Empfehlungen Juli 2021

C.J. Hopkins: Ein Sturm zieht auf – Auszug: „Ich habe keine Kristallkugel oder so was, aber ich erwarte, dass die Dinge diesen Herbst ziemlich hässlich und in der absehbaren Zukunft vielleicht noch hässlicher werden. (…) Unsere Bemühungen waren nicht umsonst, aber nicht erfolgreich genug, um den Hergang der Dinge, wie sie nun passieren, aufhalten zu können... Ein Ablauf, der stets klar war; ein Vorgang, den jede totalitäre Bewegung benötigt, um die Marschrichtung einzuhalten. Man kann nicht ganze Gesellschaften in quasi totalitäre Systeme verwandeln ohne innere Unruhen, Chaos, Randale, Krieg oder eine andere Art von Verheerung. Die Gehirnwäsche an den Massen ist schön und gut, aber an einem gewissen Punkt muss man jene Menschen, die sich der „Realität“ der Neuen Normalität widersetzen, dazu bringen, sich gesetzwidrig zu verhalten, damit man hart gegen sie vorgehen und in offizielle Feinde verwandeln kann. (…) Sie werden den Druck hochhalten und das Tempo erhöhen, und die offizielle Propaganda, die Absurditäten und die Verwirrung, die sich ständig ändernden Regeln und die Massenhysterie und die eklatanten Lügen. So lange, bis wir in Restaurants und Kneipen ausflippen, in Schulen und im öffentlichen Verkehr, und bis Einrichtungen der New Normals in der Nacht verwüstet werden oder Schlimmeres, und andere Formen der „direkten Aktion“. An dem Punkt heißt es: Das Spiel ist aus. Denn dann haben sie gewonnen. Dann werden wir jene „Extremisten“ sein, vor denen sie sich selbst gewarnt haben. Und sie werden mit uns tun und lassen können was sie wollen, und unsere früheren Freunde (jetzt New Normals) werden dazu applaudieren oder schweigend wegsehen.“

Krass & Konkret: Nawalny-Giftanschlag: Peinlicher Fehler der OPCW sorgt für Unruhe – Auszug: „Jetzt hat die OPCW im Jahresbericht für 2020 Erstaunliches über den Nawalny-Fall bekannt gemacht. Nawalny war bekanntlich am Donnerstag, den 20. Juli 2020, auf dem Flug von Tomsk nach Moskau im Flugzeug zusammengebrochen. Es machte am Vormittag um 9 Uhr Tomsker Zeit (etwa um 5 Uhr Moskauer Zeit bzw. 4 Uhr MESZ) eine Notlandung in Omsk, wo Nawalny im Krankenhaus von den russischen Ärzten mit Atropin sicherheitshalber behandelt wurde, auch wenn Vergiftung nur als eine mögliche Ursache galt. (…) In der ersten Fassung des OPCW-Berichts hieß es, Deutschland habe die OPCW schon am 20. August, also am Tag, als Nawalny während des Flugs zusammenbrach, um Unterstützung gebeten. Das Technische Sekretariat habe dann in Bezug auf “die vermutete Vergiftung eines russischen Bürgers” ein Team zu einem technischen Unterstützungsbesuch geschickt. (…) Ein solches Gesuch um Technische Unterstützung hätte mehrere Tage zuvor, nicht am Tag des Vorfalls eingereicht werden müssen, das hätten mehrere Experten gesagt. Heute wurde nach einiger Aufregung schließlich das Datum in dem Dokument auf den 4. September korrigiert, allerdings ohne Angabe von Gründen. (…) Für Alexander Schulgin, dem russischen OPCW-Vertreter, ist das die Bestätigung, dass der Anschlag auf Nawalny “eine eindeutig außerhalb Russlands geplante Provokation” sei. Überdies habe Deutschland noch immer nicht die acht Gesuche der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation um internationale Rechtshilfe beantwortet.“

Norbert Häring: Deutschland geht Macrons Weg in den Überwachungsstaat mit – Auszug: "Bayerns Ministerpräsident Söder findet die Idee des französischen Präsidenten, nicht gegen Covid Geimpfte gezielt zu schikanieren, nachahmenswert, die grün-schwarze baden-württembergische Regierung kündigt sogar gleich an, das im Herbst auch umzusetzen. Ohne allgegenwärtige digitale Überwachung und Kontrolle geht das nicht. (…) Die Heilbronner Stimme berichtete, dass in Baden-Württemberg vollständig gegen Corona Geimpfte sowie Genesene ab Anfang September „alle Rechte zurückbekommen“ sollen. Das habe Uwe Lahl, Amtschef im Stuttgarter Sozialministerium, gegenüber der Zeitung erklärt. Für nicht vollständig Geimpfte oder Ungeimpfte solle es dann eine Testpflicht geben bei den Besuchen von Restaurants, Bars, Clubs, Kultur- oder Sportveranstaltungen. (…) Offenbar regieren in Stuttgart Verfassungsfeinde, die nicht wissen, was Grundrechte sind, und dass autoritätsgeile Politiker und Bürokraten diese nicht willkürlich außer Kraft setzen dürfen. (…) Geimpfte, die sich an ihrer scheinbaren Privilegierung freuen und das vielleicht sogar gut finden, sollten neu nachdenken. Es geht ja hier nicht (mehr) um die Bekämpfung einer ungewöhnlich gefährlichen Krankheit. Es geht darum, eine allgegenwärtige digitale Überwachungs- und Kontrollinfrastruktur aufzubauen und die Menschen an diese zu gewöhnen. Zu den künftig auf Schritt und Tritt kontrollierten gehören die Geimpften genauso wie die Nichtgeimpften.“

Science Files: COVID-19 verhindert auch Selbstmorde? Weitere Merkwürdigkeiten der amtlichen Statistik – Auszug: „Allen wissenschaftlichen Studien zum Trotz hat das Statistische Bundesamt Anfang Juli Daten veröffentlicht, die zeigen, dass im Jahr der beiden Lockdowns 2020 nicht mehr, sondern weniger Selbstmorde in Deutschland statistisch erfasst wurden als in den Jahren davor. Die Formulierung ‚statistisch erfasst‘ haben wir mit Bedacht gewählt (…) Beim Statistischen Bundesamt selbst, findet sich die folgende Apokryphe: ‚Die Zahl der Suizide lag im Jahr 2020 nach der vorläufigen und noch nicht vollständigen Auswertung bei 8 565. Sie lag damit bislang leicht unter der Zahl von 2019 (9 041 Suizide).‘ Aus welchem Grund das Statistische Bundesamt Zahlen veröffentlichen sollte, die NICHT vollständig sind und keinerlei Angabe dazu, in welcher Hinsicht die Daten nicht vollständig sind, machen sollte, dass ist eine Frage, die man z.B. damit beantworten kann, dass die Pressemeldung dazu dient, Fake News zu verbreiten. Die korrekten Zahlen werden dann irgendwann nachgeschoben, unbemerkt oder ignoriert von den MS-Medien, die bereits Entwarnung gegeben haben. (…) Nimmt man die Daten für bare Münze, dann muss man daraus den Schluss ziehen, dass SARS-CoV-2 nicht nur Krebstote zu verhindern im Stande ist, sondern auch dazu beiträgt, die Selbstmordwilligkeit in der Bevölkerung zu senken, und zwar vor allem in den Monaten November und Dezember. In beiden Monaten stürzt die Anzahl der Selbstmorde regelrecht ab und erreicht rund 60% der Vorjahres-Niveaus."

Telepolis: "Der Nato und einer starken transatlantischen Allianz verpflichtet". Der Menschenrechtsinterventionismus der Grünen tarnt sich als Kampf für das Gute, dient aber vor allem dem Erhalt der westlichen Vorherrschaft – Auszug: „Die Grünen präsentieren sich generell gerne als die Partei, die sich den Einsatz für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte auf ihre Fahnen geschrieben hat, und entfalten dabei einen geradezu missionarischen Eifer. Auffällig ist jedoch, dass ihr Ansatz sehr selektiv ist. In erster Linie geraten nur Länder in ihren Fokus, die nicht zum Kreis der Bündnispartner zählen. Ein typisches Beispiel waren die sehr unterschiedlichen Reaktionen bezüglich des Vorgehens chinesischer Sicherheitskräfte gegen die Krawalle in Hongkong 2019 und ihrem französischen Pendant gegen gleichzeitige Demonstrationen der "Gelbwesten". (…) Indem die Grünen sich dafür starkmachen, nationale wirtschaftliche Interessen dem Kampf gegen Russland und den Aufstieg Chinas unterzuordnen, beflügelt ihr Höhenflug in Washington die Hoffnungen für die Zeit nach Merkel. (…) Die linke innerparteiliche Kritikerin der Grünen, Antje Vollmer, beklagt, "viele Führungskräfte in Politik und Medien" in "den liberalen Demokratien westlichen Zuschnitts" würden "in einer eigenen Blase, mit eigenen Wertmaßstäben" leben und innereuropäische Konflikte, "ob mit Griechenland und Italien, ob mit Ungarn und Polen oder gar mit Russland" würden "in der Regel vom hohen Ross eines moralischen Imperialismus ausgefochten". (…) Die "regelbasierte Ordnung", von der die Nato-Mächte und die Grünen reden, ist schlicht die, die sie ‒ als "die Guten" ‒ selbst festlegen. So gebührt es dem Hegemon und wird von den USA auch schon lange praktiziert. Unter Berufung auf diese Ordnung will man auch weiterhin am Völkerrecht vorbei sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einmischen, ihre Souveränität missachten, sie mit Wirtschaftsblockaden strangulieren oder gar militärisch intervenieren können.“

Business Insider: Nicht mehr einzig die Inzidenz: Robert-Koch-Institut plant Wende in der deutschen Corona-Politik – Ein internes Dokument des Robert-Koch-Instituts stellt eine Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz als einzigem Faktor für die Corona-Maßnahmen in Deutschland in Aussicht. – Auszug: "Wegen der Impfung verliert die Inzidenz zunehmend an Aussagekraft. So rechnet das RKI mit einer 'Abnahme des Anteils schwerer Fälle‘, da die Risikogruppen fast vollständig durchgeimpft sind. Selbst bei höheren Infektionszahlen wird Corona für das Gesundheitssystem somit weniger gefährlich. (…) Bei einigen Politikern trifft das RKI-Papier auf Zustimmung: Die mögliche Abkehr vom Inzidenz-Wert könnte 'die langersehnte Wende für uns alle‘ sein, sagte Friedrich Merz (65, CDU) am Wochenende der 'Bild‘: 'Der kollektive Entzug von Grundrechten für die gesamte Bevölkerung‘ ließe sich 'nicht aufrechterhalten‘. Er forderte Zusagen an die jungen Menschen in Deutschland: 'Der Schulunterricht, Kindergärten, der Unterricht an Universitäten in Präsenz finden ab dem Herbst definitiv wieder statt!‘ Auch Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), warnte davor, nur auf die Inzidenz zu blicken: Wenn es in einer vierten Corona-Welle 'viele positive Befunde, aber keine Kranken mehr hat‘, könnte man die Lage 'sehr gelassen sehen‘. Gassen sagte weiter: Deutschland müsse sich 'mit höheren Infektionszahlen arrangieren‘. Und das auch ohne extrem hohe Impfquoten, wie sie etwas das Robert-Koch-Institut anstrebt. 'Impfquoten von 90 Prozent sind Science Fiction.‘“

RT DE: Dr. Heinz und die (Un-)Freiheit der Ungeimpften: Ein Plädoyer für die Zweiklassengesellschaft? – Ausgangssperren, Maskenpflicht – und nun Freiheitsentzug wegen Impfverweigerung? Was hierzulande seit März 2020 an Grundrechtseinschränkungen realisiert wird, wäre vorher undenkbar gewesen. Ist die Verschwörungstheorie von heute die Realität von morgen? – Auszug: "Von einer Zweiklassengesellschaft, wie sie Herr Heinz [Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz] anstrebt, ist dort [im Grundgesetz] nichts zu lesen. Auch nicht, dass Menschen durch das Schüren von Angst und die Androhung von Freiheitsentzug zu Dingen gezwungen werden, die sie partout nicht wollen. Zudem ist der begeisterte Fliegenträger – wie einst Karl Lauterbach – überhaupt nicht befugt, über Reisefreiheit der Bürger, das Begehen von öffentlichen Plätzen wie Schwimmbädern oder eben ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht zu entscheiden – kein Arzt, kein Wissenschaftler und auch kein steinreicher IT-Freak aus Seattle ist dazu befugt. Herr Heinz ist kein gewählter Politiker und noch weniger Mitglied einer möglichen Zweidrittelmehrheit im Bundestag, die das Grundgesetz bezüglich seiner Aussagen ändern könnte. (…) Also, dann noch mal ab auf die Schulbank und einen Blick ins Grundgesetz geworfen, Herr Heinz! Bei Nachhilfebedarf fragen Sie einfach mal bei den Menschen in Ostdeutschland nach, die (nicht nur) für Ihre Reisefreiheit 1989 auf die Straße gegangen sind.“

RND: „Ich würde gar keinen finanziellen Anreiz setzen“: Psychologe fordert ungewöhnliche Strafe für Impfverweigerer. Der Sozialpsychologe Florian Kaiser erklärt, wen Anreize wirklich zu einer Impfung bewegen können und worauf es ankommt – Auszug: „Florian Kaiser: Viel besser ist im Fall der Impfverweigerung eine Steuerung über das Risiko: Wer sich nicht gegen Corona impfen lassen möchte, muss auch die Corona-Behandlung selbst bezahlen, sollte er oder sie erkranken. Das halte ich für das beste Mittel, um auch Impfgegnern einen Anreiz zu setzen, sich impfen zu lassen. Außerdem ist das auch im Sinne des Krankenkassensystems: Mit der Impfverweigerung verletzen Personen das Solidarprinzip der Krankenversicherung, und deshalb sollten sie auch nicht auf die Solidarleistung zurückgreifen dürfen, sollten sie selbst verschuldet später an Covid-19 erkranken.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Die Behandlungskosten davon abhängig zu machen, ob jemand „selbstverschuldet“ krank geworden ist, ist ein klassisch neoliberaler Vorschlag, der sich wie so viel anderes in diesen Corona-Zeiten als „solidarisch“ präsentieren kann. Setzte sich solch ein Vorschlag durch, wäre das das Ende des Solidarsystems, denn die Logik könnte und würde auf jede Krankheit angewendet werden. Auch in anderen Passagen des Interviews merkt man, dass der Professor ziemlich schlecht informiert ist. So meint er etwa, durch einen Corona-Test könne eine Erkrankung leicht und mit hoher Zuverlässigkeit nachgewiesen werden. Immerhin rät er vom Einsatz von Überwachungs- und Strafsystemen zur Durchsetzung der Spritze ab. Aber nicht aus Empathie, sondern weil es ineffektiv wäre. Das Interview zeigt, wie zynisch, berechnend und kalt solche Menschen argumentieren.)

Rubikon: Die Blöße der Kanzlerin. Ein Auftritt Merkels zeigt: Vielleicht war die Corona-Politik doch kein geplanter Coup – für einen solchen ist sie offenbar zu inkompetent – Auszug: „Am 23. Juni 2021 gab Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag ein Statement über PCR-Tests und den Ct-Wert ab. Sie belehrte, redete herum und stellte dabei, wie zu erwarten war, jede Menge falscher Behauptungen auf. Aber an einer Formulierung konnte man sehen, dass sie wirklich keine Ahnung hat. (…) „Der Ct-Wert ist irgendeine Konzentration in Abhängigkeit von der Zeit.“ Nein! Ct-Wert bedeutet: „cycle threshold-Wert“, also Zyklus-Schwellenwert. Da geht es nicht um Zeit! „Abhängigkeit von der Zeit“, das hört sich wissenschaftlich und wissend an, ist aber völlig falsch. (…) Frau Merkel hat eine Ausbildung als Physikerin erhalten. Und in der Physik gibt es tatsächlich die typische Abhängigkeit eines Wertes von der Zeit. Zum Beispiel zeigt ein Weg-Zeit-Diagramm eine Kurve, die den zurückgelegten Weg in Abhängigkeit von der Zeit darstellt, und man schreibt s(t) oder st. Nun sieht man, dass Frau Merkel diesen – über Pandemie oder Not-Pandemie entscheidenden – Ct-Wert einfach wie einen ihr noch aus Studienzeiten bekannten physikalischen Wert behandelt. Oder anders gesagt, es zeigt sich, dass sich die Bundeskanzlerin nicht einmal mit dem Rudimentärsten beschäftigt hat, obwohl es eine Frage von allergrößter Bedeutung ist und sie die politische Verantwortung trägt!“

Milosz Matuschek: Hat Corona das Bundesverfassungsgericht eingeschläfert? Eine Verfassung lebt nur in dem Maße, wie sie mit Leben gefüllt wird. Das gilt besonders in einer Bewährungsprobe, wie der jetzigen Pandemie. – Auszug: "In Zeiten von Corona ist das Bundesverfassungsgericht eine einzige herbe Enttäuschung, ein Totalausfall. Der ehemalige Wirtschaftsanwalt, CDU-Abgeordnete und Merkel-Vertraute Stephan Harbarth ist nunmehr Gerichtspräsident und spätestens mit ihm kam der Sand ins Getriebe. Bisher wartet man zum Beispiel vergeblich auf Urteile in der Hauptsache. Anders als in Eilverfahren genügt dann keine summarische Prüfung und grobe Abwägung zwischen Maßnahme und Nachteilen mehr. Kläger gegen die Corona-Maßnahmen, wie der Rechtsprofessor Murswiek und der Medizinrechtler Carlos A. Gebauer werfen dem Gericht eine Verschleppungstaktik vor. In drei Monaten ist Bundestagswahl. Schonzeit für die Regierung und Winterschlaf für das Grundgesetz? Institutionen sind keine Schönwettergewächse, Verfassungen erst recht nicht. Sie werden verdächtig, wenn sie sich nicht bewähren. Sie beschleunigen die Erosion des Vertrauens des Bürgers in den Staat, wenn sie von der Ferne wie eine Oase der Sicherheit und ein Bollwerk wirken und sich in der Stunde der Gefahr als Papiertiger oder Fata Morgana entpuppen. Die Institutionen der Wahrheitsvermittlung, allen voran Journalismus und Wissenschaft, wirken gerade dysfunktional bis asynchron, und das Bundesverfassungsgericht droht ein Schlafmützenverein in roten Roben zu werden.“

Achgut: Künftig ein Unterschied zwischen dicken und dünnen Bürgern? Die Politik arbeitet daran, den Ausnahmezustand zu perpetuieren. In Angst gehalten, soll der Bürger parieren. Abweichlern droht der dauerhafte Entzug von Grund- und Freiheitsrechten. – Auszug: "Wer sich nicht impfen lässt, so [Kanzleramtsminister] Brauns Invektive, kann wohl in Zukunft nicht mehr vollumfänglich am öffentlichen Leben teilnehmen und verliert seine Grundrechte, deren Verletzung Deutschland in zwei klar voneinander unterscheidbare Gruppen spaltet: Geimpfte und Ungeimpfte. (…) Letztere werden in ihren bürgerlichen Freiheiten beschnitten und in vielen Dingen des Lebens bewusst benachteiligt. Im Prinzip ein eklatanter Tatbestand der Diskriminierung, die ansonsten gerne ständig von allen Seiten beklagt wird. Diese Zweiteilung in Geimpfte und Ungeimpfte erfordert die Beantwortung einiger wichtiger Fragen: Müssen Nichtgeimpfte etwa dieselben Abgaben, Steuern und Gebühren bezahlen wie Geimpfte? Da ihnen ja ein Teil der Bürgerrechte und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben genommen wird, warum sollten sie etwa zur Finanzierung der Infrastruktur in gleichem Maße herangezogen werden wie die privilegierten Geimpften? Niemand bucht ja ein Hotel, um danach im Schlafsack auf dem Parkplatz zu übernachten. Für Anwälte entsteht hier wahrscheinlich ein El Dorado mit unzähligen Klagemöglichkeiten. Man könnte Herrn Braun zu recht fragen: Sollten wir nicht in dieser Logik ebenfalls einen Unterschied zwischen dicken und dünnen Bürgern machen? Erstere verursachen im Durchschnitt viel höhere Gesundheitskosten, sind anfälliger gegen Krankheiten und verbrauchen mehr Ressourcen. Das ist im strengen Sinne vollkommen unsolidarisch, um nicht zu sagen, asozial. Muss man also Helge Braun in Zukunft die Nahrung rationieren oder ihn zu einer Magenverkleinerung zwingen? Soll man ihn von gesundheitlichen Leistungen ausschließen, so wie das manche heute schon für 'Impfverweigerer‘ ganz offen verlangen? Der Kanzleramtsminister verschweigt in seinen Ausführungen ein wichtiges Merkmal der propagierten Impfung gegen Corona: Die Impfstoffe sind immer noch einer ‚bedingten Zulassung‘ unterstellt, weshalb auch die epidemische Notlage um jeden Preis aufrechterhalten werden muss. Die Testphasen der zugelassenen Impfstoffe wurden, wie bekannt, stark verkürzt, die Langzeitwirkungen sind unbekannt, Nebenwirkungen treten sehr viel häufiger auf als bei vorherigen Impfungen.“

NachDenkSeiten: Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit als Grundrecht auf Schutz – Auszug: "Bürgerinnen und Bürger, die sich also nicht in den Zustand selbstverschuldeter Unmündigkeit begeben, sollten (…) folgende Fragen beantworten können: Wie viele in der Bundesrepublik Deutschland lebende Menschen welchen Alters haben bislang eine Corona-Infektion erlitten? Wie viele dieser Menschen sind daraufhin überhaupt nicht erkrankt, hatten nur für kurze Zeit geringe gesundheitliche Beeinträchtigungen, hatten erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen, mussten stationär behandelt werden, sind an der Corona-Infektion mit Vorerkrankungen / ohne Vorerkrankungen gestorben? Gibt es dazu repräsentative Daten? Welche Impfstoffe sind vor ihrer Zulassung an wie vielen Menschen über welchen Zeitraum mit welchen Ergebnissen erprobt worden? Welche Impfstoffe sind vor ihrer Zulassung von Wissenschaftlern, die nicht für die Hersteller der Impfstoffe arbeiten, geprüft worden? Welche Impfstoffe sind ausschließlich auf der Grundlage von Daten der Hersteller zugelassen worden? Welche Impfstoffe führen zu welchen relativen und zu welchen absoluten Risikominimierungen? Welche Impfstoffe haben in wie vielen Fällen welche Nebenwirkungen? Diese Fragen werden mündige Bürgerinnen und Bürger vermutlich nicht beantworten können. Und vielleicht gilt das sogar für die mit der Materie befassten Virologen und Epidemiologen. Was ist dann aber von dem Rat sogenannter Experten zu halten, die Risiken einer Nichtimpfung seien erheblich höher als die mit einer Impfung verbundenen Risiken?“

RT DE: Sachsen-Anhalt: Strenge Corona-Auflagen auch ohne Corona-Fälle – Auszug: „Im Landkreis Börde liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei null. Trotzdem müssen sich Schüler und Eltern für Abschlussfeiern testen lassen und dort Masken tragen. Denn die kürzlich vom Bund bis Ende September verlängerte ‚epidemische Lage von nationaler Tragweite‘ kennt keine Null. (…) Wie kann das sein in einem Landkreis, in welchem seit über einer Woche niemand mehr positiv getestet wurde? Das wollte die Autorin von Kreissprecher Uwe Baumgart wissen. Doch er winkte ab: ‚Da müssen Sie sich an das Land wenden.‘ An dessen Verordnung müsse man sich halten, so der Sprecher. ‚Wir sind nur eine Behörde, die hier Vorgaben erfüllt, und das haben wir gemacht.‘ Martin Bollmann vom Landessozialministerium, das auch für Gesundheit zuständig ist, stellte klar: ‚Einige Maßnahmen, wie Maske tragen und Testen sind in der aktuellen Corona-Schutzverordnung unabhängig vom Inzidenzwert definiert.‘ Und die Verordnung fuße auf den Regelungen zur ‚epidemischen Lage von nationaler Tragweite‘. ‚Wir können ja nichts dafür, dass der Bund die Regelung verlängert hat, und daran haben wir uns zu halten‘, so Bollmann. Eine Null sehe diese nicht vor.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die Aussagen lassen tief blicken: „Wir sind nur eine Behörde, die hier Vorgaben erfüllt“ und „wir können ja nichts dafür, dass der Bund die Regelung verlängert hat“. Die Corona-„Inzidenz“ mag auf Null sinken, aber ein anderes Virus verbreitet sich weiter ungebremst: die organisierte Verantwortungslosigkeit.)

Tagesschau: 182 weitere Gräber nahe Internat gefunden. Wieder sind Gräber in der Nähe einer früheren Schule für indigene Kinder in Kanada gefunden worden. Experten entdeckten die Überreste von 182 Leichen mit einem Bodenradar. Die Wut ist groß - erneut brannten Kirchen – Auszug: „Der Fund nahe der katholischen Missionsschule in British Columbia sei – wie die anderen – mittels Bodenradar möglich geworden, hieß es. Die Gemeinde geht davon aus, dass es sich bei den toten Kindern, von denen viele in nur einen Meter tiefen Gräben verscharrt wurden, um Schüler im Alter von sieben bis 15 Jahren handelte. Die katholische Kirche hatte das Internat im Auftrag der Regierung von 1912 bis Anfang der 70er-Jahre betrieben. Zuvor hatten bereits zwei ähnliche Funde das Land erschüttert. Auf dem Gelände eines früheren katholischen Internats nahe der Kleinstadt Kamploops in British Columbia waren Ende Mai 215 Kinderleichen gefunden worden. Bei einem anderen katholischen Internat in Marieval in der Provinz Saskachewan stießen die Experten dann auf weitere 751 anonyme Gräber. Kanadas Regierungschef Justin Trudeau forderte in der vergangenen Woche, das Land müsse ‚Lehren aus der Vergangenheit ziehen‘, deutete aber auch an, die Schuld liege größtenteils bei der katholischen Kirche. Seit den ersten Leichenfunden gingen in Kanada bereits acht Kirchen in Flammen auf. (…) In einem persönlichen Gespräch hatte Trudeau Papst Franziskus zu einer Entschuldigung vor Ort bei den indigenen Völkern aufgefordert.“ (Anmerkung Stefan Korinth: In Kanada – wie auch in den USA – war jedoch nicht die Kirche Auftraggeber, Finanzier und Hauptverantwortlicher solcher Umerziehungsheime, sondern die Regierung.)