NachDenkSeiten:
Auffälliges Schweigen über Schweden. Hier ein Bericht von Henning Rosenbusch – Auszug: „Das alles gibt es in Schweden momentan nicht: Masken(pflicht), Beherbergungsverbote, Sperrstunden, kalte Klassenzimmer mit maskierten Kindern, Aufrufe zum Denunziantentum, Verordnungswahn, Corona-Polizeikontrollen, Diskussionen um die Unverletzlichkeit der Wohnung, Demonstrationen gegen die Corona-Politik, Bundeswehr im Innern, Schulklassen in Quarantäne, abgesagte Weihnachtsmärkte und vor allem: ‚Wir werden weitermachen wie bisher und Lockdowns vermeiden‘, so der 64-Jährige [schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell].
Weltwoche:
Testen, bis man krank ist (14.10.) – Auszug: „Der Aktivismus bei den Tests steht in einem Kontrast zur Lethargie bei der Auswertung der Resultate. Dabei besagt ein positiver PCR-Test lediglich, dass ein Betroffener wahrscheinlich Kontakt mit dem Erreger hatte. Ein positives Resultat bedeutet aber nicht, dass eine Infektion, also eine Vermehrung des Virus im Körper, stattgefunden hat und dass der Betroffene ansteckend ist. Er kann das Virus auch abgewehrt haben. Gemäss Mike Yeadon, dem ehemaligen Forschungschef des Pharmariesen Pfizer, ist es möglich, dass ein PCR-Test nach fünf Monaten noch Fragmente eines Virus identifiziert, das längst vernichtet und überwunden wurde. Nach seiner Erfahrung sind die PCR-Tests zwar wertvoll für die Forschung, jedoch ungeeignet für eine medizinische Diagnose. Dies habe auch der herrschenden Lehrmeinung entsprochen, bis zum Ausbruch von Covid-19.“
Corona-Transition:
Denkschrift zum Verhalten der deutschen Ärzteschaft während der Corona-Krise. Ein Berliner Mediziner wendet sich an seine Kolleginnen und Kollegen – Auszug: „Am 19.10.2020 hatte der Präsident der Bundesärztekammer ein denkwürdiges Interview gegeben, in welchem er unmissverständlich und mit überzeugenden Argumenten davor warnte, der Corona-Pandemie ausschliesslich mit permanenter Panikmache und sich von Tag zu Tag steigernder Verängstigung der Bevölkerung zu begegnen. (…) Statt die längst überfällige Diskussion über die in ihrer Vielstimmigkeit und Absurdität kaum mehr zu überbietenden amtlichen Zwangsmaßnahmen in Kreisen der deutschen Ärzteschaft zuzulassen, wurde Klaus Reinhard von Funktionären der verfassten deutschen Ärzteschaft zu einem entwürdigenden öffentlichen Dementi gezwungen und die Glaubwürdigkeit der deutschen Ärzteschaft dadurch nachhaltig beschädigt. Dies ist der letzte Höhepunkt des beschämenden Verhaltens eines Großteils der deutschen Ärzteschaft während dieser Krise. Hauptaufgabe des Arztes ist es, Wissenschaft und Praxis zusammenzuführen und so eine Therapie des ganzen Menschen, eines Wesens mit Leib und Seele, zu entwerfen. Stattdessen hat es die deutsche Ärzteschaft zugelassen, dass in der gegenwärtigen Situation Physiker, Biologen, Statistiker und durch nichts als ihren grenzenlosen Geltungsdrang qualifizierte Politiker Therapiestrategien entwickeln, die eher einem Krieg gegen die Bevölkerung statt einem Kampf gegen einen Krankheitserreger gleichen.“
Rubikon:
Auf hauchdünnem Eis. Auszug: „Es scheint, als ob die „Zeugen Coronas“ das geschafft haben, was in der Wissenschaft lange Zeit strengstens verpönt war: die Beweislastumkehr bei der Bewertung wissenschaftlicher Theorien. Der Umgang mit wissenschaftlichen Theorien war bislang dem grausamen Diktat der Empirie unterworfen: Stimmte auch nur eine einzige Beobachtung nicht mit der Theorie überein, so galt sie als widerlegt, selbst wenn zehntausend Beobachtungen die Theorie scheinbar stützten. So gehen sie dahin, die guten alten Zeiten der Wissenschaft. Denn zur „Neuen Normalität“ gehört es scheinbar auch, Fakten aktiv abzuwehren — vor allem dann, wenn sie dem Narrativ einiger weniger Protagonisten entgegenstehen. Seit Corona gilt: Selbst wenn Tausende Fakten, Studien und gut dokumentierte Beobachtungen die Pandemie-Theorie widerlegen, so ändert dies nichts an ihrer verbissenen Verbreitung. Das ist zutiefst verabscheuungswürdig. Es ist Zeit, den Kuschelkurs mit den Panikmachern zu beenden.“
n-tv:
Zwei Drittel finden Teil-Lockdown richtig – Auszug: "Wie eine Forsa-Blitzumfrage für RTL und ntv ergab, halten 50 Prozent der Befragten die Maßnahmen für angemessen, 16 Prozent gehen sie sogar nicht weit genug. Ein Drittel der Befragten findet, der Lockdown gehe zu weit. Ablehnend reagieren überdurchschnittlich häufig Ostdeutsche (43 Prozent), Arbeiter (50) und Selbständige (54) sowie Anhänger der FDP (55) und vor allem der AfD (65). Von den Anhängern der Union, der SPD und der Grünen befürworten 84, 88 respektive 74 Prozent die Maßnahmen. Die Zuversicht der Befragten, ob die Maßnahmen helfen, die steigenden Corona-Fallzahlen wieder zu reduzieren, ist weniger stark ausgeprägt. Nur 50 Prozent glauben dies, 45 Prozent dagegen nicht, 5 Prozent geben an, es nicht zu wissen. (...) Für den Lockdown für die Gastronomie gibt es mit 39 Prozent in der Umfrage jedoch keine Mehrheit."
Telepolis:
Corona-Lockdown: Droht tatsächlich eine akute nationale Gesundheitsnotlage? (Prof. Christof Kuhbandner) – Auszug: „In der Tat ist laut den Tagesreporten des DIVI-Intensivregisters die Anzahl der Intensivpatienten mit Diagnose 'COVID-19' in den letzten Wochen stark gestiegen. Eine offizielle Antwort auf eine Anfrage an das DIVI-Intensivregister zur Diagnostik von 'COVID-19-Intensivpatienten' offenbart aber ein fundamentales diagnostisches Problem. Dort wird bestätigt, dass (1) jeder Intensivpatient - unabhängig von der Symptomatik - mit einem SARS-CoV-2-PCR-Test getestet wird und (2) jeder Intensivpatient - unabhängig von der Symptomatik - mit einem positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis als 'COVID-19-Intensivpatient' geführt wird. Letzteres wird auch in einer offiziellen Antwort des RKI auf eine entsprechende Anfrage bestätigt. (…) Es lässt sich kein wirklicher Anstieg in der Anzahl der insgesamt belegten Intensivbetten erkennen. Das einzige, was ansteigt, ist die Anzahl der Intensivpatienten mit positivem SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis. (…) Sollte es sich also um echte 'COVID-19'-Fälle handeln, dann müssten in den letzten Wochen gleichzeitig alle anderen Krankheiten auf den Intensivstation bzw. alle stationär behandelten SARI-Fälle mit anderen viralen Ursachen abgenommen haben, und zwar spiegelbildlich zum Anstieg in den 'COVID-19'-Fällen. Das erscheint relativ unwahrscheinlich. (…) Wenn tatsächlich in vielen Laboren schwerpunktmäßig nur auf das E-Gen ohne Bestätigungstest getestet wird, könnte der Anstieg von Personen mit positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnissen auf den Intensivstationen sowie bei den SARI-Fällen und in der Bevölkerung darauf zurückgehen, dass ein größerer Teil des Anstiegs auf die übliche saisonal bedingte Ausbreitung harmloserer Coronaviren zurückgeht, während die Ausbreitung des neuen Virus SARS-CoV-2 in Wirklichkeit relativ gering ist. (…) Die beschriebenen Befunde legen nahe, dass in Wirklichkeit keine nationale Gesundheitsnotlage droht.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Ein sehr wichtiger Artikel, der die aktuell verfügbaren Informationen logisch zusammenführt.)
Rubikon:
Kein AHA-Moment. Die Legende, dass die „zweite Welle“ durch jene verursacht wird, die sich nicht an Regeln halten, hat nichts mit der Realität zu tun. Auszug: „Der Aberglaube, wenn alle die von der Politik aufgestellten Verhaltensvorschriften befolgen, dann verschwindet das Virus SARS-CoV-2 und endet die Pandemie, sitzt anscheinend bei vielen Menschen tief. Ihre Enttäuschung, dass die Maßnahmen, die das gesellschaftliche Leben einschnüren, und die Regeln anscheinend nichts bringen und nicht enden, wird an jenen ausgelassen, die diesem Aberglauben nicht folgen. Die Regierenden fördern diese Stimmung, die die Gesellschaft noch tiefer gespalten hat.“
Mehr Demokratie e.V.:
Das Virus und die Demokratie – Auszug: "Deshalb fordert Mehr Demokratie e.V.: 1. Die Parlamente müssen die grundlegenden Entscheidungen treffen (...) Was im Frühjahr dieses Jahres noch plausibel klang, wirkt zunehmend wie eine Missachtung demokratischer Grundprinzipien: Die Bundes-und Länderregierungen treffen Entscheidungen, die den Parlamenten zustehen. (...) 2. Erst Ziele diskutieren, dann Zahlen kontextualisieren (...) Wenn das Ziel ist, eine Überlastung der Intensivstationen zu verhindern, sind symptomlose Infektionen unkritisch. Wenn es das Ziel ist, die Zahl der positiven Testungen auf unter 35/100.000 zu drücken, dann muss darüber eine öffentliche Debatte stattfinden, warum dies eine sinnvolle Vorgabe ist. Wenn das Ziel ist, auf einen funktionierenden und sicheren Impfstoff zu warten und bis dahin die gesamte Gesellschaft im Ausnahmezustand zu halten, erfordert dies eine breite gesellschaftliche Debatte, denn es ist fraglich, wann ein Impfstoff und in welcher Qualität zur Verfügung stehen wird. Dies alles kann und darf nicht in den Hinterzimmern von Ministerpräsidenten und Kanzleramt entschieden werden! (...) Anstatt in der Bevölkerung aufkommende Diskussionen zu maßregeln oder Gerichte und damit Bürger zu kritisieren, die den Rechtsweg beschreiten, sollten sich die Bundes-und Länderregierungen endlich erklären, wie sie die Bürgerinnen und Bürger stärker einbinden wollen, dafür Konzepte vorlegen und umsetzen."
KenFM:
„The Great Reset“ (Dirk Pohlmann) – Auszug: „In Davos ist die Globalisierung Schnee von gestern, genauso wie der Neoliberalismus. Das neue Ziel ist die totale Machtübernahme, der ‚Große Reset‘. (…) Der Große Lockdown ist gültige Vorbedingung für den kommenden Großen Reset. (…) Der neue Plan ist die Governance, Herrschaft der Oligarchen. Staatsmanagement. Die Elite herrscht, die verwirrte Herde grast. Die Demokratie ist aus Sicht des wichtigsten Think Tanks im Kapitalismus eine Idee des 18. Jahrhunderts, holprig, ineffektiv und marode. An ihre Grundlage, den durch eine hellwache Öffentlichkeit aufgeklärten Bürger, der in Abstimmungen und Wahlentscheidungen die Zukunft bestimmt, glaubt in Davos niemand mehr, auch nicht die Spitze der Weltpolitik, die sich dort versammelt. (…) Ein entscheidender Schritt gegen den Great Reset wäre es, sehr schnell Foren der Verständigung und Planung jenseits von Youtube und Facebook zu schaffen (…). Dabei könnte der Mittelstand helfen, mit IT-Expertise und Geld.“
Dennis Schneble:
Rechtsanwalt Ralf Ludwig: Freiheitsberaubung mittels Quarantäne – Auszug: „In jeder Zeitung, in jedem Online-Medium, auch bei der Tagesschau – in allem, was veröffentlicht wird, steht immer noch drin, es gebe ‚Infizierte‘. Das Gesundheitsamt selber sagt, dass sind keine Infizierten. Das sind nur positive Tests. Wie kann denn aber, wenn es keine Infizierten gibt, darauf eine Maßnahme gestützt werden, die uns in unseren Freiheitsrechten einschränkt? (…) Wenn jemand in Quarantäne geschickt wird, obwohl es nur einen positiven PCR-Test gibt, dann ist das eine vorsätzliche Freiheitsberaubung. Das ist eine Straftat.“
Thieme-Verlag:
Die maskierte Gesellschaft (Leserbrief dreier Mediziner in der Fachzeitschrift "Pneumologie") Auszug: "Masken sind im Setting des Gesundheitswesens nur effektiv, wenn sie adäquat verwendet werden, d. h. die angemessene Maske gewählt und der Sitz auf Dichtigkeit geprüft wird. Stoffmasken werden ausdrücklich nicht empfohlen. Masken können kontraproduktiv sein, wenn ihre Verwendung nicht hygienisch korrekt erfolgt; dies schließt die Händedesinfektion vor dem Aufsetzen, die Vermeidung einer Berührung der Außenfläche, die Händedesinfektion vor und nach dem Absetzen sowie die Vermeidung der Berührung von Innen- und Außenflächen voraus. Durchfeuchtete Masken sollen umgehend ausgetauscht werden. (...) Es ist schlicht unmöglich, diese Regeln in der Öffentlichkeit einzuhalten bzw. durchzusetzen. (...) Das Tragen von Masken über einen längeren Zeitraum ist unangenehm. Zusammen mit der eingeschränkten, man muss sagen: versehrten Kommunikation kann dies zu einer dauerhaft veränderten Stimmungslage führen, die wesentliche Verhaltensmuster verändert. Das öffentliche Maskentragen, demnächst womöglich regelmäßig über mehrere Monate, wird den öffentlichen Raum nachhaltig beschädigen. Es wird das Zusammenkommen in Restaurants und Hotels, in öffentlichen Räumen beeinträchtigen und das Kaufverhalten dahingehend verändern, dass noch mehr online eingekauft wird. Dies aber kann Folgen bis hin zum Zusammenbruch des städtischen Raums, wie wir ihn jetzt kennen, bedeuten, einhergehend mit einer beispiellosen Pleitewelle des Einzelhandels und der Gastronomie."
Norbert Häring:
Tote durch Corona, Krankenhauskeime und Tabak: Hier retten auf Teufel komm raus, da Achselzucken – Auszug: "In den acht Monaten von März bis Oktober sind knapp 10.000 Menschen an Covid-19 gestorben, das entspricht 1250 pro Monat. Nimmt man die oben genannte Schätzung der Hygiene-Gesellschaft, starben im gleichen Zeitraum rund 26.000 Menschen (über 3000 pro Monat) an Krankenhauskeimen. Das sind zweieinhalbmal so viele. (...) Wenn jemand sagt, die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung seien zu teuer, zu radikal oder zu autoritär, wird ihm von der Regierung, den Medien und vielen Mitbürgern vorgehalten, sie seien “Corona-Verhamloser” oder gar “-Leugner” und sie wögen Leben gegen Geld auf und wollten Menschen einfach unverantwortlich und kaltherzig sterben lassen. Wenn aber jemand, wie die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaus-Hygiene, oder das medizinische Personal oder das RKI fordern, mehr zur Rettung der jedes Jahr in noch viel höherer Zahl von Krankenhauskeimen getöteten oder schwer in ihrer Gesundheit geschädigten Menschen zu tun, dann interessiert das dieselben Regierenden, Medien und Mitbürger wenn es hoch kommt, ein paar Stunden lang."
Dennis Schneble:
Beatrice Vöhringer – Aufklärung zu Masken & CO2 – Auszug: „Da Kinder viel weniger Luft pro Atemzug einatmen als Erwachsene, haben die weniger Ausgleichsmöglichkeit. Das beginnt bei einem Säugling, der nur etwa 18 Milliliter einzieht. Wenn ich ein Totraumvolumen hab in so einer Maske von 80 Milliliter, ein Säugling könnte unter so einer Maske nicht atmen. Der würde ersticken. Und bei Schulkindern sind wir vielleicht dann bei 200 Milliliter, 300 Milliliter, wie auch immer. Trotzdem sind 80 Milliliter davon ein hoher Anteil, den ich einfach an Totraumvolumen einatme. (…) Totraumvolumen bedeutet (…) ein Teil der Ausatemluft bleibt hinter der Maske zwischen meiner Nase, meinem Mund und der Maske hängen. Diese Luft ist natürlich sauerstoffärmer und kohlendioxidreicher, als es meine Einatemluft ist. (…) Und bei einem Erwachsenen, der vielleicht schon 500, 600 Milliliter einatmet, ist es nicht das Problem, so ein kleiner Anteil; zumindest wenn er keine Vorerkrankungen hat. Bei einem Kind, je nachdem wie klein es ist oder wie sein Lungenvolumen ist, ist das unter Umständen ein sehr schwerwiegendes Problem.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Youtube hat das Video, dem diese Aussagen entnommen wurden, inzwischen gelöscht – dank der Transkription von Dennis Schneble bleiben die Informationen nun auch außerhalb solcher Videoplattformen erhalten.)
Thorsten Wiethölter:
Immer noch keine Korrelation zwischen Lockdown und dem Verlauf der Corona-Epidemie (Ein Vergleich der politischen Maßnahmen und der jeweiligen Totenzahlen in europäischen Ländern - Auszug: "Länder mit den strengsten staatlichen Maßnahmen: haben keinen flacheren Anstieg der Covid-Todeszahlen, haben keinen niedrigeren Peak (im Gegenteil!), haben zum Herbst hin wieder stärker steigende Todesraten. (...) Es fällt auf, dass diejenigen Länder, die besonderen Wert auf Masken legen, auch den schnellsten Anstieg der Todeszahlen, den höchsten Peak der Todeszahl und das höchste verbleibende Niveau an Covid-Toten haben. Schlechter kann es eigentlich nicht mehr sein. (...) Es drängt sich auch der Eindruck auf, dass staatliches Handeln (übrigens mit feiger, karrierbezogener Mittätigkeit in der Wissenschaft und in den Medien) eher auf dem Evidenzniveau der mittelalterlichen Pestbekämpfung liegt. Im Mittelalter hat man mit Schnabelmasken und Räucherstäbchen die Pest bekämpft und fest daran geglaubt, dass das funktioniert. Das hat es natürlich nicht, weil es nur Aberglauben war. Und das ist, was mich heutzutage am meisten schockiert: Wir bekämpfen Gefahren noch immer mit Aberglauben?")
T-Online:
"Wir sind heute in der Lage, die perfekte Diktatur zu errichten." Der Historiker Yuval Noah Harari erklärt im Interview, warum der Menschheit jetzt die totale Überwachung droht – Auszug: „In 50 Jahren werden sich die Menschen gar nicht so sehr an die Epidemie selbst erinnern. Stattdessen werden sie sagen: Dies war der Moment, an dem die digitale Revolution Wirklichkeit wurde. (…) Die Menschheit verständigt sich jetzt darauf, einen Großteil ihres Lebens online zu verbringen. Das hat Vorteile, birgt aber auch eine Gefahr: Im schlimmsten Fall werden sich die Menschen in 50 Jahren daran erinnern, dass im Jahr 2020 mithilfe der Digitalisierung die allgegenwärtige Überwachung durch den Staat begann. (…) Eine 24-Stunden-Kontrolle ist in unserer zunehmend digitalen Welt überhaupt kein Problem mehr. Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Szenario eintreten wird. Aber ich habe die Befürchtung, dass die totale Kontrolle eine Folge der Corona-Krise werden könnte. Viele Dinge, die im Westen noch vor einem Jahr undenkbar waren, sind durch die Pandemie nun auch dort plötzlich akzeptabel geworden.(…) Wir sind heute in der Lage, die perfekte Diktatur zu errichten. Es wäre ein autoritäres Regime, wie es dieser Planet noch nicht gesehen hat. (…) Man braucht keinen Spion mehr auf der Straße, der die Menschen überwacht. Stattdessen gibt es Kameras, Mikrofone oder Sensoren. Die Auswertung der Datenmengen kann eine Künstliche Intelligenz übernehmen, die sogar berechnen kann, wie sich ein Überwachter in Zukunft wahrscheinlich verhalten wird. Zum ersten Mal in der Geschichte ist totale Überwachung möglich. Man kann mehr über die Menschen erfahren, als sie selbst über sich wissen. Das ist die eigentliche Gefahr, die die aktuelle Krise mit sich bringt: Dass die digitale Überwachungstechnologie durch die Gesundheitskrise weltweit legitimiert wird – auch in demokratischen Gesellschaften, die sich zuvor der Überwachung widersetzt haben.“ (Anmerkung Stefan Korinth: T-Online hat die Überschrift des Interviews inzwischen geändert. Das mit der "perfekten Diktatur" in Zusammenhang mit Corona klang wohl nicht so erbaulich.)
Neue Rheinische Zeitung:
Ganze Pandemien aus gefährlichen Gedanken. Rede von Ansgar Schneider zur Verleihung des Kölner Karlspreises an Sabiene Jahn und Julian Assange. (Achtung: Schwarze Wahrheiten – Auszug: "Sie [die Regierung] handelt stets zum Wohle aller! Blühende Landschaften sind in Afghanistan, im Irak, in Libyen entstanden – überall dort, wo sich die Regierung für Frieden, Freiheit und Menschenrechte eingesetzt hat. Wir danken der Regierung für diesen Einsatz. Gefährliche Gedanken können das Vertrauen, das die Regierung in uns setzt, leicht verspielen. Wir können verspieltes Vertrauen nicht zurückgewinnen, aber wir können unser Vertrauen in die Regierung stärken. (...) Denn nur das Vertrauen in die Regierung wird uns Schutz bieten, vor dem, was uns bevorsteht. Und was steht uns bevor? – Ganze Pandemien aus gefährlichen Gedanken! Gefährliche Gedanken breiten sich ungehindert aus, wenn wir die Menschen nicht davor schützen. Wir müssen die Menschen vor gefährlichen Gedanken schützen! So schaffen wir eine schöne neue Normalität, frei von Pandemien aus gefährlichen Gedanken.")
ZDF Markus Lanz:
Interview mit Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer – Auszug: Lanz: „Was ist mit den Mund-Nasenschutz-Masken? Sind Sie davon überzeugt“ – Reinhardt: „Nein, ich bin davon nicht überzeugt, weil es tatsächlich auch keine wissenschaftliche Evidenz darüber gibt, dass die tatsächlich hilfreich sind. Schon gar nicht im Selbstschutz und wahrscheinlich auch nur ganz wenig im Schutz, andere anzustecken. (…) Die Viren werden dadurch nicht aufgehalten.“ – Lanz: „Ernsthaft jetzt?“ – Reinhardt: „Ja, das ist meine persönliche Auffassung und dazu gibt es auch wissenschaftliche Studien, dass man, glaube ich, 200.000 Masken dieser Art tragen muss um eine Infektion zu vermeiden. (…) Ich finde, dass wir darüber nachdenken dürfen in dieser Gesellschaft, ob die Vermummung und sich vermummt gegenüberzutreten ein Standard werden soll und muss. (…) – Lanz: „Aber medizinisch kann es doch nicht ernsthaft eine Frage geben, ob Masken was bringen oder nicht.“ – Reinhardt: „Doch.“ (Ab Min. 13) (Anmerkung Paul Schreyer: Bravo, Herr Reinhardt! In der derzeitigen Situation gehört Zivilcourage zum Aussprechen dieser Wahrheit. Die Gesellschaft braucht mehr davon. PS: Die Sendung haben den gestrigen Einschaltquoten zufolge zwei Millionen Menschen live gesehen.)
Dennis Schneble:
Anwalt Dr. Justus P. Hoffmann zu Zwangstestungen – Auszug: „Invasive Eingriffe müssen nicht geduldet werden. (…) Überall dort, wo für die Untersuchung über eine Körperöffnung in den Körper eingedrungen wird. (…) Das bedeutet zuallererst: Wenn mir dieser PCR-Test angedroht wird, oder angeordnet wird, ich mich dem fügen soll, muss ich das nicht machen. (…) Das Zweite, was das bedeutet ist, das selbstverständlich auch Kinder, zumindest bis zu einem gewissen Alter, nicht ohne Einwilligung der Eltern so einem Test unterzogen werden dürfen. (…) Wenn sie da nicht freiwillig mitmachen wollen, hat aus unserer Sicht der Staat keine Möglichkeit, das ohne Weiteres und unmittelbar gegen Sie durchzusetzen.“
KenFM:
Corona-Untersuchungsausschuss – Bericht zu Sitzung 6 („Die Lage der Kinder“) (Jochen Mitschka) – Auszug: „Die Zeugin [Elisabeth Sternbeck] ist Kinderpsychologin (…) Frau Sternbeck erklärte, ausgehend von dem deutschen umgangssprachlichen Begriff ‚Vater Staat‘, dass ein Vater, der seine Kinder im Zimmer praktisch einsperren würde, der den Kindern verbietet auf Spielplätze zu gehen, oder mit den Freunden zu spielen, dass der verantwortlich dafür wäre, dass dem Kindeswohl entscheidender Schaden zugefügt werden würde. Einem solchen Vater würde man das Sorgerecht entziehen. (…) Frau Sternbeck erklärte, dass die Auswirkungen umso gravierender werden, je länger die Maßnahmen in Kraft bleiben würden. ‚Ich denke, was die Kinder da erleben, ist eine Pervertierung der menschlichen Gemeinschaft.‘“
MARCUS J. LUDWIG:
Die Wut der Entwürdigten – Auszug: "Die neue Normalität ist da. Selbst wenn wir heute glasklar bewiesen bekämen, dass Covid-19 nicht gefährlicher als die gewohnte Allerwelts-Grippe ist, ließe sich das Rad nicht mehr zurückdrehen. Die Menschen sind von den Panik-Medien auf ein Level hypersanitärer Achtsamkeit gescheucht worden, von dem man sie bis auf Weiteres nicht mehr herunterbekommen wird. Gegen einen nie dagewesenen Verdummungs- und Verängstigungs-Rummel sind über Wochen und Monate unzählige kluge Artikel und Aufsätze erschienen, die kritisch aufgeklärt haben und mit guten Argumenten die Gefährlichkeit des Corona-Virus relativiert, das heißt auf ein realistisches Bedrohlichkeits-Maß herabgestuft haben. Aber Maß und Relation interessieren die meisten nicht mehr. Die Maßstäbe haben sich geändert. Und ich glaube, sie haben sich für immer geändert. (...) Vor den Absolutheitsansprüchen moralistischer Infektionsschutz-Fanatiker kann keine nüchterne Abwägung bestehen. Relativierung ist ihnen kein Mittel reifer Realitätsbewältigung, sondern ein Sakrileg. Sie sehen nicht vereinzelte schwerkranke Alte, die an einem Virus sterben, inmitten von zweieinhalbtausend Menschen, die am selben Tag an den anderen üblichen Ursachen sterben. Sie sehen Massen von unersetzlichen Individuen mit unverrechenbarer Würde, Menschen, die durch unser schuldhaftes Versagen zu Unrecht gestorben sind. Als wären die anderen Zweieinhalbtausend „zu Recht“ gestorben."
Dennis Schneble:
Anwalt Dr. Justus P. Hoffmann zu Quarantäne-Anordnungen – Auszug: Die aktuellen Anordnungen der Quarantäne sind nicht verbindlich. (...) Wenn das Gesundheitsamt oder die Infektionsschutzbehörde, der Landrat oder wer auch immer das gerade ist, Ihnen anordnet, Sie mögen sich in Quarantäne begeben, dann ist diese Anordnung nicht durchsetzbar. Ohne richterlichen Beschluss ist diese Anordnung nicht durchsetzbar (…) Sprich, wenn man dagegen verstößt, kann nicht die Polizei, nicht das Ordnungsamt kommen und einen mit Gewalt in Quarantäne stecken. Denn das wäre dann ein Freiheitsentzug. Und es ist auch nicht bußgeldbewehrt, dagegen zu verstoßen. Durchsetzbar und bußgeldbewehrt wird das Ganze erst, wenn, wie es der Paragraf 30 des Infektionsschutzgesetzes auch ausdrücklich vorsieht, ein gerichtliches Unterbringungsverfahren durchgeführt wurde, indem ein Richter die Akte vom Gesundheitsamt, von der Infektionsschutzbehörde bekommt, sich ein eigenständiges Bild von der Lage schaffen muss, eine eigene Sachverhaltsermittlung durchführen muss. Dazu gehören eben auch die infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen und man muss vor allen Dingen angehört werden dazu." (Anmerkung Paul Schreyer: Dennis Schneble, der diesen Text transkribiert hat, kommentiert dazu: "Die Sache mit der Quarantäne ist auch exemplarisch dafür, dass dieser ganze rechtsstaatliche Wahnsinn ohne den viel schlimmeren vorauseilenden Gehorsam überhaupt nicht funktionieren würde. (...) In diesem Land haben vielleicht noch 10 % Angst vorm Todesvirus. 90 % haben Angst vor sozialer Ausgrenzung – und möglichen Strafen. Wir müssen endlich raus aus diesem Teufelskreis.")
Novo Argumente:
„Lockdowns sind ein schreckliches Experiment“ – Der Harvard-Epidemiologe Martin Kulldorff über die Great Barrington Declaration und warum Lockdowns der öffentlichen Gesundheit schaden. – Auszug: "Die Medien suggerieren, dass es einen wissenschaftlichen Konsens zugunsten der Lockdown-Maßnahmen gibt, aber das ist nicht der Fall. (…) Eines der Grundprinzipien von Public Health ist, dass man nicht nur eine Krankheit betrachtet – man muss die Gesundheit als Ganzes, einschließlich aller Arten von Krankheiten, über einen langen Zeitraum hinweg betrachten. Das hat man bei Covid-19 nicht getan. Für mich als Wissenschaftler im Bereich der öffentlichen Gesundheit ist es seltsam, zu sehen, wie sehr sich die Menschen auf diese eine Krankheit und auf die kurzfristige Entwicklung konzentrieren. (…) Kontaktverfolgung, Tests und Fallisolierung [sind] eine gut etablierte Methode zur Kontrolle von Infektionskrankheiten. (…) Aber bei der jährlichen Grippe wenden wir diese Methoden nicht an. Bei der jährlichen Grippe funktionieren sie nicht. Und sie funktionieren auch nicht für Covid, wenn sich das Virus bereits in der Bevölkerung ausgebreitet hat, wenn es keinen Lockdown gibt."
Der Freitag:
Eine grüne Maske als Protest. – Auszug: "Die gestrigen Verschärfungen wirken willkürlich, doch sie folgen einem System. Es gibt drei Mechanismen, die dem Angstszenario nutzen. (...) Der eine betrifft die Sichtbarkeit der vermeintlichen Gefahr. In einer Pandemie, in der nur sehr wenige Menschen überhaupt erkranken, muss die Bedrohung anders vermittelt werden. Das Mittel zum Zweck ist daher die Schaffung von Bildern, die nicht ohne Grund an Katastrophenfilme erinnern. Die Masken funktionieren genau in diesem Sinn, denn sie verändern das Bild des öffentlichen Leben massiv. Es ist nicht mehr möglich, ein paar Brötchen zu kaufen, ohne mit der vermeintlichen Bedrohung konfrontiert zu werden. (...) Ein zweiter wichtiger Aspekt ist die Omnipräsenz der Gefahr. Die Ausnahmesituation kriecht in jeden Winkel des Alltags und es nicht möglich, sich ihr zu entziehen. (...) Immer mehr alltägliche Entscheidungen sollen mit Blick auf die vermeintliche Gefahrenlage getroffen werden, die in alle Lebensbereiche Einzug erhält. Die Einschätzung der Gefährdung hat sich demnach völlig entkoppelt von tatsächlichen Erkrankungen, sondern findet nur noch in fiktiven Angstszenarien statt. (...) Der dritte Mechanismus ist die Schuldverschiebung. Sie baut auf dem fiktiven Bedrohungsszenario auf. Denn so wird jeder, der sich nicht an die wissenschaftlich sehr fragwürdigen Regeln hält, zum vermeintlichen Gefährder, der anderen schadet. Die 'Maskenmuffel' oder 'Maskenfalschträger' tragen demnach Schuld, wenn die Infektionszahlen ansteigen. Und sie sind zusätzlich verantwortlich – so erklärt es die Bundeskanzlerin – wenn die Regierung deshalb die Maßnahmen verschärfen muss. Angegriffen wird also nicht mehr die Politik, die diese Verordnungen erlassen hat, sondern die vermeintlich uneinsichtigen, egoistischen Menschen, die sich dem 'neuen gesellschaftlichen Konsens' verweigern. Das ist eine Verschiebung der Verantwortung, die ungeheuer effektiv ist. Und ein erschreckend wirksames Mittel, um die gesellschaftliche Spaltung zu befeuern."
Norbert Häring:
Rückkehr zur Normalität darf es nicht geben, weil das Weltwirtschaftsforum den Großen Neustart will – Auszug: "Das soll bedeuten, dass die Konzerne Verantwortung für den Zustand der Welt übernehmen. Liest man die entsprechenden Texte ein bisschen misstrauisch, wird schnell klar, dass das ein Synonym ist für 'die Regentschaft übernehmen'. (...) Wer es noch nicht getan hat, sollte an dieser Stelle in Betracht ziehen, das zeitlos wichtig und richtige Buch 'Die Schock-Strategie' von Naomi Klein zu lesen, in dem anhand vieler Beispiele diese altbewährte Strategie der Mächtigen beschrieben und analysiert wird. (...) Indem das Weltwirtschaftsforum so tut, als wolle es alles neu und besser für die Menschheit machen, schafft es den perfekten Vorwand, um ganz offen große Veränderungen voranzutreiben. Diese gehen in Richtung einer technokratischen global Governance (Weltherrschaft) der Konzerne, die durch autoritär-technokratische Kontrolle die Macht bekommen wollen, die knapper werdenden Ressourcen nicht nur effizient und sparsam einzusetzen, sondern auch so zuzuteilen, dass der Status Quo nicht gefährdet wird."
OffGuardian:
WHO (Accidentally) Confirms Covid is No More Dangerous Than Flu – Head of Health Emergencies Program “best estimates” put IFR at 0.14% – Auszug: "The WHO’s top brass made this announcement during a special session of the WHO’s 34-member executive board on Monday October 5th, it’s just nobody seemed to really understand it. In fact, they didn’t seem to completely understand it themselves. At the session, Dr Michael Ryan, the WHO’s Head of Emergencies revealed that they believe roughly 10% of the world has been infected with Sars-Cov-2. This is their “best estimate”, and a huge increase over the number of officially recognised cases (around 35 million). Dr. Margaret Harris, a WHO spokeswoman, later confirmed the figure, stating it was based on the average results of all the broad seroprevalence studies done around the world. (...) The global population is roughly 7.8 billion people, if 10% have been infected that is 780 million cases. The global death toll currently attributed to Sars-Cov-2 infections is 1,061,539. That’s an infection fatality rate of roughly or 0.14%. Right in line with seasonal flu and the predictions of many experts from all around the world. (...) Apparently neither they [mainstream media], nor the WHO, were capable of doing the simple maths that shows us this is good news. And that the Covid sceptics have been right all along."
Clemens Arvay:
Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Was verschweigen uns die Medien? – Auszug: "Bis heute wird immer wieder davon gesprochen, dass 60 bis 70 Prozent der Menschen sich anstecken müssten, bis eine sogenannte Herdenimmunität, eine kollektive Immunität zustande kommt. Diese Zahl basiert auf einer Studie, die Anfang 2020 veröffentlicht wurde und danach wegen Fehlern wieder zurückgezogen wurde. Die Medien haben nicht darüber berichtet, dass diese Studie zurückgezogen wurde. In der überarbeiteten Fassung haben die selben Autoren dann nurmehr von 20 bis 60 Prozent gesprochen. Und in dieser korrgierten Darstellung hat man auch nurmehr von den Erwachsenen gesprochen, weil die Kinder keine wesentliche Rolle für die Verbreitung gespielt haben. (…) Wir wissen inzwischen, dass die T-Zell-Immunität besonders entscheidend ist bei SARS-CoV-2. Sie stellt diese Kreuzimmunität dar – das heißt, aufgrund von Kontakt zu anderen Coronaviren in der Vergangenheit sind die T-Zellen in der Lage, auch auf das neue Coronavirus ausreichend zu reagieren und es abzuwehren – hier [in der zitierten Studie] bei über 50 Prozent der Blutkonserven. Diese Kreuzimmunität wurde bei allen Rechenmodellen noch gar nicht miteinbezogen. Das heißt, wir müssen davon ausgehen, dass viel mehr Menschen immun sind, als wir bisher dachten. (…) Dies alles wird uns medial nach wie vor verheimlicht."
NachDenkSeiten:
US-Präsidentschaftswahlen 2020: Bürgerliche Demokratie trifft Global Governance (Diana Johnstone) – Auszug: „Eine kleine Anzahl sehr reicher Männer meint genau zu wissen, was für die Zukunft der Welt am besten ist, und sie verfügen über genug Vermögen und Einfluss, um zu glauben, dass sie es erreichen können. Man kann sie als Oligarchen bezeichnen, aber der Begriff trifft es nicht ganz. Sie sind eine Klasse für sich, die Global Governors, die Gestalter der Global Governance, welche die bürgerliche Demokratie ersetzen soll. Zwei Vertreter seien genannt: Der eine ist berühmt, sogar berüchtigt, aber sehr alt, und der andere ist eine Generation jünger, noch nicht so bekannt oder so reich, aber wahrscheinlich sogar noch einflussreicher.“
Achgut:
Die Sehnsucht nach Professor Brinkmann. Vor ein paar Wochen kam es zu einem öffentlichen Streit zwischen Professor Christian Drosten und dem Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin. Anhand der Art und Weise, wie diese Auseinandersetzung geführt wurde, kann man gut erkennen, wen man in einer Pandemie besser mit der Suche nach einem guten Schutz bei gleichzeitig niedrigem Schaden betrauen sollte. (Auszug: "Über Jahre können so längst als falsch erkannte Therapien dennoch patriarchalisch durchgesetzt werden. Die Rechnung bezahlen die Patienten mit ihrem Leben und zwar tausendfach. (...) Genau aus diesem Grund hat man angefangen, die medizinische Lehrmeinung nicht mehr in den Händen von Platzhirschen zu belassen, sondern auf objektive Belege für den Therapienutzen zu drängen. Kurz: Man forderte die Abkehr von der Eminenz-basierten hin zur Evidenz-basierten Medizin (EBM), die seit den 1980ern die Medizin positiv beeinflusst. Das Kernanliegen der EBM besteht darin, den Nutzen und den Schaden einer medizinischen Maßnahme möglichst objektiv zu bewerten, um eine gute Entscheidung zu ermöglichen. (...) Um diesen Beitrag zu schreiben, hörte ich mir tatsächlich erstmalig eine Folge des mit Preisen überschütteten Podcasts mit Christian Drosten an. Mit dem festen Vorsatz, die Stunde durchzuhalten. Es gelang mir nicht. An dieser Stelle möchte ich einfach nur mein Entsetzen über die Art und Weise äußern, mit der er gegensätzlichen Positionen begegnet. Von Informationen, die dem Hörer eine nachprüfbare Einordnung der Lage ermöglicht, und von einem respektvollen, wissenschaftlichen Streit um die beste Lösung, ist dieser Podcast Lichtjahre entfernt. Es ist mir ein Rätsel, wie man dies als Maßstab guter Information ansehen kann. Hier spricht eine Eminenz, die keine Kritik an der eigenen Meinung duldet. (...) Seine Warnungen im Rahmen der Schweinegrippe waren so falsch wie sie falsch sein können, genauso wie seine Dauerwarnung vor zweiten Wellen. Er ist einer der Verantwortlichen dafür, dass 2009 ein ungeprüfter, wie unnützer Impfstoff verabreicht wurde, der sehr viele Patienten krank machte. Zu diesen persönlichen Fehlleistungen habe ich nie nur eine Erklärung geschweige denn Entschuldigung von seiner Seite gehört.")
Medienrealität:
Netflix-Realität (Michael Meyen) – Auszug: „Ein Tag, der ‚in die deutsche Fernsehgeschichte eingehen‘ könnte, schreibt Steffen Grimberg am 25. September in der taz. Eine gute Woche später steht ‚Rohwedder‘ in den Top 10 der deutschen Netflix-Charts – eine Dok-Serie über einen Mann, den das Stammpublikum gar nicht mehr kennen dürfte. ‚Rohwedder‘ erzählt die Geschichte der deutschen Einheit neu und platziert damit einen Spieler im Kampf um Deutungshoheit, der viel schwerer zu zähmen sein wird als Rundfunkanstalten oder Presse. (…) Mein Punkt ist: So ein Krimi ist genau wie Blogs oder Sachbücher nichts gegen die Wucht, die von einer Netflix-Doku ausgeht, zumal wenn sie in die Charts stürmt (…). Viele, die fast zur gleichen Zeit den gleichen Stoff sehen und dann darüber reden können: Das ist der Boden, auf dem Medien wirken. Das ist auch der Boden, auf dem Zweifel wachsen können an dem, was man bisher zu wissen glaubte.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Der Blog von Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen ist nach langer Pause zurück. Es lohnt sich, dort vorbeizuschauen.)
Telepolis:
"Corona wird insbesondere die soziale Spaltung weiter vertiefen". Der Internist Matthias Schrappe über analytische Fehler im Umgang mit dem Corona-Virus, die wirklich Aussagekraft des R-Werts und die wahrscheinlichen Folgen der Pandemie. – Auszug: "Bereits Ende März hatten wir aber in aller Deutlichkeit gesagt, die ersten Herde sind die Krankenhäuser und Pflegeheime. Und tatsächlich: Bis zum 28. September waren 16.176 bzw. 11.164 Mitarbeiter und 4.229 Patienten bzw. 20.150 Bewohner in diesen Institutionen infiziert worden. Fast die Hälfte der Sterblichkeit geht auf diese Institutionen zurück. Zur Frage der Teststrategie muss man an diesem Beispiel leider illustrieren, dass von Anfang gar keine Strategie vorhanden war. Die Politik hat sich als beratungsresistent erwiesen und sich lediglich auf solche Wissenschaftler bezogen, die die Epidemie unter der Laborperspektive beurteilen können. (...) Außerdem ist von einer zunehmenden Kontrollmacht des Staates auszugehen, ein Punkt, der in der Zukunft sehr wichtig werden wird. Es werden anlässlich der Corona-Krise Instrumente ausgetestet, die, vergleichbar zu einigen ostasiatischen Staaten, eine individuelle Steuerung der Bürger und Bürgerinnen erlaubt. Das betrifft ihre Freizügigkeit etwa durch die sogenannte Corona-App und den Zwang zur Standortfreigabe, oder das Gesundheitsverhalten. Die ärztliche Schweigepflicht ist in größter Gefahr."
Telepolis:
Corona und die sozial-ökonomische Krise (Auszug: "Die Creditreform meldet nun, dass zirka 15,5 Millionen Haushalte in Deutschland in einer schwierigen finanziellen Lage sind, das sind 37 Prozent der deutschen Haushalte! Vor allem Gering- und Normalverdiener leiden unter den Corona-Einschränkungen, die wieder einmal "am Ende der Nahrungskette" stehen und die größte Last tragen müssen. Stundungen von Krediten sind erforderlich, Konsumausgaben müssen weiter heruntergefahren werden. Fast 13 Prozent haben seit Mai bis August ihren Arbeitsplatz verloren, 42 Prozent sind in Kurzarbeit, 14 Prozent können ihre selbständige Tätigkeit nicht mehr ausführen, um 629.000 ist die Arbeitslosigkeit von Ende 2019 bis Ende August im Westen gestiegen (das sind 34 Prozent), so schnell wie nie zuvor, im Osten um 60.000 (15 Prozent). Etwa fünf Millionen Kurzarbeiter gibt es derzeit, die bis zu 40 Prozent weniger Nettogehalt bekommen. (...) Elisabeth Noelle-Neumann, die Gründerin des Instituts für Demoskopie in Allensbach, hat in den 1960er Jahren die Theorie der Schweigespirale entwickelt. Deren Aussage ist, dass es immer eine schweigende Mehrheit gibt, die sich nicht traut, ihre Meinung zu sagen, wenn sie meint, sie sei in der Minderheit. Das kann bedeuten, dass zum Beispiel die Corona-Maßnahmen öffentlich von Bürgern befürwortet werden, insgeheim lehnen sie diese aber ab. Sobald die scheinbare Minderheit erkennt, dass sie gar keine Minderheit ist, kann das zu plötzlichen Verwerfungen führen, Missachtung der Corona-Beschränkungen, Demonstrationen und anderes mehr.")
Dennis Schneble:
Rede von Diana Osterhage (Initiative "Eltern stehen auf") zur Situation der Schulkinder unter den politischen Hygienemaßnahmen (Auszug: "Lehrer und Schulleiter machen ihre eigenen, willkürlichen Regeln und machen keinen Hehl daraus, dass ihnen die Regeln noch nicht weit genug gehen. Zum Teil kommunizieren die Schulleiter ganz offen, dass sie darauf hinarbeiten, dass die Kinder den ganzen Tag die Maske tragen, also auch im Unterricht. Und wir Eltern haben keine Chance, uns dagegen zu wehren, weil wir unsere Kinder aufgrund der Schulgebäudeanwesenheitspflicht in diese Willkür schicken müssen. (...) Ein Vater hat berichtet, dass die Kinder auf dem Pausenhof nur kurz die Maske abnehmen, um frei atmen zu können und sofort kommt der Schulleiter angerannt, schreit die Kinder zusammen und droht jedem mit 50 Euro Bußgeld. (...) Eine andere Mutter schrieb mir, dass ihr Sohn, der erst seit einigen Wochen überhaupt in die Schule geht, also 1. Klasse und er ist der einzige auf dem Schulhof ohne Maske. Und der hat gleich in einer der ersten Wochen eine Ansage von einem Zweitklässler gekriegt, wenn du morgen keine Maske trägst, brech ich dir den Hals.")
Wirtschaftswoche:
"Der Körper wird ständig von Viren angegriffen" (Ein Interview mit Christian Drosten aus dem Mai 2014 zum MERS-Coronavirus. Über den PCR-Test sagte Drosten in dem Gepräch damals: „Die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. (...) Es wäre sehr hilfreich, wenn die Behörden (...) wieder dazu übergehen würde, die bisherige Definitionen der Krankheit einzuhalten. Denn was zunächst interessiert, sind die echten Fälle. Ob symptomlose oder mild infizierte Krankenhausmitarbeiter wirklich Virusträger sind, halte ich für fraglich.")
Salzburger Nachrichten:
Coronavirus - Infektiologe Günter Weiss: "Wir sollten mehr Normalität wagen" (Auszug: "Im Hinblick auf die kommende kalte Jahreszeit plädierte Weiss für Rationalität. "Nicht jeder normale Schnupfen sollte sofort einen Alarm auslösen", betonte er. Wichtig sei daher, die Diagnostik wieder in die Hand der Mediziner zu geben und "endlich wieder zurückzugehen zu den normalen Prinzipien der Medizin". (...) Gleichzeitig machte der Mediziner klar, dass er die Devise "Testen, testen, testen" nicht für zielführend hält. "Das ist vielleicht fehlinterpretiert worden. Es sollte nicht so sein, dass man die Bevölkerung quer durchtestet oder Gesunde, die nie Kontakt zu einem Infizierten hatten, testet. Die Testung sollte auf einer Verdachtsdiagnose beruhen", erklärte Weiss. (...) Das Starren auf die Infektions- bzw. Fallzahlen als alleinig aussagekräftiges Kriterium hielt Weiss für falsch und stimmte damit mit Aussagen von medizinischen Experten in letzter Zeit überein. Derartige Bewertungen bezeichnete der Infektiologe als "hinterfragenswert". Sie würden letztlich zu einem "Wirrwarr" führen, das Europa an den Rande des Abgrunds treibe. Vielmehr sollte auf EU-Ebene eine "gemeinsame Strategie" entwickelt werden - anstatt mit "gegenseitigen Reisewarnungen" zu operieren. Mit letzterem "Blödsinn" sollte aufgehört werden.")
31. Oktober 2020