Empfehlungen September 2021

Fassadenkratzer: Der vormundschaftliche Staat – Von der Notwendigkeit, seine Allmacht zu brechen – Auszug: "Die Geschichte der Neuzeit ist gekennzeichnet durch den Kampf der Kräfte des Egoismus um den Staat als Instrument der Gewalt. Ob absoluter Fürstenstaat, konstitutionelle Monarchie oder demokratische Republik – der Staat wächst als zentralistisches, bürokratisches Riesengebilde, als hierarchischer Befehlsmechanismus, der sich über alle Lebensgebiete legt, immer mehr ins Gigantische, nimmt immer gewaltigere, erdrückendere Ausmaße an. Hand in Hand damit geht 'die Atomisierung der Untertanen oder Staatsbürger zu einer homogenen Masse von Individuen, die man (…) von außen her durch abstrakte Gesetze zusammenhält‘. Der Einheitsstaat wird ein immer perfekteres Instrument in den Händen derjenigen, die an den Schaltstellen sitzen – gleichgültig wie 'demokratisch' sie sich zu legitimieren suchen –, um die Masse der Menschen mit direkter oder indirekter Gewalt nach ihrem Willen zu formen und zu lenken. Mit der Gewalt, die den Mitmenschen überwältigt, handelt noch nicht der Mensch, sondern das Tier in ihm. Das wird schon im innenpolitischen Kampf um die Macht sichtbar. Der peruanische Nobelpreisträger für Literatur Mario Vargas Llosa, der 1987 als Präsidentschaftskandidat für drei Jahre in die Politik ging, schilderte seine Erfahrungen so: 'Sie können die hehrsten Ideen haben, aber sobald es an deren Verwirklichung geht, sind Sie Intrigen, Verschwörungen, Paranoia, Verrat und Abgründen an Schmutz und Niedertracht ausgesetzt. Wenn ich eins über den Morbus der Politik gelernt habe, dann dies: Der Kampf um die Macht lockt die Bestie in uns hervor. Was den Berufspolitiker wirklich erregt und antreibt, ist das maßlose Verlangen nach Macht. Wer diese Obsession nicht hat, wird der kleinlichen und trivialen Praxis der Politik angeekelt den Rücken zukehren.‘ Die Möglichkeit der Machtausübung zieht die egoistischen Machtnaturen an, und so sorgt der 'demokratische‘ Einheitsstaat für die Auslese der Schlechtesten. Haben sie die Herrschaft über den Staatsapparat errungen, weitet sich ihr Ego ebenso besitzergreifend wie bei Ludwig XIV. über den Staat aus. Der Staat gehört ihnen. Die Rekrutierungsorganisationen dieses Menschenschlages werden zu 'staatstragenden Parteien‘, die sich den Staat zur Beute gemacht haben.“

Rubikon: Die rote Linie. Mit der Ungeimpften-Diskriminierung ist das Ungeheuerliche zur Normalität geworden — auch weil sich der Widerstand dagegen in Grenzen hält. Im Sauseschritt installiert die Gesellschaft, was sie durch die Installation angeblich verhindern will. Die Regierung strebt 1G, also eine Corona-Impfpflicht an, allerdings durch die Seiten- und Hintertüren mittels einer ausgeklügelten Salamitaktik. Dabei infantilisiert sie die geimpften Willigen und drangsaliert die Unwilligen durch schrittweisen Ausschluss aus dem öffentlichen Raum. Mit 3G war bereits die rote Linie überschritten, da Ungeimpfte gegenüber Geimpften systematisch und vorsätzlich benachteiligt und überdies dämonisiert werden. Ihnen werden zahlreiche Grundrechte entzogen, so wie in den 30er-Jahren den Juden gegenüber den sogenannten Ariern. Es stellt sich nun eher dumpfe Politikverdrossenheit als offener Aufruhr ein. Dennoch hat es eine massenweise Wahlenthaltung wie in dem Roman "Die Stadt der Sehenden“ von José Saramago bei den zurückliegenden Wahlen nicht gegeben. Und dies, obwohl die demokratische Fassade des Staates bei uns ähnlich bröckelt wie im Roman, in dem es heißt: "Die gesamte Regierung (…) erkannte die dringende Notwendigkeit, die Schraube noch einmal fester anzuziehen, da die Ausrufung des Ausnahmezustands, von dem man sich so viel erhofft hatte, nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hatte und die Bürger des Landes, welche nicht die gesunde Angewohnheit hatten, auf die ordnungsgemäße Einhaltung ihrer Verfassungsrechte zu pochen, nicht einmal bemerkt hatten, dass sie dieser beraubt waren.“

Bastian Barucker: Die hässliche Maske der Politik. Wie sich das allgemeine Masketragen von einer nutzlosen Intervention zu einem Grundpfeiler der Pandemiebekämpfung entwickelte (übersetzter Artikel von Dr. Steve Templeton, Professor für Mikrobiologie und Immunologie an der Indiana University School of Medicine) – Auszug: „Nach meinem Kenntnisstand vom März 2020 waren Masken wirksamer bei der Abwehr von großen (>5 um) Tröpfchenpartikeln, die eher von symptomatischen Personen beim Husten oder Niesen freigesetzt werden. Im Gegensatz dazu lassen sich kleinere Aerosolpartikel (< 5 um) mit Stoff- oder chirurgischen Masken aufgrund der schlechten Filterung und des Austretens nach außen schwerer abfangen. Der allgemeine Konsens war jedoch, dass Masken bei einer Pandemie mit Atemwegsviren kein wichtiges Mittel zur Eindämmung der Gefahr sind. (…) Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens, darunter der Gesundheitsminister Jerome Adams, CDC-Direktor Robert Redfield und NIH/NIAID-Direktor und Präsidentenberater Anthony Fauci, rieten der Öffentlichkeit von der Verwendung von Masken ab. Dr. Adams ging sogar so weit zu sagen, dass die unsachgemäße Verwendung von Masken aufgrund des ständigen Berührens/Anpassens zu einer Zunahme von Infektionen führen könnte. (…) Die CDC begann am 3. April 2020 mit der Empfehlung des Maskentragens für die Bevölkerung. (…) Ihre Empfehlungen für die Öffentlichkeit standen im Widerspruch zu ihren Empfehlungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen. (…) Wenn man sich die Zeit nimmt, um die Mehrheit der Beweise bezüglich des generellen Maskentragen zu betrachten, wird es äußerst schwierig, zu dem Schluss zu kommen, dass sie eine signifikante Auswirkung auf den Verlauf der Pandemie hatte oder diese jemals erwartet wurde.“

RT DE: Extinction Rebellion als Eitelkeitsprojekt einer dem Untergang geweihten Mittelschicht – Extinction Rebellion ("XR") zählt als besonders militante Klimaaktivistengruppe. Doch könnte es sein, dass es den Aktivisten eigentlich vor allem um die Inszenierung von Protest geht statt um echte Veränderungen? – Auszug: „… Es scheint, dass die Regierungen der Welt den Klimawandel erkannt haben, dass aber eine realistische Bekämpfung des Klimawandels etwas erfordert, das weit über 'Kohlenstoffsteuern‘ hinausgeht – nämlich die Abschaffung bestimmter industrieller Systeme insgesamt. Dieselben Systeme, die es den Aktivisten ermöglichen, in Luxus zu protestieren, ihre Plastikkleidung zu tragen und ihre Soja- und Maissirup-Snacks zu essen. Bei den wirklichen Protestbewegungen im Vereinigten Königreich geht es heute nicht um Umweltthemen, die zusammen mit anderen echten Anliegen in den Hintergrund getreten sind, sondern um von Unternehmen unterstützte BLM-Krawalle oder LGBTQ+-Anliegen, einschließlich Denkmalentfernung und Vandalismus. Es gibt keinen sinnvollen Protest gegen den Konsumismus, die Wall Street, den Globalismus oder das System der industriellen Massenproduktion. Bald werden wir nicht nur das Verschwinden der Harry-Potter-Mittelschicht erleben – es wird überhaupt keine Mittelschicht mehr geben. Es wird Milliardäre geben, und es wird Pod-Leute (Techno-Leibeigene) geben. Diese seltsame Allianz der Megakonzerne und der Hochfinanz mit Straßenprotesten für soziale Gerechtigkeit ist praktisch das genaue Gegenteil des antikonsumistischen Umweltaktivismus der 1960er bis 2000er Jahre. Es ist verwirrend für jeden, der es sich genau ansieht, bis er erkennt, dass es sich lediglich um ein System handelt, das von beiden Seiten Macht ausübt. Jeder Aktivismus aus der Mittelschicht, der es nicht schafft oder sich weigert, die Mauern zu sehen, die sich von beiden Seiten nähern, führt letztlich einen vergeblichen Tanz auf.“

Sebastian Rushworth: A reflection on covid mania (Rushworth ist Assistenzarzt in Stockholm) – Auszug: “It seems that the doctors and 'experts' who appear on tv and who drive public policy have completely forgotten how evolution works. (...) Just like with bacteria and antibiotics, vaccine resistance will develop in a situation where the vaccines are being overused – if you vaccinate large numbers of healthy young people who don’t really need to be vaccinated then you put strong evolutionary pressure on the virus to become vaccine resistant. Maybe this could be avoided in an imaginary scenario where you can vaccinate every single person on the planet on the same day, thereby stopping the virus in its tracks. But that’s no realistic. It’s taken six months or more to get to 70% vaccinated in most countries, which has given the virus plenty of time to evolve in response to pressure from the vaccines. If we had stuck with only vaccinating the elderly and other risk groups, then we wouldn’t have put as much evolutionary pressure on the virus to develop resistance to the vaccines, and the vaccines might have been more effective for longer. (...) The logic created by the 'deadly pandemic' narrative demands that every single person alive be vaccinated. That is why there is no recognition of the effects of seasonality or of the fact that prior infection provides a level of protection to new infection that is at least as good as that provided by vaccination. We now see an obsession with vaccinating everyone that can only be described as pathological. The tone taken towards those people who have so far chosen not to be vaccinated is derogatory and dehumanizing to the extreme. They are portrayed as 'anti-vaxxers', tin foil hat wearing loons, and irresponsible 'granny killers'. No effort is made to listen to their real arguments, such as that the vaccine has not been shown to be less risky than the disease for healthy young people, or that it’s hard to trust data from pharmacetical companies and drug regulators when they’ve repeatedly been caught lying and hiding data in the past, or that the vaccine is still only a year old and there is no long term follow-up data. These very valid arguments are portrayed as ridiculous, outlandish, and dumb, when they are anything but.“

25. September 2021

Achgut: Coronismus: Die Angst vor der Freiheit (Marcus J. Ludwig) – Auszug: „Wer sich an Paranoiapolitikern und Panikmedien abarbeitet, übersieht ein großes, schmerzliches Grundproblem des Coronismus: Die Menschen wollten es so. Genauer gesagt: Etwas in den Menschen wollte es so. Etwas in den Massen wollte den Ausnahmezustand. Ich erinnere mich gut an die Mischung aus Angst und Feierlichkeit, die im Frühjahr 2020 in der Luft lag, die affektiert-apokalyptische Lust am Atemberaubenden, die Herbeiredung, Herbeisehnung des globalen Fatums, die Willkommenheißung einer höheren Gewalt, die einen viel zu lange schon währenden Zustand ziellosen Herumdümpelns würde überwinden helfen. (…) Die Corona-Hysterie ähnelt – mindestens in der Anfangsphase – stark diesem kindlichen Pochen auf das ultimative Argument, das die Erlaubnis zur Regression erzwingt. Hier! Seht! Das Thermometer zeigt es doch! Die Wissenschaft sagt es doch! Follow the Science! Es geht nicht! Selbst wenn ich wollte, ich darf nicht! Ich kann nicht in die Schule gehen, ich kann nicht in die Welt gehen, man kann mir diese Härten nicht zumuten, wer kann von mir die Konfrontation mit einer solchen Realität verlangen?! Einer Realität, die mir keinen Sinn mehr zu geben vermag, einer Welt, die nichts mehr für mich bereithält außer Konsum, die nichts von mir verlangt als zu funktionieren, Regeln zu befolgen, Posen, Phrasen, Gesten von Role Models nachzuspielen und mich selbst möglichst glaubhaft zu belügen über meine Einzigartigkeit und Unersetzlichkeit.“

Achgut: Digitaler Impfpass: Ein Fest für Fälscher – Auszug: „Vom echten Corona-Impfpass lösen Sie vorsichtig die beiden Heftklammern am Rücken. Dasselbe machen Sie mit Ihrem Impfpass (oder einem neuen, leeren, den Sie legal im Internet bestellt haben). Anschließend heften Sie den Umschlag Ihres Impfpasses um den Inhalt von Mama, Schwager oder Sportsfreund. Und schon haben Sie einen „echten“ Impfnachweis, der auf Ihren Namen lautet, wie die Frontseite beweist. Damit marschieren Sie zur Apotheke und lassen sich – wie oben beschrieben – in drei Minuten ein eigenes digitales Impfzertifikat erstellen. Das Risiko, dabei aufzufliegen, liegt nahe null. (…) Es ist ein reichlich bizarrer Vorgang, ein neues Highlight exekutiven Versagens. Die Regierung stellt Ihnen ein Dokument aus, anhand dessen sie selbst nicht mehr die Richtigkeit des Inhaltes überprüfen kann. (…) Nie zuvor gab es ein Dokument in Deutschland, das so leicht zu fälschen und zugleich Eintrittskarte für umfangreiche Teilhabe am öffentlichen Leben war. Ein Versagen mit Ansage. (…) Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Ich will Sie hier nicht zur Fälschung animieren oder gar auffordern. Eines muss Ihnen klar sein: Wenn Sie das tun, machen Sie sich strafbar. (…) Ich sage nur, was ist und wie es ist. Strafverschärfung hin oder her: Die Erstellung und Nutzung eines Do-it-yourself-Impfpasses birgt praktisch kein Risiko, weil die Bundesregierung in ihrer unermesslichen Weisheit dafür gesorgt hat, dass eine Fälschung nach der Umwandlung ins Digitale nicht mehr als solche erkannt werden kann.“

Anti-Spiegel: Die Netzwerke, die die Pandemie erschaffen haben. Vor einigen Tagen wurde auf YouTube ein Video veröffentlicht, in dem es um die Netzwerke hinter der Pandemie geht – Auszug: „Das Dokument wurde von einem IT-Spezialisten erstellt, der anonym bleiben möchte, weshalb ich ihn in diesem Artikel vereinfacht als „Mr. X“ bezeichnen werde. In dem Video erklärt Mr. X, wie die verschiedenen Organisationen miteinander vernetzt sind und zusammen an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Vor allem folgt er dabei der Spur des Geldes und zeigt auf, wer wem wann wie viel Geld bezahlt hat. Da ich seit der Veröffentlichung des Videos viele Mails mit Hinweisen auf das Video und das Dokument bekommen habe, werde ich hier zum ersten Mal erzählen, dass ich Mr. X und seine Arbeit und vor allem die Erkenntnisse daraus schon seit einigen Monaten kenne. (…) Ich werde erklären, was er macht, wie seine Arbeit aufgebaut ist und dann werde ich an einem aktuellen Beispiel aufzeigen, wie explosiv die Informationen sind, die uns bereits vorliegen. (…) Aus den Daten kann man sehen, dass die Pandemie seit 2017 vorbereitet wurde, denn die Organisationen, die sich mit einer (damals als „möglich“ bezeichneten) Pandemie befasst haben, ihre Verbindungen untereinander und die Geldflüsse haben ab 2017 begonnen. Auch viele der beteiligten NGOs wurden erst ab 2017 gegründet und sie werfen seitdem mit sehr viel Geld um sich. Da so etwas Vorlauf braucht, vermuten wir, dass die Idee bereits 2016 geboren wurde.“

Anti-Spiegel: „Deutschland wird sich von äußeren Einflüssen befreien und zu einer unabhängigen Politik zurückkehren“. Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew hat ein sehr interessantes Interview über die internationale politische Lage gegeben und dabei auch interessante Thesen zu Deutschland aufgestellt – Auszug: „Für die Amerikaner und ihre Verbündeten wird es immer schwieriger, der Welt ihren Willen zu diktieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie diese imperiale Strategie aufgeben werden. Im Gegenteil, ihre Handlungen werden aggressiver und unberechenbarer werden, um die Aufmerksamkeit ihrer Gesellschaften mit außenpolitischen Abenteuern von innenpolitischen Turbulenzen abzulenken. Alle zusammenbrechenden Imperien, vom alten Rom bis Großbritannien, haben so gehandelt. (…) Asien ist heute geopolitisch und wirtschaftlich so wichtig für die Welt, wie es Europa nie war. Die Europäer selbst haben dazu in hohem Maße dazu beigetragen, indem sie für das so genannte europäische Projekt einen großen Teil der Souveränität ihrer Staaten an Brüssel delegiert haben. Und wer spielt in den Institutionen der Europäischen Union den Ball? Jedenfalls nicht die Vertreter der europäischen Bevölkerung, sondern Bürokraten im Dienste der Interessen multinationaler Konzerne. (...) Heute verstehen immer mehr Länder, dass sie von der Europäischen Union kaum etwas anderes erwarten können als Belehrungen über Menschenrechte und das Aufzwingen pseudoliberaler Werte. (…) Die USA sind nicht an unabhängigen europäischen Staaten interessiert und versuchen daher bereits jetzt, auch innerhalb der Europäischen Union lokale Formate zu schaffen, die für sie von Vorteil sind. (…) Selenskys Besuch in Washington hat das wahre Gesicht des angeblichen pro-ukrainischen Wohles gezeigt. Die getroffenen Vereinbarungen kommen nur der amerikanischen Wirtschaft zugute, die wieder einmal ohne Konkurrenz von ukrainischen Projekten profitieren kann. Das ist nichts anderes als getarnter Kolonialismus.“

Corona-Transition: 17-Jähriger erlitt nach erster «Impfung» einen anaphylaktischen Schock – Auszug: „Wie viele Mitarbeiter in den Spitälern, beobachtet Doris M., dass Ärzte potenzielle Impfnebenwirkungen oft kleinreden oder gar komplett ignorierten. Ein besonders krasses Beispiel erlebte sie kürzlich mit einem 17-Jährigen. «Der Jugendliche erlitt kurz nach der ersten Dosis mit dem Moderna-Impfstoff im Impfzentrum einen anaphylaktischen Schock», erklärt Doris M. Dabei fiel der Jugendliche auf den Boden und zog sich eine Rissquetschwunde am Kopf zu. Ein anaphylaktischer Schock könne im schlimmsten Fall tödlich sein. (…) «Der Jugendliche sagte mir: Die Ärztin habe ihm im Spital gesagt, dass er sich bald unbedingt noch die zweite Dosis des Impfstoffs spritzen lassen müsse!» (…) «Die Ärztin sagte mir, dass es nicht klar sei, ob diese Reaktion mit dem Impfstoff zu tun habe. (…) Ich weiss bis heute nicht, ob sie die Reaktion dann tatsächlich noch weitergemeldet hat.» (…) Doris M. erzählt noch von weiteren Reaktionen nach Impfungen von Patienten, die sie in den vergangenen Wochen erlebte. Darunter einem Jugendlichen, der nach der Impfung mit einem Pneumothorax im Spital gelandet sei. Und einem Anfang 20-Jährigen, der drei Wochen nach der mRNA-Injektion mit einer Darmerkrankung eingeliefert worden sei. «Beim jungen Mann wurde festgestellt, dass die Schleimhaut des Dünndarms kaputt war. Er hatte über eine Woche lang blutige Durchfälle, bis zu 30-Mal pro Tag», erklärt Doris M.. Auch habe er künstlich ernährt werden müssen. Bei einem weiteren jungen Erwachsenen seien wiederum gleich mehrere Thrombosen entdeckt worden. Was alle diese Vorfälle gemeinsam haben: Stets hätten die Ärzte einen möglichen Zusammenhang zur Impfung ignoriert, erklärt die Pflegefachfrau. Oft würden die Ärzte in der Diagnose nicht einmal darauf hinweisen, dass der Patient zuvor geimpft wurde.“

Reitschuster: Wuhan-Labor: Forscher wollten Virus für leichtere Infektion „optimieren“ – Auszug: „In englischsprachigen Medien ist es ein großes Thema. In Deutschland wird es weitgehend unter dem Teppich gehalten: ‚Wissenschaftler planten, Fledermäuse genetisch manipulierten Coronavirus-Partikeln auszusetzen‘ schreibt der britische ‚Telegraph‘. (…) Die Unterlagen, die geleakte Fördermittelanträge aus dem Jahr 2018 enthalten, wurden dem britischen Blatt zufolge von der Organisation ‚Drastic‘ veröffentlicht – einem Internet-Team von Wissenschaftlern, die sich weltweit zusammengeschlossen haben, um die Ursprünge von COVID-19 an den Tag zu bringen. (…) Den Angaben zufolge haben die Viren-Forscher aus Wuhan nur 18 Monate vor dem Auftreten der ersten COVID-Fälle Förderungen beantragt, um hautdurchdringende Nanopartikel und Aerosole mit „neuartigen chimären Spike-Proteinen“ von Fledermaus-Coronaviren in Höhlenfledermäusen freizusetzen. Die Forscher planten den Unterlagen zufolge, chimäre Viren zu erschaffen, deren Gen-Information dahingehend optimiert ist, dass sie Menschen leichter infizieren können. Für dieses Projekt wollten sie 14 Millionen US-Dollar von der US-Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA). Den Papieren zufolge wollte der Zoologe Peter Daszak, Präsident der US-amerikanischen EcoHealth Alliance, in Fledermaus-Coronaviren ‚human-spezifische Spaltstellen‘ einbringen. Das sollte es dem Virus leichter machen, in menschliche Zellen einzudringen. (…) Der Telegraph führt dazu aus, als SARS-CoV-2 zum ersten Mal genetisch sequenziert wurde, seien ‚die Wissenschaftler verwundert gewesen darüber, wie das Virus eine derart menschenspezifische Anpassung an der Spaltstelle des Spike-Proteins entwickeln konnte, die der Grund für seine Infektiosität ist‘. (…) Ein COVID-19-Forscher von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der anonym bleiben möchte, sagte, es sei alarmierend, dass in der Bewerbung um die Forschungsgelder auch Pläne enthalten waren, den noch tödlicheren MERS-Virus zu ‚optimieren‘. Das Erschreckende daran sei, ‚dass sie infektiöse chimäre MERS-Viren herstellen wollten‘, sagte der Wissenschaftler laut Telegraph: ‚Diese Viren haben eine Sterblichkeitsrate von mehr als 30 Prozent, was mindestens eine Größenordnung tödlicher ist als SARS-CoV-2 (COVID-19).‘ Weiter führte der Wissenschaftler aus: ‚Wenn einer der Rezeptor-Ersatzstoffe MERS in die Lage versetzt hätte, sich genauso zu verbreiten und dabei seine Tödlichkeit beizubehalten, wäre diese Pandemie nahezu apokalyptisch geworden.‘“

Tagesschau: Bald kein Lohnersatz mehr für Ungeimpfte – Auszug: „Bei Verdienstausfällen wegen angeordneter Corona-Quarantäne sollen die meisten Nicht-Geimpften spätestens ab 1. November keine Entschädigung mehr bekommen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern verständigt. (…) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte nach der Entscheidung, es gehe nicht um Druck, sondern es sei auch eine Frage von Fairness: Diejenigen, die sich und andere durch eine Impfung schützten, hätten die berechtigte Frage, warum sie für andere mitzahlen, die nicht geimpft seien und in Quarantäne müssten. (…) Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisierte die Regelung. Stiftungsvorstand Eugen Brysch sagte der Nachrichtenagentur AFP: ‚Wer nicht mitmacht, ist raus. Doch so funktioniert das deutsche Gesundheitssystem nicht.‘ Weder Impfstatus, Alter, Pflegebedürftigkeit, Krankheiten, Essgewohnheiten noch Hobbys seien bisher Kriterien für Solidarleistungen. ‚Mit der heutigen Entscheidung haben die Gesundheitsminister diesen ethischen Konsens aufgelöst. Damit ist Tür und Tor geöffnet, dass gesellschaftliche Mehrheiten über individuelle Ansprüche der Grundversorgung entscheiden,‘ so Brysch.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Dass Geimpfte „sich und andere schützen“, wie Spahn sagt, ist in dieser Pauschalität falsch, wie unter anderem die bislang – laut RKI – rund 40.000 „Impfdurchbrüche“ zeigen. Selbst das RKI erklärt, Stand 27.8., es müsse „davon ausgegangen werden“, dass einige Geimpfte „infektiöse Viren ausscheiden“ können. In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, könne „derzeit nicht genau quantifiziert werden“. Bürgern, wie zur Zeit üblich, ohne richterlichen Beschluss die Freiheit zu entziehen (Quarantäne) ist darüberhinaus grundgesetzwidrig. Die so rechtsbrüchig Behandelten sollen nun also auf sachlich falscher Grundlage auch noch finanziell bestraft und potenziell in Not gestürzt werden – alles nur, um sie zu einer neuartigen gentechnischen Behandlung mit strittiger Wirksamkeit zu nötigen – wodurch auch noch ihr Recht auf Selbstbestimmung zerstört wird. Wer zu solch zunehmend maßlosem Unrecht weiter schweigt, stimmt zu.)

20. September 2021

Achgut: Bericht zur Coronalage vom 20.09.2021: Zwei-Prozent. Die Skandal-Zahl – Ein Gutachten beendet das Märchen von der außergewöhnlichen Coronapandemie in Deutschland mit Pauken und Trompeten. Es steht auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums. Die Zahl „2“ spielt dabei eine zentrale Rolle. – Auszug: "Sollte Ihnen gegenüber wieder jemand von der gefährlichen Corona-Pandemie sprechen, dann bitten Sie diese Person doch einmal, Folgendes zu tun: Angesichts der Dauerpanik-Meldung übervoller Intensivabteilungen und des drohenden Kollapses der Krankenhäuser einzuschätzen, wieviel Prozent der gesamten Patientenzeit in deutschen Krankhäusern 2020 von COVID-Patienten belegt wurden. (…) Bitten Sie diesen Coronagläubigen, sein Smartphone zu zücken und Folgendes in den Taschenrechner einzugeben: 1,93 Millionen, das sind die Verweildauertage aller Patienten mit der Diagnose Covid. Nun diese Zahl mal hundert nehmen und sie durch 101,02 Millionen teilen, das ist die Zahl der Verweildauertage aller Patienten. Heraus kommt 1,9 Prozent. Aufgerundet in Worten: zwei Prozent. ZWEI PROZENT. Und die sollen die Krankenhäuser an den Rand der Belastung gebracht haben? Jedes Jahr werden Patienten mit infektiösen Atemwegserkrankungen in dieser Größenordnung stationär behandelt. (…) Deutlich wird, dass sich diese 2 Prozent auf eine niedrigere Belegung beziehen als in den Vorjahren. Angesichts der vielen vermeidbaren Beatmungsfehler und der fragwürdigen Vergabepraxis von COVID-Diagnosen sind selbst diese 2 Prozent selbst verschuldet beziehungsweise zu hoch gegriffen. Oft erhielten Krankenhauspatienten bei Herzinfarkt oder Knochenbrüchen ohne Infektionssymptomen, nur auf einem positiven Test beruhend, die Abrechnungsdiagnose COVID-19. Manchmal sogar dann, wenn nur der Zimmernachbar positiv war, wie mir Angehörige versicherten. (…) spätestens seit April 2021 ist das Bundesgesundheitsministerium darüber offiziell durch ein eigenes Gutachten informiert. Eine unmittelbare Entwarnung und Beruhigung der Bevölkerung hätte folgen müssen. Es wurde und wird jedoch fahrlässig unterlassen.“

Das Goetheanum: Technokratisches gegen humanistisches Menschenbild (Michael Esfeld) – Auszug: "Es ist weder wissenschaftlich noch juristisch oder ethisch vertretbar, Druck auf Personen auszuüben, die auf eine Impfung verzichten möchten. Wissenschaftlich gilt: Aus den Daten, die inzwischen aus vielen Ländern vorliegen, ist ersichtlich, dass die Impfquote in der Bevölkerung nur einer von vielen Faktoren ist, die den Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus beeinflussen. Wie aus Israel und Island ersichtlich ist, aber auch aus dem Vergleich zwischen us-Bundesstaaten mit hoher und mit niedriger Impfquote, ist es nicht so, dass eine höhere Impfquote eine Gewährleistung dafür ist, die Pandemie einzudämmen. Rechtlich gilt: Die Impfstoffe haben nur eine bedingte Zulassung, u. a., weil wir mangels aussagekräftiger Studien noch gar nichts über mögliche Langzeitfolgen sagen können. Die bedingte Zulassung ist für eine Notsituation gedacht, um gefährdete Personen schnell schützen zu können, aber nicht für die Impfung von Personen, die durch das betreffende Virus gar nicht gefährdet sind. Ethisch gilt: Wenn Impfstoffe nur eine bedingte Zulassung haben, widerspricht es ethischen Prinzipien, in irgendeiner Weise eine soziale Pflicht zur Impfung zu konstruieren. Es ist ethisch unzulässig, Menschen dem Generalverdacht zu unterstellen, andere zu gefährden, ohne dass ein konkreter Verdacht vorliegt, und von ihnen zu verlangen, sich durch ein Zertifikat von diesem Verdacht reinzuwaschen, um am sozialen Leben teilnehmen zu können. Bis 2019 war es Stand der Wissenschaft, Pandemien mit rein medizinischen Mitteln zu bekämpfen. So wurden die Asien-Grippe Mitte der 1950er Jahre und die Hongkong-Grippe Ende der 1960er Jahre erfolgreich bekämpft. Die Corona-Pandemie ist nicht gefährlicher als diese früheren Pandemien. Dennoch fand im Frühjahr 2020 ein Strategiewechsel statt hin zu dem Versuch einer politischen Bekämpfung mit Zwangsmaßnahmen für die Bevölkerung. Inzwischen wissen wir, dass dieser Strategiewechsel gescheitert ist (…). Mit dem Strategiewechsel von der medizinischen zur politischen Pandemiebekämpfung ist auch ein Wechsel im Menschenbild verbunden: Ein technokratisches Menschenbild tritt in den Vordergrund. Man sieht die Menschen als biologische Objekte an, die Viren verbreiten und deren Bahnen man gemäß Modellrechnungen steuern kann, soll und muss. So ein Unterfangen ist schon naturwissenschaftlich unsinnig (…) Es ist ferner unsinnig, weil die Naturwissenschaft nur Fakten aufdeckt, aber keine Normen vorgeben kann. In dem humanistischen Menschenbild steht hingegen die Würde des Menschen im Mittelpunkt. (…) Wir dürfen uns nicht von Wissenschaftlern blenden lassen, die von der Idee gefangen sind, sie hätten ein Wissen zur Steuerung der Gesellschaft. Und wir dürfen uns nicht von Politikern verführen lassen, die aus Machtinteressen dieses angebliche Wissen aufgreifen. Beide zerstören die Wissenschaft und den Rechtsstaat.“

BR: Chef der Kassenärzte fordert Corona-"Freedom Day" – Die FDP und die Freien Wähler wollen ihn schon länger, jetzt hat sich auch Kassenärzte-Chef Gassen für einen "Freedom Day" in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach nennt diesen Vorstoß "unvertretbar". – Auszug: "Laut dem Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) braucht es jetzt eine klare Ansage der Politik: Am 30. Oktober müssten alle Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, verlangt Andreas Gassen. Der 'Neue Osnabrücker Zeitung‘ sagte er: 'Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben zu machen, was auf der Insel geklappt hat.‘ Gassen zeigt sich überzeugt, dass ein solcher Schritt das Gesundheitssystem nicht über die Maßen belasten würde. Immerhin habe jeder noch genug Zeit, sich bis Ende Oktober impfen zu lassen: 'Meine Wette: Dann sind wir Ende Oktober bei einer Impfquote von 70 Prozent oder noch höher, weil sehr viele Menschen das Angebot dann doch schleunigst annehmen werden.‘ In Großbritannien hat Premier Boris Johnson schon Mitte Juli die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie weitestgehend beendet. Aus Sicht Gassens ist das Kalkül auf der Insel aufgegangen. Das Gesundheitssystem in Großbritannien sei nicht kollabiert, das müsse Mut machen, findet Gassen. Zumal das deutsche Gesundheitssystem deutlich leistungsfähiger sei als das britische. Und auch in Dänemark gehe man diesen Weg bereits – auch dort sei kein Gesundheitsnotstand abzusehen.“

Publico: Die magische Kraft der Armbinde. Warum gibt es so viele Freunde des Ausnahmezustands? Er macht Leute wichtig, die es sonst nicht wären. Deutschland hat darin mehr Übung als andere Länder – Auszug: „1986 war ich als 16-Jähriger für ein paar Monate Mitglied in der sogenannten Ordnungsgruppe der FDJ, einer Art Sicherheitsdienst der ‘Freien Deutschen Jugend’, des kommunistischen Jugendverbandes in der DDR. (…) Ich konnte als großes Kind plötzlich Leute herumkommandieren, die meine Eltern oder Großeltern hätten sein können. (...) Das war einfach ein so unfassbar starkes Gefühl. Du konntest mit dieser Armbinde plötzlich Typen blöd anquatschen, die dich in freier Wildbahn unangespitzt in den Boden gerammt hätten. Die im richtigen Leben zehn Meter über dir schwebten. Und sie konnten nichts, absolut nichts dagegen tun, ohne Ärger zu riskieren. (…) Ich war 16 und lebte in einem Staat, der solch asoziales Verhalten der linientreuen Youngsters ermutigte und nach Kräften förderte. Zum Glück lernte ich kurz darauf in der beginnenden Lehre als Maschinen- und Anlagenmonteur die wirklich coolen Leute kennen, die mir insgeheim klar machten, in was für eine erbärmliche Witzfigur ich mich zu verwandeln drohte. (…) Ein Facebookfreund von mir, gestandener Buchdrucker mit eigenem Betrieb, erregte sich vor kurzem darüber, dass er im Zug saß und plötzlich irgendwelche Hänflinge, Typ grüne Jugend, von vorne nach hinten durch den Zug patrouillierten und die Leute auf den korrekten Sitz ihrer Maske ansprachen.“

Tichys Einblick: Corona-Sonderrecht öffnet den Weg zur Risiko-Krankenversicherung – Auszug: „So wird nun durch die Hintertür daran gearbeitet, ein Grundprinzip der Krankenversicherung auszuhebeln, welches da lautet, dass der Gesundheitsschutz unabhängig davon garantiert wird, wie der Betroffene zu seiner Krankheit gekommen ist. Vorreiter ist das grün-schwarz regierte Baden-Württemberg, einst als liberales Musterländle der Republik bekannt. Dort gilt mit Datum 15. September 2021: Wer als Ungeimpfter in Quarantäne muss, weil er als Kontaktperson identifiziert wurde oder sich in ausländischen „Risikogebieten“ aufhielt, erhält keine Lohnfortzahlung mehr. (…) Das südwestdeutsche Beispiel macht parteiübergreifend Schule. Das rot-grün-gelbe Rheinland-Pfalz zieht am 1. Oktober nach. Hessen (schwarz-grün) und Mecklenburg-Vorpommern sowie Niedersachsen (beide rot-schwarz) denken laut in ähnliche Richtung. (…) Jemand macht Skiurlaub und bricht sich das Bein. Wo ist der Unterschied? Niemand hat den Skifahrer gezwungen, dieses Risiko einzugehen – weshalb also soll die Gemeinschaft der Versicherten für die Folgekosten aufkommen? Oder schauen wir auf die Raucher, Kiffer und Alkohol-Trinker. Jedem sind die mit dem Drogen-Konsum verbundenen Gesundheitsrisken hinlänglich bekannt. Warum also für Folgekosten der Krankenversorgung die Gemeinschaft blechen lassen? (…) [Beim] Zwang zu einer Corona-Risikoversicherung für „Impfverweigerer“ – da wird die große Mehrheit der Bevölkerung sofort in Jubel ausbrechen. Und nicht bemerken, dass sie mit ihrem eigenen Verhalten auch unzählige Anlässe bietet, sich künftig mit Risiko-KV für alles und jedes zusätzlich versichern lassen zu müssen.“

Peds Ansichten: RKI-Geblubber im Dienste der Plandemie. Die RKI-Betrugsmasche steigender Fallzahlen ist ausgelutscht und wird trotzdem weiter befeuert – Auszug: „Die Zahl der PCR-Tests ist – wie im Vorjahr – drastisch angestiegen und mit dieser der prozentuale Anteil positiv getesteter Probanden. (...) Diese Zahlen sind, genau wie damals, ohne jede Aussagekraft (...) Das ist aber kein Versehen, weil nämlich das RKI eine Seuchenbehörde ist, deren Mitarbeiter sehr wohl ausreichend qualifiziert sind, die benötigten Daten zu ermitteln und zu veröffentlichen. (…) Um repräsentative Werte zu erhalten, wurde das System der Sentinel-Praxen eingeführt. (…) Von einer Pandemie konnte [2020] überhaupt keine Rede sein. Ein Jahr später lässt sich sagen: Es ist, wie gehabt, von einer Corona-Pandemie keine Spur zu entdecken. Denn es sollte doch wohl klar sein, dass sich die Praxen mit den „passenden“ Patienten füllen würden — was nicht geschieht. (…) Es gab 2021, im Gegensatz zum Vorjahr keine Influenza-Fälle mehr. (…) Es wurden schlicht keine Tests mehr auf Gensequenzen bezüglich Influenza durchgeführt. Das Testvolumen wurde komplett nach Corona verschoben. (…) Die Symptome von Erkrankungen, die man Rhinoviren und Influenzaviren zuschreibt, sind denen von Covid-19 so ähnlich, dass zwingend auch auf Gensequenzen für diese zu prüfen wäre und eben nicht nur auf solche von SARS-CoV-2. Die Ärzte im Sentinel wissen das natürlich. Aber allesamt haben sie in den vergangenen 12 Monaten aufgehört, auf Influenza zu prüfen. (...) Wer glaubt, dass ausgerechnet 2020/21 die Grippesaison komplett ausgefallen ist, der glaubt auch an den Klapperstorch.“

Rubikon: Leben mit Apartheid – Auszug: „Was tun? Der Autor spielt einige Optionen im Gedanken durch. (…) Alternative 1: Offen gelebte Apartheid einfordern. (…) Die Propagandisten der Impfung und der Maßnahmen würden das offen zur Schau gestellte Anderssein in autonomen Gebieten für Ungeimpfte nicht nur nicht zulassen, sondern bekämpfen und jeden Versuch unter Strafe stellen. (…) Alternative 2: Auswandern (…) Doch selbst, wenn man das Glück haben sollte und die Integration dort gelingt, wer sagt einem, dass dieses Glück anhält und nicht morgen eine neue Regierung eine Politik macht, vor der man gerade geflohen ist? (…) Alternative 3: Selbstisolation und gesellschaftliche Totalverweigerung (…) Am Ende ist das alles aber keine gesellschaftliche Alternative, auch keine individuelle. Denn das ist kein Leben. Es endet in Unzufriedenheit und Depression. Wir müssen im Alltag immer noch irgendwie klar kommen, unseren Berufen nachgehen, unseren Lebensunterhalt verdienen, unsere Familien ernähren, und wir sind und bleiben in vielen Lebenssituationen auf bestehende gesellschaftliche Strukturen angewiesen. Für Familien mit Kleinkindern ist Selbstisolation erst recht keine Option. Alternative 4: Aufstehen und Mitmachen [beim Protest] (…) Wer sich coronakritischen Parteien anschließt oder auf Demonstrationen für seine Grundrechte eintritt, der wird neue Freunde und neuen Mut finden und für Frust, Angst und Entbehrungen entschädigt werden. Wer einen Anwalt, Arzt, Lehrer oder Psychologen seines Vertrauens finden will, wird ihn am ehesten genau dort finden ― und sicher auch mal einen Handwerker. (…) Es gibt ein Leben im Heute und Jetzt. Und es wird ein noch besseres nach Corona geben. Es liegt an uns!“

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Gesundheit nur Vorwand: Eliten instrumentalisieren Corona-Krise für Massen-Manipulation und mehr Kontrolle – DWN-Korrespondent Moritz Enders hat den Psychologen Rainer Mausfeld zum Thema Indoktrination und Massen-Manipulation interviewt (Interview vom 6.6.2020) – Auszug: "Machen wir uns zunächst klar, dass die Corona-Krise eine Multi-Krise ist, in der sich sehr unterschiedliche Krisen kreuzen und miteinander verbinden. Sie alle wurden bereits länger erwartet: Zunächst ein Naturereignis in Form einer Pandemie. Zweitens eine Systemkrise des Finanzkapitalismus, der ohnehin erneut kurz vor einer schweren Krise stand und der nun die Corona-Krise nutzt, um seine eigenen Krisenkosten wieder einmal der Gemeinschaft aufzubürden. Und drittens eine schon sehr lange schwelende Krise der kapitalistischen Demokratie – übrigens schon konzeptuell ein Widerspruch in sich -, die nun durch eine seit Jahrzehnten betriebene Transformation zu einem autoritären Überwachungs- und Sicherheitsstaat deutlicher hervortritt. Das Corona-Virus bringt lediglich wie ein Katalysator sehr grundlegende Probleme der gegenwärtigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zum Vorschein. Umso wichtiger ist es, sich davor zu hüten, durch einen Fokus auf Nebenaspekte ein tiefergehendes Verständnis zu blockieren, wie beispielsweise durch eine in der Sache unsinnige Fixierung auf Indikatoren, Tabellen und Graphiken zur epidemiologischen Gefährlichkeit des Virus. Oder durch eine personalisierende Fixierung auf einzelne Akteure, die an einem Verständnis der tatsächlichen Machtstrukturen völlig vorbei geht. Oder durch Fixierung auf die im Moment für den Einzelnen sehr konkret erlebbaren Einschränkungen elementarer Freiheitsrechte, sei es Maskenpflicht oder Versammlungsfreiheit. Denn dies birgt die große Gefahr, an den sehr viel schwerwiegenderen grundsätzlichen politischen Problemen vorbeizugehen und sich in Ablenk-Themen zu erschöpfen.“

Telepolis: Impfung und Ansteckung – Auszug: “Tatsächlich stützen Untersuchungen und Ergebnisse mehrerer Studien der letzten Woche nicht die offizielle Einschätzung des RKI und der Regierung, sondern geben Kekulé recht: In Großbritannien betrug unter der Delta-Variante die Rate der Ansteckung von Geimpften 44 Prozent. Eine Studie in den USA kam zu dem Schluss, dass sich unter den Infizierten sogar drei Viertel doppelt Geimpfte befanden. In Israel sind unter den Menschen, die sich im Krankenhaus im kritischen Zustand befinden, knapp 60 Prozent geimpft (Letzteres lässt zwar keinen genauen Aufschluss über das Ausmaß der sogenannten Impfdurchbrüche zu, offenbart aber durchaus, dass das Problem kaum vernachlässigenswerter Natur ist). Auch für Deutschland gibt es Zahlen. Diese stehen im deutlichen Widerspruch zur Einschätzung des Gesundheitsministers. Im Wochenlagebericht des RKI vom 2. September 2021 werden folgende Zahlen für Impfdurchbrüche der letzten drei Wochen aufgeführt (S. 19): Für Kinder und Jugendliche: 1,1 Prozent. In der Gruppe 18-59 Jahre: 16,9 Prozent. Bei den über 60-Jährigen mit 40,2 Prozent ein Anteil, der bereits deutlich auf die Situation in Großbritannien oder Israel hinweist. Hinzu kommt: Die Viruslast infizierter Geimpfter ist vergleichbar mit der Viruslast von Nicht-Geimpften. Allerdings ist bei Geimpften die Phase, in der sie ansteckend sein können, wohl kürzer. Insgesamt kann man beim derzeitigen Wissensstand schlussfolgern, dass Geimpfte sehr wohl Teil des Infektionsgeschehens sind (wenn auch in geringerem Maße) und eine Impfung also keineswegs vor einer Weitergabe der Infektion so eindeutig schützt, wie es die Bundesjustizministerin als Voraussetzung der Rücknahme der Grundrechtseinschränkungen formuliert hatte.“

The Atlantic: A Second Major Seasonal Virus Won’t Leave Us Any Choice. Businesses and schools must adapt, because the dual threat from COVID and the flu will be too severe. – Auszug: “A 2018 study in the journal Vaccine estimated that the economic cost of flu tops $11 billion a year, including the indirect costs from lost productivity. That figure may be conservative; other models have put the total burden as high as $87 billion. Past surveys have estimated the mean number of workdays lost from flu to be 3.7 to 5.9 days per diagnosed episode. Meanwhile, the cumulative annual impact from severe colds and other non-influenza viral respiratory infections stands at about $40 billion. Reducing these threats starts with more aggressive efforts to get people vaccinated for flu and COVID alike. Work-related vaccination mandates for both diseases will become more common. (By way of disclosure, I should note that I serve on Pfizer’s board of directors.) (…) A key to controlling spread, and seeking timely care, will be prompt diagnosis. Home screening with tests that can differentiate flu from COVID will be routine. Regulators, who for years discouraged home diagnosis of infectious diseases with self-administered tests, now support this approach. Patients will self-diagnose at home and consult doctors through virtual visits. Personal hygiene will also change. During the winter months, when the spread of respiratory pathogens peaks, voluntary mask use inside public spaces will become more common—and, in some parts of the country, a cultural norm.”

Liberated Texts: Imperialism and the Deep State: Peter Dale Scott’s The Road to 9/11 – Wealth, Empire, and the Future of America – Auszug: „Among the strangest developments of the Trump years has been the appearance of the term ‚deep state‘ in popular culture. This phrase has become a bugbear for corporate journalists, who tend to view its use disdainfully, treating it as a sign of substandard intellect marred by conspiracy thought. What’s amusing is that its use began on the political left. Peter Dale Scott – a poet and longtime English professor who also served as a Canadian diplomat between the late 50s and early 60s – has, at least since 2007, frequently used the phrase in his explanations of the workings of US imperialism, including his argument for how and why 9/11 and its repressive aftermath took place. (…) A common left riposte to speculations about the ‚deep state,‘ especially since the term entered the lexicon of the right, has been to argue that there is no deep state, only a bourgeois state, or a capitalist state, or an imperialist state – choose your preferred argot. This response, however, eludes the main point, made by Scott and others about how political repression in so-called ‚democratic‘ systems functions. While it could be argued that the right’s use of ‚deep state‘ has made the phrase more trouble than it’s worth, it still remains necessary to name and analyze the vast infrastructure in an empire such as the US that remains hidden from public view and immune from even the pretense of democratic accountability. Scott argues that the US deep state was a postwar creation.“

Mathias Bröckers: Wie ich zum Verschwörungstheoretiker wurde – Auszug: „Vor zwei Wochen nun kam eine Anfrage vom Deutschlandfunk, ob ich für den 10.9. einen 4-Minuten-Kommentar unter dem Arbeitstitel ‚Wie ich zum Verschwörungstheoretiker‘ schreiben könnte. Ich fragte den Kollegen, ob er wüßte, dass er sich damit Ärger einhandelt und dass ich vor 20 Jahren als Autor im ARD-Radio hingeschmissen hatte, weil eine Glosse über die Elefantenspuren in Mohamed Attas Koffer nicht sendbar war und selbst vorsichtige Zweifel an der offiziellen Geschichte öffentlich-rechtlich nicht geäußert werden konnten, weil schon diese Skepsis reichte, zum ‚Verschwörungstheoretiker‘ gestempelt zu werden, selbst wenn man gar keine alternativen Theorien verbreitete, sondern nur die Ungereimtheiten und Widersprüche der offiziellen Geschichte aufzeigte. Gerade das sei doch interessant, meinte der Kollege, darüber solle ich schreiben, was ich dann auch tat und Anfang der Woche ins DLF-Studio in Schöneberg ging und den Text einsprach. Ein harmloses, kreuzbraves 4-Minuten-Stück, wie wir dachten, doch die Rechnung ohne die Hierarchien gemacht hatten. Was folgte, war eine Posse, deren Nacherzählung ich mir spare, die aber für ein groteskes Theaterstück über die ‚Cancel Kultur‘ und chomsky-eske ‚Manufacturing Consent‘-Medien durchaus geeignet wäre… bis am Ende der Wellenchef entschied, dass er die Verantwortung nicht übernehmen könne und der für Freitag 7: 20 schon eingetaktete Kommentar noch in der Nacht entfernt und ausgetauscht werden mußte.“

Welt: „Massenhafter ziviler Ungehorsam“ gegen Bidens Impfpflicht – Auszug: „Für James David Vance ist die Sache klar. ‚Joe Biden ist ein altersschwacher Tyrann‘, twitterte der republikanische Kandidat für Ohios Senatssitz, kaum nachdem der US-Präsident am Donnerstag eine faktische Impfpflicht für Millionen Amerikaner angekündigt hatte. ‚Biden spricht über zig Millionen amerikanischer Bürger, als wären sie Ungeziefer. Was für ein ekelhafter, abscheulicher Mann‘, legte Vance kurz darauf nach. Außerdem rief Vance (…) die Amerikaner zu ‚massenhaftem zivilen Ungehorsam‘ gegen Bidens Plan auf. Am Freitag appellierte Vance an seine Landsleute mit Blick auf die Impfpflicht: ‚Halten Sie sich nicht daran. Wenn wir alle diesen Müll ignorieren, werden sie nicht in der Lage sein, ihn durchzusetzen.‘ Mehrere republikanische Spitzenpolitiker argumentierten ähnlich wie Vance. Kristi Noem, Gouverneurin von South Dakota, prophezeite Biden: ‚Wir sehen uns vor Gericht.‘ South Dakota werde die ‚Freiheit‘ verteidigen. Der texanische Gouverneur Greg Abbott sprach von einem ‚Angriff auf Privatunternehmen‘. Abbott, (…) sagte, er werde das Recht der Texaner schützen, selbst zu entscheiden, ob sie geimpft werden wollen oder nicht. Die Pläne des Präsidenten hätten ‚keinen Platz in Amerika‘, sagte der Republikaner Mark Gordon, Gouverneur von Wyoming. Er habe den Generalstaatsanwalt seines Bundesstaates gebeten, rechtliche Schritte einzuleiten.“

Alschner Klartext: Covid-Impfung erhöht Risiko für Delta-Infektion – Auszug: "Von Anfang an habe ich gemeinsam mit vielen anderen medizinische Experten vor der Möglichkeit gewarnt, dass diese Impfungen eine antikörperabhängige Verstärkung (ADE) verursachen können, eine Situation, in der die Impfung tatsächlich eine Kaskade von Krankheitskomplikationen auslöst, anstatt davor zu schützen. Infolgedessen können Sie bei Kontakt mit dem Wildvirus schwerer erkranken, als wenn Sie nicht 'geimpft‘ worden wären. Wir haben zwar noch keine endgültigen Beweise für das Auftreten von ADE, aber es gibt auffällige Anzeichen dafür, dass dies der Fall sein könnte. Daten, die zeigen, dass jene, die sich zu Jahresbeginn impfen ließen, jetzt ein erhöhtes Risiko für eine schwere Infektion haben, könnten ein solches Zeichen sein. Zumindest ist dies ein Hinweis darauf, dass der Schutz, den diese Impfungen bieten, nur sehr vorübergehend ist, gar nur einige Monate anhält. Wenn man bedenkt, dass der Körper darauf programmiert wird, nur eine Art von Antikörpern gegen ein bestimmtes Spike-Protein zu produzieren, ist das sogar plausibel. Sobald das Spike-Protein oder andere Elemente des Virus zu mutieren beginnen, nimmt der Schutz radikal ab. Schlimmer noch: der Impfstoff erleichtert die eigentliche Produktion der Varianten, da der Impfschutz 'löchrig‘ ist, also teilweise unwirksam. Die natürliche Immunität ist weitaus robuster, denn wenn Sie sich von der Infektion erholen, bildet Ihr Körper Antikörper gegen alle Proteine des Virus sowie T-Gedächtniszellen, die auch dann noch vorhanden sind, wenn der Antikörperspiegel sinkt. Dadurch erhalten Sie einen weitaus besseren Schutz, der wahrscheinlich lebenslang anhält, es sei denn, Sie haben eine eingeschränkte Immunfunktion. Reale Daten aus Israel bestätigen dies. Sie zeigen, dass Personen, die die COVID-Impfung erhalten haben, ein 6,72-mal höheres Risiko haben, sich zu infizieren, als Personen mit natürlicher Immunität.“

Cicero: Gerd Antes: "Es wurde nahezu jeder Fehler gemacht, den man machen konnte“ – Gerd Antes zählt zu den renommiertesten Medizinstatistikern Deutschlands. Im Interview erzählt er von den ungezählten Wissenslücken zu Covid-19, wettert über die Ahnungslosigkeit in Politik und Wissenschaft und erklärt, warum Deutschland mit seiner Corona-Politik auf dem Weg in den Irrationalismus ist. – Auszüge: "Das Problem besteht (…) darin, dass wir in den zurückliegenden 18 Monaten nahezu jeden Fehler gemacht haben, den man machen konnte. (…) Einerseits wurde konsequent verhindert, eine repräsentative Kohortenstudie zu erstellen (…). [Der zweite Fehler] bezieht sich auf (…) die Abrechnungsdaten bei den Krankenkassen oder die Unterlagen zu den Krankenhausaufnahmen. Darin verbergen sich Unmengen an Informationen, aber es wird einfach versäumt, diesen Daten-Pool wissenschaftlich aufzubereiten. (…) Es geht hierzulande nur um die Impfung, aber eine Medikation fehlt. Die Beiträge zu notwendigen klinischen Studien aus Deutschland liegen bei nahezu null. (…) Auf diesem Gebiet bewegt sich Deutschland auf der Seite der Vollversager. (…) Eigentlich müsste man tatsächlich davon ausgehen, dass in einer solchen Situation alle mit vereinten Kräften an einem Strang ziehen. Wenn das aber dennoch nicht geschieht, so hat das ganz sicher auch etwas mit Interessenskonflikten und verdeckten Agenden zu tun. (…) Wenn man von 'der Wissenschaft‘ spricht, dann klingt das ja zumeist ungemein hehr und vornehm. Doch die Realität ist oft eine andere. Da geht es um Konkurrenz, Karrieren, Gelder und um Förderprogramme. Denken Sie nur an die gegenwärtige Testerei. Es gibt aktuell über 550 Tests von ganz verschiedenen Herstellern allein zur professionellen Anwendung. Diese Tests werden alle nicht so geprüft, wie sie eigentlich geprüft werden müssten. (…) Was diese Tests liefern, ist nicht einmal als Größenordnung einzuschätzen. In Bezug auf die Diskussion um 2G oder 3G kann das schlimmstenfalls fatale Auswirkungen haben. (…) die Politik ist scheinbar nicht in der Lage, die Situation in Gänze zu erfassen. Denken Sie nur einmal an den aktuellen Konflikt zwischen Politik und Stiko. Da werden von Seiten der Politik Dinge gesagt und gefordert, bei denen ich die Hand dafür ins Feuer legen würde, dass die Leute, die da reden, die ganze Angelegenheit nicht mal ansatzweise begriffen haben. (…) Selbst die wissenschaftliche Qualität ist zum Kollateralschaden der Pandemie geworden. Das System ist völlig durchgerüttelt und funktioniert nicht, wie es angesichts der schwierigen Situation sollte. (…) Was wir derzeit erleben, ist auch eine Wissenschaftskrise. (…) Mein Vorwurf (…) ist, dass die meisten Journalisten eine Qualitätseinschätzung erst gar nicht versuchen. Alles wird einfach rausgehauen (…). Das ist nur noch aberwitzig. [Frage:] Weil in Schulen derzeit weit häufiger getestet wird als an anderen Orten, heißt es plötzlich wieder, dass geöffnete Schulen ein Treiber der Pandemie seien. Was ist davon zu halten? [Antes:] Solche Aussagen sind derart durchschaubar, dass es mir nur noch schwerfällt, sie mit höflichen Worten zu parieren. Um zu begreifen, dass ich positive Tests dort bekomme, wo ich teste, brauche ich ja nicht einmal Abitur. Das ist unfassbar. (…) Derzeit reden wir ja schon über den Booster für die Vulnerablen – oder sogar für alle. (…) Meiner Meinung nach deutet sich hier die nächste Fehlentwicklung an. Die Politik behauptet schon wieder, sie wisse genau, wie die derzeitigen Studien zu interpretieren seien und empfiehlt daher das Boostern – oder sollte ich besser sagen: sie befiehlt es? Das ist nur noch verrückt. Wir haben zurzeit einen Irrationalismus, der der Gesellschaft schadet und mit einem modernen Land vollkommen unvereinbar ist. Eigentlich – aber er ist Realität!“

Tagesschau: G20 wollen Impfoffensive – Die Corona-Pandemie wird wohl nicht die letzte gewesen sein, der die Welt begegnen muss. In Rom beraten die G20-Gesundheitsminister darüber, was künftig besser gemacht werden kann. Am Ende soll der "Pakt von Rom" stehen. Auszug: "[Italiens Gesundheitsminister] Speranza gibt sich sehr zuversichtlich, dass es am Ende gelingen wird, einen 'Pakt von Rom‘ zu schließen. (…) Bezogen auf die Corona-Pandemie würde ein solcher Pakt aus Sicht Speranzas vor allem eines bedeuten: Impfen, impfen, impfen. Und zwar überall auf der Welt: 'Die Aufgabe in diesem Pakt von Rom, an dem wir arbeiten, ist es, Verhältnisse zu schaffen, in denen Impfungen ein Recht aller sind - nicht ein Privileg weniger.‘ Wenigstens mit Deutschland dürfte Speranza, dürfte Italien, das Gastgeberland des Treffens, bei diesem Aspekt wenige Probleme haben. Denn auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat schon zuvor, am Rande des Treffens betont: Man wolle die Welt impfen, auch aus eigenem, nationalem Interesse: 'Diese Pandemie ist erst vorbei, wenn sie auf der ganzen Welt vorbei ist. Denn sonst können Varianten entstehen, Mutationen in Ländern, die dann auch Deutschland wieder erreichen, Europa erreichen und zu Problemen führen‘, so Spahn. Ziel müsse sein, bis zum Ende des Jahres mindestens 40 Prozent der Weltbevölkerung geimpft zu haben, so Spahn weiter. Und er kündigt an: 'Deutschland wird dafür bis Jahresende 100 Millionen Dosen zur Verfügung stellen. Das ist so viel, wie wir selbst in unserem Land bisher auch verimpft haben.‘"

Berliner Morgenpost: Berlin wird internationales Zentrum bei Pandemie-Bekämpfung – Auszug: "Am Mittwoch wurde das weltweite Zentrum in einer an einen Staatsakt erinnernden Veranstaltung in der Charité von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus eröffnet. Merkel hatte die Entscheidung für Berlin schon im Mai bekanntgegeben, nachdem sie die Idee für ein solches Frühwarnzentrum Ende 2020 maßgeblich mit entwickelt hatte. Es geht darum, Informationen zu sammeln, Fachleute zusammen zu bringen und fundierte Analysen zu liefern, um Pandemien vorherzusagen und die 200 WHO-Mitgliedstaaten im Kampf gegen weltweite Gesundheitsprobleme wie Corona zu koordinieren. Die Weltorganisation wird dazu Mitarbeiter nach Berlin verlegen, aber auch neue hier anstellen. Merkel lobte Berlin: 'Hier wird es viele Ideen geben, da bin ich sicher‘, sagte sie. Der WHO-Generaldirektor sagte, in Berlin würden 'Lösungen entwickelt, die dann in der ganzen Welt angewandt‘ würden. Die enge Bindung ans Berliner Universitätsklinik macht auch eine Kooperationsvereinbarung deutlich, die Charité und WHO kurz zuvor unterzeichnet hatten. Dem Vernehmen nach war Charité-Chef Heyo Kroemer mit seinen Kontakten maßgeblich beteiligt, dass die WHO nach Berlin wollte. Auch die leistungsstarke Berliner Gesundheitswirtschaftsszene aus Wissenschaft und alten sowie jungen Daten-Unternehmen gab den Ausschlag für die Ansiedlung in Berlin. Unter den Organisationen, die mit dem Hub zusammenarbeiten wollen, sind das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut mit seiner Kompetenz in Informatik und seinem Digital Health Center. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) gehört zu den Kooperationspartnern. Aber auch Klimaforscher und Experten aus anderen Disziplinen sollen Erkenntnisse zuliefern.“

Nordkurier: Keine Freiheit, keine Normalität – trotz Impfung. Berliner Richter stellen fest: Die Impfung gegen das Coronavirus ist nicht wirksam genug, um Normalität herzustellen. Sind die Freiheitsversprechen der Politik etwa nur Lippenbekenntnisse? Ein Meinungsbeitrag. – Auszug: "Die Freiheitsgebetsmühle der Politik hat Wirkung gezeigt: Viele Bürger vertrauen darauf, dass alles wieder wird wie vor Corona, wenn sich nur genug Menschen gegen Corona impfen lassen. Immer mehr Menschen begründen ihre Entscheidung für die Spritze inzwischen schlicht damit, dass sie endlich wieder normal und ohne Einschränkungen leben wollen. Für die Mission Freiheit werden auch Nebenwirkungen und eventuelle Spätfolgen (an die allerdings kaum jemand glaubt) in Kauf genommen. Die Impfung sei nun mal der Schlüssel zur Rückkehr ins alte Leben und irgendwie ja auch ein Dienst an der Gemeinschaft, hört man oft. Was könnte schlecht daran sein? Nicht so gut wäre jedenfalls, wenn das große Freiheitsversprechen trotz flächendeckender Impfung am Ende nicht eingelöst wird. Zum Beispiel, weil der Schutz der Impfung als unzureichend erklärt wird. (…) Dass Geimpfte weiter Überträger sein und an Covid erkranken können, ist zwar bekannt. Die Tatsache, dass sich nun ein Gericht offiziell auf die unzureichende Schutzwirkung der Impfung beruft und damit dauerhaft eingeschränkte Grundrechte begründet, stellt die magische Formel 'Impfung = Freiheit = Normalität‘ der Regierung allerdings empfindlich infrage. Denn: Wenn nach Ansicht der Justiz Geimpfte das Coronavirus genauso verbreiten können wie Ungeimpfte, müssten auch sie sich konsequenterweise weiterhin testen lassen, Maske tragen und Einschränkungen hinnehmen. Ob und wie die Regierung Millionen geimpften Bürgern dann erklären will, warum es mit der Freiheit nun leider doch nichts wird, bleibt abzuwarten.“