Das erste Multipolar-Buch | Foto: Paul Schreyer

352 Seiten: Multipolar jetzt auch auf Papier

Erstmals hat Multipolar ein Buch veröffentlicht – für Freunde unseres Magazins, als mögliches Geschenk für Menschen, die uns noch nicht kennen, aber auch einfach als „Archiv“ unserer Arbeit für die Welt abseits der Bildschirme. Eine Buchvorstellung.

REDAKTION, 1. Dezember 2025, 2 Kommentare, PDF

Vor ziemlich genau einem Jahr hatten wir es bereits angekündigt, nun ist es soweit: Das erste Multipolar-Buch ist erschienen. Aus den bislang mehr als 400 publizierten Artikeln hat die Redaktion 24 Essays ausgewählt, die über den Tag und das Jahr hinaus gültig geblieben sind und die nun auch offline zur Reflektion und Debatte anregen können. Der Titel des Bandes – „Chance für einen neuen Humanismus?“ – ist dabei programmatisch zu verstehen: Nicht nur Probleme sollen beschrieben, sondern auch Lösungen, Auswege und Alternativen beleuchtet werden.

Es sind Beiträge, denen zu wünschen ist, dass sie weiter im Gespräch bleiben und neue Gespräche auslösen, am besten über die gesellschaftlichen Gräben hinweg. In den Essays aus den Jahren 2020 bis 2025 (hier das Inhaltsverzeichnis) geht es um Bürgerrechte, Gewaltenteilung, Technokratie, medialen Gleichklang, die „Abschaffung der Seele“, um „Kriegsnarrative als letzten Halt des Ich“, „Katastrophismus zur Verhaltenssteuerung“ sowie den „Versuch, in der Wahrheit zu leben“ (unter Bezug auf den Titel der deutschen Ausgabe eines Buchs von Václav Havel, im Original von ihm überschrieben mit „Die Macht der Machtlosen“).

Die Texte erscheinen unverändert und in chronologischer Reihenfolge. Die eingebetteten Links der Onlineversionen wurden dabei aufwändig in Fußnoten umgewandelt, um die Quellen und Belege auch auf Papier nachverfolgbar zu machen. Was die Form angeht, wurde insbesondere Wert darauf gelegt gelegt, die Fußnoten nicht, wie es heute üblich ist, gebündelt ans Ende des Buches zu setzen, sondern jeweils auf diejenige Buchseite, auf die sie sich beziehen. So hat man es früher gemacht und so ist es lesefreundlich, übersichtlich und sinnvoll. Die Gestaltung des Bandes geht auf das Konto der Grafiker Robert Schumann und Andreas Töpfer, die auch schon das Layout unserer Webseite und unseres Logos verantwortet haben und die seit Jahren für ihre exzellenten Buchdesigns bekannt sind.

Multipolar setzt, wie unsere Leser wissen, auf „langsamen Journalismus“ und dieser passt ausgesprochen gut zum Medium Buch. Daher versuchen wir mit unserem Online-Magazin nun erstmals diesen Schritt in die analoge Welt, dem bei ausreichendem Leserinteresse weitere folgen können. Wir tun dies auf eigene Faust, ohne einen Verlag im Rücken, und haben Layout und Druck selbst finanziert und beauftragt.

Beim Verkauf steht Multipolar als Vertriebspartner Martin Sell mit seinem kleinen aber feinen Massel Verlag zur Seite, über den das Buch exklusiv erworben werden kann. Sell publizierte bereits einige Bücher, die wir bei Multipolar empfohlen haben, so etwa „Wirtschaft und Finanzen neu gedacht“, „Kunst und Kultur gegen den Strom“ und „Vereinnahmte Wissenschaft – Die Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts“.

Anders als die meisten Neuerscheinungen wird das Multipolar-Buch weder bei Amazon und ähnlichen Portalen erhältlich sein, noch im Buchhandel. Dies hat damit zu tun, dass für eine solche breite Verfügbarkeit Großhändler bedient werden müssen, die einen so erheblichen Teil des Verkaufspreises einbehalten, dass die Rentabilität des vorliegenden Buches fraglich gewesen wäre und Zugeständnisse hätten gemacht werden müssen, die wir nach Möglichkeit vermeiden möchten. So wollen wir weder bei den Honoraren für die Autoren der Beiträge sparen – wie es in der Verlagswelt leider üblich ist –, noch den Verkaufspreis unnötig in die Höhe treiben. Daher vertreiben wir das Buch ausschließlich direkt über den Massel Verlag. Die Gewinne, so denn welche entstehen, fließen in unsere Redaktionsarbeit.

Wir hoffen auf breites Leserinteresse und wünschen viel Freude mit dem Buch!

Das Buch kann hier bestellt werden (Preis: 25 Euro). Die Lieferung ist innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Bezahlt werden kann per Lastschrift, Vorkasse oder mit Paypal. Hinweis: Paypal berechnet unserem Vertriebspartner mehr als einen Euro an Gebühren pro Kauf, weshalb wir darum bitten, diese Zahlweise nicht ohne Not zu nutzen. Bei der Zahlung per Lastschrift oder Vorkasse entstehen keine weiteren Kosten.

MARIUS, 1. Dezember 2025, 18:55 UHR

Das Buch ist eine wunderbare Idee! Und einen ganz besonderen Dank für diesen Hinweis:

"Paypal berechnet unserem Vertriebspartner mehr als einen Euro an Gebühren pro Kauf, weshalb wir darum bitten, diese Zahlweise nicht ohne Not zu nutzen."

Weitere Infos zum Beispiel hier: https://www.kuketz-blog.de/?s=paypal

PAUL SCHREYER, 5. Dezember 2025, 16:35 UHR

Ein kurzer Zwischenstand: Vier Tage nach Erscheinen ist die Hälfte der Auflage verkauft – vielen Dank an unsere Leser für das große Interesse!

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