stärksten Eigenschaften zusammenkommen. So etwas gibt es, das ist schon beschrieben worden, das muss man im Moment befürchten, dass so etwas passieren könnte.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Drosten beschreibt zunächst im Konjunktiv eine entfernte, theoretisch denkbare Möglichkeit und schließt daraus dann nahtlos, genau diese müsse man jetzt „im Moment befürchten“. Die verantwortlichen Redakteure des Deutschlandfunk hinterfragen nichts davon, kommen auch nicht auf die Idee, einen Fachmann mit anderer Auffassung zu diesem Gespräch dazuzuholen. Stattdessen wird weiterhin, wie schon seit zwei Jahren, allein Drosten befragt. Er ist der Experte. Er verkündet „die Wissenschaft“. Zu ihm schaut man auf.)
Handelsblatt:
Britischer Gesundheitsminister verteidigt Ende von Maskenpflicht für Schulkinder – Auszug: "'Es ist schwieriger, Kinder zu unterrichten und hat Einfluss auf ihre Bildung, wenn sie zu jeder Zeit im Klassenraum Masken tragen müssen', sagte Gesundheitsminister Javid am Donnerstag dem Sender BBC Radio 4. Aufgabe der Regierung sei, eine ausgewogene und verhältnismäßige Entscheidung zu treffen, in diesem Fall im Interesse der Kinder. (…) Premierminister Boris Johnson hatte am Vortag das sofortige Ende der Maskenpflicht in Schulen verkündet. Zudem gilt seit Donnerstag nicht mehr die Aufforderung, möglichst von Zuhause zu arbeiten. Kommende Woche läuft dann auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und anderen öffentlichen geschlossenen Räumen aus. 'Die Leute müssen sich ihr eigenes Urteil bilden, genau wie sie es bei der Bekämpfung der Grippe machen', sagte Javid. (…) Außer dem Ende der Maskenpflicht hatte Johnson auch angekündigt, dass keine Impfnachweise mehr für den Besuch von Großveranstaltungen nötig sind.“
Radio Flora:
Impfgeschichte(n) und die Verharmlosung der NS-Medizin in der Corona-Impfkampagne – Auszug: "Nach der Etablierung der Regierung Hitler und der Entlassung jüdischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auch am Robert Koch-Institut und damit der Ausschaltung missliebiger Konkurrenz, begannen für Medizin und Forschung rosige Zeiten. (...) Der Anatom Wilhelm Pfuhl forderte, ‚liberalistische Vorurteile zu beseitigen, so das angebliche Recht des Einzelnen auf seinen Körper‘. Ärzte waren ‚biologische Soldaten‘ und Funktionsträger des NS-Regimes, die für die Einhaltung der gesundheitlichen Pflichten des ‚Volksgenossen‘ zu sorgen hatten. Dies implizierte den totalen ärztlichen Zugriff auf das Individuum. Nie in der Geschichte hatten Ärzte solche Macht und so unbegrenzte Möglichkeiten wie in der NS-Zeit. Wenig verwunderlich ist es daher, dass der Organisationsgrad von Ärzten in der NSDAP der höchste von allen Berufsgruppen war, er lag bei 45 %. (...) Opposition gegen die Impfpolitik war nicht erwünscht. Am 20. Dezember 1933 wurde per Verordnung die so genannte ‚impfgegnerische Propaganda‘ verboten, Vereinigungen der Impfgegner wurden aufgelöst, das Vermögen eingezogen, Publikationen beschlagnahmt. Jegliche weitere Betätigung war bei Strafe verboten. (...) Neben Gesundheitsexperten und Ärztefunktionären stellen Politiker und Unternehmerverbände durch die Forderung nach einer Covid-19-Impfpflicht das Recht auf körperliche Unversehrtheit zur Disposition. Und wieder soll es dabei um vermeintlich höherwertige Belange gehen, die Rettung der Gesellschaft, des deutschen Volkes oder auch der deutschen Wirtschaft. Ob den Protagonisten dieser Politik bewusst ist, welche Traditionen sie pflegen und wie dünn das Eis ist, auf dem sie sich bewegen?"
Norbert Häring:
Die Ungeboosterten werden zu den neuen Ungeimpften und das Impfpass-Kontrollregime zur Dauereinrichtung – Die handstreichartige Verkürzung des Genesenenstatus durch das Robert Koch-Institut (RKI) und die Aberkennung der erimpften Grundrechte für Janssen-Geimpfte durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) waren nur ein erster Schritt hin zu einem dauerhaften Impf- und Ausweispflichtregime ohne rote Linien. Der bereits vorbereitete nächste Schritt ist die Verkürzung des Geimpftenstatus auf höchstens sechs Monate. Das alles war nachweislich schon lange in Arbeit und absehbar. – Auszug: "Und darauf läuft die neue Entwicklung hinaus, auf impfen und vor allem kontrollieren was das Zeug hält. In den USA gibt es schon einen neuen Namen für das, was die Verordnung eingeführt hat, die RKI und PEI ihre neue Macht zum Grundrechtsentzug gegeben hat. Es heißt dort nicht mehr 'vollständige Impfung‘, sondern 'Impfstatus auf aktuellem Stand‘. Das ist offenkundig eine Formulierung, die nicht für die nächsten Monate gedacht ist, sondern für die nächsten Jahre. Ich vermute sogar Jahrzehnte, denn Bill Gates hat avisiert, dass es eine mRNA-Superimpfung gegen alle Varianten und möglichst auch die Grippe in ihren verschiedenen Varianten geben soll. Ein 'Impfstatus auf aktuellem Stand‘ wird dann voraussetzen, dass man sich die jeweils aktuelle Impfstoffvariante hat spritzen lassen. (…) Sobald die Pharmaindustrie behauptet, die von Gates avisierte Super-Impfung erfunden zu haben, wird die mindestens jährliche Impfung gegen alle schlimmen aktuellen Viren nötig sein, um Grundrechte auszuüben, wie Reisen oder Treffen mit anderen Leuten oder gar Arbeiten und Geld verdienen. Und alle Arbeitgeber, Restaurantbetreiber, Veranstalter, Einzelhändler werden verpflichtet, die Funktion der Kontrolleure auf Schritt und Tritt zu übernehmen. Das wird ihnen natürlich erleichtert werden, indem das Silicon Valley ihnen Automaten und Software für die Eingänge bereitstellt, die die Kontrollen automatisiert erledigen – und nebenbei alle unsere Bewegungs- und Gesundheitsdaten in Datenbanken auf Servern füttern, auf die die US-Geheimdienste laut CLOUD-Act weltweit Zugriff haben.“
Achgut:
Rückzug im "Krieg gegen das Virus“? Ich habe den Eindruck, dass im viel zitierten "Krieg gegen das Virus“ mit der Impfpflicht als Wunderwaffe die Phase des Rückzugs bereits eingeläutet worden ist und erste größere Absetzbewegungen in Politik und Medien stattfinden (Alexander Meschnig) – Auszug: "… hat sich Scholz mit der Impfpflicht nicht gleich zu Beginn seiner Amtszeit ein richtiges Ei gelegt? Er wird ja nicht auf die mediale Zurückhaltung rechnen können, die Merkel über die Jahre bei all ihren Fehlentscheidungen begleitete. Ich erspare mir an dieser Stelle die bereits bekannten Tatsachen, die gegen eine Impfpflicht sprechen, im Detail aufzuzählen: Ein Atemwegsvirus kann nicht 'weggeimpft‘ werden, die Impfstoffe haben nur eine bedingte Zulassung, gegen die neue Variante Omikron macht die Impfung mit den derzeitigen Mitteln eigentlich keinen Sinn mehr. Dazu kommen die ständige Manipulation der Inzidenzen durch sinnfreie Kumulationen von Zahlen, die Grundlage für alle Maßnahmen sind, der Zuschlag aller Personen mit unbekanntem Impfstatus zu den Ungeimpften, die steigende Zahl an Nebenwirkungen und Impfdurchbrüchen, i.E. ein Impfversagen. Dann alle von der Regierung bis dato unbeantworteten Fragen nach der zeitlichen Dauer einer Impfpflicht, die Anzahl der verpflichtenden 'Piekse‘, die praktische Umsetzung und die Höhe der Strafen bei Verweigerung der Impfung. Mit Omikron, nach derzeitiger Datenlage zwar ansteckender, aber vom normalen Verlauf weniger schwer als eine Grippe, ist die Impfpflicht, bei der Schnelligkeit mit der sich die Infektion nun ausbreitet, eigentlich hinfällig. Was hat die Impfpflicht also noch für einen Sinn, außer einen bereits verlorenen Kampf des Prinzips willen weiterzuführen, da man sich das eigene Scheitern nicht eingestehen kann? Andere Länder haben das Ende der Einschränkungen bereits eingeleitet, nur die 'Achsenmächte‘ (Deutschland, Österreich, Italien) beharren weiter auf dem einmal eingeschlagenen Weg der restriktiven Maßnahmen und einer Impfpflicht. Die historische Neuauflage dieses Triumvirats wäre eine eigene Analyse wert. In England hat Boris Johnson mit seinem Kurs wohl recht behalten. Waren kurz nach Neujahr noch 220.000 Personen infiziert, sank diese Zahl auf 81.000 am Samstag, den 15. Januar, ein Rückgang um über 60 Prozent. Und das ohne 2G, 2G+ und andere freiheitsbeschränkende Eingriffe. Die hierzulande viel beschworene 'Omikronwand‘ bröckelt jedenfalls schneller als gedacht. In Dänemark gestand eine der größten Zeitungen des Landes ein, ihre journalistische Sorgfaltspflicht bei der Berichterstattung über Corona verletzt und viel zu sehr den Vorgaben der Regierung vertraut zu haben. Wann wird sich der SPIEGEL oder die SZ für die einseitige Regierungspropaganda entschuldigen? In den USA wurde Bidens Vorstoß für eine Impfpflicht in Unternehmen mit mehr als 100 Angestellten vom Supreme Court gestoppt. Über Schweden, das faktisch die Pandemie hinter sich hat, berichten die deutschen Medien praktisch nicht mehr.“
Norbert Häring:
Corona-Regime-Behörden verkürzen handstreichartig Genesenenstatus auf zwei Monate und machen Janssen-Geimpfte zu Ungeimpften– Auszug: „Durch Bekanntgabe des RKI vom 14.1. gilt der Genesenenstatus nun nur noch von 28 Tagen nach Genesung bis drei Monate nach Genesung. Die seit Samstag 15. Januar geltende neue Verordnung macht es möglich, dass eine Behörde per ankündigungsloser Änderung einer Webseite darüber entscheidet, ob Millionen Menschen ihre Grundrechte noch ausüben dürfen oder nicht. Das Parlament will mit solchen Detailentscheidungen nicht mehr behelligt werden. Das RKI behauptet: Die Festlegung der Vorgaben erfolgt unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der medizinischen Wissenschaft.“ Was dieser neue Stand der Wissenschaft sein soll, erklärt das RKI weder im Rahmen dieser neuen „fachlichen Vorgaben“, noch in einer Pressekonferenz oder Pressemitteilung. (…) Das ist staatliche Willkür und Schikane im Quadrat. Es ist so offenkundig rechtswidrig wie es nur sein kann. Aber das spielt ja heutzutage keine Rolle mehr. (…) Der Zweck der überfallartigen Aktion ist offenkundig. Durch die weniger gefährliche, aber besonders ansteckende Omikron-Variante „droht“ eine großer Teil der Bevölkerung ohne (Nach-)Impfung immunisiert zu werden. Das wollen die Regierenden nicht zulassen, denn Kanzler Scholz hat es sich erklärter Maßen zur Berufung gemacht, ein hartes Corona-Regime zu exekutieren, einschließlich Impfzwang und ohne rote Linien. Also wird der Genesenenstatus so stark verkürzt, das er praktisch nichts mehr bringt und man sich unnötiger Weise trotzdem wiederholt impfen lassen muss, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu dürfen. (…) Jede Richterin und jeder Richter, egal welcher Ebene, kann diesen Rechteentzug im Handstreich für ungültig erklären, weil er sich nur auf eine einfache Verordnung stützt.”
Oval Media:
Der „Going-direct-Reset“ (John Titus) – Auszug: „Die Maßnahmen, die die Federal Reserve ab März 2020 ergriff (…) sind genau das, was BlackRock der Fed in Jackson Hole, Wyoming, über ein halbes Jahr vor der Ausrufung einer Pandemie (…) geraten hatte. Im August 2019, Monate vor der ersten Coronavirus-Meldung, wies BlackRock die Fed an, Geld in die Hände von Groß- und Einzelhändlern zu geben, wenn ‚der nächste Abschwung‘ kommt – was, wie es der Zufall wollte, weniger als einen Monat später der Fall war. Es war im Wesentlichen BlackRocks ‚Going-Direct‘-Plan, und er nimmt genau das vorweg, was die Fed unter dem Deckmantel der Pandemie mit großem Erfolg zu tun begann. Als die WHO also offiziell den Ausbruch der Pandemie verkündete, bot dies der Fed die perfekte Tarnung für die Umsetzung des BlackRock-Plans, in dessen Rahmen die Fed 3,5 Billionen Dollar an Bankgeld schuf, um niedrig verzinste Anleihen von den Milliardärsfreunden der Fed zu kaufen, die sich dann mit den Erlösen umdrehten und sie in spezielle Übernahmegesellschaften (SPACs) und hochfliegende Aktien investierten. (…) Das Pandemie-Narrativ ist nichts anderes als ein Vorwand, um der Öffentlichkeit zu verheimlichen, dass es sich in Wirklichkeit um den größten Vermögenstransfer aller Zeiten handelt.“
Novo Argumente:
Warum haben Wissenschaftler die Labor-Theorie unterdrückt? – Auszug: „Nun aber liegt eine E-Mail von Farrar vor, die am Sonntag, dem 2. Februar 2020, an Francis Collins, Leiter der National Institutes of Health, und Anthony Fauci, Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases, geschickt wurde. Darin werden die nächtlichen Überlegungen von zwei anderen Virologen, die Farrar konsultiert hatte, Robert Garry von der Tulane University und Michael Farzan vom Scripps Research Institute, sowie Farrars eigene Überlegungen wiedergegeben. Selbst nach dem Telefonat konzentrierte sich ihre Sorge auf ein Merkmal des Sars-Cov-2-Genoms, das zuvor noch bei keinem anderen Sars-ähnlichen Coronavirus beobachtet worden war: die Insertion (im Vergleich zum am nächsten verwandten Virus in Fledermäusen) einer 12-Buchstaben-Gensequenz, die eine so genannte Furin-Spaltstelle bewirkt, die das Virus viel infektiöser macht. Farzan, so Farrar, „hat Schwierigkeiten, das außerhalb des Labors zu erklären", und Garry „kann sich kein plausibles natürliches Szenario vorstellen [...], kann nicht herausfinden, wie das in der Natur zustande komme". (…) Dies sind genau die Verdachtsmomente, die im April 2020 in einem sorgfältig verfassten Aufsatz des russisch-kanadischen Biotech-Unternehmers Yuri Deigin geäußert wurden, der damals von Garry und den anderen als Unsinn abgetan wurde. In dem einflussreichen Artikel, den Andersen, Garry und Holmes gemeinsam mit zwei anderen Virologen verfasst hatten, vertraten sie eine ganz andere Auffassung als in ihrem privaten Austausch. (...) Donald Trump zu widersprechen, den Ruf der Wissenschaft um jeden Preis zu schützen und sich mit denjenigen gut zu stellen, die hohe Zuschüsse vergeben, sind ziemlich starke Anreize, seine Meinung zu ändern.“
Nachdenkseiten:
Ziemlich rechts im Kampf gegen „rechts“. Ein Teil der Linken kämpft nicht gegen „Querdenken“, sondern gegen ihr eigenes Selbstverständnis. Wo waren all diese Gruppierungen und Parteien, die nun gegen „rechts“ antreten wollen, als es um den Kampf gegen richtige, so ganz echte Nazis ging? – Auszug: „Wenn es um den Kampf gegen Nazis geht, wie zum Beispiel gegen den NSU, gegen das NSU-Netzwerk, dann jubeln weder die SPD noch andere Regierungsparteien diesem Ansinnen zu. Man lässt es im besten Fall leerlaufen. Im Normalfall macht man ihm das Leben schwer. (…) Noch nie war der antifaschistische Kampf oder Widerstand so kleinlaut, so schwach, so piepsig wie im Kampf gegen das NSU-Netzwerk und seine staatlichen Beihelfer in Gestalt von manipulierten Ermittlungsarbeiten, in Form von Geheimdiensttätigkeiten, die vor allem damit beschäftigt waren, die Strafverfolgung von Nazis zu sabotieren und die ins Visier geratenen Nazis zu warnen.“
Harald Walach:
Warum lassen sich die Deutschen impfen und was unterscheidet Impfbereite von Zögerern? Unsere repräsentative Umfrage ist verfügbar (6.1.) – Auszug: „Das Institut hat für diese Umfrage eine annähernd repräsentative Stichprobe gezogen (…) Das waren in unserem Fall 1032 Leute (…) Die Anzahl der ernstzunehmenden Nebenwirkungen ist mit 16 % sehr hoch. Das Paul-Ehrlich-Institut berichtet über 0,2 schwere Verdachtsfälle auf 1.000 Impfungen, oder 1,6 auf 1.000 Impfungen insgesamt. Wir sehen also etwa um den Faktor 100 mehr Nebenwirkungen in einer aktiven Befragung – die immer noch sehr grob und oberflächlich ist. Dies bestätigt die empirischen Studien, die ich in meinem letzten Blogbeitrag zitiert habe, die davon ausgehen, dass 75 % bis 99 % der wirklichen Verdachtsfälle nicht in den Nebenwirkungsdatenbanken auftauchen. Das bedeutet: Höchstwahrscheinlich müssen wir die Zahlen des PEI mit 100 multiplizieren, wenn wir das wahre Ausmaß der Nebenwirkungen kennen wollen (…) Diejenigen, die zögerlich sind, sind offenbar gut informiert. Denn sie richten sich eher nach der wissenschaftlichen Literatur als nach den Leitmedien aus. Mehr Propaganda wird wenig nützen. Mehr Druck auch nicht. Das Einzige, was nützt, sind gute Daten.“
Uni Erfurt / Robert Koch-Institut:
COSMO-Studie, Stand 14.1. – Auszug: „Das Vertrauen in die amtierende Bundesregierung ist gesunken. Der Anteil derer, die der Regierung (eher) vertrauen, verzeichnet im Vergleich zur Vorerhebung einen Einbruch um 11,6 Prozentpunkte und liegt bei 27 %. 56,5 % der Befragten gaben an, der Regierung (eher) wenig zu vertrauen. Damit wird die neue Regierung fast wie die alte bewertet. (…) Es wollen sich über 60 % der bislang ungeimpften Personen ‚auf keinen Fall’ impfen lassen. (…) Wer sich auf keinen Fall impfen lassen möchte, hat deutlich größere Sicherheitsbedenken als Geimpfte; diese sind der Hauptgrund gegen das Impfen.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die Grafik auf S. 32 der Studie zeigt, dass der Anteil derjenigen Menschen, die laut Umfrage nicht bereit sind, sich die mRNA-Präparate injizieren zu lassen („Ungeimpfte ohne Impfbereitschaft“), seit November steigt.)
Rubikon:
Verordnetes Einheitsnarrativ (Michael Meyen) – Auszug: „Wie sich so etwas durchsetzen lässt, auch über die USA hinaus? Die Antwort führt zur Trusted News Initiative (TNI) (…), gegründet 2019, läuft [sie] weitgehend unter dem Radar. (…) Gründungsanlass (…) seien Wahlen gewesen, in Großbritannien, Taiwan und den USA, Stichwort Donald Trump, dann aber habe man sich schnell auf Corona und schließlich die Impfung eingeschossen. (…) Die Trusted News Initiative vereint das Who‘s Who der westlichen Meinungsfabriken. Nachrichtenagenturen wie AP, AFP, Reuters, Rundfunkanstalten – neben der EBU und der BBC auch die kanadische CBC –, große Zeitungen wie die Financial Times, Washington Post, Wall Street Journal und The Hindu aus Indien, die wichtigsten Internetunternehmen, also Microsoft, Google, YouTube, Twitter, Facebook, First Draft, und das Reuters Institute for the Study of Journalism, eine wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Oxford, die vor allem vom Medienkonzern Thomson Reuters gesponsert wird. Worauf man sich hier einigt, das sollte diese Liste schon beim Überfliegen deutlich machen, wird zu einer Wahrheit, der sich alle beugen müssen, die in den Leitmedien arbeiten. (…) Am 27. März 2020 verkündeten die TNI-Mitglieder, dass sie sich ab sofort gegenseitig alarmieren würden, wenn ‚Fehlinformationen’ oder ‚Verschwörungstheorien‘ in Sachen Corona auftauchen, um jede weitere Verbreitung zu verhindern“
31. Januar 2022