Empfehlungen November 2021

Robert Koch-Institut: Das Robert Koch-Institut im Nationalsozialismus: Stellungnahme zu den Forschungsergebnissen (Rede des damaligen RKI-Präsidenten Jörg Hacker im Jahr 2008) – Auszug: „Es waren im RKI nicht nur einzelne Wissenschaftler, die moralische Grenzen überschritten haben. (…) Diese Einschätzung müssen wir revidieren. Es waren nicht nur Einzelne, die abscheuliche Menschenversuche zum Beispiel mit Impfstoffen durchgeführt haben, vor allem an Patienten und KZ-Häftlingen. Es waren nicht nur Einzelne, die renommierte Wissenschaftler entlassen haben oder die Entlassung ihrer Kollegen widerspruchslos hinnahmen. Es waren nicht nur Einzelne, die schlechte Wissenschaft gemacht haben und alle moralischen Schranken eingerissen haben. Es war auch nicht nur die Institutsleitung, die das RKI auf die Linie des Regimes brachte. Es waren auch nicht nur die direkt im RKI Beschäftigten. (…) Fast alle haben mitgemacht oder geschwiegen. (…) Für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit gibt es zu keiner Zeit der Welt eine Rechtfertigung, auch wenn die Mehrheit ein solches Verhalten toleriert oder gar fordert. (…) Wir hätten uns mehr Courage im RKI erhofft. (…) Es gab eine eindeutige Richtlinie, die Versuche an Menschen ohne deren Einwilligung verbot. Die Quellen belegen, dass die Täter die Richtlinie kannten und ignorierten, oder von den verzweifelten Lagerinsassen, die keine Wahl hatten, die Zustimmung skrupellos erpressten oder erpressen ließen. (…) Nach dem Ende der NS-Zeit leugneten die Täter jegliche Verantwortung für die Taten. (…) Die wichtigste Lehre aus dieser Zeit: jeder Einzelne, innerhalb wie außerhalb des Instituts, kann und muss Rückgrat beweisen. Diskriminierung und emotionale Verrohung, Schutz von Tätern oder eine Unterscheidung in wertvolle und weniger wertvolle Menschen dürfen wir nie hinnehmen.“

Wikipedia: Carsten Breuer – Auszug: „Von 2001 bis 2002 nahm Breuer am amerikanischen Generalstabslehrgang (US Command and General Staff Officer Course) am Command and General Staff College in Fort Leavenworth, Kansas/Vereinigte Staaten teil. (…) 2008 wurde er nach Brüssel zum Hauptquartier der NATO versetzt, wo er als Stellvertreter des Supreme Allied Commander Transformation Representative in Europe (SACTREPEUR) diente. (…) Von Januar bis Juli 2014 war er als Director Current Ops, ISAF Joint Command in Kabul, Afghanistan, im Einsatz. (…) Seit dem 10. Januar 2018 ist Breuer (…) Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Das von Breuer bislang geleitete Bundeswehrkommando „Territoriale Aufgaben“ wurde 2013 gegründet uns ist ausdrücklich für Einsätze im Inneren gedacht. Die Rechtsgrundlage für solche Einsätze erscheint in vielen Fällen weiterhin fraglich. Der immer wieder genannte Grundgesetzartikel 35 („Amtshilfe“ im „Unglücksfall“) erscheint, auch angesichts der zeitlichen Dauer der Corona-Krise, weit überdehnt. Das Bundesverfassungsgericht erklärte im Jahr 2010, es sei „sicherzustellen, dass die Streitkräfte niemals als innenpolitisches Machtinstrument eingesetzt werden“, da „die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit Aufgabe allein der Polizei“ sei. (Aktenzeichen: 2 PBvU 1/11) Sieht man von dieser Begründung ab, bleibt zur Legitimation von Einsätzen im Inland nur noch Artikel 87a, demzufolge die Bundeswehr zur „Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer“ eingesetzt werden darf.)

28. November 2021

Alschner Klartext: Der Wendepunkt – Zeit zum Handeln (Übersetzung von Uwe Alschner) – Auszug: „Auf den ersten Blick mag die Einführung von Impfpässen in unser tägliches Leben wie eine banale Veränderung erscheinen, schließlich haben sich viele von uns bereits an das Scannen von QR-Codes als Bedingung für den Eintritt in Restaurants und Geschäfte gewöhnt. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, die weltweite Einführung von Impfpässen ist keine harmlose Maßnahme. Sie ist nicht weniger als eine grundlegende Umkehrung dessen, was in demokratischen Gesellschaften unter Freiheit verstanden wird, und wird eine radikale Umstrukturierung unserer Gesellschaft ermöglichen. (…) Heute sind wir grundsätzlich frei, alles zu tun, was wir wollen, es sei denn, unsere Handlungen sind gesetzlich verboten. Nach der Einführung des Impfpasses wird dieses Konzept von Freiheit jedoch der Vergangenheit angehören und durch ein völlig neues System ersetzt werden, in dem Sie nur noch die Dinge tun dürfen, für die Sie eine ausdrückliche Genehmigung erhalten haben. (…) Aber dies ist keine Botschaft der Angst und der Spaltung. Es ist eine Botschaft der Hoffnung, und es ist eine Botschaft der Einheit. (…) Wir sind als freie, souveräne Wesen auf dieser schönen Erde geboren, wir sind alle Brüder und Schwestern, wir sind eine einzige menschliche Familie, unabhängig von Hautfarbe, Glaube oder Nationalität. Es müssen keine Waffen geschmiedet, keine Festungsmauern gestürmt und keine Gebäude niedergerissen werden. Wir müssen einfach nur aufstehen, zusammenstehen und sagen: ‚Genug ist genug, wir haben die Tricks durchschaut, wir sehen den Plan jetzt klar und wir werden nicht zulassen, dass uns unsere Freiheit genommen wird‘.“

ORF: Österreich: Pfad zur Impfpflicht wird konkreter – Auszug: „Die Regierung hat den Zeitplan für ihr Gesetz zur ab Februar 2022 geplanten Coronavirus-Impfpflicht vorgelegt: In der Woche ab 6. Dezember soll der Entwurf vorliegen, das soll eine ‚ordentliche Begutachtung von mindestens vier Wochen‘ ermöglichen. (…) Zum Auftakt laden er [der Gesundheitsminister] und Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) am 30. November zu einem runden Tisch mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verfassungsrecht, Gesundheit, dem Verfassungsdienst, der Bioethikkommission sowie Vertreterinnen und Vertretern von SPÖ und NEOS. (…) Für Empörung sorgte die angekündigte Vorgangsweise bei der FPÖ, die vom Gesundheitsministerium nicht unter den Teilnehmern des runden Tischs genannt wurde. Die FPÖ sei die einzige Kraft, die diesem gravierenden Eingriff in die Grundrechte der Menschen entgegentrete und werde deshalb von der Regierung bei dieser seit Jahrzehnten schwerwiegendsten Gesetzesänderung gleich von Beginn an ignoriert – ‚das ist nicht nur ein Zeichen von Feigheit, sondern auch zutiefst undemokratisch‘. Unterdessen würden immer mehr Menschen gegen den ‚Impfzwang‘ auf die Straße gehen. ‚Diesen Umstand wird die Regierung schon bald nicht mehr länger ignorieren können, denn die Proteste werden größer und lauter werden.‘ (…) Grundsätzlich solle die Impfpflicht für alle gelten, die in Österreich ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben. Dabei soll dezidiert festgehalten werden, dass die Impfpflicht nicht mit Zwang durchgesetzt wird, also niemand zwangsweise zur Impfung vorgeführt werden soll. Stattdessen sind Verwaltungsstrafen vorgesehen.“

26. November 2021

Links-Netz: Was ist aus der Linken geworden? (Joachim Hirsch) – Auszug: „Das Verhalten der verschiedenen linken Organisationen, Gruppierungen und Individuen in der Corona-Krise und ihr Verhältnis zur Politik der Regierungen hat einiges mit dem linken Staatsverständnis und damit mit den Grenzen der Fähigkeit zu einer radikalen Gesellschaftskritik zu tun. (…) Aufgabe einer linken Kritik wäre gewesen, die Zusammenhänge mit den dahinterstehenden Mechanismen deutlich zu machen und die Sinnhaftigkeit der getroffenen Maßnahmen und deren Auswirkungen zu hinterfragen. Das theoretische Rüstzeug dazu war eigentlich vorhanden, aber offensichtlich in Vergessenheit geraten. Aufgabe wäre es auch gewesen, die im Zusammenhang der Corona-Politik durchgesetzten Verfassungs- und Rechtsbrüche anzuprangern. Das blieb jedoch Sache einiger liberaler Journalisten und Juristen. Und es wäre darauf angekommen, auf die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Corona-Politik, etwa die massiven Veränderungen im Bildungssystem, die weitere Perfektionierung des Überwachungsstaats oder die Verschärfung der sozialen Ungleichheit hinzuweisen. Davon wurde von linker Seite eher geschwiegen, wenn nicht die staatlichen Maßnahmen kritiklos akzeptiert oder gar als ungenügend bezeichnet wurden. Siehe z.B. die „Zero-Covid“- Initiative, die sich selbst als links bezeichnete, eine breite Unterstützung und eine gewisse Öffentlichkeit erlangte, dabei aber sowohl politik- wie auch ökonomietheoretisch von einer erstaunlichen Naivität gekennzeichnet war. (…) Für diese politische Zukunft dieses Landes ist das bedeutungsvoll. Immerhin waren es seit der Studierendenbewegung linke Initiativen und die darauf folgenden Entwicklungen, etwa die Entstehung der so genannten neuen sozialen Bewegungen, die allmählich demokratischere und liberalere Verhältnisse durchzusetzen vermochten. Es ist zu befürchten, dass dies in Zukunft kaum mehr der Fall sein wird. Die autoritäre Entwicklung, die durch die Corona-Krise und die darauf bezogene staatliche Politik erheblich verstärkt wurde, kann sich dadurch noch ungehemmter fortsetzen.“

#allesaufdentisch: Dunkelziffer der Impfnebenwirkungen. Gespräch der Dirigentin Kerstin Behnke mit dem Mediziner Dr. Erich Freisleben – Auszug: „Die Nebenwirkungen, die ich sehe, sind vor allem bei jüngeren Menschen. Ich habe ganz schwere Nebenwirkungen gesehen. Eine Sinusvenenthrombose und einen Mann, der mit 62 Jahren, eigentlich ganz gesund nur ein bisschen hoher Blutdruck, verstorben ist. Ich habe auch von einer Patientin gehört, dass eine ihrer Angehörigen daran verstorben ist. Ich habe in der Praxis eine Patientin mit Guillain-Barré-Syndrom – das ist eine zunehmende Lähmung. Die 59-jährige Frau ist jetzt bis zu den Armen gelähmt. Ich habe drei Lungenembolien in dem Zusammenhang gesehen. Gestern erst hatte ich einen 20 Jahre jungen Mann mit einem Herzinfarkt. Das habe ich in meiner 40-jährigen Berufslaufbahn noch nie erlebt. (…) Ich habe zudem 25 Nebenwirkungen gemeldet, die ganz anderer Art sind. Das sind sehr diffuse Symptome mit Schwindel, mit Schwäche, mit Nervenstörungen, mit Gesichtslähmungen, mit Zittern, mit merkwürdigen Schmerzen an wechselnden Körperstellen. (…) Etwa ein Drittel der Geimpften – egal ob sie Symptome haben oder nicht – haben einen bestimmten Laborwert erhöht, der normalerweise nur bei einer Lungenembolie oder bei einer Thrombose erhöht wäre. Es geht dabei um Gerinnungsvorgänge. Dieser Wert, D-Dimere nennt der sich, ist teilweise auf einer Höhe, bei der ich jeweils vom Labor eine Warnmeldung kriege. (…) Ich gehe aufgrund meiner Beobachtungen in der Praxis mindestens von zehn Mal so vielen Nebenwirkungen aus [wie das Paul Ehrlich-Institut meldet]. (…) Ich finde Schweden hat es uns sehr gut vorgemacht. (…) Dort hat die Bevölkerung nun ein hohes Maß an Immunität gegen das Virus entwickelt. Das macht Schweden jetzt auch so wenig anfällig. Die haben kaum noch Infektionen und kaum noch Todesfälle. Unser Weg hingegen der findet gar kein Ende. Dieses Impfen wird wahrscheinlich noch Jahre weitergehen. Denn wir kriegen dadurch keine richtige Immunität. Und wenn man die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden bei uns, vor allem die Schäden für die Kinder betrachtet, dann war das ein katastrophaler Weg.“

Links-Netz: Was ist aus der Linken geworden? (Joachim Hirsch) – Auszug: „Das Verhalten der verschiedenen linken Organisationen, Gruppierungen und Individuen in der Corona-Krise und ihr Verhältnis zur Politik der Regierungen hat einiges mit dem linken Staatsverständnis und damit mit den Grenzen der Fähigkeit zu einer radikalen Gesellschaftskritik zu tun. (…) Aufgabe einer linken Kritik wäre gewesen, die Zusammenhänge mit den dahinterstehenden Mechanismen deutlich zu machen und die Sinnhaftigkeit der getroffenen Maßnahmen und deren Auswirkungen zu hinterfragen. Das theoretische Rüstzeug dazu war eigentlich vorhanden, aber offensichtlich in Vergessenheit geraten. Aufgabe wäre es auch gewesen, die im Zusammenhang der Corona-Politik durchgesetzten Verfassungs- und Rechtsbrüche anzuprangern. Das blieb jedoch Sache einiger liberaler Journalisten und Juristen. Und es wäre darauf angekommen, auf die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Corona-Politik, etwa die massiven Veränderungen im Bildungssystem, die weitere Perfektionierung des Überwachungsstaats oder die Verschärfung der sozialen Ungleichheit hinzuweisen. Davon wurde von linker Seite eher geschwiegen, wenn nicht die staatlichen Maßnahmen kritiklos akzeptiert oder gar als ungenügend bezeichnet wurden. Siehe z.B. die „Zero-Covid“- Initiative, die sich selbst als links bezeichnete, eine breite Unterstützung und eine gewisse Öffentlichkeit erlangte, dabei aber sowohl politik- wie auch ökonomietheoretisch von einer erstaunlichen Naivität gekennzeichnet war. (…) Für diese politische Zukunft dieses Landes ist das bedeutungsvoll. Immerhin waren es seit der Studierendenbewegung linke Initiativen und die darauf folgenden Entwicklungen, etwa die Entstehung der so genannten neuen sozialen Bewegungen, die allmählich demokratischere und liberalere Verhältnisse durchzusetzen vermochten. Es ist zu befürchten, dass dies in Zukunft kaum mehr der Fall sein wird. Die autoritäre Entwicklung, die durch die Corona-Krise und die darauf bezogene staatliche Politik erheblich verstärkt wurde, kann sich dadurch noch ungehemmter fortsetzen.“

Nordbayern: Trotz Pandemie: Intensivbetten in Bayern deutlich reduziert – Auszug: „Trotz der angespannten Corona-Lage verfügt Bayern in diesem Winter über weniger Intensivbetten als noch vor einem Jahr. Waren im Freistaat am 25. November 2020 noch 641 Plätze für potenzielle Intensivpatienten frei, sind es zum gleichen Stichtag ein Jahr später lediglich 293. Und das bei einer vergleichbaren Bettenbelegung (2948 im Jahr 2020, 2919 im Jahr 2021).[...] Doch warum hat die Politik es in fast zwei Jahren Pandemie nicht geschafft, entsprechende Anreize und Entlastungen zu schaffen, um zumindest bereits vorhandene Intensivpfleger in ihrem Job zu halten? Der Gesundheitsökonom Reinhard Busse von der TU Berlin, der auch Fakultätsmitglied der Charité ist, sieht das Problem vor allem in einer bundesweit falsch ausgelegten Krankenhaus-Finanzierung begründet. ‚Es war nicht durchdacht, dass man Krankenhäusern in der Pandemie viel Geld gegeben hat, ohne Konditionen daran zu knüpfen. Die Gelder wurden für freistehende Betten gezahlt – nicht etwa solche, die auch wirklich betriebsbereit waren.‘ Heißt: Nicht für tatsächlich verfügbare Betten floss Geld, sondern lediglich für gemeldete. ‚Man hätte damals stattdessen sagen müssen: Wir bezahlen freie und betreibbare Betten. Also solche, die auch wirklich durch Pflegepersonal gedeckt sind.‘ Stattdessen, so Busse, hätten gerade Krankenhäuser, die besonders wenige Covid-Patienten aufgenommen hätten, am meisten Zuwendungen erhalten. ‚Das Geld ist nicht unbedingt da hin geflossen, wo es am nötigsten gebraucht wurde. Viele private Konzerne haben die Zahlungen einfach als Gewinn entnommen.‘ Diese Praxis sei nicht illegal und daher auch nicht sanktionierbar. ‚Die Krankenhäuser mussten nicht angeben, wofür sie das Geld verwenden.‘“

NZZ: Fiktionalisierung mit Geschmacksverlust: In «Die Welt steht still» arbeitet sich das ZDF an der Pandemie ab. Mit einem Spielfilm bittet der öffentlichrechtliche Rundfunk zur Corona-Schulstunde – Auszug: „Wie nebenbei entkräftet sie [die Protagonistin] alle verschwörungstheoretischen Argumente ihres Nachbarn und hält noch schnell ein flammendes Plädoyer gegen populistische Staatschefs. Ihrem Sohn erklärt sie beim Haareschneiden das Präventionsparadox und ermahnt gleich darauf ihre Tochter, die lieber knutschen will als Kontakte reduzieren: «Liebe bedeutet auch Verantwortung.» (…) Man wird den Verdacht nicht los, dass die vielen Vorträge vor allem an das Fernsehpublikum gerichtet sind. (…) Fiktion entsteht im deutschen öffentlichrechtlichen Fernsehen selten aus der Freude am Fabulieren. Sie wird eingesetzt, um die Realität, entsprechend den eigenen politischen Ansichten, möglichst originalgetreu abzubilden.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Eine sehr höfliche Umschreibung für Propaganda. Die Film-Hauptdarstellerin Natalia Wörner ist übrigens die Frau von Außenminister Heiko Maas. Ein kleines Gedankenspiel: Stellen wir uns vor, die Frau des russischen Außenministers Sergei Lawrow macht im russischen Staatsfernsehen zur besten Sendezeit Stimmung für Regierungsmaßnahmen und gegen Regierungskritiker – das Ganze dargestellt als Schauspielerei. Wie würden die Leitmedien hierzulande – allen voran die Fachleute des ZDF – solch einen Vorgang beurteilen? Die höfliche Formulierung der NZZ würden sie wahrscheinlich nicht benutzen.)

Uwe Scheler: Statement des Bürgermeisters von Neuhaus am Rennweg (Thüringen) – Auszug: „In diesen Tagen hört man sehr oft die Frage nach Schuld oder den Vorwurf von Schuld. (...) Vielmehr ist es doch eine Frage nicht eingelöster Versprechen und nicht erfüllter oder enttäuschter Erwartungen. (…) Von vielen Stellen wurden diese Erwartungen und Hoffnungen noch durch Versprechen genährt und unterstützt. Versprechen, die eigentlich nicht hätten gemacht werden dürfen. Versprechen, die einfach nicht gehalten werden konnten. (...) Die Ausmaße der Enttäuschung und Wut, oft auch der Machtlosigkeit oder Handlungsunfähigkeit, manchmal aber auch der Angst sind aktuell ebenfalls auf allen Ebenen erlebbar und spürbar. Politik und Medien pushen das Ganze noch, Aktionismus und Paniksituationen sind die Folge. (…) Solange den sogenannten Heilsbringer niemand hat, sollte man sich auf allen Ebenen mit Schuldvorwürfen unbedingt zurückhalten. Die lösen das Desaster nämlich nicht auf, die verlagern nur die Verantwortung und machen blind. Ich rate jedem auf allen Ebenen, maßvoll mit Vorwürfen, Beschimpfungen und Anordnungen umzugehen, man sollte sich auch künftig noch in die Augen sehen können, allen Meinungsverschiedenheiten zum Trotz. (...) Stellen wir gemeinsam nicht mehr die Frage nach der Schuld. Grenzen wir niemanden aus, weil er etwas nicht genauso macht, wie wir es selbst machen. Nehmen wir einfach zur Kenntnis, dass der andere auch berechtigte Gründe haben kann. Ziehen wir in Erwägung, dass der andere eventuell auch Recht haben könnte.“

Bert Ehgartner: Geert Vanden Bossche warnt eindringlich vor Covid-Impfung bei Kindern: "Wir zerstören ihre natürliche Immunität" – Auszug: „In der Altersgruppe von 30 bis 80 Jahren haben die vollständig geimpften Personen nun ein deutlich höheres Infektionsrisiko als Ungeimpfte. Dies liegt liegt laut Vanden Bossche am Trainingseffekt durch die wiederkehrenden Viren-Kontakte, den die Ungeimpften und Genesenen mitgemacht haben. Mit ihrer sterilisierenden Immunität würden sie tatsächlich für einen verlässlichen Herdenschutz sorgen. In den Entwicklungsländern Afrikas, wo keine Impfkampagnen abgehalten wurden, ist das auch so. In den Industrieländern stellen jedoch die Geimpften die Mehrheit. Und von ihnen geht keinerlei Herdenschutz aus. Im Gegenteil, sie scheinen die Viren magnetisch anzuziehen. ‚Personen, die geimpft werden, verlieren mit jeder Woche mehr von ihrem Infektionsschutz. Sie haben mittlerweile ein höheres Infektionsrisiko als die Ungeimpften. Letzte Bastion sind jetzt die Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren. Hier gibt es noch Infektionen, hier erwerben sie ihren natürlichen Immunschutz mit der sterilisierenden Immunität. Wenn nun die unter 18 Jährigen ebenfalls geimpft werden, wird sich das rasch umdrehen. Und in ein paar Monaten wird es auch in dieser Altersgruppe bei den Geimpften mehr Infekte geben als bei den Ungeimpften.‘ (…) ‚Wir steuern mit den Impfkampagnen bei den Kindern und jungen Leuten auf ein vollständiges Desaster für die individuelle Gesundheit, aber auch die Volksgesundheit zu. Aus folgenden 3 Gründen: 1) Wenn wir jetzt die Kinder Impfen, dann nehmen wir ihnen die Fähigkeit der sterilisierenden Immunität, die sie jetzt haben, für immer weg. Dann können wir die Herdenimmunität komplett vergessen. 2) Wir haben eine weitere Brutstätte für resistente Virenarten 3) Die resistenten Stränge breiten sich aus - und wenn sie wieder kommen, so wird bei den Geimpften die vorher vorhandene angeborene Immunabwehr unterdrückt, weil sie von den über die Impfung erworbenen Antikörpern overruled werden. Diese Impf-Antikörper sind jedoch vollständig sinnlos, weil die Viren dagegen längst resistent sind. (…) Wir müssen die Impfung der Kinder unbedingt verhindern, das ist unsere letzte Hoffnung.‘“

Zeit Online: Die Gesellschaft muss sich spalten! – Auszug: „Nur werden die oft stillen Verunsicherten und die schweigenden Zögernden nicht dadurch überzeugt, indem den lauten Abgedrehten, den Reichsbürgern und den Verschwörungsmythikern zugehört wird. Auf dem Weg, die Mitte zu kapern, überrennen die Außenstehenden die Zweifler. Der Schaden, der dadurch entsteht, ist weit größer als der gesundheitliche. Die Trampler bringen Antisemitismus mit und Rechtsextremismus, allgemeine Wissenschafts- und Verfassungsfeindlichkeit. Sie infizieren die Zweifelnden mit ihrem Hass (…) Was es jetzt braucht, ist nicht mehr Offenheit, sondern ein scharfer Keil. Einer, der die Gesellschaft spaltet. Wenn davon die Rede ist, entsteht schnell ein Zerrbild im Kopf, als würde das Land in zwei gleich große Teile zerfallen. Doch so ist es nicht. Richtig und tief eingeschlagen, trennt er den gefährlichen vom gefährdeten Teil der Gesellschaft. Sicher, es ist nicht ganz leicht, den Spaltpunkt exakt zu treffen. Liegt er zu weit außerhalb, können die Extreme weiter wachsen. Liegt er zu weit innerhalb, gehen legitime kritische Stimmen verloren. Man wird diese Grenze immer wieder neu austarieren müssen. Ein Anfang wäre ja schon, alles nicht faktenbasierte, unwissenschaftliche und staatsfeindliche auszuschließen. Falschbehauptungen sind keine Meinung, Hetze ist keine berechtigte Sorge. Wer das nicht begreift, gehört auf die andere Seite. Dann ist Spaltung nicht das Problem, sondern Teil einer Lösung. Denn nur wenn Ruhe ist vor diesem Geschrei, lässt sich geduldig reden mit denen, die nah an der Kante stehen.“ (Anmerkung Paul Schreyer: „Gefährliche Teile der Gesellschaft“, die „Zweifelnde infizieren“, mit „einem scharfen Keil“, „richtig und tief eingeschlagen“, von der gesunden und vermeintlich rationalen Volksgemeinschaft abspalten – das ist reinstes Nazi-Denken und Volksverhetzung übelster Ausprägung; wohlgemerkt, nicht von NPD-Kadern oder in rechtsradikalen Schriften, sondern mitten in einer ehemals liberalen Wochenzeitung aus Hamburg. Nochmal ein besonders krasses Zitat aus dem Artikel: „Ein Anfang wäre ja schon, alles (…) staatsfeindliche auszuschließen.“ Der Begriff „staatsfeindlich“ existierte juristisch auf deutschem Boden zuletzt im Strafgesetzbuch der DDR (Paragraf 106 „Staatsfeindliche Hetze“) sowie zuvor in der Nazizeit als „staatsfeindliche Bestrebungen“, gegen die die Gestapo offiziell vorging. Als „staatsfeindlich“ galten unter Hitler Kommunisten und Juden und wurden mit diesem Vorwand enteignet. Im aktuellen bundesdeutschen Recht existiert das Wort hingegen nicht. Wie kommt es im Jahr 2021 plötzlich in den Kopf eines 33-jährigen Zeit-Autors?)

19. November 2021

#allesaufdentisch: Impfpflicht. Gespräch des Kabarettisten Reiner Kröhnert mit der Bundestagsabgeordneten der Linken Dr. Sahra Wagenknecht – Auszug: „Noch haben wir keine offizielle Impfpflicht, aber wir haben eine Impfpflicht durch die Hintertür. 2G ist ja faktisch ein unglaublicher Druck für Menschen, die sich nicht impfen lassen. (…) Das gesellschaftliche Klima ist unglaublich aufgeheizt. Ich finde das beängstigend. Die Politik offeriert uns ganz bewusst einen Sündenbock, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken. (…) Ich finde das ganz schlimm, dass man die Bevölkerung so gegeneinander aufhetzt. Ich erlebe auch selber, dass viele Menschen das Narrativ – die Ungeimpften seien an allem schuld – wirklich glauben. Das wir jetzt diese Zuspitzung haben, hat auch damit zu tun, dass die Impfstoffe in vielem nicht die Hoffnungen erfüllt haben, die man am Anfang in sie gesetzt hat. Inzwischen ist klar, dass auch Geimpfte sich infizieren können, dass sie das Virus weitergeben können und das damit 2G eine völlig unsinnige Regelung ist, die nur dazu dient, die Ungeimpften zu schikanieren, aber das Infektionsgeschehen überhaupt nicht eindämmt. (…) Ich glaube, eine Impfpflicht geht in Deutschland schon verfassungsrechtlich gar nicht. Wir haben es hier mit ganz neuartigen Impfstoffen zu tun, wo selbst das RKI darauf hinweist, dass man nicht wissen kann, ob Spätfolgen in mehreren Jahren auftauchen. Unter solchen Bedingungen kann man keine Impfpflicht durchsetzen. (…) Ein Gesellschaftsklima der Angst verträgt sich nicht mit liberalen Grundwerten. Wenn Menschen Angst haben, wollen sie de, den sie für die Bedrohung verantwortlich machen, ächten. Deswegen ist es so fahrlässig, wenn Politiker Ängste schüren. (…) Was in Österreich jetzt schon durchgesetzt wird – das ist ja totalitär!“

Reitschuster: Wieler zum Boostern: „Es ist ein gutes Abo, denn es ist kostenlos!“ – Auszug: „Geimpfte müssen sich ganz offensichtlich auf regelmäßige Wiederholungsimpfungen einstellen. Das geht aus einer Antwort von RKI-Chef Lothar Wieler auf der heutigen Bundespressekonferenz auf die Frage hervor, wie er zu der Kritik stehe, wegen der „Booster“-Impfungen handele es sich um ein „Abo“. Er sagte: „Es ist ein gutes Abo, denn es ist kostenlos!“ Dass der Steuerzahler oder die Versicherten-Gemeinschaft dafür aufkommen muss, sagte Wieler nicht. (…) Ohne es explizit auszusprechen, machte Gesundheitsminister Spahn zwischen den Zeilen deutlich, dass die Impf-Strategie der Bundesregierung gescheitert ist und die Wirkstoffe die hohen Erwartungen nicht erfüllen. So sagte der Minister: „Wir alle hatten gehofft, durch die Impfung, auf einen besseren Winter. Durch Delta-Variante und geringe Zahl der Impfungen sind wir in einer anderen Lage. Das tut weh.“ (…) ‚Allein mit Impfen und Boostern werden wir das Brechen der Welle nicht mehr erreichen. Es braucht Maßnahmen der Kontaktbeschränkung. Erster Schritt: Lockdown für Ungeimpfte.‘“ (Anmerkung Stefan Korinth: Vorausgesagt wurde genau das vor exakt einer Woche an dieser Stelle in den Multipolar-Empfehlungen im Zusammenhang mit Spahns massiver Ausweitung der Tests.) „Spahn regte im Anschluss daran an, im Zweifel auch beim Freundschaftsbesuch mit Kontroll-App die Echtheit von Impfzertifkaten zu prüfen. Dazu gehöre auch das Vorzeigen des Personalausweises. Vergangene Woche regte Spahn an gleicher Stelle das Gleiche für Verwandte in der Familie an.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Freunde und Familienmitglieder sollen sich laut Spahn nun durchscannen und die Ausweise kontrollieren – sich also gegenseitig wie potenzielle Betrüger behandeln. Die Bundesregierung trägt Misstrauen und Spaltung weiter bis tief in das Private hinein. Wann wird ein Minister empfehlen, dass Kinder ihre Eltern denunzieren sollen? Vielleicht schon nächsten Freitag. In totalitären Systemen wäre das aber nichts neues.)

Berliner Zeitung: Gates Stiftung: „Wir müssen in den nächsten Jahren weiter geimpft werden“ – Der Deutschland-Chef der Bill und Melinda Gates Stiftung skizziert, wie sich die Stiftung die Reaktion auf künftige Pandemien vorstellen kann. – Auszug: „Zuallererst sind wir überzeugt, dass Impfen die beste Lösung gegen Pandemien ist. Das heißt, dass die nun zur Verfügung stehenden Impfstoffe weiterentwickelt werden müssen. Die mRNA-Technologie ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Mit ihr konnten sehr schnell neuartige Impfstoffe zum Einsatz gebracht werden. Moderna hat den ersten Impfstoff-Kandidaten in nur 48 Stunden entwickelt. Es wird Impfstoffe auf mRNA-Basis nicht nur gegen Covid-19, sondern auch gegen viele andere Infektionskrankheiten geben, wie etwa HIV oder Malaria. Überall auf der Welt werden schon jetzt Produktionskapazitäten aufgebaut, um global schnell und gerecht verteilen zu können. Biontech plant etwa bereits den Aufbau einer Fabrik in Afrika. Zweitens ist es wichtig, ein weltweites Monitoring-System zu schaffen, um neue Virus-Varianten in Echtzeit erkennen und rechtzeitig eindämmen zu können. Dazu sollte es ein dauerhaftes, weltweites Test-System und eine Taskforce geben, die immer aktiv und schnell einsatzbereit sind. Außerdem müssen die globalen Kapazitäten für die Genom-Sequenzierung weiter ausgebaut werden, um bei größeren Ausbrüchen schnell reagieren zu können. Der dritte Punkt ist die Notwendigkeit der weltweiten Koordinierung der Regierungen, damit alle weltweit einheitlich und entschlossen vorgehen können. (…) Ich persönlich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Jahren weiter geimpft werden müssen.“

Jacobin: Noske 2.0 (Klaus Gietinger) – Gustav Noske war ein kriegsbegeisterter Konterrevolutionär, der sich selbst stolz als ‚Bluthund‘ bezeichnete. Sein größter Fan? Robert Habeck. – Auszug: „Gustav Noske ist kaum bekannt. Glaubt man Robert Habeck, dann war der Sozialdemokrat Noske 1919 ‚Innenminister‘. Er sei eigentlich ‚für die Revolution‘ gewesen, sei im November 1918 ‚quasi unbeschrieben‘, ‚ohne einen klaren Plan‘ nach Kiel zu den meuternden Matrosen gekommen und habe dort ‚Ordnung geschaffen‘. ‚Jahre später‘ habe er den Spartakusaufstand niedergeschlagen, denn schließlich sei er ein Akteur gewesen, ‚der versucht, den ewigen Zustand der Revolte in etwas zu übersetzen, was gesellschaftlich funktioniert‘. Das alles gab Robert Habeck in Interviews von sich, zu Zeiten, als er noch unbekannter war als Noske heute. Leider stimmt fast nichts von Habecks Behauptungen, außer dass Noske Sozialdemokrat war. Auf dieser ‚beachtlichen‘ Recherche basierend hat Habeck vor dreizehn Jahren zusammen mit seiner Frau ein Theaterstück geschrieben: 1918. Revolution in Kiel. Seine Lieblingsfigur darin ist Noske. (…) Habeck hat sich damals wie heute mit dieser Figur identifiziert, die angeblich mit der Revolution sympathisierte, aber dann in der Realpolitik in die Wahl zwischen ‚schlecht und schlechter‘ gedrängt wurde. Hätte Habeck besser recherchiert, hätte er gewusst, dass Noske zwischen Schlacht und Schlächter pendelte – und sich am Ende für beides entschied. (…) Noske war nie ‚ohne Plan‘ oder gar ‚revolutionär‘, sondern immer konter- gewesen, er ließ auch nicht Jahre nach der Revolution, sondern schon nach wenigen Wochen Arbeiter massenhaft füsilieren.“

Junge Welt: Brüssel macht mobil – Auszug: „Die EU treibt ihre Militarisierung mit neuen Hightech-Rüstungsvorhaben voran. Die Verteidigungsminister der Union gaben auf ihrem jüngsten Treffen grünes Licht für 14 neue Projekte, die nun im Rahmen des Aufrüstungsprogramms Pesco in Angriff genommen werden. Dabei handelt es sich unter anderem um die Entwicklung einer neuen Generation taktischer Drohnen, um die Schaffung ‚europäischer‘ Optionen für den schnellen Lufttransport übergroßen Kriegsgeräts, etwa von Kampfpanzern, oder auch um Maßnahmen zur Vorbereitung auf künftige Kriege im Weltraum. Geplant ist zudem die Entwicklung eines Kriegsschiffs, das für verschiedene Zwecke von der Spionage bis zur U-Boot-Jagd eingesetzt und unbemannt betrieben werden kann. (…) Die EU-Verteidigungsminister befassten sich darüber hinaus am Dienstag in Brüssel nicht nur mit diversen aktuellen Militäreinsätzen der Union – etwa in Mali –, sondern auch mit der Vorbereitung auf künftige bewaffnete Operationen. So nahmen sie etwa ‚Fortschritte‘ bei der sogenannten Militärischen Mobilität zur Kenntnis. Dabei handelt es sich um ein Programm, das die Bewegung von Truppen und Kriegsgerät quer über den gesamten Kontinent optimieren soll. Dazu werden einerseits die Verkehrswege ausgebaut, andererseits die Verwaltungsabläufe an den EU-Binnengrenzen vereinfacht. Faktisch zielt das Programm darauf ab, eine schnellstmögliche Mobilisierung in Richtung Russland vorzubereiten.“

17. November 2021

#allesaufdentisch: Gekaufte Forschung – Gespräch des Musikers Jakob Seeber mit dem Volkswirt Prof. Dr. Christian Kreiß – Auszug: „2015 habe ich im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung des Deutschen Bundestages gesagt, dass ein Teil der STIKO sofort aufgelöst gehört, weil es zu starke Interessenkollisionen bei einzelnen Mitgliedern gibt. (...) Die STIKO ist bekannt für ihre starken Verbandelungen zur Impfindustrie. Bei der Neuempfehlung der Corona-Impfstoffe für Jugendliche waren drei Wissenschaftler beteiligt, die ganz massive Verbindungen zur Impfindustrie haben. Zum Beispiel Professor Fred Zepp, der hat alle möglichen Verflechtungen. Der ist in meinen Augen fast ein lupenreiner Impf-Lobbyist. Der Mann arbeitet sogar direkt für einen großen Impfstoffhersteller. (…) Ähnliches gilt für Professor Ulrich Heininger und für Professorin Ursula Wiedermann, die mit Pfizer, Viravaxx, Baxter, Novartis, GSK oder Imugene zusammenarbeitet. Solche Menschen, die massiv mit der Impfindustrie zusammenarbeiten, entscheiden dann, ob unsere Kinder und Jugendlichen geimpft werden sollen. Das ist keine freie Wissenschaft. Das ist befangene Wissenschaft. Deren Ergebnisse kann ich nicht ernst nehmen. (…) Fünf Sechstel aller Forschung in Deutschland ist gelenkte Forschung, der größte Teil davon ist durch Industriegelder gelenkt. (…) In Deutschland werden inzwischen 90 Prozent der Pharmaforschung durch die großen Konzerne vorgegeben und finanziert. Eine freie Forschung insbesondere im Gesundheitsbereich existiert in Deutschland nicht mehr. (…) Echte Wissenschaft sollte ergebnisoffen sein. Aber Industrieforschung ist nicht ergebnisoffen. Da geht es immer um Profit und sonst nichts.“

Bastian Barucker: Disruption der Weltgesundheit: Die Gates-Stiftung und das Geschäft mit Impfstoffen (Übersetzung eines Textes von Jacob Levich, zuerst veröffentlicht 2018 im „Routledge Handbook on the Politics of Global Health“) – Auszug: „Die Verbindungen der Gates-Stiftung zur Pharmaindustrie sind eng, verwickelt und bestehen schon seit langem. Schon bald nach ihrer Gründung investierte die BMGF 205 Millionen US-Dollar in pharmazeutische Unternehmen wie Merck & Co., Pfizer Inc., Johnson & Johnson und GlaxoSmithKline. In späteren Jahren hat sich die Verbindung vertieft, und es wurde eine Drehtür geschaffen, die mittlerweile regelmäßig Manager zwischen der BMGF, den von Gates kontrollierten NGOs und den Big Five der Pharmaindustrie hin und her wechseln lässt. Dem Leitungsgremium der ‚Global Health Division‘ der BMGF gehören ehemalige Manager von AstraZeneca, Baxter International Healthcare Corp., Eli-Lilly, Novartis, Parke-Davis, Pfizer und Wyeth an. Die NGO PATH, von der The Lancet gesagt hat, sie sei praktisch ‚ein Agent der Stiftung‘, arbeitet offen als Vermittler für über 60 Partnerkonzerne und generiert ‚marktbasierte Lösungen‘ für Pharmaunternehmen wie Merck und Sanofi. (…) Im Klartext heißt das: die BMGF verspricht, Big Pharma dabei zu helfen, westliche Regulierungen zu umgehen, indem sie Billigstudien zu Medikamenten in der Peripherie fördert. Gleichzeitig lenkt die BMGF Mittel souveräner Staaten in Investitionen, die Märkte für westliche transnationale Konzerne schaffen, auch wenn das nur durch eine radikale Umschichtung von Ressourcen zulasten traditioneller Gesundheitsprogramme möglich ist. Das Ziel besteht, wie es ein Bericht der amerikanischen Behörde für Entwicklungshilfe USAID offen ausspricht, darin, ‚Marktakteure und -dynamiken wirksam zu nutzen, um die Nachfrage zu stimulieren‘. (…) Alles in allem fand Bill Gates im Impfstoffmarkt Bedingungen vor, die ihm die komplette Aneignung eines Schlüsselsektors des Gesundheitswesens ermöglichten. Beinahe über Nacht wurde die BMGF zum Urheber und zur maßgeblichen Instanz weltweiter Impfmaßnahmen und sorgte dafür, dass Entscheidungen, die das Leben und die Gesundheit der Entwicklungsländer betreffen, zentral in Seattle getroffen werden. (…) Weithin wird davon ausgegangen, dass Bill Gates 2017 der Königsmacher bei der Bestimmung von Tedros Adhanom Ghebreyesus zum Nachfolger von Margaret Chan als Generaldirektor der WHO gewesen ist (…) Das Arrangement mit der WHO festigte das disruptive Projekt der BMGF und sicherte die langfristigen globalen Interessen des westlichen Kapitals.“

Der Bundespräsident: Eröffnung des Zwölften Forum Bellevue: Was kann der Staat? Lektionen aus der Pandemie (15.11.) – Auszug Frank-Walter Steinmeier: „Die vierte Welle trifft unser Land härter, als sie uns treffen müsste. Denn wir wissen doch, was zu tun ist, um diese Pandemie endlich hinter uns zu lassen. Wir können es alle wissen. Die allermeisten Menschen in unserem Land lassen sich impfen, um sich und andere zu schützen. Diejenigen, die sich nicht impfen lassen, setzen ihre eigene Gesundheit aufs Spiel, und sie gefährden andere. (…) Wer jetzt immer noch zögert, sich impfen zu lassen, den will ich heute ganz direkt fragen: Was muss eigentlich noch geschehen, um Sie zu überzeugen? Ich bitte Sie noch einmal: Lassen Sie sich impfen! Es geht um Ihre Gesundheit, und es geht um die Zukunft unseres Landes! (…) Wissenschaft, das führt uns Corona plastisch vor Augen, gibt es nur im Plural ihrer Disziplinen, Fragen und Methoden. Sie produziert keine absoluten Gewissheiten, sondern (…) Wissen, das immer unter dem Vorbehalt steht, dass man es morgen möglicherweise besser weiß. (…) Erst Zweifel und Kritik (…) führen zu neuen, auch gemeinsamen Erkenntnissen. (…) Wo Politik sich hinter Wissenschaft versteckt oder, umgekehrt, wo Wissenschaft sich an die Stelle der Politik setzt, wo Politiker und Wissenschaftler sich gegenseitig benutzen, um ihre Ziele durchzusetzen, da schwächen wir das Vertrauen sowohl in Wissenschaft wie in Demokratie.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Lieber Herr Steinmeier, ich greife einmal Ihre Diktion auf: Was muss eigentlich noch geschehen, wieviele schwere und schwerste Impfschäden noch gemeldet werden, wieviele Belege für einen weitgehend fehlenden Fremd- und moderaten Eigenschutz dieser Gentherapeutika noch veröffentlicht werden, um Sie zum Beherzigen Ihrer eigenen Ratschläge im zweiten Teil Ihrer Rede zu führen?)

#allesaufdentisch: Die Rolle der Wissenschaft. Gespräch des Autors und Filmemachers Philipp von Becker mit dem Wissenschaftsphilosophen und Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Michael Esfeld (Teil 2) – Auszug: „Das Problem bestand darin, dass einfach keine Diversität in der Arbeitsgruppe [der Leopoldina zu den Ad-hoc-Stellungnahmen] vorhanden war. Da waren alles nur Leute drin, die bereit waren, den Vorgaben von Personen wie Wieler, Drosten oder Brinkmann zu folgen und überhaupt nicht die Debatte, die stattfand, abgebildet haben. Die Gruppe war vollkommen einseitig zusammengesetzt. (…) Diversität in der Wissenschaft ist immer die Diversität der verschiedenen Standpunkte. Davon lebt Wissenschaft, dass auch Kritiken vorgetragen werden und kritische Diskussionen stattfinden. Und das muss man in so einer Situation auch nach außen tragen, weil man sonst die Öffentlichkeit bewusst und absichtlich betrügt, indem man die Wissenschaft als einen monolithischen Block darstellt, der Wahrheiten verkündet, die sogleich politisch umgesetzt werden müssen. (…) Ich habe meinen Protest gleich am selben Abend, am 8. Dezember, abgeschickt und am 9. Dezember hat die Bundeskanzlerin mit dieser Stellungnahme [der Leopoldina] im Bundestag den Lockdown durchsetzen können – und zwar unter Bezugnahme auf Naturgesetze wie das Gravitationsgesetz. Und das hat mich dann wirklich erschrocken, weil das ist genau das Handlungsmuster das wir aus den totalitären Systemen Kommunismus und Nationalsozialismus kennen. (…) Und wenn jetzt auf diesem Niveau [argumentiert wird], ist das der allergrößte Schaden, den man absichtlich durch die Akademie [anrichten kann], durch die Beteiligten, die das in vollem Bewusstsein getan haben, Wissenschaft zu schädigen und ihr denselben Status zu geben, den sie in totalitären Systemen hatte. Auch der Kommunismus hat sich immer auf Naturgesetze berufen, Gesetze des Ablaufs der Weltgeschichte. Der Nationalsozialismus hat sich immer auf Rassengesetze berufen. Eugenik war vor 100 Jahren Expertenkonsens. (…) Das kennen wir alles, wie mit angeblichen Naturgesetzen Wissenschaft politisch missbraucht wurde – durch Wissenschaftler selbst. Ich fand das sehr erschreckend, dass sich das wiederholt.“

German Foreign Policy: Flüchtlingssterben im Niemandsland (III). Wieder Todesopfer an der EU-Außengrenze. Brüssel schafft mit neuen Sanktionen ein neues Mittel zur Flüchtlingsabwehr. Polen und baltische Staaten verstärken Militäraktivitäten an der Ostgrenze – Auszug: „Unverändert vegetieren mutmaßlich Tausende Flüchtlinge im Niemandsland dahin; am Wochenende wurde erneut der Tod eines von ihnen gemeldet. Bereits zuvor waren acht Todesfälle bekanntgeworden. (…) Deutschland und die EU, selbsternannte Vorkämpfer für Menschenrechte, decken nicht nur das brutale Vorgehen der polnischen Grenztruppen, sie verhindern auch humanitäre Hilfe für die an der Grenze feststeckenden Flüchtlinge. (…) Zusätzlich hat die EU durchgesetzt, dass Iraker, Afghanen, Syrer und Jemeniten ab sofort nicht mehr aus der Türkei und aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Belarus fliegen dürfen. (…) Zusätzlich zur Einschränkung internationaler Reisefreiheiten führt die EU neue Sanktionen gegen Belarus ein. (…) Das neue Sanktionsinstrument richtet sich gegen Personen und Organisationen, die unerwünschte Migration in die EU unterstützen. (…) "Wir werden diesen Weg der Härte jetzt weitergehen", wird Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) zitiert. (…) Polen hat gut 15.000 Soldaten in der Nähe der Grenze zu Belarus stationiert. Litauen hat bereits in der vergangenen Woche seine rund 1.200 an der Grenze stationierten Soldaten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Lettland hat am Wochenende unweit der Grenze zu Belarus ein unangekündigtes Manöver mit rund 3.000 Soldaten gestartet. Estland wiederum hielt am Wochenende eine Luftlandeübung gemeinsam mit US-Einheiten ab. Am Montag hat Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis eine Reihe wüster Behauptungen vorgetragen (...) es sei "sehr wahrscheinlich", dass Russland die Ukraine überfalle, "während wir uns mit der Lage an der Grenze zu Polen und Litauen befassen". (...) Landsbergis verlangte schließlich, der Flughafen der belarussischen Hauptstadt Minsk müsse eine ‚Flugverbotszone‘ werden.“

15. November 2021

Achgut: Bericht zur Coronalage vom 15.11.2021: Entmenschlichung – Die Kampagne gegen Impfkritiker zielt immer mehr auf urzeitliche Verhaltensweisen, die heute noch praktiziert werden, wenn Verantwortliche bei eigenem Versagen die entstehende Wut auf Sündenböcke ablenken. Ein Schreiben von Ärztefunktionären zeigt das auf erschreckende Weise. – Auszug: "Wer immer noch glaubt, es ginge bei der aktuellen Impfdiskussion um eine Krankheit und den Schutz davor, dem sollte ein aktuelles Schreiben des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg an seine Vertragsärzte (90 Prozent aller niedergelassenen Ärzte) die Augen öffnen. (…) Deswegen der Appell sowohl an alle Kollegen, die eine Entscheidung gegen diese Impfung kritisieren, aber spüren, dass hier etwas zu entgleisen droht. Als auch an diejenigen, die diese Impfung ablehnen, aber auch in den Reihen der 'Impfgegner' die Tendenz sehen, mit gleicher moralistischer Keule zurück zu schlagen. Kehren wir zurück zu einem echten Dialog und fordern wir die sachgerechte Darstellung von Daten und Fakten, um dann fachlich zu streiten. Konstruktiver Streit ist die Essenz der Wissenschaft und des Fortschrittes. Es gibt dazu keine Alternative. Worauf wollen wir warten? Bis Ungeimpfte unter dem Gejohle der Menge öffentlich zusammengeschlagen werden? Bis Ungeimpfte sterben, weil Ihnen eine Behandlung vorenthalten wird? Bis … ? Kehren wir endlich im Namen unserer Familien und unserer Patienten zu einem zivilisierten Umgang miteinander zurück. Eine wirkungsvolle Rücktrittsforderung der Kassenärzte an die Adresse ihres Vorstandes wäre dafür ein gutes Zeichen.“

Roger Letsch: Wir spielen Technokratie – "Was genau man da treubrav tut und warum, wird nicht mehr hinterfragt und geht in Kadavergehorsam und Gewohnheit unter. Längst hat man sich zum Beispiel so an das Masketragen gewöhnt, dass kaum noch jemand an den Anfang des Covidzän-Zeitalters zurückdenkt, um sich daran zu erinnern, wie man die Masken eigentlich richtig trägt, um ihre eh schon beschränkte Wirkung nicht ins Gegenteil zu drehen. Häufig wechseln, nicht berühren, von einem Ohr zum anderen abziehen und berührungslos entsorgen…der eine oder andere wird sich an das Ballett des geübten und verständigen Klinikpersonals erinnern, mit dem der unwissende Maskenpöbel halb verspottet und halb belehrt werden sollte. Heute hängen die Masken an Rückspiegeln und werden – wochenlang verwendet – aus Hand- und Hosentaschen hervorgekramt wie Schlüssel oder Kleingeld. Das 'ob' schlägt das 'wie' und wenn die medizinische Wirksamkeit auf diese Weise auch gleich Null oder negativ sein mag, ist dem technokratischen Akt doch formal Genüge getan. Und kommt es nicht genau darauf an? Niemand wird Sie belangen, wenn Sie die Maske falsch, besabbert oder mit Senfflecken tragen, solange Sie sie nur irgendwie tragen. Anders ausgedrückt: glauben Sie an ein Ende der Maskenpflicht noch in dieser Dekade, wenn es so wenig Kontrolle braucht, sie durchzusetzen? Dem Gessler in der Tell-Legende war es jedenfalls egal, wie man seinen Hut grüßte, solange man es nur tat. Bei der Impfung – so scheint es – gehen wir genau den gleichen Weg: man kann zwar aus den falschen Gründen das 'Richtige' tun, aber nie aus den richtigen Gründen das 'Falsche'. Ist nicht vorgesehen im System, es gibt keine Argumente gegen die Impfung, basta!“

Swiss Policy Research: Deutschland vor der “großen Welle”? – Auszug: "Anfang November hat die Corona-Infektionsrate in Deutschland und in Österreich ihren bisher höchsten Stand erreicht und seither weiter stark zugenommen. Wie schon im Herbst 2020 waren offenbar viele von dieser Entwicklung überrascht: Behörden und 'Fachleute‘ glaubten, die Pandemie durch Impfstoffe und Masken im Griff zu haben, während manche Skeptiker mit Verweis auf die fehlende Übersterblichkeit 2020 annahmen, der Spuk sei ohnehin längst vorbei. (…) Bereits im Juli/August 2021 zeigten Daten aus Impf-Vorreiter Israel, dass die Schutzwirkung der Corona-Impfung innerhalb eines halben Jahres gegen Ansteckung und Übertragung auf 0% und gegen Hospitalisierung bei Senioren auf etwa 50% fällt. Neuere Studien, zum Beispiel aus Schweden, haben diese Werte bestätigt. Auch bezüglich Viruslast unterscheiden sich Geimpfte und Ungeimpfte nicht (…). Eine Impfung im letzten Frühjahr hat heute deshalb keine verlässliche Wirkung mehr. Hauptgrund dafür sind – bisher – nicht neue Virusvarianten, sondern die rasch abfallenden Antikörperwerte. Zudem fehlt Geimpften, im Unterschied zu Genesenen, eine Schleimhaut-Immunität. Der nur kurzfristige Impfschutz bedeutet zugleich, dass 'Impfpässe‘, Impfpflichten, Impfdruck, '3G/2G‘, 'Lockdown für Ungeimpfte‘ und so weiter keinerlei medizinische, epidemiologische oder ethische Grundlage haben. Ihre Anwendung ist als schwerste medizinische und politische Fehlleistung einzustufen und zurückzuweisen. (…) Tatsächlich sind es die Genesenen, nicht die Geimpften, die die Pandemie durch eine langfristige Immunität beenden werden (...). Ein 'Impfzertifikat' dürfte aus medizinischer Sicht denn auch höchstens drei Monate gültig sein, danach fällt der Infektionsschutz unter 80%. Die Corona-Pandemie entwickelt sich folglich, ironischerweise, zunehmend zu einer 'Pandemie der Geimpften'. (…) Die potentiellen Impfrisiken müssen (…) allen bewusst sein (…) Dr. Hartmut Glossmann, Professor für Pharmakologie, einer der weltweit meist zitierten Wissenschaftler Österreichs, Begründer der ersten österreichischen Arzneimittel-Kommission und langjähriger Redakteur des Arznei-Telegramms, spricht inzwischen in einem Offenen Brief vom voraussichtlich 'größten Arzneimittelskandal‘, den er jemals erlebt habe.“

Alschner Klartext: „Mein Körper hört nicht auf, sich selbst anzugreifen“ – Auszug: „Im Rahmen einer Aufsehen erregenden Pressekonferenz und Kundgebung in der US-Hauptstadt Washington D.C. sind nun weitere Aussagen bekannt geworden, von Menschen, die alles andere als Impfgegner waren. Sie nahmen teilweise gar freiwillig an den Studien zur Zulassung der experimentellen Substanzen teil (…) Wir dokumentieren die Rede von Brianne Dressen im übersetzten Wortlaut. (…) ‚Ich erlitt eine lebensverändernde Reaktion auf meine Covid-Impfung am 4. November 2020 (…) als ich mich bereitwillig für eine klinische Studie hier in den Vereinigten Staaten mit AstraZeneca angemeldet habe. (…) In dem Bericht über die klinische Studie, der im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde – ich habe die Folie – steht, dass die zweite Dosis erforderlich ist, um die Studie fortzusetzen. Da meine Reaktion so schwerwiegend war, sagte mir AstraZeneca, dass ich die zweite Dosis nicht erhalten dürfe, sie ließen mich aus der Studie fallen, meine Daten gingen verloren. Ich wurde von den Studienergebnissen ausgeschlossen, mein Zugang zur Studien-App wurde gelöscht. Das ist etwas anderes als das, was in dem Bericht steht, der besagt, dass diese Personen auf die zweite Dosis verzichtet haben. Weil ich die Serie nicht beenden konnte, wurde ich ausgeschlossen. Warum sind diese Daten nicht von Bedeutung? Im Bericht über die klinische Studie heißt es außerdem, dass schwerwiegende unerwünschte Ereignisse ab dem Zeitpunkt der Unterzeichnung der Einwilligungserklärung bis zum Tag 730 erfasst werden. Ich habe das letzte Mal am Tag 60 von ihnen gehört, ich bin fast am Tag 365, das heißt, 10 Monate kritischer Sicherheitsdaten sind weg. Ich leide weiter und mein Zustand verschlechtert sich, während die Studie ohne mich fortgesetzt wird. Was unternehmen die Behörden in dieser Sache? (…) Wenn die Regierung uns nicht helfen will, wenn die Pharmakonzerne uns nicht helfen wollen … wer wird uns dann helfen?‘“

Biontech: Auszug aus dem 411-seitigen Biontech-Geschäftsbericht von 2019, der seinerzeit der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC vorgelegt wurde: „Risiken im Zusammenhang mit unserem Geschäft: (…) Unseres Wissens gibt es derzeit keinen Präzedenzfall für eine mRNA-basierte Immuntherapie, wie die, die wir entwickeln, die von der FDA, der Europäischen Kommission oder einer anderen Aufsichtsbehörde anderswo auf der Welt zum Verkauf zugelassen wurde. (…) Die von uns entwickelten Produktkandidaten könnten nicht oder nur mäßig wirksam sein oder unerwünschte oder unbeabsichtigte Nebenwirkungen, Toxizitäten oder andere Eigenschaften aufweisen, die eine Marktzulassung verhindern oder die kommerzielle Nutzung einschränken könnten. (…) Die Entwicklung von mRNA-Arzneimitteln ist mit erheblichen klinischen Entwicklungs- und Zulassungsrisiken verbunden, da es sich um eine neuartige und noch nie dagewesene Kategorie von Therapeutika handelt. Als potenzielle neue Kategorie von Therapeutika wurden unseres Wissens bisher keine mRNA-Immuntherapien von der FDA, der EMA oder einer anderen Aufsichtsbehörde zugelassen. (…) Bis heute gab es noch keine Phase-3-Studie für ein mRNA-basiertes Produkt oder ein kommerzielles mRNA-basiertes Produkt. (…) Derzeit wird mRNA von der FDA als Gentherapieprodukt betrachtet. (…) Eine Reihe von Unternehmen in der Biotechnologie- und Pharmabranche haben bei klinischen Versuchen erhebliche Rückschläge erlitten, selbst nach positiven Ergebnissen in früheren präklinischen Studien oder klinischen Versuchen. Diese Rückschläge wurden unter anderem durch präklinische Erkenntnisse verursacht, die während laufender klinischer Studien gewonnen wurden, sowie durch Sicherheits- oder Wirksamkeitsbeobachtungen, die in klinischen Studien gemacht wurden, einschließlich zuvor nicht gemeldeter unerwünschter Ereignisse.“

Rubikon: Verraten und verkauft (Hermann Ploppa) – Auszug: „Zum ersten Mal fand in den USA eine Anhörung von Impfgeschädigten im Washingtoner Kongress statt — im Ergebnis wird den Opfern jede Hilfe verweigert. (…) Aber der Kloß im Hals geht erst richtig los bei der zwölfjährigen Maddie de Garay. Das Mädchen sitzt im Rollstuhl und muss für den Rest ihres Lebens künstlich ernährt werden. Von ihrer Hüfte an fühlt sie nichts mehr. Sie schaut stolz zu ihrer Mutter, die hier im Senatsgebäude ihre Tochter vertritt. Dann wirkt Maddie wieder müde und abgelenkt. Das Mädchen nahm an einer Versuchsreihe von Pfizer teil. Ihre Mutter trägt schwer an der Entscheidung, ihre Tochter für die Experimente freigegeben zu haben. Der Hammer ist allerdings, was Pfizer in das Versuchsprotokoll über Maddies Impfreaktion geschrieben hat. Dort ist nämlich nur von ‚Fieber‘ zu lesen, während ihre Mutter 35 weitere eklige Nebenwirkungen von Ärzten hat protokollieren lassen. Die Versuchsprotokolle sind so formatiert, dass sie keine nuancierten Impffolgen erfassen. Natürlich hat Maddies Mutter immer wieder versucht, Pfizer, CDC, FDA oder NIH zur Rede zu stellen. Ohne Erfolg. Die Opfer und ihre Angehörigen sind ja noch nicht einmal wütend oder aggressiv. Sie wollen lediglich mit den Verursachern ihres Leidens reden. Doch alle Betroffenen erfahren das Gleiche: Sie hämmern gegen Gummiwände. Keiner hört sie. (…) Der Staat wird den Impfopfern nicht helfen (wollen). Gott wird den Impfopfern nicht helfen. Es bleibt nur die Aktivierung der Zivilgesellschaft aus der Kraft der Basiserhebung.“

#allesaufdentisch: Der Ursprung von COVID-19. Gespräch des Filmregisseurs Felix Adlon mit dem Nanowissenschaftler Prof. Dr. Roland Wiesendanger – Auszug: „Zunächst hat man propagiert, dass es eine Zoonose wäre, also eine Übertragung von Coronaviren durch Fledermäuse über ein Zwischenwirtstier auf Menschen. Gegebenenfalls auch unter Mitwirkung des Fischmarkts in Wuhan. Aber das hat sogar die chinesische Regierung selbst bereits im Mai 2020 ausgeschlossen. (…) Das Institut für Virologie in Wuhan hat über Jahre hinweg hoch risikoreiche Forschung an Coronaviren betrieben. (…) Dort wurden gezielt biotechnische Manipulationen an Coronaviren durchgeführt. Und zwar Manipulationen, die genau die Besonderheiten von SARS-CoV-2 erklären. (…) Solche Experimente laufen weiter und werden mit noch viel gefährlicheren Viren durchgeführt. (…) Das hat sehr viele Wissenschaftler/innen – mich eingeschlossen – dazu gebracht, dass wir uns hier an die Öffentlichkeit wenden mussten, um auf diese extreme Gefahr für die Zukunft der Menschheit hinzuweisen. Diese Laborunfälle sind eben nicht selten. Selbst in den besten Sicherheitslabors geschieht pro Jahr eine dreistellige Zahl von Unfällen weltweit. Das sind offizielle Zahlen, aber nur die geringste Zahl davon wird bekannt. (…) Wir kennen sogar den Zeitpunkt, zu dem den Forschern in Wuhan offensichtlich bewusst geworden ist, dass es sich um einen Laborunfall handelt. Das ist der 12. September [2019] zwei Uhr nachts chinesischer Zeit. Genau zu diesem Zeitpunkt wurde nämlich die Coronaviren-Datenbank des Instituts offline genommen. Niemand kann mehr darauf zugreifen und den Weg der Coronaviren verfolgen, die an diesem Institut untersucht wurden und deren Verwandtschaftsverhältnisse zu SARS-CoV-2. Es ist die Pflicht der Forscher diese Daten zur Verfügung zu stellen, etwa der China-WHO-Kommission, aber das ist bis heute nicht passiert. (…) SARS-CoV-2 ist ideal an den Menschen angepasst und zwar viel besser als an irgendeine Tiersorte. (…) Eine ganz besondere Eigenschaft des Virus – eine sogenannte Furin-Spaltstelle – ist bereits im Januar 2020 vielen Virologen weltweit aufgefallen. Die haben darüber Anthony Fauci berichtet. (...) Am 1. Februar 2020 gab es eine Telekonferenz mit US-Virologen. Da hat man die Reaktion darauf abgesprochen, dass es da einen Laborunfall gegeben hat. Das hat zu einer Wende geführt. Namhafte Virologen haben seit diesem Zeitpunkt die Zoonose-Theorie propagiert, obwohl sie vollkommen haltlos ist.“

Merkur: Rektor trotzt Söder-Verordnung: Alle Schüler von Masken-Pflicht befreit – Kultusministerium greift ein – Auszug: „Per Durchsage teilte Armin Eder, Rektor der Schongauer Pfaffenwinkel-Realschule, zum Wochenbeginn allen Schülern und Lehrern mit: Das Tragen der Maske an seiner Schule ist bis an den Platz verpflichtend. Danach kann der Mundschutz aber abgenommen werden. „Einem Schüler, der sich dem Tragen der Maske widersetzt, drohen keine Sanktionen“, betont Eder. Für die „Verordnungen, die Herr Söder ins Laufen bringt“, fehlten schlichtweg die rechtlichen Grundlagen. (…) Er ist geimpft, testet sich täglich selbst. „Ich kann nicht mit Maske unterrichten, da werde ich krank und falle aus“, sagt er. Das gesteht er jetzt auch seinen Schülern zu, von denen manche wegen des Maskentragens sogar Tiks bekommen hätten, Lehrer-Kollegen Halsschmerzen und Schwindel. Die Mehrheit der Eltern sei jedenfalls laut Eder für den Verzicht auf Sanktionen. „Die Schüler nützen das“, gibt er zu verstehen, dass viele jetzt am Platz die Maske fallen lassen. Und auch einige Eltern hätten ihm bereits geschrieben, „dass sie es super finden“. Doch es gibt auch Eltern, die das nicht so „super“ finden. Sie haben sich an die Redaktion gewandt, möchten ihre Namen allerdings nicht in der Zeitung lesen. (…) Am heutigen Donnerstag fragen wir im Rahmen der Recherche zu dieser Geschichte auch beim Kultusministerium an, was es mit der Rechtsgrundlage in Sachen Masken-Pflicht auf dem Platz im Klassenzimmer auf sich hat. Es dauerte keine zwei Stunden, schon bekam Rektor Eder einen Anruf aus München und wurde zurückgepfiffen.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Dank einzelner Denunzianten und einer hoch engagierten Merkur-Redakteurin dürfen die Kinder in der Schongauer Schule jetzt auch am Platz wieder stundenlang Masken tragen bis sie Tiks bekommen. Und das noch viele Monate lang. Wenn solche Journalisten ihren Recherche-Eifer doch nur mal bei den Rechtsbrüchen und Falschaussagen der Mächtigen an den Tag legen würden, und nicht nur gegen die Wehrlosen vorgingen, wäre es mit dieser Gesellschaft nie soweit gekommen.)

Verwaltungsgericht Hannover: Eilantrag zur Ausrichtung eines 30. Geburtstages unter 3-G Bedingungen abgelehnt – Auszug: „Die 15. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat mit Beschluss vom 12. November 2021 den Eilantrag eines Antragstellers abgelehnt, der am 13. November 2021 in Hannover seine geplante Feier zum 30. Geburtstag mit insgesamt 39 Gästen unter 3-G Bedingungen, nicht jedoch unter der zusätzlichen Beschränkung auf 2-G, stattfinden lassen wollte. Die Region Hannover hat eine Allgemeinverfügung erlassen, welche unter anderem Zusammenkünfte ab 25 Personen in geschlossenen Räumen nur unter Vorlage eines 2-G Nachweises erlaubt. Der Antragsteller selber sowie ca. fünf weitere Gäste sind weder gegen COVID-19 geimpft noch hiervon genesen. (…) Er macht geltend, die Maßnahme trage nicht zum Infektionsschutz bei. Auch Geimpfte und Genesene könnten das Virus weiter verbreiten. (…) Die Kammer ist dem nicht gefolgt. (…) Gleichzeitig obliege es der freien Entscheidung eines und einer jeden, sich impfen zu lassen und damit Einschränkungen durch eine 2-G Regelung zu entgehen.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Ob der Betroffene sich das jemals hätte träumen lassen? Stadtverwaltung und Gericht verbieten ihm, seinen eigenen Geburtstag wie geplant zu feiern, wenn er nicht mehr als ein Dutzend Gäste auslädt oder sich vorher kein gen-therapeutisches Präparat spritzen lässt. Der Gipfel der richterlichen Unverfrorenheit ist es, dem Betroffenen dann auch noch zu sagen, er könne sich ja „FREI“ entscheiden.)

#allesaufdentisch: Expertise in der Krise. Gespräch des Schauspielers Maximilian Zaar mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Philip Manow – Auszug: "Für Wissenschaftler ist es attraktiv [von der Politik hinzugezogen zu werden], denn sie werden mediale Persönlichkeiten, das übersetzt sich meist in Forschungsgelder, auf alle Fälle in Reputation, in Schulterklopfen, man geht im Kanzleramt ein und aus. Das ist attraktiv. Man wird von den Medien gesucht. Melanie Brinkmann ist ein schönes Beispiel dafür. Man kann wunderschöne Doppelrollen spielen: Einerseits sitzt man beratend in den Gremien und abends sitzt man dann andererseits bei Maischberger und kommentiert das Ganze. Oder man twittert wild herum. Das ist neu und bringt auch eine ganz komische Dynamik rein. Und für Politik ist es attraktiv [Wissenschaftler hinzu zu ziehen], weil man sich so bestimmter Begründungszwänge entledigt. Die Politik sagt dann einfach: 'Die Wissenschaft hat festgestellt und wir setzen das nur um.‘ Sie tut so, als gebe es einen völlig klaren Erkenntnisstand – den es nicht gibt – und als gebe es unmittelbar daraus resultierende politische Handlungsanweisungen – die es aber auch nicht gibt. Selbst wenn sich die Virologen alle einig wären, wäre immer noch die Frage, was man macht, weil es auch noch andere Aspekte zu berücksichtigen gibt. Weil beispielsweise auch Kinderpsychologen oder Volkswirte anzusprechen wären. Für die Politik ist das wahnsinnig attraktiv, weil man bestimmte Entscheidungen, die politisch sind, verschwinden lassen kann, wenn man sich im Bundestag hinstellt und sagt: 'Die Intensivmediziner rufen uns und wir handeln.‘ Dabei ist das eine Illusion. Die Politik hat nie das Heft des Handelns aus der Hand gegeben. Das sieht man schon an der Selektivität der Expertise, die herangezogen wird, um das zu machen, was man [also die Regierung] sowieso machen wollte.“

Die Zeit: Interview mit Christian Drosten – Auszug: "Es gibt im Moment ein Narrativ, das ich für vollkommen falsch halte: die Pandemie der Ungeimpften. Wir haben keine Pandemie der Ungeimpften, wir haben eine Pandemie (…) zu der alle beitragen – auch die Geimpften, wenn auch etwas weniger.“ – ZEIT: "Wenn ich doppelt geimpft bin, kann ich nach einer Infektion ähnlich infektiös sein wie ein vollkommen Ungeimpfter?“ – Drosten: "Die Viruslast ist in den ersten paar Tagen der Infektion durchaus vergleichbar. (…) Mangels Alternativen wird man wegen der Ungeimpften wieder in kontakteinschränkende Maßnahmen gehen müssen. Ob das juristisch zu halten ist, weiß ich nicht. (…) Ich halte es für sicher, dass man kontakteinschränkende Maßnahmen braucht. Wie genau die aussehen werden, ist, wie gesagt, eine Sache der Politik. (…) Aber es geht nur mit 2G. (…) Dieses Virus wird endemisch werden. Wir können es auf keinen Fall wegimpfen, weil wir nicht die ganze Weltbevölkerung impfen können. (…) Wir werden uns alle – hoffentlich auf dem Fundament einer vollständigen Impfimmunisierung – irgendwann anstecken müssen, schon damit wir eine relevante Immunisierung kriegen. (…) Die Impfung ist der Weg aus der Pandemie, die Impflücken müssen geschlossen werden. Viel mehr gibt es jetzt nicht mehr zu sagen. (…) Ich will nicht zu einem Papagei werden, der immer dieselbe Botschaft verbreitet. Ich sollte das nicht mehr machen. Sonst bin ich nur noch eine Medienfigur oder ein Art Halbjournalist – irgendwas, was ich auf keinen Fall sein will.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Drostens wirre Aussagen lassen sich nicht mehr seriös kommentieren. Sein selbstkritisches Fazit allerdings sitzt.)

#allesaufdentisch: Evidenzbasierte Medizin. Gespräch der Schauspielerin Miriam Stein mit dem Infektiologen Prof. Dr. Matthias Schrappe – Auszug: „Mit der Annahme, man müsse die jungen Menschen in den Lockdown schicken, um die alten Menschen zu schützen, wurden die jungen Menschen geschädigt – man sieht es heute an den Aufnahmezahlen in den Jugendpsychiatrien – und wurden die Alten – man sieht es an den Sterbezahlen – nicht geschützt. Das [gemeint ist der Lockdown] ist ein klassisches Beispiel für Scheinsicherheit. Ein weiteres Beispiel ist die Annahme, man könne die Epidemie durch eine Zahl steuern: die Inzidenz. (…) Bei Kindern, die ja im Gegensatz zu Erwachsenen, [bei Corona] kein Sterberisiko oder Erkrankungsrisiko haben, sondern nur ein Infektionsrisiko, sind Masken nicht zu vertreten. Auch für Erwachsene an der frischen Luft vermindern Masken kein Risiko. (…) Deswegen werden aber Demonstrationen verboten. Das sind schon maßgebliche Eingriffe. (…) In den vergangenen 40 Jahren gab es in den Gesundheitswissenschaften einen erstaunlich positiven Prozess durch die evidenzbasierte Medizin. (…) Vorher sagte der Chefarzt: ‚So muss es sein!‘ Und dann wurde es gemacht. Dann kam die evidenzbasierte Medizin. Da hat man gelernt, verschiedene Studien zu bewerten, ob sie gut gemacht wurden, sie zusammenzufügen und zu schauen, was kommt dabei heraus und wie verändert sich das auch bei Hinzufügung neuer Studien. Das hat einen großen Fortschritt in der Medizin verursacht. (…) Aber jetzt gibt es schlagartig wieder nur Einzelmeinungen. (…) Dieses von oben herab, was wir jetzt sehen, dieses apodiktische Umgehen mit wissenschaftlichen Ergebnissen ist weder zeitgemäß noch fachlich angebracht. (…) Für Politiker ist es eine ungeheure Verlockung, sich auf ‚DIE’ Wissenschaft zu berufen. Damit kann man die Legitimationskrise der demokratischen Systeme gut kaschieren. (…) Wenn man nur noch [bestimmte] wissenschaftliche Ratschläge umsetzt, ist keine Plenardebatte mehr notwendig.“

Anti-Spiegel: Die mediale Desinformation über die Flüchtlingskrise an der weißrussischen Grenze – An der Grenze zu Weißrussland spielen sich Dramen ab, aber die Medien interessieren sich – im Gegensatz zum Beispiel zum Mittelmeer – nicht primär für das Schicksal der Menschen, für sie ist der Kampf gegen den weißrussischen Präsidenten Lukaschenko wichtiger als Menschenleben der Flüchtlinge – Auszug: „Was wir derzeit erleben, ist paradox: 2015 waren weit über eine Million Flüchtlinge kein Problem und die Medien freuten sich über Merkels ‚Wir schaffen das!‘ Heute jedoch erzählen die Medien, dass etwa 10.000 Flüchtlinge die EU destabilisieren würden, weil sie nicht über das Mittelmeer in die EU geschwommen kommen, sondern über Grenze zu Weißrussland laufen. 2015 war jede Kritik an dem Flüchtlingsstrom als ‚Nazi‘ verschrien, heute finden die Medien es nicht erwähnenswert, wenn der litauische Präsident den Einsatz von Schusswaffen gegen die Flüchtlinge ausdrücklich nicht ausschließt. (...) Nachdem die EU im Zuge der Sanktionen gegen Weißrussland auch eine Reihe von Abkommen ausgesetzt hat, fühlt Lukaschenko sich auch nicht mehr verpflichtet, die Abkommen einzuhalten. Darunter waren auch Vereinbarungen über den Grenzschutz und den Umgang mit Flüchtlingen. Lukaschenko hält die Flüchtlinge nun nicht mehr auf, das ist alles. (...) Die Flüchtlinge, die jetzt über Weißrussland versuchen, in die EU zu gelangen, kommen schließlich aus dem Irak und Afghanistan. Das sind genau die beiden Länder, die die USA vor zwanzig Jahren als erste in ihrem ‚Krieg gegen den Terror‘ zerstört haben und die sich bis heute nicht von der ‚Demokratisierung‘ durch die Nato erholt haben.“

Novo Argumente: Mein Freund und Helfer? – Auszug: „Ende August hatte ich am Rande oppositioneller Kundgebungen zur Corona-Politik in Berlin die Gelegenheit, das Verhalten von Angehörigen einer Polizeihundertschaft hautnah erleben zu dürfen. Es war eine bedrückende und teils beängstigende, aber auch lehrreiche und ermutigende Erfahrung. (…) Ich rechne nicht damit, dass die maskierten und uniformierten Männer, die allesamt einen Kopf größer sind als ich, mich wortlos umringen, an den Armen packen und in eine kaum einsehbare Unterführung zerren. Meine einigermaßen alarmierte Ansage „Ich kooperiere“ ignorieren sie. Die offene Aggression und absolute Verweigerung jeder Kommunikation erwischen mich kalt. (…) Direkt vor mir dreht sich ein uniformierter blonder Hüne plötzlich um, stellt seinen metallbeschlagenen Schuh schmerzhaft auf meinen bunten Turnschuh, bringt sein Gesicht auf wenige Zentimeter zu meinem herunter, und raunt mir zu „Du hältst jetzt besser die Fresse, sonst nehmen wir dich mit, und dann werden wir richtig ungemütlich.“ Spätestens bei dieser Androhung von Straftaten im Amt, vor Zeugen, sollte ich erkennen: Hier sind Anfänger im Amt am Werk, deren Aggression nichts ist als Hilflosigkeit. (…) Der blutjunge Beifahrer ganz vorne schüttet, sobald die Tür des Einsatzwagens zufällt, einen Schwall verbaler Aggressionen gegen mich aus. (…) Wegen „solchen Leuten“ wie mir müsse er heute arbeiten. (...) Ein paar Wochen später nehme ich an einer angemeldeten Kundgebung in Brüssel teil. (…) Als der lange Demonstrationszug vollständig hinter mir vorbeigezogen ist, tritt ein lächelnder Mann von Anfang 40 an mich heran. (…) Der freundliche Flame sagt, er sei von der Polizei. Ich lache laut auf und rufe „No way – you are too nice!“ Schmunzelnd zeigt er mir seine Marke. Ich scherze, wäre er ein deutscher Polizist, läge ich jetzt wahrscheinlich mit dem Gesicht auf dem Asphalt. Ja, sagt er, von der deutschen Polizei habe er gehört.“

RT de: Tyrannei? Muss man woanders suchen: Eine Erwiderung auf Montgomery – Auszug: „Haben Sie wirklich gar keinen Kontakt mehr zu den Bodentruppen in den Krankenhäusern? Sie haben ja auch eine Impfpflicht für das gesamte Personal im Gesundheitsbereich gefordert. Hat Ihnen niemand gesagt, dass das der schnellste Weg ist, den Pflegenotstand zu verschärfen? (…) Ich weiß ja nicht, wie Sie während Ihrer Funktionärskarriere andere motiviert haben, das zu tun, was Sie wollten; aber ich schätze, Beschimpfungen und öffentliche Diffamierungen gehörten eher nicht dazu. (…) Interessanterweise hat ja das Bundesgesundheitsministerium die Lösung auf seiner eigenen Webseite stehen, in dieser Umfrage unter Ungeimpften, die es in Auftrag gegeben hat. Wenn man die Umfrage selbst liest und nicht nur die erbärmlich demagogische Zusammenfassung, die Forsa dazu geschrieben hat, steht da glasklar, dass die Hälfte der Ungeimpften sich impfen ließe, wenn es andere Impfstoffe gäbe. Wenn Sie sich dafür eingesetzt hätten, das hätte Sinn ergeben und vielleicht sogar, dank Ihrer Funktionärskarriere, etwas bewirken können. (…) Sie als Verbandsfunktionär, der ständig mit betriebswirtschaftlich orientierten Klinikleitungen zu tun hat, müssten ebenfalls schon einmal gehört haben, dass die betriebswirtschaftlich angestrebte Auslastung bei 80 Prozent plus x liegt, aber nach Möglichkeit nicht darunter. Wenn also jetzt Belegungen dieser Höhe angeführt werden, um von Überlastung zu reden, wissen wir beide ganz genau, dass das Show ist. Und dass es nicht genug Pflegepersonal gibt.“

Achgut: Covidregime-Verlängerung in Frankreich – und der Alltag – Auszug: "Es gibt diverse Gastronomen, bei denen man gern ohne Pass Sanitaire einen Kaffee trinken kann, aber ohne ihn nicht zum Essen bleiben darf. Es gibt aber auch einige Gastronomen, die einfach nicht nach dem Pass Sanitaire fragen. Neulich aßen wir in einem sehr touristischen Lokal mit über 300 Plätzen. Wir kamen dann spätabends mit einigen vom Servicepersonal ins Gespräch: sie haben seit der Einführung des Pass Sanitaire nie nach ihm gefragt. Eine Kontrolle durch die Polizei oder anderen Ordnungskräften fand nie statt. In Frieden gelassen und höchst zuvorkommend bedient werden ich und andere 'Ungeimpfte‘ ausnahmslos bei von Migranten geleiteten Lokalen. Im Hotel kann man ohne Probleme übernachten. Für das Frühstück aber muss man den Pass Sanitaire vorlegen. Ich durfte trotzdem frühstücken, wieder waren es Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund, die an der Rezeption einfach abwinkten und sagten: 'Ach, spielen wir einfach, dass ich nicht gefragt und sie nicht geantwortet haben.‘ Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Frankreich demonstriert seit spontanen Kundgebungen am 14. Juli 2021 (zwei Tage nach Macrons Ansprache) weiterhin jeden Samstag in rund 150 Städten. Bei Regen, bei Sonnenschein, in den Sommerferien, in den Herbstferien. Es demonstrieren 'Geimpfte‘ und 'Ungeimpfte‘ gemeinsam. Engagiert, kreativ, wütend, mindestens drei Generationen sind auf den Demonstrationen vertreten. Und es ergeben sich dort viele Verbindungen, die Résistance wächst und vernetzt sich.“

Sebastian Rushworth: Covid: How long does vaccine based immunity last? (Der Stockholmer Klinikarzt berichtet über die Vorpublikation einer schwedischen Studie, die Aufschluss nicht über die erwartete oder erhoffte, sondern über die tatsächliche Dauer des Impfschutzes gibt) – Auszug: “The purpose of the study was to determine how effective the vaccines are at protecting against covid over the longer term (i.e. after more than a few months). (...) As would be expected, the vaccines were very effective at preventing symptomatic covid around two months out from vaccination. This is what the randomized trials showed, and it’s the reason the vaccines were approved for use. Overall, the reduction in relative risk at 31-60 days out from vaccination was 89%. However, after those first two months, there was a rapid decline in efficacy. At four to six months, the vaccines were only reducing the relative risk of infection by 48%! (…) When we go further out than six months, things get even more depressing. By the nine month mark, the Pfizer vaccine is no longer offering any protection whatsoever against symptomatic covid-19. Unfortunately, nine month out data isn't offered for the Moderna vaccine due to the small number of people for whom that information is currently available, but at six months out, the Moderna vaccine's ability to prevent symptomatic covid-19 had dropped to only 59%. So there is a continuous decline in effectiveness at each time point measured even for the Moderna vaccine, without any sign of levelling off. (…) So, what can we conclude? The vaccines are much less effective than was initially believed, and effectiveness declines rapidly. With that being the case, the idea that it’s going to be possible for countries to vaccinate themselves out of the pandemic is clearly nonsense. The only way the pandemic ends is by enough people getting infected and developing natural immunity, which is the same way every prior respiratory virus pandemic has ended.”

UnHerd: How Sweden swerved Covid disaster – The death toll here is lower than nations with draconian restrictions – Auszug: “Few now remember that for most of 2020, the word 'experiment' had negative connotations. That was what Swedes were accused of conducting when we — unlike the rest of the world — maintained some semblance of normality. The citizens of this country generally didn’t have to wear face masks; young children continued going to school; leisure activities were largely allowed to continue unhindered. This experiment was judged early on as 'a disaster' (Time magazine), a 'the world’s cautionary tale' (New York Times), 'deadly folly' (the Guardian). In Germany, Focus magazine described the policy as 'sloppiness'; Italy’s La Repubblica concluded that the 'Nordic model country' had made a dangerous mistake. But these countries — all countries — were also conducting an experiment, in that they were testing unprecedented measures to prevent the spread of a virus. Sweden simply chose one path, the rest of Europe another. (…) Throughout the spring of 2020, Sweden’s death toll per capita was higher than most other countries. But the experiment didn’t end there. During the year that followed, the virus continued to ravage the world and, one by one, the death tolls in countries that had locked down began to surpass Sweden’s. Britain, the US, France, Poland, Portugal, the Czech Republic, Hungary, Spain, Argentina, Belgium — countries that had variously shut down playgrounds, forced their children to wear facemasks, closed schools, fined citizens for hanging out on the beach and guarded parks with drones — have all been hit worse than Sweden. At the time of writing, more than 50 countries have a higher death rate. If you measure excess mortality for the whole of 2020, Sweden (according to Eurostat) will end up in 21st place out of 31 European countries. If Sweden was a part of the US, its death rate would rank number 43 of the 50 states. This fact is shockingly underreported. (…) Suddenly, it is as if Sweden doesn’t exist.”

#allesaufdentisch: Freie Impfentscheidung. Gespräch der Schauspielerin Sophie Karbjinski mit der Rechtsanwältin Jessica Hamed – Auszug: „Die Tatsache, dass wir hier überhaupt über den Ausschluss von Menschen sprechen, das wir soweit gekommen sind, ist ein Tabubruch. Nun wird es auch noch umgesetzt. (…) Allein schon die Überlegung [2G umzusetzen] ist menschenverachtend. Der Direktor des Sozialgerichts Fulda hat das bezeichnet als ‚Fanal der Unmenschlichkeit‘. Es gibt Tabulinien in einem Rechtsstaat und eine ist mit 2G gefallen. 2G ist ganz evident rechtswidrig. (…) Es geht darum, diejenigen, die ein vermeintlich hohes Hospitalisierungsrisiko haben, aus der Gesellschaft zu verstoßen. Wenn man in diesem menschenverachtenden Gedankenmodell weiterdenkt, dann müsste man das individuelle Hospitalisierungsrisiko anschauen. Man könnte ein Health Credit System machen. Das heißt, für jeden Menschen wird dann individuell bestimmt, wie hoch sein Risiko ist, in den nächsten Wochen ins Krankenhaus zu kommen. Das wäre die Konsequenz, die wir mit solch einem System hätten. (…) Risikofaktoren sind zum Beispiel Alter und Übergewicht. Wollen wir jetzt Leute im Restaurant erst mal auf die Waage stellen, bevor sie rein dürfen? Das wäre das Ergebnis dieses Systems. (…) Es gibt keine Regel, die sagt: ‚Man muss sich impfen.‘ Üblicherweise sanktionieren wir Verhalten, wenn es einen Regelbruch gab. Wenn man zu schnell fährt, kriegt man ein Bußgeld, weil man zu schnell gefahren ist. Hier [beim Nicht-Impfen] hat man gar nichts falsch gemacht. Man hat das Recht benutzt, das man zugesprochen bekommen hat, sich frei zu entscheiden, ob man sich impfen lässt oder nicht. (…) Das was wir jetzt erleben, ist eine Impfpflicht. Es ist keine Option, sich aus dem sozialen Leben ausschließen zu lassen und es ist auch keine Option, die ganze Zeit teure Tests zu bezahlen.“

#allesaufdentisch: Spaltung der Gesellschaft. Gespräch der Schauspielerin Sanam Afrashteh mit dem Psychiater Dr. Dr. Raphael Bonelli – Auszug: "Ich spreche täglich mit acht bis neun Menschen in meiner Praxis jeweils eine Stunde. Das sind ganz normale Menschen mit Problemen wie du und ich. (…) Die Singles hatten [im Lockdown] wirklich Schwierigkeiten, weil sie da plötzlich allein waren. Besonders schwer war es auch für die Menschen aus dem ehemaligen Ostblock. Eine Bulgarin sagte mir: 'Wissen Sie, das kommt mir so bekannt vor. Das ist für mich ein Déjà-vu, fast eine Re-Traumatisierung. Ständig ändern sich die Regeln. Man weiß nicht mehr, was verboten, was erlaubt ist. Die Medien spielen hundertprozentig mit. Die Politiker verbieten alles.‘ (…) Beim zweiten Lockdown um Weihnachten 2020 ist es psychiatrisch explodiert. Da haben die Menschen extreme Probleme bekommen. Mit dieser Spannung kam auch eine Spaltung der Gesellschaft. Die Mitte wurde ausgedünnt, man musste sich fast entscheiden: Ist man Gesundheitsapostel oder Freiheitskämpfer? (…) Politik und Medien haben stark auf eine Gruppe gesetzt, obwohl die Wissenschaft sehr viel pluralistischer unterwegs war. (…) In der Psychologie schaut man bei Spaltung immer nach Narzissmus. Der Narziss ist der, der spaltet. (…) Der Narzissmus wird sichtbar in dem Gefälle: 'Ich bin der gute Mensch, ich helfe anderen. Du bist der böse Mensch, du gefährdest andere.‘ (…) Das Ausgrenzen einer Minderheit ist leider tief drinnen in uns Menschen. (…) Das merken besonders Menschen, die eine Maskenbefreiung haben. Wenn man eine Phobie oder Angststörung hat, kriegt man eine Maskenbefreiung. Aber diese Leute trauen sich nicht in die U-Bahn oder in den Zug ohne Maske zu steigen, weil sie angepöbelt werden. Das ist erschreckend. (…) Meine Patienten erzählten mir, die Pöbler halten die Maskenbefreiungen für Fakes. Und das Paradoxe ist, diese Menschen glauben, dass sie mit ihrer Pöbelei andere vor Krankheit schützen. Aber den Kranken vor ihren Augen machen sie fertig. (…) Ich als Psychiater bin schon früher mit Menschen zusammengekommen, die mit Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel kamen und die Türklinke nur mit dem Ellbogen berührt haben – aber das waren eben die Zwangsneurotiker. (…) Und plötzlich kippt das in eine Situation, wo wir alle gezwungen werden zu so einem Verhalten, von dem wir jahrzehntelang gesehen haben, das es nur die Kranken machen. Deswegen nenne ich das, was wir jetzt erleben, kollektive Zwangsneurose. Dieses Denken: 'Sicher ist sicher, ich setze noch einen drauf!‘ Das führt uns in die Psychiatrie.“

Berliner Zeitung: Virologe: Schutz von Alten und Kranken, nicht Jagd auf Ungeimpfte – Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sagt, es sei nun oberste Priorität, den vulnerablen Gruppen eine Auffrischung anzubieten. – Auszug: "Deutschland könnte erneut vor einem harten Corona-Winter stehen. Das liegt jedoch nicht an der relativ kleinen Gruppe der Impfgegner, sondern an einer falschen Prioritätensetzung in der Pandemie-Bekämpfung: 'Wir haben nur begrenzte Ressourcen‘, sagte Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe an der Universität Hamburg, der Berliner Zeitung. Ein Beispiel: 'Wir sollten 100 Impfärzte nicht auf die Jagd nach Impfgegnern schicken, sondern zu den vulnerablen Gruppen in den Alters- und Pflegeheimen‘, so Schmidt-Chanasit. Nach Ansicht des Virologen sei es 'dringend geboten, den über 70-jährigen Menschen und jenen mit relevanten Vorerkrankungen so schnell als möglich eine Auffrischungsimpfung anzubieten‘. Grund dafür sei die Tatsache, dass 'diese vulnerable Gruppe im Januar und Februar geimpft wurde, die Grundimmunisierung also schon lange zurückliegt‘. (…) 'Es ist eine Tatsache, dass ein 80-jähriger Geimpfter ein höheres Hospitalisierungs-Risiko hat als ein ungeimpfter 18-Jähriger.‘ (…) Schmidt-Chanasit hält die alleinige Fokussierung auf die Ungeimpften in der öffentlichen Debatte für falsch (…) Die Zahl der Ungeimpften, die man noch erreichen könne, betrage 'vielleicht zwei bis drei Millionen‘, diese seien für das Infektionsgeschehen aber nicht enscheidend. Schmidt-Chanasit: 'Wenn sich im Berghain einige junge Leute anstecken, ist das erst einmal unproblematisch. Uns droht jedoch in den Alten- und Pflegeheimen eine sehr kritische Situ-ation, wenn wir dort 2G haben, und Angehörige und Pfleger nicht regelmäßig mit qualitativ hochwertigen Tests getestet werden. Da wir wissen, dass auch Geimpfte infektiös sein können, treffen nun möglicherweise geimpfte Infizierte auf alte Menschen, bei denen der Immunschutz schon deutlich abgenommen hat. Daher müssen alle Geimpften auch weiter getestet werden, wenn sie sich in Kontakt mit vulnerablen Gruppen begeben.‘“

Neue Debatte: (New Normal) Der Winter ist im Anmarsch (CJ Hopkins) – Auszug: "… so massenhysterisch die Dinge auch sind, zählen Sie darauf, dass GloboCap in den nächsten fünf Monaten die Massenhysterie auf die Spitze treiben wird. Der kommende Winter ist die entscheidende Zeit, Leute. Sie müssen die neue Normalität zementieren, damit sie die 'apokalyptische Pandemie‘ eindämmen können. Wenn sie gezwungen sind, sie um ein weiteres Jahr zu verlängern … nun, nicht einmal die am meisten gehirngewaschenen 'New Normals‘ würden das glauben. Oder … Na gut, die am meisten gehirngewaschenen würden es tun, aber sie stellen eine kleine Minderheit dar. Die meisten 'Neuen Normalen‘ sind keine fanatischen Totalitaristen. Sie sind einfach Leute, die auf sich selbst aufpassen, Leute, die fast alles mitmachen, um nicht geächtet und bestraft zu werden. Aber, ob Sie es glauben oder nicht, es gibt eine Grenze für das Ausmaß an Absurdität, das sie zu akzeptieren bereit sind, und für das Ausmaß und die Dauer von unerbittlichem Stress und kognitiver Dissonanz, die sie zu akzeptieren bereit sind. Die meisten von ihnen haben diese Grenze erreicht. Sie haben ihre Aufgabe erfüllt, die Befehle befolgt, die Masken getragen, die 'Impfungen‘ erhalten und zeigen jedem, der sie sehen will, gerne ihre 'Gehorsamspapiere‘. Jetzt wollen sie wieder zur 'Normalität‘ zurückkehren. Aber das können sie nicht, weil … nun ja, wegen uns. Sehen Sie, GloboCap kann sie nicht zur 'Normalität‘ (das heißt, zur neuen totalitären Version der 'Normalität‘) zurückkehren lassen, bevor sich nicht jeder (das bedeutet, wirklich jeder, auf den es ankommt) hat 'impfen' lassen und mit einem scanbaren Zertifikat der ideologischen Konformität in seinem Smartphone herumläuft.“

ScienceFiles: Hirnversagen bei ARD-Faktenfindern? Wie versucht wird, die Impflüge aufrecht zu erhalten – “Gibt es ein generelles Impfversagen?” Das fragt Patrick Gensing heute in der ARD – Auszug: "… wenn man zugeben muss, dass die derzeitigen Impfstoffe gegen DELTA nicht mehr wirksam sind oder nur noch bedingt wirksam sind, ein Faktum das in vielen Studien belegt ist, dann macht ein BOOSTER-Shot mit einem Impfstoff, der gegen DELTA nicht mehr wirksam ist, im Hinblick auf den Schutz vor DELTA wenig Sinn. Aber genau dieser Wahnsinn ist derzeit zu beobachten. Derselbe Impfstoff, der zweimal gezeigt hat, dass er nicht vor DELTA schützt, wird nunmehr ein drittes Mal verimpft, vielleicht schützt er ja dieses Mal vor DELTA. Irre im freien Lauf, hält Vernunft nicht auf. Ein weiteres Forschungsergebnis, das mittlerweile niemand mehr bestreitet, ist offenkundig vollständig an Gensing und seinen 'Fachleuten' vorbeigegangen. Personen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren, egal, ob sie geimpft sind oder nicht, können SARS-CoV-2 in GENAU DERSELBEN WEISE verbreiten. Impfung schützt nicht vor Ansteckung mit SARS-CoV-2. Impfung schützt nicht vor Weitergabe von SARS-CoV-2. Impfung schützt nicht vor Erkrankung an COVID-19. Impfung schützt nicht vor TOD durch COVID-19. Bestenfalls reduziert eine Impfung die Wahrscheinlichkeit der beiden zuletzt genannten Ausgänge, aber nur für eine kurze Zeit. Das sind die Pflöcke, die man nicht verrücken kann. Alles, was man gegen SARS-CoV-2 per Impfstoff unternehmen will, muss an diesen Pflöcken ausgerichtet werden. Vor diesem Hintergrund ist der ideologische BS, den Gensing in seinem Beitrag verbreitet, nicht nur unterirdisch, er ist gefährlich.“

Spiegel: Das afrikanische Corona-Wunder – Geringe Fallzahlen und leere Krankenhäuser trotz niedriger Impfquote – Auszug: "In Kenias Hauptstadt Nairobi konnten sie vor Kurzem die gesamte Covidstation dichtmachen. (…) Vor Kurzem wurde die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben, die Bars und Klubs sind voll, die Menschen tanzen wieder ausgiebig. Dabei liegt die Impfquote in Kenia landesweit bei gerade einmal sechs Prozent. Ein Corona-Wunder? (…) Forscher haben anhand von Antikörpertests gemessen, wie viele Menschen seit Ausbruch der Pandemie an Corona erkrankt sind. (…) 'Ich bin mir sicher, dass die Werte in Nairobi inzwischen bei mehr als 70 Prozent liegen. Das ist schon fast Herdenimmunität', sagt der kenianische Epidemiologe, der für die Washington State University arbeitet. Keine Einzelmeinung: Andere aktuelle Erhebungen gehen ebenso von einer Durchseuchung von mehr als 50 Prozent der Erwachsenen in Nairobi aus. (…) Der Wissenschaftler Isaac Ngere (…) hat noch eine weitere These: 'Vor allem in Zentral- und Ostafrika kursieren viele vergleichbare Viren, auch ähnliche Coronaviren. Die Einwohnerinnen und Einwohner sind ihnen viel häufiger ausgesetzt als beispielsweise in Europa. Daher gehen wir davon aus, dass viele eine Art Kreuz-Immunität entwickelt haben, die nun auch gegen Sars-Cov-2 schützt.‘“ (Anmerkung Paul Schreyer: Ironischerweise gehört dieser Artikel zu einem Spiegel-Projekt, das mit 2 Millionen Euro von der Gates Foundation unterstützt wird.)

Spiegel: Impfthesen von Richard David Precht: Wer ist Dr. Wirrkopf und wenn ja, wie viele wirklich? (Bezahlschranke) – Auszug: „Der Talkshow-Dauergast und Bestsellerautor Precht ist intellektuell abgestürzt und schwadroniert nun beim Coronathema auf ‚Querdenker‘-Niveau. Weil viele Menschen ihn für klug halten, ist das eine Gefahr. (…) Inhaltlich ist es Quatsch, was er da sagt. Forscher haben jede dieser Behauptungen in den vergangenen Monaten vielfach entkräftet. (…) Die Zulassungsverfahren für die in Rekordzeit entwickelten Impfstoffe wurden nicht abgekürzt oder vereinfacht. Behörden und Forscher achten weltweit sehr genau auf Nebenwirkungen der Impfungen und etwaige Impfschäden. Sie wissen auch, anders als Precht, dass mögliche Nebenwirkungen ausschließlich innerhalb von Tagen oder Wochen nach der Impfung auftreten können, niemals aber, wie Precht nahelegt, viele Monate oder Jahre später. (…) Es steht vollkommen außer Frage, dass die Nebenwirkungen des Coronavirus viel drastischer und gefährlicher sind als die der Impfstoffe. Recherchiert hat der Großdenker ganz offensichtlich nicht in der wissenschaftlichen Literatur, bei namhaften Fachleuten oder anerkannten Zulassungsbehörden wie der US-Arzneimittelbehörde FDA. Precht hat sich, unwürdig für einen kritischen Geist, seine Meinung vermutlich gebildet anhand von Schmalspur-Internetinfos aus dem Milieu der ‚Querdenker‘. (…) Das ist Schwurblertum pur.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Multipolar hatte Prechts Äußerungen am 31.10. verlinkt. Wiederum wird deutlich: Wer das Dogma der allein segensbringenden „Impfung“ in Frage stellt, wird, ohne Ansehen der Person, sofort und vollständig exkommuniziert und nicht mehr gedulded innerhalb der Glaubensgemeinschaft. Auffällig ist das Absolute und Radikale, der ständige Superlativ in der Spiegel-Abrechnung mit Precht: „Forscher haben JEDE dieser Behauptungen VIELFACH entkräftet. (…) mögliche Nebenwirkungen AUSSCHLIESSLICH innerhalb von Tagen oder Wochen nach der Impfung, NIEMALS aber Monate oder Jahre später. (…) Es steht VOLLKOMMEN außer Frage“ etc.)

Tagesschau: Wie gefährlich ist das RS-Virus für Kinder? Es ist kein neues Virus, doch viele Kinderkliniken bringt es derzeit an die Belastungsgrenze. Warum das RS-Virus in diesem Jahr besonders weit verbreitet ist, wie man sich davor schützt - und wie gefährlich es ist - Auszug: "Das RS-Virus wie alle anderen Erkältungserkrankungen, die durch Viren übertragen werden wie Influenza- oder Rhinoviren, braucht den nahen Kontakt mit Infizierten. Im vergangenen Jahr fehlte dieser Kontakt fast vollständig. Wegen der Corona-Pandemie waren Kitas und Schulen lange Zeit geschlossen. Auch private Treffen fanden seltener statt. Zudem hielten sich die meisten Menschen an die AHA-Regeln und trugen eine Maske. Die Folge: Es gab so gut wie gar keine Erkältungskrankheiten. In diesem Jahr gibt es diese nahen Kontakte wieder, sodass die Viren erneut übertragen werden können. Es sind also zwei Jahrgänge von Säuglingen und Kleinkindern, die zum ersten Mal auf das Virus treffen. Das erhöht die Zahl der komplizierten Verläufe genauso wie die Tatsache, dass die Immunsysteme der anderen Kinder im vergangenen Jahr keine Erfahrung mit der Bekämpfung des Erregers sammeln konnten."(Anmerkung Stefan Korinth: Kinderkliniken deutschlandweit sind am Limit wegen eines Atemwegsvirus, das für geschwächte Kinder tödlich sein kann. Was politisch-mediale Angstpropheten seit anderhalb Jahren im Zusammenhang mit Corona herbeifantasieren tritt nun bei einem ganz anderen Virus tatsächlich ein – ausgelöst genau durch die aktionistischen Corona-Maßnahmen der politisch-medialen Angstpropheten. Die Tagesschau scheitert mal wieder daran, das festzustellen.)

Tagesschau: Massiver Anstieg bei anderen Krankheiten. Wegen ausgefallener Arzt- und Krankenhausbesuche sind in der Corona-Zeit viele andere Krankheiten nicht entdeckt und behandelt worden – Auszug: „Report Mainz hat die 20 Krankenhäuser mit den meisten Lungenkrebs-Patienten angefragt. Von denen, die Angaben machen konnten, sehen 71 Prozent jetzt mehr Patienten mit schweren Lungentumoren als vor Corona im Jahr 2019. (…) Die Angst vor Corona, dem Infektionsrisiko in der Arztpraxis oder im Krankenhaus – sie hat im vergangenen Jahr dramatische Auswirkungen gehabt. Laut den Zahlen des Zentralinstituts der Kassenärztlichen Versorgung fielen mehr als 20 Millionen Behandlungen aus. Auch Anfang 2021 kam es zu einem deutlichen Einbruch. Ähnlich war es in den Krankenhäusern. (…) Die Folgen spüren auch Diabetes- und Schmerzkliniken (…) Bei Diabetes sehen 50 Prozent der Kliniken, die über Zahlen verfügen, eine deutliche Steigerung schwerer Fälle. Beim Schmerz berichten 44 Prozent über eine deutliche Verschlechterung der Situation ihrer Patienten – meist, weil der Arztbesuch versäumt wurde. (…) Bundesregierung sieht keine Versäumnisse: Das Bundesgesundheitsministerium erklärt, man habe stets deutlich gemacht, dass lediglich medizinisch nicht dringliche Operationen verschoben werden sollten. (…) Wie lange die Folgen des Behandlungsausfalls zu spüren sind, ist noch unklar. Am Marienhaus Klinikum in Mainz aber fürchten die Ärzte, dass die dramatische Situation aktuell an ihrem Krankenhaus nur der Anfang ist.“

#allesaufdentisch: Risikobewertung (Teil 2). Gespräch des Bildgestalters Kolja Brandt mit dem Virologen und Epidemiologen Prof. Dr. Klaus Stöhr – Auszug: "Wenn es um komplexe Krisen geht, sucht man sich [als Regierung] in einem strukturierten Prozess die Expertise multidisziplinär zusammen, die notwendig ist, um entsprechende Entscheidungsvorschläge zu erarbeiten. Das macht man möglichst transparent – ansonsten könnte das aussehen wie Vetternwirtschaft: 'Ich suche mir nur die Berater heraus, die mir passen.‘ (…) So eine Prozess [zur Entscheidungsfindung der Regierung] ist gar nicht erkennbar gewesen. Aus meiner Erfahrung reicht es nicht aus, nur eine bestimmte Berufsgruppe bei der Seuchenbekämpfung einzusetzen. Ich habe mich mit einigen globalen Ausbrüchen beschäftigt und da hat man nicht nur Virologen und Epidemiologen. Die sind eigentlich die am wenigsten bedeutenden da. (…) Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken. Und so ist es bei der Krisenbewältigung. Wenn man von Anfang an kein ordentliches Krisenmanagement hat, kann es gut passieren, dass man sich nur selektiv auf bestimmte Quellen stützt. (…) Es wird jetzt viel diskutiert über 'False Balance‘. (…) Die False Balance hat begonnen in der Politik, die nur bestimmte Experten ausgewählt hat. Man hätte ein paar andere dazustellen müssen, um die Balance zu wahren. Die Bundesregierung hat aber einen Freiraum gelassen und da hinein sind einige andere gestoßen, die zum Teil wenig kompetent aber mit sehr großer Medienaufmerksamkeit sich zum Thema äußern. (…) Die Zahl der Kinder, die gegenwärtig im Krankenhaus liegen wegen der RSV-Infektion ist viel größer als die Zahl der Kinder, die wegen Corona dort liegen. (…) Es sterben jedes Jahr in Deutschland ungefähr 170 Kinder durch Verkehrsunfälle. (…) Man muss die Verhältnismäßigkeit wahren. Ich habe eine Mutter gesehen auf dem Fahrrad, die kleine Tochter fuhr hinterher – ohne Helm, aber mit Maske.“

Cicero: "Die Dunkelziffer bei den Impfschäden ist enorm hoch“ – Sorgen vor einer Corona-Impfung tut der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission als Unfug ab. Das kritisiert der Internist Erich Freisleben. Im Interview erzählt er offen von den möglichen Nebenwirkungen der Impfung und äußert die Ansicht, dass die derzeitige Politisierung der Wissenschaft auf Dauer das Vertrauen der Menschen erschüttern könnte (hinter Bezahlschranke). – Auszug: "Diese genetischen Impfstoffe haben einen völlig anderen Wirkmechanismus als die bisher bekannten. (…) Die Politisierung der Wissenschaft, wie wir sie derzeit erleben, bei der sehr viel Druck ausgeübt wird und bei der immer dieselben Wissenschaftler als Zeugen aufgerufen und Andersmeinende ins Aus gestellt werden – das alles wird einen gewaltigen Flurschaden hinterlassen (…) Eine echte Herdenimmunität ist bei Corona durch Impfung niemals herzustellen. Daher ist die Impfung ein Individualschutz und nicht, wie oft dargestellt, ein sozialer Akt. (…) Bei den Schäden nach Corona-Impfungen schätze ich die Meldequote mit vier Prozent ein. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Dunkelziffer enorm hoch ist. Gerade bei der Einführung eines massenhaft angewendeten neuen Impfprinzips hätte zwingend eine lückenlose Dokumentation und wissenschaftliche Begleitforschung stattfinden müssen, statt sich auf Spontanmeldungen zu verlassen. (…) [Frage:] Sie vermuten, dass Impfnebenwirkungen nicht ausreichend ernst genommen werden? [Freisleben:] Leider musste ich diese Erfahrung schon machen. (…) Es ist erstaunlich, wie sehr die Ärzteschaft selbst in den renommiertesten Kliniken mögliche Zusammenhänge mit einer Impfung partout nicht sehen will. (…) Wenn man auf Schweden blickt, wo die Strategie der Pandemie bekanntermaßen anders gehandhabt wurde, sind zwar zu Beginn auch viele alte Leute gestorben. Sie wurden, wie in allen Ländern, zu wenig geschützt. Durch die fehlenden Lockdowns und die weniger strengen Kontaktbeschränkungen hat sich die Bevölkerung jedoch, teilweise geschützt durch vorbestehende Antikörper gegen die früheren Corona-Viren, viel mehr mit dem Virus auseinandergesetzt. Von dieser bevölkerungsweit robusteren, natürlich erworbenen Abwehrkraft profitiert Schweden heute. Denn dessen Corona-bedingte Infektions- und Sterbezahlen sind gegenüber den vermeintlichen Impf-'Musterländern' wie Großbritannien und Israel ganz deutlich geringer. (…) Die pandemische Lage hätte schon im Frühjahr aufgehoben werden müssen, da die Wellen der Alpha- als auch der Delta-Variante (...) nur in einem geringen Ausmaß stattgefunden haben. Wir werden mit diesem Erreger leben und umgehen müssen. (…) Wir hätten einen großen Teil der Menschen auf Antikörper gegen endemische Corona-Viren testen lassen können, die in den letzten Jahren als Schnupfen-Virus durch das Land gegangen sind. Denn inzwischen wissen wir, dass die Antikörper gegen die damals noch harmlosen Corona-Viren auch gegen Sars-Cov-2 wirksam sind. (…) Diese Testmöglichkeit hätte man besonders jüngeren Menschen anbieten können und die Impfung vorrangig denen geben sollen, die weitgehend ungeschützt und insgesamt verletzlich sind. Der Bevölkerung wäre mit solch einem gezielteren, aber entspannteren Umgang ein Großteil der Ängste erspart geblieben. Dann wären wir, wie Schweden, schon längst aus der Pandemie draußen.“