NachDenkSeiten:
Wenn die Herrschenden den Stier an den Hörnern packen und die Linke nicht einmal den Stier sieht – Auszug: „Ökonomische und politische Herrschaftsstrukturen sichtbar zu machen, ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Grundbedingung für ein linkes Selbstverständnis. (…) Dass man das Geschäft mit Corona, also Kapitalinteressen, mit zur Sprache bringt, löste die üblichen Reaktionen in den staatsnahen Medien aus. Das ist nicht neu. Was aber doch besonders ist, dass viele Linke auf dieser Denunziationswelle mitgrooven und sie gelegentlich noch toppen müssen. Da ist dann von Aluhutphantasien die Rede und wer es ganz ultimativ machen will, der löscht die politischen und ökonomischen Zusammenhänge mit Antisemitismus aus. (…) Man muss also zu allererst eine Kapitalismusanalyse wagen, sie gemeinsam diskutieren, anstatt die Tür dorthin mit der Aufschrift „Zutritt verboten. Achtung Antisemitismus“ zu versiegeln. (…) Wenn man den Ausnahmezustand als Verschwörungstheorie behandelt, hat man sich als Linke*r aufgegeben.“
Statement Media (2009):
Lauterbach – der faulste aller Abgeordneten (Ausschnitt aus einer Pressekonferenz verschiedener Gesundheitspolitiker aus dem Jahr 2009) – Auszug: Frank Spieth (Die Linke): „Lauterbach ist der faulste Abgeordnete, den ich jemals kennengelernt habe. (…) Er ist nur bei zehn der 120 Ausschusssitzungen, die wir mittlerweile hatten, gewesen und das auch nur für jeweils zehn Minuten. (…) Der Mann steht ständig vor den Kameras, aber wenn es darum geht, Gesundheitspolitik in Ausschüssen konkret zu machen, dann findet er nicht statt.(…)“ Jens Spahn (CDU): „Was Herrn Lauterbach angeht, präferiere ich einfach, den zu ignorieren. Jetzt kann man sich darüber beschweren, dass ich mich noch mit ihm auseinandersetzen müsste, aber das würde ihn unnötig aufwerten, ehrlich gesagt. Seine Bedeutung für Gesundheitspolitik ist reziprok zu seiner öffentlichen Bekanntheit.“
Telepolis:
Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst von Magnitski. Die EU will wie andere Länder zuvor ein Magnitski-Gesetz verabschieden, Magnitski gilt nach Darstellung von Bill Browder als Märtyrer, wurde aber wegen Steuervergehen verhaftet. (Andrei Nekrasov) – Auszug: Mein Film "The Magnitsky Act - Behind the Scenes" erzählt die Geschichte von den Schwindeleien in Browders Strohfirmen und auch von meinem eigenen schmerzhaften Weg: vom Glauben an Browder bis zur Erkenntnis, dass er nicht nur mich, sondern auch Medien, Regierungen und Parlamente belogen und betrogen hatte. Dieser Film sollte im April 2016 im Europäischen Parlament mit Beteiligung von ARTE Premiere haben. Die Filmvorführung wurde auf Anordnung von Browders Anwälten im letzten Moment abgesagt. (...) Ich schrieb einen offenen Brief an Frau von der Leyen, die in ihrer Rede zur Lage der Union am 16. September 2020 versprochen hatte, den europäischen "Magnitsky Act" umzusetzen. (...) Was ich aber weiß, dass Frau von der Leyen und die Redner der Veranstaltung, darunter auch Europaabgeordnete, alle Fakten und Dokumente, die ich mühsam zusammengetragen und dargelegt hatte, einfach ignoriert haben."
Statement Media (2009):
Lauterbach – der faulste aller Abgeordneten (Ausschnitt aus einer Pressekonferenz verschiedener Gesundheitspolitiker aus dem Jahr 2009) – Auszug: Frank Spieth (Die Linke): „Lauterbach ist der faulste Abgeordnete, den ich jemals kennengelernt habe. (…) Er ist nur bei zehn der 120 Ausschusssitzungen, die wir mittlerweile hatten, gewesen und das auch nur für jeweils zehn Minuten. (…) Der Mann steht ständig vor den Kameras, aber wenn es darum geht, Gesundheitspolitik in Ausschüssen konkret zu machen, dann findet er nicht statt.(…)“ Jens Spahn (CDU): „Was Herrn Lauterbach angeht, präferiere ich einfach, den zu ignorieren. Jetzt kann man sich darüber beschweren, dass ich mich noch mit ihm auseinandersetzen müsste, aber das würde ihn unnötig aufwerten, ehrlich gesagt. Seine Bedeutung für Gesundheitspolitik ist reziprok zu seiner öffentlichen Bekanntheit.“
Boris Reitschuster:
Mehrheit will, dass Regierung bei Corona mehr auf Kritiker hört. Auszug: „Ich gab bei INSA eine repräsentative Umfrage in Auftrag, online- und telefonbasiert, durchgeführt an diese Wochenende, mit 2.063 Befragten, und mit folgender These: „Ich finde es falsch, dass die Bundesregierung in der Corona-Pandemie zu wenig auf die Experten hört, welche die Maßnahmen der Bundesregierung kritisieren.“ (…) Damit ist klar: Eine deutliche relative Mehrheit von 47 Prozent findet den derzeitigen Kurs falsch, dass die Bundesregierung in der Corona-Pandemie kaum einen Dialog eingeht mit Experten, die ihre Maßnahmen kritisieren. Nur 29 Prozent teilen diese Ansicht nicht und 19 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen. Es besteht also das Bedürfnis in einem großen Teil der Bevölkerung nach mehr Dialog, mehr Kontroverse und einer Einbindung statt Ausgrenzung von Kritikern der Corona-Maßnahmen in den öffentlichen Diskurs und damit auch die Entscheidungsfindung. Das Ergebnis kann man durchaus als Ohrfeige für die Mono-Kultur der Regierung in Sachen Experten auffassen. Interessant ist auch, wie sich diese kritische Ansicht nach Parteipräferenzen aufteilt.“
Achgut:
Bericht zur Coronalage vom 24.11.2020: Gute Nachrichten, schlechte Presse – Auszug: „Ich finde, es ist Zeit für positive Nachrichten. Es gibt in Deutschland akademische Strukturen, die vernunft- und kompetenzgesteuert arbeiten und ihre Zahlen auch dann präsentieren, wenn sie nicht dem öffentlichen Erwartungsdruck entsprechen. Ich möchte Ihnen nun eine Auswertung der Initiative für Qualitätsmedizin, einem Zusammenschluss deutscher und schweizerischer Kliniken erläutern. Sie trägt den Namen „Effekte der SARS-CoV-2 Pandemie auf die stationäre Versorgung im ersten Halbjahr 2020“. (...) Diese Erhebung basiert nicht auf unrealistischen Horror-Modellrechnungen von Panikmachern, auf die sich ganz offenbar die Politik verlässt, sondern auf den Krankheitscodierungen der Abrechnungsdaten und kommt damit der Wirklichkeit so nahe, wie es derzeit möglich ist. Das Ergebnis: Es gab 2020 weniger stationär behandelte schwere Atemwegsinfektionen als 2019 und zwar inklusive Covid-19. (...) Was jedoch sehr irritiert, ist, dass diese Erhebung schon Ende Oktober veröffentlicht wurde und weder Politik noch Medien diese gute Nachricht an die Bevölkerung weitergegeben haben.“
Dennis Schneble:
Anwalt Dr. Justus P. Hoffmann zur IfSG-Änderung – Auszug: „Besorgniserregender ist eher, dass (…) das Gesundheitsministerium weitreichendere Kompetenzen bekommt, auch in bestehende Gesetze einzugreifen. Das hat es in der deutschen Nachkriegsgeschichte noch nie gegeben, dass einem Teil der Exekutive die Befugnis eingeräumt wird, nachträglich Parlamentsgesetze zu ändern. Das ist das, was uns alle in Alarmbereitschaft versetzen sollte. Weil das sind Vorstufen zu Ermächtigungsgesetzen. Ich sage bewusst nicht Ermächtigungsgesetz, weil noch sind wir da nicht. Aber das sind die ersten Vorstufen davon. (…) Das ist eigentlich unvorstellbar und mich wundert, dass das nicht größere Teile der deutschen Verfassungswirklichkeit auch an Professoren, insbesondere im Bezug darauf, nicht Zeter und Mordio schreien. Weil wenn wir damit einmal anfangen, dann hören wir damit auch nicht wieder auf.“
Milosz Matuschek:
Zensur in Zeiten von Corona: wovor hat man eigentlich solche Angst? – Auszug: „Es ist schon interessant: da nennt die Bundesregierung ein Gesetz ausgerechnet „Bevölkerungsschutzgesetz“ (zum Vergleich: das Ermächtigungsgesetz von 1933 war eine „Verordnung zum Schutz von Staat und Volk“), verankert dort eine nie dagewesene Machtfülle für den Bundesgesundheitsminister, der per Verordnungen durchregieren kann, peitscht das Gesetz dann im Eiltempo durch drei Verfassungsorgane und wundert sich, dass jemand darin totalitäre Tendenzen sieht! Am gleichen Abend ging es bei „Maischberger“ übrigens um die Klimakrise. Die meisten Medien interessieren sich gerade jedenfalls weniger für den Zustand der Demokratie in Deutschland, als die Bevölkerung. (...) Und es war ausgerechnet in dieser sensiblen Phase der Gesetzesverabschiedung, als die Zensurschraube der letzten Wochen nochmal merklich angezogen worden ist. Scheinbar ist jegliche Kritik nur noch unter hohem Risiko möglich. Der Journalismus versagt in der ersten Prüfung. Allein in den letzten Wochen verschwanden die reichweitenstarken freien Kanäle von Rubikon und Samuel Eckert von YouTube. Gestern wurde der Kanal KenFM ohne weitere Vorwarnung von Youtube gelöscht. (…) Die einfache Frage, die man sich als unbefangener Beobachter jetzt stellen kann und als wachsamer Bürger auch muss, lautet: Wenn alles gerade mit rechten Dingen zugeht, so hervorragend wissenschaftlich abgesichert, verfassungskonform und moralisch einwandfrei ist: wovor hat man dann so eine Angst?“
Rubikon:
Die Angst aus der Klinik. Der „Great Reset“ im Gesundheitswesen scheint längst vollzogen zu sein. – Auszug: „In Norditalien konnte man beobachten, es kommt auf die Bilder in den Medien an. Ob 2009 in Mexiko oder Anfang 2020 in Wuhan, immer waren es die Bilder, die das Gefühl einer „Pandemie“ vermittelten. Sie sind offenbar wirksamer als Tabellen, Laborwerte, unübersichtliche Krankenakten oder umsichtige Epidemiologie. Trotz monatelanger Recherchen, Nachforschungen, Gesprächen mit Wissenschaftlern und trotz jahrzehntelanger Erfahrung mit den Tücken der Infektionsepidemiologie wird mir nach allen mühevollen Erläuterungen auch heute noch immer wieder entgegengehalten: „Aber haben Sie denn nicht gesehen, was in Bergamo los war? (...) Für die Medien ist es jederzeit möglich, auch in deutschen Kliniken Not, Hektik und Elend darzustellen.“
Achgut:
Medien: Die Übernahme – Auszug: „Was die deutschen Printmedien betrifft, ist die Bundesregierung ganz offen dabei, den Betrieb unter ihre Kontrolle zu bringen. Der Niedergang der großen deutschen Zeitungen und Wochenblätter, die unter ruinösem Auflagenschwund leiden, kommt dieser Übernahme entgegen. (…) Hier kann nun der Staat aushelfen, mit Steuergeldern. Wie die Süddeutsche Zeitung am 2. Juli 2020 berichtete, wurden „zur Förderung des Absatzes und der Verbreitung von Abonnementzeitungen, -zeitschriften und Anzeigenblättern“ von der Bundesregierung kürzlich 220 Millionen Euro bereitgestellt. (…) Die Geldvergabe wird diskret vorgenommen, durch Beilagen und Anzeigen, und möglichst nicht solche der Regierung, der Ministerien, des Staates selbst, sondern von ihnen unterhaltener Stiftungen, Institutionen und NGOs. (…) Es hilft deutschen Steuerzahlern also nicht, wenn sie ihr Spiegel-Abonnement kündigen, weil sie der Infiltration leid sind: Sie bezahlen das Blatt am Ende doch, durch ihre Steuern.“
Tichys Einblick:
Die Bilder der Gewalt – so statuiert man ein Exempel. In Berlin wurde die Corona-Demo zwischen Reichstag und Brandenburger Tor gewaltsam über vier Stunden lang geräumt. Die neue Affinität der Oberpazifisten zur Staatsgewalt ist bemerkenswert. – Auszug: "Es sind Szenen, die auch für Berlin ungewöhnlich sind. (…) Der Wasserwerfer mit dem Namen 'Blu 2‘ bringt sich nur wenige Meter vor dem Reichstagsgebäude in Stellung, mit nach vorne gerichteten, blau blinkenden Leuchten. Er verrichtet sein nasses Werk. Aber es geht nicht um eine, zwei oder drei Salven; er und sein stählerner Kollege werden den ganzen Nachmittag weitermachen, nur mit kurzen Unterbrechungen. Sie werden die Kreuzung Straße des 17. Juni / Ebertstraße vor dem Brandenburger Tor räumen. Zentimeter um Zentimeter, Teilnehmer um Teilnehmer, Liter um Liter. (…) Die Bilder, die dabei entstehen, sind nicht deshalb so unglaublich, weil Wasserwerfer und Pfefferspray unendlich brutal wären, sondern weil man so etwas in dieser Republik nicht mehr für möglich gehalten hätte. (…) Bei jeder anderen Demonstration hätten die heutigen Bilder ein Presse-Echo sondergleichen erzeugt, das der Polizei binnen Minuten Einhalt geboten hätte. Ich sah Kinder in Regenjäckchen um den Hals ihrer Mutter, als die Salve gerade vorbeizog, Rentner die mithilfe des roten Kreuzes verzweifelt versuchten, mit Wasserflaschen ihre hochroten Augen zu säubern. Ich sah Polizisten mit Kanistern auf dem Rücken und den Sprühgeräten in der Hand, die Tränengas gegen Bürger verspritzen, gegen Sitzblockaden junger Frauen. Und immer wieder: Blu 2 wirft und wirft und wirft. Nicht dass ich das für Argumente hielte, aber bei jedem anderen Demozug sähe man diese Bilder auf allen Kanälen zum quängelnden Ton der Reporter. Hier wird mit medialem Schweigen Zustimmung vermittelt.“
NachDenkSeiten:
Debatte zum Infektionsschutzgesetz – Steilvorlage für die AfD – Auszug: "Im Frühjahr konnten der AfD die Maßnahmen gar nicht weit genug gehen. Alice Weidel forderte noch im März schnelle, harte Maßnahmen und die sofortige Schließung der Grenzen. Zur Erinnerung: Damals spielten diejenigen, die heute die größten Lockdown-Fans sind – u.a. Jens Spahn, Lothar Wieler, Karl Lauterbach und Christian Drosten – die Gefahr durch Corona kategorisch runter. Nach dem Motto 'Hauptsache dagegen‘ konnten Weidel und die AfD aber nur so lange punkten, bis die Regierungsparteien eine 180°-Wende hinlegten. Von nun an war die AfD – anfangs als einzige Partei – nicht mehr für, sondern gegen alle Maßnahmen. Was zählt schon Glaubwürdigkeit? (…) bedauerlich ist es, dass durch die Kategorisierung der Maßnahmen-Kritik als AfD-Thema die nötige Kritik geschwächt wird. (…) Wer künftig damit rechnen muss, als AfD-Freund bezeichnet zu werden, wenn er die Maßnahmen kritisiert, wird sich vielfach hüten, den Mund aufzumachen. Und so haben wir drei unerfreuliche Folgen des gestrigen Tages: 1. Der Bundestag hat sich selbst aus dem politischen Spiel genommen und einer Politik per Dekret durch die Exekutive einen Blankoscheck ausgestellt. 2. Kritik daran und Kritik an den Maßnahmen wurde ohne Not der AfD überlassen. 3. Da Kritik an den Maßnahmen künftig vielfach als 'AfD-Position‘ gilt, wird die Kritik selbst mundtot gemacht.“
Rubikon:
Parlamentarischer Dämmerschlaf – In diesen Tagen treten die so genannten Volksvertreter die Demokratie in den Staub und sind dabei, ihre Legitimation zu verwirken. Das Land wird an die Wand gefahren und zeigt sich zermürbt — mit jedem Tag politischer Unfähigkeit und politischen Nichthandelns ein Stück mehr. Vegetieren ist uns Bürgern noch gestattet, mit Leben hat das jedoch nichts zu tun. Keine Kultur mehr, kein Austausch, kaum Sport, kein Miteinander, von Geselligkeit ist gar nicht erst zu sprechen. Kein Reisen, kein Erleben des Sinnlichen. Die Würde des Menschen ist unantastbar, heißt es auf bedrucktem, teurem wie billigem Papier. Sie ist es schon länger nicht mehr in diesem Deutschland. Der machtarrogante Merkelismus ist angetreten, das Leben seiner Bürger mit Füßen zu treten
Tichys Einblick:
Bundestags-Debatte: Nur nicht auf Kritik eingehen. Im Bundestag wurde das Bevölkerungsschutzgesetz debattiert. Auf Kritik gingen die Regierungsfraktionen kaum ein. Der Bundesrat stimmte sofort zu und der Bundespräsident fertigte das Gesetz unmittelbar danach aus. So schnell sind Grundrechtseingriffe legalisiert. – Auszug: "Am Ende wird [das Gesetz] wohl vor dem Verfassungsgericht landen. Wird es dort Bestand haben? Verfassungsrechtler hatten ihre Zweifel (…) schon vorher angemeldet. Merkel und ihre GroKo regieren durch. Draußen sitzen die Demonstranten im Strahl der Wasserwerfer. Besser wäre es gewesen, die Abgeordneten wären vor das Volk getreten und hätten ihre Positionen erklärt. Aber dazu hätten sie den warmen Bundestag verlassen und sich bei acht Grad Außentemperatur mit Bürgern auseinandersetzen müssen, die von der Polizei 'beregnet‘ wurden, wie die Berliner Polizei verbreitet hat. Ein Mehr an Menschenverachtung gibt es, das muss man sagen. Etwa in Minsk. Trotzdem bleibt ein schlechtes Gefühl zurück: Ein oberflächliches, unwilliges Parlament, ein Minister, der in Arroganz und Überheblichkeit auftritt, und eine Polizei, die mal dem Volk zeigt, was es wert ist: Es wird behandelt wie Gemüse, das man beregnet.“
Dr. Kay E. Winkler:
Bei den Ordnungswidrigkeiten ist es wichtig zu fragen, wird mit den Maßnahmen überhaupt ein legitimer Zweck verfolgt? In Bezug auf die neue Corona-Verordnung habe ich gerichtlich Einsicht in die Verwaltungsakten der Sächsischen Landesregierung erhalten und dort Unglaubliches vorgefunden. In Bezug auf die Bußgelder bei Verstößen gegen die Maskenpflicht findet sich in einem Diskussionspapier der Sächsischen Staatskanzlei vom 24. Oktober 2020 ein Kommentar, der Wasser auf die Mühlen der "Querdenker" oder "Corona-Leugner" ist: „Das Thema Maskentragen ist zwar überall jetzt als Maßnahme in der Umsetzung, dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass das Tragen oder nicht-Tragen von Masken an Stellen, an denen es überprüft werden könnte, aus medizinischer Sicht eher ein Zeichen der Solidarität und Wahrnehmung der Problematik ist. Die Infektionen finden an anderen Stellen statt, an denen keine Masken getragen werden. Es ist zu vermuten, dass das die Bürger eher als weitere Schikane ansehen. Von daher sollte man auch verstärkt Aufklärung betreiben, damit der Bürger auch im privaten Umfeld Einsicht walten lässt.“ (…) Bei der Maskenpflicht handelt es sich nach diesem Statement um reine Symbolpolitik. (…) Wenn sich der Eindruck aus diesen Schriftstücken bestätigt, sehe ich keine rechtliche Grundlage für die Aufrechterhaltung der neuerlichen Verschärfung der Maßnahmen.
Boris Reitschuster:
Insider: „Corona-Gesetz wird Abstimmung im Blindflug“ – Auszug: „Nachdem gestern hier auf meiner Seite ein Abgeordneter der Regierungsfraktionen auspackte, wie es hinter den Kulissen rumort, meldete sich heute der Mitarbeiter eines anderen Abgeordneten und erzählte mir unglaubliche Interna. Das umstrittene „Dritte Corona-Gesetz“, das mehrere Grundrechte erheblich einschränkt und dem Gesundheitsministerium zahlreiche Ermächtigungen gibt, werde „im Schweinsgalopp durchs Parlament getrieben“, so der Mitarbeiter eines Unions-Abgeordneten: „Die Abstimmung findet faktisch im Blindflug statt, die Abgeordneten werden nicht mal genau wissen, worüber sie abstimmen.“ (…) Die Wähler machten derzeit den Volksvertretern die Hölle heiß, so der Mitarbeiter, dessen Angaben ein Kollege von ihm bestätigte: „Normalerweise kommen 300 Briefe am Tag rein, jetzt 4.000. Die Briefe werden in der Regel einfach gelöscht, die ‘Delete‘–Taste ist derzeit die meist benutzte Taste im Bundestag. Der Wählerprotest ist den meisten Abgeordneten egal.“ Denn über ihre Wiederwahl entscheiden weniger die Wähler als die Parteigremien bzw. die Parteiführung. Auf die Frage, warum die Mehrheit mitmache, antwortete der Mann: „Die Abgeordneten haben Angst.“
Novo Argumente:
Der Regierung fehlt eine Covid-Strategie. Weil ihnen eine klare Strategie im Umgang mit Corona fehlt, haben sich die Politiker entschlossen, die Bürger für ihre Versäumnisse verantwortlich zu machen, und ihnen Leichtsinn zu unterstellen. – Auszug: „Doch, anders als im März, als der erste Lockdown verhängt wurde und die Regierung – scheinbar – traumhafte Zustimmungsraten erhielt, hat sich die Stimmung gewandelt. Zum ersten Mal seit das Virus auf der Bildfläche erschien, ergab eine repräsentative Studie, dass mehr Deutsche unzufrieden als zufrieden mit der Regierung sind. (…) Wenn das Vertrauen in die Regierung erodiert, dann gibt es hierfür einen Grund: Ihr Stil und ihr Ton. Seit Wochen erhebt ein ganzer Chor von Regierungsvertretern und -beratern moralische Vorwürfe, die sich gegen die Öffentlichkeit richten.“
Franziska Schneider:
Journalismus: Die selbstgemachte Zensur. Ein Interview mit Marcus Klöckner. Auszug: "Diejenigen, die sagen, eine Zensur findet statt, haben recht. Sie liegen aber falsch, wenn Sie die Zensur auf einen externen Zensor zurückführen. (...) Der Knackpunkt bei der Diskussion um Zensur in deutschen Medien besteht darin, dass beide Seiten sich einem enggefassten Zensurbegriff und Zensurverständnis bedienen und so permanent aneinander vorbeireden. Zensur erfordert eben nicht immer einen externen Zensor. Zensur kann sehr wohl auch von innen ausgehen. (...) Journalisten sortieren Informationen, Nachrichten, Standpunkte, Analysen, aber auch Akteure, die nicht den in den Redaktionen vorherrschenden Weltbildern entsprechen, weitestgehend gnadenlos aus. Die Berichterstattung, insbesondere die der großen Medien, gibt nicht ansatzweise die Meinungsvielfalt wieder, wie sie in der Bevölkerung vorhanden ist, sondern bedient im Wesentlichen die sehr enggefassten Glaubensüberzeugungen der dominierenden Klasse innerhalb des journalistischen Feldes. Da nahezu alle Informationen und Ansichten, die diesen Überzeugungen entgegenstehen, aus dem Mediensystem rausgehalten werden, muss man von einer Zensur sprechen."
Cicero:
"Ich vertraue meinem Immunsystem“ – Der Berliner Hausarzt und Internist Erich Freisleben steht in seiner Praxis Tag für Tag an vorderster Corona-Front. Im Interview rät er zu mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Virus. Gute Ernährung, frische Luft und Sport stärkten das Immunsystem weit besser als Panik und Isolation. – Auszug: "Im Unterschied zur ersten Welle im Frühjahr, als die Angst vor der Ansteckung die allergrößte Sorge war, erlebe ich mittlerweile viele Patienten in meiner täglichen Sprechstunde, die geradezu zermürbt sind und seelische Symptome zeigen. Sie zeigen weniger Zuversicht auf das Leben und die Zukunft. Die Menschen befinden sich in einer Art Dauerspannung, die an ihren Kräften zehrt. Wenn ich das Gefühl habe, die Pandemie macht mich ohnmächtig, ist das für den Körper eine Katastrophe. (…) In der täglichen Praxis erlebe ich immer wieder, dass Resignation die Tür öffnet für Krankheiten. Ein großes Problem ist auch die Einsamkeit und die [sich] daraus ergebenen Folgeschäden. Das medizinische Fachgebiet der Psychoimmunologie lehrt uns, wie groß der Einfluss der Psyche auf das Immunsystem ist. (…) Wenn man sich vorstellt, dass unter dem Druck der Pandemie ein neues Impfverfahren eingeführt wird, das gleichzeitig ein neues Kapitel aufschlägt an Manipulationen im biogenetischen Bereich, können wir gar nicht ausdenken, was in Zukunft am evolutionären Bestand des menschlichen Genpools sonst noch manipulativ verändert werden wird – ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt. Aber wenn dies einmal geschieht, ist das nicht mehr rückgängig zu machen.“
Arte:
Corona: Sicherheit kontra Freiheit. Deutsche, Franzosen und Schweden in der Krise. (Dokumentarfilm, Länge 52 Minuten; Anmerkung Stefan Korinth: Ein hervorragender Film, auf den wir hier erneut hinweisen, weil solche Beiträge im deutschen Fernsehen ansonsten kaum vorkommen. Die Doku zeigt, wie die Regierungen in Deutschland und Frankreich durch ihre Lockdownmaßnahmen unglaublich viel sozialen, wirtschaftlichen und politischen Sprengstoff in die Gesellschaften getragen haben. Es kommen viele kluge und besonnene Stimmen zu Wort. Aber besonders aus Deutschland auch einige erschreckende Aussagen.) – Auszug: „Schuldirektorin Antje Schmidt: „Für mich ist jeder Einzelne ein Mensch, der im Zweifelsfall eine Krankheit weitergeben kann. Das ist die einzige Überlegung und Tatsache, die mich leitet.“ [29:30] Eine Schülerin: „Gestern in der Deutsch-Stunde haben wir es geschafft, alle zu überreden, die Masken anzuziehen. Das war ein schönes Gefühl, denn wenn alle die Maske runter haben, dann hat man schon ein unwohles Gefühl.“ [31:50] Karl Lauterbach (SPD): „Die demokratische Einschränkung von Freiheiten in Pandemiezeiten ist ein Instrument, möglichst viele Freiheiten, die man noch hat, zu schützen.“ [43:50] Altersheimbewohnerin Ingeborg Feldmann: „Wir sind eingesperrt. Man ist ja kein freier Mensch, so dass man mal sagen kann: Jetzt gehst Du dahin oder nur mal ein paar Schritte die Straße rauf – das darf man ja alles nicht mehr.“ [45:50]
Nachdenkseiten:
Am 11. 11. kam passend zur närrischen Jahreszeit ein etwas anderer Beitrag eines NachDenkSeiten-Lesers. Etwas zum Schmunzeln, damit man‘s besser aushält. – Auszug: „Überraschend hat die Staats- und Parteiführung heute einen von der Charité entwickelten Wirkverstärker für die kommenden SARS-CoV-2-Impfstoffe angekündigt. Wie ein Regierungssprechender erklärte, wird die regelmäßige Anwendung der angienetten® seiner Kenntnis nach ab sofort, also äh unverzüglich, empfohlen. (…) Klinische Ringversuche unter Leitung einer ebenso unverfänglichen wie alternativlosen Koryphäe auf diesem Gebiet, unter Teilnahme von 16 Ministerpräsidentenden, führenden Gesundheitspolemisierenden und Medienagitierenden, hätten übereinstimmend gezeigt, dass die gewünschte Wirkung unmittelbar nach der anal-verbalen Verabreichung einsetzt. Inwieweit diese dauerhaft anhält oder mit Nebenwirkungen einhergeht, ist momentan Gegenstand nachklinisch teleskopierter Studien. So sickerte bereits durch, dass bei mehreren Probanden infolge ungewöhnlich heftigen und geräuschvollen Stuhlabgangs im MRT-Bild anstelle des Gehirns ein dunkler Schatten sichtbar wurde, der üblicherweise auf einen mit Luft gefüllten Hohlraum hindeutet.“
Telepolis:
Keine Angst vor Corona-Toten! Steigt die Anzahl der positiv auf Sars-Cov-2 Getesteten, dann steigt automatisch auch die Anzahl der scheinbar an Corona Gestorbenen – Auszug: "Die Ankündigung, dass wir unsere Rechte und Freiheiten erst wiederbekommen, wenn ein Impfstoff vorhanden ist, ist in einer Demokratie eine bislang nicht denkbare Unverschämtheit. Wir können unser politisches System nicht an den Zufall einer technischen Problemlösung hängen. (…) Es scheint kein Zufall zu sein, dass die technokratischen Phantasien des Sieges über den Virus mit Bestrafungsstrukturen einher gehen. (…) Es gibt tausende Viren und tausende Virologen, deren Karrieren daran hängen, dass sie Viren entdecken, die dann als gefährlich gelten. Wenn Regierende früher ihr Volk disziplinieren wollten, dann mussten sie mühsam Feinde aufbauen, gegen die man dann in Kriege ziehen konnte, um das Volk hinter sich zu versammeln. Künftig kann man jederzeit einfach einen beliebigen Virus aus dem Portfolio ziehen und diesem den Krieg erklären. Die Angst vor Toten scheint immer zu wirken. Momentan sieht es so aus, als ob dies eine sehr effiziente Herrschaftsstrategie wird.“
RT Deutsch:
"Die Revolution darf nicht stattfinden" – Uwe Steimle zu Querdenken in Leipzig – Auszug: „Es ist irre zu sagen, die Demonstration muss abgebrochen werden, es sind zu viele Leute da. Das ist so, als würde man sagen, die Revolution darf nicht stattfinden, weil sie könnte sonst stattfinden. (…) Ich würde sagen, dass wir uns in einer vorrevolutionären Situation befinden. Wir brauchen einen Tisch, einen Dialog, wie das weitergehen soll, sonst verhärten sich die Fronten. (…) Wir haben keine Coronakrise, sondern eine Kapitalismus-Insolvenzverschleppung.“
Norbert Häring:
Was sie alles über den digitalen Euro wissen sollten, um sich davor zu fürchten – Auszug: „Wer daran glaubt, ausgerechnet die Zentralbanken, die seit zehn Jahren unter US-amerikanischer Führung gemeinsam daran arbeiten, das Bargeld zurückzudrängen, würden den digitalen Euro so ausgestalten, dass man damit mehr als Kleinstbeträge anonym bezahlen kann, der oder die ist hochgradig naiv. Nicht nur was Bargeld angeht, sondern zum Beispiel auch bei aufladbaren Kreditkarten, mit denen man unter Wahrung der Privatsphäre im Internet einkaufen könnte, sind die Möglichkeiten der Nutzung und die erlaubten Beträge immer weiter beschnitten worden. Warum sollen diejenigen, die das getan haben, plötzlich beim digitalen Zentralbankgeld den Wert der finanziellen Privatsphäre für die Menschen achten lernen? (…) Das finanzielle Wohl und Wehe der Nationen darf nicht mehr Leuten anvertraut werden, die vom Wählerwillen gänzlich unabhängig sind und sich deshalb ungehindert als Interessenwahrer der privaten Finanzbranche und der Reichen gebaren können. Nichts wird besser, indem man denen, die das Falsche wollen, bessere Instrumente an die Hand gibt.“
Unser Politikblog:
Strafanzeige beim Internationalen Strafgerichtshof wegen Corona-Schockmaßnahmen – Aufruf zu Zeugenaussagen – Auszug: „Menschenrechtsverteidigerin Sarah Luzia Hassel-Reusing bereitet eine Strafanzeige an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wegen der Anwendung der Schockstrategie unter dem Deckmantel von Corona vor. Es geht um die Maßnahmen, welche die Schwere eines Verbrechens an der Menschlichkeit (Art. 7 Römisches Statut) erreicht haben. Zivilisten werden im Rahmen einer groß angelegten und systematischen Politik geschädigt in Form der Einzeldelikte Tötung, Freiheitsentzug, Folter, Verfolgung und schwere Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit oder der geistigen oder körperlichen Gesundheit. (…) Damit der IStGH ein Verfahren einleiten und die Schuldigen ermitteln kann, ist es erforderlich, die Systematik oder Großangelegtheit darzulegen, und es bedarf auch genug Aussagen von geschädigten Personen, von deren Angehörigen oder Zeugen, die einen Tatbeitrag mitbekommen haben. Zeugen werden aufgerufen, sich an die Menschenrechtsverteidigerin oder an die Rechtsanwältin Viviane Fischer zu wenden.“
ORF:
Falsche CoV-Tests: Ärger bei Fußballmeister. Große Verwirrung und auch Verärgerung herrscht bei Fußballmeister Salzburg – wegen der unterschiedlichen und scheinbar widersprüchlichen Coronavirus-Testergebnisse von Spielern in den letzten Tagen. Zunächst wurden sechs Spieler positiv, dann negativ getestet. Auszug: „Die Quarantäne gegen die Spieler wurde mittlerweile aufgehoben. Das involvierte Labor betonte gegenüber dem ORF, dass weder beim Test, noch bei der Auswertung, noch bei der Übermittlung Fehler passiert seien. Alle Ergebnisse seien korrekt. Und bei bei positiven PCR-Tests mit geringer Viruslast sei es durchaus möglich, an einem Tag positiv und am nächsten negativ zu sein. Beobachter fragen sich nun, ob wegen solcher Fakten auch Bürger behördlich in längere Quarantäne geschickt wurden oder werden, die eigentlich auch negativ wären am nächsten Tag? (…) Auf die Frage, ob es nicht völlig überraschend sei, dass gleich bei sechs Fußball-Profis derselbe Verlauf festgestellt wurde, sagte Laborleiter Hans Georg Mustafa: 'Auf den ersten Blick ist das schon überraschend, aber wir haben solche Phänomene schon beobachtet'.“
Achgut:
Sachsens Grüne vermissen Wasserwerfer-Einsatz – Auszug: "Der Vorwurf eines Sprechers der Grünen gegenüber einem Innenminister, die Polizei hätte bereitgestellte Wasserwerfer nicht gegen Demonstranten eingesetzt, hat schon eine besondere Qualität. Denn auch als es die Angriffe aus einer kleinen Gruppe gab, wäre ein Wasserwerfereinsatz nicht möglich gewesen, ohne Unbeteiligte in Mitleidenschaft zu ziehen. Statt nun, wie insbesondere rotgrüne Politiker, die Polizei dafür anzugreifen, dass sie die Demonstration ob Zehntausender nicht mit Polizeigewalt aufgelöst hat, sollten sie dem Leipziger Polizeipräsidenten eigentlich dankbar sein. Gerade Politiker, die doch schlechte Bilder so sehr fürchten, sollten sich freuen, dass sich die Polizeiführung für die Deeskalation entschieden hat. Hätten sie ernsthaft lieber gewollt, dass Polizeieinheiten auf dem Leipziger Ring Demonstranten mit Wasserwerfern und Knüppeln auseinander jagen? Welche Assoziationen und Emotionen hätten solche Bilder wohl geweckt? Dass kluge Polizeiköpfe das verhindert haben, verdient Anerkennung. Wer daraus stattdessen einen Skandal macht, dem scheint an einer Eskalation gesellschaftlicher Konflikte gelegen zu sein.“
The Blogcat:
Die Covidianer-Sekte – Auszug: „Eines der Markenzeichen des Totalitarismus ist die massenhafte Konformität mit einem irren offiziellen Narrativ. Kein gewöhnliches offizielles Narrativ, wie etwa die Narrative vom „Kalten Krieg“ oder dem „Krieg gegen den Terror“. Ein völlig wahnhaftes offizielles Narrativ, das wenig bis keine Verbindung zur Realität besitzt und das der Mehrheit der Fakten widerspricht. Nazismus und Stalinismus sind die klassischen Beispiele, aber das Phänomen lässt sich besser an Sekten oder anderen subkulturellen Gesellschaftsgruppen beobachten. (…) Diese Narrative sind ausnahmslos paranoid, stellen den Kult als gefährdet oder von einem bösen Feind oder gegnerischen Kräften verfolgt dar, und nur ein bedingungsloser Konformismus mit der Ideologie der Sekte kann die Mitglieder davor schützen. (…) Das passiert gerade in den meisten unserer Gesellschaften. Es wird ein offizielles Narrativ eingepflanzt. Ein totalitäres offizielles Narrativ. Ein völlig irres offizielles Narrativ, das nicht weniger wahnhaft ist als das der Nazis, oder der Manson-Familie, oder jeder anderen Sekte. Die meisten Menschen können nicht erkennen, dass es passiert, aus dem einfachen Grund, dass es an ihnen geschieht.“ (Anmerkung Stefan Korinth: Auf den englischen Originaltext „The Covidian Cult“ von CJ Hopkins hatte Multipolar bereits am 30. Oktober hingewiesen.)
Dennis Schneble:
Moral in Zeiten der Coronoia – Auszug: „Der Biologe Marc Hauser hat anhand von Gedankenmodellen in Form ethischer, zunehmend verzwickter ausgestalteter Zwickmühlen erforscht, welche Lösungen für Menschen in bestimmten Zwangssituationen moralisch vertretbar wären und welche nicht. Basis hierfür ist ein außer Kontrolle geratener Waggon auf einer Eisenbahnstrecke vor einem Bahnhof. In der Grundvariante sitzt eine Person im Stellwerk und hat die Möglichkeit, durch das Umstellen einer Weiche den Waggon auf ein Nebengleis zu leiten. Damit rettet sie zwar fünf Personen das Leben – sorgt aber dafür, dass eine Person auf dem Nebengleis vom Waggon zermalmt wird. Hier stimmen die meisten Befragten überein, dass dies in diesem Fall zulässig und vertretbar wäre. (…) Viele der [durch Corona] besonders Verängstigten haben meines Erachtens auch deshalb jegliche noch vorhandenen moralischen und ethischen Hemmungen verloren, weil man die Menschen ganz allgemein in einer derart totalitären Art und Weise verobjektiviert, also ihrer Menschenwürde beraubt hat, dass in diesen eben gar keine Menschen mehr gesehen werden, sondern nur noch Gegenstände – und dies auch noch in Form von „Biowaffen“ bzw. „Virenschleudern“. In diesem Falle hat man natürlich auch überhaupt keine Skrupel mehr, unzählige Menschen vom Waggon überrollen zu lassen bzw. sie ins soziale und finanzielle Elend oder gar (vor allem in der dritten Welt) in den Hungertod zu schicken. Wenn dadurch möglicherweise andere vor dem herannahenden Corona-Waggon „gerettet“ werden könnten.“
n-tv:
GroKo einig beim Infektionsschutzgesetz – Auszug: „Union und SPD haben sich auf eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes geeinigt, mit der die Corona-Einschränkungen künftig besser vor den Gerichten bestehen sollen. (…) Das Gesetz soll bereits am Freitag in erster Lesung im Bundestag beraten und in der nächsten Sitzungswoche Mitte November verabschiedet werden. (…) Inhalt des neuen Paragrafen 28a seien Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im privaten wie im öffentlichen Raum, eine Anordnung von Abstandsgebot im öffentlichen Raum, die Verpflichtung zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung sowie die Untersagung oder Beschränkung von Einrichtungen, die die Kultur- oder Freizeitgestaltung ausmachen, sagte Unions-Fraktionsvize Georg Nüßlein. Insgesamt werden Nüßlein zufolge dort 14 Punkte aufgeführt. ‚Das ist die Variante, sie absolut gerichtsfest zu machen‘, erklärte der CSU-Politiker. Damit werde sichergestellt, ‚dass uns kein Verwaltungsgericht an der Stelle vorhalten kann, der Deutsche Bundestag sei entweder nicht beteiligt gewesen oder die Maßnahme ist nicht verhältnismäßig‘.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Ein indirektes Eingeständnis, dass die Maßnahmen bislang als illegal gewertet werden können.)
Augsburger Allgemeine:
"Biden hat noch die Chance, die Wahl knapp zu gewinnen." Der Amerika-Experte Thomas Jäger hatte vor vier Jahren Trumps-Wahlsieg vorhergesagt. Der Kölner Professor erklärt im Interview den überraschenden Ausgang der US-Wahl 2020. – Auszug: „Die Umfrageinstitute lagen völlig falsch. Sie haben vorhergesagt, dass Joe Biden einen Riesengewinn einfährt. Doch am Ende hat er von den sieben Staaten, die er laut den Umfragen hätte gewinnen sollen, nur einen Staat, Arizona, gewonnen. In Florida und Ohio war Donald Trump klarer Sieger. Für Biden war der gewünschte Aufstand der Rentner gegen Trump in Florida nicht so einfach zu mobilisieren, wie er das dachte. (…) Joe Biden hat noch die Chance, die Wahl knapp zu gewinnen, wenn alle Briefwahlstimmen ausgezählt sind. Die endgültige Wahlentscheidung läuft auf die drei Staaten Michigan, Wisconsin und Pennsylvania hinaus. Und da ist Geduld gefragt, weil hier die Auszählung noch sehr lange dauern kann.“
Daniele Ganser:
Corona und die Medien (Vortrag vom 11.9. 2020, Länge: 41 Minuten) Auszug: „Bilder können eine Angst erzeugen, auch wenn die Daten diese Angst gar nicht mehr untermauern. Ich bin schon so lange an Propagandaforschung dran, dass ich Ihnen sagen kann: Wenn man sechs Monate lang über die Verkehrstoten berichtet hätte mit Bildern von den Schwerverletzten und Toten, mit Schlagzeilen wie „Sandra (6) auf Fußgängerstreifen überfahren“ oder „Kurt (68) bei Frontalzusammenstoß getötet“ – dann können Sie sicher sein, dass Forderungen kämen, dass die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 20 Stundenkilometer betragen muss. Wenn man eine Gruppe von Toten herausgreift und über die intensiv berichtet, erzeugt das etwas. Sie können das auch mit Badetoten machen. Wenn Sie das Thema sechs Monate durch die Bevölkerung jagen, geht niemand mehr baden. Und wenn jemand baden geht, würde man sagen: „Bist Du lebensmüde?“ (…) Ich bin kein Arzt, ich bin Historiker. Ich kann [die Argumente kritischer Mediziner zu Corona] einfach lesen genauso wie Sie [im Publikum]. Ich traue mir auch zu, dass ich selber denken kann. Ich brauche keinen Kanzler und keine Kanzlerin, die mich an die Hand nimmt.“
Rubikon:
Das Mitläufer-Syndrom. Aus Angst vor der entfesselten Macht des Staates redet sich die Mehrheit der Bürger verzweifelt ein, dass es bei den Corona-Maßnahmen mit rechten Dingen zugeht. Auszug: „Sprachlos erlebt man zum x-ten Mal die völlige Wirkungslosigkeit faktischer beziehungsweise logischer Argumente bei denen, die treu der Regierungslinie und den Mainstream-Medien folgen. Diese Mehrheit, zu der auch weite Teile der ehemals regierungskritischen „Zivilgesellschaft“ gehören, diskutiert nicht über Zahlen und Statistiken, über Nachweise, Belege, Theorien, Argumente, nein: Ihre Mitglieder weigern sich, sie zur Kenntnis zu nehmen. Sie lehnen es ab, die Fachleute und Journalisten, die diese Argumente vorbringen, auch nur anzuhören. Stattdessen beleidigen sie Kritiker der Maßnahmen. (…) Die gängige Erklärung für diese Lähmung des Verstandes ist: Das Virus ist der neue innere Feind, mit dem die Eliten Herrschaft durch Angst in neuer Verkleidung ausüben. Die Menschen werden zu Untertanen, weil sie Angst haben vor Sterben und Tod. Genau das aber glaube ich nicht. (…) Die wenigsten haben wirklich Angst vor dem Virus. Aber alle haben große Angst vor der plötzlich entfesselten Macht des Staats.“
Harald Walach:
Neue Daten – neues Leid? Eher: neue Hoffnung! Auszug: „In der Tat: ein Anstieg der prozentual – im Verhältnis zur Anzahl der Tests – positiv auf Sars-CoV-2 Getesteten auf aktuell 5,6% ist festzustellen. Ist dieser Anstieg Besorgnis erregend? Wenn man vom Narrativ des Killervirus ausgeht vermutlich schon. Denn daran ist erkennbar, dass die „Maßnahmen“ – Maskentragen, Appelle zur Vorsicht – die Verbreitung von Viruspartikeln nicht verhindern können. Fatal – wenn es sich denn wirklich um ein Killervirus handeln würde. (…) Da der Verlauf der Hospitalisierungen mindestens am Anfang den Verlauf der prozentual positiv getesteten Fälle spiegelt und der Verlauf der Todesfälle diesem ungefähr zwei bis drei Wochen hinterherhinkt, müsste sich eigentlich die Zahl der Hospitalisierungen und der Todesfälle diesem Trend mittlerweile angepasst haben, wenn die Sars-CoV-2 positiv Testungen einen direkten Zusammenhang mit den klinischen Fällen hätten. Das haben sie offenkundig nicht. (...) Die schon öfter vermutete Kreuzimmunität wurde jetzt mehrfach bestätigt, u.a. sogar von einer Arbeitsgruppe der Charité. (…) Daher ist auch die allgemeine Maskenhysterie, mit denen unsere Kinder überall in der Schule und wir alle an vielen Orten konfrontiert sind, nicht zu rechtfertigen. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass es kaum irgendeinen haltbaren Beleg für die Wirksamkeit solcher Masken gibt. Der Cochrane-Review, der die Wirksamkeit von Masken bei Grippeviren untersucht hat, die in Größe und Art dem Sars-CoV-2 sehr nahe kommen, kommt zum Ergebnis, dass Masken wirkungslos sind, und zwar alle Typen. (…) Es fällt auf, dass in den Ländern, in denen Maskentragen sogar im Freien obligatorisch war und teilweise wieder ist, wie in Spanien oder Belgien, die Zahl der klinischen Fälle und Todesfälle nicht niedriger, sondern höher ist. “
Daniele Ganser:
Corona und die Medien (Vortrag vom 11.9. 2020, Länge: 41 Minuten) Auszug: „Bilder können eine Angst erzeugen, auch wenn die Daten diese Angst gar nicht mehr untermauern. Ich bin schon so lange an Propagandaforschung dran, dass ich Ihnen sagen kann: Wenn man sechs Monate lang über die Verkehrstoten berichtet hätte mit Bildern von den Schwerverletzten und Toten, mit Schlagzeilen wie „Sandra (6) auf Fußgängerstreifen überfahren“ oder „Kurt (68) bei Frontalzusammenstoß getötet“ – dann können Sie sicher sein, dass Forderungen kämen, dass die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 20 Stundenkilometer betragen muss. Wenn man eine Gruppe von Toten herausgreift und über die intensiv berichtet, erzeugt das etwas. Sie können das auch mit Badetoten machen. Wenn Sie das Thema sechs Monate durch die Bevölkerung jagen, geht niemand mehr baden. Und wenn jemand baden geht, würde man sagen: „Bist Du lebensmüde?“ (…) Ich bin kein Arzt, ich bin Historiker. Ich kann [die Argumente kritischer Mediziner zu Corona] einfach lesen genauso wie Sie [im Publikum]. Ich traue mir auch zu, dass ich selber denken kann. Ich brauche keinen Kanzler und keine Kanzlerin, die mich an die Hand nimmt.“
Katholisches:
Offener Brief von Carlo Maria Viganò an Donald Trump (25.10.) – Auszug: „Ich schreibe Ihnen inmitten des Schweigens sowohl der zivilen als auch der religiösen Autoritäten. (…) Inmitten dieses düsteren Bildes, dieses anscheinend unaufhaltsamen Vormarschs des ‚Unsichtbaren Feindes‘, taucht jedoch ein Element der Hoffnung auf. Der Gegner weiß nicht, wie man liebt, und er versteht nicht, daß es nicht ausreicht, ein bedingungsloses Grundeinkommen zu gewähren oder Hypotheken zu streichen, um die Massen zu unterjochen und sie davon zu überzeugen, wie Vieh gebrandmarkt zu werden. Dieses Volk, das allzu lange die Missbräuche einer hasserfüllten und tyrannischen Macht erduldet hat, entdeckt wieder, daß es eine Seele hat. Es versteht, daß es nicht bereit sein kann, seine Freiheit gegen die Homogenisierung und Annullierung seiner Identität einzutauschen. Es beginnt den Wert der familiären und sozialen Bindungen, der Bande des Glaubens und der Kultur zu verstehen, die ehrliche Menschen vereinen. Dieser Great Reset ist zum Scheitern verurteilt, weil jene, die ihn geplant haben, nicht verstehen, daß es immer noch Menschen gibt, die bereit sind, auf die Straße zu gehen, um ihre Rechte zu verteidigen, um ihre Lieben zu schützen, um ihren Kindern und Enkeln eine Zukunft zu geben.“
Novo Argumente:
„Je länger Grundrechtseingriffe dauern, desto folgenreicher sind sie.“ Interview mit Juraprofessorin Monika Frommel – Auszug: "Virologen sind zwar wichtige Berater, haben aber einen Tunnelblick. Sie verstehen viel von Viren, aber wenig von Volksgesundheit. Sie können den Nutzen und Schaden der rein virologisch motivierten Ratschläge nicht abschätzen, da sie isoliert auf einen Teilaspekt schauen. Sie sind also nur bedingt gute, sicher nicht die besten Berater. Erst wenn man verschiedene Berater einbezieht und konkrete Studien zur Verfügung hat und sie auch zu interpretieren weiß – was immer noch nicht ausreichend gut der Fall ist –, kann man die Letalität und die konkreten Gefahren bestimmen. Dies zu versäumen, war grob fahrlässig. Die Prognose Ende März taugt nicht mehr für die Strategie zu Beginn der kalten Jahreszeit. Die Bundes- und Landes-Verordnungen müssten evaluiert und neu angepasst werden. Stattdessen dominiert eine pauschale Besorgnis. (...) Nötig sind mehr Gelassenheit und mehr Verständnis für statistische Zusammenhänge. Hilfreich sind insbesondere Gerichtsurteile, welche die Verantwortlichen dazu zwingen, besser und durch Tatsachen zu belegen, ob und wo konkrete Gefahren anzunehmen sind und wo es nur abstrakte Risiken gibt."
Telepolis:
Fatale Fehler vor dem zweiten Lockdown in Österreich. Auszug: "Wenn man sich die eher kargen veröffentlichten Daten genau ansieht, stößt man zudem auf zahlreiche Ungereimtheiten, die einen Wissenschaftler den Kopf schütteln lassen. COVID-19-Fälle und -Cluster werden sogenannten "Settings" wie "Haushalt", "Arbeit" oder "Freizeit" zugeordnet, aber nicht einmal diese Settings werden definiert. (...) Das Hauptproblem bei den AGES-Zahlen ist aber, dass nur sehr wenige Cluster und Fälle den Bereichen "Hotel/Gastro" und "Sport" zugeordnet werden konnten. Das heißt nun entweder, dass dort das Contact Tracing versagt hat oder dass in diesen Bereichen tatsächlich so wenige Fälle sind. Wenn Ersteres, stellt sich die Frage nach der wissenschaftlichen, logistischen und politischen Verantwortung, wie auch der "Standard" kritisch bemerkt. Wenn Letzteres, wird die Bevölkerung nicht verstehen, warum sie nun ausgerechnet auf Restaurant- und Fitnesscenter-Besuche verzichten muss."
Achgut:
Karl Lauterbach und der IQ-Verlust: Macht Corona dumm? Auszug: „Karl Lauterbach, fleischgewordenes Martinshorn der Ära Corona, hat wieder einmal Alarm geschlagen – und zwar sehr erfolgreich. (…) Lauterbach behauptet also, es habe einen Vorher-nachher-Vergleich gegeben bei den Personen, die Corona-positiv waren. Dabei habe sich herausgestellt, dass diejenigen mit schweren Covid-19-Verläufen im Zuge ihrer Erkrankung heftige 8,5 IQ-Punkte eingebüßt hätten. Kurz, SARS-CoV-2 macht dumm. Alles falsch. Nichts dergleichen fand statt. Einen Vorher-nachher-Abgleich gab es nicht – konnte es gar nicht geben, weil es keine Vorher-Tests gab. Die Studienautoren setzten nur die Ergebnisse der Corona-Positiven in Relation zu den Resultaten der restlichen Testteilnehmer. Bei denen mit „schweren Verläufen“ stellte sich heraus, dass sie im Schnitt um 8,5 Punkte schlechter abgeschnitten hatten als andere, die nicht Corona-positiv getestet waren. Ob die (sehr wenigen) schwer Covid-19-Erkrankten bereits zuvor „kognitiv schwächer“ (vulgo: blöder) als der sonstige Durchschnitt waren, weiß man nicht. (…) Auch die weiteren Behauptungen von Kassandra-Karl sind unhaltbar oder unzutreffend. Die Studie zeigt nicht, dass bei Personen „mit leichten Symptomen“ die „Denkfähigkeit deutlich eingeschränkt“ wurde. Die von den Autoren ermittelte Abweichung ist minimal, die „deutliche Einschränkung“ hat Lauterbach dazugedichtet, genau wie die „wahrscheinlich bleibenden“ Schäden.“
30. November 2020