Empfehlungen Juni 2021

30. Juni 2021

2020 News: Staatsanwaltschaft Erfurt macht selbst vor Bundestagskandidaten nicht Halt: acht Hausdurchsuchungen gleichzeitig wegen Sensationsurteil – Auszug: „Heute (29.6.) haben nahezu zeitgleich mindestens acht Hausdurchsuchungen stattgefunden. Offizieller Grund sind die Rechtsbeugungsvorwürfe gegen den Weimarer Richter Christian Dettmar, der das Kindeswohl-Sensationsurteil gefällt hatte. Pikant: die Polizei hat dabei die Original-Gerichtsakte in ihren Besitz gebracht. Betroffen von den Razzien sind auch die Bundestagskandidaten der Partei dieBasis, Prof. Ulrike Kämmerer und Ulrich Masuth. Wie 2020News erfahren hat, sind heute die Wohnungen und/oder Büroräume von Richter Christian Dettmar, Richter Matthias Guericke, dem Verfahrensbeistand der Kinder, der Mutter der fraglichen Kinder, Prof. Dr. Ulrike Kämmerer, Prof. Dr. Christian Kuhbandner, Prof. Dr. Ines Kappstein und Uli Masuth durchsucht worden und deren Handys, Computer, sowie diverse Unterlagen beschlagnahmt worden. (…) Auch bei der Biologin Prof. Kämmerer, die das Gutachten zur mangelnden Aussagekraft des PCR-Tests für das Verfahren vor dem Familiengericht Weimar erstellt hat, fand eine Hausdurchsuchung statt. (…) Kämmerer: ‚Es ist unglaublich, dass die Polizei ohne Not einfach alle möglichen Unterlagen, mein Handy und meinen Computer beschlagnahmt und sich so Zugang zu meiner gesamten Korrespondenz auch in meiner Eigenschaft als Spitzenkandidatin der Partei dieBasis für die Bundestagswahl verschafft. Ich frage mich, ob meine Kandidatur nicht viel eher Anlass für die Durchsuchung ist als meine gutachterliche Stellungnahme im Kindswohlverfahren. Das Gutachten ist im vollen Wortlaut veröffentlicht und kann von jedermann eingesehen werden.‘“

Berliner Zeitung: Haltung zu Corona: Dresden hat ein Problem mit Stadtschreiberin Kathrin Schmidt – Auszug: „Die Dresdner Kulturbürgermeisterin distanziert sich von den Aussagen Kathrin Schmidts zu Impfungen. Diese seien zum Teil ungeheuerlich. (…) Die Schriftstellerin, die der Partei Die Basis beigetreten ist und auf deren Berliner Landesliste für den Bundestag kandidiert, publizierte diesmal auf dem umstrittenen Online-Portal Rubikon, das sich als ‚Magazin für die kritische Masse‘ bezeichnet. ’Weißkittel mit finsteren Plänen’ ist der Artikel überschrieben, Unterzeile: ‚Mit den Forderungen nach einer Covid-19-Impfstrategie verletzt der 124. Deutsche Ärztetag sein Berufsethos.‘ (…) Die Stadt Dresden sah sich am 21. Juni genötigt, ein ‚Statement zur aktuellen Diskussion um Stadtschreiberin Kathrin Schmidt‘ auf die Homepage zu stellen. Darin heißt (…): ‚Die Ansichten Frau Schmidts sind der Kulturverwaltung seit Anfang Juni 2021 bekannt. Traditionell fand ein Gespräch zwischen der diesjährigen Stadtschreiberin und der Beigeordneten für Kultur und Tourismus zum Beginn des Stipendiums statt. In dem Gespräch formulierte die Beigeordnete deutlich, dass sie die politischen Ansichten nicht teile und, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung in der Bundesrepublik nicht eingeschränkt ist. (…) Kathrin Schmidt ist nunmehr aufgefordert, das Amt der Stadtschreiberin als renommierte und sensible Autorin auszufüllen und nicht mit parteipolitischen Diskursen zu vermengen.‘“

Deutschlandfunk Kultur: Schriftstellerin Kathrin Schmidt: Irritierende Vergleiche mit der NS-Ärzteschaft – Auszug: „Schmidt (…) publizierte im verschwörungsaffinen Online-Magazin ‚Rubikon‘ einen Text, in dem sie die Bundesärztekammer mit ihrer Empfehlung, Kinder gegen Corona impfen zu lassen, in die Nähe von NS-Ärzten rückt, die Experimente an wehrlosen Menschen vorgenommen haben. ‚Das hat uns alle überrascht, dass Frau Schmidt sich nicht nur als Lyrikerin und Autorin engagiert, sondern auch politische Beiträge in einschlägigen Plattformen veröffentlicht hat‘, sagt Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke). Es sei legitim, die Coronapolitik zu kritisieren, betont Klepsch: ‚Aber die Grenzen sind überschritten, wenn Vergleiche mit der NS-Ärzteschaft hergestellt werden und das Impfen als Menschenversuch dargestellt wird‘. Dabei sei klar, dass die Pandemie ohne Impfungen nicht zu besiegen sei, sagt Klepsch: ‚Und das ist das, was mich besonders ärgert an dem Artikel. Dieses Warnen vor der Impfung für Kinder, weil im Herbst werden unsere Kinder die letzten sein, die noch nicht geimpft sein werden, und die das größte Risiko tragen, schwer zu erkranken.‘ Sie wolle Kathrin Schmidt nicht als renommierte Schriftstellerin abwerten, sagt Klepsch, und es stehe ihr frei, sich parteipolitisch zu engagieren: ‚Das gilt für ‚Die Basis‘ wie für alle anderen Parteien, solange sie nicht vom Verfassungsschutz verboten sind.‘“ (Anmerkung Paul Schreyer: Ein bemerkenswert paternalistisches und autoritäres Politikverständnis offenbart sich in diesen Äußerungen. Die Linken-Politikerin scheint, neben vielen anderen Fragwürdigkeiten, tatsächlich zu glauben, der Verfassungsschutz könne Parteien „verbieten“.)

RT DE: Neue Hinweise auf Manipulation der Intensivbettenzahl – Kritik an "Medienkampagne" gegen Schrappe – Auszug: „Wie aus den Zahlen der DAK hervorgeht, wurden in Deutschland auffallend viele COVID-19-Patienten intensiv beatmet. FDP-Politiker Wolfgang Kubicki kritisierte unterdessen den ‚kampagnenartigen Furor‘ diverser Medien und Christian Drostens gegen die Aufklärung. (…) Erstaunlich ist auch, dass (…) Christian Drosten wohl versuchte, Einfluss auf die Veröffentlichung der Arbeitsgruppe um Schrappe zu nehmen. Nach einem Bericht der Welt soll Drosten eine Mail an Hedwig François-Kettner, ein Mitglied der Arbeitsgruppe um Schrappe, die früher ebenfalls an der Charité gearbeitet hatte, geschrieben haben. In der Mail vom 18. Mai unterstellt er der Gruppe eine ‚Vielzahl von Denkfehlern, falschen Argumenten und haltlosen Anschuldigungen‘, die er ‚unerträglich‘ finde. Zudem sei die Arbeit von ‚schlechter Qualität‘. Weiter soll es im Schriftverkehr heißen: ‚Die Rücksichtslosigkeit in der Verbreitung persönlicher Meinungen unter Vorspiegelung der Professionalität schädigt die Institutionen und gefährdet die Einzelpersonen, die sie und ihre Gruppe seit Monaten unverhohlen angreifen.‘ In der Mail deutete Drosten laut der Welt zudem an, dass ‚die Medien‘, in den nächsten Tagen ‚dieses und auch frühere Machwerke ihrer Gruppe analysieren werden‘.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Der liebe Herr Drosten … Wer nicht mitspielt, dem wird mit „den Medien“ gedroht. Interessant.)

Alschner Klartext: Interview zum sensationellen Urteil aus Lissabon: „Die Regierung ist nackt“ – Auszug: „In den ‚alten Medien‘ sucht man vergebens nach einer Meldung über ein sensationelles Gerichtsurteil aus Lissabon, wonach nur 152 von 17.000 Toten in Portugal „an Corona“ starben. Berichtet hat darüber der portugiesische Wissenschaftler André Diaz, der für die anonymen Kläger nach einem Auskunftsersuchen nach dem Informationsfreiheitsgesetz agiert und mit seinem Hintergrund in Epidemiologie die weiteren Verfahren begleitet. Unsere Kollegin Celia Farber hat ein exklusives schriftliches Interview mit Dr. Diaz führen können, dessen Wortlaut hier dokumentiert wird (…) Farber: Ist das eine große Geschichte in Portugal? – Dias: Nein, die Medien haben den Ausgang des Gerichtsurteils völlig ignoriert und stattdessen ein Narrativ von einer ‚vierten Welle‘ in Lissabon gebracht, die dazu geführt hat, dass eine De-facto-Grenze um die Hauptstadtregion verhängt wurde, mit Menschen, die am Wochenende nur noch ausreisen dürfen, wenn sie einen ‚grünen Pass‘, also einen Impfpass, besitzen. (…) Farber: Was sehen Sie als Nächstes passieren und was ist die Bedeutung dessen, wenn Sie so wollen. – Diaz: Es wird nichts passieren. Die Medien in Portugal haben das Narrativ voll im Griff. 80 bis 90 % der Menschen glauben ihrem Narrativ blind. Sie glauben, dass Lissabon in einer Flut von Covid untergeht, während gleichzeitig die Todesrate auf dem niedrigsten Stand ist, seit die Aufzeichnungen elektronisch wurden.“

Foreign Policy in Focus: Countering the “China Threat” – At What Price? The Pentagon is upgrading its full-spectrum dominance, with China as the primary target. – Auszug: “In early June 2021, in a classified directive to Pentagon officials, U.S. Secretary of Defense Lloyd Austin slammed the former Trump administration for talking big but never taking action to counter ‘the China threat’. Austin made it clear that things would be different under President Biden. His 'tough guy’ rhetoric strikes just the right tone for a massive, costly, military-infrastructure overhaul that would render the conventional warfare of the twentieth century unrecognizable: more nukes, fewer troops, and an omnipotent 5G network. The goal of this overhaul is to give the United States and its allies the ability to summon, at once, unmanned military forces to rain terror down on any spot in the world—a swarm of drones, hypersonic missiles, submarine torpedoes, and bombers—all with the ease of calling an Uber. This game-changing metamorphosis of how wars are fought is already underway. It’s called the JADC2 (Joint All-Domain Command & Control), a globally networked, cloud-based command center, overseen by the recently anointed U.S. Space Force. (…) However, targeting China with this new paradigm for mass destruction will not bring about global security. Even if it were to somehow not culminate in a nuclear conflict, the ecological and climate costs of commanding war from outer space would be devastating. And yet, ever-more-mammoth military preparations are being staged in ever-more-numerous locations on Earth.”

Bert Ehgartner: Die eingebildeten und die wirklichen Risiken – Auszug: „Experten überbieten sich in Warnungen und katastrophalen Prognosen. (…) Tatsächlich zeigt eine Auswertung der britischen Gesundheitsbehörden von mehr als 30.000 Delta-Infektions-Fällen, dass diese Variante mit einer Letalität von 0,3% deutlich unter jener der altbekannten Alpha Variante (2,0%) liegt. Offenbar sollen Meldungen über Mutationen eine gewisse Grundangst in der Bevölkerung hoch halten, um damit die Impf-Bereitschaft speziell bei den jüngeren Menschen zu fördern. (…) Dabei gibt es da mindestens ebenso relevante Dinge zu berichten - die in eine informierte Impfentscheidung einfließen sollten. (…) Vorgestern veröffentlichte die US-Gesundheitsbehörde CDC einen Bericht über die bisher aufgetretenen Fälle von Myokarditis (Herzmuskelentzündung) und Perikarditis (Herzbeutelentzündung) nach mRNA Impfungen (Pfizer/BioNTech, Moderna). Bis zum 11. Juni sind im Impfschadens-Register VAERS 1.226 Fälle gemeldet worden. Der Großteil betrifft Jugendliche und junge Erwachsene. Das höchste Risiko besteht kurz nach der 2. Impfdosis. (…) Speziell gefährdet sind die 12-17 Jahre alten Jungen. Hier tritt pro 15.900 Impfungen ein Fall auf. (…) Hier ist allerdings davon auszugehen, dass es eine beträchtliche Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle gibt. Bei einem passiven Meldesystem wie VAERS kommen auf einen gemeldeten Fall im Schnitt mindestens neun nicht gemeldete. Die wahren Verhältnisse liegen deshalb eher im Bereich von 1:1500 bis 1:2000. (…) Immunreaktionen sind normalerweise zeitlich beschränkt, sie können sich aber auch chronifizieren. Die Folgen wären Autoimmunreaktionen, die immer wieder auftreten.“

Norbert Häring: Die Bundesregierung hat sich das Recht erschlichen, die Reisefreiheit dauerhaft zu beschneiden – Auszug: „Nachdem die Regierungsparteien das neue Infektionsschutzgesetz schon im Schweinsgalopp durch das Gesetzgebungsverfahren gepeitscht hatten, haben sie nun einen wichtigen Teil ihrer Notstandsrechte in einer Nacht-und-Nebelaktion bis ein Jahr nach Ende des gesundheitlichen Notstands verlängert. Eine Novelle des Infektionsschutzgesetzes wurde im letzten Moment an ein Gesetz zur Harmonisierung des Stiftungsrechts angehängt und gestern Nacht (24.6.) um 23 Uhr vom Bundestag angenommen, ohne nennenswerte Aussprache im Parlament und ohne dass die Öffentlichkeit vorher etwas davon erfahren hätte. Dabei geht es um sehr weitreichende Einschränkungen der Grundrechte. Es gab 412 Ja-Stimmen, 212 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen. (…) Ohne jede öffentliche Diskussion wurde dafür gesorgt, dass die Regierung noch ein Jahr nachdem die epidemische Notlage für beendet erklärt worden ist, per Notstandsermächtigung über Aufhebung, Beibehaltung oder Verschärfung von Einschränkungen unserer Reisefreiheit entscheiden darf, ohne das Parlament zu fragen. (…) Wie so viele der schwerer erklärbaren und anrüchigeren Pandemiemaßnahmen dient auch diese Änderung des Infektionsschutzgesetzes dazu, die Agenda der Nötigung zur Impfung und, damit zusammenhängend, die Durchsetzung und Verbreitung des digitalen Impfnachweises zu befördern.“ (siehe auch die Hinweise unten)

25. Juni 2021

The Guardian: Britain acknowledges surprise at speed of Russian reaction to warship (Großbritannien zeigt sich überrascht von der Geschwindigkeit der russischen Reaktion auf das Kriegsschiff) – Auszug übersetzt: „Obwohl eine russische Reaktion auf die Durchfahrt des Kriegsschiffs der Royal Navy innerhalb der 12-Meilen-Hoheitsgrenze erwartet wurde, rechnete das britische Verteidigungsministerium nicht damit, dass der Kreml schnell erklären würde, dass Warnschüsse abgefeuert worden seien. (…) "Wir wussten, dass etwas passieren könnte, aber wir haben nicht ganz erwartet, dass die Russen das sagen würden", sagte eine Verteidigungsquelle. Was als angespannte, wenn auch routinemäßige, Mission zur Durchsetzung von Navigationsrechten im Schwarzen Meer erwartet worden war, war zu einem militärischen und diplomatischen Zwischenfall eskaliert. (…) Boris Johnson, der britische Premierminister, sagte am Donnerstag, der Einsatz der HMS Defender war ‚völlig angemessen‘ – wobei Downing Street nicht bestätigte, ob er die Mission persönlich genehmigt hat. Der Premierminister fügte hinzu: "Der wichtige Punkt ist, dass wir die russische Annexion der Krim nicht anerkennen. Dies ist Teil eines souveränen ukrainischen Territoriums, es war völlig richtig, dass wir das Gesetz rechtfertigen und die Freiheit der Schifffahrt in der Art und Weise zu verfolgen, die wir taten, nehmen Sie die kürzeste Route zwischen zwei Punkten, und das ist, was wir taten." (Anmerkung Stefan Korinth: Es war erwartbar, dass Boris Johnson diese Provokation öffentlich verteidigt – egal ob er sie angeordnet hat oder nicht. Es ist jedoch äußerst erschreckend, wie leichtsinnig und risikoreich die politisch-militärischen Entscheider Großbritanniens agieren, um irgendwelche „Zeichen zu setzen“. Zeichen, die niemanden interessieren, aber einen großen Krieg auslösen können.)

Rubikon (2019): Der ewige Zankapfel. Wohin westliche Doppelmoral und anti-russische Propaganda führen können, zeigte schon der Krimkrieg Mitte des 19. Jahrhunderts – Auszug: „160 Jahre vor der Krimkrise hatten westliche Großmächte Russland schon einmal den Krieg erklärt. Die Halbinsel im Schwarzen Meer wurde dabei zum Hauptschlachtfeld. Die damalige internationale Konfliktlage und die geopolitischen Interessengegensätze, die zum Krimkrieg führten, weisen beachtliche Parallelen zur derzeitigen Situation auf. Und auch die russophobe Propaganda im Westen folgte denselben Prinzipien wie heute. (…) 1836 schickte der britische Istanbul-Gesandte David Urquhart aufständischen Tscherkessen, die in der Kaukasusregion gegen die russische Armee kämpften, ein britisches Schiff voller Waffen. Der Diplomat verletzte damit bewusst den Vertrag von Adrianopel, der es ausländischen Schiffen verbot, an der Ostküste des Schwarzen Meeres anzulegen. Er wollte einen Konflikt zwischen Großbritannien und Russland anzetteln. Urquharts vorgesetzter Botschafter in Istanbul und der britische Außenminister hatten von dem Plan gewusst. Nachdem das englische Schiff namens Vixen gezielt die Konfrontation mit russischen Kreuzern gesucht hatte, wurde es – wie erwartet – von der russischen Marine aufgebracht. Die britische Presse rief empört zu einem Krieg gegen Russland auf. Muslimische Rebellen gegen Russland bewaffnen und militärische Zwischenfälle im Schwarzen Meer provozieren? Es wirkt, als wären heutige NATO-Strategen beim British Empire in die Lehre gegangen.“

1bis19: „Nein zur Impfung von Kindern mit den aktuellen Covid-19-Impfstoffen” (Interview mit dem Notarzt Dr. Robert Kleinstäuber) – Auszug: „Ich habe seit Beginn der Covid19-Impfungen, was nun ungefähr ein halbes Jahr her ist, in dieser Zeit bei ca. fünfzehn Fällen erlebt, dass Patienten einige Tage bis Wochen nach der Impfung plötzlich oder auch über einige Tage hinweg folgende Symptome entwickelt haben: Fieber, Schüttelfrost, Luftnot, Schwächegefühl oder auch Herzrhythmusstörungen. Das waren hauptsächlich ältere Patienten mit Vorerkrankungen. Das ist mir aufgefallen, ganz gleich ob wir es mit einer Vektor-Impfung oder mRNA-Impfung zu tun hatten. Bei den ersten Malen habe ich noch gedacht, das kann nicht sein. Aber mit zunehmender Anzahl bin ich stutzig geworden und habe angefangen anamnestisch zu hinterfragen, ob vorher eine Impfung stattgefunden hatte oder nicht. Tatsächlich war in allen Fällen vorher eine Impfung erfolgt. Also habe ich mich mit der Materie zunehmend kritischer auseinandergesetzt. In der letzten Zeit sind mir als Notfallarzt auch einige Todesfälle aufgefallen, wo ich feststellen musste, dass auch hier Covid-19-Impfungen stattgefunden hatten. (…) Im Kollegium innerhalb meines Bekanntenkreises habe ich mit dem Video sehr positive Erfahrungen gemacht, rund 95 Prozent Zustimmung. Ich muss einen Nerv getroffen haben. Ich hoffe sehr, dass ich Denkanstöße gegeben habe, dass die Menschen kritisch überlegen, ob sie sich impfen lassen oder nicht. Meine Meinung zu Kindern ist aber ganz klar: Auf keinen Fall impfen. Ich werde mich ebenfalls nicht impfen lassen, auch wenn dadurch Nachteile entstehen. Es hat für mich in letzter Zeit zu wenig kritische Stimmen und zu viel Herdentrieb gegeben.“

21. Juni 2021

German Foreign Policy: Von Tätern, Opfern und Kollaborateuren – 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion: Bundesregierung und Bundestag gedenken nicht, Bundespräsident wird für Gedenkrede im Museum Karlshorst attackiert. – Auszug: "Für seine Teilnahme an den Gedenkveranstaltungen wird Steinmeier zunehmend kritisiert. Ursache sind Bemühungen, im eskalierenden Machtkampf des Westens gegen Russland die verbliebenen Bindungen zwischen beiden Seiten möglichst umfassend zu zerstören – die Erinnerung an die deutschen Massenverbrechen in der okkupierten Sowjetunion inklusive. So hieß es kürzlich auf der Onlinepräsenz der Zeitung Die Zeit, man müsse sich 'von der Vorstellung lösen‘, 'der Frieden mit Russland um beinahe jeden Preis sei wegen des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion 1941 eine moralische Pflicht‘. Der Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, hat Steinmeiers Rede bei der Gedenkveranstaltung am Freitag unter offiziellem Protest boykottiert: Dass der Bundespräsident seine Rede im Deutsch-Russischen Museum Karlshorst halte, sei ein 'Affront‘, äußerte Melnyk; zudem ‚übersteig[e]‘ es seine 'Vorstellungskraft‘, dass er an der Veranstaltung neben einem russischen Diplomaten teilnehmen solle. Kommentatoren führender Medien schließen sich den Angriffen auf den Bundespräsidenten mittlerweile an: Es sei ein 'Fehler‘ gewesen, die Gedenkrede in einem Museum zu halten, 'zu dessen Trägern‘ die 'russische Regierung‘ gehöre, hieß es in der vergangenen Woche etwa in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.“

Antiwar: US Should Close the Door to Ukrainian Membership in NATO – Auszug: "… the US and European governments should seek to make a deal with Moscow, offering to kill Kyiv’s membership bid, which is not in their interest anyway, for an end to Russian support for separatists in the Donbass. The best achievable end state for Ukraine, at least without borrowing the US armed forces, would be geopolitical neutrality combined with economic flexibility. Kyiv should be friendly with countries east and west without allying militarily with any of them. But it should be free to trade and otherwise associate with anyone it chose. (Of course, Washington should not prescribe Kyiv’s course, but the US can set its own policy, meaning no security guarantee for Ukraine, leaving the latter to adapt accordingly.) Washington also should end military assistance for Kyiv. (…) US aid can increase the price that Moscow would pay for any attack, but the latter can always trump allied support, as evidenced by Russia’s recent ‘exercise’ – the swift and large-scale military buildup along its border with Ukraine. Moscow will always have more at stake in the conflict than will Washington. Moreover, the seeming prospect of Western military support could encourage Kyiv to take a more confrontational policy which would end up leaving it more exposed and broader conflict more likely. Better to use the cessation of assistance as a bargaining chip in seeking a modus vivendi to end the fighting.”

Strategic Culture Foundation: Biden-Putin Summit Vindicates Diplomacy and Dialogue – Auszug: "…the salient note is that the Geneva summit marked a welcome change in the overall American attitude. The discussions were conducted with mutual respect. That marks a significant shift away from the high-handed arrogant attitude that has prevailed in Washington for far too long which has been the biggest causal factor in why relations between the U.S. and Russia have become so embittered and fraught. Thus, the Geneva summit can be viewed as a good opening with a ‘genuine prospect to significantly improve relations’, as Biden commented. It remains to be seen if the opportunity is taken further to properly normalize relations. There is still a heap of debris and toxic allegations blocking the way. Countless rounds of American sanctions have declared Russia an enemy state. The NATO summit last week also reiterated multiple claims against Russia as being a 'threat’. In reciprocation, Moscow has put the U.S. on a list of 'unfriendly states’. It will not be easy to reverse out of the hole in relations. A major impasse stems from the mindset of the American political and media class. It is rather daunting that after the summit President Biden was harangued in the U.S. media by Democrats and Republicans alike for being ‘too soft’ on Putin. He was even denounced for holding the summit as giving ‘too much respect’ to the Russian leader. Diplomacy, it is said, is ‘the art of the possible’. In that case, a lot of diplomacy and a lot of art will be required if the toxic Russophobia prevalent in the U.S. political establishment and media is to be overcome so that rational and reasonable international relations can be restored.“

Der Freitag: Corona hat den Krieg gegen Frauen entfesselt – Covid-19 hat eine weltweite Explosion der Gewalt gegen Frauen und einen Frontalangriff auf ihre Rechte mit sich gebracht. – Auszug: "Seit dem Lockdown werden in Peru hunderte Frauen und Mädchen vermisst. Es wird befürchtet, dass sie tot sind. Laut offiziellen Zahlen, über die Al Jazeera berichtete, verschwanden zwischen dem 16. März und dem 30. Juni vergangenen Jahres 606 Mädchen und 309 Frauen. Weltweit hat die Schließung von Schulen verschiedene Formen von Gewalt verstärkt. Laut dem US-amerikanischen Rape Abuse and Incest National Network war die Hotline für Opfer sexueller Angriffe in ihrer 26-jährigen Geschichte noch nie so gefragt, da Kinder während des Lockdowns mit Missbrauchstätern eingeschlossen waren, ohne die Möglichkeit, Lehrer oder Freunde zu alarmieren. In Italien stiegen die Anrufe bei der nationalen Anti-Gewalt-Hotline zwischen dem 1. März und dem 16. April 2020 um 73 Prozent, berichtete die Aktivistin Luisa Rizzitelli. In Mexiko erhielten die Notrufmitarbeiter:innen die höchste Anzahl von Anrufen in der Geschichte des Landes, während sich die Zahl der Frauen, die Zufluchtsorte für Opfer häuslicher Gewalt aufsuchten, vervierfachte. Um noch einen Skandal draufzusetzen: Viele Regierungen kürzten die Finanzierung für Frauenhäuser genau dann, als sie am meisten gebraucht wurden. Das scheint in ganz Europa der Fall zu sein. In Großbritannien berichteten Frauenhaus-Betreiber gegenüber der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, die Corona-Krise habe den mangelnden Zugang zu Hilfsangeboten für Migrantinnen und Frauen der ethnischen Minderheiten weiter verschärft. Laut Organisationen, die mit diesen Gruppen arbeiten, haben sie 'aus der Distanz' noch größere Schwierigkeiten: Die anhaltende Ungleichheit erschwert den Zugang zu Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Katastrophenhilfe.“

NZZ: Vor 40 Jahren flog in Italien die mysteriöse Geheimloge P2 auf – der Skandal wurde bis heute nicht richtig aufgearbeitet. Durch Zufall deckten Mailänder Steuerfahnder 1981 die größte Verschwörung in der Geschichte Italiens auf. Beteiligt waren Minister, Generäle und Richter. Sie planten erst einen Coup, begnügten sich dann aber damit, die Demokratie zu untergraben. – Auszug: "Es war der größte Skandal in der Geschichte Italiens. Die Liste war ein 'Who’s who‘ der angeblich guten Gesellschaft: 44 Parlamentarier standen darauf, 3 Minister, 5 Staatssekretäre, zahlreiche hohe Parteifunktionäre und Beamte, Dutzende Generäle und andere hohe Militärs, die Spitzen der Geheimdienste und der Finanzpolizei, mehrere Diplomaten, Richter und Staatsanwälte, einflussreiche Journalisten, Verleger und diverse Unternehmer, unter ihnen Silvio Berlusconi. (…) Das ganze Ausmaß der Verschwörung ist bis heute nicht bekannt. Da die Beteiligten an wichtigen Schaltstellen saßen, gelang es ihnen, sowohl die politische als auch die juristische Aufarbeitung zu torpedieren. Untersuchungen im Verwaltungsapparat und im Verteidigungsministerium kamen zu dem verwunderlichen Schluss, dass die Liste nicht glaubhaft sei. Die Staatsanwaltschaft in Rom entzog den Mailändern die Untersuchung mit dem Argument, dass es sich um eine Verschwörung gegen den Staat und damit um einen Fall von nationaler Bedeutung handle. Sobald Rom dann aber für die Untersuchung zuständig war, versandete diese. Mit der politischen Aufarbeitung der Affäre wurde eine parlamentarische Untersuchungskommission unter Führung der Christlichdemokratin Tina Anselmi betraut. Im Juli 1984 legte sie einen umfassenden Schlussbericht vor. Darin war von einer 'weitverzweigten Organisation' die Rede, die wie ein 'Staat im Staat‘ funktionierte und 'auf berechnende und massive Art die zivilen und militärischen Entscheidungszentren infiltrierte‘, mit dem Ziel, 'die Demokratie von innen auszuhöhlen‘.“

Dr. Thomas Sarnes: Statement eines langjährigen Chefarztes – Auszug: „Ich möchte hier nicht im Detail über die letzten 15 Monate urteilen. In meinen Augen sind wir belogen worden und im tiefsten Inneren wissen das mindestens alle Ärzte. Das die Klärung des Sterbegrundes nicht zugelassen wurde, damit war für mich klar, hier stimmt was nicht. Es ist mir unverständlich, dass die deutsche und internationale Ärzteschaft sich die hohe Kunst ihres Berufes von Politikern und Scheinwissenschaftlern hat aus der Hand nehmen lassen. (…) Die Experten sind für mich die Enttäuschung unserer Zeit, ich meine die Kollegen, die sich mit der Umwerbung der Impfstoffe einen Namen machen wollen. Sie wissen ganz genau, was hier passiert. Das ist medizinisches Grundwissen. (…) Wenn sich erwachsene Menschen ein Leben ohne diese neuen, befristet zugelassenen Impfstoffe nicht vorstellen können, dann muss man sie eben aufklären: über die fehlenden Daten, über die Verunreinigungen, über die unsichere Wirkung und die nicht bekannten Spätfolgen zum Beispiel hinsichtlich der Fruchtbarkeit des Menschen. Und man muss den Menschen sagen, dass sie nach der Impfung nicht immun sind, sich wie andere anstecken können und dass sie weiterhin diese blödsinnigen Masken tragen müssen. Es bleibt für sie alles, wie es ist, nur ihr Risiko, Schaden zu erleiden, ist größer. (...) Wie absurd ist es eigentlich, einem gesunden Menschen eine Substanz zu spritzen, so dass der Körper sich dann seinen eigenen Feind produziert, den er dann bekämpfen soll. Das ist eine kranke Idee. (…) Der Ärzteschaft kommt die entscheidende Rolle bei der Aufklärung zu. Wie wollen Sie als Chefarzt vor Ihre junge Kollegen treten, ohne sich dafür zu schämen, dass sie hier den Mund gehalten haben?“

Achgut: Kindermasken als Mikrobenzoo – Auszug: „Im amerikanischen Florida tat sich eine Gruppe skeptischer Eltern zusammen, um der Sache auf den Grund zu gehen: indem sie eine Handvoll Masken von ihren Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren nach einem langen Schultag nicht entsorgten, sondern in einem professionellen Labor auf angesammelte Inhalte untersuchen ließen. Das Ergebnis ist haarsträubend – hier eine Liste mit gefundenen Krankheitserregern, die sich in den Masken nachweisen ließen: Streptococcus pneumoniae (kann Lungenentzündung hervorrufen), Mycobacterium tuberculosis (… Tuberkulose), Neisseria meningitidis (… Hirnhautentzündung, Blutvergiftung), Acanthamoeba polyphaga (… Horn-/Bindehautentzündung, Erkrankung des zentralen Nervensystems), Acinetobacter baumanni (… u.a. Lungen- und Hirnhautentzündung), Escherichia coli (… Lebensmittelvergiftung), Borrelia burgdorferi (… Borreliose, wie nach Zeckenbiss), Corynebacterium diphtheriae (… Diphtherie), Legionella pneumophila (… Legionärskrankheit), Staphylococcus pyogenes serotype M3 (… u.a. Scharlach), Staphylococcus aureus (… Hirnhautentzündung, Blutvergiftung). Immerhin: es wurden keine Viren gefunden. Aber in fünf der sechs untersuchten Masken fand sich die vorstehende Vielfalt an durchaus gefährlichen Krankheitserregern. Die Hälfte der Masken enthielt Bakterien, die mit Lungenentzündung verbunden sind. Je ein Drittel Bakterien, die Hirnhautentzündung auslösen können oder auf Antibiotika nicht mehr ansprechen. Die Masken waren „nur“ an einem Tag getragen, nicht etwa tagelang.“

Unlimited Hangout: Edelman PR and the Manufacturing of “Trust” – Auszug: „Edelman, an American public relations and marketing consultancy firm founded by Daniel J. Edelman in 1952, is the largest public relations firm in the world. (...) In October 2019, Edelman’s chief operating officer Matthew Harrington took part in Event 201, the simulation of a global coronavirus pandemic that was hosted by the World Economic Forum, the Bill & Melinda Gates Foundation, and Johns Hopkins Center for Health Security. This fantastically timed pandemic simulation covered the potential measures that governments and corporations would need to enact to control the global population in the time of a great pandemic, including ways to control the narrative through the mainstream media and social media. Speaking at the event during segment 4, entitled “Communication Discussions and Epilogue,” Matthew Harrington stated, “I think we’re at a moment where the social media platforms need to step forward and recognize that the moment to assert that they’re a technology platform and not a broadcaster is over. They in fact have to be a participant in broadcasting accurate information and partnering with the scientific and health communities to counterweight, if not flood the zone, of accurate information. Because to put the genie back in the bottle of disinformation or misinformation is nigh on impossible.” The “flood the zone” approach Harrington suggested using was subsequently enacted during the actual COVID-19 crisis via the targeting and censoring of any alternative information to officially sponsored narratives. It should also be noted that Edelman’s inclusion in the Event 201 simulation is questionable in itself: Why would a major PR firm be one of the first partners chosen to help respond to a pandemic, especially a company with such a long history of producing disinformation and misinformation?“

RND: Corona-Impfung im Bann der Fake News: Wie Impfgegner im Internet Angst schüren – Auszug: „Der Deutschland-Ableger des Londoner Thinktanks Institute for Strategic Dialogue hat über 400.000 Posts der impfskeptischen Szene in den sozialen Netzwerken ausgewertet (…) Die Studie des Institute for Strategic Dialogue enthält verschiedene Handlungsempfehlungen, wie fundierte Informationen zu Covid-Impfstoffen vermittelt werden können. Wichtig sei, wer diese Informationen vermittelt, so Mitautorin Hannah Winter. „Das Allerwichtigste sind nicht die Botschaften an sich, sondern dass die Kommunikation über Impfstoffe über bereits etablierte Vertrauensverhältnisse stattfindet“, sagt sie im Gespräch mit dem RND und betont, dass vertrauenswürdige Personen die Kommunikation übernehmen müssten. ‚Ganz wichtig sind zum Beispiel die Hausärzte‘ (…) Die Bundesregierung wirbt derzeit zum Beispiel mit einer großen Kampagne, bei der viele Prominente mitmachen, für die Impfung. ‚Promis haben eine gute Reichweite, aber insbesondere lokale Kampagnen mit stadtbekannten Persönlichkeiten können hilfreich sein, da diese noch näher dran an den Menschen sind‘.“ (Anmerkung: Dieser Artikel ist ein Paradebeispiel dafür, wie politische Einflussorganisationen ihre fragwürdigen Botschaften getarnt als „Studien“ mithilfe unkritischer Medien in die Öffentlichkeit tragen. Das Institute for Strategic Dialogue ist ein Netzwerk elitärer Transatlantiker und Russlandgegner. Finanziert wird es unter anderem von der Bill & Melinda Gates Foundation und den Open Society Foundations. Dass das ISD gegen Falschinformationen kämpft, ist eine Selbstzuschreibung, die für Heiterkeit sorgt. Im Aufsichtsrat sitzt beispielsweise Karl-Theodor zu Guttenberg.)

Junge Welt: Junge Welt und Verfassungsschutz: Doppelte Standards – Auszug: „‚Erwiesen verfassungsfeindlich‘. Die Bundesregierung antwortet auf eine kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zu ‚presse- und wettbewerbsrechtlichen Behinderungen durch Nennung der Tageszeitung junge Welt im Verfassungsschutzbericht‘. (…) Welche Aspekte richten sich gegen welche Grundprinzipien? Auskunft der Bundesregierung: ‚Beispielsweise widerspricht die Aufteilung einer Gesellschaft nach dem Merkmal der produktionsorientierten Klassenzugehörigkeit der Garantie der Menschenwürde. Menschen dürfen nicht zum ›bloßen Objekt‹ degradiert oder einem Kollektiv untergeordnet werden, sondern der einzelne ist stets als grundsätzlich frei zu behandeln.‘ (…) Nach Ansicht der Bundesregierung verstößt offenbar schon die Feststellung, dass wir in einer Klassengesellschaft leben, gegen die ‚freiheitliche demokratische Grundordnung‘. Gemäß dieser Logik träte jeder Soziologe, der die Position der Menschen innerhalb der Gesellschaft nach objektiven Kriterien (z. B. die Stellung im Produktionsprozess) zu ordnen versucht, die Menschenwürde mit Füßen. Und wenn die Existenz von Klassen gegen die grundgesetzliche Garantie der Menschenwürde verstößt, dann wäre das Eintreten für die klassenlose Gesellschaft, das der jungen Welt an anderer Stelle von der Bundesregierung doch gerade vorgeworfen wird, ganz im Sinne des Grundgesetzes. (…) Im Jahr 2005 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass die Nennung der weit rechtsstehenden Wochenzeitung Junge Freiheit im Verfassungsschutzbericht die Zeitung in ihrem Grundrecht auf Pressefreiheit aus Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 Grundgesetz verletzte, denn dieses Grundrecht sichere die Freiheit der Herstellung und Verbreitung von Druckerzeugnissen und damit das Kommunikationsmedium Presse. Durch den Verfassungsschutzbericht würde die Zeitung in ihren Wirkungsmöglichkeiten nachteilig beeinflusst. Potentielle Leser könnten so davon abgehalten werden, die Zeitung zu erwerben und zu lesen. Zudem sei es nicht unwahrscheinlich, dass etwa Inserenten, Journalisten oder Leserbriefschreiber die Erwähnung im Verfassungsschutzbericht zum Anlass nehmen, sich von der Zeitung abzuwenden oder diese zu boykottieren. ‚Eine solche mittelbare Wirkung der Verfassungsschutzberichte kommt einem Eingriff in das Kommunikationsgrundrecht gleich‘, so das Gericht damals.“

Ray McGovern: Der Biden-Putin Gipfel: Segen oder Pleite? – Auszug: „Man kann darauf wetten, dass Biden und seine Berater eine wertvolle Lektion gelernt haben, indem sie es gerade noch vermeiden konnten, in der Ukraine in offene Feindseligkeiten (oder einen peinlichen Rückzieher) verwickelt zu werden – ein Gebiet, in dem Russland ein ‚asymmetrisches‘ (wie Putin es später beschrieb) Übergewicht an Macht hat. (…) Putin erkannte den politischen Druck an, unter dem jeder US-Präsident steht, wenn er versucht, eine vernünftigere Beziehung zu Russland zu gestalten, und räumte ein, dass ‚die russisch-amerikanischen Beziehungen bis zu einem gewissen Grad zur Geisel der internen politischen Prozesse in den Vereinigten Staaten selbst geworden sind.‘ Er fügte hinzu: ‚Ich hoffe, dass das eines Tages aufhört. Ich meine, dass die grundlegenden Interessen zumindest im Bereich der Sicherheit, der strategischen Stabilität und der Reduzierung der für die ganze Welt gefährlichen Waffen immer noch wichtiger sind als die aktuelle innenpolitische Situation in den Vereinigten Staaten selbst.‘ (…) Ich glaube, im Anfang April veröffentlichten ‚2021 Annual Threat Assessment of the US Intelligence Community‘ die feine, erfahrene Hand des jetzigen CIA-Direktors Burns erkennen zu können. Ich fand es bemerkenswert ausgewogen und offen darüber, wie Russland die Bedrohungen für seine Sicherheit sieht: ‚Wir schätzen ein, dass Russland keinen direkten Konflikt mit den US-Streitkräften will. Russische Vertreter glauben seit langem, dass die Vereinigten Staaten ihre eigenen ‚Einflusskampagnen‘ durchführen, um Russland zu untergraben, Präsident Wladimir Putin zu schwächen und westfreundliche Regime in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und anderswo zu installieren. Russland strebt eine Einigung mit den Vereinigten Staaten über die gegenseitige Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten beider Länder und die Anerkennung der von Russland beanspruchten Einflusssphäre über große Teile der ehemaligen Sowjetunion durch die USA an.‘“

Re-Check: Demokratie im Pandemie-Modus: Der seltsame Fall des COVID-Zertifikats – Auszug: „Ist die Einführung von COVID-Zertifikaten (…) nur ein unausweichlicher Schritt zur Rückkehr ins normale Leben? Oder handelt es sich vielmehr um ein beunruhigendes soziales Experiment mit sensiblen Daten, das zur Stigmatisierung und Ausgrenzung derjenigen führen wird, die nicht bereit sind, die Bedingungen für den Erhalt dieses ‚Sesam-öffne-dich‘ zu erfüllen? (…) Wenn die Infrastruktur für eine solche digitale Technologie einmal eingerichtet ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie bestehen bleibt. Und ihre spätere Nutzung – einschliesslich Missbrauch – kann nicht durch vorgeschaltete technische Lösungen verhindert werden. (…) Es ist jedoch klar, dass diese wichtige Grundsatzdiskussion nie wirklich geführt worden ist. (…) So wurde die Einführung des COVID-Zertifikats meist als vollendete Tatsache dargestellt: Mit der Übernahme dieses Systems würde die Schweiz einfach an der gleichen Bewegung teilnehmen wie andere Länder. Doch das internationale Bild ist alles andere als einheitlich. Israel hat gerade aufgehört, seinen ‚grünen Pass‘ zu benutzen. In Estland, einem Land, das regelmässig als Beispiel für seinen ‚Fortschritt im digitalen Bereich‘ gepriesen wird, hat die Regierung keine Pläne, das COVID-Zertifikat im Inland zu verwenden. Schweden auch nicht. In Grossbritannien ist laut mehreren Quellen die Regierung nicht bereit, sich in diese Richtung zu bewegen. In den Vereinigten Staaten wird ein solches System nur in Form eines internationalen Reisepasses in Erwägung gezogen, um Amerikanern das Reisen in andere Länder zu ermöglichen, aber eine Implementierung im Inland wurde ausgeschlossen und mehrere Gouverneure haben solche Systeme verboten.“

15. Juni 2021

Focus: Gelangt so Coronavirus-Erbgut in unseres? RNA zu DNA – das geht wohl doch. Polymerase-Enzyme unserer Zellen können nur DNA in RNA übersetzen, nicht andersherum. Aber diese Annahme ist offenbar falsch, wie jetzt Experimente beweisen. Das könnte erklären, wie Erbgut-Fragmente von Covid-19 bei der Erkrankung in unsere DNA gelangen – Auszug: „Ein Team um Gurushankar Chandramouly von der Thomas Jefferson University in Philadelphia hat nun erstmals nachgewiesen, dass auch eine menschliche Polymerase RNA-Segmente wieder in DNA zurückübersetzen kann. (…) Die Entdeckung dieser neuen Fähigkeit der Polymerase könnte möglicherweise eine im Rahmen der Corona-Pandemie gemachte Beobachtung erklären: Eine Studie hat unlängst gezeigt, dass sich Fragmente des Coronavirus-Erbguts auch in unserer DNA finden – und das, obwohl Sars-CoV-2 anders als beispielsweise HIV keine eigene reverse Transkriptase mitbringt. Angesichts der neuen Ergebnisse erscheint es nun möglich, dass die in unseren eigenen Zellen vorhandene Polymerase die Viren-RNA in DNA umkopiert hat und so den Einbau dieser viralen Erbgut-Fragmente in unsere DNA ermöglichte. Dass auch die Informationen aus mRNA-Impfstoffen ins menschliche Erbgut gelangen könnten, halten Forscher dagegen für unwahrscheinlich. Denn für den Start der reversen Transkription wird stets ein sogenannter Primer benötigt, an dem das Enzym ansetzen kann. Die Impfstoffe liefern eine solche Startsequenz nicht mit und bieten somit nach aktuellem Kenntnisstand keinen Ansatzpunkt für Polymerase theta oder eine reverse Transkriptase.“ (Anmerkung: „nach aktuellem Kenntnisstand“…)

14. Juni 2021

Cicero: Das Ausbrechen aus dem Käfig ist keine Option mehr – Viele Ältere sagen inzwischen: Welch ein Glück, dass ich bessere Zeiten erlebt habe – in der heutigen möchte ich nicht mehr jung sein. Die Art und Weise, wie so etwas als Selbstverständlichkeit akzeptiert wird, macht sprachlos (Gastbeitrag des Pianisten Martin Stadtfeld) – Auszug: "Was macht es eigentlich mit der Sprache, wenn man jeden, der nachts nicht schlafen kann, weil er sich sorgt – um die Zukunft, um die Kinder, um europäisch liberale Geisteshaltung – als rechtsoffen oder gar Nazi bezeichnet? Es soll sogar Menschen geben, die keine Kinder haben und die es dennoch quält, dass die Kleinen Masken tragen müssen, dass sie keinen Kontakt mit anderen haben sollen, dass sie ein Schuljahr, ein Sportjahr, ein Musikjahr verloren haben. Dass viele ihre Lebensfreude einbüßen. Menschen dieser Art sind fast zu sensibel für die Zumutungen dieser Welt. Es sind oft dieselben, denen das Leid von Massentierhaltung und sonstigen Gemeinheiten tiefen Kummer bereitet. Ist dies das Material, aus dem Nazis gemacht sind? Was für eine groteske Verkehrung. Wie nennen wir dann künftig einen, der Molotowcocktails in die Flüchtlingsunterkunft mit Kindern wirft? Wie nennen wir jemanden, der Andersdenkenden, anders Empfindenden den Tod wünscht? Wie einen, der mordet, weil er Menschen, die er nicht versteht, das Lebensrecht abspricht? Als was bezeichnen wir jemanden, der alles Schöne, Spontane, Verrückte hasst, weil es seiner Lebenswirklichkeit widerspricht und ihm unkontrollierbar erscheint? Den letztgenannten, den sollten wir auch nicht Nazi nennen. Sondern ihm die Hand reichen, ihm zeigen, dass die Welt schön sein kann, dass erst aus dem Ungeplanten wahres Glück entsteht und es die Akzeptanz des Unkontrollierbaren ist, die uns zu halbwegs freien Menschen macht. Aber wenn einem schwarzen Block der „Antifa“, der im Machtrausch des vermeintlichen Bessermenschen gegen alles pöbelt und prügelt, was anders ist, mutiges Eintreten gegen rechts attestiert wird, haben sich die Dinge in absurder Weise verschoben. Es liegt in unserer Hand, der Aufhetzung zu widerstehen und auf unsere Worte zu achten. Worte, die sonst bald nichts mehr wert sind. Vielleicht finden wir dann auch gemeinsam den Weg aus dem Käfig.“

Jürgen Müller: Corona-Impfung: Glyphosat für das Immunsystem? – Auszug: "Ich habe mich mit Menschen für Gerechtigkeit eingesetzt. Ein guter Teil fordert nun zerocovid, was genau die Schwächsten zu hunderten Millionen trifft und konterkariert damit eigentlich alles, wofür wir uns eingesetzt hatten. Ich habe mit Menschen gegen TTIP demonstriert. Sie tun derzeit alles dafür, dass Konzernmacht zementiert, die Umwelt verschmutzt, der Rechtsstaat ausgehebelt und die Macht auf die Exekutive verlagert wird. Ich habe mit Menschen gegen den Ausbau des Überwachungsstaats und das Polizeiaufgabengesetz demonstriert. Sie fordern jetzt, diese ganzen maskenlosen oder positiv getesteten abstrakten Gefährder einzusperren und bekommen als Dreingabe neben zahlreichen Überwachungsmaßnahmen noch einen Staatstrojaner, weil die gesamtgesellschaftliche Stimmung, die sie mit geschaffen haben, genau so etwas ermöglicht. Ich bin mit Menschen gegen Genmais und Monsanto marschiert. Sie sind jetzt geimpft und vorerst damit selbst gentechnisch veränderte Organismen (GMO). Gerade der letzte Punkt, der Umgang mit der Corona-Impfung auf der einen Seite und der Anwendung von Gentechnik in der Nahrungsmittelerzeugung auf der anderen zeigt, wie gespalten viele ökologisch eingestellte Menschen innerlich offensichtlich sind. Es ist kaum zu erklären, wie man das Eine mit unglaublicher Leidenschaft ablehnen kann und auf der anderen Seite mit Verve in die Spritze springt und von allen anderen fordert, gefälligst das Gleiche zu tun mit dem sinnentleertesten und am meisten pervertierten Framing unserer Zeit: Solidarität.

Berliner Zeitung: Juristin zum Fall Eva Herzig: „Es geht um die Integrität des Körpers“. Die Rechtswissenschaftlerin Katrin Gierhake über die Problematik eines indirekten Impfzwangs und den nötigen rechtlichen Rahmen – Auszug: „Aus rechtlicher Sicht ist zu prüfen, ob es einen indirekten Impfzwang gibt. Es ist zu fragen, ob die Impfentscheidung auch dann noch als freiwillig zu bezeichnen ist, wenn an die Ablehnung der Impfung zwar keine staatlichen Zwangsmittel, aber sonstige gewichtige gesellschaftliche oder rechtliche Nachteile geknüpft werden. (…) Anders als im Mittelalter, wo Erkrankte an abgelegenen Orten isoliert wurden, würden ungeimpfte Gesunde mitten in der Gesellschaft faktisch ausgeschlossen. Für viele wäre die einzige Alternative zur Impfung ein totaler Rückzug ins Private. Es hinge dann von der individuellen Lebenssituation ab, ob das überhaupt möglich ist. Von echter „Freiwilligkeit“ könnte dann jedenfalls nicht mehr gesprochen werden. (…) Es muss eine Bedrohungslage vorhanden sein, die die Inpflichtnahme der gesamten Bevölkerung gestattet. (…) Soweit ich das beurteilen kann, besteht also die Notwendigkeit zur Impfung der gesamten Bevölkerung nicht. Der Begriff der „Notwendigkeit“ darf im Übrigen nicht politisch definiert werden. Er muss naturwissenschaftlich, medizinisch und eindeutig sein. Nur dann ist aus meiner Sicht die erste Voraussetzung einer staatlichen Impfpflicht erfüllt. (…) Wenn man einen Impfstoff hat, bei dem man nicht weiß, ob er auch gegen die Mutanten wirkt, kann man damit keine verpflichtende Impfung begründen.“

Off-Guardian: The NHS just changed how they count Covid “cases”…here’s why – Auszug: „The UK’s National Health Service has received new instructions from the government on how it should record Covid19 “cases”, separating those who are actually sick from those who just test positive. (…) Now an NHS source has actually said, going forward, the Covid data will be “more realistic” as it will discount all the patients where Covid was only “an incidental finding”. This is a bigger story than the media coverage suggests – only the Indy and Telegraph are covering it right now, and neither with the focus it deserves. NHS England is, essentially, tucking away a covert admission that a lot of their fear-mongering statistics were never “realistic”. (…) [The NHS said] the move was being done to help analyse the effect of the vaccine programme and whether it was successfully reducing Covid-19 sickness. (…) It’s also important to note that the changes in data collection will only apply to new patients, it will not be retroactive. (…) Any good scientist will tell you you can’t change the way you measure or collect your data halfway through an experiment, and you can’t compare data gathered in one way to data gathered in another. That is not “analysing the effect” of anything, it’s altering the experiment conditions. (…) It is incredibly bad science. …but it’s also totally in keeping with the trend of altering Covid practices to create the impression the “vaccine” is having a positive impact.“

Tagesspiegel: Was machen wir hier eigentlich? Dietrich Brüggemann über die Aktion #allesdichtmachen – Auszug: „ (…) Das alles hätte man fragen können, oder man hätte auch lesen können, was ich zwischenzeitlich in anderen Interviews anderswo gesagt hatte, und dann hätte man die Texte einfach gar nicht schreiben oder ganz andere Texte schreiben können, aber das kam nicht in Betracht, denn die [Tagesspiegel-]Autoren waren dort, wo viele deutsche Journalisten in den letzten Jahren sind: Auf einer Mission. Sie wußten schon am Anfang, was am Ende herauskommen würde, und da hätten Fakten nur gestört. Das Urteil stand fest, die Videos von #allesdichtmachen waren anscheinend eine Art Verbrechen, dagegen mußte vorgegangen werden, und weil der Fluchtpunkt des Bösen in Deutschland nun mal „rechts“ heißt, befand ich mich im Visier eines Feldzugs gegen rechts. Daß diese Denkungsart spätestens bei Corona komplett ihren Sinn verloren hat, weil wir es mit einem fortdauernden wissenschaftlichen Erkenntnisvorgang zu tun haben – egal, rechts ist das, was wir nicht gut finden.“ (Anmerkung: In einem Leserkommentar unter dem Artikel heißt es: „Diesen Text von Brüggemann findet ich nicht in der Papierausgabe. Ich finde ihn auch nicht, wenn ich auf die Webseite gehe und einfach mal nach unten scrolle. Und im checkpoint findet sich natürlich kein noch so zarter Hinweis auf diesen Gastbeitrag. (...) Sie haben diese nach Wochen und offenbar erst nach zähen Verhandlungen eingeräumte Stellungnahme eines der Hauptbetroffenen Ihres teils ziemlich verleumderischen Artikel so gut versteckt, wie es nur irgendwie geht. Aber so kenne ich den Tagesspiegel: Im Auskeilen von Kritik ganz groß – aber selbst sehr mimosenhaft und alles andere als souverän, wenn man sich selber mal Kritik einhandelt.“)

NZZ: Gentechnik: Die Grünen müssen gründlich umdenken. Wenn die Grünen das Sagen gehabt hätten, gäbe es heute keinen Covid-19-Impfstoff. Denn ein wesentlicher Grund für den Erfolg im Kampf gegen die Pandemie ist die Gentechnik. (Gastkommentar des Kieler Pflanzengenetikers und Molekularbiologen Professor Christian Jung) – Auszug: „Von einer differenzierten Haltung gegenüber gentechnischer Forschung und Entwicklung oder gar deren Förderung, von einer umfassenden Aufklärung der Bevölkerung über die Chancen der Gentechnik, beispielsweise durch schulische Bildung, war in den offiziellen Verlautbarungen der Partei Bündnis 90 / Die Grünen nie die Rede. Vergleichbares muss man von den Medien, vor allem den Öffentlich-Rechtlichen, sagen. Das ist wahrscheinlich ein Grund, warum ein großer Teil der Bevölkerung sich über den Beitrag der Gentechnik zur Entwicklung von Diagnostika und Impfstoffen bezüglich Covid-19 im Unklaren ist. Wie ist es sonst zu verstehen, dass sich Hunderte Millionen Menschen «pure Gentechnik» – um nichts anderes handelt es sich bei den Impfstoffen – spritzen lassen? Wer hätte es für möglich gehalten, dass gentechnisch produzierte Impfstoffe in Rekordzeit hergestellt werden können? Von einer umfassenden Bewertung «aller» Risiken, die viele Jahre gedauert hätte, war hier nie die Rede. Und das ist gut so, denn diese Impfstoffe sind ein Segen für die ganze Welt.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Ein Verfechter der Gentechnik spricht das aus, was der politische und mediale Mainstream in Deutschland verschämt umgeht. Hier haben wir es schwarz auf weiß in der Neuen Zürcher Zeitung: Es handelt sich bei den sogenannten Impfstoffen um „pure Gentechnik“.)

RT de: Corona-Dissens "nicht genehm" – ehemaliges Mitglied rechnet mit Leopoldina ab. "Der Wissenschaft vertrauen" lautete das Credo der Bundesregierung zur Rechtfertigung der eigenen Corona-Politik. Immer neue Wissenschaftler und Mediziner sind damit nicht einverstanden. Darunter der Mathematiker Stephan Luckhaus. Ende letzten Jahres trat er aus der Leopoldina aus. Nun wandte er sich mit einem Video an die Öffentlichkeit – Auzug: „Luckhaus seien seine in den Artikeln formulierten Erkenntnisse "nicht genehm" gewesen. Ein als Gutachter fungierender Kollege und Virologe habe ihm vielmehr vorgeschlagen: "Warten Sie mit der Publikation ein paar Monate", denn der Artikel stehe im Widerspruch zur Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie. Anschließend habe Luckhaus nach eigenen Angaben darum gebeten, "die deutsche Kurzfassung über den E-Mail-Verteiler der Leopoldina als meine persönliche Stellungnahme an die Mitglieder zu verteilen". Dies sei jedoch aus Datenschutzgründen abgelehnt worden. Bei der Max-Planck-Gesellschaft sei es ihm ähnlich ergangen. (…) Laut Luckhaus habe ihm "Kollege (Bernd) Sturmfels", seines Zeichens MiS-Direktor, anschließend "eine Art Abmahnung" zukommen lassen. "Dissens sei natürlich erlaubt, aber er wolle sich mit mir über die Außenwirkung unterhalten." Auch "die beiden anderen Direktoren" hätten nach Angaben des Mathematikers abgelehnt, die von ihm beschriebenen "Ergebnisse als Ergebnisse, die im Institut entstanden sind, nach außen zu tragen". Die von ihm geschilderten Episoden vermittelten eine ungefähre Vorstellung davon, was sich hinter der Begrifflichkeit "Konsens in der Wissenschaft" verberge.“

Focus: Zahl der Intensivbetten manipuliert? Rechnungshof-Analyse nährt bösen Verdacht. Gab es auf dem Höhepunkt der Coronakrise mehr freie Intensivbetten als gedacht? Eine interne Analyse des Bundesrechnungshofs übt harte Kritik an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem finanziellen Gebaren seines Hauses. Der Verdacht des Rechnungshofes: Die unbürokratischen Finanzspritzen könnten Krankenhäuser zu Manipulationen ermuntert haben – Auszug: „Das System der Ausgleichszahlungen an Krankenhäuser habe „unerwünschte Mitnahmeeffekte“ eröffnet. Das Papier äußert einen explosiven Vorwurf: Demnach habe das Robert-Koch-Institut bereits Anfang Januar in einem bislang unbekannten Schreiben an das Gesundheitsministerium den Verdacht geäußert, dass Krankenhäuser zum Teil weniger Intensivbetten meldeten als verfügbar gewesen seien. Denn nur wenn die Quote freier Betten regional bei weniger als 25 Prozent liegt, gibt es Ausgleichszahlungen. „Um monetäre Nachteile für den Standort zu vermeiden“, seien daher weniger Betten gemeldet worden, heißt es in dem Bericht. „Dies sei dem RKI in zahlreichen E-Mails und Telefonaten konkret mitgeteilt worden.“ Selbst einige Bundesländer seien an das RKI herangetreten mit der Bitte, die Zahl der freien Intensivbetten anzupassen – aber die Anpassungen seien nur für „Zeiträume gefordert worden, die für die Ausgleichszahlung relevant waren.“ Auf diese Weise könnten Kapazitätsengpässe gemeldet worden sein, die in dieser Form gar nicht existierten.“

New York Times: China Returns to Its Strict Covid Limits to Fight a New Outbreak – Auszug: „China appeared to get the coronavirus under control nearly a year ago. But hundreds of millions of Chinese people remain unvaccinated. New variants of the coronavirus have appeared, and questions remain about whether China’s self-made vaccines can stop them. The latest cases have been found in Guangzhou, capital of the southern province of Guangdong. The authorities have blamed the Delta variant, which has caused widespread loss of life in India. The city tested practically its entire population of 18.7 million between Sunday and Tuesday, some of them for the second time. It has also put neighborhoods with a total of more than 180,000 residents into total lockdowns, with practically no one allowed out except for medical testing. The early infections appear to have jumped from person to person at a cluster of eateries. Each infected person has infected more people than in any previous outbreak that China has confronted, Zhang Zhoubin, deputy director of the Guangzhou Center for Disease Control, said at a news conference. (…) At home, China’s leaders are pushing its people to get vaccinated. It has administered about 800 million doses by the government’s count, compared with 300 million administered in the United States. Yin Weidong, the chairman and chief executive of Sinovac Biotech, one of China’s main vaccine manufacturers, told state television last Friday that Chinese regulators had approved the emergency use of vaccines in children as young as 3. Still, administering 800 million doses — almost all of the vaccines require two shots — means most of China’s 1.4 billion people have not been fully vaccinated. Some people remain hesitant to get the shots, and Chinese media outlets have used the Guangzhou outbreak to encourage skeptics to get inoculated.“

Tagesschau: Ukraine soll Fußball-Trikot ändern. Die UEFA hat die Ukraine aufgefordert, ihr Trikot zur Europameisterschaft zu verändern – Auszug: „Ein Teil der patriotischen Slogans auf den Trikots, die in Russland für Empörung gesorgt hatten, müsse entfernt werden, erklärte die UEFA am Donnerstag. Der Aufruf "Ruhm unseren Helden!" auf der Innenseite des Kragens der Trikots sei "eindeutig politischer Natur". Der Slogan, der vollständig "Ruhm der Ukraine! Ruhm unseren Helden!" lautet, ist ein patriotischer Ausruf. Er war Leitmotiv der Demonstranten, die den vom Kreml unterstützten ehemaligen Machthaber der Ukraine, Viktor Janukowitsch, bei Protesten im Jahr 2014 gestürzt hatten.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Die Parole „Slava Ukraini. Herojam Slava!“ ist nicht nur ein „patriotischer Slogan“, wie die Tagesschau schreibt, sondern ein historischer Gruß der ukrainischen Faschisten. Er wurde nicht erst auf dem Maidan verwendet, sondern bereits in den 1920er und 30er Jahren. Im April 1941 führte die Organisation ukrainischer Nationalisten (OUN) unter dem Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera die Parole sogar als ihren offiziellen Gruß ein und beschloss, dazu den rechten Arm zum faschistischen Gruß zu erheben. Das ukrainische Wort „Slava“ kann übrigens auch als „Heil“ übersetzt werden. In seinem Buch (Deutsche Herrschaft, ukrainischer Nationalismus, antijüdische Gewalt. Der Sommer 1941 in der Westukraine) bezeichnet der Osteuropahistoriker Kai Struve die Parole denn auch als „faschistischen Gruß“. (Seite 186) Verwunderlich ist nicht, dass der historische Nazi-Gruß auf dem ukrainischen Trikot für Empörung in Russland gesorgt hat. Verwunderlich sollte eher sein, dass er in anderen Ländern – ganz besonders in Deutschland – nicht für Empörung sorgt.)

Spiegel: So ist die Lage an der Schweinegrippe-Front (November 2009) – Auszug: „Zu wenig Impfstoff, Organisationspannen, eine verwirrte Bevölkerung: Die Massenimpfung gegen die Schweinegrippe kommt nur stockend voran, die Impfbereitschaft der Deutschen sinkt. Spiegel Online beantwortet wichtige Fragen: Wer sollte sich impfen lassen, welche Nebenwirkungen gibt es, nützt eine Hygienemaske? (…) Die Massenimpfung gegen die Schweinegrippe ist nach wie vor umstritten, die Impfbereitschaft der Deutschen wird geringer. Laut einer aktuellen Umfrage hält derzeit nur jeder Vierte eine Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe für nötig. Lediglich elf Prozent sind schon geimpft oder würden sich auf jeden Fall impfen lassen, ergab eine Erhebung von Infratest dimap für das ARD-Morgenmagazin. 14 Prozent gaben an, dass sie sich wahrscheinlich immunisieren lassen werden. 28 Prozent der Befragten aber wollen sich wahrscheinlich nicht, 43 Prozent sogar auf keinen Fall impfen lassen. (…) Im Vergleich zum Oktober sei der Anteil der Impfunwilligen damit von 66 auf 71 Prozent gestiegen, hieß es. (…) Bei Kindern haben Mediziner ihre ursprünglichen Vorbehalte zum Teil zurückgenommen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) empfiehlt seit Anfang November, auch Kinder unter drei Jahren gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen - und schloss sich damit der Ständigen Impfkommission an. Inzwischen drängt der BVKJ sogar offensiv dazu, Kinder schnellstmöglich zu immunisieren.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die schwache Impfbereitschaft machte den Panikmachern damals einen Strich durch die Rechnung. Die Verantwortlichen haben daraus offenbar gelernt und die PR-Anstrengungen elf Jahre später vervielfacht. Verstörend: Genau wie heute sollten schon damals Kinder flächendeckend zu Versuchskaninchen eines nebenwirkungsreichen Impfstoffs gemacht werden.)

Le Monde diplomatique: Unser Müll in Java – Südostasien versinkt im Plastik – Auszug: „Seit China 2018 aus dem internationalen Recyclinggeschäft ausgestiegen ist, wird Südostasien mit Abfällen aus den reichen Industrieländern überschwemmt. Bis dahin war die Volksrepublik für den Westen der Müllimporteur Nummer eins gewesen. Nachdem das Land in den 1990er Jahren zur Werkbank der Welt geworden war, kamen findige chinesische Geschäftsleute auf die Idee, die gigantischen Containerschiffe zu nutzen, die auf dem Hinweg in den Westen mit billig hergestellten Konsumartikeln befüllt waren, aber leer zurückfuhren, weil China damals praktisch keine Waren aus dem Westen importiert hat. Zu Beginn der 2010er Jahre landeten mehr als drei Viertel der weltweiten Müllexporte in China. (…) Im Juli 2017 informierte die Regierung in Peking die Welthandelsorganisation (WTO), dass sie zum 1. Januar 2018 die chinesischen Häfen für die Einfuhr von Hausmüll schließen würde. Ziel der Operation ‚Nationales Schwert‘ war ‚der Schutz Chinas, seiner Umwelt und der Gesundheit seiner Staatsbürger‘. Die Recyclingindustrie verlagerte daraufhin einen Teil ihrer Aktivitäten in die Länder Südostasiens, allen voran Malaysia. Weder Malaysia noch Indonesien oder Thailand verfügen bislang über Kapazitäten und Techniken zur Kunststoffverarbeitung, obwohl in diesen Ländern viele Plastikverpackungen im Umlauf sind. Die Umweltgesetze sind locker, und die Ärmsten können sich allein aus purer Not nicht weigern, auf den giftigen Mülldeponien zu schuften, die seit 2018 immer zahlreicher geworden sind.“

8. Juni 2021

Alschner-Klartext: Falschinformation bei ZDF.heute – Auszug: „Die Warnung von Dr. Byram Bridle schlägt weiter hohe Wellen. Inzwischen sehen sich auch die Öffentlich-Rechtlichen Faktenchecker genötigt, die Sache zu beleuchten. Leider erneut mittels persönlicher Angriffe auf Dr. Bridle, dem von ZDF.heute vorgeworfen wurde, falsche Daten zu kommunizieren. Tatsächlich aber ist es das ZDF, was falsche Daten in Umlauf bringt. (…) Bridle nennt – zutreffend – die bedenklich hohen Werte von Nanolipidpartikeln in tierischem Organgewebe, unter anderem in Eierstöcken, Milz und Leber. Nanolipidpartikel enthalten die mRNA, weshalb die Daten der Organdistributionsstudie auch ernst zu nehmen sind, da sie darauf hindeuten, dass die mit den Injektionen verabreichten mRNA Impfstoffe in Nanolipidpartikeln ebenfalls nicht an der Einstichstelle verbleiben. Was mit ihnen in den Organen geschieht, ist die große – ungeklärte – Frage, die von Bridle, aber auch von Wodarg, Bhakdi und anderen aufgeworfen wird. Bridle hat diese Daten aus Versuchsreihe 2.6.5.5. gezogen. In ihrem “Faktencheck” behauptet die ZDF-Redaktion nun, er habe verschwiegen, dass 1 mg mRNA verwendet worden sei. Dieser Wert ist jedoch einer anderen Versuchsreihe entnommen mit der Nummer 2.6.5.3.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Der Faktencheck des ZDF stützt sich – ohne diese Quelle zu nennen – fast ausschließlich auf eine anonym betriebene Webseite, die Bridles Ruf offenbar schädigen soll. In den Multipolar-Empfehlungen vom 2.6. hatten wir auf diese merkwürdige Webseite bereits hingewiesen. Indem das ZDF seinen Faktencheck darauf aufbaut, macht es sich zum Sprachrohr dieser anonymen Aktivisten.)

Boris Reitschuster: Neunjähriges Kind ohne Einverständnis der Eltern gegen Corona geimpft – Auszug: „Im Augsburger Lokalradio RT1 berichtet ein Vater von einem unglaublichen Vorfall: In Bobingen bei Augsburg hat ein Arzt seine neunjährige Tochter geimpft, so der Mann, Michael aus Oberottmarshausen. Er erzählt, er sei selbst zur Impfung ins Impfzentrum in Bobingen gegangen, um seine zweite Biontech-Impfdosis zu erhalten. „Wir haben uns beide auf den Stuhl gesetzt“, erzählt er: „Der Arzt hat uns beide begrüßt, sie gefragt, wie heißt Du, wie alt bist Du – Emma, neun. Sie sagte: ‘Ich habe keine Angst vor Spritzen.‘ Er hat dann mit meiner Tochter rumgebalgt, den Arm ein bisschen hoch, sprüht es ein. Wischt es ab. Geht so mit der Spritze hin. Und wir haben wirklich gedacht, das ist Joke, auch die Arzthelferin. Er schiebt die rein, und spritzt ihr den Impfstoff Biontech. (…) Auf die Frage, was er als Vater empfunden habe, sagte Michael RT1: „Du hast nur Angst. Du hast Angst, dass du dein Engelchen verlierst, deinen Schatz. (…) Sie hat die Dosis eines Erwachsenen bekommen, keiner weiß ja, was wirklich Fakt ist, da gibt es ja noch keine Studien, nichts, total Panik, die ganze Familie hat nach oben gebetet.“ Die Tochter sei 24 Stunden unter Beobachtung gewesen, sie habe kein Fieber, sei topfit: „Ihr fehlt überhaupt nichts.“ Der Arzt sei sofort entlassen worden. Das sei richtig, habe er selbst gesagt, er müsse zu seinem Fehler stehen: „Ich habe da Scheiß gebaut.“ Ihm habe es richtig weh getan selbst, so der Vater zu RT1: ‚Unter diesen Bedingungen, unter denen man dort arbeiten muss, die Leute sind einfach überarbeitet.‘“ (Ergänzung 9.6.: Der Fall erscheint aktuell in neuem Licht: https://reitschuster.de/post/biontech-impfung-fuer-neunjaehrige-war-alles-ganz-anders-als-geschildert/ )

RT de: US-Experten: "Erdrückende" Beweise für Labor-Ursprung des Coronavirus – Auszug: „In einem Meinungsartikel, der am Wochenende in der US-Wirtschaftszeitung The Wall Street Journal veröffentlicht wurde, behaupten Dr. Steven Quay, der Gründer von Atossa Therapeutics, und Richard Muller, ein ehemaliger Top-Wissenschaftler am Lawrence Berkeley National Laboratory, der jetzt Physik an der Universität von Kalifornien in Berkeley lehrt, dass "erdrückende" wissenschaftliche Beweise stark darauf hindeuten, dass COVID-19 tatsächlich ein von Menschenhand hergestelltes Virus ist. (…) Laut Quay und Muller ist der zweite und "zwingendste" Beweis jenseits der Anzeichen von Funktionsgewinnungsforschung "die drastischen Unterschiede in der genetischen Vielfalt von SARS-CoV-2 verglichen mit den Coronaviren, die für SARS und MERS verantwortlich sind". SARS und MERS, deren natürlicher Ursprung bestätigt wurde, "entwickelten sich schnell, während sie sich in der menschlichen Bevölkerung ausbreiteten, bis die ansteckendsten Formen dominierten", schreiben die Wissenschaftler. Im Gegensatz dazu erwies sich COVID-19 von dem Zeitpunkt an, als es erstmals entdeckt wurde, als hoch ansteckend. Quay und Muller fahren fort: "Eine solch frühe Optimierung ist beispiellos und deutet auf einen langen Zeitraum der Anpassung hin, der seiner öffentlichen Verbreitung vorausging. Die Wissenschaft kennt nur einen einzigen Weg, wie das erreicht werden könnte: eine simulierte natürliche Evolution, bei der das Virus auf menschlichen Zellen gezüchtet wird, bis das Optimum erreicht ist.“

The Blogcat: Die Wuhan „Labor-Leak“ Story – Noch mehr Angstporno (Übersetzung eines Artikels des Off-Guardian) – Auszug: „Die Medien – sowohl die alternativen als auch die etablierten – reden alle über die Möglichkeit, dass das Virus, das angeblich Covid19 verursacht, aus einem Viren-Labor in Wuhan entwichen ist, und vielleicht als Bio-Waffe entwickelt wurde. (…) In Anbetracht der niedrigen Todesrate gibt es überhaupt keinen Grund, sich davor zu fürchten, selbst wenn es so wäre. (…) Es ist ziemlich eindeutig, dass das gesamte Narrativ zur Covid19-“Pandemie“ einem Wandel unterliegt, einem Wechsel des Blickwinkels, der den Gedanken schärfen wird, dass das Virus wirklich echt und furchterregend ist, und auch China wieder Mal zum Bösewicht abstempelt. (…) Wenn sie dich dazu bringen können, dich darauf zu konzentrieren, wie das „Monster-Virus aus einem Labor entweichen konnte“ (wie in einem SciFi Film)... vielleicht denkst du dann nicht mehr an Schweden, Florida, Texas usw. (…) Wenn sie dich dazu bringen können, dich darauf zu konzentrieren, wie das „Monster-Virus aus einem Labor entweichen konnte“ vielleicht vergisst du dann, wie sie die medizinischen „Fälle“ so umdefiniert haben, dass jetzt auch perfekt gesunde Menschen enthalten sind. (…) dann vergisst du vielleicht total, wie sie „Covid-Tote“ definiert haben: Jeder Verstorbene, egal aus welchem Grund, der innerhalb der vorangegangen 28 Tage mit einem PCR Test positiv getestet wurde. (…) dann vergisst du vielleicht, wie sie plötzlich entschieden haben, dass Herdenimmunität nie existiert hat und nur mittels eines experimentellen „Impfstoffes“ erreicht werden kann.“

Buchkomplizen: "Wir spielen mit unserer eigenen Zerstörung“ – Interview mit Noam Chomsky über den israelisch-palästinensischen Konflikt und warum die Menschheit sich an einem einmaligen Moment in der Geschichte befindet. – Auszug: "Hamas ist eine ziemlich schreckliche Organisation. Der Weg, wie man mit ihren Raketen umzugehen hat, ist allerdings zweiseitig. Man sollte die möglichen Gründe für einen Beschuss im Vorfeld eliminieren. Wir sollten nicht vergessen, dass die Hamas reagierte, nachdem das israelische Militär betende Muslime in der Al-Aqsa-Moschee angegriffen hat. Sie verkündete eine Deadline und meinte, dass sie mit dem Raketenbeschuss nicht aufhören würde, sofern die Angriffe auf die Moschee fortgesetzt werden würden. Ein fundamentaler Lösungsansatz wäre die Beendigung der brutalen Gefangenschaft des Gaza-Streifens, der praktisch unbewohnbar ist. Es gibt darin keine Hoffnung auf ein angemessenes Überleben. Ein brutaler Gefängniswärter und Folterer hat kein Recht danach zu fragen, wie er sich gegen den gelegentlichen Widerstand der Gefangenen zu verteidigen hat. (…) Selbst während der Corona-Pandemie rüsteten die Vereinigten Staaten massiv auf. Die Biden-Administration will diesen Pfad nicht verlassen, sondern sucht vielmehr nach weiteren Eskalationen. Sie ist bereits für mehrere gefährliche und provokative Aktionen gegenüber anderen Atommächten verantwortlich. Das darf es nicht geben, denn solche Dinge können immer eskalieren. Man spielt mit der eigenen Vernichtung und mit jener der gesamten Menschheit. Ein Atomkrieg bedeutet das Ende unserer Existenz. Die Provokationen, von denen ich spreche, spielen sich an der Grenze zu Russland und im südchinesischen Meer ab."

Telepolis: "Wir brauchen Schutz von Spanien vor ukrainischen Rechtsextremen." Der lange Arm ukrainischer Rechtsradikaler sorgt dafür, dass dem Journalisten Anatoli Scharij der Flüchtlingsstatus aberkannt wurde, weshalb er eine Auslieferung in den sicheren Tod fürchtet – Auszug: "Der investigative Videoblogger und Betreiber von sharij.net musste schon vor dem sogenannten 'Euromaidan' 2014 ins Ausland fliehen. (...) Seit zehn Jahren leben Scharij und seine Lebensgefährtin Olga Bondarenko schon im Exil. Seit gut zwei Jahren in Spanien.(...) Die Lage für die Familie habe sich inzwischen weiter deutlich zugespitzt. Gerade habe Litauen ihm 'auf massiven Druck aus der Ukraine' den Status des politischen Flüchtlings aberkannt. Sein Flüchtlingsstatus hatte es Scharij erlaubt, sich frei in der Europäischen Union bewegen zu können, um sich in Spanien niederzulassen. (...) Das akute Problem der Familie ist aber, dass ukrainische Ultranationalisten herausgefunden haben, wo er sich in Katalonien aufhält. Seit dem 26. Juni 2020 wird seine Adresse in Netzwerken der Ultras verbreitet. Seither ist die Wohnung des Paares zum 'Pilger'- und Angriffsort von rechten Ultras und Neonazis geworden." (Anmerkung: Mehrere bekannte ukrainische Neonazis haben bereits öffentlich zur Ermordung Scharijs aufgerufen und Präsident Selenskyj geht mithilfe des ukrainischen Geheimdienstes und der Staatsanwaltschaft gegen ihn und seine kleine Partei vor. Von deutschen Leitmedien und Politikern werden Mediennutzer zum Fall Anatoli Scharij wenig bis nichts hören – ganz im Gegensatz zum Fall des weißrussischen Aktivisten Roman Protasewitsch, zu dem sich sogar Angela Merkel äußerte.)

Welt: Was hinter den Herzmuskelentzündungen nach der Impfung steckt (Bezahlschranke) – Auszug: „Nun berichtet das israelische Gesundheitsministerium, dass es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Herzmuskelerkrankung zu geben scheint. Die Behörde hatte im April Berichte von mehr als 60 Menschen erhalten, die kurz zuvor ihre zweite Dosis Biontech/Pfizer erhalten hatten. Auch in den USA waren ähnliche Fälle, allerdings nach einer Moderna-Impfung, bekannt geworden. Die aktuelle Auswertung der israelischen Daten hat gezeigt, dass einer von 3000 bis einer von 6000 Männern im Alter von 16 bis 24 Jahren eine Myokarditis bekommt. (…) Das potenziell Gefährliche an dieser Erkrankung ist, dass sie zunächst kaum Symptome macht. (…) Herzmuskelentzündungen sind relativ häufig, wegen der unspezifischen oder kaum spürbaren Symptome gehen Experten auch von einer hohen Dunkelziffer aus. Abschätzungen darüber, wie häufig die Herzmuskelentzündung in Deutschland ist, sind somit kaum möglich. (…) Es könnte sein, dass die sehr hohen Antikörperspiegel, die von den mRNA-Impfstoffen Moderna und Biontech/Pfizer hervorgerufen werden, zu einer Überreaktion des Körpers führen. Die Immun-Proteine könnten sich ähnlich wie bei Virusinfektionen gegen die Herzmuskelzellen richten und dort zur Entzündung führen. Für diese Erklärung spricht unter anderem, dass das Immunsystem bei mRNA-Impfstoffen auf die zweite Dosis besonders stark reagiert.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die Autoren des Artikels plädieren allerdings nicht etwa dafür, die Impfungen nun umgehend auszusetzen, sondern schließen ihren Beitrag mit der beschwichtigenden Einschätzung eines Arztes, es handele sich „um eine sehr seltene“ Nebenwirkung, die „in den meisten Fällen folgenlos“ abklinge. Nach einer so kurzen Beobachtungszeit kann genau das allerdings kaum seriös behauptet werden. Auch ist die Formulierung „in den meisten Fällen“ nicht zur Beruhigung geeignet. Was ist, wenn eventuell „nur“ 20, 30 oder 40 Prozent der Betroffenen Langzeitschäden davontragen? Wie verändert das die Risikobewertung der Impfung?)

Prof. Linda Wastila, Prof. Peter Doshi et al.: Citizen Petition Urges FDA Against Premature Full Approval of Covid Vaccines – Auszug: „The Food and Drug Administration (FDA) has granted Emergency Use Authorizations (EUAs) to three COVID-19 vaccines, enabling rapid, and widespread vaccine rollout across the United States. These EUAs do not have any built-in expiration date, and therefore vaccines can continue to be lawfully distributed under EUA even after a future date when a public health emergency no longer exists. Approximately five months have passed since the first EUAs were granted, and one vaccine manufacturer now seeks licensure (approval) and has submitted a Biologics License Application (BLA). Other manufacturers have indicated similar intentions, as well as intentions for EUAs for additional pediatric populations. We believe the FDA should not prematurely grant a license to any COVID-19 vaccine until all necessary efficacy and safety studies are completed and substantial evidence demonstrates the benefits of an individual COVID-19 vaccine product outweigh the harms for the indicated, recipient population. We are concerned that the premature licensure of a COVID-19 vaccine can seriously undermine public confidence in regulatory authorities, particularly if long-term safety issues were to emerge following licensure. In this petition, we outline efficacy and safety measures that must be met before serious consideration is given to granting a BLA of any COVID-19 vaccine. These measures include: 1. Completing at least 2 years of follow-up of participants originally enrolled in pivotal clinical trials, even if the trials were unblinded and now lack a placebo control. (…) 2. Ensuring, prior to including in the list of populations for which a vaccine is approved, that there is substantial evidence of clinical effectiveness that outweighs harms in special populations such as: infants, children, and adolescents; those with past SARS-CoV-2 infection; immunocompromised; pregnant women; nursing women; frail older adults; and individuals with cancer, autoimmune disorders, and hematological conditions. 3. Requiring thorough safety assessment of spike proteins being produced in-situ by the body tissues following vaccine administration, and spike proteins’ full biodistribution, pharmacokinetics, and tissue specific toxicity.“

Frische Sicht: Ihr habt es gewusst! – Mein Rückblick auf Pfingsten in Berlin – eine Woche danach (Andrea Drescher) – Auszug: „Am Samstag eskalierte dieses traurige Spiel der Staatsmacht beim Versuch, für die nicht untersagte Abschlusskundgebung am Stern die LKW-Bühnen aufzubauen. Aufgrund von – ich nenne es mal Polizeiwillkür – konnten die Bühnen nicht wie geplant aufgestellt werden. Im Gegenteil. Die LKWs wurden konfisziert. Damit waren – nach den vier Demonstrationszügen – alle Kundgebungen für den Samstag unterbunden – und auch unsere Versuche, rechtlich dagegen vorzugehen, wurden seitens der Staatsmacht einfach abgeblockt. Die Beschwerde beim Landesverfassungsgericht wurde erstmal einfach nicht entgegen genommen. (…) Überraschte mich das? Ja. Ich war naiv. Ich glaubte bis Pfingsten 2021 noch an den deutschen Rechtsstaat. Seit Mai 2020 hatten wir mehrere Demonstrationen in guter Kooperation mit der Versammlungsbehörde abgewickelt. Ob Kündigt Ramstein oder die Schweigemärsche – unsere Orga-Truppe war in der Behörde bekannt für kooperative und korrekte Abwicklung. Ich konnte und wollte einfach nicht glauben, dass sich das System die Blöße geben würde, so offensichtlich Selektion zu betreiben. Autobahnprotest, Mietpreisbremse – gute Demo, kein Infektionsrisiko. Systemkritik gegen die Pandemie-Maßnahmen – böse Demo, hohes Infektionsrisiko. Ich war naiv. Glaubte an Grundwerte – und habe gelernt: Der Rechtsstaat ist Vergangenheit. (…) Das Zeichen, das von Pfingsten in Berlin für mich ausgeht, ist, dass der Rechtsstaat nicht mehr existiert. Der großen Mehrheit der Deutschen ist das aber völlig egal ist. Das muss ich akzeptieren.“

Alschner Klartext: „Spike Protein in der Muttermilch ist toxisch“ (31.5.) – Auszug: „Byram Bridle ist Professor für Virologie und Immunologie an der kanadischen University of Guelph. Vor wenigen Tagen hat sich Bridle mit einer ernst zu nehmenden Warung vor den gentechnisch hergestellten Covid-Impfstoffen gegenüber der Radiomoderatorin Alex Pierson zu Wort gemeldet. Bridle hatte gemeinsam mit weiteren Kollegen in Japan bei der dortigen Zulassungsbehörde eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt – und Auskunft erhalten über die bis dato öffentlich nicht zugänglichen Tierversuchsdaten zum mRNA-Impfstoff von Pfizer und Biontech. (…) Aus den Daten, insbesondere den pharmakokinetischen Übersichtstabellen geht hervor, dass die mRNA-Nanopartikel nicht wie angenommen und von den Herstellern behauptet lokal an der Einstichstelle im Muskelgewebe verbleiben, sondern in teils dramatischer Konzentration in die Organe gelangen, wo sie von den dortigen Zellen nach und nach aufgenommen werden. Diese Erkenntnisse aus den Tierversuchen, so Bridle, können erklären, weshalb es auch bei Menschen zu ernsten Komplikationen (u.a. Herzmuskelentzündungen und Thrombosen) sowie zu Todesfällen durch Blutgerinnsel gekommen ist, nachdem sich Menschen haben impfen lassen. (…) Bridle: ‚Das Spike-Protein gelangt ins Blut, zirkuliert im Blut über mehrere Tage nach der Impfung. Es reichert sich, sobald es ins Blut gelangt, in einer Reihe von Geweben an, wie der Milz, dem Knochenmark, der Leber, den Nebennieren, und, was für mich besonders besorgniserregend ist, es reichert sich in ziemlich hohen Konzentrationen in den Eierstöcken an.‘“

Alschner Klartext: Kanadischer Wissenschaftler bleibt mit Warnung vor Covid-Impfung standhaft (1.6.) – Auszug: „Nachdem wir uns im Nachgang zum Bericht über das Interview von Dr. Byram Bridle mit der Bitte um weitere Informationen und Belege an ihn gewendet haben, erreichte uns nun diese persönliche Nachricht von Dr. Bridle. Sie macht zugleich betroffen und hoffnungsvoll, weil Dr. Bridle trotz Einschüchterungsversuchen an seiner Warnung festhält und die Information darüber verbreitet sehen möchte. Diesem Wusch kommen wir gerne nach. Nachfolgend der Wortlaut seiner Nachricht: ‚Letzten Donnerstagabend wurde ich im Radio zum Thema COVID-19-Impfstoffe für Kinder und Jugendliche interviewt. Dieses Interview ging viral um die Welt. Obwohl ich Hunderte von unterstützenden E-Mails und Telefonanrufen aus der ganzen Welt erhielt, wurde eine bösartige Verleumdungskampagne gegen mich gestartet. Dazu gehörte die Erstellung einer verleumderischen Website unter Verwendung meines Domainnamens und eines neuen Twitter-Accounts, um mich zu diffamieren. (…) Ich bin allerdings nicht der Mensch, der zuließe, dass wissenschaftliche Fakten vor der Öffentlichkeit verborgen werden. Ich habe einen kurzen Bericht beigefügt, der die wichtigsten wissenschaftlichen Belege für meine Aussagen dokumentiert. Dieser wurde zusammen mit meinen Kollegen von der Canadian COVID Care Alliance (CCCA) verfasst.‘“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die von Prof. Bridle erwähnte unmittelbar nach seinem Interview veröffentlichte Webseite findet man unter byrambridle.com. Mehreres daran fällt auf: Die Webseite ist sehr professionell gemacht, sie listet zahlreiche Gegenargumente auf, die für den eiligen Leser auf den ersten Blick schlüssig klingen, sie trägt Bridles Namen in der Adresse – offenbar um bei Google-Suchen nach seinem Namen ganz oben in den Suchergebnissen zu landen, und, wohl am Wichtigsten: Die Macher verbergen sich in der Anonymität. Niemand zeichnet namentlich dafür verantwortlich. Allerdings wird dezent auf die Webseite scienceupfirst.com verlinkt, die unter dem Motto „Together against misinformation“ steht und die von der „Public Health Agency of Canada“ finanziert wird, dem kanadischen Pendant des Robert Koch-Instituts.)

Institut für qualitative Bildungsforschung: Levée en masse: Über Massenimpfungen – Auszug: „Der Ablauf des Impfens bringt die Menschen in eine Position, in der sie eigene Mitsprache- und Beteiligungsrechte zumindest für einen gewissen Zeitraum aufgeben müssen. Man muss sich einem Geschehen überlassen, das von anderen verantwortet und gesteuert wird. Das kann Gefühle eines Ausgeliefert- oder Ausgesetzt-Seins bestärken, das kann aber auch regressive Momente umfassen: als ob man die erwachsene Kontrolle über sein Leben aufzugeben hätte. Das Wort von den ‚Impflingen‘ bestätigt diesen Eindruck. Es klingt wie Lehrling, Prüfling, Frischling, Winzling und weist auf jeden Fall auf eine Form der Verkleinerung hin. Das Impfen symbolisiert die Unterwerfung unter eine Realität, welche die eigenen Wirkungsmöglichkeiten übersteigt. (…) Im Vorgang des Impfens erfährt daher auch der Anspruch der Gesellschaft und des Staates eine besondere Zuspitzung. Der Staat macht den Menschen klar, dass sie an einer bestimmten Stelle keine Ansprüche mehr zu stellen haben, sondern allein den Direktiven des Staates und seiner Vollzugsorgane Folge leisten müssen. Der Staat sagt den Menschen gleichsam durch die Spritze: Hört bitte auf, Fragen zu stellen und folgt meinen Anweisungen. Ich sorge für euch, denn ich weiß, was gut für euch ist. Die Menschen, die sich auf das Impfen einlassen, folgen diesem Angebot des Staates. Sie unterschreiben gleichsam einen Vertrag, in dem sie dem Staat das Recht zugestehen, zumindest an dieser besonderen Stelle Zugriff auf ihren Körper und ihr Leben zu nehmen. Das Impfen ist eine symbolische Abtretungs- und Verzichtserklärung, mit der wir dem Staat bestätigen, dass er uns und unseren Körper für sein eigenes Funktionieren in den Dienst nehmen kann. (…) Das Impfen ist das Tor, durch das die Menschen aus der ehemaligen 'Multioptionsgesellschaft' (Gross 1994) herausgeführt werden und das danach vielleicht für sehr lange Zeit verschlossen bleiben wird.“

Migazin: Geringe Impfbereitschaft in Flüchtlingsheimen – Auszug: "Die Impfkampagne gegen das Coronavirus stößt bei Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften auf erhebliche Skepsis. (…) Aber auch negative Medienberichte ließen die Skepsis wachsen – etwa über das Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson, der nur einmal verimpft werden muss und deshalb bei den Behörden für Impfungen in Flüchtlingsunterkünften eine gewisse Priorität hat. (…) Die Corona-Impfbereitschaft unter den Asylsuchenden in den sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen ist mit knapp 33 Prozent gering, wie es hieß – trotz der Hilfe von Dolmetschern und schriftlichem Informationsmaterial in verschiedenen Sprachen. (…) Für Johnson & Johnson wie für AstraZeneca bestehe aber ‚ein besonderer Beratungsbedarf‘. (…) In den Erstaufnahmeeinrichtungen in Niedersachsen begründeten die Flüchtlinge ihre Impf-Zurückhaltung häufig damit, dass sie in ihrem Umfeld keine schweren Krankheitsfälle erlebten. Das mangelnde Vertrauen in die angebotenen Impfstoffe sei ein weiteres Argument. ‚Deshalb werden wir jetzt massiv mit einer Werbekampagne in die Häuser gehen‘, kündigte die Landesregierung an.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Anstatt die Argumente und realen Erfahrungen der Flüchtlinge ernstzunehmen oder sogar selbst mal die staatliche Impfkampagne zu reflektieren, versuchen Behörden die Flüchtlinge mit einer Werbekampagne zu überwältigen. Man darf gespannt sein, ob diese Kampagne auch mit Fakten arbeiten wird oder nur mit Emotionen und Anreizen.)