Bundesregierung:
Rede von Bundeskanzlerin Merkel anlässlich des Davos-Dialogs des World Economic Forum am 26. Januar 2021 – Auszug: „Heute vor einem Jahr war noch nicht allen klar, dass wir in einer Pandemie leben werden. Aber manche haben es schon gewusst oder geahnt – und dazu gehörte auch Herr Şahin, der Chef von Biontech, der mir erzählt hat, dass er am 24. Januar die Entscheidung gefällt hat, das gesamte Biontech-Forschungsprogramm umzuwerfen und einen mRNA-Impfstoff gegen dieses Virus zu entwickeln.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Am 24. Januar 2020 meldete die WHO weltweit insgesamt 25 (!) Covid-19-Todesfälle (Quelle: WHO, „Novel Coronavirus Situation Report 4“). Eine Pandemie war damals weit und breit nicht in Sicht. Die „Ahnungen“ (oder doch das Wissen, wie Merkel andeutet?) des Biontech-Chefs erwiesen sich allerdings als sehr profitträchtig. Merkel distanziert sich in ihrer Rede übrigens auch vorsichtig vom Begriff „Great Reset“ („Brauchen wir wirklich einen ‚Great Reset‘?“) schließt ihre Rede dann aber mit einem Plädoyer für Global Governance, da „jetzt eine Zeit des Handelns kommt, in der möglichst konzertiert, möglichst gemeinsam und möglichst nach gleichen und gemeinsam diskutierten Prinzipien agiert wird“.)
Norbert Häring:
Bundestag verabschiedet ID2020-Gesetz für Deutschland – Auszug: „Der Bundestag hat einen entscheidenden Schritt bei der Umsetzung des ID2020-Projekts von Microsoft, Accenture und Rockefeller Stiftung getan, indem er die Steuer-Identifikationsnummer zur einheitlichen Bürgernummer für alle Behörden gemacht hat. Damit ist der Weg zur gläsernen Bürgerin vorgezeichnet. (…) Das ID2020-Projekt mit den weltweit einheitlich lesbaren, biometrisch eindeutig unterlegten Identifikationsnummern ist gerade und vor allem für die globale Bevölkerungsüberwachung über Ländergrenzen hinweg von zentraler Bedeutung. Denn, während das Problem der eindeutigen Identifikation innerhalb Deutschlands ein Randproblem ist, das kaum die Einführung so einer verfassungsrechtlich problematischen zentralen Nummer für alles rechtfertigt, sieht das grenzüberschreitend ganz anders aus. Für die automatisierte Schleppnetzüberwachung von Milliarden Menschen sind NSA, Microsoft, Facebook und andere Organisationen und Unternehmen mit entsprechenden Ambitionen zwingend darauf angewiesen, eindeutige Identifikatoren zu haben. Nur so können sie die Informationen, die es in vielen Tausend verschiedenen Datenbanken über all diese Menschen gibt, verlässlich zusammenführen. (…) Das Hauptproblem ist längst nicht mehr der Überwachungsstaat, jedenfalls nicht der im traditionellen Sinn, sondern der konzerngetriebene Überwachungskapitalismus. Was wird passieren, wenn die Bürgernummer einmal für alle hoheitlichen Anwendungen etabliert ist? Dasselbe was in anderen Ländern auch passiert ist und passiert. Die Privaten übernehmen das Angebot dankend. Überall wird ein Feld zum Eintrag der Bürger-ID auftauchen.“
Zeit Online:
"Der Druck, der auf den Kindern liegt, ist eine zu schwere Last" – Der Seelsorger Klaus Mertes macht sich Sorgen darum, wie Kinder die Pandemie erleben. – Auszug: Mertes: „Es mag sein, wie die Zero-Covid-Kampagne fordert, dass immer noch härtere Maßnahmen und Kontrollen das Virus auf null bringen können. Doch (…) da ist ein autoritärer Zungenschlag drin. Letztlich sind wir in aller Unsicherheit und allem Unwissen auf unsere Intuitionen angewiesen, die wir persönlich verantworten müssen. Meine Intuition ist: Wir müssen uns aus dieser Überforderungslogik herausbewegen und einander nicht länger unterstellen, dass wir auf zynische Weise Leben riskieren. (…) Wir finden einen Weg aus den Dilemmata, wenn wir der Oma zuhören, die sagt: ‚Liebes Enkelkind, nimm mich in die Arme, hab keine Angst, denn ich habe keine Angst, mich anzustecken. Unsere Umarmung ist mir wichtiger.‘ (…) Wir Menschen waren über die Jahrtausende hinweg immer infektiös. Der Unterschied ist, dass wir es jetzt wissen, sofern das Wissen denn verlässlich ist. Wenn wir diesem ungewissen Wissen gestatten, uneingeschränkt über uns zu herrschen, verpassen wir es, lebendig zu sein. Dann lässt sich die Angst, angesteckt zu werden, nicht mehr unterscheiden von der Angst, andere anzustecken. Dann wird alles Angst. (…) Der menschliche Versuch, aus der Dunkelheit der Ambivalenzen ans Licht der moralischen Eindeutigkeit zu gelangen und dort auch zu bleiben, geht unvermeidlich schief.“ (…) Zeit Online: „Was lässt sich tun?“ – Mertes: „Sobald wie möglich die Kitas und Schulen öffnen. Der Druck, der auf den Kindern liegt, ist eine zu schwere Last.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die Interviewerin Elisabeth von Thadden hat übrigens 2018 das Buch „Die berührungslose Gesellschaft“ veröffentlicht.)
Corona Doks:
„ZeroCovid“ und der Tanz um den Schweizer Käse – Auszug: „Die Website endcoronavirus.org ist als US-Partner auf zerocovidalliance.org verlinkt, einer seit dem Herbst existenten Internet-Plattform. Sie stellt sich als „eine Allianz für die Zero Covid-Gruppen und -Organisationen rund um den Globus“ dar, doch wer als Person oder Organisation dahinter steht, ist nicht erkennbar. (…) In mehreren Ländern gibt es Partner-Websites, wobei teilweise der Eindruck entsteht, dass tatsächlich kaum mehr als der Internetauftritt existiert. Eine der beiden Websites aus Deutschland ist wellenbrecher.jetzt, die im Herbst eingerichtet wurde. Im Impressum findet sich lediglich die Angabe „SHAMIM NGO“ mit einer Telefonnummer in den USA. (...) Im Januar kam dann die Website dazu, die derzeit für Gesprächsstoff sorgt: zero-covid.org, die sich explizit auf die Vorarbeiten bezieht, die u.a. von Priesemann und Brinkmann stammen. (…) Das hat bis zur Verwendung von Google Analytics und der Übersetzung des Aufrufs in acht weitere Sprachen einen so hohen Grad an Professionalität, dass man sich an Produkte von PR-Agenturen erinnert fühlt. (...) Es ist der Inhalt von Priese-/Brinkmann, verpackt in eine Sprache, die vermutlich zielgruppenspezifisch auf ein links-grün-alternatives Publikum zugeschnitten ist, was sich allem voran in der fast schon inflationären Verwendung der Wörter Solidarität / solidarisch zeigt.“
Norbert Häring:
Bill Gates erklärt Pandemiebekämpfung zur neuen Normalität – Auszug: „Der zweitreichste Mensch der Welt, Microsoft-Gründer Bill Gates, stimmt uns im ‚Jahresbrief‘ seiner Stiftung darauf ein, dass wir uns an Pandemiebekämpfung als Normalzustand gewöhnen und unsere alten Freiheiten für immer vergessen sollen. (…) Und weil eine mögliche Grippepandemie nicht furchterregend genug ist, setzt er hinzu: ‚So beängstigend es auch ist, sich das vorzustellen, die nächste Pandemie könnte sogar das Ergebnis von Bioterrorismus sein. (…) Um zu verhindern, dass sich das Unglück des letzten Jahres wiederholt, muss die Pandemievorsorge so ernst genommen werden wie die Kriegsgefahr. Aber es ist möglich, eine Diagnostik aufzubauen, die sehr schnell eingesetzt werden kann. Ich bin zuversichtlich, dass wir bei der nächsten Pandemie so genannte Mega-Diagnoseplattformen haben werden, mit denen wir jede Woche bis zu 20 Prozent der Weltbevölkerung testen können.‘ Gates dürfte Recht haben, nach den Maßstäben, die wir in dieser Pandemie gelernt haben. Wenn man auf Teufel komm raus auf alles Mögliche testet, wird die nächste potentielle Pandemie, vor der man Angst haben und Panik schüren kann, nie weit sein.“
Neue Rheinische Zeitung:
Planet Lockdown. Interview mit Catherine Austin Fitts – Auszug: „Wenn ein paar Leute eine Masse kontrollieren wollen, ist die Frage: Wie kann man alle Schafe in den Schlachthof treiben, ohne dass sie es merken und sich wehren? Die perfekte Sache sind unsichtbare Feinde. Wir hatten den Krieg gegen den Terrorismus mit den unsichtbaren Terroristen mit den unsichtbaren Waffen. Jetzt ist ein Virus perfekt, weil er unsichtbar ist. Unsichtbare Feinde werden immer bevorzugt, besonders wenn sie den Menschen Angst machen sollen. Wenn Sie Angst benutzen können und erhebliche Angst erzeugen, dann werden die Menschen die Regierung brauchen, um sie vor dem unsichtbaren Feind zu schützen. (...) Natürlich kann man mit dem unsichtbaren Virus enorme Kontrollmechanismen durchführen. Man kann Menschen davon abhalten, sich zu versammeln, sich zu organisieren, darüber zu sprechen was vor sich geht, usw. Wenn Sie Kontaktverfolgung digitalisieren, dann können Sie kontrollieren, wer mit wem spricht. Wenn man sie dazu bringt, ihre gesamte Arbeit und Ausbildung online zu erledigen, kann man buchstäblich alles abhören, was sie sagen. Man kann ein außerordentliches Maß an Überwachung einführen, alles in der Theorie, dass "wir euch vor dem unsichtbaren Virus schützen". Das ist sehr clever, und wie man sieht, funktioniert es bei vielen Leuten.“
Rubikon:
Die unsichtbare Apokalypse – Auszug: "Dieser Gewöhnungsprozess scheint schon sehr weit vorangeschritten zu sein. Erkennbar ist dies an der Routine, mit der Menschen ihre Masken tragen, wie die Maske auf immer mehr Werbeplakaten Einzug hält und damit das Erscheinungsbild der neuen Normalität weiter manifestiert. Ähnlich wie Artjom [in der dystopischen Romanreihe Metro 2033-2035] an der Oberfläche ergeht es Menschen, die derzeit nach Schweden reisen, wie etwa Kai Stuht oder Gunnar Kaiser. Die Reise in das europäische Nachbarland gleicht einer Zeitreise in eine Welt vor dem Jahr 2020. Schweden wurde zu einem Relikt der alten Normalität. Eigentlich banal und selbstverständlich anmutende Dinge werden dort zu einem besonderen Erlebnis, zu einer Quelle nostalgischer Gefühle und Sehnsüchte an die in weiten Teilen der Welt verloren gegangene Freiheit. In den Supermarkt, in ein Restaurant oder ein Café zu gehen ... ohne Maske. Früher wäre niemand in Europa auf die Idee gekommen, mit einer Maske an irgendeinen Ort zu gehen. Heute ist das Gefühl nahezu surreal, unmaskiert bestimmte Orte zu betreten. Es ist gut vorstellbar, dass die Mehrheit mittlerweile durch den Drill der Hygieneverordnungen schon so konditioniert ist, dass beim unmaskierten Betreten öffentlicher Räume Schuldgefühle entstehen, selbst dann, wenn für diese gar kein Maskengebot gilt."
Welt:
Totale Transparenz endet immer totalitär: "Wir wissen, wo Du bist. Wir wissen, wo Du warst. Wir wissen mehr oder weniger, woran Du denkst.“ – Europa muss die Daten-Allmacht der amerikanischen und chinesischen Tech-Giganten brechen. Ein offener Brief des Vorstandschefs von Axel Springer an die Präsidentin der EU-Kommission. – Auszug: "In der EU sollte es Plattformen verboten sein, private (also: persönlichkeitsrelevante und sensible) Daten zu speichern und für kommerzielle Zwecke zu verwenden. Dies muss Gesetz werden. Und es muss über die geltende Datenschutzgrundverordnung und andere bestehende Gesetze in einem entscheidenden Punkt hinaus gehen: Jede Relativierung durch vermeintliche Freiwilligkeit muss ausgeschlossen sein. Eine Einwilligung zur Nutzung dieser Daten darf gar nicht erst möglich sein. Sensible persönlichkeitsrelevante Daten gehören nicht in die Hände von marktbeherrschenden Plattformen (sogenannten Gatekeeper-Konzernen) und Staaten. Es geht keine Plattform etwas an, ob ich homosexuell oder heterosexuell bin. Es geht sie nichts an, ob ich schwanger bin. Es geht sie nichts an, wen ich wählen will. Es geht keinen Gatekeeper etwas an, ob und an welchen Gott ich glaube. (…) Anderenfalls liefern wir uns einer neuen Ordnung aus. Einer Ordnung, in der Menschenrechte, Selbstbestimmung und Freiheit im Rahmen der Gesetze nicht mehr gelten. Wir liefern uns einem Überwachungskapitalismus aus, der alles auf den Kopf stellt, wofür Europa stand.“
Rubikon:
Konstruktive Isolation: Anstatt die breite Masse noch aufklären zu wollen, sollten wir eigene Strukturen schaffen, die die "alte Welt“ obsolet machen – Vielfach haben wir bisher nur reagiert statt agiert. Das muss nun anders werden. Über Covid-19 wurde im Grunde schon alles gesagt. Jetzt gilt es, aktiv alternative Strukturen zu errichten, mit deren Hilfe die kritische Masse ihre systembedingte Ohnmacht überwinden kann. Dies geht nur, wenn sich deren Schöpfer von dem "Irrsinn da draußen“ so gut wie möglich abschotten und in dieser Isolation den Grundstein für eine neue, friedlichere und schönere Welt legen. Mit Radikalisierung hat dieser Weg nichts zu tun, vielmehr mit Re-Naturalisierung, einer Rückbesinnung des Menschen auf sein natürliches Wesen, das sich nicht hinter Plexiglasscheiben und Masken verstecken muss. Die breite Masse ist entweder paralysiert oder so in Rage versetzt, dass mit ihr zusammen kaum etwas Konstruktives geschaffen werden kann. Menschen, die eine vertiefte Einsicht in die Zusammenhänge gewonnen haben, müssen sich nun untereinander verbinden und vielfältige "Inseln“ des Neuen errichten. Diese könnten dann auch für die apathische breite Masse als Auffangnetz dienen, wenn das System seinen unausweichlichen Kollaps erreicht
Rutherford Institute:
Enemies of the Deep State – The Government’s War on Domestic Terrorism Is a Trap (John & Nisha Whitehead) – Auszug: “If you’re not scared yet, you should be. Connect the dots. Start with the powers amassed by the government under the USA Patriot Act, note the government’s ever-broadening definition of what it considers to be an ‘extremist’, then add in the government’s detention powers under NDAA (= National Defense Authorization Act), the National Security Agency’s far-reaching surveillance networks, and fusion centers that collect and share surveillance data between local, state and federal police agencies. To that, add tens of thousands of armed, surveillance drones and balloons that are beginning to blanket American skies, facial recognition technology that will identify and track you wherever you go and whatever you do. And then to complete the picture, toss in the real-time crime centers being deployed in cities across the country, which will be attempting to ‘predict’ crimes and identify so-called criminals before they happen based on widespread surveillance, complex mathematical algorithms and prognostication programs. Hopefully you’re starting to understand how easy we’ve made it for the government to identify, label, target, defuse and detain anyone it views as a potential threat for a variety of reasons that run the gamut from mental illness to having a military background to challenging its authority to just being on the government’s list of persona non grata.“
NachDenkSeiten:
"Im Rausch des Ausnahmezustands springen zu viele Politiker über ihren demokratischen Schatten“ (Marcus Klöckner im Gespräch mit dem Wiener Verleger und Autor Hannes Hofbauer). – Auszug: "Wir haben geglaubt, solche (autoritären) Muster wären in den europäischen Zentrumsländern überwunden. Sie sind es mitnichten. Dazu kommt die wahnhafte Vorstellung, alle Probleme – und das Auftauchen des Corona-Virus ist ein großes, herausforderndes Problem, das man nicht negieren darf – technisch lösen zu können: Testen, testen, testen; impfen, impfen, impfen, oder noch abstruser: Distanz-Halsbänder, Bewegungsmelder etc. Auf dem Wiener Rathausplatz ist ein Eislaufplatz eingerichtet, auf dem nur Schlittschuh laufen darf, wer sich mit einem Chip ausstattet. Dieser Chip tutet immer dann, wenn jemand anderer näher als zwei Meter an einem selbst vorbeifährt: Distanzmarker nennt sich das Ding. Es soll wohl ein kleiner Vorgeschmack auf dystopische Zeiten sein. Das Vorbild gibt offensichtlich China ab, wo der QR-Code auf dem Handy eine wichtigere Auskunft über den Menschen gibt als der Mensch selbst.“
Sebastian Rushworth:
Here’s a graph they don’t want you to see – Auszug: „In the second week of January 2021, 40% of those tested in Sweden had antibodies to covid. Funnily enough, mainstream media has so far shown relatively little interest in publicizing this astounding fact. I’ve been getting most of my statistics from SVT, the Swedish public broadcaster. They had been providing data on the share with antibodies in Stockholm up to a month or two back, when that information discretely disappeared from their website. I wonder why. (…) In the last few weeks the number of people being treated for covid in hospitals in Sweden has been dropping rapidly, as has the share of PCR-tests that are coming back positive. There is much discussion in the media about what the cause might be. (…) No-one is discussing the obvious explanation – that so many people have now had covid, and have developed immunity, that the virus is having difficulty finding new hosts. In other words, Sweden’s oddly controversial ‚herd immunity‘ strategy worked. (…) If 40% of Swedes have had covid, that gives an infection fatality rate of 0,25%. (…) That’s why the fear mongers don’t want you to see that graph. And that’s why I hope you will help me spread it far and wide.“
Norbert Häring:
Europäischer Gerichtshof erlaubt Bargeldbeschränkungen, lässt Bundesverwaltungsgericht Entscheidungsspielräume – Auszug: „Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Gesetzgeber der Mitgliedstaaten weiterhin über die Modalitäten der Begleichung von Geldschulden entscheiden dürfen. Sie dürfen danach einerseits ihre Verwaltungen verpflichten, Bargeld anzunehmen, aber sie auch ermächtigen, Bargeld aus beinahe beliebigen Gründen abzulehnen, solange Barzahlung für die Bürger in der Regel noch möglich ist und die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. (…) Diese Rechtsprechung stellt das bisherige Verständnis dessen, was die Eigenschaft des gesetzlichen Zahlungsmittels beinhaltet, auf den Kopf. (…) Ich fürchte, das Vorgehen des Europäischen Gerichtshofs ist geeignet nicht nur mein Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit der EU auszuhöhlen. (…) Für den Fortbestand des Bargelds in Europa ist jetzt wichtig, dass sich nationale Regierungen den Bestrebungen auf europäischer Ebene zur Bargeldzurückdrängung verweigern.“
Nordkurier:
Linke Gegner das Gefährlichste an Querdenken-Demos. Mit der Androhung juristischer Folgen versucht das Bundeskriminalamt, die Verbreitung einer internen Analyse zu unterbinden – Auszug: „Geleaked wurde das Papier offenbar von einem BKA-Beamten, der die Brisanz des Schreibens erkannt hat. Der Bericht widerspricht dem von etablierter Politik und vielen Medien gezeichneten Bild einer rechtslastigen, gewalt-affinen Gruppierung, das seit Monaten in der Öffentlichkeit von der Querdenken-Bewegung präsentiert wird. Gewalttätig und gefährlich sind auf den Anti-Maßnahmen-Protesten allerdings, so der Kern der BKA-Analyse, vor allem die linken Gegendemonstranten. Und: Von einer Unterwanderung der Bewegung durch Rechtsextremisten kann laut BKA-Ermittlungen nicht die Rede sein. (…) Erstaunliche Erkenntnisse, die das Bild der Querdenken-Demos in ein völlig anderes Licht rücken. Stellt sich die Frage, warum das BKA sie so dringend für sich behalten will. Liegt es an der politischen Sprengkraft der Ermittlungsergebnisse? Die Internetseite mutigmacher.org, auf der das Papier geleaked wurde, bekam von der Bundesbehörde vor wenigen Tagen ein Schreiben mit der Aufforderung, den BKA-Bericht zu entfernen.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Das BKA bestätigt, dass das durchgestochene Dokument tatsächlich vom BKA stammt. Aber die Behörde will nicht erklären, warum es geheim bleiben soll.)
Achgut:
Weimarer Corona-Urteil: Stufe 2 der Rakete gezündet – Auszug: "Ein (…) Urteil des Amtsgerichtes Weimar (noch nicht rechtskräftig) vom 11. Januar 2021 bestätigt in beeindruckender Argumentationstiefe die Vermutung, dass die 'Lockdowns‘, die unser aller Leben seit Monaten einfrieren, mit unserem Grundgesetz nicht in Einklang zu bringen sind. (…) Der Fall entwickelt sich wie eigentlich nicht anders zu erwarten weiter. Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat (…) beim Amtsgericht den Antrag auf Zulassung einer Rechtsbeschwerde eingereicht (…). Im Gegensatz zum Rückgängigmachen einer Landesministerpräsidentenwahl auf südafrikanischen Unerträglichkeitszuruf der Kanzlerin hin handelt es sich bei einer Rechtsbeschwerde um ein von dem Gesetz formgerecht vorgesehenes Rechtsmittel. (…) Sehr viel spannender wird es, wenn nun ein Obergericht die Sache bearbeitet und entscheidet. Und exakt das ist der 'Clou‘ an einer bußgeldrechtlichen Rechtsbeschwerde. Die geht nicht erst noch zu einem Landgericht, sondern sie 'hüpft‘ gleich in die OLG-Ebene. Das war natürlich auch dem Amtsrichter bekannt, der sein Urteil formuliert hat. Deswegen hat er keine kurze und knappe Entscheidung abgesetzt, sondern eine ganze Armada an Argumenten geliefert, das jedes für sich (!) die Sanktionierung des 'Abstandsverstoßes‘ ordnungsrechtlich unmöglich macht. Die Richter des OLG sind dadurch nun in die Lage manövriert, jeden einzelnen dieser Gesichtspunkte detailliert widerlegen zu müssen, um noch zu einer Verurteilung des 'Täters‘ zu kommen. (…) Von daher ist es alles andere als vergnüglich, nun der OLG-Senat zu sein, bei dem die Sache jetzt gelandet ist.“
Stiftung Corona Ausschuss:
Sitzung 36: Ist es ein Teufelszeug? – mRNA-Technologie im Schafspelz (Anmerkung Paul Schreyer: Ab 2h 55min spricht Wolfgang Wodarg über neue Corona-Virus-Varianten und die natürliche Entwicklung der Viren, Zitat: „Ich bin ein bisschen ärgerlich, weil wir so viel Zeit verlieren, weil wir dieser dummen Geschichte hinterherlaufen, die man uns da aufgetischt hat. Wer von Ursprung redet, der zeigt damit nur, wo er angefangen hat zu denken, mehr nicht.“ Ab 3h 16min zeigt Wodarg anhand neuer RKI-Daten einen zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Beginn der „2. Welle“, also dem starken Anstieg der „Fallzahlen“ ab Oktober, und einer neuen Teststrategie sowie einem Sonderentgelt für Krankenhäuser für eine Covid-19-Codierung, das seit 1. Oktober gezahlt wird. Wodarg weiter: „Jetzt aber, mit dieser Regelung – 'ihr [die Krankenhäuser] kriegt mehr Geld für Covid-19' – hat man gleichzeitig beschlossen, dass der medizinische Dienst [der Abrechnungen auf einen möglichen Betrug korrigiert] so gut wie gar nicht mehr in die Krankenhäuser kommt. Die können betrügen wie sie wollen – und die Krankenkassen halten die Augen zu. Das ist das, was derzeit passiert. Und deshalb wird es auch so hemmungslos gemacht.“)
RT DE:
Mikrobiologin findet brisante Hinweise auf Laborursprung des Coronavirus – Auszug: „Die Mikrobiologin Rossana Segreto der Universität Innsbruck fand Hinweise darauf, dass das Virus womöglich doch aus dem Labor stammt und kritisiert, dass man dies bisher ausschloss. (…) Die Indizien dafür veröffentlichte sie zusammen mit dem Biotech-Unternehmer Yuri Deigin in einer Abhandlung im Fachjournal BioEssays, nachdem zuvor sieben Fachzeitschriften die Veröffentlichung des Beitrags abgelehnt hatten. (…) Einer der Gründe, warum der Ursprung des Coronavirus aus einem Labor von vornherein ausgeschlossen wurde, liegt Segreto zufolge wohl auch an einem Beitrag in The Lancet, bei dem es sich aber nicht einmal um einen wissenschaftlichen Artikel handelt, sondern eher um einen recht kurzen Meinungsbeitrag. In diesem (…) Meinungsbeitrag vom 19. Februar 2020 werden Theorien, die einen anderen als natürlichen Ursprung von SARS-CoV-2 nahelegen, direkt als Verschwörungstheorien gebrandmarkt (…) Zu den Autoren des Beitrags gehören neben dem bekannten deutschen Virologen Christian Drosten auch der britisch-amerikanische Zoologe und Experte für Infektionsepidemiologie Peter Daszak. Dieser ist ebenfalls Teil des eingangs erwähnten Expertenteams der WHO, das nun den Ursprung des Coronavirus im chinesischen Wuhan untersuchen darf. Segreto zufolge ist Daszak jedoch ein enger Kooperationspartner des Instituts für Virologie in Wuhan, sodass ein Interessenkonflikt nicht auszuschließen sei: ‚Wir können uns nicht darauf verlassen, dass hier eine neutrale Untersuchung stattfinden wird.‘“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die Studie ist unten verlinkt.)
Bild:
EU-Gipfel diskutiert Corona-Strategie: Riesen-Zoff um freies Reisen für Geimpfte – Auszug: „In einem Interview für das holländische Fernsehen erklärte er [EU-Ratspräsident Charles Michel], dass er den Vorstoß Griechenlands unterstützt, Geimpften freies Reisen auf Basis eines EU-weit anerkannten Impf-Zertifikats zu ermöglichen. (…) Seine (Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis) Forderung für die Sommersaison 2021: ‚Personen, die geimpft sind, sollten frei reisen können. Dies wird auch ein positiver Anreiz sein, um sicherzustellen, dass die Bürger dazu ermutigt werden, sich impfen zu lassen, denn nur so kann eine Rückkehr zur Normalität gewährleistet werden.‘ (…) Michael Roth (SPD, Europastaatsminister) (…): Es sei konsequent, wenn das gemeinsame Vorgehen der EU bei der Pandemie-Bekämpfung auch in einer gemeinsamen Impf-Zertifizierung münde. Derzeit habe man aber noch nicht die Situation erreicht, wo man sich damit im Detail zu beschäftigen habe. (…) EU-Chefin und Ärztin von der Leyen betonte, die Ausstellung eines Impfzeugnisses nach der Corona-Impfung sei ein ‚medizinisches Muss‘. Allerdings sei es eine ‚politische und juristische Entscheidung‘, ob mit dem Impfzeugnis Vorteile für die Träger einhergingen. Mit ‚politisch‘ ist gemeint: Das müssen die 27 EU-Staats- und Regierungschefs erst einmal untereinander klären. (…) Gut findet die Idee auch CSU-Chef Markus Söder. Unklar ist immer noch die genaue Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel.“
2020 News:
Bestatter redet Tacheles: wo Corona drauf steht, ist oft nicht Corona drin – Auszug: „‘In der einen Woche ein bisschen mehr Corona, in der anderen ein bisschen weniger‘, so der Bestatter. Ein bis zwei Drittel seien keine Corona-Toten, sondern andere Sterbefälle, die schließlich bei ihm im Krematorium in Meißen landeten: „Nicht überall, wo auf dem Totenschein Corona drauf steht, ist auch Corona drin.“ Von Pflegern in Altenheimen wisse er, dass auch Verstorbene, die nur in Kontakt mit positiv an Corona getesteten Menschen gestanden haben, selbst aber kein Corona haben, als Corona-Tote erfaßt würden.“
Mannheimer Morgen:
„Aus Gründen der Solidarität müssen nicht für alle dieselben Regeln gelten.“ Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, äußert Fundamentalkritik an der Corona-Politik – Auszug: „Ich hätte mir als Staatsrechtler nie vorstellen können, dass derart intensive Freiheitsbeschränkungen von der zweiten Gewalt, der Exekutive, beschlossen werden. Und ich wundere mich, wie wenig in der politischen Auseinandersetzung der rechtsstaatliche Grundsatz gewürdigt wird, dass der Zweck – auch der gute des Gesundheitsschutzes – nicht jeden Grundrechtseingriff rechtfertigt. Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit verlangt eine genaue Beurteilung der Eignung, Notwendigkeit und Angemessenheit im Hinblick auf den erreichbaren Nutzen jeder Maßnahme. Bei manchen Freiheitseinschränkungen – etwa einem pauschal festgelegten Bewegungsradius von 15 Kilometern – habe ich erhebliche Zweifel, ob sie notwendig und geeignet sind, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.“
Rubikon:
Musk ohne Maske. Der reichste Mann der Erde ist vielleicht auch der einflussreichste „Corona-Leugner“ — das deutsche Establishment huldigt ihm trotzdem – Auszug: „Es war ein bizarrer Abend in Berlin. Während in Deutschland Politik und Medien die Kritiker der Corona-Maßnahmen beschimpfen und verleumden, vergibt der Verlag, der mit der Bild-Zeitung zu den führenden Meinungsmachern gehört, einen namhaften Preis an einen amerikanischen Unternehmer, der nach derzeit herrschender Sprachregelung unbedingt als Corona-Leugner bezeichnet werden müsste. Elon Musk macht keinen Hehl daraus, dass er der gängigen Corona-Erzählung rein gar nichts abgewinnen kann, und verwendet hierfür drastische Worte. Aber Musk ist nun einmal der reichste Mensch der Erde, betreibt lukrative Geschäfte und beabsichtigt, demnächst den Mars zu besiedeln. Eine Option, die vielleicht einmal relevant werden könnte. Da möchte man sich schon jetzt ein Plätzchen sichern und es sich nicht mit dem Business Punk aus Kalifornien verderben. Aber was motiviert diesen Mann, und wer ist Elon Musk eigentlich? Ein Blick hinter die Maske des Maskenverweigerers.“
Tichys Einblick:
Richter rechnet mit dem Lockdown und der Corona-Politik ab – Es gibt sie noch, die mutigen Richter, die sich gegen die Meinung stellen, die von oben und ganz oben kommt. Ein Amtsrichter in Weimar hat einen Mann freigesprochen, der zu einer Geldbuße verurteilt werden sollte, weil er gegen das Corona-Kontaktverbot verstoßen hat: Es ist mehr als ein Freispruch, wobei die Kosten zu Lasten des Landes Thüringens gehen. Die Begründung dieses Urteils ist eine juristische Generalabrechnung mit der Corona-Politik. Der Richter begründet aber nicht mit abstrakten Normen, sondern greift auf medizinische Fakten, wirtschaftliche Folgen und Auswirkungen der konkreten Politik zurück. Er hat damit eine Art Kompendium der Kritik zusammengestellt. Es ist zwar "nur“ ein amtsgerichtliches Urteil, und angesichts der vielen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte, die die Corona-Maßnahmen fast vollständig abgesegnet haben, wird es keine großen Auswirkungen haben. Aber die Begründung hat es in sich...
NDR:
Coronavirus-Update, Folge 71 (12.1.) – Auszug (PDF, S. 3): Sandra Ciesek: „Erst mal muss man sich anschauen, wer wurde in die Studie eingeschlossen? Das waren in den Phase-III-Studien auch Ältere, das ist richtig. Aber die Anzahl der Gruppe über 75, die war sehr gering. Ich glaube, das war in der Altersgruppe einer unter tausend. Wenn man überlegt, dass die Studien zum Teil 30.000 Menschen umfassten, ist das ein sehr kleiner Anteil, sodass man mit der genauen Analyse der Wirksamkeit noch vorsichtig sein muss. (…) Da haben wir aber in den nächsten Wochen Real-Life-Daten aus den Ländern, die die Impfung jetzt breitflächig in der älteren Bevölkerung anwenden.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die Virologin Sandra Ciesek, die sich im NDR-Corona-Podcast mit Christian Drosten abwechselt, räumt hier offen ein, dass die derzeitige Massenimpfung eine praktisch ungeschützte Ausweitung einer Studie auf die gesamte Bevölkerung ist. In der Sendung gibt es noch andere unglaubliche Äußerungen dieses Kalibers von ihr.)
Wired:
If Covid-19 Did Start With a Lab Leak, Would We Ever Know? – Auszug: „The two major investigations into the origins of the pandemic are compromised by potential conflicts of interest. (…) one set up by the World Health Organization and the other organized by a leading medical journal, The Lancet. (…) The problem starts with the nature of the inquiries, which must determine, for starters, whether the SARS-CoV-2 virus went straight from wild animals to the population (the likeliest scenario, per most experts) or perhaps escaped from a laboratory setting. But many of the people who are most qualified to look into this question—the ones with the most relevant technical knowledge—also happen to be the ones who work in those very laboratory settings or have close professional ties with the people who do. In other words, they’re exactly the people who might themselves be blamed (either directly or as part of a research community) if the virus were ever traced back to a lab. (…) For instance, both investigations include Peter Daszak, disease ecologist and president of the EcoHealth Alliance, a nonprofit with a history of conducting research into SARS-related coronaviruses and their effects on humans, including collaborative work done at the Wuhan Institute of Virology. The Wuhan Institute happens to be the only laboratory in China that is allowed to work with the world’s most dangerous pathogens, and it’s located at the apparent ground zero of the current outbreak. (…) Fears of conspiracy theorizing should not scare us away from asking uncomfortable questions. They should do the opposite, and motivate us to ensure that our investigations into the origins of this pandemic are as open, independent, and trustworthy as possible.“
Taiwan News:
WHO inspector caught on camera revealing coronavirus manipulation in Wuhan before pandemic – Auszug: „In a video that was originally taken on Dec. 9, 2019, three weeks before the Wuhan Municipal Health Commission announced an outbreak of a new form of pneumonia, virologist Vincent Racaniello interviewed British zoologist and president of EcoHealth Alliance Peter Daszak about his work at the nonprofit to protect the world from the emergence of new diseases and predict pandemics. (…) In the first phase of research, which took place from 2014 to 2019, Daszak coordinated with Shi Zhengli, also known as ‚Bat Woman‘, (…) on investigating and cataloging bat coronaviruses across China. (…) The second, more dangerous phase, which started in 2019, involved gain-of-function (GoF) research on coronaviruses and chimeras in humanized mice from the lab of Ralph S. Baric of the University of North Carolina. (…) Daszak (…) observed that some coronaviruses can ‚get into human cells in the lab‘, and others can cause SARS disease in ‚humanized mouse models.‘ He ominously warned that such coronaviruses are ‚untreatable with therapeutic monoclonals [antibodies] and you can’t vaccinate against them with a vaccine.‘ Ironically, he claims that his team's goal was trying to find the next ‚spillover event‘ that could cause the next pandemic, mere weeks before cases of COVID-19 were beginning to be reported in Wuhan.“
Zacharias Fögen:
Impfstoff: Betrug im Kleingedruckten? (26.12.2020) – Auszug: „In der Studie (…) zum Biontech-Impfstoff haben die Autoren eindeutige Falschaussagen getroffen und das eigene Studienprotokoll gebrochen. (…) Im Zitat mit den zehn schweren Verläufen, von denen neun in der Placebo-Gruppe waren, bezieht man sich aber nicht auf mindestens 7 Tage oder mindestens 14 Tage nach der zweiten Dosis, wie das Protokoll es angibt. Im Gegenteil: Hier werden gleich die Fälle sofort nach dem Tag der ersten Impfdosis mitgezählt. Das ist ein klarer Bruch des Protokolls! (…) Dadurch, dass man auch Fälle gleich nach der ersten Impfdosis mitzählt, wird das Ergebnis verfälscht: Denn in diesen Fällen spricht eben wenig dafür, dass die Impfung hier schon einen Einfluss gehabt haben könnte. (…) Dass es auch bei den Geimpften zu einem schweren Verlauf kam, ist besonders heikel vor dem Hintergrund der bereits beschriebenen Gefahr, dass Impfstoffe die Krankheit verstärken statt lindern können. (...) Bemerkenswert ist auch, dass die Placebo-Gruppe aufgelöst werden soll, bevor die Studie zu Ende ist. Das wird damit begründet, dass der Impfstoff unentbehrlich sei, dass man ihn den Teilnehmern der Placebo-Gruppe nicht vorenthalten könne. Damit wird ein Urteil darüber, ob der Impfstoff zumindest auch mittelfristig wirksam ist, faktisch unmöglich gemacht.“
Schwarzwälder Bote:
Wie viele Leben kostet der Corona-Lockdown? – Auszug: „Fast alle Kinder litten, weil fast alles wegfalle, vom Kinderschwimmen bis zum Unterricht. Und was passiere derzeit mit psychisch Kranken sowie Menschen, die unter Ängsten, Süchten oder Depressionen litten? Über sie werde kaum gesprochen. Alleine die neuen Zahlen aus dem Kreiskrankenhaus schreckten den Landrat auf. Zwischen Januar und November sei die Zahl der Krebspatienten, die dort behandelt würden, um 26,2 Prozent gesunken. Wenn es weniger Krebskranke gäbe, dann "wäre das natürlich großartig". Die Erfahrung zeige jedoch, dass deren Zahl kaum großen Schwankungen unterworfen sei. So sei die Wahrscheinlichkeit höher, dass viele Erkrankungen einfach unentdeckt blieben (...) Dabei sei es für den Erfolg einer Behandlung wichtig, den Krebs so früh wie möglich zu erkennen. Auch die Zahl der Herz-Kreislauf-Patienten im Klinikum sei zuletzt um zehn Prozent rückläufig gewesen. Weniger Herzinfarkte? "Kann ich mir kaum vorstellen. Mir macht das Sorgen", so der Landrat
2020 News:
Keine Übersterblichkeit in Stendal – Auszug: Dr. Iris Schubert, Amtsärztin und Leiterin des Gesundheitsamts des Landkreises Stendal: „Trotzdem müssen wir auch mal die Zahlen relativieren, weil es wird ja immer gesagt, es sterben jetzt so viele an Covid-19. Wir sind, was den Durchschnitt angeht, noch nicht höher in Todesfällen, nur weil wir COVID-19 haben. Covid-19 hat dieses Jahr Influenza verdrängt. Wir haben sonst jedes Jahr Influenza-Tote, die haben wir dieses Jahr nicht. Dafür haben wir Covid-19-Tote. Aber wir haben nicht mehr Tote als sonst. Und die, die sterben, sind krank und auch alt. Wir denken, dass die Zahlen immer mehr runter gehen, weil die meisten sich schon angesteckt haben, ein paar Symptome hatten und jetzt immun sind.“
Phoenix:
Interview mit Professor Hendrik Streeck – Auszug: „Man darf nicht den Fehler machen, zu glauben, dass man Deutschland isoliert sehen kann", sagt Streeck, "Varianten entstehen nicht unbedingt bei uns, das passiert in Indien, Brasilien oder Amerika, wo gar keine Eindämmung stattfindet. Selbst, wenn wir es kurzfristig schaffen sollten, eine Variante fernzuhalten, wird uns das wahrscheinlich nicht dauerhaft gelingen.“
Rubikon:
Unbedachte Zustimmung. Jene, die heute im Fall Trump die Zensur bejubeln, könnten ihr schon morgen selbst zum Opfer fallen – Auszug: „Die Zensur wird also auf der Basis eines gemeinsamen Feindes legitimiert, ein Problem, das alle bekämpfen sollten. (…) Die kapitalistischen Linken sind ein wichtiger Teil des Systems, das sie vorgeben zu bekämpfen, deshalb haben sie keine Angst, zensiert zu werden. (…) Donald Trump ist das perfekte Werkzeug, um aus dem Missbrauch der Macht einen Zustand der Normalität zu schaffen; so wie die Taliban und andere vom Westen ausgebildete, finanzierte und geförderte Terrororganisationen dem „Krieg gegen den Terror“ den perfekten Vorwand für ewige Kriege liefern, ermöglicht Trump die Aktualisierung des Polizeistaats auf neuen Ebenen der sozialen Beziehungen, wo der Diskurs innerhalb der kapitalistischen Struktur noch enger wird.“
RND:
BKK-Chef Knieps: "Im Kanzleramt herrscht in Sachen Corona Bunkermentalität“ – Der Chef des Betriebskrankenkassen-Verbandes, der viele Jahre mit Kanzlerin Merkel in der Regierung zusammengearbeitet hat, kritisiert die Corona-Politik von Bund und Ländern scharf. – Auszug: "Es fängt schon an mit der völlig falschen Nutzung von wissenschaftlichen Begriffen. Das Wort Inzidenz beschreibt die Zahl neu aufgetretener Krankheitsfälle innerhalb einer definierten Personengruppe in einem bestimmten Zeitraum. Die Zahl der positiv getesteten Menschen ist aber jeden Tag eine neue, zufällige Gruppe. Und wenn man gar nicht mehr testen würde, wäre Corona verschwunden. Das ist erkennbar Unsinn. Deshalb muss man richtigerweise von einer Melderate sprechen. (…) In Wirklichkeit wissen wir nicht ansatzweise, wie stark das Virus die Bevölkerung durchdrungen hat. Es ist ein schweres Versäumnis, dass es ein Jahr nach Beginn der Pandemie noch immer keine Kohortenstudien gibt (…). Es war nach unserer Meinung sehr früh klar, dass es sich um eine 'Epidemie der Alten‘ handelt. Statt sich aber im Sommer sehr gezielt mit speziellen Präventionsprogrammen für die Risikogruppen auf den Herbst und Winter vorzubereiten, werden Lockdowns aneinandergereiht, die die Älteren nicht schützen. (…) Die Schulen müssen wieder geöffnet werden, je schneller desto besser. (…) Ich habe den Eindruck, die politischen Entscheidungsträger können sich die Situation für Kinder in bildungsfernen Haushalten gar nicht vorstellen: Dass es dort Kinder ohne Computer gibt, ohne Unterstützung beim Lernen, ohne warmes Mittagessen, aber vielleicht sogar mit häuslicher Gewalt. (…) Die Einbeziehung von unter 14-Jährigen in die rigiden Kontaktbeschränkungen muss aufgehoben werden. Da kleine Kinder nirgends allein hingehen, bedeutet das für sie ein völliges Kontaktverbot. Das ist doch krank. (…) Ich habe Merkel mitteilen lassen, dass wir Bürger seien, keine Untertanen. Leider ist es nach wie vor so, dass insbesondere im Kanzleramt eine Bunkermentalität vorherrscht. Dort wird allein auf Virologen gehört, und dann auch immer auf dieselben. Abweichende Ansichten oder Ratschläge anderer wissenschaftlicher Disziplinen werden bis heute ignoriert.“
Tagesspiegel:
„Zögerliche Pflegekräfte als Skeptiker abzustempeln ist nicht fair“ (Interview mit dem Berliner Intensivpfleger Ricardo Lange) – Auszug: „Ich habe mal rumgefragt. Viele meiner Kollegen und Kolleginnen fühlen sich nicht ausreichend informiert, vermissen eine groß angelegte Aufklärungskampagne und sind nach einer langen Nachtschicht zu kaputt, um sich neben dem Betreuen ihrer Kinder, noch Informationen aus dem Internet zusammenzusuchen. Einige ältere Kollegen haben wenig Zugang zum Internet. Und es ist doch klar, dass wir, die wir tagtäglich mit Medizin zu tun haben, etwas genauer hinschauen: Was sind die Nebenwirkungen, wie wirksam ist die Impfung, ist sie ausreichend getestet, wie funktioniert mRNA? Zögerliche Pflegekräfte als Skeptiker abzustempeln finde ich nicht fair. Es ist unser Beruf, gewissenhaft mit medizinischen Entscheidungen umzugehen. Außerdem haben wir oft gesehen, dass es im Gesundheitsbereich nur um Profit geht. Manch einer will jetzt erst für sich klären, ob die Impfung auch so ein Fall ist.“
Süddeutsche Zeitung:
An den Schulen droht eine Katastrophe – Auszug: „Deutschlands Schülerinnen und Schüler gucken in die Röhre. Schon wieder. Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres sind die Schulen geschlossen. Das Kinderzimmer muss als Klassenzimmer herhalten, statt Unterricht gibt es Distanzunterricht, Bildung findet vorm Bildschirm statt. Vorausgesetzt natürlich, der Server hält stand. (…) Der Distanzunterricht ist und bleibt eine Krücke. Er ist kein gleichwertiger Ersatz für den echten Unterricht im Klassenzimmer, er ist eine Zumutung für Familien. Natürlich, die Krise eröffnet den Schulen auch Chancen. Aber in allererster Linie ist sie: eine Krise. Und zwar eine Krise, die zu einer echten Katastrophe zu werden droht. (…) Wissen, Persönlichkeitsentwicklung, Spracherwerb, soziale Kompetenz - die Lücken in den Bildungsbiografien von Millionen Kindern sind jetzt schon groß. Und sie werden weiter wachsen, je länger die Schulschließungen dauern.“
Norbert Häring:
Trump, Twitter, Edelman und die Bankrotterklärung des Staates – Die globale Führungsmacht wählt und erduldet vier Jahre lang einen aus Prinzip lügenden Präsidenten, bis private Betreiber sozialer Medien den Regierungschef von seinen direkten Kommunikationskanälen abklemmen. Die führende PR-Agentur Edelman liefert die angebliche Bestätigung, dass diese pervertierte Form der Gewaltenteilung das sei, was das Volk will. – Auszug: „Noch sind die Konzerne aus dem Silicon Valley nicht so weit wie es auf den ersten Blick aussieht, wenn sie straflos den Präsidenten von seinen wichtigsten Kommunikationskanälen abkoppeln können. Sie haben das erst wenige Wochen vor dessen Abtritt getan, als klar war, dass es wichtiger geworden ist, sich mit dem Nachfolger von der anderen Partei gut zu stellen, als mit dem Amtsinhaber. Noch hat die Regierung Werkzeuge um die Konzerne zu knechten, wenn sie will. Aber sie will schon lange nicht mehr. Und je länger und öfter die Regierenden die Konzerne nutzen, um ohne demokratische Kontrolle ihre eigene Agenda voranzutreiben, desto mehr Macht gestehen sie ihnen zu. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Machtbalance vollends kippt und sie keine Macht über die Konzerne mehr ausüben können, selbst wenn sie wollten.“
Focus:
Merkels Endlos-Lockdown wirkt nicht! Es gibt bessere Alternativen (Sahra Wagenknecht) – Auszug: „Wenn die Medizin nicht wirkt, erhöhe die Dosis. Dieser Ratschlag mag bei manchen Therapien zum Erfolg führen. Er kann aber auch fatale Folgen haben. Dann nämlich, wenn die Wirkungslosigkeit nicht an der Dosierung liegt, sondern daran, dass es schlicht die falsche Medizin ist. (…) Fällt wirklich niemandem auf, dass die Einschränkungen seit November und deren Verschärfung im Dezember in den Krankenhäusern kaum Erleichterung gebracht haben? (…) Am Schlimmsten hat das Virus in den Alten- und Pflegeheimen gewütet. Allein in Hessen waren 86 Prozent der Toten Bewohner von Pflegeheimen. (…) Bei Bewohnern von Pflegeheimen ist nun allerdings wenig wahrscheinlich, dass sie sich das Virus bei einer Shoppingtour oder einem Restaurantbesuch zugezogen haben, auch Training in einem Fitnessstudio kann als Ursache ausgeschlossen werden. (…) Tausende Menschenleben hätten durch eine schlichte Maßnahme gerettet werden können: einen Schnelltest für jeden, der ein Heim betreten möchte. (…) Es wäre also möglich gewesen, das Testproblem kurzfristig zu lösen. Stattdessen haben die politisch Verantwortlichen das Drama in den Pflegeheimen noch anderthalb Monate ungebrochen weiterlaufen lassen und lieber ausgiebig darüber diskutiert, wie viele Familienangehörige sich zu Weihnachten treffen können und ob auch Radfahrer in Risikostraßen eine Maske tragen müssen.“
Telepolis:
"Solidarität statt Verschwörungstheorien". Ist die Linke, der man das Fürchten gelehrt hat, staatlicher als der Staat? – Auszug: „Dass man auch der Linken Angst machen kann, dass sie nicht schlauer, überlegter, krisenerfahrener ist als alle anderen – also ziemlich normal – ist ein wichtiges und bisher völlig ausgebliebenes Eingeständnis. Die Linke, die gegen Querdenker auf die Straße geht, weiß ganz sicher nicht mehr, sie geht vor allem mit der Angst anders um. (…) Nein, die Linke, der man das Fürchten gelehrt hat, hat sich nicht an "Routinen" geklammert, sondern selbst diese über Bord geworfen. Ansonsten hätte man sie zu den Ersten zählen können, die die Corona-Maßnahmen in Zweifel gezogen hätten und mit einem Riesenzorn auf die Straße (es dürfen auch Barrikaden sein) gegangen wäre (mit und ohne AHA), um dieser Regierung vorzurechnen, wie viele noch am Leben wäre, wenn die Gesundheit aller oberste Priorität hätte!“
Milosz Matuschek:
Assange: Der Sündenfall der westlichen Welt – Auszug: „Es geht im Fall Assange letztlich um die ganz großen Fragen. Jede Demokratie ist nur so gut, wie der Kenntnisstand der Bevölkerung über die Wirklichkeit ist. Wo keine Gewissheit über Fakten besteht, ist Demokratie eine Farce. Denn ihr Herzschlag ist die freie Meinung. Und wenn diese sich nicht auf gesicherte Erkenntnisse stützen kann, sondern sich an einer Mischung aus medial vorverarbeiteten Stereotypen, Gossip, Verzerrung und Unterhaltung herausbilden soll, kann es kein ehrliches Resultat geben. Dann bleibt die Realität hässlich und der Schein wird schnell schön. Dass eine Demokratie nicht funktionieren kann, wenn derjenige, der die hässliche Fratze der Realität zeigt, als Staatsfeind gilt, versteht sich dabei von selbst.“
Frankfurter Rundschau:
Kritik am Corona-Lockdown: "Jeder Mensch hat das Recht zu entscheiden, wie er mit Risiken umgeht“ – Geht der Lockdown zu weit? Rechtsanwältin Jessica Hamed spricht im Interview über die Krise des Rechtstaats während der Corona-Pandemie. – Auszug: "Keine der drei Gewalten, also Legislative, Judikative und Exekutive, wurde der Corona-Krise bislang gerecht. Die vornehmste Gewalt des Staates ist die Legislative. Sie ist die einzige direkt gewählte Gewalt und daher auch als einzige dazu berufen, alle grundlegenden Entscheidungen zu treffen, die wesentlich in die Grundrechte eingreifen. Und genau diese Gewalt, also die Parlamente, hat sich hier völlig aus dem Spiel genommen und das Handeln, das Entscheiden nahezu vollständig der Exekutive überlassen, von der Bundesregierung hinab bis zur Gemeindeverwaltung. (…) Auch über ein Jahr nach dem Bekanntwerden des neuen Coronavirus sind wir meilenweit vom evidenzbasierten Handeln entfernt. So ist es z.B. völlig unklar, ob und wie viel die jeweiligen drastischen Einschränkungen helfen. Schließlich endete der rapide Anstieg der täglichen Positivzahlen bereits Anfang November – und damit vor dem 'Lockdown light‘, um dann Anfang Dezember wieder extrem anzusteigen. Es wird aber behauptet, dass durch die als alternativlos dargestellten Maßnahmen Schlimmeres verhindert worden sei. Es ist weder die Entscheidungsbasis bekannt noch das politische Ziel klar definiert: Verhinderung der Überlastung des Gesundheitswesens oder die weitgehende Vermeidung jeder Ansteckung? Die ersichtlich epidemiologisch absurde und willkürlich festgelegte 15-km-Grenze ist dabei nur ein trauriges Paradebeispiel des ungezielten, kopflosen Aktionismus der Regierenden. Warum nicht schon lange für eine valide Datenlage gesorgt wurde, ist mir unbegreiflich.“
Welt:
Merkel und Spahn haben sich von Anfang an das falsche Ziel gesetzt: Höchstens 2,7 Milliarden Euro für den Impfstoff, aber 750 Milliarden für EU-Hilfen – weshalb um alles in der Welt sparen wir ausgerechnet bei Maßnahmen, die gegen Corona wirklich helfen? In der Krisenpolitik versagt die Regierung auf ganzer Linie (Susanne Gaschke) – Auszug: "Mit Fassungslosigkeit haben wir den aufflackernden Irrsinn in den Augen des scheidenden amerikanischen Präsidenten beobachtet. Angela Merkel steht für das Gegenteil von Irrsinn, aber zeigt sie nicht inzwischen eine Unbeirrbarkeit, die unvernünftig zu werden droht? Die Kanzlerin und ihr Gesundheitsminister Jens Spahn haben sich in der Corona-Krise von Anfang an ein falsches, weil unerreichbares Ziel gesetzt: Sie bekämpfen die schiere Zahl der Infektionen. Dafür werden die Grundrechte aller Bundesbürger eingeschränkt, dafür hat sich der Parlamentarismus praktisch selbst aufgegeben, dafür werden Firmen geopfert, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern beschnitten, Singles quasi zu Hausarrest verurteilt und weit draußen selbst Rodelpisten von der Polizei gesperrt. Aktuell ist Deutschland kein Land, in dem man 'gut und gerne leben' kann, wie es Merkels letzter Wahlkampfslogan versprach.“
Dennis Schneble:
Rabbi Yitzchok Dovid Smith im Corona-Ausschuss zur Ideologie der „Volksgesundheit“ (20.12.2020) – Auszug: „We’ve seen that only 80 years ago in Germany. (…) Once a person takes god out of the picture, then human logic can justify anything. And that is exactly, what the Nazis did. (…) What really happened, was the manipulation and the hijacking of the german people – who happen to be very disciplined, very focused and very efficient people, to corrupt them and to follow in the public health ideology. Nazism was really about public health. (…) You cannot have a concept of public health, that does not lead to that level of destruction. Because public health by definition destroys the individual. And says that, someone is gonna make the decision, whats best for everybody and then it’s gonna be enforced without any compassion, without any mercy, whatsoever. (…) What’s really happening is a destruction and a war against humanity.“
Boris Reitschuster:
Medien-Start-Up "Steady" will reitschuster.de die Luft abdrehen – Auszug: „Am Donnerstag bekam ich nun einen Brief von [Steady-Chef] Schwörbel. Darin steht: `Ich schreibe Ihnen heute, weil Steady die Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrer Publikation www.reitschuster.de beenden möchte. Freie Meinungsäußerung ist uns wichtig. Die Publikation von Inhalten, die Missfallen erregen, sanktionieren wir darum nicht zwangsläufig. (…) Es gibt für uns aber Grenzen, die wir nun überschritten sehen.’ (…) Ob es nur Zufall ist, dass die Kündigung keine 24 Stunden später kam, nachdem ich die neuen Besucherzahlen für meiner Seite vermeldete? 2,8 Millionen im Dezember nach einem Jahr Bestehen (…)? Keine 24 Stunden nachdem meine Nachfragen in der Bundespressekonferenz und meine Berichte hier auf der Seite dazu führten, dass die Bundesregierung nach ihrem ursprünglichen Mauern doch noch die Namen der (nur sechs) Experten nannte, die sie zum Lockdown berieten (…)?“ (Anmerkung Paul Schreyer: Die Formulierung des Steady-Chefs, dass man „Inhalte, die Missfallen erregen“, nicht „zwangsläufig sanktioniere“ lässt tief blicken.)
Telepolis:
Liveticker zum "Putschversuch" in Washington – Auszug: „Robert Contee, der Polizeichef von Washington DC, hat bestätigt, dass einer seiner Beamten gestern eine Frau erschossen hat. Fotos legen nahe, dass das geschah, als sie durch ein eingeschlagenes Fenster steigen wollte. Der "tragische Vorfall" werde nun polizeiintern untersucht. Außer der Frau habe es gestern drei weitere Tote gegeben, die aber nicht an Schüssen, sondern wegen "medizinischer Notfälle" ums Leben gekommen seien.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Wirkte die Aktion in Washington inklusive der seltsamen Passivität der Polizei zuerst wie eine Kopie der Reichstagsvorfälle aus dem August 2020, so wurde es doch schnell sehr viel ernster. Inzwischen erinnern die Szenen von Erstürmungen und Toten eher an den Maidan und andere Regime Changes. Jedoch werden solche Vorgänge sonst von denselben westlichen Medien und Politikern, die sich nun empört zeigen, bejubelt.)
Boris Reitschuster:
Nur sechs Wissenschaftler berieten Regierung zum Lockdown Wichtige Fachrichtungen fehlten – „Prof. Dr. Lothar Wieler (Präsident RKI), Prof. Dr. Christian Drosten (Institutsdirektor für Virologie der Berliner Charite), Prof. Dr. Heyo Kroemer (Vorstandsvorsitzender der Berliner Charite), Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann (Leiter der Abteilung System Immunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig), Dr. Viola Priesemann (Max-Planck-Institut Göttingen), Prof. Dr. Reinhard Berner (Uni Klinikum Dresden). Somit ist klar: Es war kein ausgewiesener Kritiker des Corona-Kurses unter den Wissenschaftlern, deren Expertise für die Verlängerung des Lockdowns entscheidend war. Dem Grundsatz, immer auch die andere Seite anzuhören, wurde damit nicht Rechnung getragen. (…) Es sind ein Tierarzt, ein Kinderarzt, ein Virologe, ein Pharmakologe sowie zwei Physiker, die hier die Regierung beraten haben und damit maßgeblich bestimmten, wie 83 Millionen Menschen weiter leben werden. (…) Wer hat für die Kinder und Eltern gesprochen? Wer für die psychisch belasteten Menschen? Für Unternehmer, die um ihre Existenz zittern? Hätten deren Vertreter nicht genauso mit am (digitalen) Tisch sitzen müssen wie die Vertreter eines harten Lockdowns?“
Fuldaer Zeitung:
Corona: Streit um PCR-Test - Hersteller fordert mehr Mut vom Robert Koch-Institut – Auszug: „Olfert Landt, dessen Firma TIB Molbiol solche Tests herstellt, verteidigt die PCR-Methode. Landt wünscht sich allerdings mehr Mut beim RKI, denn nicht jeder Corona-Infizierte sei auch ansteckend. (…) Wir wissen, dass Leute mit einer geringen Viruslast nicht infektiös sind“, sagt Landt. Der Hersteller der PCR-Tests glaubt, dass schätzungsweise die Hälfte aller positiv getesteten Personen nicht infektiös seien. Um gefährlich für Dritte zu sein, müsse man ‚100-mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests‘.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Eine erstaunliche Aussage, die in der Politik aber mal wieder niemanden interessieren wird. Zudem gibt Landt im Interview zu, dass sein Unternehmen durch Corona Millionen Euro mehr umgesetzt hat als sonst. Seine Verteidigung gegen die Argumente Reiner Füllmichs ist eher schwach und nutzt rhetorische Tricks. Niemand kritisiert die PCR-Methode als solche. Sondern es geht darum, dass sie zum Nachweis von Infektionen ungeeignet ist.)
Rubikon:
Der gescheiterte Dialog. Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) tat, was Medien sonst selten tun: Sie sprach mit der Demokratiebewegung — ohne jedoch irgendetwas daraus zu lernen – Auszug: „In Ansätzen tat sich die LVZ positiv hervor, als sie sich Anfang Dezember auf einen Dialog mit zwei Aktivisten der „BewegungLeipzig“ einließ. Damit war ein erster, wichtiger Schritt getan. Zugleich offenbarte die Aktion aber, dass es bis zur Ziellinie noch ein weiter Weg ist. (…) Die Mitarbeiter der LVZ wiesen darauf hin, dass es in der Wissenschaft einen Konsens zur Corona-Pandemie gebe. Nun sei es ihre Aufgabe, ihre Leser über diesen Konsens zu informieren und vor abweichenden Informationen zu schützen. (…) Beide Mitarbeiter der LVZ gaben an diesem Punkt jedoch zu, noch nie vom Netzwerk Evidenzbasierte Medizin gehört zu haben. (…) Als wir darauf hinwiesen, dass die Grundrechtseinschränkungen gravierendere Schäden hervorrufen würden als die Corona-Pandemie, fragten uns die Mitarbeiter der LVZ: „Welche Grundrechtseinschränkungen?“ (…) Beispielsweise verwiesen wir auf Professor Matthias Schrappe, ein langjähriges Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Auf die Frage, ob sie ihn kennen, antwortete ein Journalist der LVZ: ‚Nein, ich höre immer den Podcast von Professor Drosten.‘“
Milosz Matuschek:
Lassen Sie mich durch, ich bin Aufmerksamkeitsjunkie! Das Jahr der geistigen Tiefpunkte war fast vorbei, doch dann sprang ein verhaltensauffälliger deutscher Abgeordneter doch noch mal aus der Kiste. – Auszug: "Seit Monaten läuft ein Überbietungswettkampf um die krasseste Forderung, eine Art Hitparade der autoritär-totalitären Sätze. Nur einer hatte das Gefühl, noch nicht genug getan zu haben, um auch wirklich jedem klar zu machen, dass er Gewehr bei Fuß steht, wenn es darum geht, die Herde der Bürgerschafe (pardon: Impflinge) in die Arme der Pharmalobby zu scheuchen. Man erkennt ihn leicht. Einmal an der Fliege, und dann an der Frisur, die ein bisschen so aussieht, als würde er sich im Dunkeln mit der Heckenschere selbst die Haare schneiden: Karl Lauterbach. Eigentlich ist er nur ein einfacher deutscher Abgeordneter, ein Hinterbänkler, wie so viele. In Corona-Zeiten entdeckte er seine Sadomaso-Neigung und beschloss, Bundes-Covid-Einpeitscher zu werden. Der Job ist denkbar einfach. Bei jeder Maßnahme muss einfach immer noch eine Prise Lauterbachsches Salz mehr in die Wunde. Seine neueste Idee lautet, man reibt sich endgültig die Augen: 'Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.‘“
30. Januar 2021